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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Ende Oktober 2023 hatte erstes Testbekiesen im Krückaupark Elmshorn in Kooperation mit Fachverwaltung und Bauhof der Stadt begonnen (ein beispielhafter Link, Vertretung für 3 Beiträge hier im Blog). Ziel war insbesondere der Schutz des Krückau-nahen Wanderwegs an Gefahrstellen sowie Hilfe beim Erhalt von uferschützenden Großbäumen.

Am 1. Februar 2024 hat der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt dazu einen Bericht erhalten und stimmte weiteren Krückauverbesserungen der Kooperation zu.

Nachdem die wochenlangen Hochwasserlagen inzwischen abgeklungen sind, der Abfluss wieder Mittelwasser erreicht, wurde eine Ebbephase nahe Tnw – der Krückaupark liegt im oberen Tidegebiet – für eine (lange gewünschte …) Nachschau genutzt.

Angang von der bachab / „seewärts“ liegenden Strecke – aaah, sehr guter Termin, Tideniedrigwasser, wir sehen erstmals wieder freie Ufer.

„Die große Schütte“ – erstaunlich, wie sie die Hochwässer gemeistert hat.

Speziell hier werden wir Kies (vor dem Stack) ergänzen, damit der im Schüttwinkel liegt.

Blick aufwärts in die Kurve, den Prallhang – gut erkennbar, dass …

… die meisten punktuellen Kiesgaben ausgezeichnet positioniert und hinreichend mit Kies ausgestattet sind.

Blick bachab durch die Kurve auf die Große Schütte – mit unserem Ersteinsatz konnte hier bereits viel erreicht werden.

Wir sehen naheliegende Schwachstellen für neue Taten an – Voraussetzung immer, ökologische Verbesserung zu erzielen, ohne Flurschaden zu verursachen.

Heftige, punktuell sich negativ entwickelnde „Hunde-Erosion“.

Wenn sich so etwas, wie hier, ungeschützt am Prallhangstart befindet, …

… entwickelt sich erheblicher Bodenabtrag, Uferverlust, Baumgefährdung – Abhilfe ist leicht möglich.

Hauptproblem – wie fast überall, mal Bäche auf Google Earth ansehen – ist die massive Übersonnung mit Überheizen der Bachlebensgemeinschaften sowie der durch das Fehlen uferschützender Bäume verursachte „wilde“ [nicht: „naturnahe“!] Uferangriff.

Der nächste Einsatz – wie bewährt, in geeigneten Ferien im 2. Halbjahr 2024 vorgesehen – ist besprochen.

Auf dem Rückweg werden „Kleinigkeiten“, wie ggf. verbessernde Ergänzugskiese, zur Kenntnis genommen.

Kritische Strecken und Einzelpunkte sind reichlich vorhanden.

Zu beachtende Besonderheiten, wie freizuhaltende Zuleitungen, sind wichtige Randbedingungen.

Wie andernorts, sind Kurzbeprobungen zur Besiedlung der neuen Lebensräume vorgesehen.

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Und weiter geht`s, den Osterauwanderweg entlang. Für WasserCampAktive der Zukunft fotografiere ich den Stand der Kieslenker und Treibselsammler – ggf. zu ergänzen, zu reparieren, mindestens hinsichtlich der Besiedlung zu beproben. [Davon gibt`s ausnahmsweise keine Fotos hier im Blog – die Jahre zuvor berichteten von aktuellen Wechseln.]

Sturzbäume mit zwei Stockenten-Erpeln.

Uuups, ein komischer Kerl vor mir – beim Vorbeigehen am Medizinalgarten.

Gleich nebendran, jetzt gut zu erkennen, unser Dank Treibselsammler „gewonnenes Ufer“ – eigenständiges Einengen des Bachs, Rückgewinnen der Turbulenz.

Feuchte, Zeugin jüngerer Vergangenheit – wir erinnern uns, eine Aue ist potentieller Überschwemmungsbereich.

Ost-Ende des Osterauwanderwegs – eine Stockente hält sich in der Beprobungsstrecke am anderen Ufer auf.

Eine der nachbarlich durch Kieslenker gesicherten AltErlen, Scharbockskraut blüht.

Der Erpel, von der Sonne beschienen.

Umweltbildungsstätte – Dank unserer unter anderem von Flussneunaugen genutzten Kiese praxisnah.

Nahe des Wolfgeheges, verabredter Treffpunkt – das sind aber Kapitale!

Ihr Futter wird gern von Kolkraben aufgenommen. Schon geht die spielerische Kabbelei los. Wem gehört das Stück – am Boden wie in der Luft wird eifrig darum gerungen (kein Foto).

Zu viert geht`s weiter. – Wenn das kein Sonnenbrand auf der Platte wird!

Scharbockskraut an, Merk in kleinem Nebenbach.

Sind die dick und rund …
Abgefüttert geniessen die Otter ihre Mittagsruhe. Schön sind die Krallen zu sehen, deren Abdruck vom wilden Exemplar im vorigen Beitrag präsentiert wurde.

Beagle-Hündin Polly verhält sich, aufmerksam, vorbildlich (bei besonderen Situationen zugehörige Lautäusserungen inklusive).

2 Störche, 2 Eimer, ein Kolkrabe …

Der Kolkrabe, wir wundern uns, wurde vom Storch in die Schranken verwiesen – findet sein Teil in (anderem) Eimer und im Gras.

Sonnenbeschienen fliegen Bienen.

Mit Häuschen – eine Skuddenherde (Ausschnitt).

Zwillinge.

So winzig die Lämmer auch scheinen, sind sie doch am Ringsum intensiv forschend, probierend, aktiv.

Noch`n Storch, auf Nestangebot.

Segelwetter, Spielzeit für Kolkraben auch hoch oben.

Waschbär Oskar sagt Tschüß – in Wahrheit nicht uns, sondern einer davonziehenden Kitagruppe. Fast sieht es aus, als kenne man sich.

Noch eine letzte Balancierübung, …

… schon geht es ab, Richtung Wedel bzw. Sülldorf.

Zwei Frauen mit Hündin vorweg, zwei Männer hinterher.

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Der Hamburger Ableger fragte, ob jemand als Nutzlast mitfahren wolle, der Wildpark Eekholt als Ziel – mir passte es gut.

Zur verabredeten Zeit vors Haus – wie angesagt, auch das Wetter, günstig.

Nach Ablaufen der hohen Wasserstände allüberall habe ich Gelegenheit, unsere Restaurierungsstrecke entlang des „Osterauwanderwegs“ im Wildpark zu checken. Frage ist unter anderem, ob für 2024 weiteres Restaurieren, Reparieren, was auch immer, vorzubereiten wäre.

Wir trennen uns daher nach Ankunft – mein Weg führt zielgerichtet ans Wasser. Nach meinem Check dürfte die Wanderung unsere Wildparkbesucher um das Wolfsgehege geführt haben – eine gute Stelle für gemeinsames Fortsetzen des Tages.

Osterau im Rothirschgehege, westlich des Osterauwanderwegs – in den Gehegen soll noch Erosionsminimieren stattfinden, so die Parkleitung.

Im Erlen-gesicherten Prallhang ist natürlicher Uferschutz durch Erlenwurzeln zu bewundern. – Oha, am diesseitigen Ufer, im Gleithang, haben die Hochwässer allerhand Sand in der Uferkante ausgeworfen.

Das ist ein ganz natürlicher Vorgang, durch den sich Fliessgewässer entlasten. Leider ist er durch menschlichen Ausbau fast jeden Meters unserer Fliessgewässer – Kanalisierung, übertiefes Einschneiden in die Landschaft – unterbunden.

So tobt ein wahres Sandstrahlgebläse bei Hochwasser durch „den Keller“, mörderisch in den strukturlosen Wüsteneien für Lebendiges. – Minimieren ist angesagt.

Blick bachauf – das westliche Ende unseres Restaurierungsabschnitts in Sicht.

Unser Kiesdepot mit Unterwasserlenkbuhne hat das Ufer stabilisiert, brachte allerhand Sand ins und aufs Ufer.

Und solch aufgeworfener Sand, an Land … – zeigt Spuren.

Besser kann Rundgang ja nicht beginnen! Otter“scharrhaufen“ und Fußabdruck.

Nochmal im Detail – der Scharrhaufen …

… und der Fußabdruck – sauber! mit 4 Frontzehen und Daumen, deutlich zu erkennen auch die spitzen Krallen.

Dieser Otter ist ein wilder – auf „unserer Seite des Zauns“. Wie sich seine Anverwandten „jenseits“ (und er) wohl vorkommen, wenn sie sich durch den Zaun betrachten.

Na, dann sehe ich mich mal weiter um. – Demnächst mehr, hier im Blog.

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Lange haben wir „nichts gesehen“. Der Wunsch, vor Vorträgen aktuelle Entwicklung von Gewässerlebensräumen zeigen zu können, wurde nicht erfüllt – da floss schlicht zu viel, zu hoch. „Nix zu sehen!“, s. erster Satz.

Nun aber …

Es ging an Bek und Mühlenau, Pinnau-Einzugsgebiet.

Raue Rampe bachab eines extrem Eisen eintragenden Nebengewässers.

Interessant, die oberhalb abgelegten Massen Spielkies sind innerhalb der Rauen Rampe verteilt, unten rechts und links darüber ahnbar.

Wir sehen, welch großer Bedarf besteht.

Eine gern als Laichplatz genutzte, bereits ältere Einzelpositionierung Kies, kaum 50 m bachab, wurde vom neuen „Spielkies“ nicht erreicht.

Wir nehmen das als Zeichen, von oberhalb weiterzumachen wie begonnen.

Mündung des Bek in die Mühlenau, knapp 1,5 km bachab des vorigen Fotos – hier beschickte die nahe der Mündung liegende Raue Rampe die Mündungsstrecke bereits im ersten Angang sehr gut, Niedrig- und Mittelwasserprofil sind ausgebildet.

Nur Restkiesel der quer über den Bach bis auf`s Hochufer gelegten Kiesdepots sind sichtbar verblieben.

Raue Rampe, Blick bachauf.

Blick bachab – solch gute Verteilerstelle werden wir weiter nutzen.

Unschön bleibt die hohe Eisentrübung.

Da wir keinen Einfluss auf die Eintragstelle haben, werden wir versuchen, mit mehr Rauigkeit in der Gesamtstrecke bessere Eisenflockung und Teilablagerung zu erzielen.

Wir wechseln zur Mühlenau.

Mühlenau, bachauf Mündung Bek – auch hier hatten wir jede Menge Kies an beiden Ufern platziert. – Prima abgearbeitet!

Durch die gesamte, längere Rausche ist der Kies bachab getragen. Oben auf dem anderen Ufer hat sich die Mühlenau bei Hochwasserturbulenz von Sand entlastet.

Mehrere schöne Rauschen hat die Mühlenau selbst gelegt.

Die werden wir ab 2. Hälfte April im Auge behalten. – Die Flussneunaugen werden auf Laichwanderung erwartet.

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„Die zahlreichen Hitzerekorde zeigten einen „Planeten am Rande des Abgrunds“, warnte UN-Generalsekretär Guterres. Die Erde sende einen Hilferuf.“ vermeldet heute NDR Info Nachrichten unter der Überschrift „WMO: Heissestes Jahrzehnt seit Beginn der Aufzeichnungen“.

Derzeit liegen wir in Deutschland durchweg bei um die 5 Grad höher als üblich. Das entspricht den Modellen seit langem für die Übergangszeit Winter – Sommer. Wer allerdings draussen unterwegs ist, bei pfeifendem Ostwind, empfindet es angesichts wind chill nicht so …

Egal – heute entfällt die Radeltour, das feuerrote Elektromobil war dran.

Wie inzwischen 70 % der Störche in SH ist auch das Paar in Tangstedt, PI, zurück.

„Boahhh, Du hättest mal Bescheid geben sollen, wie lausig das hier noch ist!“

Die heutige Runde gilt allerdings primär den Bächen – wieder zurückgekehrt zu mittleren Abflüssen. Die meisten Laichplätze sehen gut aus – mögen sich die Eier in großer Zahl zu Jungfischen entwickeln!

Noch was mit Eiern? – Das ist doch …

… der Osterhase! – Dank Wind von vorn und leisem E-Mobil kommen wir ihm ganz schön nah. Von der anderen Seite taucht ein gelber Radler auf.

Der Hase hat uns dann doch bald bemerkt, nahm sicherheitshalber, quer durch den Knick, reissaus.

Hasen in dieser Zeit, es gibt kein Entkommen! Hier vor der Rellinger Kirche – Vorsicht, Schleichwerbung!

(Im Gebäude rechts werde ich im April anlässlich der Mitgliederversammlung 2024 der NABU-Ortsgruppe Pinneberg ein Bisschen über die vergangenen 8 Jahre Bäche SH [verlinkt: Beitrag Forellenbach im NABU SH-Heft 26. Jg., Heft 2/2021] und Zukunftsideen erzählen.)

Mal sehen, welche Fotos von heute ich für nächste Beiträge noch kleinmache.

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Am Ende des Beitrags vom 7. März zum Übergang des Sauerbeck, eines kleinen Moränenbachs, in die Marsch, hoffte ich auf künftige Verbesserungen. Die konnte ich inzwischen interessierten Zuständigen vorschlagen, erläutern.

Genaues HInsehen ist wichtig, Vertiefen in die vorhandene Situation …

Wir waren einig, dass Zugabe von Moränenkies angesichts durch Teichanlage unterbundenen Geschiebetransports und früherer Ausbaggerungen bachab ein sinnvolles Angebot wäre.

Die Hilfestellung startet unmittelbar bachab der Teiche – „Spielkies für den Bach“ wird den Prallhang entlasten und die Sohle anreichern.

Gleiches gilt für den zweiten Mänder – im Gleithang haben wohl Nutrias gewühlt. (Meine Niedersachsen-geprägte Frage nach Wildschweinen wird verneint.)

Rohre durch Spundwand bringen den Sauerbeck von der Geest in die Marsch.

Die auf Marschseite folgenden rechtwinkligen Knicks links / rechts werden in ihren Schwachstellen mit Kies entlastet.

Das gilt ebenso für den stark mit Oberflächenabfluss beaufschlagten Bereich bachab des Rohrs.

In der folgenden öden Strecke können mehrere aufeinander folgende Rauschen (Uferschutz, leichte Sohlanhöhung mit Kies) den Absturz / die Höhendifferenz am Ausgang des Rohrs kompensieren, Durchgängigkeit herstellen.

Dadurch wird zum einen Lebensraum für Bach-Wirbellose als auch ein Laichangebot für Wanderorganismen im Tidebereich Binnenelbe / Bullenfluss geschaffen. – Wir lassen uns überraschen!

So nebenbei, wo wir schonmal beisammen sind, gucken wir noch am Bullenfluss ein Experiment des Wasser- und Bodenverbands Wedeler Aussendeich an.

Hier wurde ein durch Rohrabsturz abgetrenntes Teileinzugsgebiet (hinter dem Fotografen) durch Sohlanheben mit Kies und Geröll wieder mit dem Bullenfluss verbunden.

Das Experiment ist gelungen, die neue Sohle schliesst auch nach Setzung bündig mit dem Rohr ab – wird weiter beobachtet.

Wer da als Gewässerorganismus von der Tideseite aus wandern will, kann das. Spätestens in der Flutphase mit Ein- und Überstau des Rohrs kommen alle durch. – Auch hier sind wir gespannt.

Fisch-Interessierte wie Reiher …

… und Otter hinterlassen regelhaft ihre Spuren. – Wenn diese Fach-Organismen nicht Bescheid wissen?!

Am häufigsten allerdings sind Ratten- und Nutriaspuren zu sehen – Arbeit für die Deichschützer.

Dann wollen wir mal abwarten, was die Zukunft bringt – ich werde berichten.

Das Weiterradeln brachte dann anderes Spannendes – saisonal bedingte Massenansammlung von Nonnengänsen (mal auf den Zusammenschnitt der Fotos klicken).

Damit das nicht so eintönig ist, ruft es laut über mir – weitere Kranichschwärme auf dem Weg in die Brutreviere.

Und Nonnengansdichte geht noch dichter – Anflug eines großen Schwarms von anderswo aus der Marsch.

Kreisen und Landen.

Nochmal im Detail.

So ganz lange währt dieses Schauspiel nicht mehr. Wenn Mitte / Ende April nahebei das Schachblumenfest gefeiert wird, ist der Großteil der Nonnengänse sicherlich schon weg, in den Brutgebieten.

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Stint aus der Elbe – so viele Jahre ausgesetzt, es musste einfach nochmal sein!

Nonnengänse und Sturmmöwen in der Wedeler Marsch.

Es fällt schon auf – beide Arten so regelhaft zusammen. Insekten werden aufgescheucht, von den Sturmmöwen gleich dezimiert.

Weiss dominiert derzeit die Marsch (und die Geest).

Der Graureiher stört sich nicht an mir, gleich nebendran im Deichfussgraben.

Hetlinger Elbdeich – im Vorland streicht ein Graureiher über alte Reetbestände, sucht ein neues Fischrevier.

Alt-Weide am alten Heuhafen Hetlingen – immer nochmal bestaunen, bevor alle Auwaldreste runtergesägt sind …

Mit voller Power … – eggt im Märzen der Bauer, nachdem die Flächen wieder befahrbar werden.

Zunehmend wird diese Arbeit von Krähen und Sturmmöwen begleitet. – Wie beim Aufscheuchen durch äsende Nonnengansschwärme bringt das Eggen im Boden herangewachsene Insekten auf.

Die heimische Traubenkirsche legt mit Blättern und Blütenständen mächtig los. – Will die schon vor Anfang Mai blühen?

Pestwurzblüten an Tidegraben – die großen Blätter folgen später.

Das Scharbockskraut nimmt seine Flächen ein.

Als hätten wir zuviel Wasser – Sonntag im März …

Sogar die Straße wird beschüttet, Autos bekommen kostenlose Benässung.

Zurück daheim – der geschenkte Bärlauch hat sich verdoppelt. Wir warten auf die Blüten – später …

Voriges Jahr sah der dann so aus.

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Regelhaft hielten sich vier Brandgänse vor Monaten auf überschwemmten Wiesen vor dem alten Elbdeich Hetlingen auf. Seit etlichen Wochen habe ich sie dort nicht mehr gesehen. Vor einer Woche sah ich sechs Tiere querab Giesensand, hinter dem Elbe-Hauptdeich. Die fanden – wie zuvor nahe Hetlingens Bebauung – in den nun absinkenden Flachwasserseen offenbar allerhand Nahrung.

Dann, neu – drei Brandgänse weichen vor mir aus, verlassen ihren gedeckten Tisch.

Entfernt waren 2 weitere zu erkennen – nun also 5?

Zwischen Vogelstation Wedeler Marsch und Fährmannssand dann dies – da hat irgendwem offenbar die sechste Brandgans geschmeckt.

Am Tag danach waren auch die Flügel sauber abgeräumt.

Tags drauf, die Sonne lässt die Farben leuchten, treffe ich die drei wieder – fix weg aus der Nähe der Deichverteidigungsstraße!

Zügig schreiten sie landeinwärts.

Moooment …

Mal überlegen …

(Ich stehe mit Rad auf dem Elbdeich, nahebei.) – Den kennen wir doch, der tut nix.
Ich radele weiter, die Brandgänse erreichen ihr

Ich radele weiter, die Brandgänse erreichen ihr Speiseangebot.

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Das 16. Jahrestreffen des Landesfachausschusses „Feldherpetologie und Ichthyofaunistik“ des NABU Niedersachsen liess für Gespräche und kleine Wanderungen Zeit genug. Neben dem Steinbach-Ausflug leistete ich mir einen weiteren, Forst Lohbergen – andere Richtung.

Der Begriff „Berge“ von unsereinem kommt manch „echtem“ Bergbewohner irgendwie merkwürdig vor. Aber „Lohberge“ ist schon eine besondere Ecke. Nicht fern vom Veranstaltungsort befindet sich der Brunsberg, immerhin 129 m über dem Meeresspiegel – wo solch Höhe ist, ermöglicht die nacheiszeitliche Historie auch eine Höllenschlucht„. Das alles im Norddeutschen Tiefland!

Nach An- und Abgang zum Steinbach (voriger Bericht) folgt ein zweiter waldiger Spaziergang in diesem Beitrag.

Kiefern und Jung-Eiche, von der Morgensonne angestrahlt.

Jede Menge Heidelbeeren prägen den lichten Forst.

Neben Kiefern- …

… finden sich auch Fichten- und Tannenbereiche.

Das Nadelholz wird seit Jahrzehnten vorrangig geerntet, das Ziel (Laub-)Mischwald wird zunehmend erkennbar.

Ilex tritt meist (noch) in kleinen Exemplaren auf.

Alt-Eichen und -Buchen am Hang zum Steinbach – irgendwoher muss Buchholz in der Nordheide seinen Namen haben.

Auf dem Rückweg der ersten Wanderung – „links rum“ weist der schräge Baum.

Auch Efeu-Bäume sind vorhanden – der Ranker rankt eifrig mehr Licht entgegen.

Wir hören von Springfrosch, Kammmolch, Knoblauchkröte und mehr – schon zieht es mich in der Mittagspause nochmal in die Umgebung.

Andere Seite, jenseits der Hauptstraße ins Gelände.

Nach Hanganstieg erreiche ich einen rotweissen Parcours – Sicherheitsquerung der Heidebahn.

Nach Süden Nadel-schattig – da wähle ich die andere Richtung.

Sonnigere Gefilde (der Wind pfeift eisig – die Optik trügt).

Orientierungspunkt, nicht weit vom Veranstaltungsort.

Stopp! – Halbzeit, ich muss umkehren.

Und nun den Hang runter.

Alter Zaunpfahl, Zahn der Zeit.

Nach einem online-Vortrag über die Ringelnatterverwandtschaft folgt meiner über „Lebendigere Bäche und kleine Flüsse“ (Inhalte via Blog und Homepage sind Leserinnen und Lesern hinreichend bekannt). Die Vortragsrunde schliesst mit der Vorstellung eines Projekts „Arten-Informations-Plattform für Niedersachsen“. Das ist neu, die Thematik wird am Beispiel von Fledermäusen, Biber, Hummeln dargestellt.

Alle Vorträge sind durch.

Die Zeit meiner Rückfahrt ist gekommen. Für Interessierte werden Exkursionen zu Springfröschen und – am Folgetag, Sonntag – zu den Holmer Teichen vorbesprochen. Dieses besondere Gelände ist wahrlich sehenswert, weiss ich aus unserer niedersächsischen Zeit (1982-2016).

Es ist ein wenig später geworden als gedacht. Der Sonnenuntergang spielt sich – Niedersachsen – hinter einer Wolkenbank ab.

Immerhin, ich komme im Hellen nach Wedel – die Sonne wirft einen letzten Blick durch die Wolken.

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Die Ursache meiner Südreise, unter der Elbe durch nach Buchholz in der Nordheide war die Anfrage nach einem „Fischvortrag“. Die Landesfachgruppe / der Landesfachausschuss „Feldherpetologie und Ichthyofaunistik“ des NABU Niedersachsen lud zu einem 16. Jahrestreffen ein.

Zwar trage ich nicht zu Fischen, wohl aber zu ihren Lebensräumen und deren Verbesserung vor – Grundlagen, Probleme, Verbesserungsmöglichkeiten inkl. Großthema Klimawandel. – Genau so etwas würde passen.

So ging`s also gestern los …

Auf der B 431 von Wedel Richtung Elbtunnel – mit der gefühlten Dauerbaustelle nicht weit davor.

Und hier, die Elbe ist unterquert – rechter Hand Containerfrachter und Entladekräne -, verläuft quer durchs Elbe-Urstromtal die Dauerbaustelle der A 7. Irgendwann soll auch mal „fertig“ sein …

Angekommen und geparkt, nah zum Veranstaltungsort – Parkplatz voll. Umgeben von WL, LG und HSK fühlt sich das feuerrote Spielmobil, PI, ganz wohl (nehme ich an).

Das Ambiente – Langsam ist vorbei, Lohbergen, Achtung, Ampel.

Zahlreiche bekannte Kürzel ringsum – …

… aha, es geht um Menschen, auch um die Umwelt – in Niedersachsen.

Noch`n Logo – ich muss richtig sein.

Ja – auf geht`s, in den großen Saal.

Alles ausgepackt – es ist noch Zeit.

Gleich nebenan zum Veranstaltungsort …

… fliesst der Steinbach (wie passend!).

Vorbildlich liegt ein Rückhaltebecken / Teich „im Nebenschluss“. Der Steinbach darf frei fliessen.

Nochmal im Detail – er windet sich, rauscht, in gutem Niedrig- / Mittelwasserprofil. Wie sich das gehört, ist drüber ordentlich Luftraum für Hochwässer.

Mal bachauf gucken, von der anderen Brückenseite.

Oha, hier bekommen wir auf kleinstem Raum das gesamte Spektrum – bachab gut, bachauf …

Der ausgebaute, überbreite Sandkanal, keine Struktur, kein Lebensraum.

Nebendran in Senke zwischen Ufer und Sandablagerung eine Eisenkahmhaut (Bakterienfilm, wie üblich ölig schimmernd – kein Öl!) – Zeugnis des Eingriffs in den Bodenwasserhaushalt.

Unmittelbar vor Unterqueren der Brücke nimmt der Bach die zuvor erläuterte gute Situation an – der charakteristische Kiesgrund aus Moräne ist freigestrudelt aufgrund des passend eingeengten Niedrigwasserprofils.

Ich find`s spannend, suche entlang des gut hügeligen Forsts Lohbergen – hier: Silhouetten von Kiefern – den Bach weiter abwärts.

Das Steinbachtal – lichter junger Auwald.

Erlenbruchwald auf hangnassem Boden.

Feucht ringsum – bemooste Alt-Erlen.

Alt-Erle neben jungem Auwald.

Und Umkehr …

Kiefer am Waldrand – die Zivilisation hat mich wieder.

Auch Senioren bitte Schritt fahren …

Wie ein junger Erlenwald – neue Äste – – > Bäumchen auf gekappten Alt-Erlen.

Die Jahrestagung verläuft sehr interessant. Ringelnattern und mehr, …allerhand vom Feuersalamander – zu diesen wasserliebenden Organismen passt mein gewässerbezogener Vortrag. Beiträge zu Projekten mit anderen Artenspektren erweitern den Horizont.

Demnächst berichte ich mehr zum Forst Lohbergen.

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