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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Über die Jahrzehnte ist man ja einiges gewöhnt. Keine Konzepte, Abweichen von Zusagen, Zerstören von Führungspersonal auf der Ziellinie zu Wahlen – interessant, dass die CDU das der langzeitig erprobten SPD jetzt auch nachmacht.

Der Wunsch zum Untergang? Ääääähhh, wie man sich zutwitterte … Wer auf Populisten und Narzissten trifft, hat ohne Konzept schon verloren.

Danke, Herr Ministerpräsident Günther, für die klaren Worte gen Süden. So bleiben wir Schleswig-Holsteiner die glücklichsten Deutschen. [Der grüne Koalitionspartner könnte sich beim Handeln (nicht Philosophieren) in Umwelt- und Klimaschutz gern noch einiges bei Fridays for Future abgucken. Infos aus der Fachwelt sollen auch hilfreich sein.]

Wir werden sehen.

Sehen kann mensch glücklicherweise auch, dass der Frühling auf dem Weg ist – selbst wenn die Temperaturen noch nicht so mitmachen. Aaaahhh!

Das Wachsen der Kälber überrascht jeden Tag neu.

Sturmmöwen beratschlagen sich in kleiner Gruppe.

(Nicht nur) in der Marsch zeigen Trauerweiden den kommenden Frühling.

Trauerweide Hetlinger Marsch, Elbdeich am Horizont.

Erste Gruppen Deichschafe sind auf selbigem anzutreffen.

Austernfischer nahe der NABU-Vogelstation – die hiesige Variante wird wohl demnächst in „Wurmbohrer“ umbenannt.

Fährmannssand – Blick über die Elbe, gen Tideniedrigwasser.

Die Lühemündung auf niedersächsischer Elbseite – wir hoffen auf baldige Möglichkeit, mit Fähre und Rad wieder Stadttouren dort inklusive Restaurantbesuch hinzubekommen.

Oha, Wünsche hat der Mensch heutzutage!

Ein paar Hundert Nonnengänse sind noch hier, ziehen über die Wedeler Aumündung …

… Richtung Marschwiesen Fährmannssand.

So langsam müssen wir uns von ihnen verabschieden, sehen sie im Oktober wieder.

Frühlingsgrün spriesst am Boden lichter Auwälder. Der Graben vorn ist aufgrund von Spiegelung grünlich – keine Algenfärbung dort. Hellgrau eklige Feinmaterialsuspension durch permanente Baggerwühlereien in der Elbe haben ihre Auswirkungen auch binnendeichs.

Igitt! – Stimmt aber gar nicht, wie offizielle Stellen aufgrund ihrer Stellung weiter behaupten.

Weiss ist die Marsch –
von Schlehe bis sonstwas aus der Gattung Prunus legt alles los.

Auch Weiss – gestern Morgen, tauende Reste der Frostschutzberegnung in Obstplantage.

Wer sagt hier „Unkraut“?! – Grün, zu Hause. Das Experiment hat schon die Dompfaffen (nicht fotografiert) zur Besichtigung und zum Knuspern angelockt.

Geregnet hat es doch gar nicht! Frauenmantel zeigt „Guttation“.

„Guttation“? Was das ist, ist auf „Meine kleine Wiese“ (nicht „meine“) anschaulich beschrieben.

Bald blüht der Chinesische Ahorn.

Heimischer Ahorn allüberall steht auch in den Startlöchern. Das dreidimensionale „GrünGelblich“ demnächst sind seine Blüten, noch kein Blattaustrieb.

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April, April … – dieser im Corona-Jahr 2021 macht dem Leitspruch alle Ehre.

Und wieder bin ich verabredet, Interessierten aus anderem Flusseinzugsgebiet zu zeigen, was „leicht“ an Verbesserungen im Bach möglich ist.

Etwas verfrüht angekommen, gucke ich weiter bachauf – seitwärts ist Kies aus dem Depot eingetragen, noch sind keine Flussneunaugen in Sicht. Im Anstrom könnte fast vermutet werden, dass nachträglich auf 2 Meerforellenlaichbetten ein kleiner Bachforellenlaichhügel draufgesetzt wurde.

Aber manchmal bildet man sich auch etwas ein.

Hin zum Treffpunkt.

Beeindruckend stellt sich die Mühlenau hier im Gegenlicht dar – Norddeutsches Tiefland, nicht überall flach.

DEN RegenGraupelSchauer warten wir aber noch ab …

Wie üblich begeistern die Mensch-Bach-Fisch-gemachten Kolk-Rausche-Abfolgen.

Als Kontrapunkt zu verbessertem Bach im Ländlichen stelle ich noch die städtische Mühlenau vor.

Mühlenau Pinneberg nahe Rosengarten – alte 2017er (links im Foto) und neu aufgestockte Bekiesung.

Auch dies inklusive „Workout“-Beispiel, vgl. Beitrag vom 26. März, findet der Besuch für eigene Aktivitäten überdenkenswert. Für die Zeit, wenn wieder Vorträge möglich sind, wollen mich dortige Interessierte, lokaler Umweltausschuss und andere einladen.

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Wer sich in diesen Tagen per Rad bewegen und nicht zwangsläufig in Ganzkörper-Kondom radeln möchte, sollte eine gute Wetter-Adresse kennen. Wir ringen manchmal, wessen Radar „besser“ ist.

So richtig verlockend sieht das ja real nicht aus – Nordblick, gestern Morgen, es graupelt heftig.

Westblick – keine Styroporkügelchen, Graupel poppt auf dem Balkon auf.

Um die Forsythie wird es immer weisser. Auch der Weg hinten ist „zu“.

Der Spierstrauch, ungerührt, schiebt ordentlich Grün.

Ich bin tatsächlich gestartet, habe Straßen gemieden, wo Autos die Graupelschicht zu Eis geplättet haben. „Mein“ Radar gibt mir eine Dreiviertelstunde.

Über eine abziehende hohe, schwarze Wand blickt die Sonne ins Wedeler Autal.

Das Umfeld erscheint freundlich, die Graupelschicht ist beradelbar.

So lasse ich mir das gefallen. Ich muss nur …

Japanische Kirschblüte kurz vor Erreichen des trauten Heims. – Graupel erwischt mich doch!

Bei einer angesagten Dreiviertelstunde sollte ich mich nicht so lange mit Fotografieren aufhalten …

Ist doch schön, wieder unterm Dach des Fahrradhäuschens zu stehen.

Nachmittags – luxuriös! – eine Stunde zwischen den Schauern, vom Wetter-Radar versprochen.

Eine schicke Rundfahrt liegt hinter uns. Fast sind wir zuhause. Die nächste Front ist noch – wenn auch heranrasend – entfernt.

Da bleibt genug Zeit, die Silhouette der Feldahornzweige „in unserem Norden“ zu fotografieren.

Stark ausgeprägt angesichts der feuchten Witterung sind Moose und Flechten. Die ziehen Vögel jeglicher Art an – was immer die da machen. Fruchtkörper der Pflanzen, versteckte Insekten? Jedenfalls ist der raue Pelz des Feldahorns für die Vögel eine Attraktion.

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Ostermontag – Berliner Besuch an Mobilitätspunkt HH, Ring 3, verfrachtet.

Die Reise verlief glücklich – stürmische SchneeRegenGraupelschauer konnten überwunden werden.

Wir gingen bei ebendem Wetter in den Forst Klövensteen.

Da der Wald „oben“ zwar mächtig lärmte, die Schauer aber unterbrochen stattfanden, umrundeten wir nach Wedeler Au-Strecke noch den „Großen Fischteich“.

Offenbar haben die geringen Regenfälle der vergangenen Wochen immerhin gereicht, die Flachwasserzone etwas zu benetzen. Links Grün: das Ufer ist noch weit entfernt vom Wasser – oder umgekehrt.

Immer wieder interessant – die Holzstruktur des runtergebrochenen EichenZwiesels.

Der Zulauf – im Herbstlaub staut sich Niederschlag / Zulauf von aufwärts gelegenem Teich ein. Schwach rieselt es in den Großen Fischteich.

Nachmittags geht`s zu – getesteten – KaffeeundKuchen-Einladern.

Auf dem Hinweg – hinter dem Schauer …

… ist vor dem nächsten Schauer.

Angepasst an die Umstände haben wir ein schönes Osterfest feiern können.

Keine Überraschung am Wochenstart, Dienstag – Ostblick. Wege frei, Flächen und Grün beschneit.

Das „Wäldchen“, NordOst.

Im Westen große weisse Flächen, …

Die Terrasse – angesichts Starkwinds trotz Überstandschutz klitschnass bis vor die Aussenwand.

In der Elbe stand die Flut 1,5 m über Normaltidehochwasser. Das Pinnausperrwerk war, nach einer kürzeren Phase davor, bei der Nachtflut 5,5 Stunden geschlossen.

Der Wind hatte die Vogeltränke fast trocken geblasen. Das Restwasser war überfroren – hier ausgeräumt und neu gefüllt.

Rad-Touren werden nach Wetterradar gestaltet. Wir sind gespannt, wie uns die Statistik der Schauer erwischen wird.

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Ich weiss nicht, ob es schlimmer wird, oder wir zu anderen Zeiten / bei anderem Wetter als früher in die Holmer Sandberge mit Kind und Kindeskind zur ruhigen Erlebniserholung gehen …

Es nimmt zu, dass wir höflich egozentrische Mitmenschen freundlich ansprechen. Die Antworten geben ein breites Spektrum eingeengten Denkens wider …

Freunde und Bekannte berichten das aus anderen Freizeitflächen und Schutzgebieten ebenso.

Fotos für 3 Beispiele:
– Temporadler auf unbefestigten Wegen (für ruhige Erholung),
– Reiter, dito.,
– frei laufende Hunde (als Hundefreunde und langjährige Hundehalter sprechen wir deren Menschen meist nicht mehr an).

Temporadler auf engsten Pfaden.

Damit Temporadeln durchgängig überall möglich ist, werden „störende“ Baumwurzeln durchgesägt und beseitigt – heftige Erosion ist die Folge.

Pferdeäpfel auf schmalsten Stiegen belegen bewusstes Missachten der Reitwege.

Frei laufender Hund – Bei Balz- und Revierverhalten gestörte Wasservögel.

Frei laufende Hunde durchstöbern flächig Röhrichtzone am Stillgewässer.

Im Flachwasser frei laufende Hunde.

Sich beobachtet fühlende Hundebesitzer sehen die Kamera, leinen die Hunde an. – Die Wasservögel haben ihre Aktivitätsflächen verlassen.

Ruhe kehrt zurück, die Wasservögel auch.

Da der Wasserstand des „Feuerlöschteichs“ noch immer ca. 1 m unter Normalfrühjahrsstand beträgt, ist abzusehen, dass die Inseln bald fußläufig erreichbar sein werden. Erfolgreiches Brüten fällt hier (auch) 2021 aus!

Alle drei Menschengruppen reagieren auf freundliche Ansprache gleich.

Wo das steht? – Ja, wo wohl ! ?

Wollen wir, dass unsere Landschaft wegen rücksichtsloser Ignoranten mit Schildern zugepflastert wird?

Interessant finden wir bei Ansehen der Autokennzeichen und aus mancherlei Reaktionen auf Ansprache, dass auch aus entfernteren Gebieten offenbar durch die (A-)sozialen Medien Herbeigelockte die Flächen bevölkern. Wer sich virtuell tummelt, sollte auch in der Lage sein, die im Zielgebiet geltenden Regeln, wenn schon nicht generell zu kennen, mindestens nachschlagen zu können …

Zuständige arbeiten an dieser Realität. Es scheint, dass wider Saison- und generelle Vorschriften Handelnde nicht nur „informiert“ werden sollten, sondern dass ihr rücksichtsloses Verhalten konsequent geahndet werden muss.

Ansonsten kann jeglicher ruhige Naturerholung in den Holmer Sandbergen und anderswo geknickt werden – von den Schutzzielen / Pflanzen- und Tierwelt einmal ganz zu schweigen.

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Im Blog vom 27. März hatte ich berichtet, dass ein dicker Hund den frisch angelegten Unterwasserlenker für sich entdeckt hatte. Auf meine Bitte, den nächsten Kies für Wasserspiel zu nutzen, hatte ich dann freie Bahn.

Eine Baumscheibe war auf dem Lenkkies gestrandet. In so jungem Zustand wollte ich noch keine „extra“ Störung zulassen.

Ohne Stiefel kam ich nicht ran. Im aufgeräumten Umfeld lag kein Ast – aber „Kies satt“. Den warf ich, immer eine Handvoll, auf die schräg stehende Oberfläche …

Stück für Stück bewegte sich die Holzscheibe …

– und erreichte Freiwasser.

Das war zugegebener Maßen kein Vergleich zur Situation im Suez-Kanal! Gute Nachricht heute: Der Containerfrachter „Ever Given“ ist frei. Im Gegensatz zu meiner Holzscheibe ist die freie Fahrt aber noch nicht wieder aufgenommen.

Immerhin konnte am Holzklotz – bei Windstille – verfolgt werden, dass unser uferschützender Kieseinsatz auch das hydraulische Ziel erreicht hat. Mittige Drift belegt, dass Hochwässer einen Kolk hier in Bachmitte entwickeln werden.

Wir werden die kanalartige Situation weiter beleben.

Auf der Weiterfahrt treffen ich Hund und Besitzerin wieder.

Wasser und Umfeld begeistern alle – Konzentration!

Und Turbulenz!

Weiter geht`s.

Ein Stück bachauf – „der Spiegel ist gebrochen“. Findling und Unterwasserkies wirken gemeinsam.

Die „gefundenen“ neuen, noch zu formenden Kiesbeschickungen bachab hatte ich am Ende des Beitrags vom 27. März bereits angedeutet.

Sonnabend Nachmittag, nix wie hin – wir wollen formen.

Wir suchten Zeitphasen zwischen Regen- bzw. Graupelschauern – und fanden sie.

Das hat geklappt. Und wieder erzeugen wir Turbulenz.

Etwas überrascht hat uns allerdings der hohe Wasserstand.

Der Pegel Mühlenau zeigte man gerade mittleren Abfluss. Hier nun, wir hatten „Pinnau Uetersen“ nicht angesehen, dokumentieren sich die heftige Windsituation und die Tidephase: Das Pinnausperrwerk hat wegen erhöhter Flutentwicklung der Elbe geschlossen, Pinnau staut so stark ein, dass auch die untere Mühlenau betroffen ist. Vor lauter Einstau ist kaum noch Strömung bachab wahrnehmbar, geschweige denn die Sohle erkennbar, die wir verbessern wollen.

Überhöhen und Lagen dicht am Weg konnten wir aber bereinigen.

Gut untergebracht ist der Kies immer, wie die Belebungssituation in anderen Blogbeiträgen zeigt.

Gut gewählte Zeit – das Wetter spielte mit.

Und zur Belohnung gab`s zu Hause noch einen netten Abendhimmel zu sehen.

 

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Das gute Wetter am Freitag – für Sonnabend angesagt Abkühlung, Regen, Graupel, nur gelegentlich Sonne – brachte mich auf`s Rad, hin zum Tatort des Mittwoch-Workouts.

Dabei gab es allerhand zu sehen, im Folgenden: das ein und andere Lebendige.

Der Krabatenmoorbach, Appen-Etz (leider völlig übersonnt), noch fliesst er lebendig – zu …

… und ab, Richtung Appener Au – Pinnau – Elbe.

Wenn das so wird wie in den Vorjahren, ist das Fliessen bald beendet. Wir werden sehen.

Einfahrt Pinneberg, Eggerstedt – die Amphibiensperre sorgt hier wie anderswo hoffentlich auch für Lebendigkeit, zahlenmäßiges Mindern plattgefahrener Frösche, Kröten, Schwanzlurche.

Die Frage ist erlaubt, wieso neue B-Planungen wie Ehemalige Eggerstedt-Kaserne mit starker Erhöhung der Auto-Frequenz in ihrem Umfeld nicht automatisch ein festes Amphibienleitsystem installieren müssen.

Blaugrün, lebendig leuchtet es vom befestigten Grund der Mühlenau. Fadenalgen, unerwünscht, nutzen des Lichtüberangebot trefflich.

Am Workout-Tatort angekommen – dat is` aber `n dicken Hund!

Frauchen und Hund entsprechen meiner Bitte, diesen Platz mit dem nächstgelegenen Kies-Depot zu tauschen. Danke! Ich habe hier zu tun. (Folgt in extra Beitrag später.)

An geschützten Randbereichen startet die Scharbockskrautblüte.

Christiansenweg – nun wird langsam klar, wieso die Überschrift so gewählt wurde. Neben Stockenten nähern sich 2 Kanadagänse aus grünem Ufer links dem „beliebten“ Fütter-Hotspot.

Vor wenigen Wochen sah das hier noch so aus. Ich hoffe mal, die Stockentenmassen haben sich flächig auf Brutgebiete verteilt (und befinden sich nicht gerade an anderem Fütter-Hotspot).

Den Stockenten ist an abweichender Färbung anzusehen, dass sie – künstlich durch Füttern am Ort gehalten – vom Wild- zum Hausgeflügel übergehen.

Direkt unter der Brücke, sieh an, die Weihnachts-Überlebenden! Wieso die angesichts weiter grassierender Vogelgrippe nicht aufgestallt sind …

Und hinten rechts sitzt … der lokale Kormoran. Mal abwarten, wie der reagiert, wenn der B-Plan Mühlenauquartier mit Menschen vollläuft. Ein Bisschen Zeit hat er noch.

Es gibt mehr Geflügeltes, frühlingshaftes. Ein Pfauenauge wärmt sich am Ufer.

So richtig toll ist das mit dem Insektenleben bisher aber nicht. Zitronenfalter, Pfauenauge, Kleiner Fuchs, die eine oder andere Hummel – alles fast nur in Einzahl. Möge sich das Insektenleben nach Arten und Individuen mehren.

Auf meiner Tour sehe ich allerhand aufgestockte Kies-Depots. Dank gilt der Edmund Siemers-Stiftung als Kies-Finanzier sowie dem Kommunalen Servicebetrieb Pinneberg als fachkundiger Platzierer!

Workout-Interessenten sind informiert. Es gibt Arbeit satt, analog dem im vorigen Beitrag Gezeigten.

Beim Rückradeln fotografiere ich dann doch noch den sonnenbeschienenen Huflattich, der Straßenseitenraum und Schutthalden gelb färbt.

Wie gewohnt wird gelegentlich über den Arbeitsfortschritt, zu gegebener Zeit auch zur Besiedlung der „neuen“ Kiese berichtet werden.

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Wir wollten den Kies in der städtischen Mühlenau, Pinneberg (Beitrag vom 24. März), nicht lange warten lassen.

Die Verabredung für Donnerstag Nachmittag scheiterte an Terminen, so änderten wir kurzentschlossen auf Mittwoch, spontanes Vorziehen.

Uns erwartete: Ein ordentliches Kies-Depot!

Hier wollten wir Hand anlegen.

Und so, in etwa, sollte das Ergebnis aussehen – Erosionsschutz punktuell am gegenüberliegenden Ufer, großflächiger Unterwasserlenker diesseits.

Vorweg wurde der Gewässergrund untersucht – kein Leben im bewegten, flächig vorherrschenden Sand.

Dafür jede Menge unterschiedlich alter Bachflohkrebse, Köcher- und Eintagsfliegenlarven im bereits seit 2017 gestarteten Kiesgrund.

Eine gelegentliche Wasserassel zeigt, dass „gut Organik“ in strömungsruhigeren Bereichen als Futter zur Verfügung steht.

Und los geht`s …

Platsch! – Und wieder schaufeln …

Wieder „fliegt“ Kies (die Optik trügt über die Menge).

Andersrum – beim Workout darauf achten, dass der Körper gleichmäßig belastet wird.

Platsch!

Es gibt noch eine, seit Bekiesungsstart 2017 belassene Hunde-Erosion neben einem Kies-Punkt.

Die ist inzwischen so extrem geworden, dass sie entschärft werden soll.

Für die Anwanderung gut geeignet: in Schülerprojekt entstandener Lastenesel.

Von vorhandenem Kies-Depot bringen wir Material per Eimer in das Erosionsloch am Ufer.

So belassen wir das erstmal – die weitere Entwicklung beobachtend.

Platsch! – Auch hier erweitern wir den Unterwasserlenker.

Kleine Pause auf dem Rückweg, Blick bachab – der schaufelt immer noch. Was für eine Kondition!

Aus der Ferne – werfen … (Super-Haltung, eins plus!)

Platsch!

Aus der Nähe – Platsch!

Der punktuelle Erosionsschutz am anderen Ufer ist erkennbar.

Nicht nur der zunehmende Mond hat uns unter Aufsicht.

Nebendran, auf dem großen Parkplatz, übt eine Hundeschule. Eine Vielzahl Stick-Walker, Spaziergänger, Wartende auf die Fußballjugend, die gegenüber trainiert, kommen vorüber. Wohl an die 50 % fragen interessiert – mit Corona-Abstand, was wir denn da so treiben – und bedanken sich für fachkundige Auskunft zu verbessertem Lebensraum und belebter wahrnehmbarem Umfeld für den Freiluft-Städter.

Das sieht gut aus, kann gelegentlich etwas verfeinert werden.

Die Sonne sinkt. Wir packen zusammen.

Och nö, ne! – Drüben geht das Flutlicht an!

Wenn wir das geahnt hätten … (Abfahrt!)

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Kürzlich wurde die ländliche Mühlenau wieder von Interessierten besucht, die sich die guten Erfahrungen zu eigen machen wollen.

Begeistert sind alle Besucher – genau so wie die Gewässerorganismen – von den neuen Rausche-Kolk-Übergängen. Das lohnt sich, anderswo nachgemacht zu werden.

Da die Zeit noch reichte, statteten wir auch der Mühlenau im Städtischen, Pinneberg, einen Besuch ab – Kiese und Treibselsammler.

Intensiv durch Mensch-und-Hund-Aktivitäten belastete Ufer sind seit 2017 durch Kiesgaben entschärft. Lenkbuhnen verbessern die Gewässersohle. Gelegentlich wird Kies nachgelegt.

Daneben gibt es auch neu und / oder stärker bestückte Punkte. Da muss noch Hand angelegt werden.

„Smile“ – urban LandArt Unbekannter – Dank dafür! – Alles wartet auf Verbesserung.

 

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Besuch aus Berlin – gestern noch auf dem rauf-und-runter-Erlebnispfad der Holmer Sandberge …

… heute sollte es an der Elbe auf der Deichverteidigungsstraße per Roller und Rad je nach Wind hin- und hergehen. Ob die Berlinerinnen „ordentlich Vögel“ zu sehen bekommen?

Ich radle vor. Querab Langer Damm beobachten mich Graugänse aufmerksam.

Querab Obstparadies sind Lach- und Silbermöwen mit Lebendfutter beschäftigt, das der nassen Erde entfleucht – oder mindestens an die Oberfläche kommt. Nebenbei wird ordentlich gebalzt.

Elbe vor Fährmannssand – Hopper Uilenspiegel hat so um 20-tausend t Baggergut an der Landesgrenze aufgenommen, verklappt es, noch im Elbe-Aestuar, vor St. Margarethen.

Sowas läuft immer in der Hoffnung, dass Elbe, ihre Strömungen und die Klappsedimente den Rechenmodellen entsprechen. Jetzt, bei einem Abfluss von ca. 800 m³ / s geht man davon aus, dass die Sedimente vor St. Margarethen tendenziell Richtung Nordsee transportiert werden.

Es besteht die Vermutung, dass die Modelle – wie die Wettervorhersage ohne Luftunterstützung Dank Flugverkehrzusammenbruch in Corona-Zeiten – die Realität nicht widerspiegeln. Wie sonst wäre die enorme Schlickzunahme im Hamburger Hafen und in der Elbstrecke zu erklären? Der ökologische ist inzwischen mit dem ökonomischen Irrwitz gepaart.

Pardon, als alter Elbe-Diplomierer und -Doktorierer kann ich es nicht lassen …

Inzwischen sind die 3 Blondinen mit dem feuerroten Spielmobil an mir vorbeigefahren, haben beim Hof Fährmannssand geparkt, den Roller ausgeladen.

Das Vogelerlebnis kann findet statt. Tausende Nonnengänse rasten zwischen Hof Fährmannssand und NABU-Vogelstation.

Und es kommt noch besser. Von Westen fliegen in großen Schwärmen weitere Tausende Nonnengänse zu.

Nach und nach kreisen und landen die Schwärme, die Gänse verdichten sich in der Fläche.

Wieder und wieder – es sind wohl gut über 10.000 Nonnengänse vor Ort.

Da tut sich was …

Noch fliegen weitere Gänse zu, da hebt sich von Osten der Rand der Masse in die Luft, das Geschehen ergreift die Fläche.

Und da knallt es ultralaut, gepaart mit einem Medizinball-großen Feuerblitz, und noch einmal, Knall und Blitz (oder wohl eher umgekehrt).

In wilder Flucht gehen die Gänse flach über Land und Wasser ab.

Die Gänse formieren sich in der Luft, einem Heuschreckenschwarm immer ähnlicher entfernen sie sich.

Etwas weiter – es geschieht, was immer geschieht. Ob Knallerei, Hunde los, mit Auto reinfahren – schnell landen die Gänse nahebei, dicht an dicht, in schwarzweissem Band.

Die Knaller, Hundeloslasser, Auto-auf-Wiese-Fahrer müssen es wohl halt immer wieder tun … (Die Sinnlosigkeit des Unterfangens, nicht selten landen die Gänse wieder auf Grund desselben Eigners dürfte präsent sein.)

Unter illustren Wolken radle ich Richtung Hetlingen. Fußgängerinnen und Rollerin haben nach langer Strecke das Auto im Sinn, sind umgekehrt.

Elbdeich Hetlingen, ein kleiner Containerfrachter zieht in der Schifffahrtsrinne seewärts.

Nasses Süßwasserwatt schimmert hinter Schilfröhricht. Mal sehen, wie es mit dem weiter geht. Eis und Sturmfluten (bislang nur kleine) haben ihm bisher nicht sehr zugesetzt. Im Hintergrund links die Lühemündung mit Anleger.

Vor dem alten Elbdeich Hetlingen vergnügt sich ein Nilganspaar. Lach- und Sturmmöwen balzen, was das Zeug hält.

Auf der anderen Straßenseite bietet die Binnenmarsch ein anderes Bild. Die Gräben sind trocken.

Wie das mit dem Wasser dieses Jahr wohl weiter geht?! Auf jeden Fall wird im Horizont des letzten Fotos in gut einem Monat wieder die Blüte der Schachblumen zu bestaunen sein.

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