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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Nun ist ja gerade am 1. Juni über den Vattenfall-Fischpass an der Elbe berichtet worden. Aber immer gibt es neue Eindrücke vor Ort. Darauf liegt heute das Augenmerk. Wer noch nicht da war, achtet natürlich vor allem auf die großen bautechnischen Besonderheiten.

Wir nahmen unseren Betriebsausflug zum Anlass, einmal nach der Elbe zu sehen.

Alle sind gespannt! - Leider passte nur unsere Abteilung und nicht das gesamte Amt in die Führung, da die Betriebsausflug-Termine allzu kurzfristig bekannt wurden.

Alle sind gespannt! – Leider passte nur unsere Abteilung und nicht das gesamte Amt in die Führung, da die Betriebsausflug-Termine allzu kurzfristig bekannt wurden (zu deutsch: frühes Anmelden sichert Teilnehmerplätze!).

Über Google sucht man sich den Anfahrweg mit dem Ziel "Haus am Wehr". Diesmal habe ich mich vergewissert: das gibt es tatsächlich.

Über Google sucht man sich den Anfahrweg mit dem Ziel „Haus am Wehr“. Diesmal habe ich mich vergewissert: das gibt es tatsächlich.

Bevor aber die beiden Fotos am Nordufer geschossen wurden, hat die Crew des gelben Spielmobils etwas Zeitüberhang genutzt und in den Fischpass am Südufer der Elbe gesehen. Eine Möve fand uns interessant.

Bevor aber die beiden vorangehenden Fotos am Nordufer geschossen wurden, hat die Crew des gelben Spielmobils etwas Zeitüberhang genutzt und in den Fischpass am Südufer der Elbe gesehen. Eine Möve fand uns interessant.

So, nun aber weiter am eigentlichen Besuchsort.

Mich zogen natürlich - bis zur Abholung durch die "security" - die Dotierwassergerinne an. Diesmal mit dem Schwerpunkt "Übermäßige Nährstoffbelastung für Elbe und Nordsee". Die Grünalgen freut`s, wie hier zu sehen ist..

Mich zogen natürlich – bis zur Abholung durch die „security“ – die Dotierwassergerinne an. Diesmal mit dem Schwerpunkt „Übermäßige Nährstoffbelastung für Elbe und Nordsee“. Die Grünalgen freut`s, wie hier zu sehen ist..

Von Elbe-abwärts in eins der Dotierungsgerinne geguckt: Man kann sich gut vorstellen, dass Lachs und Meerforelle bei genügend hoch stehendem Tidehochwasser gern diese "Flüsschen" dem Fischpass vorziehen (und ungezählt Richtung Laichbach in Sachsen oder anderswo weitersausen).

Von Elbe-abwärts in eins der Dotierungsgerinne geguckt: Man kann sich gut vorstellen, dass Lachs und Meerforelle bei genügend hoch stehendem Tidehochwasser gern diese „Flüsschen“ dem Fischpass vorziehen (und ungezählt Richtung Laichbach in Sachsen oder anderswo weitersausen).

Und jedes Mal entdeckt man Neues - in steter Veränderung.

Und jedes Mal entdeckt man Neues – in steter Veränderung.

Die selbe Strömungsturbulenz, im Detail.

Die selbe Strömungsturbulenz, im Detail.

Und es war wieder windig, und wieder kalt! Fachfrauen kann das am Fachsimpeln nicht hindern.

Und es war wieder windig, und wieder kalt! Fachfrauen kann das am Fachsimpeln nicht hindern.

Der Exkursions-Effekt: Wo Besonderes zu sehen ist, sieht man aufmerksame Beobachter aus dem Boden wachsen - im 45 Grad-Winkel! (Für Exkursionen bezieht sich der Spruch gewöhnlich auf den Populationsteil "Rentner".)

Der Exkursions-Effekt: Wo Besonderes zu sehen ist, sieht man aufmerksame Beobachter aus dem Boden wachsen – im 45 Grad-Winkel! (Für Exkursionen bezieht sich der Spruch gewöhnlich auf den Populationsteil „Rentner“, die die Exkursion beobachten …)

Die beim vorigen Besuch noch in voller Pracht stehende Erz-Engelwurz ist inzwischen vom Sturm runtergebrochen. Man kann aber gut erkennen, dass sie darauf eingestellt ist - die weiter vorhandenen Verbindungsstellen lassen die Pflanze einschließlich Blüten auf anderer Ebene gut existieren.

Die beim vorigen Besuch noch in voller Pracht stehende Erz-Engelwurz ist inzwischen vom Sturm runtergebrochen. Man kann aber gut erkennen, dass sie darauf eingestellt ist – die weiter vorhandenen Verbindungsstellen lassen die Pflanze einschließlich Blüten auf anderer Ebene gut existieren.

Beinwell und Ampfer halten dem Starkwind (noch) Stand.

Beinwell und Ampfer halten dem Starkwind (noch) Stand.

Wir fahren weiter - Mittagessen und Wanderung am Elbhang sind angesagt.

Wir fahren weiter, vorbei an den Rohren des Pumpspeicherwerks – Mittagessen und Wanderung am Elbhang sind angesagt.

Beim Wanderstart begegnen wir auf einem Kinderspielplatz einem Waldgeist - oder ist das nur eine Wurzel?

Beim Wanderstart begegnen wir auf einem Kinderspielplatz einem Waldgeist – oder ist das nur eine Wurzel?

Rein geht`s in den Elbhang.

Rein geht`s in den Elbhang.

Schon erstaunlich, was die eiszeitlichen und folgende Kräfte so hinterlassen haben. Höhen, von Tälchen durchzogen, Laub- wechselt mit Misch- und Nadelwald je nach Boden- und Feuchtesituation.

Schon erstaunlich, was die eiszeitlichen und folgende Kräfte so hinterlassen haben. Höhen, von Tälchen durchzogen, Laub- wechselt mit Misch- und Nadelwald je nach Boden- und Feuchtesituation.

Tief geht der Blick über steile Kante ins Elbtal.

Tief geht der Blick über steile Kante ins Elbtal.

Wir sind wieder gut unten angekommen - Anleger Tesperhude.

Wir sind wieder gut unten angekommen – Anleger Tesperhude.

Zu Wandern gibt es hier genug. Vielleicht gehen wir ein ander Mal weiter Elbe-aufwärts.

Zu Wandern gibt es hier genug. Vielleicht gehen wir ein ander Mal weiter Elbe-aufwärts.

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Mitten im Grünen, an zwei Seen, hatten sich die Interessierten zusammengefunden.

Mitten im Grünen, an zwei Seen, hatten sich die Interessierten zusammengefunden.

Stippfischen war angesagt. So waren also verschiedene karpfenartige Fische zu erwarten, z.B. die fast gleich klingenden Arten Rotauge und Rotfeder. Wie hält man die denn auseinander?

Die Rotfeder hat z.B. ein "oberständiges", nach oben gerichtetes Maul, frisst gern von der Oberfläche und lebt am Liebsten in ruhig stehenden Gewässern.

Die Rotfeder hat z.B. ein „oberständiges“, nach oben gerichtetes Maul, frisst gern von der Oberfläche und lebt am Liebsten in ruhig stehenden Gewässern.

Und hier im Detail die roten "Federn" = Flossen. Das Schuppenkleid lässt erahnen, warum die Rotfeder der Gruppe der "Weißfische" zugeordnet wird (silberner Gesamteindruck, hier mit leicht goldener Tönung).

Und hier im Detail die roten „Federn“ = Flossen. Das Schuppenkleid lässt erahnen, warum die Rotfeder der Gruppe der „Weißfische“ zugeordnet wird (silberner Gesamteindruck, hier mit leicht goldener Tönung).

Das Rotauge dagegen lebt gern sowohl in stehenden als auch fließenden Gewässern, hat ein "endständiges" Maul, eher bräunliche Flossen und ist ebenfalls silbern geschuppt (ohne den oft bei der Rotfeder wahrzunehmenden Goldschimmer).

Das Rotauge dagegen lebt gern sowohl in stehenden als auch fließenden Gewässern, hat ein „endständiges“ Maul, eher bräunliche Flossen und ist ebenfalls silbern geschuppt (ohne den oft bei der Rotfeder wahrzunehmenden Goldschimmer).

Aber da war noch mehr.

Dieser schöne Brassen war der größte Fisch des Tages.

Dieser schöne Brassen war der größte Fisch des Tages.

Eine goldgrüne Schleie durfte nicht fehlen.

Eine goldgrüne Schleie durfte nicht fehlen.

Da freut sich die Familie auf die Fischmahlzeit.

Da freut sich die Familie auf die Fischmahlzeit.

Kenner haben für diese auch frisch gebraten ausgezeichnet schmeckenden Karpfenverwandten spezielle Rezepte. Wer nicht so gern Gräten pult, weiss: Hervorragend – wie Hering in sauer – sind Einlegerezepte.

Wenn hier schon gewogen wird, dann aber bitte richtig. :-)

Wenn hier schon gewogen wird, dann aber bitte richtig. 🙂

Rings um das Angelgewässer lebt so allerhand - hier eine Spannerraupe.

Rings um das Angelgewässer lebt so allerhand – hier eine Spannerraupe.

Auch Langhorn-Motten waren zu beobachten.

Auch Langhorn-Motten waren zu beobachten.

Der frühere Nutzer dieser Flügel, ein Prachtlibellenmännchen der Art Calopteryx virgo, war wohl von einer größeren Libelle oder einem Vogel genossen worden.

Der frühere Nutzer dieser Flügel, ein Prachtlibellenmännchen der Art Calopteryx virgo, war wohl von einer größeren Libelle oder einem Vogel genossen worden.

Eine Kamelhalsfliege war auch da.

Eine Kamelhalsfliege war auch da.

Das ist schon ein merkwürdiges Insekt, von dem auch wikipedia zu berichten weiss.

Dies ist im wahrsten Sinn des Wortes das Ende einer Blindschleiche, die auf dem Sandweg als Verkehrsopfer ihr Leben ließ.

Dies ist im wahrsten Sinn des Wortes das Ende einer Blindschleiche, die auf dem Sandweg als Verkehrsopfer ihr Leben ließ.

Mittagessen soll es auch geben.

Mittagessen soll es auch geben.

Da lässt es sich nach all den Erlebnissen an frischer Luft prima Fachsimpeln.

Da lässt es sich nach all den Erlebnissen an frischer Luft prima Fachsimpeln.

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Ich weiss, für so eine Überschrift muss ich aufpassen, nicht erschlagen zu werden. Aber nach 3 (in Worten: drei) Monaten mit ganz erheblichem Regendefizit muss man sich – gerade in diesen Wachstumsmonaten – über jeden Tropfen freuen.

Erdbeer-Einkauf. - Es hätte ja nicht gleich wieder so kühl werden müssen. Das ist jetzt die zweite Schafskälte nach gefühlten mindestens 6 Eisheiligen!

Erdbeer-Einkauf. – Es hätte ja nicht gleich wieder so kühl werden müssen. Das ist jetzt die zweite Schafskälte nach gefühlten mindestens 6 Eisheiligen!

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Der Vattenfall-Fischpass am Nordufer der Elbe bei Geesthacht ist immer einen Besuch wert. Eine Gruppe des Angelsportvereins Harburg-Wilhelmsburg hat das gerade wieder getestet.

Grau war`s bei kaltem Wind, als wir uns am Neuländer Baggersee trafen und auf 5 Pkw verteilten.

Grau war`s bei kaltem Wind, als wir uns am Neuländer Baggersee trafen und auf 5 Pkw verteilten.

Wer Zeit hatte und die Örtlichkeit kennt, besuchte schnell noch den in den 1990ern erstellten Fischpass am Südufer der Elbe. Wie das Foto zeigt, ähnelt er mit Mäander einem rauschenden norwegischen Lachsfluss.

Wer Zeit hatte und die Örtlichkeit kennt, besuchte schnell noch den in den 1990ern erstellten Fischpass am Südufer der Elbe. Wie das Foto zeigt, ähnelt er mit Mäander einem rauschenden norwegischen Lachsfluss.

Am Nordufer der Elbe trafen wir dann auf die anderen und studierten die Übersichtstafel.

Am Nordufer der Elbe trafen wir dann auf die anderen und studierten die Übersichtstafel.

Am Zaun - wir wollen hier rein!

Am Zaun – wir wollen hier rein!

Es geht los. - Ein gewaltiges Bauwerk nach dem Prinzip "vertical slot" - ein Schlitzpass.

Es geht los. – Ein gewaltiges Bauwerk nach dem Prinzip „vertical slot“ – ein Schlitzpass. Die breiten Schlitze und das auf großer Länge abgebaute Gefälle ermöglichen, dass auch Elbe-Riesen – wie künftig hoffentlich wieder der Stör – das Wehr-Hindernis überwinden / umgehen können.

Richtung Auslauf zur Elbe verengt ist der Fischpass auf ca. 1/3 seiner Breite. So wird eine hinreichende Strömung erzeugt, durch die aufstiegswillige Fische den Eingang finden.

Richtung Auslauf zur Elbe verengt ist der Fischpass auf ca. 1/3 seiner Breite. So wird eine hinreichende Strömung erzeugt, durch die aufstiegswillige Fische den Eingang finden.

Das türkise Teil des vorigen Fotos hier im Gesamteindruck: die mit Bürsten zum Durchschlängeln ausgestattete Aalleiter.

Das türkise Teil des vorigen Fotos hier im Gesamteindruck: eine mit Bürsten zum Durchschlängeln ausgestattete Aalleiter.

Damit die Lockströmung ausreicht, wird zusätzliches Wasser dem Fischpass zugeleitet.

Damit die Lockströmung ausreicht, wird zusätzliches Wasser dem Fischpass zugeleitet.

Auch zwischen dem rauschenden Hauptabfluss der Elbe und dem unteren Ende des Fischpasses wird durch zusätzliche Überläufe Lockströmung Richtung Fischpasseingang erzeugt.

Auch zwischen dem rauschenden Hauptabfluss der Elbe (ganz links) und dem unteren Ende des Fischpasses (ganz rechts) wird durch zusätzliche Überläufe Lockströmung Richtung Fischpasseingang erzeugt.

Wir waren zu Tideniedrigwasser vor Ort, also dem größtmöglichen Höhenunterschied. Bei Tidehochwasser und / oder hohen Elbeabflüssen sind kraftvolle Schwimmer wie Meerforelle und Lachs in der Lage, diese zusätzlichen, turbulent strömenden Gerinne zu passieren - vorbei am Fischpass.

Wir waren zu Tideniedrigwasser vor Ort, also dem größtmöglichen Höhenunterschied. Bei Tidehochwasser und / oder hohen Elbeabflüssen sind kraftvolle Schwimmer wie Meerforelle und Lachs in der Lage, diese zusätzlichen, turbulent strömenden Gerinne zu passieren – vorbei am Fischpass.

Die Boje markiert das Ende der Angelverbots- / Schutzzone. Der Angler angelte so lange flussab, bis wir scheinbar unser Interesse Anderem zuwandten. Dann angelte er flussauf - na ja, die Angelverbotszone ist genau wegen solcher Verhaltensweisen vergrößert worden.

Die Boje markiert das Ende der Angelverbots- / Schutzzone. Der Angler auf der Buhne angelte so lange flussab, bis wir scheinbar unser Interesse Anderem zuwandten. Dann angelte er flussauf – na ja, die Angelverbotszone ist genau wegen solcher Verhaltensweisen vergrößert worden.

Schwarzfischen ist übrigens eine Straftat.

Interessante Strömungsbilder. Hier zum Start eine Übersicht mit "Kamm-Welle".

Besonders im oberen Bereich der sogenannten Dotierungsgerinne zeigen sich interessante Strömungsbilder. Hier zum Start eine Übersicht mit „Kamm-Welle“ rechts im Vordergrund.

Übertritt Stau ins Dotierungsgerinne.

Übertritt Stau ins Dotierungsgerinne.

Gestreiftes Wasser.

Gestreiftes Wasser.

Strömungsübergang.

Strömungsübergang.

Vor der ersten großen Kurve, auf dem Weg zum oberen Ende des Fischpasses.

Vor der ersten großen Kurve, auf dem Weg zum oberen Ende des Fischpasses.

Strömungsbild an Schlitz in der Kurve - mit Messeinrichtung ausgestattet.

Strömungsbild an Schlitz in der Kurve – mit Messeinrichtung ausgestattet.

Hier am oberen Ende des Fischpasses hindert ein großer Schwimmabweiser Schwimmendes daran, den Zulauf zu verstopfen. Man spricht von so Schwimmendem bei Hochwasser wie Wohnwagen und ähnlichem.

Hier am oberen Ende des Fischpasses hindert ein großer Schwimmabweiser Schwimmendes daran, den Zulauf zu verstopfen. Man spricht von so Schwimmendem bei Hochwasser wie Wohnwagen und ähnlichem.

Unser Durchhaltevermögen bei kaltem Wind wurde dann mit Sonnenschein belohnt.

Unser Durchhaltevermögen bei kaltem Wind wurde dann mit Sonnenschein belohnt.

Tiere waren auch zu sehen.

Aufmerksame Beobachterin, Spaniel sind nun einmal für die Wasserjagd gezüchtet.

Aufmerksame Beobachterin, Spaniel sind nun einmal für die Wasserjagd gezüchtet.

Oh, da ist wohl etwas kaputt gegangen - oder gemacht worden?

Oh, da ist wohl etwas kaputt gegangen – oder gemacht worden?

Die Möve guckt nur scheinbar unbeteiligt. In Wahrheit hält sie nach Leckerbissen Ausschau.

Die Möve guckt nur scheinbar unbeteiligt. In Wahrheit hält sie nach Leckerbissen Ausschau.

Da ist es ja, das Futter. In rauen Massen - Wollhandkrabben. Die schmecken übrigens Menschen auch ausgezeichnet. Auch die kleinen sollen geröstet ein sehr appetitlicher Snack sein.

Da ist es ja, das Futter. In rauen Massen – Wollhandkrabben. Die schmecken übrigens auch Menschen ausgezeichnet. Die kleinen sollen geröstet ein sehr appetitlicher Snack sein. Erwachsene bieten eine richtige Krebs-Mahlzeit.

Kein Wanderfisch! - wohl auch ein Wanderer?

Kein Wanderfisch! – wohl auch ein Wanderer?

Beeindruckend - mal sehen, ob ich herausfinde, wer das ist.

Beeindruckend – mal sehen, ob ich herausfinde, wer das ist. – Ist das gar der, der für Pappeln schwärmt? Der Pappelschwärmer?

Botanisches. Dank an den Fachmann, der mitteilt: "Die Pflanze ist die Erz-Engelwurz (Angelica archangelica). Es handelt sich um eine am Elbufer wachsende Stromtalpflanze, die an der Tideelbe überall auftritt und wohl auch darüber hinaus."

Botanisches. Dank an den Fachmann, der mitteilt: „Die Pflanze ist die Erz-Engelwurz (Angelica archangelica). Es handelt sich um eine am Elbufer wachsende Stromtalpflanze, die an der Tideelbe überall auftritt und wohl auch darüber hinaus.“

Teilansicht der Erz-Engelwurz.

Teilansicht der Erz-Engelwurz.

Einlaufstrudel des in den Fischpass geführten Zusatzwassers. Muss mal fragen, wie das Teil vor Verschlucken von Lebendigem gesichert ist (und vor Verstopfung mit anderem Treibsel).

Einlaufstrudel des in den Fischpass geführten Zusatzwassers. Muss mal fragen, wie das Teil vor Verschlucken von Lebendigem gesichert ist (und vor Verstopfung mit anderem Treibsel).

Ständig wechselt das Bild.

Ständig wechselt das Bild.

Nach all dem Wandern und Gucken im Freien haben wir es uns auch noch an geeigneter Stelle drinnen gemütlich gemacht - draussen wird bei wärmerem Wetter auch serviert.

Nach all dem Wandern und Gucken im Freien haben wir es uns an geeigneter Stelle drinnen gemütlich gemacht – draussen wird bei wärmerem Wetter auch serviert.

Etliches Wasser war hier anders gefärbt als das am Fischpass - schäumte aber auch.

Etliches Wasser war hier anders gefärbt als das am Fischpass – schäumte aber auch.

Wer diesen Anblick der Rohre des Pumpspeicherwerks und der Solarzellenflächen kennt, weiss, unser Restaurant lag östlich - wir sind auf dem Rückweg Richtung Hamburg.

Wer diesen Anblick der Rohre des Pumpspeicherwerks und der Solarzellenflächen kennt, weiss, unser Restaurant lag östlich – wir sind auf dem Rückweg Richtung Hamburg.

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Bevor das Wetter sich so darstellte, war einiges zu erleben.

Bevor das Wetter sich so darstellte, war einiges zu erleben.

Warum nicht mal an die Elbe fahren? Und dann Seeve-aufwärts – mit klarem Ziel: es gilt, 3 Lkw Kies zu finden.

Bei der Anfahrt stellte sich die Frage, wie weit das Sturmtief aus NW reichen würde – überholt es mich? Beim Start schien von blauem Himmel die Morgensonne.

Doch erwischt - Blick vom Deich: Hagelschauer über der Seeveniederung. Zum Glück fahre ich noch an.

Doch erwischt – Blick vom Deich: Hagelschauer über der Seeveniederung. Zum Glück fahre ich noch an.

Blick vom Deich am Seevesiel Richtung Elbe - die eine Seite der Medaille.

Blick vom Deich am Seevesiel Richtung Elbe – die eine Seite der Medaille.

Zur Wetterseite hin - Ostende des Regenbogens.

Zur Wetterseite hin – Ostende des Regenbogens.

Und das Westende unterm Wetterhimmel - ich bin jetzt jenseits der Kante, es zog vorbei.

Und das Westende unterm Wetterhimmel – ich bin jetzt jenseits der Kante, es zog vorbei.

Noch früh am Morgen - die Gänse im NSG Untere Seeveniederung markieren ihre Fluchtdistanz noch nicht.

Noch früh am Morgen – die Gänse im NSG Untere Seeveniederung markieren ihre Fluchtdistanz noch nicht.

Eine Partie der Seeve im NSG Untere Seeveniederung - sieht aus wie ein Marschengewässer und ist doch Deutschlands sommerkühlster Forellenbach der Niederung. Das ruft nach Restaurieren.

Eine Partie der Seeve im NSG Untere Seeveniederung – sieht aus wie ein Marschengewässer und ist doch Deutschlands sommerkühlster Forellenbach der Niederung. Das ruft nach Restaurieren.

Beliebte Querungsstelle für Fußgänger und Radfahrer. Der Gewässermensch sieht - wie fast an jeder Brücke - den zu verbessernden Erosionsabriss.

Beliebte Querungsstelle für Fußgänger und Radfahrer. Der Gewässermensch sieht – wie fast an jeder Brücke – den zu verbessernden Erosionsabriss.

Turbulenz ist gut, aber in dieser Ausprägung nur für Forellen und bestenfalls Neunaugen passierbar. Der hydraulisch schwache Schnäpel z.B. hat hier keine Chance.

Turbulenz ist gut, aber in dieser Ausprägung nur für Forellen und bestenfalls Neunaugen passierbar. Der hydraulisch schwache Schnäpel z.B. hat hier keine Chance.

Aber es gibt ja vorführbare Verbesserungsmaßnahmen. Und über den Schnäpel kann ebenfalls Neueres nachgelesen werden.

Ein Stück abwärts der Brücke fließt die Seeve weiter als attraktives Salmonidengewässer.

Ein Stück abwärts der Brücke fließt die Seeve weiter als attraktives Salmonidengewässer.

Hier ist allerdings die intensive Beweidung bis in die Böschungskante abzustellen. Der standorttypische Baumsaum, der übermäßigen Kormorandruck verhindert, fehlt.

Hier ist allerdings die intensive Beweidung bis in die Böschungskante abzustellen. Der standorttypische Baumsaum, der übermäßigen Kormorandruck verhindert, fehlt.

Vor lauter Begeisterung das Ziel vergessen? Was ist nun mit den 3 Lkw Kies?!

Also zurück zum Auto - der Gänsesee ist durch Passanten inzwischen "vogelfrei" - sie haben sich in hintere Bereich zurückgezogen. Auch ist störe Restvorkommen in ruhiger Ecke - 3 ziehen mit. v-förmigem Kielwasser ab.

Also zurück zum Auto – der Gänsesee ist durch Passanten inzwischen „vogelfrei“ – sie haben sich in hintere Bereich zurückgezogen. Auch ist störe Restvorkommen in ruhiger Ecke – 3 ziehen mit v-förmigem Kielwasser ab.

Ich verlasse die Seevewiesen im Naturschutzgebiet.

Ich verlasse die Seevewiesen im Naturschutzgebiet.

Da isser ja, der erste Kies-Lkw! Sehr schön aufgeteilt liegt der Inhalt oberhalb der Hörstener Brücke, bereit, von höheren Seeveabflüssen fortgetragen zu werden und an geeigneter Stelle künftig als Laichplatz zu dienen.

Da isser ja, der erste Kies-Lkw! Sehr schön aufgeteilt liegt der Inhalt oberhalb der Hörstener Brücke, bereit, von höheren Seeveabflüssen fortgetragen zu werden und an geeigneter Stelle künftig als Laichplatz zu dienen.

Aber hallo, das hatten wir doch schon einmal, im Jahr 2010 – hat gut funktioniert.

Die unerträgliche Umfeldsituation - Mais im Überschwemmungsgebiet! - ist dringend abzustellen. Und für sowas zahlen wir auch noch Subventionen.

Die unerträgliche Umfeldsituation – Mais im Überschwemmungsgebiet! – ist dringend abzustellen. Und für sowas zahlen wir auch noch Subventionen.

Selbst der gesetzliche Mindestschutz - 5 m Randstreifen vor Umbruch geschützt, s. Angel als Markierung - wir nicht zur Kenntnis genommen.

Selbst der gesetzliche Mindestschutz – 5 m Randstreifen vor Umbruch geschützt, s. Angel als Markierung – wir nicht zur Kenntnis genommen.

Es gibt weiter viel zu tun – die Fahrt führt Seeve-aufwärts.

Ah, der zweite Kies-Lkw, kaum wahrnehmbar. - An dieser Stelle hat sich ein Landlord beschwert, Hochwassergefahr würde heraufbeschworen. - Da gibt es nix zu kommentieren, das kommentiert sich selbst.

Ah, der zweite Kies-Lkw, kaum wahrnehmbar. – An dieser Stelle hat sich ein Landlord beschwert, Hochwassergefahr würde heraufbeschworen. – Da gibt es nix zu kommentieren, das kommentiert sich selbst.

Auch hier hat die Strömung sich gleich beim Einbringen über den Kies hergemacht.

Auch hier hat die Strömung sich gleich beim Einbringen über den Kies hergemacht.

So, fehlt noch der dritte im Bunde – es sollen ja 3 Kies-Lkw eingebracht worden sein.

Messstelle Jehrden - der kleine helle Punkt da rechts soll es also sein.

Messstelle Jehrden – der kleine helle Punkt da rechts soll es also sein.

Da liegt er also in tiefem Wasser - ein Langzeitdepot als Arbeit für die großen Hochwässer. - Auffällig hier ist der nach wenigen Wochen bereits ausgeprägte dichte Algenbewuchs. Ob das nur daran liegt, dass die Sonne so erbarmungslos auf diese Stelle brezelt?

Da liegt er also in tiefem Wasser – ein Langzeitdepot als Arbeit für die großen Hochwässer. – Auffällig hier ist der nach wenigen Wochen bereits ausgeprägte dichte Algenbewuchs. Ob das nur daran liegt, dass die Sonne so erbarmungslos auf diese Stelle brezelt?

Der turbulente Stromstrich zeigt, dass die Seeve ihre Arbeit aufgenommen hat.

Der turbulente Stromstrich zeigt, dass die Seeve ihre Arbeit aufgenommen hat.

Wo das nun alles so gut aussieht, habe ich am Tag drauf gleich 2 weitere Kies-Lkw für andere Stellen bestellt. – Dank gebührt der Fischereigenossenschaft Seeve und der Edmund Siemers-Stiftung für die Finanzierung (für solch einen Spaß halte ich glatt wieder einen Vortrag!) und dem Unterhaltungsverband Seeve für gute Kooperation!

Es darf immer und überall gern turbulenter werden!   :-)

Es darf immer und überall gern turbulenter werden! 🙂

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RyanAir? Bus zum Flughafen Bremen? - Das kann doch nicht richtig sein!

RyanAir? Bus zum Flughafen Bremen? – Das kann doch nicht richtig sein!

Keine Angst, dies ist nur ein Foto von einem Stopp während der Exkursion.

Vorher war pünktlich der Metronom in Tostedt eingetroffen, 28 Studenten stiegen aus.

Vorher war pünktlich der Metronom in Tostedt eingetroffen, 28 Studenten stiegen aus.

Das Gruppenfoto vor dem Start muss sein - same procedure as every year.

Das Gruppenfoto vor dem Start muss sein – same procedure as every year.

Und was hatten wir wieder für ein Exkursions-Wetterchen! - Und die Kampener Mühle war extra für uns in Betrieb. (öhö, öhö!) - Aber ganz schön kalt war`s für die dünner angezogenen.

Und was hatten wir wieder für ein Exkursions-Wetterchen! – Und die Kampener Mühle war extra für uns in Betrieb. (öhö, öhö!) – Aber ganz schön kalt war`s für die dünner angezogenen.

Eiszeitsteine zur Plausibilisierung des standorttypischen Kiesbachs hat die Dorfhistorie oft genug zu bieten.

Eiszeitsteine zur Plausibilisierung des standorttypischen Kiesbachs hat die Dorfhistorie oft genug zu bieten.

Und noch einer - nee, zwei.

Und noch einer – nee, zwei.

Alle Welt will "on top of the hill" sein - wir gehen rauf (nach TK 2724 78,8 m hoch).

Alle Welt will „on top of the hill“ sein – wir gehen rauf (nach TK 2724 78,8 m hoch). – Besser kann Erosionsanfälligkeit unserer armen Böden nicht dokumentiert werden.

„Berg nennt der das!“ lachen die Studenten aus aller Herren Länder (dieses Jahr sind Brasilien, China, Costa Rica, Estland, Frankreich, Indien, Indonesien, Italien, Kanada, Korea, Lettland, Mexiko, Nigeria, Philippinen, Polen, Rumänien, USA und natürlich Deutschland vertreten. So viele Länder waren es, glaube ich, noch nie.). – Was soll ich machen?! Immerhin kann ich auf die „Berg-Linie“ verweisen, in der dieser mit dem Otterberg (100 m) und dem Wilseder Berg (169 m) liegt.

Subventionierte Agrarlandschaft begegnet uns allerorten. Artenarmut, wohin man sieht.

Subventionierte Agrarlandschaft begegnet uns allerorten. Artenarmut, wohin man sieht.

Die Sandwüste - Resultat der Bodenerosion, sei es aus Agrar-Einöden, sei es aus baumlosen Gewässerufern.

Die Sandwüste – Resultat der Bodenerosion, sei es aus Agrar-Einöden, sei es aus baumlosen Gewässerufern. Dies ist kein Platz für Tier- und Pflanzenleben.

Gezäunte Pferdewiese: Die Erosion ist am nun erlenbestandenen Bach gestoppt.

Gezäunte Pferdewiese: Die Erosion ist am nun erlenbestandenen Bach gestoppt.

Ergebnis von Abwasserreinigung und Restaurieren: Auch unter Steinen lebt es, hier Köcherfliegenlarven.

Ergebnis von Abwasserreinigung und Restaurieren: Auch unter Steinen lebt es, hier Köcherfliegenlarven.

Und wo nun fester Grund an Stelle des Sandstrahlgebläses besteht, finden sich standorttypische Gewässerpflanzen ein, hier der Merk.

Und wo nun fester Grund an Stelle des Sandstrahlgebläses besteht, finden sich standorttypische Gewässerpflanzen ein, hier der Merk (sagen Gewässerbiologen und Wasserwirtschafter).

„Berle“ sagen Botaniker und Landschaftsplaner. – „Berula erecta“ = Der Aufrechte Merk, der Name muss nicht besorgt stimmen: bei steigendem Wasserstand legt sich, wie auf dem Foto sichtbar, die Pflanze flach und bietet keinen Strömungswiderstand. Der Mähkorb muss nicht zu seinem üblichen Massaker anrücken!

Strömungsvielfalt und Tiefenvarianz in restaurierter Strecke.

Strömungsvielfalt und Tiefenvarianz in restaurierter Strecke. – Der Bach lässt sich hören: es rauscht nun, wo noch vor Kurzem im wahrsten Sinne des Wortes Totenstille herrschte.

Tja, und hier finden sich zunehmend auch Steinfliegenarten, die vor wenigen Jahren noch niemand in seinen kühnsten Träumen erwartet hätte.

Tja, und hier finden sich zunehmend auch Steinfliegenarten, die vor wenigen Jahren noch niemand in seinen kühnsten Träumen erwartet hätte.

Schon vorbei ?! Die Studenten fahren mit dem Metronom zurück nach Harburg bzw. Hamburg. - Auf die Unternehmungslustigen wartet der Hafengeburtstag.

Schon vorbei ?! Die Studenten fahren mit dem Metronom zurück nach Harburg bzw. Hamburg. – Auf die Unternehmungslustigen wartet der Hafengeburtstag.

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Man fragt sich, in welchem Jahrzehnt die heutige Elbe-Realität stattfindet – wir befinden uns im Jahre 12 der Wasserrahmenrichtlinie.

Für die Elbe spielt das offenbar keine Rolle, wie diese Pressemitteilung von „Rettet die Elbe e.V.“ belegt.

Ganz in der Nähe der beklagenswerten Tide-Elbe habe ich übrigens im Seevekanal gestern die Gewässersohle ausgiebig betrachten dürfen.

Es heisst ja, die Struktur der Gewässersohle gebe einen Eindruck über die Qualität des Gewässers.

Es heisst ja, die Struktur der Gewässersohle gebe einen Eindruck über die Qualität des Gewässers.

Der Seevekanal zweigt ab von Deutschlands sommerkühlstem Fließgewässer, wie behauptet wird, der Seeve. Die dort über Jahrzehnte geangelten Meerforellen legen übrigens eindrucksvoll Zeugnis ab über den Zustand der Elbe einschließlich der Abwasserreinigungserfolge der 1990er und der danach nachweisbaren Verschlechterungen.

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Richtung Nordost ging die Reise.

Richtung Nordost ging die Reise.

Fast in Rostock - Abbiegen nach Osten. - Das Wetter sieht vielversprechend aus.

Fast in Rostock - Abbiegen nach Osten. - Das Wetter sieht vielversprechend aus.

Was für ein Strand - und so leer! - Ja, wir haben ein Buchungsloch nach Ostern erwischt. Die Tourismus-Aktiven waren entgeistert.

Was für ein Strand - und so leer! - Ja, wir haben ein Buchungsloch nach Ostern erwischt. Die Tourismus-Aktiven waren entgeistert.

"Komm raus, wenn Du da drin bist!"

"Komm raus, wenn Du da drin bist!"

Nase voll - wieder keinen ausgegraben.

Nase voll - wieder keinen ausgegraben.

Das also ist das Bernsteinmeer!

Das also ist das Bernsteinmeer!

Und da ist sie auch schon - eine (fast) professionelle Bernsteinsucherin, ausgestattet mit Watstiefeln, kleiner Harke und einem Netz. - "Warum bringst Du immer Sandkörner nach Hause, sagt mein Mann?!" war ihr Kommentar zur Frage nach dem Erfolgs.

Und da ist sie auch schon - eine (fast) professionelle Bernsteinsucherin, ausgestattet mit Watstiefeln, kleiner Harke und einem Netz. - "Warum bringst Du immer Sandkörner nach Hause?! sagt mein Mann." war ihr Kommentar zur Frage nach dem Erfolg.

Der Schatten und sein Hund - Socke. Man sieht, die Morgensonne liess sich nicht lumpen.

Der Schatten und sein Hund - Socke. Man sieht, die Morgensonne liess sich nicht lumpen.

"Kiefer" - so heisst unsere Wohnung.

"Kiefer" - so heisst unsere Wohnung.

Socke pausiert zwischen Baum und Wohnung "Kiefer".

Socke pausiert zwischen Baum und Wohnung "Kiefer".

2 XXL-PS, von vielen geschätztes Fortbewegungsmittel durch abwechslungsreiche Natur.

2 XXL-PS mit Fahrzeug, von vielen geschätztes Fortbewegungsmittel durch abwechslungsreiche Natur.

Mancherorts sind noch reine Kiefer- und andere Nadelforstbestände zu sehen.

Mancherorts sind noch reine Kiefer- und andere Nadelforstbestände zu sehen.

An anderer Stelle ist der langjährige Schutzcharakter des Gebiets erkennbar. Altbäume dürfen in den Naturkreislauf zurück kehren.

An anderer Stelle ist der langjährige Schutzcharakter des Gebiets erkennbar. Altbäume dürfen in den Naturkreislauf zurück kehren.

Frühere Nutzung hat manchem Baum ein vorzeitiges Ende gebracht.

Frühere Nutzung hat manchem Baum ein vorzeitiges Ende gebracht.

In vielen Nadelforstbeständen ist die laufende Umwandlung in Misch- bzw. Laubmischwald deutlich.

In vielen Nadelforstbeständen ist die laufende Umwandlung in Misch- bzw. Laubmischwald deutlich.

Socke sockt durch den Darß-Buchenwald - hat den ganzen Hintergrund entschärft.

Socke sockt durch den Darß-Buchenwald - hat den ganzen Hintergrund entschärft.

Nun aber zurück ans Meer - da gibt es immer interessantes zu finden.

Nun aber zurück ans Meer - da gibt es immer interessantes zu finden.

Schnatterente - mit solchen Zähnchen am Schnabel seihen die also die Nahrung aus dem Wasser.

Schnatterente - mit solchen Zähnchen am Schnabel seihen die also die Nahrung aus dem Wasser. - Warum zerrt Herrchen mich hier weg !?

Oha, der Vogel sieht aber ziemlich alt aus. War es Möve, Säger oder Kormoran?

Oha, der Vogel sieht aber ziemlich alt aus. War es Möve, Säger oder Kormoran?

Diese Säger dagegen (10 % im Bild) sehen munterer aus, bilden gerade eine Angriffslinie.

Diese Säger dagegen (10 % im Bild) sehen munterer aus, bilden gerade eine Angriffslinie.

Und diese kleine Möve fliegt nach Helgoland? - Ich glaub`s ja nicht, so wie die hier auf der Seebrücke gefüttert werden.

Und diese kleine Möve fliegt nach Helgoland? - Ich glaub`s ja nicht, so wie die hier auf der Seebrücke gefüttert werden.

Neben all dem Getier haben wir auch Pflanzliches gesehen und dieses mitgenommen - hier im Schnapsglas nicht mit Schnaps, sondern Wasser von Abendsonne durchleuchtet aufgenommen.

Neben all dem Getier haben wir auch Pflanzliches gesehen und dieses mitgenommen - hier im Schnapsglas nicht mit Schnaps, sondern in Trinkwasser - von Abendsonne durchleuchtet aufgenommen.

Auf dem Rückweg von der Ostsee ging es oft den Prerowstrom entlang. Auch der und seine begleitenden Gewässer boten allerhand Anschauliches.

Leuchtendes Moos-Grün und Spiegelung im moorigen Wasser.

Leuchtendes Moos-Grün und Spiegelung im moorigen Wasser.

Sonne und längere Trockenheit lassen die Bruchwaldgewässer zusammenschrumpfen und haben neben Pollen allerhand andere Biofilme auf den Wasseroberflächen entstehen lassen.

Sonne und längere Trockenheit lassen die Bruchwaldgewässer zusammenschrumpfen und haben neben Pollen allerhand andere Biofilme auf den Wasseroberflächen entstehen lassen.

So sieht das also aus der Nähe aus. Hohe Sauerstoffproduktion lässt manche Bereiche schaumig erscheinen.

So sieht das also aus der Nähe aus. Hohe Sauerstoffproduktion lässt manche Bereiche schaumig erscheinen.

Strukturreichtum durch Totholz - bis zum letzten Stück.

Strukturreichtum durch Totholz - bis zum letzten Stück.

Eine Baum-Krone. - Komisch, sind die sonst nicht immer ganz oben?

Eine Baum-Krone. - Komisch, sind die sonst nicht immer ganz oben?

Auch die innerörtlichen Gewässer bieten Besonderheiten.

Es grünt so grün. - Entenflott als Schwimmdecke auf dem gesamten Graben.

Es grünt so grün. - Entenflott als Schwimmdecke auf dem gesamten Graben.

Aber irgendwie wirkt das Ganze freundlich - oder lächelt das Foto Sie nicht an?

Aber irgendwie wirkt das Ganze freundlich - oder lächelt das Foto Sie nicht an?

Und dann gibt es ja noch andere örtliche Wässer ...

Und dann gibt es noch andere örtliche Wässer ...

Die braucht man, weil ja Fisch - hier eine schon zu gut 2/3 aufgegessener Zandermahlzeit - bekanntlich schwimmen will.

Die braucht man, weil ja Fisch - hier eine schon zu gut 2/3 aufgegessener Zandermahlzeit - bekanntlich schwimmen will.

Der Zander im Bistro des Landhaus Rank schmeckte übrigens ausgezeichnet.

Tja, und dann sahen wir sie. Nach einem kühlen Morgen sonnten sich ca. 60 cm lange Ringelnattern auf kleinen besonnten Hügeln in trockenem Gras. - Hier ist eine schneller als ich fotografieren konnte ins Entenflott gesprungen und nach kurzem Blick schnell weggetaucht.

Tja, und dann sahen wir sie. Nach einem kühlen Morgen sonnten sich ca. 60 cm lange Ringelnattern auf kleinen besonnten Hügeln in trockenem Gras. - Hier ist eine schneller als ich fotografieren konnte ins Entenflott gesprungen und nach kurzem Blick weggetaucht. - Kann ja jeder behaupten!

Wer sieht die Ringelnatter im trockenen Gras? - Nachdem wir einen Hügel daneben schon "ein Kind" aufge-/verscheucht hatten, wollten wir diese wohl 1,50 m lange ausgewachsene Schlange nicht weiter stören.

Wer sieht die Ringelnatter im trockenen Gras? - Nachdem wir einen Hügel daneben schon "ein Kind" aufge-/verscheucht hatten, wollten wir diese wohl 1,50 m lange ausgewachsene Schlange nicht weiter stören.

Die Nasen-Wurzel, die im vorigen Prerow-Urlaub ständig Holz-des-Anstoßens war, haben wir übrigens auch noch entdeckt. Der Weg hat sich ein wenig verlagert, die Nasen-Wurzel hat jetzt als Hindernis ausgedient.

Die Nasen-Wurzel, die im vorigen Prerow-Urlaub ständig Holz-des-Anstoßens war, haben wir übrigens auch noch entdeckt. Der Weg hat sich ein wenig verlagert, die Nasen-Wurzel hat jetzt als Hindernis ausgedient.

Gegen Ende des Urlaubs haben wir auch die (13 m) Hohe Düne erklommen. Wenn man da allerdings mehr sehen soll als einen Schnippsel Meer und Strand und die schicken Mäander des Prerowstroms Richtung Bodden, muss mal die eine oder andere Kiefer fallen ...

Gegen Ende des Urlaubs haben wir auch die (13 m) Hohe Düne erklommen. Wenn man da allerdings mehr sehen soll als einen Schnippsel Meer und Strand und die schicken Mäander des Prerowstroms Richtung Bodden, muss mal die eine oder andere Kiefer fallen ...

Ganz gegen Ende hat es dann tatsächlich noch geregnet - ein wahrer Segen nach allzu trockenem März und April. - Wagenspuren im Wald füllten sich. Und - wieder ein Mysterium? - hier guckt doch eine Nixe aus dem Nass!

Ganz zum Schluss hat es dann tatsächlich noch geregnet - ein wahrer Segen nach allzu trockenem März und April. - Wagenspuren im Wald füllten sich. Und - wieder ein Mysterium? - hier guckt doch eine Nixe aus dem Nass!

Gern denken wir an schicke Sonnenuntergänge zurück, sei es beim Blick entlang eines Deichs,

Gern denken wir an schicke Sonnenuntergänge zurück, sei es beim Blick entlang eines Deichs,

... beim Blick über den inneren Prerowstrom

... beim Blick über den inneren Prerowstrom

... oder beim Blick übers Meer, Richtung Darßer Ort.

... oder beim Blick übers Meer, Richtung Darßer Ort.

Mal sehen, wann es mal wieder Richtung Prerow geht.

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Im Nachgang zum Artikel vom 24. März 2012 folgen hier ein paar Fotos, die zeigen, dass für die Bewohner des Salmonidengewässers Seeve Hilfen bereits angelaufen sind.

Mit Unterstützung der Naturschutzstiftung des Landkreises Harburg sowie dessen Fachverwaltung, Wasserwirtschaft und Naturschutz, der Fischereigenossenschaft Seeve und tatkräftigem Einsatz des Unterhaltungs- und Landschaftspflegeverbands Seeve wurden 2010 Kies und Geröll an verschiedenen Stellen im Bereich des Rangierbahnhofs Maschen eingebaut. Unter anderem hier lagen früher Laichplätze der Flussneunaugen, an denen sie regelmäßig im Frühjahr bei ihren Aktivitäten zu beobachten waren.

An der Hörstener Straße wurde an jeder Uferseite oberhalb der Brücke ein Kiesdepot (Lastwagenladung, geteilt) angelegt. Die Seeve weiss am Besten, wohin die Steine gehören.

An der Hörstener Straße wurde an jeder Uferseite oberhalb der Brücke ein Kiesdepot (Lastwagenladung, geteilt) angelegt. Die Seeve weiss am Besten, wohin die Steine gehören.

Das frisch eingebaute Doppeldepot, Draufsicht.

Das frisch eingebaute Doppeldepot, Draufsicht.

Ansicht bachab - die Turbulenzen vorn zeigen, dass bei erhöhter Wasserführung ein guter Abwärtstransport des Kieses stattfinden wird. Die künftige Lage wird uns lernen lassen.

Ansicht bachab (2 Wochen nach Einbau, noch ist wenig geschehen, es hat kaum geregnet) - die Turbulenzen vorn zeigen, dass bei erhöhter Wasserführung ein guter Abwärtstransport des Kieses stattfinden wird. Die künftige Lage wird uns lernen lassen.

Der Blick unter der Hörstener Brücke hindurch - der künftige Weg des Kieses. - Da standen die großen Weiden noch, gucken Sie mal den Beitrag vom 24. März 2012 an.

Der Blick unter der Hörstener Brücke hindurch - der künftige Weg des Kieses. - Da standen die großen Weiden noch, gucken Sie mal den Beitrag vom 24. März 2012 an.

Ein zweiter Lkw Kies wurde als Depot direkt unterhalb des Maschener Rangierbahnhofs in den Gleithang gelegt. Dieser ist als halbstabile Nahrungs- und Laichfläche anzusehen (hier bei niedriger Wasserführung).

Ein zweiter Lkw Kies wurde als Depot direkt unterhalb des Maschener Rangierbahnhofs in den Gleithang gelegt. Dieser ist als halbstabile Nahrungs- und Laichfläche anzusehen (hier bei niedriger Wasserführung).

Und hier taucht im Winter dieses weisse Wesen auf.

Und hier taucht im Winter dieses weisse Wesen auf.

"Ich bin eine verwunschene Prinzessin und erfülle euch 3 Wünsche!"

"Ich bin eine verwunschene Prinzessin und erfülle euch 3 Wünsche!"

"Ihr glaubt mir nicht?! - Dann wird das auch nichts mit `m Wünschen, selbst Schuld!"

"Ihr glaubt mir nicht?! - Dann wird das auch nichts mit `m Wünschen, selbst Schuld!"

Oberhalb, südlich des Rangierbahnhofs Maschen wurde Geröll als Strömungslenker eingebaut. 3 "Großknubbels", hier der unterste - noch ungeglättet, entstanden.

Oberhalb, südlich des Rangierbahnhofs Maschen wurde Geröll als Strömungslenker eingebaut. 3 "Großknubbels", hier der unterste - noch ungeglättet, entstanden (attraktiver Standort ...).

Von der DB-Brücke, natürlich mit Erlaubnis, in Draufsicht bachauf fotografiert: die nun geglätteten "Großknubbels" - ja, wo sind sie denn. Gute Strömungsvielfalt entstand, Gewässerorganismen und Mensch freuen sich.

Von der DB-Brücke, natürlich mit Erlaubnis, in Draufsicht bachauf fotografiert: die nun geglätteten "Großknubbels" - ja, wo sind sie denn. Gute Strömungsvielfalt entstand, Gewässerorganismen und Mensch freuen sich.

Ein herzliches Dankeschön gebührt allen Beteiligten, besonders dem Unterhaltungs- und Landschaftspflegeverband Seeve für meisterhafte Arbeit!

Ein herzliches Dankeschön gebührt allen Beteiligten, besonders dem Unterhaltungs- und Landschaftspflegeverband Seeve für meisterhafte Arbeit!

Inzwischen ist fast jeder der 7 Seeve-Anglervereine dazu übergegangen, nach guter fachlicher Praxis eigene Revitalisierungen dieses attraktiven Salmonidengewässers zu beginnen.

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Wo ich fahre, geh und steh,

ich gelbes Glyphosat-Gift seh.

(Leute, das musste sich jetzt reimen – natürlich sehe ich nicht gelbes Glyphosat, Roundup oder wie die einfallsreichen Namen immer heissen, sondern tote Vegetation in Gelb.)

Es ist wieder so weit - Agrar-Frühlingsfarben. Flächenhaft wird alles tot gespritzt.

Es ist wieder so weit - Agrar-Frühlingsfarben. Flächenhaft wird alles tot gespritzt.

Dazu haben viele gut begründete Meinung, so auch der Nachhaltigkeitsrat.

Aber unsere Politik hört ja seit ca. 15 – 20 Jahren nicht mehr auf ihre eigenen Ratgeber. Komischer Weise insbesondere dann, wenn es sich um naturwissenschaftlich begründete Bewertungen handelt – und das, wo doch angeblich Naturwissenschaft und Ingenieurwesen über alle Maßen als Zukunftsgrundlagen gehandelt werden, uns Deutschen erhebliche Defizite bescheinigt werden (ach, jetzt verstehe ich das mit den Politikern).

Jamaika-Farben, schwarz-gelb-grün.

Jamaika-Farben, schwarz-gelb-grün.

Da fällt mir zum Frühling doch noch etwas ein – Brehms Tierleben lohnt immer einen Klick.

Gelbes Agrar-Frühlingserwachen an der B 75.

Gelbes Agrar-Frühlingserwachen an der B 75.

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