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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Ja, ist denn Weihnachten?! - Nicht vergessen, die erste Februarhälfte ist im Norddeutschen Tiefland eher für Schnee gut - ist ja schließlich noch Winter.

8. Februar – Ja, ist denn Weihnachten?! – Nicht vergessen, die erste Februarhälfte ist im Norddeutschen Tiefland eher für Schnee gut – ist schließlich noch Winter.

Auch in Hamburg war die ganze Woche über mit gelegentlichem starken Schneien zu rechnen gewesen.

Auch in Hamburg war die ganze Woche über mit gelegentlichem starken Schneien zu rechnen gewesen.

Das sah vor einer Woche anders aus.

Vor einer Woche - grauer Start am Sonnabend vom Bahnhof Tostedt Richtung Dortmund.

Vor einer Woche – grauer Start am Sonnabend vom Bahnhof Tostedt Richtung Dortmund.

Das Wassernetz NRW und die Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW hatten geladen zur Veranstaltung „Auf dem Weg zum guten Zustand? – Aktuelles zur Wasserrahmenrichtlinie“.

Sonnenschein beim Umsteigen in Bremen.

Sonnenschein beim Umsteigen in Bremen.

Schnell vom Dortmunder Hauptbahnhof zum Veranstaltungsort gesaust, wo die Zuhörer schon gebannt Neuem lauschen.

Schnell vom Dortmunder Hauptbahnhof zum Veranstaltungsort gesaust, wo die Zuhörer schon gebannt Neuem lauschen.

Regionales kam nicht zu kurz - schließlich soll standorttypischer Lebensraum in früherer Vielfalt wieder hergestellt werden.

Regionales kam nicht zu kurz – schließlich soll standorttypischer Lebensraum in früherer Vielfalt wieder hergestellt werden.

Karlheinz Meier hat wirklich Studierenswertes im Netz.

Auf der Wassernetz NRW-Seite werden demnächst die Vorträge stehen und hier verlinkt sein.

Im Lauf von Diskussionen stellte sich wieder einmal heraus, dass die Eiszeit-Historie des Norddeutschen Tieflands mit ihrer Auswirkung auf Fließgewässer bei Vielen nach wie vor nicht hinlänglich bekannt ist. Altmüller und Dettmer (1996) „Unnatürliche Sandfrachten …“ und Madsen und Tent (2000) „Lebendige Bäche und Flüsse“ müssen also weiter als wichtige Grundlagen für Gewässerverbesserungen transportiert werden.

Mein Vortrag „Hölzchen und Stöckchen – Kleine Maßnahmen in (kleineren) Gewässern“ war angekündigt mit den Worten „Den spannenden Abschluss des Tages bildet ein Vortrag von Ludwig Tent aus Hamburg, der sich seit vielen Jahren vor allem der Umsetzung von einfachen, aber wirksamen Gewässerverbesserungen gewidmet hat. Mit Sicherheit finden Sie hier auch Anregungen für eigene Aktivitäten“. – Das stellte sich in der Abschlussdiskussion dann als zutreffend heraus.

Der Vortrag wird beim salmonidenfreund verlinkt erscheinen.

Zur thematischen Ergänzung sei hier auf den Vortrag „Aus dem Leben eines Wanderfischs“ verwiesen, der auf der Lebendige Alster-Tagung im Juni 2012 gehalten wurde.

Gegen Abend ging des per Bahn zurück - blau-violetter Himmel in Dortmund.

Gegen Abend ging des per Bahn zurück – blau-violetter Himmel in Dortmund.

Überraschung in der Dunkelheit beim Aussteigen am Bahnhof Tostedt - da war gerade ein Schneeschauer runter gekommen. Das hatte wohl keiner erwartet. Schönes Wochenende!

Überraschung in der Dunkelheit beim Aussteigen am Bahnhof Tostedt – da war gerade ein Schneeschauer runter gekommen. Das hatte wohl keiner erwartet. Schönes Wochenende!

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Der Forellenbachliebhaber und Fliegenfischer Tankred Rinder, Internetseite Forelle & Äsche, hat mich interviewt und das steht hier.

Tankred Rinder, beeindruckt von der Topfquelle bei Bötersheim.

Tankred Rinder, beeindruckt von der Topfquelle bei Bötersheim.

Die Topfquelle sprudelt hier.

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Es hat ordentlich geregnet – in der Nacht und am Tag. Was erwartet mich an der Seeve – haben die Bau-Profis einen Baustopp eingelegt?

Auf der Anfahrt - bei Holm fliesst die Seeve bordvoll.

Auf der Anfahrt – bei Holm fliesst die Seeve bordvoll.

In Thelsdorf fliesst der Mühlenkanal Richtung Seeve über - wie an so vielen Stellen mit schlecht wirkenden Regenrückhaltebecken ins Kraut geschossener, oberhalb liegender Städte. Funktionsprüfung der RHBn dringend erforderlich.

In Thelsdorf fliesst der Mühlenkanal Richtung Seeve über – wie an so vielen Stellen mit schlecht wirkenden Regenrückhaltebecken ins Kraut geschossener, oberhalb liegender Städte. Funktionsprüfung der RHBn dringend erforderlich.

Matschi, matschi - nach all dem Regen sieht die Zufahrt jetzt so aus, wie wir sie am Montag schon erwartet hatten.

Matschi, matschi – nach all dem Regen sieht die Zufahrt jetzt so aus, wie wir sie am Montag schon erwartet hatten.

Das heutige Abflussbild - bordvoll kommt die Seeve angeflossen - wie sieht es in der Restaurierungsstrecke aus?

Das heutige Abflussbild – bordvoll kommt die Seeve angeflossen – wie sieht es in der Restaurierungsstrecke aus?

Hmmmh, der Gesamteindruck bachab von der Brücke sieht gut aus.

Hmmmh, der Gesamteindruck bachab von der Brücke sieht gut aus.

Der nähere Eindruck bestätigt: das Restaurieren beeinträchtigt den Hochwasserabfluss nicht.

Der nähere Eindruck bestätigt: richtig ausgeführtes in-stream Restaurieren beeinträchtigt den Hochwasserabfluss nicht.

Tiefer liegende Punkte des Fahrweges und spezielle Einbaustellen wurden vorübergehend mit Bohlen gesichert.

Tiefer liegende Punkte des Fahrweges und spezielle Einbaustellen wurden vorübergehend mit Bohlen gesichert.

Eins kann schonmal gesagt werden: der Kies, 8-64 mm, ist drin.

Eins kann schonmal gesagt werden: an die 300 m³ Kies, 8-64 mm, sind drin.

Dann wollen wir das Werk mal abnehmen.

Dann wollen wir das Werk mal abnehmen.

Vor dem Engpass Kulturwehr, das den Abfluss definiert, haben wir allerhand Kiesdepot vereinbart. Viel ist schon bachab durch den Wehrkolk "durchgeblasen", entsprechend dem bei HW herrschenden Strömungsdruck. Die aufgestockte, unterliegende Rausche wird die Kieslaicher begeistern - demnächst die Bach- und Flussneunaugen.

Vor dem Engpass Kulturwehr, das den Abfluss definiert, haben wir allerhand Kiesdepot vereinbart. Viel ist schon bachab durch den Wehrkolk „durchgeblasen“, entsprechend dem bei HW herrschenden Strömungsdruck. Die aufgestockte, unterliegende Rausche wird die Kieslaicher begeistern – demnächst die Bach- und Flussneunaugen.

Blick Wehr-aufwärts, der Kieseinbau wirkt strömungslenkend wie geplant, das Hochwasser läuft problemlos darüber.

Blick Wehr-aufwärts, der Kieseinbau wirkt strömungslenkend wie geplant, das Hochwasser läuft problemlos darüber.

Das Kulturwehr mit seinem Absturz bleibt derzeit nur für Springer wie Bach- und Meerforelle passierbar. Hier muss die Durchgängigkeit allgemein noch hergestellt werden.

Das Kulturwehr mit seinem Absturz bleibt derzeit nur für Springer wie Bach- und Meerforelle passierbar. Hier muss die Durchgängigkeit allgemein noch hergestellt werden.

IMG_7641 - Entschädigung für Fahrtrassenbreite läuft privat

Über die Wiederherstellung der Fahrtrasse als nutzbare Wiese haben sich die Beteiligten bereits verständigt.

Die Schlussabstimmung für die Restmenge Kies findet statt.

Die Schlussabstimmung für die Restmenge Kies findet statt.

Auf den Rest - muss das denn sein?! - es windet und regnet wieder 45 Grad. Nein, nicht Celsius - Winkel. Da macht man`s wie`s Vieh - Rücken hindrehen.

Auf den Rest – muss das denn sein?! – es windet und regnet wieder 45 Grad. Nein, nicht Celsius – Winkel. Da macht man`s wie`s Vieh – Rücken hindrehen.

Etwas Besseres als dieser hohe Abfluss konnte eigentlich nicht passieren. – Jetzt sind wir mal auf Mittel- und Niedrigwasser gespannt. In einem Vierteljahr nach Sacken und Setzen wissen wir mehr.

Dann werden Gartenharken und andere Utensilien ggf. von den Fischereipächtern eingesetzt werden, falls Korrekturen erforderlich sind.

Dann werden Gartenharken und andere Utensilien ggf. von den Fischereipächtern eingesetzt werden, falls Korrekturen erforderlich sind.

Ein ganz herzlicher Dank gebührt allen Beteiligten (hoffentlich vollständig): Dem Landkreis Harburg, der bei mir nach einer geeigneten Strecke anfragte und die Maßnahmen genehmigte, dem Landwirt und dem Unterhaltungs- und Landschaftspflegeverband Seeve, der der Maßnahme hier zustimmte, den Planern, Polieren und Geräteführern, die professionell hervorragende Arbeit leisteten – und nicht zuletzt der DB (mehr wird hier nicht verraten, wird sicherlich in einer eigenen Presseerklärung erläutert).

Und zum Schluss reitet der einsame (?) Cowboy mit seinen 90 Pferden gen offenen Abendhimmel. - Es soll wieder kälter werden.

Und zum Schluss reitet der einsame (?) Cowboy mit seinen 90 Pferden gen offenen Abendhimmel. – Es soll wieder kälter werden.

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Im Beitrag vom 25. Januar schrieb ich „demnächst“. – „Demnächst“ war heute. Die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme = Nutzung von Kies bis Geröll zum Einbau von Lenkbuhnen und Laichbetten hat begonnen.

Hier folgen ein paar erste Eindrücke.

Blick Seeve-aufwärts - schneller Temperaturanstieg hat den Schnee schmelzen lassen. Die Wasserführung ist allerdings nur gering gestiegen.

Blick Seeve-aufwärts – schneller Temperaturanstieg hat den Schnee schmelzen lassen. Die Wasserführung ist allerdings nur gering gestiegen.

Praxiserprobte Baumenschen haben die Sprühkennzeichnungen auf Schnee längst durch die gute, alte Holzkennzeichnung ergänzt.

Praxiserprobte Baumenschen haben die Sprühkennzeichnungen auf Schnee längst durch die gute, alte Holzkennzeichnung ergänzt.

Der Fernblick auf die Baustrecke mit Maschinen-Ensemble zeigt bereits die durch geeigneten Einbau erzeugte Turbulenz.

Der Fernblick auf die Baustrecke mit Maschinen-Ensemble zeigt bereits die durch geeigneten Einbau erzeugte Turbulenz.

Genau so soll das sein. Aus dem kanalartig missgestalteten, gleichförmigen Fließgewässer entsteht wieder der vielgestaltige Forellenbach. Und das geschieht „in-stream“, d.h. im bestehenden Ausbauzustand, da angrenzende Nutzung ein Wiederschaffen von Windungen bis hin zu Mäandern mindestens derzeit nicht zulässt.

Als Bauform wurden Lenkbuhnen gewählt, schräg gegen die Strömung gerichtete Unterwasserlenker, wie sie hier im Blog bereits beschrieben wurden. – Geben Sie bei Suche doch einfach mal „Arteser“ ein. (Das ist eine Ortsbezeichnung für Kundige – hier wird über eine Rohrleitung eine artesische Quelle dem Fließgewässer zugeführt. Leider war dort eine Gestaltung als frei fließender Bach nicht erlaubt. Aber der den Arteser aufnehmende Heidebach konnte im Winter 2010 / 2011 durch eine Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme mit vergleichbarer Materialmenge wie hier an der Seeve belebt werden.)

Und so sieht eine ordentliche Lenkbuhne aus. Uferschutz und daran schräg gegen die Strömung liegende Steinpackung. Auf der anderen Uferseite muss als Erosionsschutz ebenfalls eine Steinpackung liegen. - Das Strömungsbild gibt einen Eindruck über die gewonnene Strömungs- und Strukturvielfalt.

Und so sieht eine ordentliche Lenkbuhne aus. Uferschutz und daran schräg gegen die Strömung liegende Steinpackung. Auf der anderen Uferseite muss als Erosionsschutz ebenfalls eine Steinpackung liegen. – Das Strömungsbild gibt einen Eindruck über die gewonnene Strömungs- und Strukturvielfalt. Aufgrund der offenen Bauweise erfolgt so gut wie keine Wasserspiegelanhebung.

Alles geht Hand in Hand. Der Maschinenpark ist optimal gewählt, jeder weiss, was zu tun ist.

Alles geht Hand in Hand. Der Maschinenpark ist optimal gewählt, jeder weiss, was zu tun ist.

Abwärts wird gerade ein Laichbett angelegt. Das wird im nächsten Beitrag in ein paar Tagen beschrieben.

Abwärts wird gerade ein Laichbett angelegt. Das wird im nächsten Beitrag in ein paar Tagen beschrieben.

Ein paar Feinarbeiten werden - auch mit Großgerät - selbstverständlich fein erledigt.

Ein paar Feinarbeiten werden – auch mit Großgerät – selbstverständlich fein erledigt.

Und schon ist das Großlager fast geräumt. - Mehr demnächst in diesem Blog, wenn in 2 Tagen die Abnahme des Ganzen erfolgt.

Und schon ist das Großlager fast geräumt. – Mehr demnächst in diesem Blog, wenn in 2 Tagen die Abnahme des Ganzen erfolgt.

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Dann man tau!

Dann man tau!

Unter anderem der Geselle, der die im folgenden Foto sichtbaren Spuren hinterlassen hat, wird profitieren.

Sitzplatz, Rutsche ins Wasser, nach hinten aus dem Foto Fußspur-Autobahn - wer war das?!

Sitzplatz, Rutsche ins Wasser, nach oben aus dem Foto Fußspur-Autobahn – wer war das?!

Der mit diesem Fußabdruck war`s.

Der mit diesem Fußabdruck war`s.

Demnächst kommen ca. 300 m³ Kies und Geröll aus Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen und werden aus der bisherigen Sandwüste ein strukturiertes Gewässerbett entstehen lassen. Speisekammer, Versteck für Wirbellose und Fische, Fodder für den Odder – all das wird anschließend zuhauf da sein.

Was für eine Abendstimmung - die Ortsbegeher sind begeistert. - Möge das Projekt gelingen!

Was für eine Abendstimmung – die Ortsbegeher sind begeistert. – Möge das Projekt gelingen!

Auch den Silberreiher - Einwanderer des Klimawandels? - wird`s begeistern.

Auch den Silberreiher – Einwanderer des Klimawandels? – wird`s begeistern.

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IMG_7358 - Harte Mähkorbunterhaltung Ovq

Januar 2013 – der Mähkorb war wieder da. Die Böschungen sind gemäht wie Golfrasen, das Ufer verletzt und unterschnitten. Erosion und Absturz werden bei folgender, fortgesetzt harter Gewässerunterhaltung zu immer breiterem, tieferem Profil führen.
Für Leben ist in solch hingerichtetem Gewässer kein Raum. – Dabei liegen seit Jahrzehnten Unterlagen und Praxisbeispiele vor, wie es richtig ginge.

Es ist kaum zu glauben, 12 Jahre Wasserrahmenrichtlinie, 35 Jahre Verschlechterungsverbot im deutschen Wasserrecht (ja, das steht da seit 1977 drin) und die Gewässerunterhaltung in Niedersachsen definiert weiter ihre eigene Realität in der Fläche.

Man darf gespannt sein, ob Deutschland wegen Verstoß gegen geltendes Recht und Nichterfüllen eigener in Brüssel angeregter Ziele einmal mehr mit erheblichen Geldstrafen belegt wird.

Immerhin versucht in jüngerer Zeit der Wasserverbandstag, Kopfverband auch der Gewässerunterhalter, über Fortbildung Veränderungen des zerstörerischen Handelns zu erreichen.

Wie sagt der Geschäftsführer Godehard Hennies in einem Vortrag [Info nicht mehr im Netz], hinterlegt mit Folien, so treffend:

– Die Gewässerunterhaltung ist an den Bewirtschaftungszielen des Wasserechts auszurichten. (Folie 11) [Anm.: und deren Grundlagen sind das Verschlechterungsverbot und das Verbesserungsgebot]

– „… wer die Schaufel ansetzt, übt öffentliche Gewalt aus“ (Folie 4)

Dem entsprechend weist Ulrich Ostermann ebenfalls auf der BWK-Fortbildung 2011 [Infos nicht mehr im Netz] darauf hin, dass

– die Unterhaltungspflichtigen die Herausforderungen annehmen müssen, Gewässerunterhaltung im Konsens mit allen Interessengruppen durchzuführen (Folie 5) und dass

– ein „Weiter so wie bisher“ kurz- bis mittelfristig zu rechtlichen Problemen/Konsequenzen führen wird. (Folie 6)

Dessen ungeachtet fährt der Mähkorb weiter seinen Weg - bachauf.

Dessen ungeachtet fährt der Mähkorb weiter seinen Weg – bachauf.

Angesichts der weiter flächendeckenden Zerstörung der Gewässerlebensräume durch harte Gewässerunterhaltung bis in den Quellbereich in den meisten Einzugsgebieten ist es an der Zeit, dass die Wasserbehörden ihre Möglichkeiten nutzen, diesem Treiben ein Ende zu bereiten.

Fortbildung allein scheint – wir befinden uns im Jahre 12 der Wasserrahmenrichtlinie – wie alles Beschwören freiwilliger Vereinbarungen nicht zum Ziel zu führen.

Wir dürfen gespannt sein, wie es hier im anmoorigen Umfeld des NSG Obere Wümmeniederung demnächst aussieht. - Nach Neuausbau eines Quergrabens haben in der rauen Fläche seit einem Jahr Brennesseln die Mädesüßfluren weitgehend ersetzt - Stickstofffreisetzung durch Bodenentwässerung und -belüftung anzeigend.

Wir dürfen gespannt sein, wie es hier im anmoorigen Umfeld des NSG Obere Wümmeniederung demnächst aussieht. – Nach Neuausbau eines Quergrabens haben in der rauen Fläche seit einem Jahr Brennesseln die Mädesüßfluren weitgehend ersetzt – Stickstofffreisetzung durch Bodenentwässerung und -belüftung anzeigend.

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… und all denen, die seinen Lebensraum mit Stein, Holz und standorttypischem Baum wieder vielfältig gestalten!

Zum Jahresabschluss kann der aufmerksame Wanderer die Forellen beim Laichen beobachten.

Wohl 15 Fische zwischen 40 und 80 cm beschäftigen sich auf dieser großen Kies-/Geröllbank - ein ständiges Hin und Her.

Wohl 15 Fische zwischen 40 und 80 cm beschäftigen sich auf dieser großen Kies-/Geröllbank – ein ständiges Hin und Her.

Wer nun angesichts des Fotos seine Gedanken in falsche Richtungen lenkt:

– Forellen haben Schonzeit.

– Wer generell über Fische und ihre Nutzung nachdenkt, ohne sich um Grundlagen zu kümmern, sollte sich über die Inneneinrichtung „Schwedische Gardinen“ informieren. Dazu kann man z.B. kurz und bündig im Strafgesetzbuch, § 293 nachlesen.

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In der Nacht - es schneit, offenbar mehr, als eigentlich angesagt.

In der Nacht – es schneit, offenbar mehr, als eigentlich angesagt.

10 cm sind es wohl geworden, wie der Wilder-Garten-Aspekt zeigt. - Wie gut, dass Sonntag ist.

10 cm sind es wohl geworden, wie der Wilder-Garten-Aspekt zeigt. – Wie gut, dass Sonntag ist.

„Salz, Salz, Salz – Gott erhalt`s.“ ? ? ? (vgl. Nikolausi-Blog vom 6.12.)

„Schnee und Schieber hab` ich lieber.“

Schnell ran - anscheinend will noch keiner sonst raus. Wie gut, dass ich fertig bin, es regnet drauf. Gleich wiegt der Schnee doppelt so viel.

Schnell ran – anscheinend will noch keiner sonst raus. Wie gut, dass ich fertig bin, es regnet drauf. Gleich wiegt der Schnee doppelt so viel.

Und jetzt schnell rein zum Frühstück!

Und jetzt schnell rein zum Frühstück!

Später, ein Bisschen heller ist es ja – und es regnet weiter drauf.

Das ist ja ein ordentlicher Haufen geworden, nur von der Auffahrt.

Das ist ja ein ordentlicher Haufen geworden, nur von der Auffahrt.

Anderswo liegen sicher ordentlich Schneewehen - wie die kürzlich bei Tiefbau gesägte Erle zeigt, wehte es den Schnee von Westen an.

Anderswo liegen sicher ordentlich Schneewehen – wie die kürzlich bei Tiefbau gesägte Erle (unser Haus-Baum im Buchenweg) zeigt, wehte es den Schnee von Westen an.

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Die Edmund Siemers-Stiftung hat ihrer Buchreihe ein neues Buch hinzugefügt (im vorstehenden Link ist eine Kurzinformation mit Inhaltsverzeichnis zu finden).

Wer sich dafür interessiert, findet das Buch im Handel (ISBN-13: 978-3848233359) und bei den gängigen online-Händlern . Auch ist es direkt beim Hersteller BOD zu beziehen.

001 - U1 Fuhlau

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Goldenes Detmold (Werre) – das hatte die Bezirksregierung mit dem alten Petrus ja gut abgesprochen, wie dieses Foto bereits zeigt.

Fast 200 Interessierte nahmen an der Gewässerkonferenz 2012 der Bezirksregierung Detmold Teil.

Der Vortragsteil war gut vorbereitet. Start-Buttons führten schlank in die Vorträge.

Natürlich spielte das Thema Durchgängigkeit eine wichtige Rolle. Das Besondere hier: sie wurde einmal nicht mit Lachs- und Meerforelle transportiert.
Fotos und Filme von Elritzen zeigten beeindruckend, mit welchem (Nach)Druck die Gewässerlebewesen zu ihren Laichgebieten gelangen möchten – klicken Sie mal auf`s Bild und sehen sich die Springer an.

Wenn denn die Durchgängigkeit mal durchgängig hergestellt wäre …

Der Lebensraum selbst in Längs- und Querprofil, in Horizontale und Vertikale, nicht  zu vergessen Ufer und Umfeld wird nach wie vor viel zu wenig beachtet. So stehen denn auch hierzu Beispiele in Vortrag und Exkursion an. Stein und Holz spielen bedeutende Rollen.

Nach all den interessanten Vorträgen am Vormittag soll es nun endlich ins Freie gehen. Informationsmaterial wird transportiert.

Am Ziel, Werre in Detmold, angekommen – Blick Brücke-aufwärts: auf der Suche nach mehr Struktur.

Speisekammer – Blattrückhalt in rauer Sohlstrecke.

Erle in der Mauer, Gleithanguferentwicklung – die Natur macht, was sie will … – Darf die das?!

Brücke-abwärts gesehen – hier war der Mensch am Werk, Prall- und Gleithang neu nach Freilegen der vorher zugebauten Werre.

Den Blick gehoben – und da ist sie ja auch schon: unsere antransportierte Information.

Ein früheres Fabrikgelände mit zugebautem Fluss machte Platz für Wohnbebauung und ein erlebbares städtisches Fließgewässer mit Wanderweg.

Neuer Bach-Aspekt neben neuer Wohnbebauung – manch einer muss sich an die neue, „wilde“ Natur sicher noch gewöhnen.

Umweltbildung neben dem Werre-Wanderweg – Insektenhotel.

Und da – ein Denk mal … (?)

Forelle mit Telefon – Gegensprechanlage am Bach.

Die Gegenseite, Pirat.
(Wie so oft erleben wir den Vorführeffekt – Gegensprechanlage funktioniert nicht. Oder wir haben etwas falsch gemacht, sind halt keine Kinder mehr.)

Am „Denk-Mal“ gibt es sinnige, geschriebene Information. Die vernachlässigten Bäche und kleinen Flüsse werden gut vermittelt.

Die Exkursionisten ballen sich an diesem Info-Point.

Aspekt der Gewässerlandschaft – Blick durch eine „Wasseramsel-„Silhouette.

Ohne Worte.

Wirtschaftsbetriebe Löhne – Kooperationspartner des Projekts Weser-Werre-Else. Wenn man deren Leistung nachvollzieht, wünscht man sich mehr solch gute Kooperationsbeispiele in Stadt und Land. Möge NRW diesen Schatz achten und fördern.

Uuund dann … – haben sich ein paar Gewässerschutz-Leuchttürme noch eine Spezial-Exkursion gegönnt. – Nicht „über sieben Brücken …“, aber über diese weitere und über einen Zaun … haben wir das Gelände (ein Schild sagt „Auf eigene Gefahr …“) betreten.

Zum Glück war der Hundevereinsplatz nicht besucht, waren die Hunde nicht los. – Warum da aber auch wieder mal aus privatem Nutzgelände in öffentliches Schutzgelände ein Pförtchen geht … Und warum vom Pförtchen eine Mähfläche zum Bach runtergeht … Fragen über Fragen!

Hier, ein Stück bachab vom offiziellen Exkursionsgelände, hat man beim Restaurieren der Werre mehr Platz gegönnt.

In der Broschüre „Bäche und Flüsse werden lebendig – Renaturierung in Ostwestfalen-Lippe“ ist diese Strecke und deren abwärts anschließendes Stück als Beispiel 8 erläutert.

Werre mit abendlichem Herbstsonnenschein – das Mutterfoto für das Startfoto dieses Beitrags „Goldenes Detmold“.

Standorttypischer Gewässergrund, eigendynamische Querschnittsentwicklung – Vielfalt.

Stein und Holz, eigendynamische Tiefenentwicklung – möge deren Akzeptanz allerorten zunehmen.

Welcher Lachs laicht solche Rieseneiner?! – Der Standortbiologe forscht … – und findet keine Antwort.

Die Sonne steht tiefer, der Zug ruft – wir müssen los.
Tschüß Werre, tschüß Detmold – besten Dank für diesen schönen Tag!

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