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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Der Wetterbericht sagte ordentlich Regen an. Der sollte gegen 10 Uhr vorbei sein,  – spätes Kleckern nicht ausgeschlossen, Verabredung zu Bachwanderung wurde beibehalten.

Auf dem Weg zum Zielbach wurde ein Durchlass eines Zulaufgrabens freigemacht.

Etliche Ideen zu Verbesserungen in 2024 konnten wir vor Ort austauschen. Die werden, sobald Befahrbarkeit, Nutzung und Umfeld-Ökologie es zulassen, nach und nach angegangen. Tat und Auswirkung folgen wie üblich hier im Blog.

Und dann …

Immer wieder geht die Sonne auf! – Hier: Nach ordentlichem Aprilschauer, Wind liess Regen im 45-Grad-Winkel peitschen.

Die wasserdurchlässige Jacke lässt Wasser durch. – Gut, dass wir in der Sache ebenfalls durch sind.

Flugschneise Flughafen Hamburg – fast sieht es aus, als flüchteten da welche …

Doch nochmal gucken – die Hochwasserphase hat den Bach ordentlich von Sand befreit.

Unsere Rauschen werden bei jeglichem Abfluss gut überflossen, sind aktuell so gut wie alle von Flussneunaugen belaicht.

Dass die Leichen der Laicher (deren Lebenszyklus ist beendet) kaum zu finden sind, liegt am hohen Bekanntheitsgrad der Standorte bei Fischottern, Reihern und anderen Interessenten.   🙂   Nicht zuletzt allerdings auch an der Kleinheit hiesiger Fliessgewässer. Die Seeve, z.B., in meinem früheren Wirkungskreis, führt so viel Wasser, dass begehrtes Futter auch bei Mittel- und Niedrigwasserabfluss nicht allzu leicht quantitativ „abgesammelt“ werden kann.

Schluss-Silhouetten, rein ins Auto Richtung feuerrotes Spielmobil.

Die Zeit vergeht.

Inzwischen ist die Jacke, sind alle Utensilien getrocknet.

Das Wochenende kann kommen.

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Mal elektrisch unterwegs – Spiegel-Kilometerstand nach 4,5 Jahren zufriedenen Fahrens (und Rekuperierens!).

Gestern Abend jenseits der Landesgrenze, in HH – befahrbare Agrarflächen sind umgebrochen. Ein heller Mäusebussard fliegt doch lieber vor mir davon, statt sich „auf der Krume“ sitzend fotografieren zu lassen.

Monster-Theatervorstellung einer Abschlussklasse war Anlass des Grenzübertritts – super gelaufen, begeisterter Applaus! – Eine schicke Grünkulisse der Schule: Kastanie, belaubt, Eiche, noch kahl, andere voll in Blüte.

Heute im Wedeler Autal – späte Japanische Kirsche bietet Baldachin.

Windgeschützt – hier blüht Kastanie bereits.

Bei uns, eher „im Küstenwind“, hat sie man gerade die Blütenstände geschoben.

Meldung aus der Schweiz: Kirschlorbeer soll als unerwünschte Pflanze nicht mehr verkauft werden.

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Nein – oder JA, ich weiss, der „Tag des Wassers“ 2024 ist liegt hinter uns. Nun ist, wie bekannt, für mich ja irgendwie jeden Tag …

In speziellen Fällen ruft es mich allerdings zu Situationen, Terminen, die erforderlich sind, denen ich aber Besuch an Bächen und kleinen Flüssen vorziehen würde.

Wasser kommt überall hin, wo es die Möglichkeit dazu findet. Ursache und Wirkung …

Dem sollte auf die Spur gekommen werden, die Wirkung forderte es.

Pünktlich, wie verabredet, klingelt der „andere“ Wasserfachmann an der Tür. Leckageortung ist sein Speciale.

So kam es zu einem Freilandexperiment – Schlauch angeschlossen und bewässert …

Und, sieh da …
Wasser! (Wo es nicht sein soll.)

Andere Stelle – auch da sollte es nicht in Tropfen hängen, gar massiv überfliessen.

Und noch wo – einmal ist etwas zu undicht, hier zu dicht. – Wasser sucht sich immer einen Weg.

Und so ist es dann (fast) innen, linienförmig, …

… und, flächig, eher aussen.

Leider findet sich dieses – mal einen starken Schlagregen angedacht – offensichtlich auf verschiedenen Wegen dann tatsächlich innen, allzu nass.

Schickes Experiment! Noch ein Bisschen forschen, dann wissen wir umfassend (jetzt auch schon einiges), was getan werden muss.

Wo wir nun einmal dabei waren, kamen – die lange Nässeperiode brachte es an den Tag – noch ein paar eher chronische Stellen zur Prüfung.

Die gute Nachricht: Prüfung der Fallrohre verlief ohne Negativ-Ergebnis.

Das ist doch schonmal was!

Die nächste Eigentümerversammlung wird durch Beschluss Abhilfe ermöglichen.

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Sssssteifer Wind, Südwest 4-5 angesagt – mal wieder die 17 km-Normalrunde, testen im Uhrzeigersinn (für Nichteingeweihte: möglichst viel Rückenwind, ggf. schräg, im ungeschützten Bereich hinterm Elbdeich).

Ein Stück gegenan – Langer Damm gen Fährmannssand, ruppige Wellen auf dem „Hechtgraben„.

Ein Stück weiter, andere Straßenseite – äsende Nonnengänse, die Front wendet sich ab.

Die Gänse wandern weg – ruhig, aber zügig.

Andere Gruppe, ein Stück weiter, verharrt – die kennen mich wohl …

Auf dem Elbdeich Fährmannssand, Blick gen Niedersachsen – ablaufend Wasser, Süßwasserwatt fast frei, kabbelige Elbeoberfläche angesichts drückenden Winds von gegenüber.

Über den gelben Fleck im Deichvorland schreibe ich ein andermal.

Kurz vor dem alten Heuhafen Hetlingen – Rabenvogel, Schafe, diverses Grün.

Das Grün kommt dann auch im Bericht über das Gelbe intensiver.

Alter Deich Hetlingen, Deichkrone – nochmal Schafe, diesmal wie zum Lüften, beblasen von Südwest 4-5.

Ein Hinweis – querab alter Elbdeich Hetlingen!

Abgebogen, noch`n Hinweis – ich bin ja kein Auto, radele also weiter.

Oha – das Rad lasse ich nun stehen, gehe zu Fuß.

Lärm – Blick hoch, ohne Nonnengänse geht es (noch) nicht, wohl Tausende in breitflächigem Anflug.

Die Auflösung, worum es geht.

Nicht mehr weit. – Der Wind! Packt das Schild, als sollte ich umkehren.

Am Horizont sehe ich die Lenkung auf das Ziel, Schachblumenwiesen. – Erstmal gibt es nur ein Weiter, kein Zurück.

Direkt am Wegesrand, noch vor dem eigentlichen Ziel.

Bitte der Lenkung folgen, nichts (zer)stören.

Noch 9 Tage bis zum Schachblumenfest – es blüht schon ganz ordentlich, Hauptfarbe Rot, daneben auch Weiss.

Immer wieder ein Erlebnis.

Dem Wind frei ausgesetzte Exemplare zeigen im Winkel die Windstärke an (allerdings habe ich keine Übersetzungstabelle).

Der andauernde Starkwind hat viele Blüten ganz schön gefleddert (kein Foto). Bleibt die Hoffnung für Sonntag in einer Woche, dass die angesagten tieferen Temperaturen weiteres Wachstum und Aufblühen ein wenig hinauszögern.

Persönlicher Einsatz inklusive quantitaver Erfassung ermöglichen dieses Erlebnis.

Auf dem Rückweg, Lärm von hinten – wo ich eben noch war, saust eine aufgebrachte Tausender-Schar Nonnengänse. Wie bekannt: Nach Zurückdrehen erfolgt meist Zurückkehren (bis fast) an den Herkunftsort.

Lange wird dieses Spektakel hier nicht mehr zu hören und zu sehen sein. Die Nonnengänse befinden sich kurz vor Abflug in die nordischen Brutgebiete.

Ja, das war man gut, dass ich das Rad stehen liess!

Wie oben angesagt, folgt demnächst ein wenig über Farben ringsum.

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Kormoran vor Saharastaubsonne – wieder werden alle Flächen rötlich bekörnt.

Die Information über einen Erosionsschaden brachte uns ans Wasser.

Da befinden sich in kanalartiger, baumloser, unstrukturiert überbreiter Strecke der Pinnau ausgerechnet im Prallhang zwei Rohreinläufe.

An sowas Hartem prallt`s natürlich besonders gut …

Streckenhaft, bachauf wie hier bachab, wird Ufer unterhöhlt, abgerissen.

Anderswo muss diese erhöhte Bodenfracht ausgebaggert und entsorgt werden.

Kommt Zeit, kommt …

Wäre doch komisch, vgl. Beiträge „Gewässerschutz“ hier im Blog, wenn es nicht einfache Hilfe mit hohem ökologischem Begleitwert gäbe.

Hier, wo entlang des Bachs so nötige, sich kostenlos selbst ansiedelnde Begleitbäume fehlen, stehen in der Fläche Reihen des Kulturzeigers Kopfweide. – Nix dagegen, aber …, s. vor.

Nach dem Kormoran noch so ein Fleischesser.

Bis zu 5 Störche sehen wir gleichzeitig suchen und finden. Offenbar lohnt es sich.

Das Nest ist doch besetzt! (Sah bei der Anfahrt leer aus.) – Tief duckt sich der brütende Storch ins Geäst angesichts Wind und Wetter.

Sobald es mehr zur Pinnau und ihrem Umfeld zu berichten gibt, erscheint sie wieder hier im Blog.

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Noch nicht Mitte April und die Natur legt los …
Wir befinden uns aufgrund pfiffigen Rosenschnitts wieder auf dem Weg Richtung Dornröschenschloss.

Wetter gut, Wasserstände sollten geeignet sein – also los, mal gucken, ob auch ich die dieses Jahr bereits früh laichenden Flussneunaugen zu Gesicht bekomme.

Erster Stopp bei der Bäche-Tour: Bek, Ellerbek.

Blick von der Brücke, na also. (Bitte nicht von den Schattenflecken täuschen lassen!)

Mindestens drei schicke Laichkuhlen, wenn sich auch gerade keine Laicher darauf befinden.

Ein Stück bachauf – auch der vor Jahren als „Notkies“ für laichwillige Meerforellen eingebrachte Unterwasserkiesberg wurde von den Flussneunaugen genutzt.

Der gesamte durch die Raue Rampe bachab transportierte Kies sieht flächenhaft bearbeitet aus.

Und im Anstrom der Rauen Rampe ist verbliebener Kies ebenfalls belaicht.

Gut entwickeltes Moos auf Altholz dokumentiert die Situation „gut feucht“ in den vergangenen Wochen.

Und weiter geht die Fahrt, bachauf.

Dort steht eine Gruppe Radfahrer an meinem Zielpunkt, einer Überfahrt.

„Moin, gibt`s was zu sehen?“ – „Nö, was denn?“

Bachab, auf von Hochwässern und laichenden Meerforellen unter der Überfahrt durchtransportiertem Kies sehe / erkenne ich zunächst nichts.

Aber, sieh da, bachauf – wie üblich im Anstrom ist wer aktiv (gewesen?).

Publikumsschatten – man schart sich um mich. Wir sehen was!

5-10 laichende Flussneunaugen befinden sich in steter Bewegung – so „live“ besser auszumachen als statisch im Foto.

Oberflächenspiegelung und leichte Eisentrübe erschweren es der Digicam (ohne Polfilter).

Alle Beobachter „… Jetzt sehe ich sie auch!“ sind beeindruckt.

Die Radler verabschieden sich, wollen weiter bachab und dann, die Pinnau aufwärts, wieder zurück.

Und beim nochmaligen Gucken bachab sehe ich es nun: Auch das hier von Meerforellen im Winter angelegte Laichbett – Kuhle und Hügel – ist von Flussneunaugen belaicht worden.

Nachmittags erhalte ich von einem Bach-Enthusiasten und Mit-Restaurierer kleine Filme – ja, da wuselt es ordentlich, wie vor Ort gesehen!

Zur Pinnau will ich auch, den bekannten Ort, Hindenburgdamm (Foto im Beitrag vom 23. April 2023), ansehen. Zeitlich passt – Tideniedrigwasser.

Nein, auch wenn ich „nur Wolken“ sehe, ich gucke nicht nach oben.

Zu Hause sagt die Prüfung des Pegels, dass die Pinnau zu Tideniedrigwasser eine Höhe etwas höher als Tidehochwasser hat. Man unterschätzt doch, was starker Westwind plus nächtlicher Regen so bewirken.

Nix zu sehen, also.

Da behelfe ich mir mit den kleinen Knubbels an der Senkrechten.

Da findet Schneckenrennen statt.

Gezoomt – interessanter Weise …

… bevorzugt die Digicam beim Scharfstellen die hintere Schnecke. – Ob sie noch eine Chance hat?

Nein, das Rennen ist wohl zugunsten der Gelben bereits entschieden.

Bachab belohnen Spiegelung und Frühlingsgrün der Uferbäume die Anfahrt.

Interessierte haben sich bereits angemeldet – mal sehen, wie lange die Laichsaison dauert. Vielleicht gibt uns die Tide inkl. Wetterentwicklung ja auch an diesem an sich vielversprechenden Beobachtungsort noch eine Chance.

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Inzwischen wurden laichende Flussneunaugen (früh!) auf Kiesbetten in der Pinnau und im Einzugsgebiet der Mühlenau gesichtet. Die Regenphase seit 1. April macht das Beobachten, gar Fotografieren, allerdings wegen weiter hoher Abflüsse schwierig.

Da wollte ich nachsehen, ob unser Versuch 2023 in Bullenkuhlen Sichtbares an der Krückau bereithält.

Der Weg entsteht beim Fahren … – Wenn ich unterwegs bin, kann ich auch das Mühlenwehr Barmstedt ansehen. – Oha!

Leider ist besteht hier nach wie vor – bis auf die Fischtreppe, Stand voriges Jahrtausend, für gute Springer und Schwimmer – keine Durchgängigkeit für Wanderorganismen. Das gesamte obere Einzugsgebiet bleibt weitgehend abgeschnitten.

Der Pegel Luswinkel bestätigt den hohen Abfluss. – Gibt`s was zu sehen?

Geparkt im Ländlichen, Birke und Eiche angeleuchtet von der Morgensonne.

Immerhin, der Weg ist abgetrocknet.

Aaaaber, die Nacht … – Wo ich Ende März noch von versickern- / verdunstenden Flachseen hoch auf Moräne berichtete, sind wieder welche.

Hangparallel geht`s Richtung Krückau – wetter- und nutzungsbedingt hat der Weg gelitten.

Voll blüht in geschützter Lage eine große Heimische Traubenkirsche.

Tjaaaa – was ist hier Krückau, was Überschwemmungsaue?

Bordvoll fliesst die Krückau. – Hier, bachab Barmstedt, kann man nicht sicher sein, ob das den Regen oder vielleicht regelnd abgelassenen Mühlenteich als Ursache hat.

Egal – ssssteifer Wind steht auch noch gegenan.

Da geht`s hin, wo oberhalb der Kurve das Bekiesen startete.

Gute Turbulenz auf der beim vorigen Besuch freigefallenen Lenkbuhne.

Lenkbuhnenkies – klares Wasser, diesmal ca. 50 cm überstaut.

Bewegung unten auf dem Kies ist allerdings nicht auszumachen – zumindest also keine aktuelle Laichaktivität erkennbar.

Blick über die Strecke – vorn wohl Bodenaushub eines Nutria-(evt. Bisam-)baus.

Der oberste Kies wirkt gut als Strömungslenker, schützt die bachab heranwachsenden Erlen.

Es gilt, die Entwicklung weiter zu beobachten.

Über terrassierte Moräne geht es zurück – Flachseen in unterschiedlichen Höhenlagen passierend.

Alles so schön grün ringsum – ein Grund, das Auto in einer anderen Farbe zu wählen (in der „unberührten Natur“ auch bei komplizierteren Touren leichter auffindbar).

Gelb grüßt zur Abfahrt die sonnenbeschienene Wiese.

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Morgens am Markt – oh, diese Zeitumstellung, ultraflach scheint die Sonne.

Kurze Zeit später – bin schon wieder raus: Er hat überhaupt nicht gebohrt!

Die erste von 2 Jahresnachschauen 2024 beim Zahnarzt. So fix soll es gehen!

Vielversprechend erscheint das Wetter. Das soll sich bald ändern!

Ich nutze die Gelegenheit und radele meine Morgentour – früher als gewöhnlich – diesmal durchs Wedeler Autal (keine Fotos).

Dank „keine Fotos“ bin ich trocken zu Hause angekommen. Hier ziehen, auf wertvollem Japanischem Moosrasen, Gartenschnecken ihre Bahn.

Andere haben es schon hoch hinaus geschafft.

Die Antihack-Erziehung des Gärtners wirkt. Heimisches wie Scharbockskraut erobert den Raum unter Buschwerk.

Neben Veilchen und Lerchensporn vermehrt sich Bärlauch kräftig. Diese Youngster wollen schon blühen.

Es gilt, das Hacken bei Null zu halten. So kommen wir zu einer geschlossenen Gründecke von Frühblühern.

Tagsüber regnet es reichlich.

Aus DK erreichen mich Fotos, die für den Start der Angelsaison nahelegen, mit Schwimmring loszugehen. – Bleibt die Hoffnung auf fallende Pegel, so dass dort vom Ufer aus der erhoffte Lachs erbeutet werden kann.

Abends, die Goldene Stunde erwischt (es waren wohl nur Minuten).

Unmittelbar über uns muss aber noch Schwarzes sein. Auf die Rollladenkästen klopft es, von ihnen tropft es.

So leicht gibt sich dieses Regentief nicht geschlagen …

Die Wolken ziehen aber doch in hohem Tempo ab.

Aus golden wird rötlich, vor Blau.

Und wieder mischt Schwarz mit.

Blau setzt sich letztlich durch.

Na also.

Die Pegel der Bäche ringsum zeigen bis Mitternacht noch einen Anstieg um mehrere Dezimeter – auf ca. 75 cm über mittlerem Abfluss.

Spezielles Losfahren, um laichende Flussneunaugen anzusehen – sie wurden (früh!) aus oberen Einzugsgebieten bereits von Osterspaziergängen gemeldet – erübrigt sich also erstmal.

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10 Jahre her, Start der Alternativen Hafenrundfahrt als Betriebsausflug Umwelt Bezirksamt Wandsbek (verlinkt, Klick aufs Foto).

Die Alternative Hafenrundfahrt zeigt mehr und anderes, als die offiziellen Angebote.

Wer gerade in Hamburg ist und morgen, 4. April, noch Zeit hat, findet Kontakte hier, bei Rettet die Elbe.

Wer die Gelegenheit später nutzen möchte, findet die Termine 2024 ebenfalls im vorstehenden Link.

Auf gutes Gelingen!

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Wir hatten im September 2023 mit Seiteneinengungen und Lenkbuhnen versucht, in einer überbreiten Strecke der Krückau versandete Laichbetten mit neuer Turbulenz freizuspülen, weitere Laichangebote zu schaffen.

Nach dem erfreulichen Besuch der bekiesten Strecke im Krückaupark Elmshorn, s. voriger Beitrag, blieb hinreichend Zeit, in Bullenkuhlen bachab Kreuzrebenbach nachzusehen.

Angekommen im Ländlichen – das Jahr schreitet fort, erste Rinder werden auf bereits trockene Weiden höherer Lagen gelassen.

Blick vom Höheren ins Tiefere, trocknend nach teilweiser Überstauung während der Regen- und Hochwasserlagen.

Durch teils noch feuchte, quatschige Partien geht`s Richtung Krückau.

Bachab unserer Experimentierstrecke fliesst die Krückau gen Elmshorn.

Ertappt – Stelldichein, Kanadagans trifft Graugans.

An der Teststrecke vorbei bachauf – trübe mündet der Kreuzrebenbach, kaputt-unterhalten.

Von hier abwärts sehe ich die Strecke genauer an.

Von rechts mündet ein kanalartiges Etwas mit noch trüberem Eisenwasser – vermutlich im Einzugsgebiet zu tief eingeschnitten.

Die Krückau – ebenfalls kanalartig bis zur Rechtskurve, überbreit im Niedrig- und Mittelwasserprofil, ohne Baumsaum ungeschützte Ufer, überheizt.

Von rechts ist etwas eingeschwommen, beobachtet mich.

Detail – der eckige Kopf ist auch auf dem (unscharfen) Einschwimmfoto zu erkennen. Das dürfte ein Jung-Nutria sein, der sich da punktgenau im ufernahen Stromstrich hält.

An meinem Ufer der Rechtskurve ist eine Kanadagans gelandet, marschiert vor mir her.

Auf gleicher Höhe, rechtes Ufer, wandert das ungleiche Paar voran. Die Graugans ist wohl sowas wie eine Tante oder ein Onkel?

Die geschütteten Kiespunkte liegen gut. Das Wasser der Krückau ist klar.

Der als Lenkbuhne vorgesehene Kies, wie beabsichtigt, bewirkt gute Turbulenz.  Kurz vor Ende der Geraden ist mittig offenbar etwas Besonderes entstanden. – Weit voraus die 3 Gänse …

Wir werden, bestückt mit Gartenharke und Schaufel, demnächst den trocken liegenden Kies leicht schräg gegen die Strömung ausrichten und vom Mittelwasser überströmen lassen. – Dann darf sich das Gebilde Lenkbuhne nennen und wird optimal wirken.

Jaaa, da befindet sich mittig ein Huckel.

Experiment gelungen! Mindestens ein historischer Meerneunaugenlaichplatz ist wieder freigelegt. Während der Hochwasserphase haben den offenbar Meerforellen zu nutzen gewusst und aktiv gestaltet.

Da freuen sich nicht nur Neunaugen und Fische – auch die Bäche-Bastler.

Blick bachauf in die Gesamtstrecke – wir hoffen auf Akzeptanz weiterer Eigentümer und Flächennutzer angesichts möglicher Aufwertung im Krückau-Einzugsgebiet.

Tschüß, ihr Varianten-Zweier!

Tschüß, dritte(r) im Bunde!

Begeistert gehe ich auf trockenen Wegen, vorbei an noch unbelaubten Eichen an mit ihrem leuchtenden Gelbgrün voll begrünter, demnächst blühender Heimischer Traubenkirsche Richtung Auto.

Was für ein Spaziergang!

Schöne Ostertage allen Leserinnen und Lesern!

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