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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Eine Radtour an die städtische Mühlenau, Pinneberg, brachte Sichtungen diversen Geflügels.

Unter mir, Fuss-/Radbrücke Christiansenweg, wird ein Stockentenerpel krass Sonnen-bestrahlt. Die Organismen in der Mühlenau sehnen sich nach Halbschatten!

Bahnunterführung – Pegel zeigen, dass der Abfluss der Mühlenau stark gesunken ist (von MW Richtung MNW).

Erst bei der Fotodurchsicht fällt mir auf, dass – Suchbild?! – da Lebendiges drauf ist. Ein Graureiher weiss sicherlich, warum er dort steht. Seien es nach dem Laichen absterbende Flussneunaugen, die vorbeidriften oder aufstiegswillige Fische …

Länger fesselt mich das Umfeld einer Kiesgabe, die ich als „workout“ in Erinnerung habe.

Die im März 2021 ergänzte Kiesmenge und gegebene Form bildet mit seitlich entwickelten Teichrosen einen interessanten Anstrom-Effekt in ansonsten monotoner Bachstruktur. Forellen (Spätherbst / Winter) und Flussneunaugen (April) laichen dort seitdem regelhaft. – Im Foto flattert eine Prachtlibelle Calopteryx (hier offenbar C. splendens) über frischen Laichkuhlen aus dem Vormonat.

Die Prachtlibellenmännchen stecken ihre Reviere ab.

Hier ruht ein Männchen der für sommerkühle Bachpartien charakteristischen C. virgo.

Zurück nach Wedel.

Am Friedhof begegnet mir eine Gruppe Graugänse mit 3 …

… noch ein Nachzügler! … 4 Gösseln.

Abgebogen, letzte Kurve …

Die Baumrosen rings ums Haus beeindrucken mich immer wieder – „Geflügeltes“: eine Hummel, mittendrin.

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Nun geht der diesjährige Hamburger Hafengeburtstag zu Ende. Auch in Wedel kann man ein Bisschen davon mitbekommen.

Am Vattatag war`s, da wurden Bollerwagen auch im Aussendeich des Hetlinger Elbdeichs gezogen.

Da kommt das Traditionsschiff Cap San Diego von Hamburg her Richtung Lühe, Stade aus dem Hamburger Hafen.

Normalerweise liegt das Schiff am Kai. Zum Hafengeburtstag führt sie die Start- und Schlussparade an. Zu solchen und anderen Gelegenheiten, kann man Mitfahrt buchen (hinter dem Link verbergen sich auch allgemeine Angaben zum Schiff).

Ich kombiniere Elbsichten aus mehreren Tagen während des Hafengeburtstags.

Der normale Hafenbetrieb läuft selbstverständlich weiter. Hier kommt ein mittlerer Containerfrachter von See.

Elbdeich Hetlingen – auch kleine Zubringer sind unterwegs.

Elbdeich Fährmannssand, Tideniedrigwasser – etliche Segler.

Und wieder die Cap San Diego, vor der Lühemündung.

Sie begegnet dem Richtung Hamburger Hafen ziehenden Containerfrachter Zim Vietnam, 303 x 40 m, Tiefgang 10,4 m.

Wenn ich über diese Tage Blicke auf marinetraffic.com erinnere, muss ich sagen, dass das Treiben rund um den Hafengeburtstag schonmal intensiver war. Seit einigen Jahren bilde ich mir ein, dass die Straßen und Kais im Fernsehen immer nur ausschnittsweise zu sehen sind. Will man über geringen Besuch hinwegtäuschen? – Aber nach dem Motto „Irgendwas ist immer“ muss solch Veranstaltung wohl jährlich betrieben und beworben werden.

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Angesichts des wackelig erscheinenden Wetters entschliessen wir uns für eine Tramfahrt zum Weserwehr.

Das hat eine eigene Tram.

Vorbei am Weserstadion – Bremen war am Vortag vom Heimspiel ganz in Grün – …

… landen wir schnell am Wehr.

Das wurde nach Weserausbau zu immer größerer Schifffahrtstraße erforderlich, um die zunehmende Aufwärts-Erosion des Flusses aufzuhalten. Die Tide wird also gestoppt, der Binnenfluss eingestaut. Das Wehr Geesthacht entspricht dem – stoppt Hafen Hamburg-verursachte Aufwärts-Erosion der Elbe.

Während man sich an der Elbe in den jüngeren Jahrzehnten um verbesserte Durchgängigkeit für Wanderorganismen bemühte, ist das Weserwehr eher ein Armutszeugnis.

Eine erbärmlich geringe Wassermenge wird vom Fluss abgezweigt. Welcher Wanderorganismus soll angesichts von Breite und Tiefe der Weser dieses winzige Etwas entdecken, gar passieren?

Dem Wasserkraftwerk dagegen wird eine andere Bedeutung beigemessen.

Rechen der Wasserkraftanlage.

Vom – eingestauten – Binnenfluss …

… ins Tidegeschehen.

Und immer schön vorsichtig sein!

Turbulent geht`s zu.

Der Rabe wundert sich über uns einsame Touristen.

Zurück zur Tram, vorbei am Insektenschaugarten des BUND Bremen.

Schick! – Auch die Holzpilze am Begrenzungsbaum.

Ausgezeichnete Verbindung bringt uns schnell ins Zentrum Bremens zurück.

Da sind wir wieder – hinter den Stadtmusikanten …

… meint wieder jemand, mit massenhaft Futterauslegen Stadttauben und Rabenvögeln einen Gefallen zu tun.

Der Besuch schlägt die Internet-Darstellung. – Wir sind überrascht, welche Fülle an weltweiter Information, nach Kontinenten, Entwicklungs-zeitlich und regional in breiter Darstellung geboten, hinter diesen Mauern steckt.

Große Tiere, …

… Zusammenhänge Ernährung, Nahrungserzeugung, Pflanzenschutz durch Tiere, …

… Prunk.

„Japanische Karpfenbanner“ und Schmetterling.

Da gibt`s auch Lebendiges zu sehen – zusammmen mit dem Hinweis, dass solch Leben sensibel ist. Man soll das Angrabschen der Tiere bitte unterlassen!

Wissen, nicht Glauben – der Klimawandel ist in stetem Gang.

Die Vereinten Nationen – Grundlagen, Entstehung, Menschenrechte.

Vor lauter Rechten gern vergessen, verdrängt: Keine Rechte, ohne Pflichten zu erfüllen.

Und nochmal Wissen, nicht Glauben – Migration seit Urzeiten. – Wir sind alle Afrikaner.

Der eine geht, …

… der andere kommt.

Die Zeit verfliegt. Wir verlassen das Museum – über uns ein Zwergwalskelett, uralt.

Angesichts dessen Besonderheit hänge ich hier einen Text an (Quelle):

„Zwergwalskelett
Das Zwergwalskelett stammt von einem am 8. Mai 1669 am Lesumer Strom in der Weser geschossenen Tier. Es ist eines der ältesten montierten Walskelette in Deutschland. Bei einer Länge von 8,15 Meter soll es rund 200 Kilogramm wiegen. Bis 1815 hing das Skelett im Bremer Rathaus.
Dieser Wal ist auch auf einem 3,55 Meter hohen und 9,55 Meter breiten Ölgemälde des Malers Franz Wulfhagen portraitiert. Seit seiner Anfertigung 1669 hing das Gemälde fast 300 Jahre im Bremer Rathaus, um dann ab 1965 eine Wanderung durch das Archiv des Überseemuseums, zum Restaurator, in die Ausstellung des Überseemuseums, 1997 in die Walfangaustellung des Schifffahrtsmuseums und schließlich 2008 zurück in die Obere Halle des Rathauses zu machen.

Im Bremer Rathaus hängt heute das große Walbild. Das Ölgemälde dieses Wals hat der deutsche Maler 1669 gemalt und die Fundgeschichte darauf verewigt. Das Bild ist und damit das größte bekannte Ölgemälde eines Wales.
Die abenteuerliche Geschichte um den Wal hat der Bremer Lehrer Klaus Papies in der Ballade vom Lesumer Wal beschrieben (ISBN 978-3-00-045794-4).“

Der Tag endet mit einem leckeren Essem beim Inder.

Bremen hat uns sehr gefallen, das Grün im Norden lockt ebenfalls.

Mal sehen, ob und wann wir uns dort mal was längeres vornehmen.

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Im September 2023 hatten wir mit dem Gewässeranlieger versucht, ein zwischenzeitig versandetes Meerneunaugenlaichbett zu reaktivieren.

Das Nichttolerieren von durchgängigem, standorttypischem Baumsaum charakterisiert das überbreit ausufernde, überlichtete Fliessgewässer. Dem halfen wir in einer scharfen Kurve ab. Lenker und Lenkbuhnen aus Kies wirken gut, wie Nachschau zeigte.

Wären hier, wie im Pinnau-Einzugsgebiet, auch Laichaktivitäten aktuell von Flussneunaugen erkennbar?

Anfahrt Krückau – blühender, intensiv duftender Raps – am 3. Mai.

Angang durch Knick- / Waldlandschaft – blühende Vogelbeere vor AltEiche.

Inmitten der Aue.

Träge fliesst, eisentrübe, der Kreuzrebenbach in die übersonnte Krückau.

Blick in die Kurve mit den Kieslenkern.

Ab vorn ist die durch den ersten Kies auslenkende Turbulenz gen Mitte zu erkennen.

Blick ab Mitte der Kurve bis über das reaktivierte Altlaichbett hinaus.

Jetzt turbulent belebter Bach.

Altlaichbett, schon von fern gut ausgeprägt.

Uuuund – alle unsere Kiese …

… belaicht!

Wenn wir es nicht aus all unseren Ansätzen allüberall kennen würden, würden wir uns wundern.

Man kann halt – gewusst wie – lebendige Bäche und kleine Flüsse mit wenig Aufwand zurückgewinnen.

Und nun …

… – ja, gut sieht es aus!

Auch das Altlaichbett hat seine Funktion zurück.

Blick bachauf, über die neu gewonnenen Turbulenzen, den Uferschutz.

Dringend erforderlich, mehr denn je durch den Klimawandel benötigt: Die Hilfe der Natur, standorttypischer Baumsaum!

Blick hoch, über die Auenlandschaft – Rinder am Waldrand.

Abschied von der Aue.

Weiter geht`s, in den Krückaupark Elmshorn.

Demnächst, in diesem Theater …

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Mühlenau Pinneberg – zahlreiche Spazierwege allzu dicht am Gewässer, eine Vielzahl Brücken ermöglicht Einblicke. Zwei der Ein- und Ausstiegshilfen, Erosionsstopper, Lenkbuhnen aus Kies für die Lebensraumverbesserung in Sicht.

Neu für dieses Jahr, und anscheinend ziemlich frisch – Flussneunaugenlaichkuhlen im Anstrom eines Kieslenkers.

Die Lenkbuhne ermöglicht im Stillwasser Wachstum der Teichrose. Die Teichrose ihrerseits verbessert den Anstrom durch Überbreite einengende, flexible Uferseite.

Wasserpflanzen als Wasserbau-Ingenieur“ sagt man in DK dazu.

Natur und privates Engagement sorgen seit einigen Jahren dafür, dass standorttypischer Baumsaum im Uferbereich wieder wächst. – Wo Erlen stehen, ist der Erlenblattkäfer nicht weit, blauschwarzmetallisch leuchtend.

Mal nichts mit Tieren, Spiegelung des Rohrkolbens – steht hier stellvertretend für die Schlammfliege, die dieses Jahr bereits früh in Einzelexemplaren zu sehen ist.

Anderer Ort, Groß-Erosion, teil-entschärft – es bleibt viel zu tun. Immerhin ist die Gewässersohle nun mit Kies und Moränensteine strukturiert. Die dadurch vorhandene Artenvielfalt und Individuendichte werden wir gelegentlich prüfen.

Dieser, dem Erlenblattkäfer ähnelnde, metallisch schillernde grün-rote Käfer wird prächtiger Blattkäfer genannt. Dank an jüngere Generation für die Namens-Info! – Als der noch nicht in den Schatten gekrabbelt war, leuchtete er mich Scheinwerfer-gleich grellweiss an.

Bei der Abfahrt begegne ich interessierten Schwarzbunten.

Letztlich ist das frische Gas aber doch viel interessanter.

 

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Nach der Regenperiode Winter 2023 / Frühjahr 2024 fliesst aus der großen Fläche des Himmelmoors viel Wasser Richtung Bilsbek ab – Schwarzwasser, muss man mal gesehen haben.

Unter „Schwarz Weisswasser“ finden sich hier im Blog weitere Beispiele.

An der oberen Bilsbek, Moränenbach neben dem Himmelmoor – Test-rau, Rausche.

unser Kies-Experiment scheint zu wirken.

Blick von der Brücke bachab.

Wegrandstabilisierung und Bach-Aktivieren in einer Aussenkurve.

Noch so ein Beispiel.

Heimische Bachpflanzen, hier Merk / Berle, freut`s.

Blick zurück zur Brücke.

Wir gehen bachab (schon eine ganze Weile) – bald muss das Schwarzwasser des Himmelmoors doch zufliessen …

Von links kommt`s …

Weisswasser des Bilsbek, etwas Eisen-gefärbt.

Schwarzwasser des Himmelmoors.

Die Wässer treffen sich, zunächst als Fahnen, dann vermischend.

So lange das Himmelmoor Wasser abzugeben hat, wird die / der Bilsbek von ihm bis zur Mündung in die Pinnau maßgeblich geprägt.

Beobachter schliessen auf einen Bach mit Moorcharakter – das betrifft aber nicht die (Moränen- / Stein-)Sohle.

Mit schwächer werdendem Abfluss aus dem Moor wird sich im Jahresverlauf Schwarz Richtung Rotbraun ändern. Das Wasser im Bach wird heller, licht – Weisswasser des Moränenbachs.

Genug gesehen – wir gehen zum Auto zurück.

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Die Seeadler sind vertrieben, zur ersten Krähe gesellt sich eine zweite.

Oha, eine Silbermöwe hat sich ins Geschehen eingemischt – eine Krähe ist weg, die zweite steht senkrecht über der Möwe.

Hat die Krähe gesiegt? Sie besetzt das Objekt der Begierde.

Nun streiten zwei Silbermöwen – die Krähe wundert sich, sicherheitshalber etwas abseits.

Eine Silbermöwe zieht sich zurück. – Die Krähe traut sich …

Neeee …, doch lieber nicht.

Die Silbermöwe als Besetzer …

Mal probieren!

Das geht so hin und her. So richtig kommt offenbar nix voran. – Ich gehe da jetzt hin und gucke, was eigentlich Anlass dieses fortwährenden Streitens ist.

Ok, ein gut 30 cm langer, frischtoter Brassen ist schon eine lockende Beute. – Angeschnitten wohl von den Adlern, inzwischen ziemlich geschuppt – für Krähen und Möwen scheint das Mahl noch nicht richtig zugänglich zu sein.

Auf dem Weg zurück zur Westmole sehe mir den Spülsaum an, sammle dies und das.

Blick zurück – kaum bin ich vom Brassen weg, sind die Kontrahenten wieder eingetroffen.

Die haben wohl noch länger miteinander zu tun.

Zum weiteren Aufenthalt am Schulauer Hafen, Wedel, folgt demnächst ein neuer Bericht.

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Die gestern begonnene Berichterstattung über eine Bach-Rundtour muss angesichts des Geschehens am Sandstrand Wedel ein wenig pausieren.

Irgendwie zog mich irgendwas gestern Morgen Richtung Schulauer Hafen, Tide-Elbe.

Die Säulenpappeln, eigentlich von unten bis oben beastet, sind wieder einmal in deutsche Ordnung gebracht worden. Hierzulande muss ein Baum aus Telegrafenmast mit grünem Etwas obendran bestehen, Letzteres am liebsten rund. (Man hört und sieht in der Klimawandelwahrnehmung zunehmend etwas vom „Sonnenbrand der Bäume, Überhitze an den Stämmen“. – Na und, dann malen wir die Stämme halt weiss an. [Ganz so weit sind wir hier in Wedel, Stadt mit frischem Wind, noch nicht.])

Blick schräg rechts über den Sandstrand – irgendwas ist da los.

Eine Reihe Großvögel aktiv …

Bildausschnitt: 2 Seeadler werden heftig von Krähen angegangen. Zeitweise beteiligen sich auch Möwen.

So heftig die Angriffe auch sind, die Adler kehren immer wieder zurück. Die Attacken wiederholen sich.

Die Szenerie beeindruckt. Zeitweise trifft mich der ein oder andere Nieseltropfen.

Ein Adler ist dann über die Elbe Richtung Hanskalbsand abgezogen. Der andere bleibt standhaft.

Da muss doch irgendein lockendes Etwas vorhanden sein.

Beim ersten Ansehen dieses Fotos dachte ich, der Adler sei zerzaust, Federn stünden quer. Das Unscharfe obendran ist aber wohl eher eine attackierende Möwe.

Irgendwie scheint der Adler dann doch genervt zu sein.

Noch `ne Attacke, …

… da zieht auch der zweite Adler rüber auf die Insel.

Geschafft! – Krähe am Strand, am lockenden Etwas. – Geschafft?

Was in Groß begann, geht bald in Klein weiter. Neider sind überall.

Morgen dazu mehr.

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Die Verabredung stand lange – Hoffnung auf laichende Flussneunaugen, live?

Nun hatten die Flussneunaugen dieses Jahr ja reichlich früh losgelegt, das Gucken wurde von Regenphasen mit erhöhter Wasserführung erschwert. Bereits im Bericht vom 9. April (schon zu lange her?) war es mir dennoch gelungen, halbwegs erkennbar Tiere auf dem Laichbett zu fotografieren.

Gestern nun – Starkwind, Regen, Graupel angesagt, aber die Wasserführung weitgehend bei Mittelwasser, Gucken könnte klappen.

Hier folgen ein paar Fotos zur Mühlenau.

Zulauf von kleinem Waldgraben / -bach (?) – das spriessende Grün hält oberhalb bereits alles Wasser in der Fläche, kaum noch Abfluss.

Rausche der Mühlenau – belaicht von Flussneunaugen, nicht mehr sehr deutlich erkennbar.

Andere Stelle, ähnliches Bild.

Stillleben. Neulich mit schwarzem Auto, Mitfahrer gewesen – heute mit rotem Spielmobil.

Noch `ne Stelle – Strecke mit zahlreichen Kiesbetten, belaicht.

Die für einen Bachlauf unnatürliche Überleuchtung führt zum Wachstum von Sumpfpflanzen. (In der Hochabflussphase angeschwemmter Müll wird entfernt.)

Die Existenz der gefährdeten Kieslaicher wird durch Massenwachstum bei Starkbelichtung auf Dauer gefährdet!

Leider haben Vandalen (?) / irregeleitete „Wohlmeinende“ / Fernsichtfanatiker (?), die auf diesen Flächen nichts verloren haben, den gewollten Baumsaum, für einen Start gepflanzte Einzel-Erlen nahezu quantitativ abgeschnitten. – Wir bleiben dran.

Und hier die im Bericht vom 9. April gezeigte Laichbank (damals mit Tieren).

Der damalige Tier-Aspekt – Wasser trotz Regen (noch) glasklar.

Zum Schluss noch Historie – hier wirkt die Zeit …

Geschneitelte Eiche, Elektrodrahthalter (Denkmalschutz?) – Natur und Kultur im ländlichen Raum.

Auffällig ist dieses Jahr, wie relativ schnell – offenbar durch die aufeinanderfolgenden Regenereignisse – die durch das Laichen stark ausgeprägten Ränder der Flussneunaugenlaichkuhlen flach „gearbeitet“ werden.

Weiteres von gestern folgt, demnächst.

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Idenburg, Hetlinger Marsch, Blick Elbdeich – kleine Zeltstadt, Kiebitzfest (morgen) voraus. Stockentenpaar mittig, in der Luft Nonnengänse.

Es gibt also etwas zu sehen.

In windgeschützten Lagen beginnt der Weissdorn zu blühen.

Ein Idenburg-Storch sucht und findet.

Wer morgen hier im Umfeld seine Runden dreht, erlebt nicht nur das Kiebitzfest an der Vogelstation Wedeler Marsch, querab Elbdeich, sondern auch – in Hetlingen, vor dem alten Deich – das Schachblumenfest. Eine frühe Ansicht gab ich zum Stand der Blüte bereits im Bericht vom 12. April. Ich nehme an, die Kühle der Vortage hat die Blüte gebremst – es wird morgen allerhand Farben auf den speziellen Wiesen zu bestaunen geben.

Elbdeich Hetlingen – Vorland, dreidimensional, Gelb der Sumpfdotterblumen mehrt sich.

Auf der Deichverteidigungsstraße, querab Vogelstation Wedeler Marsch – es gibt auch (noch) Nonnengänse zu sehen.

Im Beitrag vom 18. April gab ich einen Eindruck eines überwältigenden Erlebnisses. Wohl mehr als 20.000 Nonnengänse schienen das Umfeld hier als Drehscheibe ihres Weiterflugs in die Brutgebiete zu nutzen.

Heute begegnete ich 4 Gruppen, zweimal ca. 1.000, einmal ca. 2.000 – nicht so flächenhaft geknüllt wie kürzlich, sondern entspannt verteilt in der Fläche äsend.

Elbdeich Fährmannssand – die Ebbephase ist vorbei. Langsam, aber stetig schiebt sich Flutwasser auf das Süßwasserwatt.

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen schönen Sonntag, Kiebitz- und Schachblumenfest im Sinn.

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