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Archive for the ‘Reisen’ Category

Dieser Bericht widmet sich Wernigerodes Wappentier, der Bachforelle und ihrem Lebensraum – und was dafür und, hoffentlich nicht mehr lange, durchaus auch dagegen getan wird.

Hier im Blog stehen ja etliche ältere Artikel, die über die Aktiven um das Wappentier herum berichten. Sie leisten hervorragende Arbeit.

Ein Faltblatt bietet dem Einheimischen wie dem Touristen die Möglichkeit, Verbesserungen der jüngeren Vergangenheit aufzusuchen. Die Wernigeröder Bäche Holtemme und Zillierbach wurden so verbessert, dass zu ihren Laichplätzen wandernde Forellen keine ernsthaften Hindernisse mehr vorfinden – wo kann man das heutzutage sonst schon vorweisen ? !

H 6, hier springen nicht nur Forellen, auch das Kraut

Mitten in Wernigerode „Holtemme 6“. Wir sind in einer Zeit extremen Niedrigwassers dort. Der Fischpass nimmt den gesamten Abfluss auf. – Nun ist natürlich auch Wernigerode nicht durchweg ein Platz der Seligen. Hier schlagen wie anderswo auch Kulturschäden wie Neophyten zu. Gucken Sie mal das gelb gerandete fette Vorkommen von Drüsigem Springkraut an.

Falls Sie auf das Bild geklickt haben, um das Springkraut zu betrachten: haben Sie die „Alu-Schleien“ im Fischpass gesehen, diese goldgrünen, typischen Schleien? (Kleiner Jux. Sagen Sie das nie zu den Wildfisch-Aktiven, nur weil hier im speziellen, feuchten Kleinklima Algen so gut auf den Alu-Forellen wachsen!)

Knöterich-Neophyt am Zillierbach, Wernigerode

Auch Knöterich-Neubürger lassen sich nicht lumpen …

H 5, Aluforelle, NNW - Gleitwehr trocken

„Holtemme 5“ – weiter bachauf, auch hier ein Raugerinne-Pass, querab der Hochschule. Alu-Forellen verdeutlichen dem Laien, was hier ermöglicht wird.

H 2, Strömungsstudie, Blätter im Mäanderfischpass

Noch weiter bachauf, „Holtemme 2“ – hier als Mäanderfischpass gestaltet, da auf kurzer Strecke ein hohes Gefälle auszugleichen war. – Das Foto zeigt eine Strömungsstudie mit Blättern – sausend in der Aussenkurve, ruhiger, teils sogar rückwärts sich bewegend, in der Innenkurve. Diese spezielle Hydraulik macht die hohe Leistungsfähigkeit dieser Durchgängigkeits-Prothese aus. – Eins muss halt immer klar sein: nichts ist besser – wo immer möglich -, als ein bachartig wieder gestalteter durchgängiger Bach.

H 2, alles Wasser ist bei NNW im Fischpass

Noch ein Foto zur frühherbstlichen Niedrigwasserperiode (Blätter kreisen an der Oberfläche des Kolks). Über das ehemalige Hindernis fließt fast kein Wasser, alles ist – wie sich das gehört – im (hier!) Mäanderfischpass. – Aber welch Verfärbung zeigt sich an dessen Seite – Alterung, Baumangel, nix von alldem? Muss man vielleicht prüfen.

NNW an H 7

Bachab, jenseits des Stadtkerns, „Holtemme 7“ (ich hoffe, ich habe richtig gezählt), einer der jüngsten Fischpässe. Auch hier, nach dem Zusammenfluss mit dem Zillierbach, nimmt der Fischpass alles Wasser auf.

neustes Werk, H 8, Totale bachab

Mit dem neusten Werk „Holtemme 8“ ist der gesamte Stadtbereich Wernigerode für wandernde Fische durchgängig.

H 8 parallel begehbar, NNW - alles Wasser durch den Pass

Nochmal „Holtemme 8“, aufwärts gesehen. Der Pass ist, unter anderem für Unterhaltungszwecke, begehbar gestaltet. Für Hochwasser ist (links vom Pass) mehr als genug Freiraum.

Der ungeduldige Leser fragt, „wo bleibt denn nun etwas zum Lebensraum“ ?! – Geduld, geht los.

zu viel Licht, zu viele Algen - Detail H 8

„Wer Augen hat zu sehen, der sehe!“ – Pflanzen wachsen bekanntlich nach dem Prinzip der Abhängigkeit vom Minimumfaktor. Und der ist im natürlicher Weise lichten Schatten des Forellenbachs nun mal das Licht. – Wo, wie hier, Algen dicht den Untergrund überziehen, muss Abhilfe geschaffen werden. Die standorttypischen Organismen kommen mit Algenmassen nicht recht klar.

zu viel Licht, zu viele Algen, unterhalb H 8

Sie finden, ich übertreibe? Dann gucken Sie doch hier drauf. – Abhilfe ist leicht möglich.

Forellenbach, Tafel Lehrpfad Hasserode

Grundlagen zum Forellenbach und zu seinen Bewohnern kann man z.B. auf der Tafel am Lehrpfad Hasserode nachlesen (anderswo auch, gut gemacht).

Wernigerode, Zillierbach-Spiegel - was sehen wir

„What`s behind the mirror?“ – Gleich kömmt`s. Oder sehen Sie schon was?

dick und bunt, BF im Zillierbach

Aaaadaissijaaaa! – Bachforelle im Zillierbach, dick und bunt, mitten in der Stadt.

Zillierbach voll besonnt, ALGEN, Forelle sucht Schatten

Aaaaber, bei genauerem Hinsehen …
Die Forelle sucht den Schatten – bekommt bei Besonnung Sonnenbrand (das ist wirklich so). – Wieso sind da solche Algenmassen, die den Bachgrund verdecken, den Porenlückenraum der Steine verstopfen?

ALGENmassen, ganz schlecht, Forelle, Standort etwas freigestrudelt mit Flossen

Wo größere Forellen stehen, ist der Standort etwas freigestrudelt mit Flossenschlag. – Hier fehlt den Forellen offenbar ihr Versteck, wieso sind da diese Algenmassen, was ist geschehen?

Zillierbach voll besonnt, gemäht

Der Zillierbach, typisch verbaut in der Stadtsituation, hat immerhin hervorragende instream-Ausstattung – gegliedertes raues Bett, Stromstrich, Turbulenz. Die Vegetation scheint sich standorttypisch darzustellen. Leider ist das gesamte Profil voll besonnt, offenbar hat die lange Niedrigwassersaison 2012, gepaart mit „Ordnungssinn“ dazu geführt, dass alles gemäht wurde – völlig unnötig. Dafür ist jetzt die Charakteristik des Forellenbachs, Halbschatten gehört dazu, völlig zerstört.

Zillierbach voll besonnt, gemäht

Zillierbach, anderer Aspekt standorttypischen Bewuchses. Auch hier jetzt voll besonnt, da durchweg gemäht. – Wenn diese Art harter, vorgestriger Gewässerunterhaltung fortgesetzt wird, werden sich „Rasen-Arten“ an Land und im Wasser durchsetzen. Das widerspricht jeglichem Handeln heutigen Gewässerschutzes.

Und im Umfeld, aufgenommen diesmal in unmittelbarer Nähe zur Holtemme, tut sich auch was.

 PSM in Friedrich- oder Amtsfeldstraße, Wernigerode

Totes Straßenbegleitgrün in Friedrich- oder Amtsfeldstraße – vor wenigen Tagen noch leuchtend-orange, der typischen Färbung nach Totalherbizideinsatz. Dieser Einsatz ist hier verboten.
Im Übrigen war das auch gelegentlich farblich an anderer Stelle im Stadtbild sichtbar. – Das Verbot gilt aus gutem Grund, sind die Einsatzsstoffe doch Fisch- und Algen-giftig.

Wer sich für die Rechtslage in Zusammenhang mit Totalherbiziden interessiert, guckt z.B. hier.

muss man erstmal finden - Forelle, Brunnen Markt Wernigerode

Forelle am Marktbrunnen in Wernigerode. – Gern kommen wir wieder, hoffend, dass das Wappentier mit seinen Ansprüchen an Lebensraum und Umfeld gut behandelt wird.

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Vom Salamander hatte ich ja schon in Harz 7 berichtet. Da kreuzen noch zwei andere Arten regelmäßig unseren Weg.

Wernigeröder Blindschleiche

Gleich zur Ankunft sonnte sich auf der Auffahrt eine erwachsene Blindschleiche. – Dachten wir. Leider war das Tier irgendwie geschädigt und verstarb dort. Den ganzen Urlaub über (und fast überall) liefen uns dann allerdings weitere Blindschleichen über den Weg. Der Harz scheint in weiten Partien ein Paradies für sie zu sein.

Katze aus Esszimmerfenster

Dieses Raubtier saß zur Begrüßung auf dem Terrassengeländer. Die Art war in vielen verschiedenen Exemplaren vertreten, was unserem Kampfdackel Socke massenhaft (sich selbst erteilte) Forscheraufträge ums Haus und im Garten einbrachte. – Ein glücklicher Hund!

am morgendlichen Fliegengitter, HappyDog

Tja, und dann dieser Schnappschuss mit Katze jenseits des Fliegengitters in der Morgensonne. – Drücken Sie mal auf`s Foto, dann können Sie die verborgene Zufallsbotschaft auf dem Bild lesen. 🙂

Katzenzunge hinter Gitter

Kurze Zeit später, detaillierter. – „Happy Cat“, würde ich sagen …

Abschiedsmorgen, urlaubserholter Sonnen-Socke

Am Abschiedsmorgen, der urlaubserholte Sonnen-Socke – zufrieden!

 im Gegenlicht, putzen vor der Abfahrt

Noch ein Bisschen putzen im Gegenlicht.

bin schick, alles ist gepackt - kann losgehen

Fertig geputzt, bin schick, alles ist gepackt – kann losgehen.

Bevor die Harz-Reiseberichterstattung aber zu Ende geht, folgt noch mindestens ein Bericht.

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Bevor wir am Westrand der Romanischen Straße das Kloster Drübeck besuchten, sind wir bergan ins Sandtal gewandert.

Bach im Sandtal, nanu

Bach im Sandtal, nanu – ist ja`n Steinbach!
Hier kann man sehen, was Hydraulik bedeutet.

ok, im Hang Sand

Ok, im Hang Sand – das Tal ist also nicht verkehrt benamt.

Wildschwein-Badewanne neben dem Weg

Auch Schlamm gibt`s: Nutzbar als Wildschwein-Badewanne neben dem Weg.

 steile Wände im Sandtal

Steile Wände im Sandtal.

Bach im Sandtal-Buchenwald

Der Bach im Sandtal fließt in einer kleinen Buchenwald-Aue.

Socke quert trinkend den Sandtal-Bach

Socke quert trinkend den Sandtal-Bach.

auf dem Rückweg in einer Pfütze, Wasserkalb

Auf dem Rückweg in einer Pfütze sehen wir – nein, keinen Schnürsenkel, sondern ein Wasserkalb. Wer`s nicht kennt, muss mal Googeln.

Erlenwurzeln und Steine

Der standorttypische Bach! Erlenwurzeln und Steine minimieren Erosion, schaffen maximale Variabilität. Die Folge ist, wie wir fachchinesich sagen: hohe BioDiversität – Lebensraumvielfalt schafft Lebensvielfalt.

Schon am Parkplatz wirkt Kloster Drübeck besonders durch seine Einbindung ins Grün.

Obstgarten Kloster Drübeck

Obstgarten mit Schafen, Kloster Drübeck.

Romanische Straße, Kloster Drübek

Kloster Drübeck beeindruckt durch eine reiche Vielfalt an Bäumen – und die beeindrucken durch ihr hohes Alter.

 alte Linde, Äste bis zum Boden

Hier eine alte Linde, Äste bis zum Boden – wo sieht man das sonst noch?!

die Rinde der Linde, vielfältig

Die Rinde der Linde, vielfältig.

alte Kastanie

Eine alte Kastanie.

Blick im Innern, Stein und Holz

Im inneren Bereich des Klosterkomplexes, Stein und Holz.

alte Eibe

Alte Eibe, Farbstudie Rinde.

Efeu, uralt

Efeu, uralt.

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Pünktlich zum Tag der Deutschen Einheit kommt unsere Wanderung zum Ring der Erinnerung ins Netz.

Von Sorge (was für ein Name!) aus auf dem Weg zum Ring der Erinnerung.

Von Sorge (was für ein Name!) aus auf dem Weg zum Ring der Erinnerung.

Grenzmuseum bei Sorge

Was erwartet uns beim Durchwandern des Grenzmuseums?

am ehemaligen Grenztor

Am ehemaligen Grenztor – was sich der Mensch in seinem Wahn so ausdenkt – leider offenbar immer und überall.
Gut dass dies Geschichte ist und hier als „Denk mal !“ erhalten wurde.

Wachbunker, Bach-Hindernis

Überwachungsanlagen und Hindernisse – im Hintergrund eine Betonsperre, wie sie – oft wohl auch hintereinander versetzt – in kleinen Fließgewässern zwar den Wasserabfluss, aber nicht ein Durchkommen von nicht-aquatischen Organismen ermöglichte.

Socke vereinnahmt die ehemalige innerdeutsche Grenze

Socke vereinnahmt die ehemalige innerdeutsche Grenze, erobert das Grüne Band. (Für die, die es nicht schon anderswo gesehen und gelesen haben: er ist nicht krank, sondern trägt ein Kühlelement. „Bewässerung“ hält den Dackel beim Spaziergang auch bei Hitze munter.)

auf den Weg zurück

Genug auf rauem Grün gerubbelt, weiter geht`s auf dem Weg.

Zugang zum Ring, Erinnerungssteine

Zugang zum Ring, Erinnerungssteine
(Hermann Prigann is watching us.)

 in den Ring der Erinnerung bereits eingetreten

Der Ring der Erinnerung kann aus 4 Richtungen betreten werden. An jedem Eingang liegt ein beschrifteter Stein – Aer, Aqua, Flora und Fauna. Ein Stein inmitten des Kreises symbolisiert Terra.

Blick aus dem Ring über FLORA

Blick aus dem Ring zurück, über FLORA.

Natur erobert Menschenwerk, Herbstaspekt Ring der Erinnerung

Es ist eingetreten, was der Landschaftskünstler Hermann Prigann erzielen wollte. Die vom Menschen aus grobem Totholz geschaffene Ringstruktur wird von der Natur erobert. Beeindruckend der herbstliche Aspekt, in jeder Himmelsrichtung abhängig vom Umfeld unterschiedlich.

Zaunpfähle, Denk mal im Denkmal

Zaunpfähle, Denk mal im Denkmal.

Socke fühlt sich FAUNA-verbunden.

Socke fühlt sich FAUNA-verbunden.

ganz klar, hier ist Fauna

„Ganz klar, hier ist Fauna! – Ich guck schon mal nach.“

wir gehen zurück, entlang der Kulisse vergangener Zeit

Wir gehen zurück, entlang der Kulisse vergangener Zeit.

gegen das Vergessen

Gegen das Vergessen!

Grün gegen Beton - Erfahrung lehrt, wer gewinnt

Grün gegen Beton – Erfahrung lehrt, wer gewinnt.
Und das ist gut so.

Heute, am 22. Tag der Deutschen Einheit, freuen wir uns, wie die Entwicklung nach dem Fall des Eisernen Vorhangs voran gekommen ist. – Es bleibt weiter viel zu tun.

Sonnenuntergang mit Reichstag

Berlin, Blick von Ost nach West – Sonnenuntergang mit Reichstag.

Zu diesem letzten Foto folgt demnächst ein Bericht aus Berlin.

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Das hatten wir nicht erwartet: 30 Grad C im Schatten, und das im Harz – im September.

Kann man da wandern? Wir parken unterhalb der Goslarschen Gleie.

Goslarsche Gleie, da hoch bei Hitze, das glaub ich nicht

Nach angenehmen einigen hundert Metern in kühl-feuchtem Waldschattenklima sehen wir einen Kamm hoch vor uns. – Da rauf? Das glauben wir ja nicht.

wir passieren Rest-Lärchen auf kahlem Bergrücken

Wir passieren Rest-Lärchen auf kahlem Bergrücken. Wenn wir „Goslarsche Gleie“ vor dem Urlaub in der Karte gelesen und gegoogelt hätten, hätten wir wohl versucht, hier „Paradoxit“ zu finden – ein paradoxer Name.

schon wieder höher, die Kämme kommen ins Blickfeld

Langsam, aber sicher geht es immer höher, die Kämme kommen ins Blickfeld.

zum Teil fast schluchtig - angenehme Frische in schattigen Bereichen

Zum Teil fast schluchtig – angenehme Frische in schattigen Bereichen.

wer hätte das gedacht - schon ganz schön hoch

Wer hätte das gedacht – wir sind schon ganz schön hoch.

Daaa unten waren wir, haben das erste Foto aufgenommen

Daaa unten waren wir, haben das erste Foto aufgenommen.

 tatsächlich oben, prima Blick ins Tal

Tatsächlich oben angekommen, prima Blick ins Tal – wenn man sich umdreht.

 leider verpasst, schlechte Vorbereitung - etwas weiter steht die Mönchsbuche

Die Sonne brennt uns aufs Fell. Daran lag es wohl: leider verpasst, schlechte Vorbereitung – etwas weiter steht die Mönchsbuche. Wir aber kehren jetzt um.

wieder bergab, angenehm feucht-kühl nach Direktbestrahlung

Wieder bergab, angenehm feucht-kühl nach der Direktbestrahlung.

Baum-Sukzession, hier unten Birken-dominiert

Interessant, fast überall im Harz zu beobachten: Baum-Sukzession, eigenes Ansiedeln zum Standort passender Arten, hier unten Birken-dominiert.

fast wieder unten - wir waren tatsächlich da oben

Fast wieder unten – wir waren tatsächlich da oben.

Erfrischungstrunk - das hab ich mir verdient.

Erfrischungstrunk – das hab ich mir verdient.

Bächlein neben dem Weg Goslarsche Gleie

Natürlich habe ich das Bächlein neben dem Weg Goslarsche Gleie fotografiert! Und Socke hat gleich noch ein paar Schluck daraus genommen.

Mittagszeit in Wernigerode - Goldkugeln vor Himmelblau. - Pause.

Mittagszeit in Wernigerode – Goldkugeln vor Himmelblau. – Pause.

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Richtungsvielfalt Bodetal

Thale. Welche Themenvielfalt! – Zum Glück muss man sich an dieser Stelle nur zwischen zwei Richtungen entscheiden. Wir wählen die Richtung Bodetal, aufwärts.

Start ins Bodetal, Blick bachab Richtung Thale

Blick bachab Richtung Thale. (Google Earth erzählt mir, dass dieses Wehr einen Fischpass besitzt.)

Bodetal, wildromantisch wie beschrieben

Das Bodetal wirkt, wie es beschrieben wird: wildromantisch.

Kessel der Hölle

Wir haben eine ruhige Zeit gewählt. Zur Hauptsaison ist in diesen Kesseln der Hölle bestimmt der Teufel los.

Kabinenbahn zum Hexentanzplatz

Kabinenbahn zum Hexentanzplatz – wir bleiben unten und folgen dem Bodewanderweg.

Bildung muss sein, Fischartentafel

Bildung muss sein, Fischartentafel. – Schnell ziehen die Biologen mit ihrem fachkundigen Hund vorbei.

Doppelbaum

Doppelbaum – es lohnt sich, nicht nur auf die Bode zu achten.

Fliegenfischen, Spaß oder nicht

Und ich dachte, Fliegenfischen macht Spaß? – Dieser Kollege und sein Begleiter jedoch machten einen eher gestressten Eindruck. An der (geringen) Zahl der Touristen kann es nicht gelegen haben. Oder haben die besonders knifflige Fragen gestellt?

kein Fischpass an diesem Wehr zu sehen

An diesem Stau habe ich keinen Fischpass gesehen. Offenbar sollen nur Springer wie Forellen passieren?

Weg passt sich dem Gelände an, hier kaum Platz am Fels

Unser Weg passt sich dem Gelände an, hier ist er wie an den Fels geklebt.

Eine Stromschnelle folgt auf die andere - dazwischen Strudellöcher und tiefe Rinnen. Kundige sehen Fische.

Eine Stromschnelle folgt auf die andere – dazwischen Strudellöcher und tiefe Rinnen. Kundige sehen Fische.

Felssturz, Socke tastet sich voran

Felssturz, Socke tastet sich voran. Streckenweise ist der Wanderweg einer Talseite völlig gesperrt.

HeiSo auf Teufelsbrücke

Des Teufels Brücke – was gibt`s denn hier zu sehen?!

Schotterabgang über geschliffenen Fels

Schotterabgang über geschliffenen Fels.

Fels wie gemauert

Fels wie gemauert. Welche Burgruine verbirgt sich hier?

kehrt am Bodekessel

Am Bodekesse kehren wir um. Es muss ja auch noch Wanderweg für künftige Urlaube bleiben.

Sonderlösung Weg im Felshang

Sonderlösung: Weg im Felshang.

Steilhänge ringsum

Schluchtig! – Steilhänge ringsum.

Gabionen schützen vor Hangrutsch

Gabionen schützen vor Hangrutsch.

Gabionen-Wand

Gabionen-Wand querab – wo kommt nur das ganze Drüsige Springkraut her?

Ich schiebe mal ein Foto einer Bodestrecke viel weiter aufwärts ein:

Bode bei Rübeland, Pestwurz vs Drüsiges Springkraut

Bode bei Rübeland: Wo der standorttypische Baumsaum mit seinem Halbschatten unterbrochen ist, kämpft im Lichtüberschuss Pestwurz einen verlorenen Kampf gegen Drüsiges Springkraut.

Aber nun wieder zurück nach Thale.

Struktur mit Turbulenzdetail

Bode-Struktur mit Turbulenzdetail.

frischer Bodetrunk

Und zum Schluss: Socke freut sich über einen frischen Bodetrunk.

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Ich mixe der gemeinsamen Örtlichkeit wegen ein paar „jüngere“ Fotos Steinerne Renne vor die Wanderung entlang Kleine Renne.

Steinerne Renne-Start, Dreck-Lok

Sonne und Dreckluft – die Brockenbahn hält unseren Wanderstart ein wenig auf. – Luft anhalten!

Steinerne Renne, Steinbrocken an Wasserfall

Diese wüsten Steinbrocken liegen nicht nur an diesem kleinen Wasserfall, sondern flächig das ganze Tal entlang. Weiter oben erläutert ein Schild, dass es sich um Moränengeschiebe handelt.

Steinerne Renne, ist das Goldsand

Ist das Goldsand?! – Wohl „nur“ goldiger Sonneneindruck.

Steinerne Renne, zahlreich Quellen im Hang

Zahlreich sind Hangquellen im Tal der Steinernen Renne.

Kleine Renne, wieder bergan

Wir wählen den malerischen Weg bergan im Nebental der Kleinen Renne.

Große Felsbrocken an kleinem Bach, unten links ein größeres Strudelloch.

Große Felsbrocken an kleinem Bach, unten links ein größeres Strudelloch.

Lurchi nahe Kleiner Renne, leider unscharf da zu dunkel

Wegen Dunkel unscharf: Lurchi an Kleiner Renne.

Lurchi haut senkrecht hoch ab

Noch unschärfer. Lurchi legt einen Zahn zu und wetzt senkrecht zwischen Nadelstreu und Fels hoch. Bald ist er in einer Spalte verschwunden.

Lurchi-Wetter, Nass-Netze, HeiSo bergan

Für uns geht es bei Lurchi-Wetter weiter bergan. Nassnetze von Spinnen säumen unseren Pfad.

Luchshöhle, oder was

Na, sieht das nicht wie eine Luchshöhle aus?! – (Auf dem Rückweg hält Jagd-Dackel Socke die Nase steil in den Wind und wir sehen zu, talwärts voran zu kommen.)

Nassnetze im Doppelpack

Durchhängende Nassnetze im Doppelpack.

Holz und Stein - ist das schon Symbiose

Holz und Stein … – Das ist wohl keine Symbiose?

Rückweg, Steinerne Renne, auch bei NNW ein attraktiver Forellenbach

Zurück an der Steinernen Renne, auch bei Niedrigstwasser ein attraktiver Forellenbach.

Brockenbahn bergan

Kurz vor dem Parkplatz: Brockenbahn bergan.

Harzluft nach Brockenbahn-Passage

Harzluft nach Brockenbahn-Passage – wir fahren zurück nach Wernigerode.

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Da haben wir gestaunt: 3 dicke Kartoffeln liegen in Wernigerode.

3 dicke Kartoffeln und ein dickes Ding unter einem Tuch verborgen. Wir wundern uns.

3 dicke Kartoffeln und ein dickes Ding unter einem Tuch verborgen. Wir wundern uns.

Wenig später findet sich dieses Foto im Internet.

Dazu wird dieser Text präsentiert.

Kartoffeln werden übrigens auch anderswo im Harz gewürdigt.

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Wo so viel Wasservolumen ist, muss doch auch eine Angelmöglichkeit bestehen. Also nix wie hin zu Harzer Trinkwassertalsperren.

Die Angelutensilien sind gepackt. Jetzt muss nur noch der Chauffeur kommen.

Die Angelutensilien sind gepackt. Jetzt muss nur noch der Chauffeur kommen.

Auf dem Weg zur Rappbodetalsperre begegnet uns eine Goldammer an der Kante des großen Kalkabbaugebiets bei Elbingerode.

Auf dem Weg zur Rappbodetalsperre begegnet uns eine Goldammer an der Kante des großen Kalkabbaugebiets bei Elbingerode.

Erläuterungstafel Fels, Kalk fürs Leben.

Erläuterungstafel Fels, Kalk fürs Leben.

Kalkgrube Elbingerode

Das ist schon ein heftiges Loch in der Landschaft (und ringsrum sind mehr davon). Nach Ausbauende soll ein See entstehen – sagen wir passender: ein wassergefüllter Krater angesichts der Steilufer.

Steinerne Vielfalt neben der Kalkgrube.

Steinerne Vielfalt neben der Kalkgrube.

Wir querten die Staumauer der Überleitungssperre, Kalte Bode. Sie "füttert" die Rappbodetalsperre nach.

Wir querten die Staumauer der Überleitungssperre, Kalte Bode. Sie „füttert“ die Rappbodetalsperre nach.

Hier in der Gegend verläuft eine noch in Entwicklung befindliche Pilger-Route, die Via Romea.

Die Via Romea ist mit einem eigenen Kennzeichen beschildert.

Die Via Romea ist mit einem eigenen Kennzeichen beschildert.

bunte Sperrmauer Rappbodevorsperre, winziger NNW-Abfluss

Wir sind an der Rappbodevorsperre angekommen. Bunt stellt sich der Überlauf an der Sperrmauer dar: Trocken gefallene Algen und Moose in diversen Grüntönen, rötlich-violett das Geländer. Nach langer Regenarmut fließt nur wenig Wasser ab.

Spinnennetze sammeln Weidenröschensamen

Allerhand wird gefangen – hier: massenhaft Weidenröschensamen im Spinnennetz.

Hier kommt das alles her.

Hier kommt das alles her. Hose und Weste sind am Schluss weiß bewollt.

Rappbodeinsel, tiefer Wasserstand Talsperre

Nach ein paar Trainingseinheiten haben wir die Vorsperre verlassen und angeln an der Rappbodetalsperre weiter. Angesichts des gefallenen Wasserstands ragt eine Insel weit empor.

graublaugelber Sonnentiefstand

Graublaugelber Sonnentiefstand – der Angeltag neigt sich dem Ende entgegen.

Sonnenuntergang Rappbodetalsperre

Und dann dieser Sonnenuntergang! – Begeistert verlassen wir die Rappbodetalsperre.

Was dem Ostharz Recht ist, ist dem Westharz billig – schließlich liegt er im Luv und bekommt die Niederschläge aus erster Hand.

Also auf zur Innerste-Talsperre.

Unter Wolken scheint morgens noch die Sonne auf die Kühe am Hang – aber bald …

von Norden gesehen strahlt die Sonne Regen

Bald schon hatte uns die angekündigte Wetterfront erreicht – von Norden gesehen strahlt die Sonne Regen.

das sieht von Westen nicht anders aus

Das Geschehen sieht von Westen nicht anders aus.

Hochwasserschutz, Blick durchs Aquarium mit Saiblingen

Wer draussen nicht im Wetter stehen will, kann an der Granetalsperre die Ausstellung der Harzwasserwerke besichtigen, hier: Hochwasserschutz, Blick durchs Aquarium mit Saiblingen.

HaWaWe-Ausstellung, hier Wasserkraft-Historie

Schon spannend, was sich die Altvorderen zur Nutzung der Wasserkraft alles ausgedacht haben.

Aber es soll ja geangelt werden, nett zwischen Regen und Sonne präsentiert sich die Innerste-Talsperre. Fast bin ich an den Edersee erinnert, wo ich meine ersten Angelversuche vor Urzeiten startete (dieses Jahr ist 50jähriges Jubiläum …).

 frei gefallene Reste versunkener Bäume

Frei gefallene Reste versunkener Bäume.

vielfältige Landschaft zwischen Fels und Wald

Vielfältige Landschaft zwischen Fels und Wald.

 schillerndes Schiefer-Detail

Schillerndes Schiefer-Detail.

messerscharfe Steinkanten, senkrecht stehend

Messerscharfe Steinkanten, senkrecht stehend.

Wolken, Sonne, Regen - Blick Richtung Bucht

Wolken, Sonne, Regen – Blick Richtung Bucht auf der anderen Seeseite.

sonnenbeschienene Bucht mit Kleingliederung

Die sonnenbeschienene Bucht besteht aus mehreren Teilen, hat Kleingliederung.

Damm und Überlaufeinrichtung der Innerstetalsperre

Auf der Westseite nahe des Damms war ich ja schonmal erfolgreich, wie an anderer Stelle im Blog beschrieben ist. Also statte ich bekanntem Ufer in Regenwanderung wieder einen Besuch ab.

von Wellen umspülte senkrecht stehende messerscharfe Steinformation

Von Wellen umspülte senkrecht stehende messerscharfe Steinformation.

Baumstubben nahe Staudamm

Baumstubben nahe Staudamm – auch hier ist ein ganzer Wald vor Zeiten im See versunken.

Wer fragt hier, was ich gefangen habe ?! Ich habe doch die ganze Zeit fotografiert.   🙂

Aber ganz ohne etwas bin ich nicht nach Hause gefahren. Jede Talsperre gab einen Fisch frei.

Harztalsperren-Fänge

Schicke Steine habe ich mitgenommen und aus jeder Talsperre einen Fisch. – Ok, es war jeweils nur ein Gummifisch, was soll`s.
Der obere, hechtähnliche stammt aus der Rappbodetalsperre und wurde geangelt. Den unteren, großen habe ich trocken gefallen zwischen Steinen der Innerstetalsperre aufgeklaubt.

Ich komme wieder.

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Wir wollen wissen, woher das Trinkwasser kommt, das wir in Wernigerode aus dem Hahn zapfen.

Am Parkplatz vor dem Wanderstart sitzt ein roter Konkurrent des metallisch-blauen Erlenblattkäfers und frisst ihm seine Nahrung weg.

Am Parkplatz beim Wanderstart sitzt ein roter Konkurrent des metallisch-blauen Erlenblattkäfers und frisst ihm seine Nahrung weg.

Wie so oft im Harz: wenn es nicht bergab geht, geht es bergan.

Wie so oft im Harz: wenn es nicht bergab geht, geht es bergan – Richtung Zillierbachtalsperre, aus deren Inhalt das Wernigeröder Trinkwasser stammt. Entsprechend gering ist die Wasserführung des Bachs. Als die Talsperre entstand, hat man wohl vergessen, den Abfluss verträglich festzulegen.

Gras beachten - mit dem gefassten Quellwasser pfeift Wind aus dem Berg

Huiiihhh, das Gras links im Bild zeigt es an: nicht nur Wasser sprudelt aus dem Berg, es pfeift auch ein erhebliches Windchen heraus.

Wasserfall am Zillierbach

Wo viel Gefälle ist, ist oft ein Wasserfall nahe …

Baumschwamm positioniert sich immer waagerecht am Baum, Zeichen für Zeit des Wachstums und Bruch

Mal etwas Totholz: Baumschwamm positioniert sich immer waagerecht am Baum. Unterschiedliche Positionen sind Zeichen für Zeiten des Wachstums und des Baumbruchs mit wieder folgendem neuem Baumschwamm.

Socke kühlt Füße

Das Urlaubswetter, erstaunlich warm, lässt Socke für Pfützen dankbar sein. Nicht nur erfrischender Trank, auch Kühlung für heissgelaufene Füße wird hier geboten.

Hangblick - da unten waren wir eben noch

Hangblick – oha, da unten waren wir eben noch.

Sperrmauer Zillierbachtsp erreicht

Geschafft, die Sperrmauer der Zillierbachtalsperre ist erreicht. Dies ist also das in Schmelzwasser- und Starkregenzeiten aufgefüllte Reservoir, aus dem – nach Aufbereitung – Wernigerodes Trinkwasser stammt.

glasklares Wasser, bereit für Trinkwasseraufbereitung

Glasklares Wasser, bereit für Trinkwasseraufbereitung. – Schutzmaßnahmen im Umfeld von Trinkwasserstalsperren stellen sicher, dass das Wasser möglichst Nährstoff- und damit Algen-arm ist.

Bankpause an Zillierbachsperrmauer

Pausen-Bank am Info-Punkt der Zillierbachsperrmauer – wie gut, dass es sie gibt. Nach ein wenig Ruhe für die Füße geht es wieder zurück zu Tal.

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