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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Hier also die Anfahrt zum Erlebnis des vorigen Beitrags – Diverses aus Natur- und Menschenwerk.

Diesmal bei Eis und Schnee, geht es mal wieder runter, von der Geest in die Marsch.

Das ist gut zu bewältigen, da der Geesthang gestreut ist. In der Marsch gilt es, festgefahrene Spuren beim Radeln zu meiden, mindestens hochkritisch zu befahren.

Tide-Sauerbeck – hoch eingestaut bei Flut präsentiert sich der vom Bach zum Marschgraben wechselnde Sauerbeck.

Wer möchte, kann auch „die Sauerbeck“ sagen. Wir befinden uns hier im Bereich einer Sprachgrenze.

Im Tide-Sauerbeck startet Packeisbildung.

Reet mit Raureif in der Morgensonne.

Zwei Gewässertypen, querab zum Sauerbeck – der Marschgraben vorn ist bei Packeisbildung gut fortgeschritten. Das Stillgewässer hinten präsentiert sich wie es heisst – mit ungestörter Eisdecke.

Eiskunst auf dem hoch eingestauten Marschgraben.

Zeichen nicht erst unserer Zeit, Kurve schneiden – mit steigender Fahrzeuggröße leiden allerdings die Wegeränder mehr denn je.

In diesem Hauptgraben verhindert die scharfe Tidebewegung bislang noch Eisbildung.

Seltener Anblick eines heutigen Marschgrabens – alter, mäandrierender Verlauf.

Raureif an Doldenblühern.

Raureif an Doldenblühern, etwas detaillierter.

Erlen-Silhouette.

Schwarzerle – charakteristisch präsentieren sich Samenstände und künftige Lämmerschwänzchen.

Klare Luft, Sonnabend später Vormittag – da kann man doch mal …

Dichter dran – voller Inbrunst wird hier gekokelt.

Stramm steht der SüdOst auf Hetlingen …, vielleicht zieht`s östlich vorbei ???

Am Bullenfluss, Blick zurück gegen den SüdOstWind – eisig.

Auch der Bullenfluss kann Eiskunst – Richtung Packeis.

Eklig präsentiert sich die gefrorene Schlicksoße, weiter provoziert durch die jüngste Baggerei-bedingte (Zer)Störung des Elbe-Systems im Tidebereich.

Elbdeich Hetlingen, Zuwegung zur Deichverteidigungsstraße.

Beliebtes Anfahr- und Wanderziel (eins von etlichen), Elbdeich Fährmannssand.

Allerdings ist der Schutzdeich kein Rodelhang – die Grasnarbe nimmt diese Nutzungsart übel.

Letzte Strecke der Runde, Saatlandsdamm – Erlen- und Weiden-Silhouette.

Und da ist sie, die Gänse-Partie, über die im vorigen Beitrag gesondert berichtet wurde. Hinten ist das Gebäude der Feuerwehr Wedel zu erkennen.

Heute, Sonntag, soll also die weisse Pracht enden – nix wie raus!

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In der Oberalsterniederung angekommen (voriger Beitrag), ging es weiter in für Ortsfremde ungeahnte Moränenhöhen, steinig.

Da Gewässerbegradigung und harte Unterhaltung in der Vergangenheit die vorhandene reiche Steinbestückung in Ufer und Sohle weitgehend entfernten, ist der eigentliche Charakter des Forellenbachs für Nichtkenner kaum vorstellbar.

Wir konnten vereinbaren, dass die durch provozierte Erosion übermäßige Sand“produktion“ (die an anderer Stelle teuer ausgebaggert werden muss) durch Kiesgaben gemindert wird, Ufer und Sohle punktuell Richtung Bach-Charakter wieder hergestellt werden.

Und da ist er auch schon! – Ein Sattel Kies liegt im Weg.

Auch hier geht`s bei Mond- und Sonnenschein weiter frostig zu, – 7,5 Grad beim Start um 10 Uhr.

Blick über die Arbeitsstrecke – damit der Bach nicht übersehen wird, steht da ein Schild.

Und schon nahen die beiden wichtigsten Teilnehmer, Mann und Gerät – Tele-Lader, super-Sache, das!

Erste Zugabe – Erosionsschutz und Spielkies. Der Telelader kann das andere Ufer auch beschicken – das verdanken wir dem Frost, Befahrbarkeit des Geländes!

Die Oberkante von Schüttungen wir ans Ufer angepasst – ansonsten würden Hochwässer die Kanten als neue Erosionmaxima entwickeln.

Schüttung fertig – startend mit der geschaffenen Niedrigwasserrinne wird der Bach hier ein Laichbett für Kieslaicher entwickeln. – Solche Kies-Depots eignen sich hervorragend, um längerfristig, Hochwasser für Hochwasser, Material in vom Bach „gewünschte“ Stellen zu transportieren.

Und wir gucken zu / immer Mal hin.

Mit solchem Gerät, solchem gemeinsamem Themenverständnis und dieser Befahrbarkeit wird der Kieshaufen schnell kleiner.

Bäume am Bach sind wesentliche Lebensgrundlage, Halbschatten zum Erhalt des sommerkühlen Wassers für die speziell angepassten Organismen. Wir schaffen längeren Erhalt vorhandenen Baumbestands durch leichte Kieszugabe an kritischen Punkten.

In action – Suchbild: Hier ist ein Mensch (Spiegelung auf Eis hilft beim Finden).

Der Mensch im Tarnanzug ist (unter anderem) Otter-Spezi. – Hier ein Markierungsstein – solch „herausragende“ Punkte nutzt der Otter zum Kennzeichnen seiner Anwesenheit / seines Reviers.

Die vor Kurzem noch frische Kot-Markierung ist inzwischen gefriergetrocknet, auf dem Foto fast nicht zu erkennen.

Wo vorhanden, platzieren wir solche Signalsteine auch auf dem neu zugegebenen Kies.

Es geht auf den Rest. Der Grundeigentümer ist erschienen, es wird eifrig gefachsimpelt.

Lange Schatten in winterlicher Morgensonne – auch der Ottermann und ich verlassen das Gelände.

Wir werden noch bachauf fahren, die große Kiesrausche im Übergang FFH-Forst / Agrarlandschaft ansehen.

Eine Gruppe von ca. 30 Kranichen verabschiedet uns, laut trompetend.

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Eigentlich hatten wir das Jahr für Bach-Aktivitäten bereits abgeschrieben.

Als nun aber der stärkere Frost über mehrere Nächte kam …

Da war eine immer wieder wegen Unbefahrbarkeit des Uferbereichs auf Agrarland verschobene Bekiesung plötzlich möglich.

Der Kies konnte geliefert werden, der Wasserverband hatte das angedachte Gerät parat, also los – heute Morgen.

Die Oberalsterniederung, ich habe die Kreisgrenze überquert – es grüßt der Kreis Segeberg.

Alles eisig …

…, auch die Oberalster – zu. Das Auto-Thermometer sagt „zum Aussen“: Kurz vor 10 Uhr hier noch immer – 8,5 Grad Celsius. Gut Eis!

Verärgert krächzend fliegt ein Graureiher ab – der sucht / belauert jetzt vermutlich Mäuse.

Hinter mir die Sonne, vor mir der Mond – ich fahre noch 10 Minuten bis zum Treff, an einem Nebenbach.

Dazu morgen mehr.

 

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Nach eiskalten Nächten, vormittags …

Der (weiterhin fast leere) Pferdetümpel auf Wedels Geest ist zum Eisblock erstarrt.

Holmer Marsch, fast gleiche Position wie beim vorigen Beitrag.

Der Tide-Sauerbeck hat im kurzen Fluthochstand recht haltbares Eis gebildet.

Hier bricht es über die Ebbephase doch weitgehend ab.

RauReifReet.

Und nochmal.

Die Hetlinger Binnenelbe hatte Zeit genug, festeres Eis zu bilden – am Prallhang senkrechte Glattwände, in der Mitte durchgefroren, im Gleithang fast sowas wie Packeis.

Der eingestaute Binnenelbeseitenarm Giesensand stellt sich, Reet-begrenzt, als durchgängige Eisfläche dar.

Die hier zuvor präsentierten „gestiefelten“ Rinder scheinen im Stall untergebracht. Keine der wenigen im Freien verbliebenen Herden ringsum konnte ich als die vorher hiesige erkennen.

Elbblick Fährmannssand – bei dauerhaften Temperaturen unter Null Grad wird es für Zugvögel schwer, hier im Süßwasserwatt Nahrung zu erbeuten.

Erlenstudie, Saatlandsdamm.

Die illustre, alte Esche – noch überlebt sie auf sie bedrängendem Acker.

Dieselbe Esche, betrachtet aus etwa 90 Grad verändertem Blickwinkel.

Und nachmittags geht`s zum Friseur.

Vorher, nicht mehr lange bis Sonnenuntergang – Wedels Roland.

Beim Bezahlen zu lange geschnackt … – die Sonne ist weg, jedenfalls von hier aus geguckt.

Zum Kirchstieg weitergeradelt – da geht die Sonne gerade am Marschhorizont unter.

Gut verpackt werden wir die nächsten Tage meistern.

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Leichter Dauerfrost am Tag, Sonne, auf geht`s – Runde gegen den Uhrzeigersinn, hinter dem Elbdeich der Sonne entgegen.

Sauernbeeksweg – die Geestkante runter, in die Marsch.

Radler, Blick mit der Sonne – Eis an der Marschgrabenkante, so hoch stand die Flut, vernässte Wiese im Hintergrund, Geestkante

Fernblick – vernässte Marschwiese, Geesthang, Sonnenspazierer „Am Hang“.

Blick westwärts, Pappeln des Brunnenschutzgebiets – davor Reet und Schatten.

Marschgraben am Brunnenschutzgebiet, FlutEbbe-Eisspielerei.

Unter Trauerweide an Hetlinger Binnenelbe – Überflug Nonnengänse.

Hetlingen, Am Heuhafen – FlutEbbe-Eisspielerei an der Binnenelbe.

Hetlinger Elbdeich, Blick SüdOst – harter Schatten an der Deichnordseite, Wasserdampf des Kohle-KW Wedel zeigt NO-Wind.

Das wusste ich vorher, allerdings wusste der Wind nicht, dass er gar nicht pusten sollte …

Immerhin, im 5. von 7 Gängen kann ich den Rückweg hinter dem Deich bewältigen. Das vorgesehene „Helm [und Stirnband / Ohrenschutz] ab!“ (nicht zum Gebet, zum Sonne tanken) entfiel allerdings – wegen „wind chill“, lausig!

Aber erst noch ein Bisschen gucken – Hunde mit und ohne Leine.

„! Timmmiiieeehhh !“ hat sich von Frauchen verabschiedet, als sie noch unten am Nordfuß des Deichs stand. Da er nirgends zu sehen ist, dürfte er wohl stöbern, wildernd den winterlich ohnehin gestressten Tieren im Reet- und Binsenbewachsenen Deichvorland auf die Pelle gerückt sein. – DAS muss man nun wirklich nicht haben!

Blick SüdSüdOst – da hoppert so`n Hopper, seewärts.

Mal sehen, ob er gleich noch hoppert und ich ihn von Dichtem erkenne.

Elbdeich Fährmannssand – da ist er ja, hoppert Elbe-aufwärts. Ulenspiegel, 143 x 27 m, Tiefgang 9,8 m, radiert wohl die nach der jüngsten Elbvertiefung eingebrochenen Kanalwände, dicht an der Fahrwassernordkante – verklappt sie querab Neuwerk.

Über all dies Treiben werden sich die Länder-, zweifellos auch der (wieder misslungene) Bundesverkehrsminister auseinandersetzen. Das sieht alles sehr nach Geldverbrennen aus. Ob das Treiben – Baggern und irgendwo Verklappen unerwarteter (!! ?? !!) Bruch-Erosion beider Schifffahrtkanalkanten – noch irgendetwas mit dem ursprünglichen planfestgestellten Antrag zu tun hat, darf bezweifelt werden.

Für DEN kleinen Containerfrachter, kaum halbvoll, hätte Ulenspiegel (und die gesamte, zugehörige Armada) jedenfalls nicht baggern müssen.

Saatlandsdamm, Blick gen Wedeler Geestkante – auch hier wurde vertiefend gewirkt, zum Entwässern der Marschwiese.

Für eine herkömmliche Landwirtschaft ist das gut und richtig.

Angesichts des durch fortwährenden Tide-Elbevertiefens erreichten Ebbe-Niveau-Verlusts von an die 2 m und entsprechenden Absinkens des oberflächennahen Grundwasserspiegels (gepaart mit Trinkwasserentnahme) im Zeitalter des Klimawandels allerdings all dies Handeln gegen Wasserrückhalt noch zeitgemäß ist?

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Gestern Morgen – da ist er also, der angesagte Schnee.

Die Menge der Verkehrsunfälle belegt mal wieder, … – Anpassen an gegebene Verhältnisse scheint allzu schwer.

Die (Hain-)Buchenhecke hält das Weiss auch in der dritten Dimension.

Blick über unsere Rosen – Dornen, Hagebutten.

Angesichts der Straßensituation findet mein Frischluftschnuppern morgens zu Fuß statt – entlang des „Regenwasserpfads“ in einem „grünen B-Plan“.

Hier war inzwischen der Mähkorb, es trat ein, was harte Gewässerunterhaltung zu bieten hat. Es zeigt sich die eklatante Diskrepanz zwischen Planung und Realität des Betriebs. Entfernen jeglichen Bewuchses im tiefen Rand- und Sohlbereich, geradezu zwanghaftes Verbreitern und Vertiefen des untersten Abflussprofils – selbst in Gefällestrecken, wo angesichts der Höhendifferenz zu Rändern und wo im Querschnitt des Hochwasserprofils (jedenfalls unten!) überhaupt kein Arbeiten erforderlich war.

Wo da in der Vergangenheit noch Frösche und Kröten zu beobachten waren, ist es – unabhängig von den Trockenjahren und anderen Störfaktoren – angesichts dieser streckig durchgezogenen Maschinenarbeit nicht verwunderlich, dass Amphibien verschwinden / verschwunden sind.

Die Schnittstellen B-Plan-Texten, Planen und Ausführen, schonender Betrieb sind nach wie vor Schwächststellen städtischer Politik und Verwaltung.

Sowas soll, sowas DARF heutzutage einfach nicht mehr sein.

So sieht es in einer unbehandelten Strecke aus – keinerlei Hochwassergefahr, im Gegenteil, ökologisches Aufwertungspotential mit Büschen und Bäumen gegeben.

Nachmittags ist der Schnee längst weg. Das macht den Anblick nicht besser.

Buntes Bild Richtung Sonnenuntergang – zur Entspannung, Künftiges erfordert weiter Kraft und Durchhaltevermögen.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Auch im neuen Jahr bleibt viel zu tun – für alle Beteiligten.

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Der Pferdetümpel – Niederschlag kam kaum an, man gerade, dass die Schlammfläche etwas mehr mit Wasser bedeckt ist.

Elbdeich Hetlingen, Binsen- und Reetfarben.

Blick längs des Deichs Richtung Stade – die Stromleitungsmasten der Elbquerung sind kaum zu erkennen.

Diesig, binnendeichs – Baumhorizont Giesensand, Rinderherde.

Hoch ist die Binnenelbe eingestaut, Enten.

Die Rinder sind wieder „gestiefelt“. Kleinere bleiben jenseits der nun tiefgründig matschigen Binnenelbe-Querung.

Fährmannssand mit Vordeichrinderherde – keine Sturmfluten absehbar, die Weidesaison geht weiter.

Da taucht ein Containerfrachter im Nebel auf – Hapag Lloyd, Tsingtao Express, 335 x 43 m, Tiefgang 12,7 m.

Fährmannssand – die Straßenbaustelle Langer Damm / Steinweg sieht ziemlich weit gediehen aus. Die Strecke ist aber noch gesperrt.

Ich fahre also weiter, über das Sperrwerk Wedeler Au nach Wedel rein.

Sperrwerk Wedeler Au – Ostseite binnendeichs weicht eine gut 200er Gruppe Nonnengänse Richtung Binnenelbe aus.

Kurz vor Queren der Wedeler Au, Erreichen des Geesthangs, äst eine Gruppe von etwa 100 Nonnengänsen auf einer Schafweide.

So ging der November, der Dezember startet gleichartig.

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Seit Tagen begeistern wir uns, dass der regionale Wetterbericht für Schleswig-Holstein so gar nicht stimmt. Statt dauerhaft Grau bis Dunkelgrau und nieselnd bis regnend …

Andererseits ist es auch nicht schön, dass so gar kein richtiger Regen fällt. Wir brauchen ihn hier dringend.

Nun soll es ja doch soweit sein. Ab heute Mittag grau bis in den Dezember hinein und auch regnen soll tatsächlich (mal).

Also, früher als üblich, auf`s Rad, die Morgensonne erschien.

Das ist der Beweis, in waagerecht …

… und hochkant – Eichenallee, Siedmoorweg, Wedel.

Als ich zu Hause ankam, war der Himmel zu – und blieb es.

Wir sind gespannt.

[Kleine Info: Den vorigen Beitrag zur grauslichen Situation der Tide-Elbe und deren unsachgemäßer Behandlung habe ich zweimal vorndran aktualisiert.]

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[Zweite Ergänzung, 27. November 2022: Nachdem die Diskussion politisch offensichtlich nur in einseitiger Machtausübung auf Wirtschaft ausgerichtet ist, fordern  Umweltfachleute Beteiligung, verständlicherweise.]

[Nachtrag 26. November 2022, Macht fordert ein Machtworthier, Link zum NDR.]

Der Berg ruft. – – – „Ich kommeeeee!“

Was in der Vergangenheit gern als Jux, bezogen auf den Elbhang Hamburgs, die steile Moränenkante mit teils aufliegenden Binnendünen, in Sachen Baggern in der Elbe gesagt wurde, scheint der Realität inzwischen nah.

NDR, 24.11.2022: „Elbvertiefung: Schlickprobleme offenbar größer als bekannt.“ – Der Artikel beschreibt eine von Bodenkennern und Bauleuten bekannte Situation. Es geht nicht, wie in der NDR-Überschrift getitelt, um „Schlick“, sondern wie im Inhalt richtig dargestellt um gewachsenen Boden. Die Kanten der neugebaggerten Elbestrecke, breiter und tiefer, brechen weg, „erhöhen“ die Fahrwassersohle. – So weit, so logisch! Wer wundert sich?

Wer Setzungsrisse in seinem Blankeneser Haus neu findet, darf auf „neue“ Ursachen schliessen.

Da sind andere „Gut“achter selbstverständlich anderer Meinung.

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Eigentlich wollte ich – von der Geest linksrum runter in die Marsch, hinterm Elbdeich längs – die Vogel-Tour radeln. Beim Anfahren im Dies stellte ich fest, dass zur Marsch hin so dicke weisse Suppe lag, dass ich, rechts rum, eine reine Geest-Route wählte – annehmend, dass sich die Morgensonne hier schneller ihren Weg bahnen würde.

Die gab sich auch ordentlich Mühe …

Herbstlich auf der Geest – Raureifwiese mit Herdenrind, die Sonne kämpft.

Einsamer Golfer auf Raureif auf der anderen Wegseite.

Ponies auf Raureif, Hochnebel, die Sonne kämpft.

Spezial-Aspekt unseres Kreises – Baumschule mit Raureif, im Hochnebel – drüber wird`s heller.

Rückfahrt, kurz vor Wedel – sieh da, die Chausseebäume werfen Schatten.

Nachmittags kämpfte ich mit dem inneren Schweinehund.

Der andere in mir hat gesiegt – bin losgeradelt. – Der Pferdetümpel, immer trockener werdend, zeigt mehr Wirkung von starkem Ostwind als von der Feuchtigkeit, die frühmorgens hier in Schleswig-Holstein teils als Schnee, als Eisregennadeln oder Regenfeuchte runterkam.

Dasselbe, bei tiefstehender Sonne das Gegenlicht provozierend, zeigt die Pfütze noch krasser.

Über mir zieht eine Schar Gänse landeinwärts – die Eschenäste definieren die Schärfeebene für die Digicam.

So lange die Sonne nicht verschwunden ist, produziert sie herrliche Ansichten – es folgen ein paar Eindrücke meines Wegs entlang eines Waldrands.

Zurück blickend.

Erstaunlich viele Blätter können hier noch leuchten, während die West-gewandten Bäume bereits kahl sind.

Auf den Rest – Erlen- und Eichenpartie, spätnachmittags.

„Man sollte öfter Fahrrad fahren.“   🙂

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