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Archive for the ‘Klima’ Category

Der Fernsehturm war dann doch schnell wieder wolkenverhangen.

Tropfen …

Die Straße vom Niesel leicht gedunkelt – das war`s aber auch schon wieder.

Am frühen Nachmittag rummste und bummste es – trotz Lärmschutzscheiben – so von der Straße her, dass die Neugier die Fenster öffnete.

Kein Spielmannszug vom Schützenfest – vornweg Polizei, eine Demo?

Es lärmt und pufft …

Da kommen etliche Wagen, jeweils etwa 100 bis 200 Menschen hintendran.

Wir lesen unter anderem „Menschenrechte, Miteinander – Füreinander, Peace for Ukraine, Tierschutz, Meinungsfreiheit, Nächstenliebe“.

Haben wir was verpasst?

Info im Internet erläutert, dass hier eine Vielzahl Veranstalter geladen hat zum „Zug der Liebe„. (Ganz so laut bräuchte es bei der Liebe sicher nicht zugehen.)

Blick gen Ost, der Zug verhält – Stau. Bei um die 100 beantragten und etlichen verbotenen Veranstaltungen dieses Wochenende in Berlin sind offenbar etliche Versprengte dabei, diesen und andere Züge umzubestimmen. Das stoppt die Polizei. Nach Klärung geht es weiter.

Tierschutz.

Wie wir uninformierter Individualverkehr ist, vorübergehend, intern gefangen.

Am Schluss des Zuges folgt ein zweiter Polizei-Konvoi.

Und dann … noch`n Schluss-Konvoi, organge.

Orange und professionell – vorn wird Müll per Hand in bestimmte Position gebracht, dann folgen versetzt Kehrwagen. Ist einer voll, rückt ein anderer in die Position.

Hut ab vor der Berliner Stadtreinigung!

Später, beim Betrachten der Fotos fragt die jüngste Generation, wieso da soviel Müll hinterlassen wurde und so viel Stadtreinigung anrücken musste. Wir hoffen mal, dass die Veranstalter die Kosten für die Müülbeseitigung tragen.

Der Himmel, die Luft ist wieder klar – so scheint es.

Geschichtete Wolken werden am Spätnachmittag von Sonne angestrahlt.

Die Sonne strahlt aber dann auch Regen (himmlische Vorhersage).

Uuuups, aufziehende Front am frühen Abendhimmel …

Ich bin noch verabredet, nehme lieber einen Schirm mit.

Beim gemütlichen Gewässerfachaustausch – Foto-Eindruck unserer Grundlage (soll ich „Biergarten“ ergänzen?) – unterhalten wir uns neben Hitze und Dürre über … – – – Kiesbäche.

… und ihre Probleme mit Ausbau, immer noch zuviel harter Unterhaltung, eben Hitze und Biotopverlust, Austrocknen …

Was sonst.

Ein Gesprächspartner meint zum nachmittäglichen Eindruck oranger Arbeitsperfektion: „So ganz verstehe ich das nicht. Wenn wir eine Demo machen, ok, in deutlich kleinerem Umfang, dann gehen hinten dran 5 Leute von uns mit blauen Müllsäcken. Danach ist alles sauber.“

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Abendsonne in Hamburgs Westen – Sternzeichen-Sonnenuhr.

Beeindruckt hatten Eltern und Großeltern ein Theaterstück „Die Buchstaben-Piraten“ erleben dürfen. Das hatten „die alten“ Schülerinnen und Schüler unter sehr guter Anleitung einstudiert und vorab dem neuen Jahrgang als Begrüßung präsentiert. – Super!

Die Aufregung, wie sie später zugaben, war bei „den Älteren“ vor dieser Aufführung größer. Wir seien doch ein sicher kritischeres, erfahrenes Publikum …  🙂

Um so größer war dann die Erleichterung und Begeisterung über eine hervorragend gelungene Veranstaltung.

Am Morgen drauf, Berlin-Reisetag. Der Blick aus dem Wohnzimmer gen Westen zeigt Morgensonne-beschienene Wolkengebilde vor blauem Himmel.

Da werden wir wohl trocken zum S-Bahnhof kommen – der Wetterbericht hatte vorab keine Klarheit dazu gebracht.

Los geht`s – diverses Wetterangebot.

Wie vor …

Die Sonne „strahlt Regen“ …

Vorbeigerollert am verelendeten Mühlenteich – wann der wohl endlich ent-Biomass-t, entschlammt wird? Übliche Teich- und Schlammmpraxis unbekannt?

Noch bietet der Himmel Vielfalt.

Hamburg-Altona, die Entwicklung scheint jetzt doch eindeutig gerichtet.

Hamburg, kurz vor dem Hauptbahnhof – Binnenalster, noch springt die Fontäne vor HHs Turmkulisse.

Kurz nachdem wir Hamburg verlassen haben, trifft uns der erste Guss. Es wird nicht der letzte sein.

Auf Regen folgt Sonne, neue Türme bauen sich auf.

Wir erlauben uns, diese als „nette Wolke“ zu benennen.

Auf zum nächsten Akt …

Ankunft Berlin, letzter Regen verlässt die Zugscheibe.

Das war eine interessante Fahrt. Wir befanden uns – und das galt auch weiter – zwischen zwei Fronten, die ihre Lage klären mussten.

Angesichts nun sonniger Partie geht es zunächst südwärts, einer anderen Mentalität entgegen.

Vorbei an Greif im Gegenlicht …

Ins Bayerische – muss als Berlin-Starter für mich nach Möglichkeit sein.

Nicht Fleisch-überladen, wie man vom Bayerischen so oft meint – eine andere Möglichkeit: Vegetarisch.

Der wahre Grund der kleinen Wanderung: Haxe mit Schwarzbiersauce, schickem Weisskrautsalat (statt Sauerkraut), dazu Schwarzbier.

Die 1.000 Schritte nach dem – ausgezeichneten, genossenen – Essen …
Wieder vorbei am Greif, diesmal leicht besonnt.

Ankunft in unseren üblichen, so besonderen Berliner Räumlichkeiten – hoch über den Dächern von Berlin.

Die andere Seite – zum Glück hat es nachts ordentlich geregnet, auch in der Nacht drauf (gemessen am Bedarf ist das „natürlich“ noch immer wenig bis nichts).

Wir müssen halt endlich aufwachen – und lange Bekanntes, Notwendiges realisieren.

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Späteres, etwas vorgezogen.

Nach der gelungenen Veranstaltung (in späterem Beitrag mehr davon) ging es raus, in Berlins Umgebung – der Klein(e) Garten wollte besucht sein.

In interessantem Umfeld mit einer Vielzahl alter Bäume liegt das Erholungs- und Produktionsgärtchen.

Eine Spaziergängerin auf einer Sonnenblume.

… die sucht und findet.

Nebendran steht eine spezielle Rose, die der Jüngsten.

Wir waren überrascht, sie noch blühend anzutreffen.

Die Sonnenblumen werden auch von Bienen besucht. Die Insektenzahl bleibt angesichts morgendlicher Temperaturen noch gering.

Wer früh kommt, findet aber auch etwas. Schnell füllen sich die Pollentaschen.

Wir ernten noch aus den Hochbeeten. Pfefferminze und Salbei werden für vielerlei Nutzung teilgekürzt.

Ja, und dann – im vorigen Foto rechts vorn rot zu erkennen …

Da versteckte sich unter anderen Blättern eine fast vergessene Tomatenpflanze. Und die war voll, mit hervorragend schmeckenden Tomaten, die in einem Beutel mitgenommen wurden.

Schnell waren die nötigen Arbeitsschritte ringsum erledigt, wir fuhren weiter zu einem ausgiebigen Wald- und See-Spaziergang.

Demnächst folgt aber erstmal ein Eindruck unserer Anreise, Wedel – Berlin.

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Das hatte uns Anfang August so gut gefallen, endlich wieder mit der Lühe-Schulau-Fähre die Elbe queren zu können (Radel- und Treff-Ziel Buxtehude), das super lokale Eis beim Zwischenstopp beim Rückradeln in Jork so gut geschmeckt, dass wir die Gelegenheit beim Schopf ergriffen.

Zweiter Teil des Geburtstagsfeierns (Gewitter-Impressionen vom 1. Teil wurden berichtet) mit Treff und Mittagessen in Jork.

Der Aufbruch erfolgte etwas hektisch, T-Shirt angesichts der sich entwickelnden Tageshitze … – und … – ok ! ! ! Digicam nicht eingesteckt …

So folgen hier einige wenige Fotos vom Smartphone des Geburtstagskinds – Dank dafür!

Üblicher Zwischenstopp Hanöfersander Nebenelbe, vorm Queren des Elbdeichs. So schön hat sich der Mäander im Schlickwatt noch nie präsentiert – die Sturmmöwe findet ihn offenbar auch interessant. Wenig später landet dort noch eine Lachmöwe.

Jork. – Ein Versuch, den Kirchturm von St. Matthias hinter historischem Fachwerk zu erwischen. (Richtig beobachtet, ich war beim Friseur.)

Standort „Bürgerei“ – nein, nicht Würgerei! Wohl ein neuerfundener Name. Gleich daneben wandern wir über „Umweg“ – heisst so! -, Schützenhofstraße und „Am Fleet“ zum Kreisverkehr zurück.

Zwischendrin kamen – E-motorisiert – unsere Gäste aus dem südlichen Hamburg angeradelt. Dann konnte es ja losgehen.

Wer`s mittags gern asiatisch mag, ist hier sehr gut bedient – meine Auswahl Ente. Dazu Krombacher Helles (statt wie sonst gern, Dunkles).

Das war prima! – Und danach?

EISmehr, für alle. Da mache ich doch gern Schleichwerbung, eine Beschreibung mit 2 Fotos steht im Bericht vom 6. August.

Alle sind begeistert, dann bis zum nächsten Mal. Wir verabschieden uns.

Überraschung! – Dunkle Wolke(n), sich auftürmend, … beim Einkauf eines kleinen Geschenks, ich wartend bei den Rädern … Gewitter.

Wenn man denn so gar nichts gegen Regen mitgenommen hat, ist es gut, nicht schon auf freier Radelstrecke zur Fähre erwischt zu werden. Unterstellen in Jork ist ein gutes Angebot, das auch ich sofort nutzte. – Keine Digicam, keine Fotos. Das Smartphone ist im Laden gegenüber. – Nix passiert.

Leider auch nix in den Gewässern, schon gar nicht in Schleswig-Holstein – genau wie beim Wedel-Gewitter aus dem vorigen Beitrag. Die Bäche trocknen weiter vor sich hin, Büsche und Bäume schmeissen Not-bedingt jede Menge Blätter ab, um ihren Wasserhaushalt zu minimieren.

Trocken, überwarm, feuchtschwül angesichts der von der Luft sofort wieder aufgenommenen Gewitternässe ging es radelnd zur Fähre. Erstaunlich wenig Kundschaft kam bei der Rückfahrt zusammen.

Größen und Perspektiven, maritime Ansichten, bieten die beiden Schlussfotos.

Die Lühe-Schulau-Fähre liefert sich lange Zeit bei der Rückfahrt nach Wedel ein totes Rennen – im Hintergrund sind der Radarturm Wedel und die Westecke des Hamburger Yachthafens, Wedel, zu sehen.

Sandstrand Wedel und Schulauer Hafen kommen in Sicht – wir lassen uns fallen, müssen ja ans Nordufer zum Anleger Willkommhöft.

Die Santa Viola, 245 x 40 m, Tiefgang 12,2 m, zieht weiter, ostwärts zum Hamburger Hafen.

Ob wir es dieses Jahr nochmal auf die Fähre schaffen?

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Es ist heiss, die Getreideernte boomt.

Die Bäche fliessen … kaum noch, Bachoberläufe trocken.

Aber gestern, das Wetterradar liess für diejenigen, die nicht zwischen den Gewitter-Linien lagen, hoffen.

Und, siehe da.

Endlich Regen! Gewitter mit stürmischem Wind, der Marini rast. Schön für das Grün, gut für den Oberboden – bei uns sind Rasen und Büsche gemulcht, alles versickert.

Sturm im Vogelbad, schräges Einplatschen aus Nordost.

So nass haben wir die Fenster lange nicht gesehen – hier zunächst im Norden, später ringsum, dank der Gewitterturbulenzen.

Das war eine interessante Abwechslung für Jung und Alt während eines kleinen Feier-Kaffee-und-Kuchen-Treffs.

Es soll noch weitergehen, neuer Tag, neuer Ort, neue Gäste.

Wir blickten rüber über die Elbe … – da geht`s, Sonnentag zwischendrin, heute hin. Eine Fährfahrt die ist lustig, auf nach Jork mit den Rädern.

 

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Der Spielplatz ist menschenleer – wie kömmt?

Gnadenlos brennt die Sonne auf jeden Quadratmeter dieses wohnortnahen Spielplatzes. Interessenten an ein Aufenthalt sind zwar zahlreich vorhanden. Sie mögen aber nicht von der Sonne verbrannt, in der Hitze gebacken werden.

Was ist da los?

Grünes, niedriges Karree am Südrand – das war bis vor Jahren eine heranwachsende Hainbuche, die im Tagesgang wunderbar wandernden Schatten spendete. – Ein beliebter Spielplatz!

Skizze – nur ein schwacher Abglanz früherer Zustände.

Jetzt finden sich Eltern mit ihren Kindern nur kurz morgens und abends, wenn die Seitenbüsche breitere Flächen beschatten.

Dabei bietet Wedel viele Positivbeispiele, wie diese, lichten Schatten spendende Allee entlang eines Fuß- / Radwegs.

Mal sehen, ob Abhilfe möglich ist. Ende September findet die 5. Wedeler Klimakonferenz: Gemeinsam „Klimawende“ gestalten statt. Da soll auch das Thema „Klimafolgenanpassung“ behandelt werden.

Uns allen wäre schon damit gedient, wenn städtische Bauhöfe sowie Auftragnehmer bei Grünarbeiten angeleitet würden, Vernunft einkehren zu lassen – Grundlagen des Grün-, Boden- und Wasserschutzes zu beachten. Das Wachsenlassen standorttypischer Büsche und Bäume – neben angepasster Unterhaltung, so nötig, das bedeutet in den meisten Fällen schon Minimieren bis Unterlassen -, Rasenschnitt mit hochgestellten Mähern, Mulchen statt Abtransport örtlicher Biomasse.

Der Herbst- / Winterschnitt von Gehölzen ist nicht mehr so fern. Auch da gilt: Bodenschutz, Verbessern des Organik- und Wasserhaushalts durch lokales Mulchen mit lokal geschnittener / gesägter, geschredderter Biomasse. – Das monatelange Lagern in hohen Mieten (welch unnötige Arbeit und Kosten für Abfuhr, Auftürmen, spätere Abfuhr und „Behandlung“) führt ggf. zu nichts anderem als saurer Gärung – der eindeutige Geruch bis Gestank im Vorbeigehen / -fahren weist eindrücklich darauf hin.

Vielleicht bringt die Klimakonferenz, immerhin die 5., ja etwas. Hoffen wir das Beste.

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Frau und (blauer) Mann – Wasser in der Landschaft.

Das Foto entstand kurz nach der Jahrtausendwende in Silkeborg, DK. Zu der Zeit, anlässlich einer internationalen Gewässerkonferenz, waren wir uns über erforderliches Handeln im Sinn eines nachhaltigeren Umgangs mit der Umwelt einig – Fachmenschen halt.

Dass Politik und Verwaltungen sowohl im Beschliessen des Notwendigen als auch im Umsetzen des rechtlich Fixierten sich keinen Deut darum scheren würden, konnten wir uns nicht vorstellen.

Es war die Zeit der vielerorts erfolgreich laufenden Umweltberatung in Sachen Wasser, Boden, Luft, Lärm, Tier- und Pflanzenwelt, umweltfreundlicher Garten ff. – in Hamburg hatte das ein Ende, nachdem die Frohe und Hanselstadt im Jahr 2011 „Umwelthauptstadt Europas“ geworden war. Damit war offenbar genug erreicht, man konnte sich wieder Pfeffersack-Aktivitäten wie Cum Ex widmen – weitgehend ungestört, wie es scheint.

Der „Blaue Mann“ ist auch weiter im Rahmen eines Kunst- / Skulpturenrundgangs im „Silkeborgbad“ zu erleben – mit Glück beim „Schwitzen“.

Heute, im August 2022, sieht unsere Norddeutsche Landschaft ringsum anders aus. Quellnahe Bereiche, teils Strecken von Bächen und kleinen Flüssen sind ausgetrocknet. Moore und Wälder müssen vielerorts angesichts Bränden gelöscht werden.

Derweil könen wir am hellen, heissen Tag Mensch und Natur – und -kunst – erleben. Hier im Foto symbolisiert durch die beiden Goldenen Kälber, die wesentlich mit Ursache unserer anhaltenden Probleme sind – Verkehr und exzessive Landwirtschaft.

Volles Rohr, also entsprechend einem ganzen Bach, werden hier LEBENSbäume bewässert. Pflanzen also, deren so gut wie nicht vorhandener ökologischer Wert für unsere Gärten, Städte hinreichend belegt ist.

Ja gut, mag man sagen: Immer noch besser, LEBENSbäume pflanzen, als Gärten des GRAUens anzulegen …

Und so geht es, fort und fort.

Ich muss auch fort, weiter als Stahl(Alu-)RossRitter zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg – und zurück.

Da freut es Radler (eigentlich wohl so gut wie alle Menschen), sich in lichten, halbschattigen grünen Tunneln – Butterbargsmoorweg – vom Sonnengrill zu erholen.

Klövensteen – In manchen, leider nicht allen Forstrevieren, wird eifrig am Waldumbau gearbeitet. Nadel-, hier Fichte und Kiefer, -Hochwald wird genutzt, ersetzt.

Auf liegendem Holz – hier: Fichte, entrindet – ist NaturKunst zu erspähen – NaturKunst, ungeliebt ! Die Fraßgänge der so gefürchteten Borkenkäfer. Dabei hat doch mensch selbst ihnen diese hervorragenden Massenvermehrungen erst ermöglicht.

„Sukzession“: Pionierbaumarten wie Vogelbeere, Traubenkirsche, Weissdorn und andere sorgen für bedeckten / beschatteten, Feuchte haltenden Boden.

Am Waldrand wartet sengende Sonne – mit einigen 10er Grad erhöhter Temperatur jegliche Feuchtigkeit „ausbackend“.

Bleibt zu hoffen, dass wir Menschen innehalten, uns auf Bekanntes besinnen (Water for the Recovery of the Climate), notwendig Neues auch erforschen – vor allem aber bestes Wissen anwenden, die derzeitige(n) Misere(n) abzuwenden.

Dafür braucht es gesunde Menschen mit gesundem Verstand. Wir benötigen dazu im Körper mindestens 50 (alt, Vorsicht, Austrocknung droht) bis 80 (jung) Gewichts-% – das LebensElixier Wasser.

Das gesunde Gehirn enthält 85-90 Gewichts-% Wasser.

Also los.

Seien wir gesunde, bewusste, „blaue“ Menschen.

Wir hören, lesen in jüngerer Zeit so viel von „SchwammStadt“ als Begriff zukunftsfähigen Handelns.

Es gilt, dies kurzfristig, sehr aktiv umzusetzen. Im Garten und im ländlichen Raum gehören zukunftsfähiges Wasserhalten, den Boden schützen, unter anderem durch Mulchen, sowie soweit nötig, verträgliches Bewässern dazu. Das mittägliche (auch zu jeder anderen Tageszeit) Vernichten ganzer Bachlauf-Wassermengen allein mit einer leistungsfähigen Pumpe muss endlich ein Ende haben.

Der „Wasser-Pfennig“ half mal auf dem Weg dahin. Leider hat Lobby-„…schland“ diese Chance auf Lobby-Druck sehr schnell beendet. – Legen wir doch den „Wasser-Cent“ neu auf.

Damit wir uns in Zukunft auch wieder Wasserkunst ohne Reue gönnen können.
 – – Für Interessierte: Der Brunnen steht in Dresden, Fußgängerzone Prager Straße.

Vogeltränke und -bad bitte nicht vergessen.

Nicht nur die Vögel, auch die Insekten danken es.
Iiiih, eine Wespe! – Keine Angst, die tut nix, will nur trinken.

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So, nun wird es aber Zeit – des öfteren in Vor-Beiträgen angesagt – der Osterau-Kies, aktuell.

Nicht nur Schiffe, auch Fische brauchen selbstverständlich sowas wie eine Handbreit Wasser unterm Kiel, die Fische „über Deck“ zusätzlich ebenfalls.

Inzwischen wundert man sich entlang der Rheinschiene, dass die Schifffahrt heftige Einschränkungen hinnehmen muss. Wieso eigentlich wundern – angesichts der Alpengletscher-charakterisierten Sommerabflüsse des Rheins? DA oben (egal, für welches Flusseinzugsgebiet) ist doch fast nichts mehr. Die Elbe als gletscherloser Fluss führt uns doch Sommerverhalten seit je vor (auch wenn da die Schifffahrts-Lobbyisten ebenfalls Realitäten nicht wahrnehmen mögen).

Die Edertalsperre hat das Stützen der Weser- (und Mittellandkanal-) -Schifffahrt einstellen müssen – die zu erhaltende Mindestreserve im See ist erreicht.

Allüberall versiegen quellnahe Bereiche – nicht nur Zeichen fehlenden Regens, sondern auch aufgrund unserer immer wieder abgestrittenen Übernutzung des oberflächennahen Grundwasserleiters (wann kommt es endlich zu einzuhaltenden Regeln in Menge und Zeitpunkt / -dauer bei der Landbewässerung und weiteren Nutzungen?). Wer kennt inzwischen nicht aus Film, Funk und Fernsehen den Flensburger Lautrupsbach, einen 2,6 km langen potentiell optimalen Meerforellenlaichbach, der unmittelbar in die Förde mündet, ausgetrocknet – der Link deutet an, dass auch dieser kleine Stadtbach weitere Hilfen braucht – chemischer Zustand deutlich vom Erfordernis, von Zielen entfernt. Und von solchen Kurzbächen (analog der Bachoberläufe anderswo) gibt es Abertausende …

(Generell: Die Natur macht was draus, auch und gerade aus diesen kleinen Bächen. Laichfische sausen geradezu im Spätjahr rein, laichen und hauen sofort wieder ab. Die Jungfische haben gute Entwicklungschancen, verlassen ihr Aufwuchsgewässer frühzeitig Richtung Meer.)

Wie stellt sich die Osterau – wie alle anderen Bäche ringsum seit Langem im Bereich Niedrigabfluss – nun im Hochsommer 2022 dar?

Östlich Bad Bramstedt, Wanderweg auf hoher Kante neben der Bachaue. Schön, wenn wie hier lichter Mischwald das Umfeld sommerkühl hält.

Blick von einer Brücke bachauf – die Kieszugaben führen, wie beabsichtigt, zu guter Turbulenz, vorhandene Erlenwurzeln werden wasserseitig freigehalten, dienen als Aufwuchs- und Verstecklebensräume.

Blick bachab, die vielfach gleich nach Anbringen Ende 2021 belaichte Kiesbank.

Seitenblick – die Kiesbank, beim vorvorigen Besuch gerade noch überströmt.

Uuups, jüngster Besuch, frei liegende Kiesbank – das ist ebenfalls ein Aspekt im statistischen Lauf der Natur, verschärft durch unser (Fehl)Verhalten.

Zugehöriger Blick von der Brücke.

Da bleibt die Hoffnung aus vorheriger Statistik, dass bis zur Laichzeit der Forellen wieder Wasser über den Kies läuft … (allerdings ist Statistik ja immer das, was man aus der Vergangenheit liest – ob die Schlüsse auf die Zukunft zutreffen – oder auch nicht – zeigt dann erst die Zukunft).

Ich belasse es mal bei diesen Fotos. Für die nächste Zeit ist vorgesehen, bachab, wo vorhandener ufernaher Baumbestand bereits geschützt wurde, die Strecken weiter zu verbessern, auszuweiten und, wo nötig und / oder vielversprechend für Entwicklungen, durch Unterwasserströmungslenker, evt. auch gezielt Laichbettenanlage, zu ergänzen.

Angesichts des gut besuchten, hier (viel zu) dicht unmittelbar an der Osterau verlaufenden, hocherosiven Wanderwegs wartet der Bach geradezu auf weitere Hilfe.

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Na, ganz so wie im Titel wird es wohl nicht. Aber wenn die momentan für nächste Woche avisierten kleinen Regen so kämen, werden sie wohl auf heissem Boden verdampfen.

Ein paar Eindrücke zum derzeitigen Geschehen in der Marsch und auf der Geest sind hier zusammengestellt.

Am Hang, Holm, die lange überstaute Wiese verliert deutlich an Wasser. Fast kein Vogel interessiert sich, beim Überstau nach oben geflüchtete Bodenbewohner sind wohl alle verzehrt, Neues hat sich noch nicht entwickelt.

Dieselbe Fläche ein paar Tage später, wasser- und vogelfrei.

Nebendran, auf einer nur teilgemähten Wiese scheint es unter dem zusammengesunkenen Bewuchs interessant – Mäuse – und mehr? Immerhin sind zwei Weissstörche beschäftigt.

Auch der Graureiher auf der übernächsten Wiese verspricht sich offenbar Beute.

Die bunten Esel auf abgefressener Weide warten auf mehr. Links wird ordentlich Lärm gemacht – Iiiii-Aaaah ! ! !

Das Stroh auf dem abgeernteten Weizenacker Holm – Hetlingen wurde inzwischen gepresst, teils abgefahren.

Jüngst wurde auch der Rest abgefahren.

Spätsommerlich blühen hinterm Elbdeich Großes Weidenröschen, am Graben Blutweiderich – dahinter auf der Schafweide Flächen von samentragenden Disteln.

Die Rinderherde Giesensand sucht wassernahe Stelle auf, nachdem die Sonne ihnen im Tageslauf den Schatten wegnahm.

Hier das bekannte Verhalten der Fährmannssandrinderherde – sie folgt dem ablaufenden Wasser über das Süßwasserwatt bis zur Fahrrinne (Rückkehr mit auflaufender Flut).

Da hat es die kleine Angusgruppe im Wedeler Autal einfacher – sie folgen den ringsum gebotenen, wechselnd besonnten Schattenflächen.

Rechts vorn im Bild sieht es allerdings so aus, als hätte der Bulle nach Wasser gegraben, ein ordentliches Loch ist entstanden. – Wer weiss, vielleicht reicht auch ein Staubbad gegen Parasiten?

Am Wassererlebnisbereich der Wedeler Au fliesst es noch ein wenig – ein Großteil der sonst überflossenen Fläche besteht allerdings nun aus aufgeheiztem, trockenem Kies.

Die von rechts nach links, von vorn bis hinten stark wechselnde Wasserfärbung liegt teils an Optik, Schichtdicke. Da bachauf wenig für Struktur getan wurde, wird erst hier mit der Kies-geförderten Turbulenz (unsichtbares) gelöstes Eisen in feinsten Partikeln ausgeflockt. So entsteht der milchige Eindruck. – Die flachen kiesigen Strecken schaffen das am Besten, nicht nur Optik, sondern bereits etwas aufwärts fortgeschrittene Eisenflockung lässt das Wasser hier klar erscheinen.

Irgendwie … wird es herbstlicher. Die gegenwärtig nicht mehr stark zurückgehenden Nachttemperaturen können nicht darüber hinwegtäuschen – hier zum Abschluss 3 Beispiele von einem Sülldorf-Ausflug (kleines familiäres Dankeschön-Essen zwischendrin).

Erstes von drei Fotos aus Hamburgs Westen, aus Waldigem raus in die Sülldorfer Feldmark, früher Nachmittag.

Auf dem Rückweg am frühen Abend, wieder nach rechts fotografiert, also andere Wegseite als das Foto zuvor: Lange Schatten auf dem abgeernteten Acker.

Nicht zu übersehen, das Jahr ist fortgeschritten.

 

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Himmel-Kunst, August 2022, 1.

Hier im Blog habe ich kürzlich über ein GreenScreen-Jugendfilmcamp berichtet, dem ich in Sachen Gewässerökologie und Klima Rede und Antwort stand. Ich bin begeistert, was die jugendlichen Engagierten daraus gemacht haben – in der Kürze liegt die Würze, „Die Osterau“ – bitte nicht vergessen, den Ton einzuschalten.

Alle dort im Jugendfilmcamp entstandenen Filme sind – heute 4 von wohl 5 insgesamt – hier zu finden, unten auf der Seite.

Ich wünsche viel Spaß beim Ansehen.

Himmel-Kunst, August 2022, 2.

 

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