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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Überbreit, die Ohlau bachauf der Brücke am Golfplatz.

Der Gewässergrund ist durch Sandablagerung und Sandtreiben vollkommen öde. Noch vor wenigen Jahren lagen hier Kiese und Gerölle frei, Meerneunaugen laichten unmittelbar im Bereich der Brücke.

Zusammen mit dem Gewässerpflegeverband Ohlau werden wir versuchen, wieder den natürlichen Steingrund des Moränenbachs herzustellen. Zum Einen wird das vom Verband durch Kieslenker bachab am linken Ufer erfolgen. Zum Anderen hat der Anglerverein Forelle e.V., Bad Bramstedt, mit „Hölzchen & Stöckchen“ Treibselsammler bachauf in der Innenkurve hergestellt. So soll der Sand durch Umlagern den Gleithang wieder aufbauen, der Bach durch Strömungskonzentration und Turbulenz dem Prallhang seinen Kiesgrund sowie die Fischunterstände entwickeln.

Ende Oktober waren die Treibselsammler schnell hergestellt. Kleines handicap: bei erhöhtem Wasserstand hätten sich an Stelle der Watstiefel Wathosen bewährt.

Nun, bei noch etwas höherer Wasserführung, also die Nachschau.

Blick bachauf – nur anhand der typischen Mikroturbulenzen sind drei der Sammler erkennbar.

Gute Einbindung ins Ufer. Wir sind gespannt, was uns später ein Besuch bei Niedrigwasserführung zeigen wird.

Wichtiger Anzeiger beim Restaurieren: „Das Brechen des Spiegels“ – gesunde Bäche und Flüsse fliessen turbulent.

Wir gehen zurück, blicken über zwei der Treibselsammler Richtung Brücke mit Messstation.

Zum Abschluss dieser Tour geht es weiter bachauf, Retentionsbecken im Raum Kaltenkirchen ansehen, die aufgrund neuer Bebauungspläne entstanden. Dazu demnächst mehr.

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Über das Restaurieren an der Osterau im Wildpark Eekholt mit Kies und Holz ist hier im Blog am 26. und 30. September sowie am 2. Oktober berichtet worden. Die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler ist mir noch sehr gegenwärtig. Auch 2018 wird das Wassercamp der Unterelbeschulen hier aktiv sein. Neben Gewässeruntersuchungen wird weiteres Restaurieren auf dem Plan stehen. Zwischenzeitig habe ich bei höherer Wasserführung nachgesehen, wie die Lenkbuhnen und die Treibselsammler wirken – sehr gut und bei Hochwässern, wie geplant, frei überflossen. Eine gemeinsame Begehung mit zwei Gewässerpflegeverband-Vorsitzenden und der Umweltberaterin des Wildparks stand gestern auf meinem Reiseprogramm. Anschliessend ging es an die Ohlau – darüber wird in einem eigenen Beitrag informiert.

Die Anreise erfolgte durch spätherbstliche Agrarlandschaft. Im Radio kam gerade die Meldung zum beendeten Hamburger Winterdom „… Rückgang der Besucherzahlen … Von 31 Veranstaltungstagen waren 24 verregnet“. Sowas soll vorkommen gemäß der Wetterstatistik.

Dieser Mais ist immerhin geerntet – Anbau auf ungeeigneter Fläche, sollte Grünland sein. Falsche Subventionierung zerstört Grundkapital der Landschaft.

Reichlich Mais steht noch, gutes Versteck für überbordende Wildschweinpopulationen. (Bitte nicht betreten!)

Mein Exkursions-Wetterkonto bei St. Petrus steht noch auf sehr gut. So fahre ich wieder hinter der Wetterfront „on the sunny side of the street“.

Angekommen.

Da ist er, der Osterauwanderweg.

Die Restaurierung fand an dieser Strecke statt.

Startpunkt der Restaurierungen am Osterauwanderweg – die Lage der beiden Lenkbuhnen ist erkennbar. Das Hochwasser fliesst ungehindert über die Unterwasserstruktur hinweg.

Auch die Wirkung der Treibselsammler ist gut zu sehen – Mikroturbulenzen ohne Behinderung des Abflusses.

Ganz wesentlich ist die Einbindung ins Ufer, die bei Hochwasser sichtbar sein soll. An anderen Stellen ist das nicht wie hier der Fall, Informations- und Verbesserungsansatz für das Wassercamp 2018.

Neben anderen Stellen der Strecke steht am Ende des Osterauwanderwegs noch Arbeit mit Holz und Kies an.

Wegen Transportproblemen konnte hier eine prioritäre Lenkbuhne 2017 noch nicht eingebaut werden.

Blick von bachauf: Die noch ausstehende Lenkbuhne wird künftig die Strömung Richtung Brückendurchlass lenken (rot: heute, gelb: nach dem nächsten Wassercamp).

Bachab der Brücke, im Hirschgehege, wird der Wildpark selbst Restaurieren starten. Extremer Ufervertritt hat im Bachbett eine überbreite, Sandfang-ähnliche Wüstenei entstehen lassen. Kies, Holz und Erlen auch am rechten Ufer können helfen.

Die Beteiligten sind sich einig, dass diese sehr schön sichtbaren, gut wirkenden, beispielhaften Lebensraumverbesserungen mit Informationstafeln ausgestattet werden.

Auf geht`s zur Ohlau, Bad Bramstedt. Davon mehr in einem weiteren Beitrag.

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Die Kiesschüttungen der ländlichen Mühlenau haben inzwischen diverse Niedrig-, Mittel- und Hochwasserperioden erlebt. Mal sehen, was der Bach (und sein Fischbestand) aus dem Angebot gemacht hat.

Nach erhöhtem Abfluss fällt der Wasserstand gerade, hier am Zusammenfluss Mühlenau – Rugenwedelsau.

Gut hat die bekieste raue Rampe den Kies bei wechselnden Wasserständen bachab transportiert und „an den richtigen Stellen“ abgelegt.

Vortices – Turbulenz wechselt mit Ruhe, so sieht ein abwechslungsreicher Bachlebensraum von oben aus.

Und, tatsächlich, sie waren da. Meerforellen haben im Anstrom der entstandenen Rauschen ihre Eier in den Kies gegraben.

Auch Anlieger, Wasserverband und Wasserbehörde sind zufrieden. Solch instream-Restaurieren verbessert den Lebensraum und behindert den Abfluss nicht.

Man darf eben „viel Regen“ und (zeitweilig) nasses Gelände nicht verwechseln mit schlechtem Abfluss – hier fliesst das Gewässer reichlich tiefer, als die Pfütze auf dem Gelände steht.

Zum Glück ist heutzutage ja auch klar (oder nicht ?), dass man in Überschwemmungsgebieten zweckmäßiger Weise nicht baut.

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CDU, ERWACHE: GRÜNDE ENDLICH DEN BAYERISCHEN LANDESVERBAND!

Wir „anderen“ Bürgerinnen und Bürger der Bundesländer in diesem Bund sind nicht weiter bereit, CSU-Alleingänge zu akzeptieren.

Dass ein Bayer namens Schmidt in einem „interregnum“ Vereinbarungen bricht, wie heute in der EU geschehen, ist schlicht unakzeptabel.

Die erste Meldung kam mir spanisch vor – war aber Dänisch – weitere 5 Jahre für Glyphosat! Wie konnte das passieren?

Das heute-journal klärte dann über den skandalösen Sachverhalt auf, s. oben.

So hat sich die CSU, die in der vorigen GroKo – wieder einmal – durch unerträgliche Verkehrs- und IndustrieAgrar-Politik „glänzte“, in unserer Landschaft 5 weitere Jahre farblich verewigt. Ein paar bekannte Beispiele im Folgenden.

Oh, Du giftiger Tannenbaum – flächige Giftbehandlung.

Großflächig Landvergiftung am Ortsrand, buntes Wohnen garantiert.

Gelb von Herbst bis Frühjahr in der Industrieagrarlandschaft – was für ein Futter für Wildtiere! Mal ganz abgesehen vom Total-Overkill.

Großflächig „Sikkation“, welch vornehmer Klang! – Das Totspritzen für Alles kurz vor der Getreideernte. Beste Garantie für Glyphosat und Abkömmlinge in Frühstücksbrötchen und Bier.

Herzlichen Dank also, liebe Politik, dass wir neben Weiterfinden von Glyphosat und -Abkömmlingen in Wasser, Boden und Luft diese Errungenschaften der Menschheit auch beim Tannenbaumkauf erleben dürfen, Ortsrandlagen zwangsbetroffen sind und weiter zum Thema Biodiversität, Insekten- und Vogelrückgang nur leeres Stroh gedroschen wird.

Insgesamt wünscht man sich als Wähler allerdings schon lange, dass dieser bayerische Spuk einer Zwergpartei im Bund endlich durch Gründung eines CDU-Landesverbandes „dort unten“ beendet wird.

Gespannt sein dürfen für auf die Rahmenbedingungen der nächsten 5 Jahre mit Glyphosat

– wird endlich „Gift in Laienhand“ beendet?!

– wird insgesamt die unsägliche Sikkation verboten, so dass zumindest Frühstücksbrötchen und Bier schon Mal Glyphosat-frei werden?

– wird es weitere Entschärfung unserer täglichen Giftsituation geben?!

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Es weihnachtet sehr, auch weiterhin werden gern Bücher verschenkt. Oft werde ich gefragt, warum ich „Lebendige Bäche und Flüsse – Praxistipps zur Gewässerunterhaltung und Revitalisierung von Tieflandgewässern“ nicht neu auflege. Immerhin stammt das Buch aus dem Jahr 2000.

Der kleine Bestseller – best practice für Fliessgewässer auf Moräne / in der Geest.

Die Antwort ist leider banal. Auch im Jahr 17 nach Inkrafttreten der Wasserrahmenrichtlinie herrscht in den meisten Gewässerstrecken harte Unterhaltung vor. Ein flächenhafter Blick auf Satellitenbilder im Internet enthüllt erschreckend, dass auch vom Thema Randstreifen, ganz zu schweigen von standortgerechtem Baumbewuchs der Ufer, gar Auwaldentwicklung so gut wie nichts zu sehen ist.

Warum also ein Buch neu auflegen, das langjährig bewährte „best practice“ nach wie vor für alle Interessierten anwendungsnah vermittelt?

Übrigens vermitteln mir Fachkollegen wie praktizierende Laien bis hin nach Bayern, Baden-Württemberg, auch Österreich und Schweiz, dass die im Buch für Tieflandgewässer aufgeführten Grundlagen, Probleme sowie Lösungsmöglichkeiten genau so für deren „Flachlandgewässer“ gelten. Ich leite daraus ab, ein „Flachlandgewässer“ anderswo ist wie ein Tieflandgewässer (der Geest), nur in einem höheren Stockwerk.

Manch einer mag meine Ansichten nicht teilen. Nun, vielleicht habe ich einen Knick in der Pupille (ganz sicher sogar, bei dem Alter – die Brille ist entsprechend vom Fachmann). – Der Blick ist also weiterhin scharf. Was ich so sehe, belegen die folgenden zwei Fotos – heutige Realität.

Sieht aus wie ein mal wieder unsinnig dicht an ein Gewässer geplanter Fuß- und Radweg in Vorbereitung. Ist es aber nicht.

Auch weiterhin werden Jahr für Jahr Bäche und kleine Flüsse streckenhaft von Uferböschung zu Uferböschung gemäht und gebaggert, quantitativ potentiell reiche Lebensräume entleert und „die Insassen“ auf Land getrocknet.

Ein Mäander, ein Mäander! – Das Leben endet auf der Uferböschung, zurück bleibt eine öde Wüstenei.

Beliebige Mengen gleichartiger Fotos von Strecken nahezu jeden Bachs, insbesondere in den quellnahen Bereichen (dort, wo die Spezialisten wohnen (würden)), könnten hier folgen. Das erspare ich mir und den Leserinnen und Lesern meines Blogs.

Wer die Sache positiv sehen möchte, sucht hier im Blog z.B. mit dem Stichwort „Restaurieren“ oder „Kies“, Holzinteressierte gehen in die Rubrik „Hölzchen und Stöckchen“. Es bleibt viel zu tun, es gibt viele Möglichkeiten für alle, die ihren Bach vor der Haustür verbessern möchten.

Sofern „Madsen und Tent (2000)“ noch nicht Lesestoff war: Das kann geändert werden. Wie oben gestartet – Weihnachten steht fast vor der Tür.

Bleibt für 2018 ff. zu hoffen, dass sich möglichst alle am Gewässer Werkelnden verpflichtet fühlen / werden, sich im Sinn von Fachlichkeit und Recht zu qualifizieren, z.B. hier – und diese Grundlagen ab sofort auch anzuwenden.

 

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Im Bund gerade gescheitert, gleichwohl überall farblich zu finden – nicht nur in Schleswig-Holstein.

Die Farben Jamaikas.

Und hier im Original.

„Grün ist Leben“ sagt die Homepage der Baumschulen.

Aus Sicht des Bodenschutzes muss ergänzt werden: Und Schwarz (von Herbst bis Frühjahr) bedeutet Missachten der Bodenfunktionen, Optimieren von Erosion.

Aus Sicht unseres Lebensraums Erde zu dieser speziellen Farbe Gelb steht die klare Erkenntnis: Solch Gelb ist der Tod – flächenhaft.

Passend zur Weihnachtszeit (ganzjährig zu fotografieren): Oh, Du giftiger Weihnachtsbaum!

Glyphosat flächig in Nadelholz.

Glyphosat-Gelb vor Laubholz.

Glyphosat-Gelb quantitativ längs jedem Grenzmeter.

Glyphosat-Gelb: Klotzen und Kleckern schliessen sich nicht aus.

Bloß die Spritze nicht beim Queren von Wegen abstellen …

Als gäbe es ausser Gift keine andere Praxis für flächenhaften Einsatz …

LandArt – Mäander „strukturiert“ auf totgespritzter Fahrstrecke.

Damit nicht nur Gelb zu sehen ist: Schwarz-Grün bei Nässe.

Und noch ein Bisschen LandArt – früher vermied man, mit ungeeignetem Gerät zu falscher Zeit auf ungeeignetem Gelände zu fahren.

Und wenn`s dann richtig nass wird …

Für 2018 habe ich Richtung der grünen Gewerbe bzw. Industrien wie Baumschulen und Agrar nur ein paar bescheidene Wünsche:

  • Mögen die Agrar- und Baumschulverbände und -vereine die schwarzen Schafe in ihren Reihen in unseren gesetzlichen Rahmen zurück-geleiten.
  • Mögen sie sich mehr um Fachliches, verbunden mit Qualität kümmern als um Lobbyismus. – Es macht uns zur Subvention zwangsveranlagten Steuerzahlern keinen Spaß, in den Newslettern wiederholt von der Notwendigkeit von Glyphosat, gar Neonicotinoiden zu lesen angesichts des grassierenden Individuen- und Artenverlusts in unserer Landschaft.

Von unserer Politik wünsche ich mir, dass sie endlich wieder die hinreichend vorliegenden – und jährlich neu kommenden – Sachverständigengutachten als Grundlage ihres Handelns nimmt – statt blindlings Eigennutz-Lobbyismus von Verbänden hinterherzuhecheln.
(Man wird sich doch mal was wünschen dürfen.)

Ach, noch ein Wunsch an die Politik, insbesondere derzeit im Bund: Bitte nicht nur von Verantwortung reden.

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Heute, jedenfalls der Vormittag, wird angesichts des Regens zu einem Spaziergang entlang der Wedeler Au, Rissen, genutzt – Anfahrt mit dem Auto.

In einer Woche steht ein NABU-Bachaktionstag weiter bachauf an. Wir wandern entlang älterer Restaurierungsstrecken.

Schön ist`s auch im Herbst im Klövensteen. Im Hintergrund grüßt das Hanna Reemtsma Haus, fast wie eine Felsenburg.

Der Wasserstand fällt, liegt etwa 25 cm über mittlerem Abfluss. Schöne Strukturvielfalt der Gewässersohle.

Verbessertes Längs- und Querprofil, hier durch wechselnd eingebautes Totholz und Kies.

Der Wanderweg ist von Sperren frei gesägt.

Hier hat es eine mittelalte Eiche aus dem Baumbestand heraus über den Weg geworfen.

Mein Lieblings-Fotobereich mit Kolk-Rausche-Abfolgen ist durch eine Baumkrone zugelegt.

Die neu hergestellten Überschwemmungsflächen sind abgezäunt.

Die bachauf folgende Strecke ist von der Wasserwirtschaft des Bezirksamts Altona, Hamburg, neu gestaltet worden.

Die untere Überschwemmungsfläche hält das Wasser.

Erläuterungstafel an der oberen Überschwemmungsfläche.

Wir gehen durch den Klövensteen zurück.

Einen Alt-Nadelholzhorst haben die Stürme mächtig gebeutelt.

Der Zugang zu Waldwegen auf der anderen Straßenseite ist noch versperrt.

Fast allein, bis auf wenige Hundeführer, gehen wir durch den Mischwald – bald ist das Auto erreicht.

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Das Gute erstmal vorweg – hier, lokal, ist nicht wirklich etwas passiert. Für Sturmfluten gibt`s die Deiche, weitere Vorkehrungen und Verhaltenshinweise und man verhält sich möglichst entsprechend.

Nicht überstanden allerdings hat unser windanzeigender, über viele Stürme erprobter Balkon-Marienkäfer den „Herwart“. Materialermüdung nach Jahren der Aktivität macht einen Neukauf erforderlich.

Schulauer Hafen, Wedel, weg – so 3 Meter über normalem Tidehochwasser, das ist schon etwas Besonderes.

Angesichts des sonnigen Sonntags waren dementsprechend flächenhaft Spaziergänger unterwegs. Radler mussten aufpassen, Autofahrer hätten das „outback“ meiden sollen.

Wer Verhaltensregeln nicht beachtet, bleibt schon Mal in unerwartet tiefem Wasser vor dem Deich stecken – abgespannt.

Wie schon beim vorigen höheren Tidehochwasser gezeigt: Abflusseinrichtungenmüssen natürlich gewartet werden, sonst kann der Elbewasserstand noch so tief fallen und mancherorts tut sich wenig.

Im Yachthafen – schon 1 m weniger nach Hochflut, reicht noch als besonderer Anblick. Jetzt aber schnell die verbliebenen Boote in Winterruhe bringen.

Raues Wasser auf der Elbe – Wind steht gegen Ebbe, ablaufendes Wasser.

Die Mündung unseres kleinen Hausbachs, der Wedeler Au – vollständig von der Sturmflut überprägt.

Hinterm Deich geniesst eine Marschkuh die Morgensonne – vor Pappeln und einem grasenden Schwarm Nonnengänse.

Fährmannssand, besonntes Weidevieh vor Willow Henge.

Fast zu stürmisch – begeisterte Drachenfamilie auf dem Deich.

Erstmal den Drachen wieder richten – Farbenspiel und Treibgut am Deich zeigen, dass wir die 3 m-plus-Sturmflut schon eine Weile hinter uns haben.

Wieder hinterm Deich – sonnenbeschienenes Marsch-Vieh und Nonnengansschwarm.

Auf dem Rückweg – Langer Damm, die Schosse auf den alten Kopfweiden biegen sich im Sturm.

„Herwart“-Schilf – beugt sich fast waagerecht.

Nun hat es sogar die etwas geschützt stehende alte Trauerweide zerrissen.

Marsch-Geest-Wechsel vor Wedel, die urigen Altweiden am Deich der Wedeler Au querab Batavia existieren noch.

Wie fast überall bei Altbaumbeständen fehlt allerdings für kommende Generationen der Nachwuchs-Baumbestand – schade um das künftige Landschaftsbild.

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Es hat ein Bisschen länger gedauert … – Schliesslich haben wir es doch geschafft, vor Ende der 100 Jahre Heinz Sielmann-Ausstellung nicht nur in Berlin zu sein, sondern auch das Naturkundemuseum zu besuchen.

Die Saurier interessieren uns heute nur am Rande.

Auf die Inhalte der Sielmann-Ausstellung geht der obige Link ein, ich zeige mit Erlaubnis hier einige uns beeindruckende Exponate.

Gleich zu Beginn guckt uns ein Wisent an.

„Die Kelle“ – Biberschwanz.

Und hier die Totale.

Perspektive Wildschwein und Wisent.

Muss sein – der Eisvogel.

Geliebt und gehasst.

Fisch-Profi Kormoran – er hat einen Beruf und den übt er ordnungsgemäß aus.

Der Dachs.

Auch die Fischpräparate begeistern – hier zwei Flussbarsche.

Der Fischadler.

Der rote Milan.

Irgendwie hat irgendwer mit fast jeder dieser Arten irgendein Problem – wieso eigentlich?

Nebendran eine Flugstudie – der Seeadler.

Was hat die Schweinehälfte im Naturkundemuseum verloren?

Auf der Schweinehälfte – gute Idee – wird in der ARA-Ausstellung verdeutlicht, wohin unser Fleisch-Wahn unseren Erdball führt bzw. schon geführt hat. Man muss ja kein Vegetarier oder Veganer sein. Weniger Fressen und – auch für die eigene Gesundheit – angepasster Fleisch essen brächte schon allerhand (sagt hier aus eigener Praxis ein Metzger-Sohn).

Exponate der Ara-Ausstellung – insgesamt eine beeindruckende und erschütternde Erfahrung.

Kleine Pause mit Faxen im Picknickraum.

Schon beeindruckend, so ein Hai-Revolvergebiss – kein zahnloser Tiger, zweiffellos.

Nach kleinem Imbiss verlassen wir – an Sauriern vorbei – das Naturkundemuseum.

Und jetzt noch „richtig“ essen.

Na denn, Prost! Wie hier zu sehen, muss es nicht immer Schwarzbier sein.

 

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Die IGA 2017, Berlin, ist vorbei – kurz vor Schluss waren wir dort und haben für die dunklere Jahreszeit ein paar Farbeneindrücke gesammelt.

Sonnenaufgang hinter Häuserfronten – dieser Himmel! Das fängt ja gut an.

Auch die Kran-Nebelkrähen sind schon munter.

Nach dem Frühstück, es kann so langsam losgehen.

Das Wuhletal wollen und werden wir auch sehen.

Ob wir wohl den Kienberg erklimmen?

Angekommen – die IGA-Seilbahn (Attraktion im Norddeutschen Tiefland (?)) wirft IGA-Schatten voraus.

Noch draussen – schon ganz schön bunt hier!

Drinnen, Rotviolettes, flach, leitet uns Richtung Wuhle.

Blick über das Wuhletal zum Kienberg – die IGA hat sich einen interessanten Landschaftsraum ausgesucht.

Großstadtreiher im Regenrückhaltebecken – wie aus Hamburg bekannt, kann man solchen, falls der Standortvogel, fast die Hand geben.

Pfauenauge auf IGA-Blumen.

Gewässerquerung ermöglicht – mal anders.

Bergauf geht`s durch lichten Wald.

Richtig nett hier – die Schaufläche für Mischwald haben wir rechts liegen lassen.

Die neuen Stürme, die schon zuschlagen, wenn die Bäume voll im Laub stehen, haben auch das IGA-Gelände nicht verschont.

Birkenhain in der Morgensonne.

Knorr-Eiche.

Schwanenpaar mit Jungen vor Teich des Chinesischen Gartens.

Was kommt da unter flirrender Spiegelung?

Zwei dicke Koi-Karpfen, dürfen im Chinesischen Garten nicht fehlen.

Ein weiss-grauer Fisch.

Und ein weisser mit rotem Kopf – irgendwo sollen noch mehr sein.

Wir gehen weiter, geniessen den Tag.

Mal sehen, welche Wasserspiele nach der IGA erhalten werden.

So eine IGA ist nicht nur bunt, sondern auch lehrreich – hier: Tipp für einen besseren Umgang mit (Regen-)Wasser in der Stadt.

Für Veranstaltungen gibt`s die Arena.

Reges Treiben – IGA-Seilbahn vor Aussichtsturm. Wir bleiben unten.

IGA-Wasserwelten – Schreck lass nach! Nicht zu fassen, so also stellen sich Landschaftsplaner eine Quelle vor. Voll daneben!

Und ich wundere mich, warum Bäche so oft falsch restauriert werden.

IGA-Wasserwelten – neuer Schreck! Stillgewässer ohne Ufer, überkantet als Todesfalle für alle Hineingefallenen.

IGA-Wasserwelten – ein Wasserfall. Hochgepumptes Wasser, ein teurer Spaß.

Wasser in vertikaler Bewegung, platsch! Imposant ist es schon.

Grün vertikal – ein etwas versöhnender Aspekt der IGA-Wasserwelten.

So ein Bisschen enttäuscht gehen wir aus dieser Ecke aber doch raus (was für ein Kokolores mit dem Anschein: Hauptsache, es hat ordentlich Geld gekostet).

Zu kaufen – IGA-Eule vor Seilbahn.

Rotviolettes geleitet uns zum Ausgang.

Keine Frage – ein insgesamt bunter, interessanter Vormittag.

Und schon wartet der Nahverkehr auf uns. Mit dem Bus …

 

… in die U-Bahn (Brandenburger Tor-Motiv auf den Scheiben, im Tunnel vor dunklem Hintergrund) – auf zu neuen Taten.

 

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