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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Auf Radwegen Nord-Süd durch Buxtehudes Grün, unter der Gildestraße, der Bahn und der Stader Straße durch (man wundert sich als Fast-Fremdling und ist begeistert!), kommen wir ans Ziel.

Die Nordseite, Ost-West-fliessend, des neuen Umlaufs um Mühlenteich, Wehr und um das frühere Gewerbegrundstück Granini (wie wir in Lokalkreisen weiter sagen).

Blick aufwärts (Süd-Nord-fliessend, auf uns zu) – letzte Baggerarbeiten finden statt.

Schön gemacht, Natursteine als Uferschutz, Rauigkeit durch Großsteine auf Kies in der Sohle.

Wir schieben, sehen uns Details an.

 

Eine Strecke nur mit Laichkies – zum Durchwandern besser mit Großsteinen zu ergänzen.

Ufersicherung mit Großsteinen.

Wie wir hören, ist im dicht genutzten Nahfeld möglicherweise Baustellen-verursachte Fragestellung zu klären. Das ist halt bei Baustellen so.

Blick aufwärts zur Moisburger Straße – hier zweigte früher ein Umlauf des Mühlenkanals ab (auf dessen Trasse wurde die Neugestaltung Durchwanderbarkeit angelegt).

Blick über die Moisburger Straße Nord-Süd am Mühlenteich entlang – hier herrscht noch Bau am Wanderweg und Umfeld.  Die neue Situation gucken wir uns nächstes Mal nach Fertigstellung an.

Das Mühlenwehr, eins von mehreren Schotts – noch beschickt, bei Niedrigwasserabfluss.

Der Fischpass ist so bemessen, dass im Normalszustand Niedrig- bis Mittelwasser vollständig von ihm aufgenommen werden. So ist optimale Durchgängigkeit gegeben. Der Mühlenarm wir lediglich bei Mittel- bis Hochwasser in Anspruch genommen. Ansonsten hätte man hier am alten Wehr ebenfalls mindestens eine Hilfsdurchgängigkeit vorhalten müssen – der „Blindsack“ bachab des Wehrs von an die 200 m wäre für Aufwandernde, existierte hier ebenfalls eine Lockströmung, einfach zu lang, um alle Organismen erfolgreich zum neuen Weg zurückzuführen.

Am Wehr, rechtes Ufer bachab, hängt noch der alte, funktionsunfähige Denil-Fischpass.

Zum Denil-Fischpass habe ich aus gegebenem Anlass ein wenig geschrieben anlässlich eines Lüneburg-Besuchs. Bitte nicht vom Titel des verlinkten Beitrags irritieren lassen, der Besuchsanlass war illuster genug (!). Der Denil-Teil steht mit Fotos mittendrin.

Wir radeln, zwischendrin, auf dem Ex-Granini-Grundstück, jetzt Wohnbebauung, Richtung Treff des Mühlen- mit dem Umlaufarm.

Umlauf trifft Este, Großstein-gesichert – auch hier stehen noch Nacharbeiten an.

Bisher nicht bearbeitet ist das gegenüberliegende, neue Prallufer, wo noch geeignete Steinmischung in geeigneter Form (ich denke da – wen wundert`s – an Lenkbuhnen) angelegt werden muss.

Und so geht`s dann weiter bachab, Richtung Innenstadt und Tidegebiet mit Hafen.

Was für ein Wetter! – Wir orientieren uns, wollen wie das Wasser zur Innenstadt, …

… zum Mittagessen.

 

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Am Anleger Willkommhöft, spannendes Wetter am Horizont. Die Fähre liegt bereit.

Blick nach Hamburg – huh! – Immerhin, das Wetter ist an uns vorbeigerauscht.

Blick West – da wollen wir hin. Dann radeln wir am südlichen Ufer gegenan bis etwa auf dieselbe Breite, auf der wir uns gerade befinden.

An Bord, ssssteife Brise zeigen die Flaggen, Tidehochwasser zeigt der waagerechte Zugang zum Anleger.

Unterwegs, bewegtes Wasser – beginnende Ebbe läuft gegen den Wind, Andeutung von Schaumkronen hier und da, veränderlicher Himmel.

Wir fahren vorbei an Wedels Hafen („Schulauer Hafen“) und dem Hotel – auch weiterhin zwei Dauerbaustellen.

Der Anleger Lühe, Niedersachsen – schnell sind die 25 Minuten Fährfahrt vergangen.

Binnendeichs, Blick Süd – Kirschenzeit im Alten Land, Schutznetze gegen Stare.

Hoch, auf den Deich, aussendeichs runter – dort radeln wir ostwärts.

Schafe – wie angenehm im Vergleich zur schleswig-holsteinischen Elbeseite, gezäunt. Die saubere Deichverteidigungsstraße begeistert uns.

Wild wogen Schilfröhricht und Auwald angesichts des starken (für uns gerade schicken Rücken-)Winds.

Jaaaa, wir wollen später auch wieder zur Fähre zurück …

Beim Zaun der Justizvollzugsanstalt („Knast“) Hanöfersand [im Rücken des Fotografen] gen Süden abbiegend, rauf auf den Deich.

Wir sind ein gutes Stück weiter – gen Borstel nach Osten, dort nach Süden gen Jork, wieder nach Osten, in Königreich wieder nach Süden, gen Buxtehude abgebogen, deichgeschützt an der Este entlang. – Genetzte Kirschen allüberall.

Die neue Estebrücke, eine von vielen an der neuen A 26 – neu mit bunten Wellen verkleidet.

Unter der Brücke gucke ich in die Tide-Este – Blick zurück: Oha, einer von, wie sich herausstellt, gleichzeitig 4 Gewitterschauern entlang des Horizonts.

Auf dem Estedeich, Blick Ost: ein weiterer von den vier Schütts.

Unverdrossen radeln wir Buxtehude entgegen, immer wieder überrascht, wie uns angesichts der der Este (und früheren Deichbrüchen) folgenden Deichführung der Wind ständig Richtung und Stärke, häufig genug in Böen, zu ändern scheint.

Kurz nach Erblicken des Kirchturms befinden wir uns in der Stadt, treffen unsere Verabredung.

Die führt uns gekonnt über innerstädtische Radverbindungen zum besonderen Ziel unseres Radelns. – Der Fischpass am Buxtehuder Mühlenteich der Este ist geflutet, steht kurz vor der Fertigstellung. Lange genug, bereits vor, dann angesichts Wasserrahmenrichtlinie, ist dafür gekämpft worden [in memoriam Karl-Hans Bahns und Helmuth Juhnke].

Über die frisch hergestellte Durchgängigkeit der Este für Gewässerorganismen folgen demnächst ein paar Details.

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Es geht also los – auf nach Perleberg.

Da dachten wir noch „einfach geradeaus“, kennen wir ja.

Ehemalige Windmühle Weisen – kennen wir nicht … ??? – Ein Sperrschild am Radweg mit Umleitungshinweis führte uns links ab, Richtung Weisen.

Wie nun weiter, haben wir ein Schild verpasst?

Nein, alles klar, wir haben wieder festen Boden unter den Rädern. Kiefernhochwald – weiter geht`s, parallel versetzt zur angedachten Route.

Da lenkte uns nach Brückenquerung der B 189 das auf einen Feldweg weisende Schild – na ja, der Feldweg, teils tiefgefahrener Sand, teils Schotter, willkürlich in Schlaglöchern, auch flächig, teils klebrige Organik im Wald. – Immerhin, s. Foto oben, die Unsicherheit wich.

Alles klar.

Trocken, allzu lange …

Vorsorge ist getroffen.

Was wir angesichts der weiter grassierenden Kahlschläge mit „Hitze-gebackenem Boden ! ! !“ auf ehemals von Wald geschützten Flächen vermissen, ist das Augenöffnen der Verantwortlichen: Die Natur macht es vor, versucht sich zu heilen.

Laubhölzer erobern per Sukzession den aufgelichteten Forst. – Auch wenn das „unerwünschte“ sind … „Wasserbäume“ sorgen für Entschärfung der bei heutigen Verhältnissen brandgefährlichen „Selbstbrenner“.

Erfahrung und wachsendes Wissen vieler werden nicht gehört. – Wir kennen das seit Jahrzehnten von den im Schrank verschwindenen Gutachten bestellter [jegliches Fachthema …]räte der jeweiligen Bundesregierung.

Geschafft, wir sind wieder auf der Ur-Route, Perleberg voraus, nicht mehr fern.

Schon mittendrin, querab vom Museum.

Beeindruckend, was so voran gekommen ist.

Es geht halt nicht alles auf einmal. Die Marktnutzung bietet Möglichkeiten.

Löwen-Apotheke am Markt.

Der Roland. – Alles ist im Fluss (Halteverbot! Es muss weitergehen).

Tierbrunnen …

… ferkelig.

Gewusst wie – die EU-Mittel sind vorhanden, wollen beantragt werden.

Weiteres wartet.

Wir biegen ein in die Fußgängerzone, Bäckerstraße. Eis winkt.

Gut gewählt – nicht nur die ausgezeichneten Eisbecher. Die Schirme helfen – ein Gewitterschauer schüttet.

Es stellte sich heraus, dass zeitweise von Vordächern so viel Wasser schlagartig kam, dass Schirmränder „versagten“. Der Rücken einzelner Gäste wurde gar geflutet.

Wechselhafter Himmel – wir fassten Mut, zogen die Regenjacken an und radelten ab.

Vorbei am blumigen Wappen Richtung Wittenberge.

Der Radweg, fast wie neu hergestellt – wir folgen der Ab- / Umleitung.

Brücke über die B 189 – fern am Horizont, ein weiteres Unwetter.

Die sind bekanntlich schnell – oder können es sein. Wir radeln durch den Wald drauflos.

Glück gehabt! – Wir konnten so gerade in der Bahnunterführung Wittenberge verschwinden … Die Wolken rasen nur so …

Blick westwärts – wir haben Zeit.

Wasserforschung – der Regen erobert Trockenes.

Wasserforschung / Wasserkunst – Krönchen.

Wasserforschung / Wasserkunst – Fliesslinien. Und! Der Gully bietet freien Abfluss. (Jüngste Gewitterschauer boten anderswo an Unterführungen ein anderes Bild —> „Land unter“, schwimmende, versunkene Autos ff.)

Das Warten hat sich gelohnt – wir landen gut erhalten am Ziel.

Der Abendhimmel gibt sich versöhnlich.

Für unseren letzten vollen Tag in Wittenberge nehmen wir uns ein Abradeln vor, werden in der Stadt noch ein (Infos nicht zur Kenntnis genommen) unerwartetes Erlebnis haben.

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Rosen am Haus, nicht die einzigen – es lohnt, sich in Rühstädt umzusehen. Nicht nur Störche charakterisieren dieses Dorf.

Auch das NABU-Besucherzentrum lohnt einen Besuch.

Hier werden Informationen zu Störchen weltweit gegeben. Auch die Elbtalaue / Flusslandschaft Elbe ist gut vertreten.

Dafür möge an dieser Stelle ein charakteristischer Spezialist stehen – der Biber.

Draussen vor der Tür raspeln und sammeln derweil Wespen Holz für ihre kunstvollen Bauwerke.

Keine Sorge, die sind beschäftigt!

Wir rätseln – ist diese, allüberall auffällige Pflanze Wiesenlabkraut?

Zurück geht`s – gleich am Ortsrand Rühstädt wächst auf wüst aussehendem Boden der offenbar unvermeidliche Mais. Schade, eigentlich.

Und, als wäre es ein (abschreckendes) Vorzeigeobjekt der Umweltbildung, werden im Nachbarort besondere Grünformen präsentiert. Hier nicht als „Garten des Grauens“ vertreten, sondern mit eiszeitlichen, lokalen Kieseln.

In der Robinienallee Scharleuk radeln wir an einem gekappten Baum vorbei – unten ein Ausläufer eines „eingehausten“ Waldameisenhaufens erkennbar.

Auf dem Tisch unserer Zwischenrast am Hafen Hinzdorf – wie zuvor am Infozentrum Rühstädt gesehen, eine Holz raspelnde Wespe.

In aller Ruhe kann die Arbeitende bestaunt werden.

Der Uhrenturm Wittenberge kommt in Sicht.

Elbtalaue binnendeichs – allüberall trocken gefallene Feuchtgebiete.

Die Störche haben 2023 Glück gehabt. Das feuchte Frühjahr bescherte ihnen Zugangsmöglichkeiten für oberflächennahe Regenwürmer, die wichtige Startnahrung der Jungstörche.

Da sitzt ein Rotmilan auf einem Totbaum – letztlich erkannt im …

… Start und Weiterflug.

Angekommen, gut bedacht – zum Mittagessen haben wir uns die Alte Ölmühle ausgesucht.

lHier kann man neben Seminaren, sportlichen Aktivitäten wie Tauchen, Klettern und mehr auch die (nicht so) bekannten 59 Thesen von Wittenberge studieren.

Die entstanden, da ringsum regelmäßig nach „dem Luther“ gefragt wurde. Zu den 3 verwechslungsfähigen Ortsbezeichnungen vgl. meinen Beitrag (mit Eselsbrücke) vom 18. Juni 2023.

Schonmal Getränke vorweg – Berliner Weisse rot und Dunkelbier.

Muss sein, wie bekannt (nicht oft – mäßig, aber regelmäßig): Haxe mit Schwarzbier-Sauce, Knödeln und – verzichtbar – Senf.

Zum Abgang teilen wir uns noch eine Bierprobe – schicke Sorten aus niedlichen Gläsern.

Das Mitbringsel aus Rühstädt passt zu unseren Deichfund des ersten Radelns – es handelt sich wohl um Schwingenfedern vom Weissstorch.

Mehr aus Wittenberge und Umrum folgt demnächst.

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Wittenberge, Elbe – gutes Wetter, also auf den Deich, erstes Radeln, nordwestwärts.

Oha, die Elbe, vom Elberadweg auf der Deichkrone, zurück blickend – unter 300 m³/s Abfluss, große freigefallene Sandbänke. Merke: Die Elbe hat keinen Gletscher (die anderen Flüsse bald auch nicht mehr), ist sommerlich durch niedrige Abflüsse gekennzeichnet – gleichwohl Bundeswasserstraße.

Blick flussab – Trockenheit und Hitze, Höhenlage von Flächen – Gelb und Grün ringen um ihre Grenzen.

Ein Saatkrähenschwarm stürmt heran, …

… gesellt sich zu auf gemähtem Deichvorland eifrig suchenden Artgenossen.

Binnendeichs sucht eine Ricke mit ihren Zwillingen auf kahler Wiese einen geeigneten Unterschlupf.

Man soll das erste Radeln ja nicht übertreiben – auf dem Rückweg bestaunen wir eine zuvor andersrum passierte Großbaustelle. Hier entsteht die neue A 14-Nordverlängerung.

Blick gen Süden – wie Nachschlagen zeigt, handelt es sich um die längste Brücke des Bauvorhabens.

Zurück in Wittenberge, Hafen-nah – Stare, glänzend, picken eifrig in Trockenrasen.

Unser Mitbringsel der ersten Tour: eine ca. 30 cm lange Schwingenfeder. Von wem die wohl stammt?

Am Folgetag sind wir schlauer.

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Vor 5 Jahren war`s Anfang Juni, dass wir per (Verbrenner)Auto Wittenberge ansteuerten, meist per Rad die Stadt und die vielfältige Umgebung Elbtalaue, Täler und Höhen erkundeten. – Das hatte uns gut gefallen.

Nun fanden wir es an der Zeit, mal wieder dorthin zu starten – per Bahn.

Bewährter Angang – Parken des (nun, seit 3 Jahren) feuerroten E-Mobils, schattiger Angang zur S-Bahn Rissen.

Nach Zwischenhalt in Büchen und Ludwigslust – schon sind wir in Wittenberge angekommen.

Viel hat sich in der Zwischenzeit getan – buntes Gründerviertel. Wie bei uns: der Rasen gelb, anhaltende Trockenheit.

Erstes Essen im Gründerviertel – der Himmel bietet Variables. Wir sind gespannt.

Lastenträger.

An der Elbe gibt es Barsch …

… und Hecht – hier „second hand“.

Noch mal Hecht, nicht weit entfernt.

Bunt gibt sich Wittenberge.

Weiter bleibt viel zu tun – die Homepage der Stadt belegt die Beteiligungsprozesse zur Weiterentwicklung. Beeindruckend.

Angekommen – Appelboom, Blick ins Grüne.

Appelboom – der Name erklärt sich. Wir haben wieder „Elstar“ gebucht.

Über den Gesamtaspekt Radeln unseres Kurzurlaubs berichtet bereits der vorige Beitrag.

Demnächst geht`s mit den einzelnen Erlebnissen weiter.

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Angefahren über Tangstedt, PI – das mache ich gern, gibt es doch meist etwas zu sehen (und mit einem Bach-Spezi weiterzufahren).

Tangstedt, PI, hat Störche zu bieten – ein Jungstorch putzt sich gerade.

Diesmal nutzen wir für die Weiterfahrt den Pkw des Kiesbewegers, Forelle- und Biberkenners.

In Bad Bramstedt haben wir den von der Edmund Siemers-Stiftung, Hamburg, finanzierten Kies mit engagierten Lokalen ordentlich bewegt.

Belebt, turbulent zeigen sich die von uns mit Kies beschickten Stellen.

Beim Wechsel nach halber Rückfahrt auf das E-Mobil zeigen sich mehr Jungstörche – 3 sind es wohl dieses Jahr.

Dass nach Bach-Aktivitäten meist „Essen extern“ folgt, hatte ich ja schon berichtet.

Auf zu neuen Taten – es gibt viel zu tun [Gedanken eines Kollegen].

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Wie anderswo im Umfeld von Städten wird auch in Bad Bramstedt eifrig geradelt, gewandert, der Hund ausgeführt.

An Gewässern sind dann Trinken und Baden für die Tiere wichtig – nicht nur zur Sommerszeit. Intensiver Begang bestimmter Punkte führt dann zwangsläufig zu Ufer- bis hin zu Wanderweg-Erosion.

Im Rahmen von Gewässerbekiesungen, die Lebensräume des Moränenbachs wieder herstellen, nutzen wir die Gelegenheit, mit den Beteiligten solche Problemstellen zu entschärfen. Die Arbeit ist wie üblich mit Wasserverband und zuständigen Behördenstellen abgestimmt.

Das Auto konnten wir in lichtem Schatten parken.

Der bestellte Sattel Kies (25 t) liegt bereit, die Aktiven warten auf den Start.

Gutes Gerät mit fachkundigem Bediener bringt unsere Arbeit voran.

Ein Teil der Crew, in froher Erwartung.

Und dann wird geschaufelt, mittenmang tatkräftig zupackend, die Bürgermeisterin Bad Bramstedts, Frau Verena Jeske.

Die Presse ist auch vertreten, unsere Arbeit wird gewürdigt – Regie-Anweisung.

Munter geht es voran.

Ich habe mich ein Stück bachab entfernt – Panorama bachauf.

Was treibe ich da, abseits vom Schaufeln und Rechen?

Ertappt … – Damit alle sehen können, für wen wir arbeiten, habe ich Sieb am Besenstiel und eine weisse Schale dabei. [Besten Dank für das Foto!]

Bachflohkrebse, eine im Sediment grabende Eintagsfliege – Ephemera, die Große Maifliege …

Bachflohkrebs und platte Eintagsfliege aus turbulenten Strömungsbereichen …

Die Teilnehmenden sind beeindruckt, zu einer Lebensraumverbesserung beizutragen, die nicht nur den bachbewohnenden Krebsen, Insekten und Fischen zugute kommt, sondern über die schlüpfenden, das Wasser verlassenden Insekten auch Vögeln und Fledermäusen. Die gesamte Nahrungskette, bis hin zum Fischotter profitiert. – Voriges Jahr wurde sogar eine sich im Kurpark sonnende Kegelrobbe gesichtet (bekannter ist, dass mit bachauf ziehenden laichwilligen Fischschwärmen gelegentlich ein Seehund in unseren kleinen Flüssen viel weiter oben auftaucht, als üblicherweise).

Dann wird die große Lenkbuhne fertiggestellt.

Der Fachmann für den Feinschliff …

Ein weiteres Großgerät – wir haben die angeströmte Kurve entschärft, Altbäume gesichert (bachauf und bachab, die Wurzeln weiterhin frei fluten lassen). Der Kieshaufen schwindet erkennbar.

Nun ist die große Erosionsstelle dran.

Auf Material wird gewartet.

Zuerst aber wird das Gruppenfoto geschossen.

Aus unterschiedlicher Perspektive.

Nach dem Gruppenfotos werden Depots an der Erosionsstelle obenan gelegt.

Die Geräte in Kooperation – einer fährt an, der andere übernimmt zum Platzieren.

Der wendige Radlader …

… kann auch punktuell Baumschutz gewährleisten.

Und dann wird eifrig verteilt – gute Team-Arbeit!

K(l)eine Pause – der zweite Vorsitzende des AV Forelle Bad Bramstedt und die Bürgermeisterin verabreden die nächsten Vorhaben (glaube ich).

Zuletzt … – Feinschliff, wie zuvor andernorts.

Blick zum Schüttort des Sattelzugs – mit Feinkorn versetzte Reste Kies werden in die oberste Böschungskante gelegt. Fertig.

Wir verabschieden uns begeistert, werden das Werk bei unterschiedlichen Abflussverhältnissen ansehen, ob etwas verändert werden muss – und das ggf. zeitnah erledigen.

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Das Stadtradeln fiel zwei Tage (fast) flach, jedenfalls mein Beitrag. Bäche riefen. Hintenran bzw. zwischendrin wurde die Rücktour für eine Esspause unterbrochen.

Die Pause mache ich nicht immer, aber oft querab der Pinnau, Hindenburgdamm, Pinneberg.

Gestern, Tideniedrigwasser, „unser“ Kies frei – einige Stockenten ringsum.

Unklar bleibt, ob eine frische, große Wühlstelle mit hellem Kies von laichenden Meerneunaugen oder „ordentlich“ gründelnden Enten hervorgerufen wurde.

Die im April entstandenen Laichkuhlen der Flussneunaugen sind noch immer erkennbar.

Lecker Essen gestern – Brokkoli mit Käse überbacken, Röstis und Schwarzbier.

Klar leuchteten auch heute wieder Stockentenerpelköpfe in der Sonne.

Ich blieb beim Vegetarischen – Gemüsepfanne, Sauce Hollandaise, mit Käse überbacken, Schwarzbier.

Keine Angst, es gibt auch wieder Fleisch auf dem Teller – ein ander Mal.

Von gestern und heute wird zu berichten sein von Rönne und Bredenbek im Alster-Einzugsgebiet, von Mühlenau und Pinnau im Pinnau-Einzugsgebiet sowie von der Osterau im Stör-Einzugsgebiet – demnächst.

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Mein Bruder hat noch eine Weile Pause bis seine Gruppe Richtung Fischereihafen zum Abendessen strebt. Am Folgetag findet die Rückreise gen Süden nach einer Hafenrundfahrt statt. Alle kommen gut zu Hause an, genossen den Hamburgbesuch.

Ich verlasse das Hotel. – Vorbei an der Oehlmann-gelben Schute (vgl. vorigen Beitrag) geht es zur S-Bahn, zurück nach Wedel.

Rüber über die Pulverturmsbrücke, dann rechts.

Bauen am Herrengrabenfleet – maritimer Zugang oder / und Fluchtweg.

Tschüß, Michel!

Letzter Blick zur Katharinenkirche.

Illustres Geschäftshaus auf der anderen Seite der Ludwig-Erhard-Straße. Da muss ich dran vorbei.

Gefunden! – Lange her, dass ich hier dienstlich die nahe Wirtschaftsbehörde gelegentlich aufsuchte, meist im Anfangsjahrzehnt, „in miene Stromtied“.

Das war nicht meine S-Bahn. 🙂
Begeistert stelle ich fest, dass noch 10-Minutentakt gilt.

Wenig später, Blick aus der S-Bahn gen Süden auf die Elbtunneleinfahrt. Hier kommt ein Deckel drauf, dann Grün, unter anderem Kleingärten – Baustelle in vollem Gang.

Wedel – die Frage, wer eher da ist, der Hamburgwanderer oder die Roncallis ist geklärt – Blick aus dem Dornröschenschloss, der Blüte entgegen.

Über die Rosenblüte wird zu berichten sein.

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