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Archive for the ‘Reisen’ Category

Über Bernstein ist an anderer Stelle berichtet worden, zwei Bernsteingrundfarben finden sich hier.

Bernsteinfarben begegnen uns im Harz regelmäßig im Zusammenhang mit ausgezeichneten Lebensmitteln, so zum Beispiel am Mittagstisch.

Bernsteinfarben, gold und rot

Am häuftigsten tritt die goldgelbe Bernsteinfarbe auf, hier als kleines Exemplar. Seltener, aber um so attraktiver ist die rötliche Variante. Sie tritt in Wernigerode und Umfeld aus feierlichem Anlass 2012 wieder in Erscheinung und ist mit dem Zusatznamen des Karfunkelsteins „Granat“ benannt.

Schwarzer Bernstein

Schwarzer Bernstein gilt als ausgesprochen selten. Im Fall des hier beschriebenen Lebensmittels ist das nicht der Fall. Die schwarze Variante tritt regelmäßig und häufig auf – auch ein besonderer Genuss.

Fachkundige weitere Information findet sich hier.

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Wir hatten mal wieder Glück mit der Wahl unseres Urlaubstermins. Die einen waren nach Hause zurückgekehrt, die anderen noch nicht da – eine „Loch-Woche“ für Tourismusveranstalter. Da kann man auch stark begangene Pfade aufsuchen, ohne plattgetreten zu werden.

Also machten wir uns auf ins Tal der Ilse.

Bereits früh tauchen kleine Fälle auf. Wir nehmen uns vor, falls wir nicht bis zu den Ilse-Fällen kommen, diese als solche zu verkaufen.   :-)

Bereits früh tauchen kleine Fälle auf. Wir nehmen uns vor, falls wir nicht bis zu den Ilse-Fällen kommen, diese als solche zu verkaufen. 🙂

Eindrucksvoll, wie auch schon in meinen Einträgen vom Nationalpark Kellerwald beschrieben, die Borkenkäferschäden in Nadelwaldmonokulturen. Ein Borkenkäferlehrpfad wird hier angeboten - wir wandern aber im Tal weiter.

Eindrucksvoll, wie auch schon in meinen Einträgen vom Nationalpark Kellerwald beschrieben, die Borkenkäferschäden in Nadelwaldmonokulturen. Ein Borkenkäferlehrpfad wird hier angeboten – wir wandern aber im Tal weiter.

Borkenkäferwald - ganz nah auch an einigen Stellen im Ilsetal selbst.

Stehendes Totholz im Borkenkäferwald – ganz nah auch an einigen Stellen im Ilsetal selbst.

Eindrucksvoll immer wieder, wie Bäume am Hang sich auf Jahrzehnte sichern - und damit auch den Hang optimal vor Erosion schützen.

Eindrucksvoll immer wieder, wie Bäume am Hang sich auf Jahrzehnte sichern – und damit auch den Hang optimal vor Erosion schützen.

Die Ilse aber fließt in weiten Strecken durch Buchen-geprägten Laubmischwald.

Die Ilse aber fließt in weiten Strecken durch Buchen-geprägten Laubmischwald.

Sehr variable Strukturen des Ilse-Betts.

Sehr variable Strukturen des Ilse-Betts.

Herbstliches Niedrigwasser - Knöllchenbakterien der Erlenwurzeln liegen frei.

Herbstliches Niedrigwasser – Knöllchenbakterien der Erlenwurzeln liegen frei.

Leuchtender Grobsand / Feinkies, soll man hier Gold waschen?

Leuchtender Grobsand / Feinkies, soll man hier Gold waschen?

Und wieder ein ganz anderer Aspekt - vielfältiges Grün am Bach.

Und wieder ein ganz anderer Aspekt – vielfältiges Grün am Bach.

Der alte Heine ist natürlich auch da - mancher bleibt stehen, mancher geht gleich vorbei.

Der alte Heine ist natürlich auch da – mancher bleibt stehen, mancher geht gleich vorbei.

Da sind sie ja die Unteren Ilsefälle. Die darüber schenken wir uns und treten den Rückweg an. - Das Mittagessen ruft.

Da sind sie ja die Unteren Ilsefälle. Die darüber schenken wir uns und treten den Rückweg an. – Das Mittagessen ruft.

Auf dem befestigten Weg geht es schnell bergab.

Auf dem befestigten Weg geht es schnell bergab.

Vorbei an immer wieder wechselnden Wald- und Baumeindrücken.

Vorbei an immer wieder wechselnden Wald- und Baumeindrücken.

Beeindruckend die vielfältige Struktur vergehenden Totholzes.

Beeindruckend die vielfältige Struktur des Totholzes – ein Zeichen für massenhafte Aktivität bei der Umwandlung von Holz in Pilz-, Pflanzen- und Tierbiomasse und Humus.

Ständig wechselnde Minilandschaften entwickeln sich beim Vergehen dieses alten Baumriesen.

Ständig wechselnde Minilandschaften entwickeln sich beim Vergehen dieses alten Baumriesen.

Am Ende der Wanderung, der Parkplatz ist nah, gehen wir am Baumwipfel-Kletterpfad vorbei.

Am Ende der Wanderung, der Parkplatz ist nah, gehen wir am Baumwipfel-Kletterpfad vorbei.

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Urlaub 2012, erstmals nicht nach DK mit Kampfdackel Socke – wir haben den Harz getestet.

Morgendlicher Eindruck in Tostedt: das Reisewetter ist gut.

Morgendlicher Eindruck in Tostedt: das Reisewetter ist gut.

Schnell ist Braunschweig passiert, gen Süden abgebogen und bald kommt der Brocken in Sicht.

Schnell ist Braunschweig passiert, gen Süden abgebogen und bald kommt der Brocken in Sicht.

Schon dichter dran - Brockenblick von der "Harz-Autobahn", Bundesstraße 6.

Schon dichter dran – Brockenblick von der „Harz-Autobahn“, Bundesstraße 6.

Eine herausragende Ausgangsbasis ist Wernigerode, die bunte Stadt am Harz.

Und da ist es - Kreisel-Blick aufs Schloss Wernigerode.

Und da ist es – Kreisel-Blick aufs Schloss Wernigerode.

Schloss Wernigerode mit Rot-Grün.

Schloss Wernigerode mit Rot-Grün.

... und im Stadtblick.

… und im Stadtblick.

Wer ist Wernigerodes Wappentier? - Nein, nicht der Auerhahn! Den findet man zwar sehr oft, aber eher auf Speisenkarten und Verwandtem.

Wer ist Wernigerodes Wappentier? – Nein, nicht der Auerhahn! Den findet man zwar sehr oft, aber eher auf Speisenkarten und Verwandtem.

Das Wappentier ist - na klar! - die Bachforelle. Mehr dazu in anderen Beiträgen. (Auch Suche nach älteren Einträgen wird erfolgreich sein.)

Das Wappentier ist – na klar! – die Bachforelle. Mehr dazu in anderen Beiträgen. (Auch Suche nach älteren Einträgen wird erfolgreich sein.)

Mit Glück haben wir auf Anhieb eine prima Unterkunft gefunden.

Blick von unserer Ferienwohnung nach Osten über das Harzvorland.

Blick von unserer Ferienwohnung nach Osten über das Harzvorland.

Eine Lindenallee bietet sich unmittelbar vor der Tür für kurze Hundespaziergänge früh am Morgen und abends an.

Eine Lindenallee bietet sich unmittelbar vor der Tür für kurze Hundespaziergänge früh am Morgen und abends an.

Kampfdackel Socke von de Dreyster Drift ist bereit.

Kampfdackel Socke von de Dreyster Drift ist bereit.

Und schon konnte die Wanderei losgehen.

Das Umfeld ist aber auch zu verlockend! Kaum angekommen, mussten wir uns und den Kammweg testen.

Das Umfeld ist aber auch zu verlockend! Kaum angekommen, mussten wir uns und den Kammweg testen. – Das Test-Urteil: ausgezeichnet!

Mehr folgt in weiteren Einzelbeiträgen.

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Wenn wir schon als Steuerzahler zwanghaft zur Subventionierung an allen möglichen und unmöglichen Stellen benutzt werden, wollen wir wenigstens Qualität bei Einhaltung aller unserer fachlichen und rechtlichen Normen.

Zur Zeit ist der „Good Food March 2012“ auf dem Weg nach Brüssel – „Meine Landwirtschaft“ weist darauf hin.

Wer möchte, kann sich mit einem Foto beteiligen.

Ich habe es auch versucht.

Dies gefiel mir am Besten - leider entspricht es nicht den Anforderungen, s. Link oben im Text.

Dies gefiel mir am Besten, Gülle massiv, bis rein in den kanalartig ausgebauten Bach. – Leider entspricht es nicht den Anforderungen, s. Link oben im Text.

So habe ich denn einen zweiten Anlauf unternommen und zwei Varianten zur Verfügung gestellt.

Dieser Vorschlag, Botschaft auf DIN A 4 vor Grün, ist es dann geworden.

Eins ist man klar:

Und das sieht man hier, heute auf S. 13 – rutscht immer weiter nach hinten, je mehr mitmachen.

P.S.: Und da das Redaktionsteam bei „Ich will Europa“ nicht von gestern ist, hat es mir einen kleinen Direkt-Link gebastelt – herzlichen Dank! 🙂

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Manch einer mag es ja beim Lesen des vorigen Artikels vermutet haben – wer ist denn so blöd und reist den langen Weg von südlich Hamburg nach Aalborg, nur um die Sonne zu finden und ein paar Altstadt-, Akvavit- und Schiffsfotos zu machen?!

Das war natürlich alles nur Bestandsabfall, wie er im Vorübergehen fotografiert wurde – wirklich eine Manie.

Der einzige und wahre Grund war natürlich: die Wissenschaft! Internationaler Austausch spielt dabei eine wichtige Rolle.

Dazu dieses Foto:

So steht und bewegt es sich allerorten in Aalborg - manch einer verzichtet offenbar aufs Lernen, da eben diese Gehirnveränderungen (schmerzhaft?) damit einhergehen.

So steht und bewegt es sich allerorten in Aalborg. – Wie man im täglichen Leben leider beobachtet, verzichtet manch einer aufs Lernen, da eben diese Gehirnveränderungen (offenbar schmerzhaft?) damit einhergehen.

Und wer fährt das in der Gegend rum?

Die Ingenieur-, Natur- und Gesundheitswissenschaftler! Also genau die, die unsere Gesellschaft derzeit angeblich so vermisst. - Man fragt sich nur, warum in fast allen Entscheidungs- und Schaltstellen inzwischen genau diese Spezies fast ausgerottet wird / ist und fast nur noch - wie in Vorständen und Aufsichtsräten auch der Banken und aktiennotierten Unternehmen - Juristen und Rechtsanwälte sich die Pfründe sichern (wie kürzlich im Fernsehen von kritischen Aktionären ganz richtig beobachtet und berichtet wurde).

Die Ingenieur-, Natur- und Gesundheitswissenschaftler! Also genau die, die unsere Gesellschaft derzeit angeblich so vermisst. – Man fragt sich nur, warum in fast allen Entscheidungs- und Schaltstellen inzwischen genau jede dieser Spezies fast ausgerottet wird / ist und fast nur noch – wie in Vorständen und Aufsichtsräten auch der Banken und aktiennotierten Unternehmen – Juristen und Rechtsanwälte sich die Pfründe sichern (wie kürzlich im Fernsehen von kritischen Aktionären ganz richtig beobachtet und berichtet wurde).

(Ja, ich bin böse! Und – wie die Nicht- und Protestwähler in wachsender Zahl zeigen – ich (Noch-Wähler) bin damit nicht allein.

Im Übrigen bin ich der Auffassung, dass gierige Banker Piraten sind, entgeldet und in den Knast gehören.)

Also, zurück zum Thema – es bestand eine Einladung bei der Verteidigung einer Master-Arbeit, die als Supervisor ich zu begleiten die Freude hatte, dabei zu sein.

Thema ist der „water footprint“ (nur mal ein Link zu einem großen Feld) – in Sachen Nachhaltigkeit haben wir alle allerorten noch einiges nachzulegen.

Der Absolvent – Teilnehmer des Hydrobiology-Jahrgangs 2011 – und seine Kommilitonin haben ausgezeichnet gearbeitet, hervorragend vorgetragen und das Ganze jeweils in Einzelprüfung sehr gut abgeschlossen. – Eine Reise, die sich wirklich gelohnt hat!

Dank an alle Beteiligten!

Der an der Hochschule Magdeburg-Stendal gesehene Spruch gilt immer.

Der an der Hochschule Magdeburg-Stendal gesehene Spruch gilt immer (Dänisch, sinngemäß: Versuch mal, über Deinen eigenen Horizont – hier: „Deine Nasenspitze“ – hinaus zu schauen.).

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Grau in grau der Norden um Hamburg, stürmischer Wind – ist das der Klimawandel-Sommer der Zukunft?

Ich bin nach Norden gefahren, die Sonne zu suchen.

So sah die Binnenalster mittags am Dienstag, 26. Juni 2012, vom Zug aus aus. Der Wind blies die Fontäne zu einer breiten Wasserwand ...

So sah die Binnenalster mittags am Dienstag, 26. Juni 2012, vom Zug aus aus. Der Wind blies die Fontäne zu einer breiten Wasserwand …

So ein Bisschen heller wirkte es unter dicken Wolken bei der Überquerung des Nordostseekanals - vielleicht den bunten Gebäuden geschuldet.

Ein Bisschen heller wirkte es unter dicken Wolken bei der Überquerung des Nordostseekanals – vielleicht den bunten Gebäuden geschuldet.

Und siehe da, zwischen Rendsburg und Schleswig reisst der Himmel auf - nicht, um seine Schleusen zu öffnen, sondern um Himmelblau sichtbar zu machen.

Siehe da, zwischen Rendsburg und Schleswig reisst der Himmel auf – nicht, um seine Schleusen zu öffnen, sondern um Himmelblau sichtbar zu machen.

Die Fahrt folgt dem Tal der Kolding Au, malerisch gesäumt von hohen Moränensäumen.

Die Fahrt folgt dem Tal der Kolding Au, malerisch gesäumt von hohen Moränensäumen.

Umsteigen in Fredericia - die Hälfte der langen Fahrt ist rum. Die Sonne lacht.

Umsteigen in Fredericia – die Hälfte der langen Fahrt ist rum. Die Sonne lacht.

Weiter geht es Richtung Aalborg.

Weiter geht es Richtung Aalborg.

Angekommen! Der Blick über den Bahnhofsvorplatz zeigt typische Teile des alten Aalborg.

Angekommen! Der Blick über den Bahnhofsvorplatz zeigt typische Teile des alten Aalborg.

Die Sonne jedenfalls habe ich gefunden.

Schick, in historischem Aufzug fahre ich Richtung Hotelzimmer.

Schick, in historischem Aufzug fahre ich Richtung Hotelzimmer.

Blick über Aalborgs Dächer - über Rettungstreppe mit Ringeltaube.

Blick über Aalborgs Dächer – über Rettungstreppe mit Ringeltaube.

Mein erster Rundgang in Aalborg findet statt bei kühlem Sonnenschein und Starkwind. Sogar das Wasser auf diesem Stadtbrunnen kräuselt sich windbewegt.

Mein erster Rundgang in Aalborg findet statt bei kühlem Sonnenschein und Starkwind. Sogar das Wasser auf diesem Stadtbrunnen kräuselt sich windbewegt.

Historische Altstadt - das gelbe Haus ist das alte Rathaus. Man sagt, der damals nicht Bürgermeister wurde, baute das höhere Haus im Vordergrund. An seiner Fassade soll ein Gesicht die Zunge heraus strecken.

Historische Altstadt – das gelbe Haus ist das alte Rathaus. Man sagt, der damals nicht Bürgermeister wurde, baute das höhere Haus im Vordergrund. An seiner Fassade soll ein Gesicht die Zunge heraus strecken.

Auf der Limfjordbrücke, Blick nordwärts.

Auf der Limfjordbrücke, Blick nordwärts.

Möve neben kabbeligem Limfjordwasser.

Möve neben kabbeligem Limfjordwasser.

Abendstimmung am Limfjord-Südufer.

Abendstimmung am Limfjord-Südufer.

Es bleibt lange hell in diesen Breiten - Möven schreien schrill im Sturmgebruus.

Es bleibt lange hell in diesen Zeiten und Breiten – Möven schreien schrill im Sturmgebruus.

Ausgeschlafen - boahhh, was für ein Morgengruß.

Ausgeschlafen – boahhh, was für ein Morgengruß.

Licht und Schatten - Stadtkunst. - Der mittlere Schatten stammt von einem Papierkorb.

Licht und Schatten – Stadtkunst. – Der mittlere Schatten stammt von einem Papierkorb.

Aha, Aalborg ... - Ich habe auch die Tanks des Jubi gesehen. Aber es gibt ja noch viel mehr.

Aha, Aalborg … – Ich habe auch die Tanks des Jubi gesehen. Aber es gibt ja noch viel mehr.

Am Südufer des Limfjord ist eine öffentliche Badeanstalt. Hier hat gerade nach langem Stupsen und Klopfen ein Schüler seine Kontrahentin aus dem Gleichgewicht gebracht. - Im Hintergrund Aalborgs Industrie.

Am Südufer des Limfjord ist eine öffentliche Badeanstalt. Hier hat gerade nach langem Stupsen und Klopfen ein Schüler seine Kontrahentin aus dem Gleichgewicht gebracht. – Im Hintergrund Aalborgs Industrie.

Neptun hat alles im Blick.

Neptun hat alles im Blick.

Strandkrabben-Rückenpanzer - das ist hier kein See, sondern ein Fjord: Salzwasser.

Strandkrabben-Rückenpanzer – das ist hier kein See, sondern ein Fjord: Salzwasser.

Ein Kreuzfahrer - es können ja nicht alle gleichzeitig im Hamburger Hafen sein.

Ein Kreuzfahrer – es können ja nicht alle gleichzeitig im Hamburger Hafen sein.

Das Aalborger Schloss - mit Kreuzfahrer!

Das Aalborger Schloss – mit Kreuzfahrer!

Der Kreuzfahrer beeinflusst auch das innere Stadtbild - jedenfalls den Ausblick.

Der Kreuzfahrer beeinflusst auch das innere Stadtbild – jedenfalls den Ausblick.

Wo ein alter Hafen, da gibt es auch eine Reeperbahn.

Wo ein alter Hafen, da gibt es auch eine Reeperbahn.

Reeperbahn, das ist also keine Hamburger Besonderheit.

Es wird später, ein dänischer Sommerabend. Ich lerne: da isst man im Freien auf dem Platz.

Es wird später, ein dänischer Sommerabend. Ich lerne: da isst man im Freien auf dem Platz.

Und ich lerne weiter: Die da mit den "Tullamore Dew"-Mänteln: das sind keine Mäntel, das sind Decken zum Warmhalten. Die Dohle nutzt erfolgreich die freier werdenden Plätze am Tisch.

Und ich lerne weiter: Die da mit den „Tullamore Dew“-Mänteln: das sind keine Mäntel, das sind Decken zum Warmhalten. Die Dohle nutzt erfolgreich die freier werdenden Plätze am Tisch.

Am Tag drauf ist der Kai frei, der Kreuzfahrer weg.

Am Tag drauf ist der Kai frei, der Kreuzfahrer weg.

Viel Geld oder Mut zum Risiko? - In Aalborg wird gebaut und gebaut und gebaut ... - Dies wird die neue Musikhalle.

Viel Geld oder Mut zum Risiko? – In Aalborg wird gebaut und gebaut und gebaut … – Dies wird die neue Musikhalle.

Die Abwesenheit des großen Schiffs gibt mir Gelegenheit und Muße, nach Fisch Ausschau zu halten. Und da ist neben der Qualle schon ein Stichling.

Die Abwesenheit des großen Schiffs gibt mir Gelegenheit und Muße, nach Fisch Ausschau zu halten. Und da ist neben der Qualle schon ein Stichling.

Wenn man diese Massen Meerforellenfutter (Schwärme von Heringen, Stichlingen und anderen) entlang der Kaimauern am Südufer des Limfjords sieht, wundern einen die Berichte über legendäre Meerforellen der Karup Au nicht.

Wenn man diese Massen Meerforellenfutter (Schwärme von Heringen, Stichlingen und anderen) entlang der Kaimauern am Südufer des Limfjords sieht, wundern einen die Berichte über legendäre Meerforellen der Karup Au nicht.

Gerade ist dort ein Riese von 93 cm Länge gefangen worden.

Die Qualle und die Fischschwärme treffen sich, driften aneinander vorbei.

Die Qualle und die Fischschwärme treffen sich, driften aneinander vorbei.

Stilles Kanalwasser hinter Ringen querab zum Limfjord.

Stilles Kanalwasser hinter Ringen querab zum Limfjord.

Glitzern auf dem Kanal, auch hier fetzen gelegentlich Böen rein.

Glitzern auf dem Kanal, auch hier fetzen gelegentlich Böen rein.

Tag der Abreise, noch Zeit für ein paar Kurztouren. Über den Dächern - Wald, Kirche, Turm - das will ich mal erkunden.

Tag der Abreise, noch Zeit für ein paar Kurztouren. Über den Dächern – Wald, Kirche, Turm – das will ich mal erkunden.

Kirche mit komischem Turmanhang - ich sehe mal nach.

Kirche mit komischem Turmanhang – ich sehe mal nach.

Aufwärts geht es durch den Skulpturenpark, hier: Blick über einen Eiszeitstein ("Findling") auf Waldlandschaft.

Aufwärts geht es durch den Skulpturenpark, hier: Blick über einen Eiszeitstein („Findling“) auf Waldlandschaft.

Naturskulptur Baum - mindestens so beeindruckend wie menschengemachte Skulptur.

Naturskulptur Baum – mindestens so beeindruckend wie menschengemachte Skulptur.

Und noch so ein Beispiel.

Und noch so ein Beispiel.

Oben angekommen habe ich einen prima Überblick über die Stadt, hier mit Industrie-Kulisse. - Noch besser wäre der Ausblick, wenn der Aalborg-Turm schon geöffnet hätte ... Der steht nämlich genau neben mir.

Oben angekommen habe ich einen prima Überblick über die Stadt, hier mit Industrie-Kulisse. – Noch besser wäre der Ausblick, wenn der Aalborg-Turm schon geöffnet hätte … Der steht nämlich genau neben mir.

Als dann nach einer Weile des Guckens und Staunens eine Kampftaube angerast kommt, verlasse ich den Ausguck.

Als dann nach einer Weile des Guckens und Staunens eine Kampftaube angerast kommt, verlasse ich den Ausguck.

Da störte doch die ganze Zeit ein Dauersirren die Ruhe!? - Ich zoome den Verursacher heran: Gib einem Mann einen Motor - und er wird lärm erzeugen. - Kann mal jemand diese Heuler lärmbegrenzen?!

Da störte doch die ganze Zeit ein Dauersirren die Ruhe!? – Ich zoome den Verursacher heran: Gib einem Mann einen Motor – und er wird lärm erzeugen. – Kann mal jemand diese Heuler lärmbegrenzen?!

Blick zurück auf den Aalborg-Turm.

Blick zurück auf den Aalborg-Turm.

Durch diese schicke Allee geht`s nochmal in die Stadt.

Durch diese schicke Allee geht`s nochmal in die Stadt.

Brunnen gibt es hier in vielerlei Variation.

Brunnen gibt es hier in vielerlei Variation.

... und das ist auch gut so, wie dieser Wasserhund zu berichten weiss.

… und das ist auch gut so, wie dieser Wasserhund zu berichten weiss.

Zeit zur Abfahrt, der Zug steht bereit.

Zeit zur Abfahrt, der Zug steht bereit.

Mit etwas Glück fotografiere ich im Vorbeifahren die Gudenau bei Randers.

Mit etwas Glück fotografiere ich im Vorbeifahren die Gudenau bei Randers.

Die Vejlefjord-Brücke, ganz schön voll - wie gut, dass ich im Zug sitze. - Mal sehen, wann es mal wieder nach DK geht.

Die Vejlefjord-Brücke, ganz schön voll – wie gut, dass ich im Zug sitze. – Mal sehen, wann es wieder nach DK geht.

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Wer sich den Nationalpark Kellerwald südlich des Edersees ansehen möchte, braucht eine gute Unterkunft. Nicht nur an der Natur interessierte Einzelpersonen und Gruppen finden die z.B. im Frankenauer Hof. Ausgezeichnete Unterkunft und hervorragende Verpflegung sind sichergestellt.

Von einem einwöchigen Aufenthalt inkl. Anreise habe ich einige subjektive Eindrücke in mehreren Berichten zusammengestellt. Ich fuhr per Bahn mit Zwischenstopp in Korbach an.

Verlinkt sind hier die Einzelthemen

Radtour Korbach Richtung Edersee,

Wanderung um Korbach ins Tal der Marbeck und

Waldbegang in der „Marke“ sowie

die Beiträge vom Nationalpark Kellerwald

Wandern auf dem Heide-Erlebnispfad am Rand des Nationalparks,

Mit dem Ranger unterwegs,

Rund ums obere Lorfetal,

„Bergfest“ auf dem Peterskopf,

Ringelsbergroute – Asel Süd als Wendepunkt und

Baumkronenpfad und Abreise.

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Der letzte Veranstaltungstag beginnt. Wird uns das Wetter hold sein – einmal scheiterten wir ja schon am Baumkronenpfad, da das Kassenhäuschen „wegen Dauerregen“ geschlossen war.

Die Autos sind schon weitgehend beladen, über den Bergen kämpft noch der Hochnebel nach Gewitterregen mit der Sonne.

Die Autos sind schon weitgehend beladen, über den Bergen kämpft noch der Hochnebel nach Gewitterregen mit der Sonne.

Als wir dann durch das idyllische Tal des - baumgesäumten! - Wesebachs Richtung Hemfurth fahren, hat sich das Tageswetter entschieden.

Als wir dann durch das idyllische Tal des – baumgesäumten! – Wesebachs Richtung Hemfurth fahren, hat sich das Tageswetter entschieden.

Hier kann nun auch mein Ersatz-Haselnusswanderstab zurück bleiben.

Am Baumkronenpfad warten gut begehbare Waldwege. Hier lasse ich nun auch mein Ersatz-Haselnusswanderstab zurück.

Freier Blick im Buchenwald - das war am Mittwoch bei Dauerregen hier noch ganz anders. Ringsrum haben wir fast nichts wahrnehmen können. Wir staunen, rechts, tief am Steilhang ist der Edersee zu sehen.

Freier Blick im Buchenwald – das war am Mittwoch bei Dauerregen hier noch ganz anders. Ringsrum haben wir fast nichts wahrnehmen können. Wir staunen, rechts, tief am Steilhang ist der Edersee zu sehen.

Kletterbäume waagerecht - wie wir später sehen konnten, ein von Kindern gern genutztes Angebot.

Kletterbäume waagerecht – wie wir später sehen konnten, ein von Kindern gern genutztes Angebot.

Das ist er also, der Baumkronenpfad.

Das ist er also, der Baumkronenpfad.

Man kommt dicht vorbei an Normalitäten und Besonderheiten, die man sonst nur von Ferne und aus anderem Winkel sieht.

Man kommt dicht vorbei an Normalitäten und Besonderheiten, die man sonst nur von Ferne und aus anderem Winkel sieht.

Infotafeln unterstützen das Erlebnis.

Infotafeln unterstützen das Erlebnis.

Am Endpunkt, fast über den Wassern - Edersee mit Schloss Waldeck.

Am Endpunkt, fast über den Wassern – Edersee mit Schloss Waldeck.

Schloss Waldeck, näher rangeholt.

Schloss Waldeck, näher rangeholt.

Stürmischer Wind malt weisse Linien auf den Edersee.

Stürmischer Wind malt weisse Linien auf den Edersee – Blätter und Äste schwanken und rauschen.

Ich bin überrascht. Die stabile Konstruktion oder das Konzentrieren auf Wahrnehmbares haben meine Bedenken (nicht schwindelfrei) im Nichts verschwinden lassen. - Aber generell: so schön das Erlebnis ist - man muss so einen Eingriff in Landschaft nicht überall nachmachen. Fast wie eine zwangsverpflichtende Mode rollte das Thema "Wir wollen einen Baumkronenpfad" vielerorts durch Politikerrunden und Medien. - Leute, das ist doch auch langweilig, wenn überall so eine Installation zu finden ist!

Ich bin überrascht. Die stabile Konstruktion oder das Konzentrieren auf Wahrnehmbares haben meine Bedenken (nicht schwindelfrei) im Nichts verschwinden lassen. – Aber generell: so schön das Erlebnis ist – man muss so einen Eingriff in Landschaft nicht überall nachmachen. Fast wie eine zwangsverpflichtende Mode rollte das Thema „Wir wollen einen Baumkronenpfad“ vielerorts durch Politikerrunden und Medien. – Leute, das ist doch auch langweilig, wenn überall so eine Installation zu finden ist!

Zurück geht`s durch den holzverhauenen Aus-/Eingang.

Zurück geht`s durch den holzverhauenen Aus-/Eingang.

Unter hohem Himmel fahren wir durch das Edertal Richtung KS-Wilhelmshöhe - Danke nochmal für die prima Fahrt, Doris!

Unter hohem Himmel fahren wir durch das Edertal Richtung KS-Wilhelmshöhe – Danke nochmal für die prima Fahrt, Doris!

Gerade noch im Fernsehen gesehen, und nun live: Beuys-Steine und -bäume in KS.

Gerade noch im Fernsehen gesehen (30jähriges Jubiläum), und nun live: Beuys-Steine und -bäume in KS.

Das ist mal ein Denk-Mal! Beuys und die 7000 Eichen, „Stadtverwaldung statt Verwaltung“ – schön, Teile davon gesehen zu haben.

Wieder daheim. - Damit ich mich zurecht finde unter dunklem Himmel weist mir ein Lichtstrahl den Weg.  :-)

Wieder daheim. – Damit ich mich zurecht finde unter dunklem Himmel, weist mir ein Lichtstrahl den Weg. 🙂

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Die letzte große Wanderung unseres Bildungsurlaubs startet am Nationalparkzentrum.

Wir wählen die Ringelsbergroute aus dieser Vielzahl Angebote.

Wir wählen die Ringelsbergroute aus dieser Vielzahl Angebote.

Startend vom Nationalparkzentrum gehen wir vorbei an Wildkraut-, andere sagen Ackerunkraut-Fluren.

Startend vom Nationalparkzentrum gehen wir vorbei an Wildkraut-, andere sagen Ackerunkraut-Fluren. – Erstaunlich, welche Blütenfülle plötzlich auftritt, wenn nicht flächendeckend mit Giften hantiert wird!

Wanderwege im Wald werden nur freigemacht, wo wirklich nichts mehr frei ist. Hier ist noch viel möglich - wir sind ja beweglich.

Wanderwege im Wald werden nur freigemacht, wo wirklich nichts mehr frei ist. Hier ist noch viel möglich – wir sind ja beweglich.

Beeindruckend hier sind nicht zuletzt die Schluchttäler mit Buchenwald.

Beeindruckend hier sind nicht zuletzt die Schluchttäler mit Buchenwald. – Da läuft man natürlich jeweils einen großen Bogen.

Wir rasten auf einer Steinschotteranhöhe - eine Grabstelle?

Wir rasten auf einer Steinschotteranhöhe – eine Grabstelle?

Gleich nebendran quillt Wasser aus sumpfigem Boden - einer der vielen hiesigen Bäche verlässt den Grund und startet mit einer Sumpfquelle.

Gleich nebendran quillt Wasser aus sumpfigem Boden – einer der vielen hiesigen Bäche verlässt den Grund und startet mit einer Sumpfquelle. Hier lebt eine spezielle Tier- und Pflanzenwelt, sagt unser Kursleiter.

In den Kleinsttümpeln der Bachoberläufe setzt der Feuersalamander seine Jungen ab.

In den Kleinsttümpeln der Bachoberläufe setzt der Feuersalamander seine Jungen ab.

Hervorragende Fotos und Erläuterungen zu Kellerwaldbächen finden sich übrigens auf der Internetseite von Klaus Bogon, Kassel.

Totholz in vielerlei Form ist zu sehen, stehend, gebrochen, gefallen, liegend - wichtiger Lebensraum.

Totholz in vielerlei Form ist zu sehen, stehend, gebrochen, gefallen, liegend – wichtiger Lebensraum.

Auch dieser schleimige Pilz macht sich begeistert über das Totholz-Angebot her.

Auch dieser schleimige Pilz macht sich begeistert über das Totholz-Angebot her.

Überraschung - Linden bestimmen hier ein kleinklimatisch wärmeres Waldareal.

Überraschung – Linden bestimmen hier ein kleinklimatisch wärmeres Waldareal.

Damit es nicht so scheint, als rasteten wir andauernd: Nach langer Wanderung haben wir unseren Wendepunkt am Wegkreuz oberhalb Asel Süd erreicht. Da darf ein Päuschen schonmal sein.

Damit es nicht so scheint, als rasteten wir andauernd: Nach langer Wanderung haben wir unseren Wendepunkt am Wegkreuz oberhalb Asel Süd erreicht. Da darf ein Päuschen schonmal sein.

Und weiter geht die Tour. Hier weitet sich der Blick über den Edersee auf die kargen Hänge der Hohen Hardt. Leider gehören die bisher nicht zum Nationalpark. Aber was nicht ist, kann ja noch kommen.

Und weiter geht die Tour. Hier weitet sich der Blick über den Edersee auf die kargen Hänge der Hohen Hardt. Leider gehören die bisher nicht zum Nationalpark. Aber was nicht ist, kann ja noch kommen.

Die Gruppe steht still - da muss es schon wieder etwas zu sehen geben.

Die Gruppe steht still – da muss es schon wieder etwas zu sehen geben.

Tatsächlich, drüben in der Sonne übern See - Agrarlandschaft auf den Höhen.

Tatsächlich, drüben in der Sonne, überm See – Agrarlandschaft auf den Höhen.

Weiter geht`s durch den Wald: Leben und Tod und neues Leben, alles dicht beisammen in Nadel-Laub-Mischwald - steter Wandel.

Weiter geht`s durch den Wald: Leben und Tod und neues Leben, alles dicht beisammen in Nadel-Laub-Mischwald – steter Wandel.

Lärche, Kiefer und Tanne vor Buchen.

Lärche, Kiefer und Tanne vor Buchen.

Sicherungsschnitt liess wegnahen toten Baum in die richtige Richtung fallen.

Sicherungsschnitt liess wegnahen toten Baum in die richtige Richtung fallen.

Wir verlassen eine Lichtung, verschwinden wieder im Wald.

Wir verlassen eine Lichtung, verschwinden wieder im Wald.

Abenteuerliches Gekracksel durch Tiefen wieder auf Höhen - ich habe mich der Teilgruppe angeschlossen, die einen besonderen Pfad wählte.

Abenteuerliches Gekracksel durch Tiefen wieder auf Höhen – ich habe mich der Teilgruppe angeschlossen, die einen besonderen Pfad wählte.

Wieder auf dem gemeinsamen Wanderweg: Bizarre Baumformen auf kargem Grund, dies sind uralte Bäume - auch wenn sie gar nicht so aussehen.

Wieder auf dem gemeinsamen Wanderweg: Bizarre Baumformen auf kargem Grund, dies sind uralte Bäume – auch wenn sie gar nicht so aussehen.

Wir haben unsere letzte Tour gut bewerkstelligt, mein Haselnusswanderstab darf nun anderen dienen.

Wir haben unsere letzte Tour gut bewerkstelligt, mein Haselnusswanderstab darf nun anderen dienen.

Kleiner Bild-Einschub von der 2. Wandergruppe, die nicht den ultimativen Kraxelsteig wählte:

Die andere Wandergruppe kam in den Genuss des Loreley-Blicks auf die Eder. - Nur die wenigsten wissen, dass die Eder vor dem Bau der Edertalsperre DER Lachs-Laich- und -Aufwuchsfluss der Weser war. Der Weserlachs verschwand insbesondere, weil er die riesigen Kies- und Geröllflächen hier verlor. - Dass das englische "Mountbatten" vom nahen Ort Battenberg herrührt und die Königsfamilie hier früher Lachse angelte (oder es mindestens versuchte), ist ebenfalls kaum noch bekannt.

Die andere Wandergruppe kam in den Genuss des Loreley-Blicks auf die Eder. – Nur die wenigsten wissen, dass die Eder vor dem Bau der Edertalsperre DER Lachs-Laich- und -Aufwuchsfluss der Weser war. Der Weserlachs verschwand insbesondere, weil er die riesigen Kies- und Geröllflächen hier verlor. – Dass das englische „Mountbatten“ vom nahen Ort Battenberg herrührt und die Königsfamilie hier früher Lachse angelte (oder es mindestens versuchte), ist ebenfalls kaum noch bekannt.

Wieder im Offenland nahe dem Nationalparkzentrum - eine beeindruckende alte Linde prägt die Landschaft.

Wieder im Offenland nahe dem Nationalparkzentrum – eine beeindruckende alte Linde prägt die Landschaft.

Wie schön, hier wieder die in unserer agrarsubventionierten EU-Landschaft so selten gewordenen Blüten zu sehen. - Nach all diesen Eindrücken geniessen wir im Nationalparkhaus - sehr zu empfehlen - Eis und / oder Kuchen.

Wie schön, hier wieder die in unserer agrarsubventionierten EU-Landschaft so selten gewordenen Blüten zu sehen. – Nach all diesen Eindrücken geniessen wir im Nationalparkhaus – sehr zu empfehlen – Eis und / oder Kuchen.

Vor der letzten Übernachtung in Frankenau wandere ich noch einmal auf den Herrenberg.

Auf dem abendlichen Weg.

Auf dem abendlichen Weg.

Blick auf das Abendsonne-beschienene Frankenau.

Blick auf das Abendsonne-beschienene Frankenau.

Feldgehölze - schön, dass es sie (hier noch oder wieder) gibt.

Feldgehölze – schön, dass es sie (hier noch oder wieder) gibt.

Die Sonne sinkt über den Ederbergen.

Die Sonne sinkt über den Ederbergen – ich kehre um.

Bin zurück - Abendhimmel über dem Frankenauer Hof.

Bin zurück – Abendhimmel über dem Frankenauer Hof.

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Bildungsurlaub im Nationalpark Kellerwald, Edersee: Da darf in Zeiten Erneuerbarer Energie die Information über Wasserkraft – und hier vor Ort speziell, Pumpspeicherkraftwerke – nicht fehlen. Mittwoch, 20. Juni, wir haben „Bergfest“. Da passt der Besuch auf dem Peterskopf doch prima.

Blick von der Hemfurther Ederbrücke auf die dicken Rohre, durch die Massen von Wasser auf den Peterskopf und zurück ins Kraftwerk transportiert werden. - So hätten wir uns die Anfahrt vorgestellt, doch - es war alles ganz anders.

Blick von der Hemfurther Ederbrücke auf die dicken Rohre, durch die Massen von Wasser auf den Peterskopf und zurück ins Kraftwerk transportiert werden. – So hätten wir uns die Anfahrt vorgestellt, doch – es war alles ganz anders.

(Das vorstehende Foto wurde am Abreisetag aufgenommen – auf dem Rückweg vom Baumkronenpfad. Davon mehr in einem anderen Bericht.)

Realität am Fuß des Peterskopf - wir haben einen Regentag erwischt, nix zu sehen.

Realität am Fuß des Peterskopf – wir haben einen Regentag erwischt, nix zu sehen.

Also gehen wir erstmal ins Infozentrum und lassen uns über Wasserkraft im Allgemeinen und im Speziellen informieren. Hier das Modell der Speicherbecken auf der Bergspitze, dahinter der östliche Teil des Edersees.

Also gehen wir erstmal ins Infozentrum und lassen uns über Wasserkraft im Allgemeinen und im Speziellen informieren. Hier das Modell der Speicherbecken auf der Bergspitze, dahinter der östliche Teil des Edersees.

Gut beschirmt, mit Regenjacken und -hosen ausgestattet kann uns eigentlich auch bei unserem Freiluftteil nicht viel passieren.

Gut beschirmt, mit Regenjacken und -hosen ausgestattet kann uns eigentlich auch bei unserem anschliessenden Freiluftteil nicht viel passieren.

Mit der Standseilbahn fahren wir auf den Peterskopf, zurück geht es dann über Straßen, Waldwege und Klettersteige.

Mit der Standseilbahn fahren wir auf den Peterskopf, zurück geht es dann über Straßen, Waldwege und Klettersteige.

Aufwärts, dem Regen entgegen.

Aufwärts, dem Regen entgegen.

...  vorbei an den dicken Rohren.

… vorbei an den dicken Rohren.

Oben angekommen - nix zu sehen.

Oben angekommen – nix zu sehen. – So`n Schiet aber auch!

Und es regnet wie aus Eimern.

Und es regnet wie aus Eimern.

Wenn`s weiter nichts zu sehen gibt, konzentriere ich mich eben auf die Nähe: Sturzbach rast die Straße runter.

Wenn`s weiter nichts zu sehen gibt, konzentriere ich mich eben auf die Nähe: Sturzbach rast die Straße runter.

Es geht auch noch näher: Strömungsmuster zu studieren.

Es geht auch noch näher: Strömungsmuster zu studieren.

Von der Seite aus unbefestigtem Weg kommt ein erdbrauner Zufluss - Hundewetter!

Von der Seite aus unbefestigtem Weg kommt ein erdbrauner Zufluss – Hundewetter!

Muddy waters in Wellen.

Muddy waters in Wellen.

Es regnet und strömt - und strömt und regnet.

Es regnet und strömt – und strömt und regnet.

Die Natur macht, was sie will - unplanmäßig verlässt die Flut die Straße, rein in die Schlucht.

Die Natur macht, was sie will – unplanmäßig verlässt die Flut die Straße, rein in die Schlucht.

Weiter rauscht das Wasser im V-Tal durch den Buchenwald.

Weiter rauscht das Wasser im V-Tal durch den Buchenwald.

Im Buchenwald dampft`s.

Im Buchenwald dampft`s.

Wir haben die Straße verlassen und sind schon einige Etagen tiefer. Ein anderer Sturzbach trifft unseren Waldweg.

Wir haben die Straße verlassen und sind schon einige Etagen tiefer. Ein anderer Sturzbach trifft unseren Waldweg.

Uuups - Blick Seilbahn-abwärts, hier wollten wir nicht wieder hin - da haben wir uns wohl verlaufen. Also zurück.

Uuups – Blick Seilbahn-abwärts, hier wollten wir nicht wieder hin – da haben wir uns wohl verlaufen. Also zurück.

Tief fliegen die Wolken, Nebel hängt über dem Edertal, Affolderner See.

Tief fliegen die Wolken, Nebel hängt über dem Edertal, Affolderner See.

Na also: Wir haben den richtigen Weg gefunden, rechts steil runter gehts auf den Urwaldsteig Edersee.

Na also: Wir haben den richtigen Weg gefunden, rechts steil runter gehts auf den Urwaldsteig Edersee.

Arthur - unser tierischer Weggefährte. - Wir sind alle gut wieder unten angekommen. Warum denke ich bei diesem Foto an den Spruch "Wie ein begossener Pudel"?

Arthur – unser tierischer Weggefährte. – Wir sind alle gut wieder unten angekommen. Warum denke ich bei diesem Foto an den Spruch „Wie ein begossener Pudel“?

Wir trocknen - Mittagessen und Besuch im Buchenhaus, mal was anderes ... - Auf dem Foto: Maulwurf und Regenwurm.

Wir trocknen – Mittagessen und Besuch im Buchenhaus, mal was anderes … – Auf dem Foto: Maulwurf und Regenwurm.

Das Buchenhaus – es gibt eine Menge Informationsmöglichkeiten im Nationalpark Kellerwald und drumrum. Man sollte sich Zeit nehmen.

Durch die Milan-Maske sieht man den Hasen auf dem Foto tatsächlich nah und scharf fokussiert.

Durch die Milan-Maske sieht man den Hasen auf dem Foto tatsächlich nah und scharf fokussiert.

Draussen bleibt es, wie gehabt - auf den Höhen alles in Wolken.

Draussen bleibt es, wie gehabt – auf den Höhen alles in Wolken.

Wir gucken mal, wie es um den Baumkronenpfad steht - vorbei an Bogenbaum über Fingerhutflur.

Wir gucken mal, wie es um den Baumkronenpfad steht – vorbei an Bogenbaum über Fingerhutflur.

Obwohl es nicht mehr regnet - die Kasse am Baumkronenpfad verlassen "wegen Dauerregen" - der Zugang verschlossen.

Obwohl es nicht mehr regnet – die Kasse am Baumkronenpfad ist verlassen „wegen Dauerregen“, der Zugang verschlossen.

Also gehen wir zurück zu den Autos, Arbeit wartet in Frankenau.

Also gehen wir zurück zu den Autos, Arbeit wartet in Frankenau.

Und die Moral von der Geschicht`:

„Scheu doch bloß den Regen nicht!“

Das Schönste: keiner nass geworden (ausser Arthur) und alle begeistert.

[Nach ernst zu nehmenden Hinweisen muss ich den ersten Teil des Vorsatzes relativieren: Etliche „wasserdichte“ Wanderschuhe, so auch meine, zeigten doch zumindest kleine Schwachstellen – das wurde bis zum nächsten Tag mit Papier, Lüften und guter Hoffnung meist bereinigt. – Mindestens eine andere Version des Nasswerdens lernten wir wegen „100 % Luftfeuchtigkeit aussen“ kennen: da hilft – so auch bei mir „wasserdichte, atmende Kleidung“ nicht wirklich. Drunter kondensiert man selbst maximal. – Dafür gibt es bekanntlich die Dusche und – wie vom Veranstalter empfohlen – Wechselkleidung.   🙂  So kamen wir alle gut über die Runden.]

Im Ernst: wir waren uns einig – das war wirklich ein Erlebnis! – Wer wäre „im normalen Leben“ schon freiwillig rausgeganen?!

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