Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Der Wetterbericht hatte einen guten Radeltag vorausgesagt, der zweite volle Besuchstag sollte ordentlich verregnet sein. Also nichts wie los, per Rad zum Storchendorf Bergenhusen.

Sieht gut aus! 7:15 Uhr, vorbereiten zum Frühstück nebenan, in der Holländischen Stube.

8:45 Uhr, das Frühstück schmeckte ausgezeichnet. Wir starten.

Südlich der Treene radeln wir gen Osten, am Vortag (andersrum, nördlich bis Schwabstedt und dann diese Strecke zurück nach Friedrichstadt) bereits getestet.

Platt sieht das Norddeutsche Tiefland hier aus.

Man soll sich aber nicht täuschen – im Hintergrund ist der Höhenrücken zu sehen, den wir am Vortag bis Schwabstedt bereits bereisten.

Eine Menge Rindvieh, hier Rotbunte, begegnete uns. Angesichts der Farbenvielfalt bekommt Rindvieh später einen eigenen Beitrag.

Mitten in abwechslungsreicher Natur – hier soll eine Eisenbahnbrücke sein.

Wir pausieren. – Will uns diese schwarze Schnecke symbolisch an die Bundestagswahl erinnern? Oder ist die Schnecke eher braun? Wenn wir die vorigen Koalitionsjahre, gefühlt -jahrzehnte, überdenken, ist Rot auch nichts als eine Schnecke?!

Bloss weiter! Das Thema zurücklassen! Dieses Jahr müssen wir den Wahl-o-mat wohl ernsthaft konsultieren, wird am 2. September frei geschaltet.

Ortswechsel bringt Perspektivwechsel – da ist sie ja, die ehemalige Bahnbrücke. Anders als woanders ist hier die alte Trasse nicht zum Rad- und Wanderweg umgestaltet, sondern zugewachsen.

Blick über den Treenedeich mit bunt(gemalt)en Schafen, Eigentums- oder / und Behandlungskennzeichnung – weiter „gut Wetter“.

Uuuups, in Fahrtrichtung sieht das ganz anders aus! Es begleitet uns seit geraumer Zeit irgendwas Dickes, Dunkles.

So lange da nichts rausfällt, erfreuen wir uns an allem ringsum – hier ein plüschig geschorenes Schaf, amüsant.

Schön auch, dass die Schwalben, eine links im Foto, vor dem Himmel am Horizont und nicht dicht über der Wasseroberfläche fliegen. Man sagt ja, das hätte was mit dem Wetter zu tun.

Wir sind, der Fliessrichtung der Treene entgegen, nach Norden abgebogen. An der „NATO-Brücke“ versucht ein Angler sein Glück. Die Treene hat einen guten Ruf.

Wir nahmen an, dass wir von hier West – Ost direkt nach Bergenhusen geleitet würden.

Das war nicht der Fall, es ging binnendeichs nordwärts weiter, hier vorbei an sehr hellen Schwarzbunten.

Nachdem wir die schicken Treene-Mäander erreichten (auch dazu folgt ein kleiner Extrabeitrag), beschlossen wir, dass auf dieser Nordstrecke wohl ein Rechts-ab-Schild gefehlt hatte und nahmen den erstbesten Weg nach Osten.

Das stellte sich als gute Entscheidung heraus, da wir eine Straße erreichten, von wo aus, Blick rechts (südwärts), gleich links eine (die ?!) Abzweigung ostwärts nach Bergenhusen ausgeschildert war.

Tjaaa …, nicht viel später – sehen Sie den kleinen Punkt auf dem Radweg? Das sind die zweiten 50 Prozent unseres Unternehmens. Wir hatten Bergenhusen nicht mit Bergen im Sinn von langem, steilem Anstieg auf der Rechnung …

Bevor wir zur Kuppe starten, vorbereitet auf eine mäandrierende, steile und rasante Abfahrt, gucken wir nochmal in die Landschaft.

Wow, das hat sich gelohnt – weit geht der Blick übers Land.

Gleich nebendran, fast wie allüberall, verstellt Mais jeglichen Horzont – quasi, fehlsubventioniert, wie ein grünes Brett vorm Kopf.

Zwei Fotos zum Schluss, kleine Vorausschau auf demnächst Kommendes.

Mitten im Ort kamen wir nicht an diesem Rindvieh vorbei, erkundigten uns nach – telefonisch vorgecheckter – Essenmöglichkeit. – Es wird Fleisch geben.

Und wie sich das für ein Storchendorf gehört – es sind erst die Jungstörche nach Süden abgeflogen – werden wir noch erstaunlich viele Störche zu Gesicht bekommen.

Diese Storchenfamilie haben wir in der sehr empfehlenswerten NABU- / Michael-Otto-Institut Bergenhusen-Ausstellung neben informativer Landschaftserläuterung, nicht nur über Feuchträume, sondern auch über die wichtige Klimafunktion der Wälder, auch im Zusammenhang mit erforderlichem Mehren und Verbessern gesehen. – Möge es nützen!

Read Full Post »

Den Begriff „Hausmarke“ kannten wir bisher nur in anderem Zusammenhang. Hier in Friedrichstadt, dem „Holländerstädtchen„, hat so manches Haus eine besondere.

Da gibt es aus dem Tierreich der Säugetiere z.B. Löwen, hier ein grimmiger, …

Einer unserer beiden Feiertage stand im Zeichen des Löwen: Löwinnengeburtstag – kein Grund, grimmig zu sein.   🙂

Für die Amphibien biete ich einen Frosch, Beispiel für die Umgebung mit Flüssen wie Eider, Treene und Sorge, mit vielen Feuchtwiesen.

Und für die Fische steht der Stör, einst wichtiges Standbein professioneller Fischerei – bevor das Eidersperrwerk, der Nord-Ostsee-Kanal und fortwährender Flussbau dessen Lebensgrundlagen auch hier zerstörte.

Hier im Museum, frontal.

Und von der Seite.

Hausmarken gibt es in bunter Vielfalt, nicht nur aus dem Tierreich – hier Segelschiffe, ob nun Beruf und / oder Hobby.

Suchende im Netz oder vor Ort werden überrascht sein ob der Fülle der Themen.

Ein weiteres Thema sind die Giebel, nicht nur Treppengiebel, wie bereits im vorigen Beitrag abgebildet.

Das Museum hat zwar keinen, aber eine andere Besonderheit. Durch die offene Tür nebenddran gehen wir später.

Das Museum schräg von vorn – der Giebel springt stockwerkweise in den Straßenraum vor.

Kluge Bauaktive der Vergangenheit nutzten dies, damit über Flaschenzüge zu Speicherndes berührungsfrei mit der Hausfront in die oberen Etagen gehoben werden konnte.

Den Museumsbesuch ermpfehlen wir. Mit Glück bekommt man noch eine Schilderung der Stadthistorie, geschichtlich, baulich, … – Und danach nicht vergessen: Aussen nebendran durch die offene Pforte gehen.

Da gibt es nicht nur die ringsum umbaute Innenansicht des Stadtraums, sondern in diesem Fall auch unterschiedlich alte Grabsteine zu sehen.

Diese aus dem 18. Jahrhundert erinnerten mich an meine waldeckische Geburtsstadt, Familiengeschichte mit, finde ich, schickem Text.

Der umbaute Innenraum der von Straßen umgebenen Stadtrechtecke ist, wie hier aus unserer Unterkunft, auch anderswo zu entdecken.

Und wie sich das für holländische, auch dänische Tradition gehört, finden sich Blumen vor vielen Häusern – gern zum abkupfern daheim!

Beispielhafter Überblick.

Beispielhaftes Detail.

Eine Besonderheit der Umgebung, Eider, Treene, Sorge, wurde bereits kurz erwähnt. Im nächsten Beitrag geht es, radelnd südlich entlang der Treene, Richtung Bergenhusen, dem hiesigen Storchendorf.

Read Full Post »

Nach dem Essen geht es durch Gässchen der Altstadt zurück zu den Rädern.

Gut Zeit, um die Fähre – bei welchem Wind auch immer – zu erreichen.

Kurve vor der BAB-Baustellenunterquerung – Wall und Lärmschutzwand, in der Landschaft wie ein Brett vorm Kopf.

BAB gequert, Blick nach Osten – da ist nahebei noch allerhand Grundarbeit zu leisten. Jede Menge Dumper und Schlepper am Horizont ameisenartig emsig wirkend.

Auch in Moorende gilt die StVO – der Radler von rechts, ob muskel- oder akku-betrieben, hatte wohl zu viel Kraft (oder wollte von mir angefahren werden ???).

Von westlich des Estedeichs grüßt die St. Martinikirche, Estebrügge.

Hohes Queren der Tide-Este, (noch immer) Bundeswasserstraße. Na ja.

Beim Abbiegen in Jork – was für ein viel versprechender Himmel!

Blick in einen Marschgraben – Pfeilkraut (und Froschlöffel).

Weiterhin war in der Strecke die Teichrose zu sehen. Pflanzlich ganz interessant, Anzeiger für Stillgewässereigenschaft.

Borstel, Windmühle und Kirche.

Fast haben wir den Elbdeich erreicht, queren Obsthöfe. Die Apfelernte steht bevor.

Aussendeichs, die Nebenelbe querab Hanskalbsand bei Niedrigwasser, das Watt frei, das Wasser rau, der Himmel …

Yachthafen Neuenschleuse voraus – wir befinden uns unter der Wetterkante, stürmisch.

Der Anleger Lühe kommt in Sicht. Das Wetter – och nöööö !!! Nicht jetzt noch.

Oder doch?

Kaum binnendeichs, da geht es los …

Blick zurück, nun in Regensachen unterm Kirschbaum, Sonne und Regen – wie interessant.

Nach einer Weile radeln wir weiter, trocken über das Lühe-Sturmflutsperrwerk.

Jetzt aber fix an Bord!

Blick Richtung Ziel – da also wollen wir hin. Da ist ja nix! … zu sehen?!

„Wat mutt, dat mutt!“ Wir vertrauen auf Material und Personal. Die Lühe-Schulau-Fähre wird uns sicher nach Wedel bringen.

Mehr dazu demnächst.

Read Full Post »

Nein, wir sind nicht die, die als radelnde Geisterfahrer durch den Elbtunnel mal gemeldet wurden. Wir nehmen die Fähre.

Gern hätten wir regenfreies, nicht zu heisses, nicht zu stürmisches Wetter – aber dieses Jahr kann man nicht alles auf einmal haben. Zwar jammere ich – belegt durch Pegeldaten – dass kein Wasser unsere Bäche und kleinen Flüsse regelhaft stützt angesichts überstrapazierten oberen Grundwasserleiters und weiterhin zu schnellen Ableitens von Niederschlägen. Das werde ich nach den Trockenjahren der jüngeren Vergangenheit und angesichts zu geringer Niederschläge auch im vorigen Winter weiter tun. Aber so ganz nass werden möchte man beim Radeln ja auch nicht, auch die Fähre zurück will rechtzeitig erreicht sein.

Es sollte also losgehen, die nötigen Vorbereitungen waren getroffen.

Gut Küstenwetter beim Anradeln zur Fähre.

Flaggeneindruck Batavia: Die angesagten 4-5 Windstärken Südwest, Wetterbericht stimmt.

Anleger Willkommhöft, die Lühe-Schulau-Fähre liegt bereit.

Auf der Elbe: „Kabbelige See“, Schaumkronen. Kurz nach Tidehochwasser hat die Ebbe mit starker Strömung seewärts eingesetzt, der heftige Wind steht dagegen.

Blick mit dem Wind gen Hamburg, Gegenlicht – die Elbe silbern, kein Schiff weit und breit.

Verdächtig, wie klar die Hafenkräne zu sehen sind.

Die Fähre legt ab. Wir sind guten Mutes, eine Ersatzschraube ist an Bord.

Die Zeit verfliegt. Der Anleger Lühe ist in Sicht, davor zieht ein kleiner Containerfrachter Richtung Hafen Hamburg.

Am Horizont, links im Foto vor Stades Industriekulisse kaum auszumachen, naht ein großes Containerschiff.

Alles klar zum Anlegen, Aussteigen.

Dahinten schräg rechts, nach Südost, geht unsere Radeltour – gen Buxtehude.

Dazu demnächst mehr.

Read Full Post »

Für die, die es noch nicht gemerkt haben – wenn ich über Brücken fahre, muss ich mich zusammenreissen, nicht anzuhalten und ins Wasser zu gucken.

So war es jetzt auch bei einer Tour, die Hohenstegener Brücke über die Ohlau „kam auf uns zu“.

Fix das Auto geparkt, Blick Richtung Ohlau: die angrenzenden Wiesen sind wieder gemäht, das Gras silierend verpackt.

Ja, das ist genau die Stelle, an der „ordentlich Kies“ wechselseitig eingebracht wurde. Groboptisch nix von zu sehen – so soll es sein!

Blick unmittelbar bachauf – der hier zugegebene Kies ist von der Ohlau quantitativ abtransportiert.

Blick senkrecht nach unten – an solch guten Stellen der Eigendynamik kann gern regelmäßig beidseitig nachgelegt werden, zum Wohl der bachab folgenden Strecke.

Der Stopp hat sich gelohnt, wieder rüber über die Straße, zurück zum Auto. Aber Halt!

Gleich am Waldrand, neben der Wiese mit den Siloballen wurde frisch gemäht. 6 Störche nutzen das intensiv.

Sie lassen sich nicht stören.

Das Resumé zum Storchenjahr 2021 erwarte ich gespannt. Bisher stellt es sich in den Bundesländern – abhängig vom lokal z.T. sehr unterschiedlichen Wetter (und der Entwässerungssituation der Landschaft) – wechselhaft, zwischen Topp und Flopp dar.

Read Full Post »

Wo fahren sie denn, wo … denn hin?

Seit geraumer Zeit gab ich hier bei Elbdeichfotos mit Blick über die Elbe immer mal unseren Wunsch nach erneuten Fähre-Touren mit Rad zum Besten. Inzwischen dürfen die Sommerfahrpläne genutzt werden.

Für die erste Tour bekam die alte Hansestadt Stade den Zuschlag. Wie aus den vorigen Jahren bekannt, bieten sich hier je nach Windsituation (fürs Radeln) die Liinsand und die Lühe-Schulau-Fähre (LSF) an.

Gestern war Wind aus Nordwest, Stärke 3 angesagt – also auf nach Stadersand mit der Liinsand (nach Stadtgang Radeln Richtung Grünendeich / Lühe – mit Rückenwind) und Rückfahrt Wedel mit der LSF.

Wedel / Schulau, Anleger Willkommhöft – im Vordergrund Engelwurz, Angelica archangelica.

Schon komme ich auf meinen vorigen Beitrag Riesen- (RBK-) / Wiesenbärenklau zurück. Man glaubt es nicht, aber „Wohlmeinende“ hacken sogar die Engelwurz – als RBK – ab, wie der Link-Eintrag warnt.

Die Blätter der Engelwurz ähneln denen des RBK noch weniger als die des Wiesenbärenklau – „Verwechslung“ ist nicht begründbar.

Die Breite der Elbe, abgesehen von Randsituationen, ist kabbelig. Es herrscht Ebbe, ablaufendes Wasser. Dagegen steht ein ssssteifer Nordwestwind.

Die Liinsand erscheint aus Richtung Hamburg.

Falls noch unbekannt: Die Liinsand ist ein gut motorisierter Katamaran.

An Bord. – Am Horizont, von See einlaufend, kommt ein erster Containerfrachter in Sicht.

Von der Lühe, gelb, kommt die Lühe-Schulau-Fähre Richtung Wedel, daneben gischtet ein Privatboot.

Watt` `n Wind aber auch! „Von oben“ fährt (soll ich schreiben „springt“?) ein anderes Privatboot vorbei.

Wir sind pünktlich gestartet – Gesamtbild mit den bislang 4 genannten Schiffen.

Schiffs-Ensemble.

Bis bald, LSF, um 16 Uhr sehen wir uns wieder.

Ein weiterer Containerfrachter kommt in Sicht, vorn von Hapag-Lloyd, hinten Hamburg-Süd (inzwischen Teil der Maersk Line).

Hoch aus dem Wasser ragt die Al Hilal, 306 x 40 m, Tiefgang 14 m – nicht voll beladen.

Sieht irgendwie ulkig, schräg von hinten, mit diesem Beladezustand aus.

In schneller Fahrt treffen wir Monte Cervantes, 272 m x 40 m, Tiefgang 12,3 m, ziemlich voll.

Unsere Fahrt mit ablaufendem Wasser gegen den Wind geht gut vonstatten. Der Katamaran schneidet die Wellen elegant.

Und noch `n Containerfrachter am Horizont, wir haben inzwischen das ehemalige Leuchtfeuer Juelssand erreicht.

Eine Schafherde hält das Grün um Juelssand niedrig.

Segelkönner kommen ebenfalls gut mit der Situation zurecht, finden sie vermutlich attraktiv.

Die Zeit verfliegt, Anleger Stadersand voraus.

Die Elbe, leider, sieht aus wie Sau, brauntrübe – kein Wunder bei der Baggerei.

Und wieder Schiffsvielfalt – der Massengutfrachter „Flag Mette“ (229 x 32 m, 12,6 m Tiefgang, so sagt marinetraffic.com) am niedersächsischen Ufer, der bereits erwähnte Containerfrachter und ein Segler.

Wer mag, kann den Segler „Mare Frisium“ buchen.

Der Containerfrachter naht.

Wir sind angekommen, an Land. Der Containerfrachter, ZIM Europe, 278 x 40 m,  Tiefgang 11 m, passiert.

Achtung, links oben: die Schwalben sind viel interessanter als der Containerfrachter!

Ordentlich aktiv sind die Schwalben. Vermutlich findet gerade ein attraktiver Schlupf von Insekten statt. Ein Paddler kommt ins Bild.

Der paddelt sein Kajak zügig elbeabwärts.

Wir steigen auf die Räder und radeln die ca. 5 km nach Stade.

Mehr von unserer Tour folgt demnächst.

Read Full Post »

Der Riesenbärenklau (RBK) – eine prachtvolle Pflanze!

Wenn da nicht ihre üblen Begleiterscheinungen wären. Zum Glück gibt es zuhauf gute Hinweise neben dem Drum und Dran zur Beseitigung.

Wie andere gefährliche Neupflanzen und -tiere breitet sich der RBK, vermutlich wegen geringer, aber entscheidender Temperaturerhöhungen durch den Klimawandel strecken- (entlang Wegen und Straßen, bei schwimmfähigen Samen pestartig entlang Fliessgewässern) und flächenhaft aus. Viele solcher Pflanzen sind seit dem 19. Jahrhundert in Sammlungen, Parks und Gärten eingeführt, verhielten sich bis in die 1980er „friedlich“.

Die scharf-spitzig aussehenden Blätter kennzeichnen diese „neue“ Pflanze.

Leider sieht man immer wieder – das folgende Foto wurde nur einige hundert Meter entfernt am Ufer der Mühlenau, Pinneberg, aufgenommen -, dass Aktivisten aus ihrer Sicht „helfend“ aktiv werden, ohne zu hinterfragen, was sie tun.

Hier wurden große, weisse Doldenblüten gekappt. – ACHTUNG, wie sehen die Blätter aus!? – Sie sind nicht scharf-spitzig, sondern lappig.

Gutes wollen und Gutes tun sind oft zwei ganz verschiedene Sachen. Hier wurde der heimische WIESENbärenklau seiner Blüten beraubt.

Im Übrigen hilft Blütenkappen beim RIESENbärenklau nur in dem Fall, wenn wenig später die Wurzel ausgegraben oder zerhackt wird. Bis auf Golfrasenhöhe ist nach mehrmaligem Blütenschneiden der RBK in der Lage, aus seiner kräftigen Wurzel Notblüten zu schieben. Bei erwähnter Golfrasenhöhe (in Praxis erprobt) bleiben bei einer Handteller-kleinen Notblüte immer noch 50 Samen für ein 8- bis 10-jährig keimfähiges Samenpotential im Boden. – Also: Hände weg vom WIESEN-, richtiges Beseitigen beim RIESENbärenklau!

Aktivismus ersetzt nicht genaues Hinsehen, ersetzt nicht, vorhandene Informationen zu berücksichtigen. Alles Weitere steht kurz und verständlich im obigen Link.

Read Full Post »

Am Meer, wir sagen „an der See“, gibt es oft Seewetter – die Küstenlinie scheint Wolkenandrang zu stoppen. – Wie schön für uns.

Landseits sieht es dann schonmal so aus, die Wolken drängen heran und stauen sich. (Ist das wirklich so? Egal.)

Wir stellen fest, es ist Markttag und gucken uns um.

Da ist er schon wieder, der Wattwurm! Fleisch ist Fleisch.

Wir gehen durch den Deich ins Hafengebiet (sind schon drin, Blick zurück).

„Von hinten“ sieht das so aus. Eifrig wird an Booten gewerkelt.

Hier also steht das Riesenrad, das vom Seedeich aus so klein am Horizont erscheint.

Und dann kam eine böse Überraschung.

Breit wie hoch! Macht zu-viel-Krabben-essen doch etwas mit dem Körper?!

Ok, das Foto davor zeigte noch die realen Proportionen. Wir stehen vor dem Phänomania, in dem allerhand Erleuchtung auf Interessierte wartet.

Wer sich hier nicht so auskennt: Auch hier gibt es konkrete Wetterinformation.

Besuch hatten wir auch (eigentlich waren wir zu Besuch) – kleine Begleiter.

Softeis essen am Hafen ist ein Muss.

So sehen die Krabbenkutter und andere Schiffe von vorn aus.

Und dann besuchen wir den Hamburger Familienableger im Büsumer Deichhausen.

Frau Spatz sucht Krümel.

Herr Spatz entdeckt sie auf dem Fußboden – und gibt den anderen Bescheid.

Zurück am Deich, Büsum.

Abendlicher Blick aufs Silberwatt.

Abendhimmel. Jeder Kurzurlaub geht mal zu Ende.

Es folgt der Beitrag zur Abfahrt, demnächst.

Read Full Post »

Das musste nach all dem Süßwasserwatt, Wedel, mal wieder sein – Kurzurlaub am salzigen Nordseewatt, Büsum.

Wir fuhren über Westerdeichstrich, Stinteck, an. Das hat sich, wie hier zu sehen, wirklich gelohnt!

Angekommen, in der ersten Reihe. Schon eingewöhnt, wie zu Hause – das Wasser ist weg, Tideniedrigwasser.

Wat sieht dat Watt so rubbelig aus (NRW, Sommerferien, bevölkert den Norden)? Das ist biogene Struktur, geschaffen von Arenicola marina, dem Wattwurm.

Und, siehe da, das Wasser, Tidehochwasser, ist wieder da – ssssteife Brise, Gischtwellen auf dem gefluteten Watt.

Das mit der Fotounterschrift „wie zu Hause – das Wasser ist weg“ stimmt ja nicht so ganz. Zur gleichen Zeit pumpten Freunde und Bekannte aus Kellern und anderen tiefliegenden Immobilienteilen die zugeflossenen Fluten der binnenländischen Gewitter ab (auch und insbesondere „weiter unten“ in D).

Demnächst mehr von Büsum, hinterm Deich.

Read Full Post »

Die jüngste Pressemitteilung von Rettet die Elbe stellt die verheerende Situation der Tideelbe bei Hamburg umfassend dar. Wer wundert sich noch über Rot-Grün?

Wasser / lebendigere Gewässer scheinen nicht Hamburgs Thema zu sein. Nach den vorigen beiden Elbvertiefungen (Rot-Grün), die über Hamburg aufwärts wandernde Fische verheerend trafen bzw. die Stintpopulation der Elbe minimierten, geht das Gewühl auch in Zeiten des menschgemachten sommerlichen Sauerstoffmangels weiter.

Verantwortlich ist … – Niemand?

Na denn, schön` Sommer!

Und passen Sie auf die Stare auf – bald ist Kirschenzeit.

Read Full Post »

« Newer Posts - Older Posts »