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Archive for the ‘Klima’ Category

Da ist er also, der Wonnemonat Mai – und schon sind etliche Maikäfer zu sehen, dieser leider nicht mehr lebendig.

Aber dieser!

Vor dem Geesthang Holm, Blick Wedel – Nebelgewaber, Tau und Baumkronentropfen bringen eingefangenes Wasser zu Boden.

Es ist noch ruhig, das äsende Reh …

… lässt sich von langsamem Vorbeiradeln (und nicht so offensichtlich Hinstarren) nicht stören.

Am Bullenfluss – Überflug Nonnengänse kündigt sich an.

Da staunen die frisch …

… ins satte Frühlingsgras rausgelassenen Rinder.

Idenburg – hier hatten Brandgänse voriges Jahr auf einem der Storchenhorste gebrütet.

Ist dies die Hälfte der Gösseln, die Pferden und Reitern zwischen den Beinen rumwuselten, nachdem sie den Dachrutsch und den Bodenaufprall erfolgreich gemeistert hatten? – Jedenfalls lassen die mich sehr dicht ranradeln, bevor sie kurz auffliegen.

Auf Idenburg sind die Störche mit ihrem alten Efeu-Nest beschäftigt.

Auf Pferdehöfen, Gestüten entdecken frische Fohlen auf langen Beinen die Welt. – Was macht Mutter da unten mit ihrem Mund?

„Normale Brandgänse“ querab Giesensand – schon auf große Entfernung machen sie sich sichernd lang, bleiben allerdings sitzen.

Die Jahreszeit, gefördert von Nebelfeuchte, lässt Insekten- und Wurminteressenten wie hier Dohlen intensiv Flächen abpatrouillieren. Futter winkt.

Dann kann der Mai ja starten bzw. so weitermachen (auch gern mal mit ein Bisschen Regen nach dem wärmsten und trockensten April aller Zeiten).

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Der Ankunfts- und Exkursionstag endet …

… beschaulich.

Hier lässt sich`s wohl sein.

Die Arbeit ruft, Richtung Warnemünde …

… geht die Fahrt zum Vortragsort.

Der öffentliche Teil der jährlichen Mitgliederversammlung des Salmoniden und Gewässerschutzvereins MV e.V. bringt neben Mitgliedern ein breites, interessantes Spektrum an Teilnehmenden zusammen.

Entsprechend verliefen die Diskussionen und Nachgespräche zu den Vorträgen.

Als Dank für mein Instream-Restaurieren, Herausforderung im Klimawandel, steht verpackt …

… platt – aber kein Plattfisch – eine Meerforelle bereit.

Dank für den Dank! Der Fisch muss nun noch aus – aktuell – westlichem Umfeld Berlin hier landen.

Die dann präsentierte Dramatik Klimawandel im Gesamtspektrum der Ostseegefährdung war in der komprimiert angebotenen Breite sicherlich nicht bekannt.

Meeresspiegelanstieg hier vs. Landmassenanstieg / -absinken dort, Nährstoffsituation und Spezialitäten Sauerstoff, Bedrängen der Lebensgemeinschaften von oben durch Wärme, von unten durch zunehmenden Sauerstoffmangel bei Schwinden der Zwischenfluchträume, Schifffahrt, Plastik, Munition, Fischerei – der Mensch mutet seiner Umwelt alles zu. Geltende Abkommen, bis zu 50 Jahre alt, werden nicht ernstlich umgesetzt. – Die Stichworte Klima- und Umweltschutz werden nahezu weltweit in neuen Regierungsbildungen lobbyistisch reduziert bis als no-go bekämpft. Was für eine Logik ! ? !

Die Überleitung Richtung Mitgliederversammlung brachte der Fachvortrag zu langjährigen Fangststatistiken Meerforelle in MVs Salmonidengewässern.

Die Bahn wartet (nicht) – ich muss los.

Gen Rostock Hbf.

Bei der Ankunft hatte ich ihn noch garnicht gewürdigt. – Nun ja.

Im RE, von sogenannten Fans mit eigenen Zeichen beschmiert.

Die erste von drei Etappen RE ist gestartet – vorbei am sehenswerten, restaurierten Technikdenkmal Wasserturm.

Kurz vor Bad Kleinen, Umstieg auf 2. RE-Etappe – ordentlich was los am Nordende des Schweriner Sees.

Segelwettbewerb ist angesagt.

Aus MV-Rapslandschaft geht es westwärts, in – etwas – kleinräumigere SH-Rapslandschaft.

Alle Umstiege haben geklappt, der S-Bahn SchienenersatzverkehrBus bringt mich wohlbehalten nach Wedel.

Hier gilt es, zu Bildungs- und Demonstrationszwecken, …

… aus dem schillernden Nebel-Hort (Beitrag vom 27. April) mitgebrachte Einzelstücke …

… zu reinigen und …

… schonmal im Interessiertenkreis virtuell sowie im Familienkreis und Umfeld handgreiflich vorzustellen.

Nein, die Bachmuschel kennt bislang niemand real, nur aus Buch und Internet.

Ob die jemals wieder flächig in SH-, Nds- und HH-Gewässer zurückkehren kann?

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Wie aus dem Bachstelzebeitrag abzuleiten, hatten wir, ergänzt um den Förster des Stadtforst Rostock, Lern- und Diskussionsbedarf rund um einen kleinen Bach, den Radelbach.

Der ehemals kanalisierte Radelbach ist – auf recht großer Tieflage – zurück in Mäanderschlingen gebaggert worden.

Blick bachauf – wie sich zeigt, stammt das derzeit meiste Wasser aus dem Zulauf einer Kläranlage, recht gleichmäßiger Abfluss von dort also auch bei Trockenheit garantiert.

Beispielhafter Mäanderbogen – es gibt viel zu entdecken, zu besprechen.

Besonders beeindruckend finde ich die Kies-, Stein- bis Findling-reiche Moräne.

Hier ist – als dunkle Linie der Tieflagen – der Stromstrich, wechselnd zwischen den Prallhängen zu erkennen.

Die Diskrepanz – wenn denn überhaupt erkannt – zwischen ÜBERtiefe und -breite …

… nochmal durch Pfeile – ohne weitere Erläuterung – verdeutlicht. (Die für Turbulenz erforderliche „arbeitende Breite“ im Niedrigwasserabfluss ist kleiner! als der kleine blaue Pfeil – mehr Rauigkeit, „Rückgabe der gestohlenen Steinfraktion“ tut not.)

Alles, was da weggebaggert wurde aus dem Querschnitt ist – auch im NW- / MW-Querschnitt – dem Bach „zum Basteln“, für die Eigendynamik, verloren!

Viehzeuch ringsum, hier: Rotwild, interessiert das wenig. Das will nur kreuzen, vielleicht vorher etwas trinken.

Und immer wieder: steinreiche Moräne – Rest „geklaut“.

Nur selten ist in der Strecke angesichts – guten Willens – gebaggerter Überbreite bachtypische Turbulenz erkennbar.

Solche Wahrnehmung gilt es zu nutzen, „das Bauwerk“ Richtung Entwicklungsziel Bach zu verändern / die Baumaßnahme ökologisch wirksam nachzujustieren.

Wer Augen hat zu sehen, erkennt, …

… dass Hilfe leicht möglich ist.

Und fast wie bestellt sind erste erforderliche Einheiten bereits vor Ort.

Fehlt noch die Beschattung der kahlen Baustelle! – Bachauf sind geeignete Samenspenderbäume nicht in Sicht. Hier, am unteren Ende, aber sieht es gut aus – geeignete Erlenbestockung linksseitig benachbart.

Wir gehen davon aus, dass im Kleinklima des Erlenbestands mindestens fleckenweise dichter JungErlenAufwuchs wachsen wird. Der kann dann an oberen, teils durch Sonne verbackenen Backsteinlehmstellen für Anpflanzungen genutzt werden.

Na denn! Wäre doch gelacht, wenn aus diesem kleinen Fliessgewässer kein lebendiger Bach mit charakteristischem Inventar entwickelbar wäre. Viel Erfolg!

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Ende April 2025 – die Familie hat sich über mich lustig gemacht – mich, den ersten und oft genug häufigst zählenden Frühmaikäfer-Spezi …

Alle haben sie bereits Maikäfer gesehen (meine Hauptfundstätten beim Radeln, Steinberg, Sauerbecksweg blieben bisher noch leer)! – Nun aber kann ich meinen ersten 2025er melden.

Gestern: Beim Start des im vorigen Einschub geschilderten Radelns liegt zwischen unserem Eingang!! und dem Fahrradhäuschen mein erster Maikäfer 2025.

Nur je ein Deckflügel und Flügel, Brust und Kopf – ein Fraßopfer wohl der Fledermaus in der Nacht zuvor. So ein Maikäferhinterteil scheint lecker zu sein.

Meine Pinnebergtour an Mühlenau und Pinnau erbrachte, wie erwartet, weitere Funde. Die waren alle Verkehrsopfer.

An der Ampelkreuzung Appen-Etz.

Der seitlich Liegende im Detail.

Ein weiterer an der Strecke.

Und noch einer. – Wohl an die 10 habe ich auf der – langsamer als das Anradeln gestalteten – Rückfahrt gesehen.

Bei den Ampeltoten mag es mit an der dortigen Straßenbeleuchtung gelegen haben. Ansonsten ist hier halt mit alten Bäumen, viel langzeitig unberührtem Boden ein hervorragendes Groß-, also auch Maikäferrevier. Da sind dann „Begegnungen“ mit fahrenden Autos eine „rein statistische“ Angelegenheit.

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Verabredung zum Flussneunaugengucken führt mich gen Mühlenau und Pinnau – Anradeln durch Frühjahrsaspekt Heideweg, Pinneberg.

Die Tour entspricht der im Beitrag vom 23. April 2023.

Hier folgen erste, spezielle Eindrücke.

Mühlenau, Nacken des Schusses bachauf Bahnquerung Pinneberg – intensives Laichgeschehen, gerade keine Laicher vor Ort.

Laichgeschehen Pinnau, Brücke Hindenburgdamm gen Tnw, recht schlammig.

Mal näher hinsehen – es scheint, die moderne Kommunikation hat ihren Weg zu den Laichtieren gefunden. (Mit Watstiefeln wäre das Gerät leicht wiederzugewinnen.)

Auf dem Rückweg, Bahnquerung Mühlenau bachab des ersten Laichfotos – der oft genutzte Jagdstandplatz des Graureihers ist unbesetzt.

Blick bachauf – da, genau im Geschehen, im Nackenanstrom des Schusses gen Bahnquerung steht er, der Fischreiher, wie ich nun ihn anlassbezogen nenne.

Es folgt der zweite Einschub, bevor es mit Rostocker Geschehen weitergeht.

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Eine Vortragseinladung führt mich an ganz besondere Stellen.

Herzlichen Dank für Einladung, Organisation, Unterbringung, Wissen-vermittelnde Exkursionsorte und fachlich-persönliche Gespräche mit vielfältiger Diskussion!

Das einzige, was fehlte, erkennbar an den freiliegenden Wurzeln der Erlen ist das Wasser. Die seit 2 Jahrzehnten häufig(er) auftretende Frühjahrstrockenheit ist schlimm genug. Wenn das dann noch weitergeht … – – – Mit, damit der Wasserhaushalt mindestens ausgeglichen ist, Stark- bis Stärkstregen …

Wer redet da (nicht) von Klimawandel ? ! ?

Dreidimensionaler Unterwasserlebensraum Erlenwurzel – nun „frei“.

Immerhin! – Die größenvariable Körnung der Gewässersohle des Moränenbachs – besser geht`s nicht.

Fachkundig wurde „der Kanal“ vor 2 Jahrzehnten zum Salmonidengewässer rück“gebaut“ – ein Anstoß zur Entwicklung. Die Natur durfte ihren weiteren Beitrag leisten – solch Möglichkeit nutzt sie meisterhaft.

Das StAUN (hier: Rostock), wie die Verwaltungseinheiten damals in der Abkürzung hiessen, brachte einen immer wieder zum StAUNen. Super Leistung, die Natur dankt, der nutzende Mensch auch!

Verwunschene EfeuWaldPartie auf dem benachbarten Moränenbereich.

Kleine Strömungsstudie.

Alles da.

Eine verwunschene Strecke, …

Sumpfdotterblumen, … der Name …, bloss nicht in unbekanntes Terrain begeben!

Auf festem Grund aber doch ein Bisschen näher ran.

Hier also ist er, schillernd-leuchtend!, der Schatz der Nibelungen, mit Biberästchen drapiert.

Nähere Untersuchung bringt dann glitzerndes Perlmutt von Muschelschalen zutage. – Weiter kann ich belegen, dass in mir bisher bekannten Gewässern keine Bachmuscheln (sondern – wenn überhaupt! – andere, eingetragene Arten, oft genug Teichmuscheln) existieren. Erstmals in meinem Leben sehe ich die Bachmuschel(schalen) in ihrem Lebensraum – wer auch immer hier seinen Restaurantplatz haben mag.

Wilde Wichte bewachen den (H)Ort.

Wo solch Wundersames zu finden ist? Man weiss es nicht! Schilder weisen in unterschiedliche Richtungen, als sollten Suchende verwirrt werden.

Und wo bleibt der Nebel der Überschrift? – Das ist ein Missverständnis – wir besuchten das besondere Moränenfliessgewässer Mecklenburg-Vorpommerns, die Nebel.

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Ende März hatte ich vom Start der Lebensraumverbesserung in einer durch harte Gewässerunterhaltung wüsten Strecke berichtet. Zwischenzeitig setzte sich punktuelles Bekiesen fort, gelegentlich fanden sich Ergebnisse wie Sichten laichwilliger Neunaugen bereits hier im Blog.

Was noch ausstand, war das Befreien einiger Uferhangpartien von Schüttkies, das Angleichen der Depots ans Ufer, um Erosionsansätze zu mindern, sowie das Anlegen von Unterwasserkiesflächen bis hin zum Gestalten von Rauschen quer über den Gesamtquerschnitt. – Das ist seit gestern abgeschlossen.

Bei meinem Eintreffen ist die Arbeit an ersten Punkten des rechten Ufers bereits erledigt.

So starte ich am linken Ufer, Blick bachauf zur Straßenbrücke.

Dort befindet sich ein Pinnaupegel. Wie üblich – ohne Ausgleich über die Zeit – zeigt sich als Zeuge der Vergangenheit ein Strömungsabriss am bachabseitigen Brückenende.

Fix geht das Harken von der Hand.

Im Schüttwinkel bleibt Kies uferschützend liegen – den Interessen der Pinnau bei wechselnden Abflüssen zur Verfügung gestellt.

Rechtsseitig letzte Arbeit am Ende dieser Bekiesung, Seitenwechsel.

Das Abschlussresultat ist eine schöne Rausche geworden.

Blick bachab – Bahn frei für kommende Besiedlung des neuen Lebensraums, Besuch laichwilliger Organimen, die – wie bekannt – bereits weiter bachab aktiv sind.

Ein kleiner Filmclip mit aktuell laichenden Flussneunaugen findet sich hier.

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Frühjahrsäcker kunstvoll mit Linien, Wellen, Kreisen, hier östlich des Schweriner Sees – allüberall ist weit zu blicken.

Da kann sich kein Osterhase und auch kein sonstiger verstecken. Aufmerksamkeit ist höchste Priorität!

Aufmerksam ist auch Beagle Polli, holla!

Der Hase macht sich lieber aus dem Staub.

Wir sind inzwischen zurück, im Westen und westlich Hamburgs.

Da sind inzwischen agrarisch umgebrochene, eingesäte und bepflanzte Flächen angesichts der Frühjahrstrockenheit eifrig gewässert worden.

Gibt`s den Wasserpfennig eigentlich noch – wurde der beim Wechsel auf -Cent ersatzlos eingestellt?

Den Osterhasen bekommen wir hier auch zu Gesicht – zum Beispiel gestern in der Wedeler Marsch, unmittelbar vor dem Geesthang.

Der war auf kahlgefressener Wiese – trotz großer Entfernung – so schnell im Ansprung, dass meine Fotos leider unscharf wurden. Der Besonderheit wegen stelle ich sie gleichwohl ins Netz.

Dieser Hase raste los über freie Fläche – auf Suche nach Rauigkeit / Versteck?

Der Hase erreicht den Rand von einer Ansammlung einiger Hundert Nonnengänse.

Aber statt sich still drunterzumischen …

… rast er durch, hinterlässt eine Schneise seitwärts ausweichender sowie aufspringender / -flatternder und sich wieder niedersetzender Gänse.

Wie Österliches wohl weitergeht? – Eiersuche garantiert.

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Wir hatten entdeckt, dass vor Zeiten Mammutbäume nicht weit von unserer Unterkunft entfernt in einem Forst gepflanzt wurden. Die müssten inzwischen ordentlich groß geworden sein – also nix wie hin!

Gefunden – eine interessante Wanderung durch eine vielfältige Forstpartie steht an.

Vieles darf hier alt werden – Moos auf alter Eichenborke.

Recht schnell erreichen wir das Mammut-Doppel.

Die beiden Bäume beeindrucken durch ihre Größe, sind mit wohl 150 Jahren aber noch ziemlich jung.

Gleichaltrige Laub- und Nadelbäume in der Nachbarschaft lassen sich auch nicht lumpen.

Die Mammutbäume weisen mindestens oberflächlich viele Löcher auf. Ob da Nahrung gesucht wurde oder – erfolgreich? – Nistmöglichkeiten gebaut wurden, ist für uns nicht erkennbar.

Sehr beeindruckend stellt sich auch die Rinde …

… alter Douglasien in vielfältiger Form und Farbe dar.

Nahebei befinden sich zwei steilufrige Kuhlen, deren Grund noch nass ist.

Weiter geht`s durch jüngeren Kiefernforst.

Um die Tour nicht allzu lang werden zu lassen, biegen wir ab, queren gemixtere Areale  – hier eine Altkiefer vorndran.

Eine Birkenpartie.

Unterschiedliche Nadelgehölze.

Unterschwellig haben wir es die ganze Zeit über in Moosflächen „mitgenommen“ – jetzt stolpern wir geradezu darüber. Wildschweine haben angesichts der Trockenperiode flächenhaft die Bodenoberfläche, teils tiefer, nach Nahrung umgebrochen.

Dies darf in einem zukunftsgewandten Forst nicht fehlen: Die WasseKlimaKomponente.

Buchen werden in durchforstete Kiefer- (anderswo auch Fichten-)-parzellen untergepflanzt. Sie sorgen mit Durchwurzeln und Laubstreu für einen künftig verbesserten Licht/Schatten-, Bodenbildungs- und Wasserversickerungsprozess.

Nach vielerlei Tageserlebnissen folgt regelhaft der Abend.

Unsere Abende (und folgende Morgen) sind unter dem Stichwort „Wiligrad“ durch spezielles Handeln geprägt.

Dazu später mehr.

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Blick vom Elbdeich Fährmannssand über die Marsch Richtung Geest. Zwischendrin schwarzweisses Gewimmel – ein großer Nonnengansschwarm, sitzend, zufliegend.

Im Weiterradeln sehe ich von der Vogelstation viel Weiss leuchten. Wird mein Stichlingserlebnis hier als Folge das saisonale Jagdgeschwader aus Kormoranen, Silberreihern und anderen Profiteuren bedeuten? – Ich besuche die Vogelstation.

Vor den Beobachtungshäusern kann der Flugplan studiert werden.

Wind und Wellen, neue und wieder von Bewuchs freigemachte Kiesinseln – nein, Silberreiher sind hier nicht.

Etliche Möwen jagen über die Wasseroberfläche, nehmen regelhaft etwas von dort auf.

Das sind zur Zeit also offenbar auch keine Stichlingsjäger. Eher handelt es sich um schlüpfende Insekten aus dem Flachsee oder vom Wind aufs Wasser geblasene Landinsekten – erscheint jedenfalls als ein lohnendes Frühstück.

Auf den Inseln sitzen Brand- und einzelne Nonnengänse, …

… auf anderen Inseln Nonnengänse, Lach- und Sturmmöwen. Hinten hat ein Kanadaganspaar sein Hochnest gebaut.

Links im Bild eine Kormoraninsel, rechts Idenburg mit dem Efeu-Storchennest – links auf dem Dach, nicht erkennbar, ist eine neue Storchennestunterlage angebracht.

Ein Höckerschwan, Möwen, Brandgänse.

Ich wechsle zwischen Sichtschutzdämmen ins letze, westliche „Hide“ – Nonnengansüberflug.

Wie zuvor als Info eingeholt, sind bereits früh alle 3 Schwalbenarten hier eingetroffen, …

– Rauch-, Mehl- und Uferschwalbe jagen über dem Wasser. Die Rauchschwalben sehe ich auch im Weiterradeln bis zur Elbdeichauffahrt Hetlingen.

Letzter Inselblick – eine Brandgansinsel. – – – Links, dicht an dicht, liegen keine Steine! Nachfrage ergibt, dass dies Alpenstrandläufer im Schlichtkleid sind.

Im Weiterradeln – Giesensand hat die Robustherde ins Freie gelassen. Erste Kälber sind geboren, die Zahl wird angesichts der weiblichen Tiere noch Richtung 80 Stück steigen.

Auf Idenburg hat der Storch eine neue Störchin – die alte wurde nicht wiedergesehen.

Einen weiteren Storch passiere ich am Brunnenschutzgebiet.

Drücken wir die Daumen, dass die Brut bald beginnt und die Jungstörche zur Zeit ihrer frühen Südreise kräftig genug sind.

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