Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Fliegenfischen, Angeln am Forellenbach’ Category

Die Waldfeen- und Naturburschenstrecke an der Este, vgl. Beitrag vom 21. Juni 2009, ist immer einen Spaziergang wert.

Die verschneite Landschaft ist attraktiv – bietet sie doch besondere Ansichten.

Este-Mänder, zum Beispiel, heben sich klar heraus.

Mäander der Este querab Drestedt.

Grundwasseraustritte mit Ausfällung von Eisenocker leuchten im Schnee.

In naturnahen Strecken schützen Erlenwurzeln das Ufer.

Landschaftsschäden, wie erodierte Gewässerüberbreiten durch Baumverlust, werden auch überdeutlich. Wo normalerweise Wurzelschutz den Boden hält, gehen riesige Bodenmassen „auf Reisen“.

Baumverlust führt zu enormen Bodenverlusten, wenn die Bäume durch kurzsichtiges Eigennutzdenken nur einreihig toleriert wurden. Schnell gehen tausende Kubikmeter Boden verloren.

Kein Wunder, dass die Budgets von Unterhaltungsverbänden (pardon, das ist „unser“ Geld, zwangsvereinnahmt von uns Steuerzahlern im entsprechenden Gewässereinzugsgebiet) durch diese anderswo zu baggernden Bodenmassen überstrapaziert werden. Dass durch die Schwächung der Gewässerturbulenz bei Gewässerverbreiterung der gesamte Lebensraum enorm verschlechtert wird, ist hinreichend nachzulesen.

Inzwischen haben die Meer- und Bachforellen ihre Laichsaison weitgehend beendet.

Von Meerforellen völlig durchgelaichter Kies. Die nächste Generation ist gesichert.

Gut, wenn ausreichend Gerölle und Kiese durch Gewässer-Restaurierung zur Verfügung gestellt wurden, wie kürzlich beim Bau der Otterpassagen an der Este, vgl. Beitrag vom 2. Dezember 2009.

Die Bachforellen haben hier am Ende der Kiesbank ganze Arbeit geleistet.

Besonders der Anstrom der Rauschen wird bevorzugt belaicht. Liegt der Kies großflächig, schlagen sich die Forellen ihre Kleinstruktur mit Kuhle und folgendem Kiesanstrom selbst.

Bachforellen-Laichbett im Detail.

Nach solch einem Spaziergang kehrt man zufrieden nach Hause zurück.

Geschafft!

Read Full Post »

– jedenfalls, was die Landwirtschaft angeht.

Aktualisierung 17.02.2010: die schwarz-gelbe Landesregierung, allen voran „Umwelt“minister Sander, toppt sich selbst – hier wird nicht nur schwächster Boden durch Gülle steuersubventioniert verklebt, hier kommt auch Schwächstes in Gesetzesform:

Der Optimist weiss: Alles kann noch viel Schlimmer kommen – Niedersachsen packt`s.

Mais statt Grünland am Bach. Kein Randstreifen, kein Platz für Natur – Gülle und Pestizide gehen fix ab. Der Boden durch Verdichtung zerstört – Stauwasser und Erosion sind die Folge.

Dieses Bundesland, in vielen Bereichen oft von Güllegeruch charakterisiert, leistet sich auch den Luxus, 3 Gewässerkategorien auszuweisen. Dabei ist schnell klar, dass „Gewässer 3. Ordnung“ keinerlei Schutz geniessen, obwohl das Wasserrecht für ALLE Gewässer gilt.

Genau so klar ist, dass alles, was in Gewässern 3. Ordnung landet, bald in die Meere gelangt.

Angesichts der Tatsache, dass wir Steuerzahler dem verantwortlichen Berufsstand die Hälfte seines Einkommens in Form von Subventionen überweisen (suchen Sie im Link gern Bekannte!), wundert uns auch nicht, dass sein Bauernpräsident es gut findet, dass die Regierung in Berlin „. . . besseren Tier-, Natur- und Umweltschutz unterlassen wolle“.

Fragt sich nur, wie lange wir Steuerzahler und das noch bieten lassen wollen.

Auch dieser Hang-Acker, vor wenigen Jahren umgebrochen, bringt massenhaft Nährstoffe und Erosionsboden ins Gewässer, wie Graben und Bachlauf zeigen.

Für eine ordnungsgemäße Landwirtschaft wären mindestens Abstände zu Gewässern zu realisieren, wie sie an diesen beiden – leider grabenartig ausgebauten – Bächen gehalten werden.

Read Full Post »

Die Grüne Liga und die tschechischen Umweltorganisationen Arnika und Ekopolitika hatten zu einem Fachaustausch nach Prag eingeladen.

Bunter Start Richtung Bahnhof Tostedt.

Angesichts der langen Anreise aus Deutschlands Norden ist ein kleiner Stopp, z.B. im schönen Decin, eine Wohltat. Da kann man auch gut Urlaub machen und in der Böhmischen Schweiz wandern.

Für den kurzen Stopp bietet sich ein Spaziergang zum Schloss an.

IMG_5238 - Schloss Decin

Das Schloss Decin blickt auf die Elbe.

009-11-05 - Schloss Decin, noch viel zu tun

Schloss Decin in Arbeit – 2 Seiten, dazwischen die uralte Buche und, dahinter versteckt, die Eibe.

Das wird nach und nach restauriert.

IMG_5248 - Schäferwand mit Restaurant

Beeindruckende Schäferwand und Restaurant. Nein, da brennt kein Wald, da ist kein Fackelzug – links spiegeln sich die Leuchter des Schlosses.

Die Teilnahme an einer Führung ist zu empfehlen.

IMG_5253 - Decin, schon spät - Zeit für Prag

Die Zeit läuft, schön war`s in Decin. Nun aber fix zum Zug Richtung Prag.

Und schon ging es weiter nach Prag.

Dort angekommen wartete eine Wanderung entlang der nördlichen Moldauhöhen Richtung Altstadt auf uns.

IMG_5258 - Prag und Moldau bei Nacht

Prag bei Nacht, von den nördlichen Moldauhöhen gesehen.

IMG_5295 - Prager Stadtwappen auf Gully

Das Stadtwappen. In der Partnerstadt Hamburg ist das Tor zur Welt „nur“ zu, hier fuchtelt sogar einer mit einem Schwert rum.

Am nächsten Morgen ging es früh los. Aber ein Blick auf Altstadt, Moldau mit den vielen Brücken und den Hradschin muss schon erlaubt sein!

009-11-06 - Prag, Altstadt-Moldaubrücken-Hradschin-stitch

Schon beeindruckend, den Blick über die Altstadt, die Moldau mit ihren vielen Brücken bis zum Hradschin schweifen zu lassen.

009-11-06 - Prag, Neues Rathaus-stitch

Überraschung ! Das Neue Rathaus ist unser Veranstaltungsort.

Der Veranstaltungsort, das Neue Rathaus, beeindruckte alle. Mit Simultanübersetzung im Großen Saal – besser kann ein solches Seminar nicht organisiert sein. Herzlichen Dank an alle, die diese Veranstaltung in ihrem gelungenen Rahmen ermöglichten!

Auch in der Mittagspause konnte die zentrale Lage genutzt werden.

IMG_5290 - Hradschin von Karlsbrücke aus

Der Hradschin, von der Karlsbrücke gesehen.

IMG_5293 - Prager Marionetten

Auf dem Rückweg zum Rathaus – Prager Marionetten.

Schnell noch ein Blick über die Karlsbrücke zum Hradschin, bevor der eigene Vortrag begann.

Und dann – wie so oft, viel zu schnell – zurück nach Deutschland.

IMG_5301 - Berlin, komischer Kondensstreifen

Berlin, Fernsehturm mit Mond. Der merkwürdige Kondensstreifen muss von einem UFO stammen.

IMG_5314 - Berlin, schön aber kalt, Kraftwerke

Die Kraftwerke zeigen es an – die Jahreszeit schreitet voran.

Berlin als Zwischenstopp erleichtert die Rückfahrt.

IMG_5326 - hoch fliegende Träume

Hoch fliegende Träume auf dem Weg nach Hamburg.

In Hamburg warten bekannte Bilder, Großbaustelle Hafencity und arbeitslose Schiffe.

IMG_5332 - Hamburg, Riesenbaustelle Hafencity

Auch in Hamburg in der Riesenbaustelle Hafencity zeigt das Kraftwerk die Jahreszeit an.

Die Norderelbe.

Die Norderelbe

Read Full Post »

Wo im übertiefen und überbreiten Bach des Norddeutschen Tieflands nur mit Mühe Steine antransportiert werden können, kann mit leichter Hand eine bessere Struktur mit Kleinholz hergestellt werden.

Solch nettes Material fällt nebenher bei der Gartenpflege an . . .

Solch nettes Arbeitsmaterial fällt nebenher bei der Gartenpflege an.

Unsere Landschaft ist durch nicht nachhaltigen Umgang mit Boden eine Plage für die meisten Gewässer geworden. Durch Versiegelung und mangelnden Wasserrückhalt im bebauten Raum, aber auch durch massive Flächendränagen und Bodenverdichtung im ländlichen Raum fließen Niederschläge mit viel extremeren Spitzen ab als früher.

IMG_0236 - baum- und wurzelloser Gleithang

Baum- und Wurzelverlust führen zunehmend zur Zerstörung von Ufer und Gewässersohle.

Vielerorts führen inzwischen Baumverlust und anschließender Wurzelverlust am Gewässerufer angesichts des hydraulischen Drucks sogar zum Abfräsen des Gleithangs! Die Folge ist in solchen Bereichen eine ausserordentlich schwierige Besiedlung mit standorttypischen Pflanzen, auch Uferbäumen, da die Samen nicht liegenbleiben, ja, das Ufer regelrecht wegrasiert wird. Die Gewässersohle wird immer breiter und durch blank geputzten, bewegten Sand immer besiedlungsfeindlicher.

009-10-24 - Pfahltest Fichtenwiese-stitch

Zusammengebauter Gewässerquerschnitt nach Anlage eines ersten Treibselsammlers.

IMG_0361 - Neuanlage Kamm vor Ocker-Kurve

Die Hölzchen sind gut zu verarbeiten.

IMG_0366 - Turbulenz durch Kleinholz

Sehr schön zu sehen - die Hölzer verändern "den Spiegel", der Bach wird turbulent.

Hier also können Hölzchen und Stöckchen als Sammler Gutes tun – nichts Neues, man muss es halt nur in die Realität umsetzen.

IMG_0380 - Sammler Fichtenwiese nach 1 Woche

Erstaunliche Wirkung - bereits nach einer Woche sichtbar.

Schon eine Woche später ist die Entwicklung sichtbar. Die Sohle ist vielfältiger geworden, Blattrückhalt verbessert die Ernährung standorttpyischer Organismen und der Gleithang ist stabilisiert.

IMG_0424 - erster Fichtenwiesesammler nach HW, Gleithang gefräst

Nach Durchgang eines Hochwassers ist die Fräswirkung am Gleithangufer erneut sichtbar. Die Sohle bleibt stabilisiert, das Profil wechselt sehr schön zwischen flachem Gleithang und tiefer Prallhangrinne mit jetzt frei gelegtem Kies.

Nach dem ersten Hochwasserdurchgang sind Unterschiede zwischen den Bauformen erkennbar, die Hinweise auf Verbesserungen geben.

IMG_0419 - optimaler Laub-Sammler vor Ockerkurve

So also sieht der optimale Sammler aus - Hölzer eingebunden bis ins hohe Ufer sammeln intensiv Material, das das Ufer zunehmend schützt.

Read Full Post »

Nachdem, wie im vorigen Beitrag gezeigt, die in den vergangenen Jahrzehnten eingerichteten Laichbetten prima funktionieren, macht das Anlegen neuer Kiesbänke umso mehr Spaß.

IMG_0317  - Laichbettbauwetter

Prima Herbstwetter - was will man mehr!?

IMG_0337 - Umlaufgraben-Bäume falschrum

Schöne Stimmung - wäre aber noch besser, wenn die Wasserführung höher wäre. Das niederschlagsarme Jahr, gekoppelt mit hohen Grundwasserentnahmen für Trinkwasserzwecke und Landwirtschaft, beutelt die Este erheblich.

IMG_0342 - Kieshaufen oben

Ein Kieshaufen . . .

IMG_0333 - Kieshaufen unten

Noch ´n Kieshaufen. Jetzt "nur noch" gekonnt das Laichbett anlegen.

IMG_0348 - Laichbett oberhalb Unterstand

Am Besten eignen sich Laichbetten nahe an Verstecken - hier die Wurzeln einer alten Erle.

IMG_0351 - Laichbett neben Unterstand fertig

Fertig - das Gewässerbett ist rau, das Hochwasser kann ungestört abfließen.

IMG_0354 - Laichbettzunge unten

In freieren Lagen eignet sich als Laichbett eine zungenartige Einengung. Davor und daneben strudeln tiefere Stellen frei, an denen sich die Fische gern aufhalten.

009-10-30 - Umlauflaichbetten alt und neu-stitch

Hier zusammengefügte Fotos von Laichbetten aus dem Vorjahr (links und oben, dunkel) und der neuen Einengung - noch wäscht restliches Feinstmaterial aus.

009-10-30 - Umlauflaichbetten alt-markiert-stitch

Damit auch der Nicht-Spezi eine Vorstellung hat, hier rot markiert die Meerforellenlaichplätze des Vorjahrs. - Jetzt können die Fische kommen.

Read Full Post »

Nichts als Sand - die ökologische Wüste.

Nichts als Sand - die ökologische Wüste.

Mit etwas gutem Willen, Kies und Geröll ist der Kiesbach dynamisch.

Mit etwas gutem Willen, Kies und Geröll ist der Kiesbach dynamisch.

Die obere Este – der vermeintliche Sandbach ist seit Jahren in Richtung Eigendynamik verbessert, viele Strecken sind inzwischen naturnah.

Wie mit der Lupe - Bachforellenlaichbett in stehender Welle.

Wie mit der Lupe - Bachforellenlaichbett in stehender Welle.

Im Niedrigwasserwinter 2008 / 2009 war gut zu sehen, dass die Laichbetten von den Forellen optimal angenommen sind. Da macht es Sinn, die Eigenproduktion des Gewässers einmal durch Elektrofischen zu überprüfen.

Uuuhä! Ins Schwitzen kommen wir nicht so schnell . . .

Uuuhä! Ins Schwitzen kommen wir nicht so schnell . . .

Passend eingekleidet geht`s schon besser.

Passend eingekleidet geht`s schon besser.

Am 16. Oktober war es so weit. Sturmtief Xavier hat Norddeutschland fest im Griff – uns kann das nicht weiter stören . . .

Prof. Dr. Heiko Brunken mit Team von der Hochschule Bremen führte die Arbeiten fachkundig durch.

Sicherheits-Info hat stattgefunden - auf geht`s.

Sicherheits-Info hat stattgefunden - auf geht`s.

Ganz schön wurschtelig, so ein naturnahes Gewässer.

Ganz schön wurschtelig, so ein naturnahes Gewässer.

Uuups, ganz schön tief hier.

Uuups, ganz schön tief hier.

Alles wird gut vermessen.

Alles wird gut vermessen.

So, erstmal Pause, bisschen essen und durchwärmen unterm Schirm.

So, erstmal Pause, bisschen essen und durchwärmen unterm Schirm.

Sehr schön - viele kleine Fische. Die Eigenvermehrung klappt.

Sehr schön - viele kleine Fische. Die Eigenvermehrung klappt.

Etwas größer . . .

Etwas größer . . .

Offenbar klappt die Eigenvermehrung schon länger.

Offenbar klappt die Eigenvermehrung schon länger.

Noch einer von der Sorte.

Noch einer von der Sorte.

Und wo Kinder sind, müssen ja auch Eltern sein.

Und wo Kinder sind, müssen ja auch Eltern sein.

Na also.

Na also.

Schnellprüfung der Sandwüste - nix da!

Schnellprüfung der Sandwüste - nix da!

Bachneunaugen-Querder, auch diese Art profitiert vom Bach-Restaurieren.

Bachneunaugen-Querder, auch diese Art profitiert vom Bach-Restaurieren.

So langsam kommen wir zum Ende.

So langsam kommen wir zum Ende.

Das war unser Kleinster - Kind vom 3stachligen Stichling.

Das war unser Kleinster - Kind vom 3stachligen Stichling.

Fur mehr Gewässer- und Meeresschutz muss nun "nur noch" die Agrarsubvention klare Randbedingungen erhalten.

Fur mehr Gewässer- und Meeresschutz muss nun "nur noch" die Agrarsubvention klare Randbedingungen erhalten.

. . . damit dieser elende Boden- und Stoffeintrag durch Extrem-Erosion unterbleibt !

. . . damit dieser elende Boden- und Stoffeintrag durch Extrem-Erosion unterbleibt !

Read Full Post »

Leuchttürme des Wassernetz Niedersachsen – Bremen trafen sich in der Nordheide, um Neuigkeiten in der Umsetzung der Wasserrahmrenrichtlinie auszutauschen. Anschließend ging es auf Este-Exkursion. Probleme wie Sandeintrag und Möglichkeiten, den standorttypischen Kiesbach zu restaurieren, wurden besichtigt und diskutiert.

Unterhalb der B 3 bei Welle ist am herbstlichen Bach gut der so wichtige Blattrückhalt auf rauem Kiesgrund zu erkennen - Start der Nahrungskette.

Unterhalb der B 3 bei Welle ist am herbstlichen Bach gut der so wichtige Blattrückhalt auf rauem Kiesgrund zu erkennen – Start der Nahrungskette im Forellenbach.

Kies und Geröll bieten durchgängigen Gewässergrund, auch der Otter kann jetzt dieses Bauwerk an Land passieren.

Kies und Geröll bieten durchgängigen Gewässergrund, auch der Otter kann jetzt dieses Bauwerk an Land passieren.

Schicksal eines Bachoberlaufs, in Niedersachsen fast an der Tagesordnung: verrohrt, kanalisiert, schutzlos bedrängt von Dünger und Pestizid. Und der Steuerzahler subventioniert . . .

Schicksal eines Bachoberlaufs, in Niedersachsen fast an der Tagesordnung: verrohrt, kanalisiert, schutzlos bedrängt von Dünger und Pestizid. Und der Steuerzahler subventioniert . . .

Was für den Laien wie ein Sandbach aussieht trügt - die Folge von erzeugter Überbreite und Bodeneinschwemmung.

Was für den Laien wie ein Sandbach aussieht, trügt – die Folge von erzeugter Überbreite und Bodeneinschwemmung.

Einmal auf der Brücke umgedreht - und schon zeigt sich das Bild des optimal restaurierten Kiesbachs. Strömungs- und Strukturvielfalt führen zum lebendigen Bach.

Einmal auf der Brücke umgedreht – und schon zeigt sich das Bild des optimal restaurierten Kiesbachs. Strömungs- und Strukturvielfalt führen zum lebendigen Bach.

Wo es die örtliche Situation zulässt, kann mit Sturzbäumen experimentiert werden - meist stören sie überhaupt nicht!

Wo es die örtliche Situation zulässt, kann mit Sturzbäumen experimentiert werden – meist stören sie überhaupt nicht!

Und immer wieder kann bestaunt werden, wie auch der "Wasserbaumeister Pflanze" dem Bach einen turbulenten Stromstrich zurück zu geben.

Und immer wieder kann bestaunt werden, wie auch der „Wasserbaumeister Pflanze“ dazu beiträgt, dem vormals überbreiten Bach einen turbulenten Stromstrich zurück zu geben.

Wer lieber mit Holz arbeiten möchte und / oder wo kein Steinmaterial antransportiert werden kann, helfen schon kleine Anstöße, z.B. mit Steckhölzern.

Wer lieber mit Holz arbeiten möchte und / oder wo kein Steinmaterial antransportiert werden kann, helfen schon kleine Anstöße, z.B. mit Steckhölzern.

Der ehemals überbreite, öde Sandkanal im Erlenbruch wird durch diese steckholzgestützte Stromstrichentwicklung zunehmend wieder zum vielfältigen Lebensraum.

Der ehemals überbreite, öde Sandkanal im Erlenbruch wird durch diese steckholzgestützte Stromstrichentwicklung zunehmend wieder zum vielfältigen Lebensraum.

Read Full Post »

http://www.wernigerode.de/

Das Wernigeröder Schloss ist sehenswert

Das Wernigeröder Schloss ist sehenswert

Im Ostharz liegt Wernigerode, die Stadt, die nicht nur die Bachforelle im Wappen führt, sondern auch eine goldene Forelle als Wetterfahne auf einem Stadtturm zu bieten hat.

Das Stadtwappen - mit Füssen getreten.

Das Stadtwappen – mit Füssen getreten.

Dieses Jahr fand zum wiederholten Mal das Wildfisch-Symposium statt – das 6. inzwischen. Sehr schnell konnte nach der Wende die Wasserqualität der dortigen Bäche verbessert werden. Und aufgrund überzeugender und hartnäckiger Vorarbeit

009-WildfischWernigerodePressedes Vereins Wildfisch- und Gewässerschutz 1985 Wernigerode e.V. sind eine Vielzahl bisher vorhandener Sperren im Gewässer durchgängig geworden.

Noch warten die Goldforellen in grünen Taschen.

Noch warten die Goldforellen in grünen Taschen.

Jeder langjährige Kooperationspartner und Sponsor wurde belohnt.

Jeder langjährige Kooperationspartner und Sponsor wurde belohnt.

Die Fischaufstiege in Wernigerode sind so zahlreich und vielfältig hergestellt, dass eine Rundwanderung in dieser schönen Landschaft lohnt.

IMG_4942 - interessierte Zuschauer

Interessierte Zuschauer . . .

Die Exkursion nach der interessanten Veranstaltung zeigte die gelungene Wiederherstellung des durchgängigen Bachs.

IMG_4951 - 2 SpringforellenIMG_4955 - Springforelle

Forellenskulpturen aus Aluminium erläutern auch dem Laien den Zweck der Bauwerke.

Mühlkoppen und Bachforellen, die charakteristischen Bewohner dieser Bachoberläufe danken die Verbesserungen mit gut entwickelten Populationen.

Allerdings sind – wie überall – weitere Verbesserungen erforderlich. Dies betrifft unter anderem die standorttypische lichte Beschattung mit Bäumen, deren Blätter wichtige Nahrung und deren Wurzeln unverzichtbare Verstecke der Gewässerlebewesen darstellen. Wo dieser lichte Schatten fehlt, heizt sich der von Natur sommerkühle Bach schädlich auf,

Algenmassen im Sonnenlicht - Todeszone für Bachbewohner.

Algenmassen im Sonnenlicht – Todeszone für Bachbewohner.

Algenmassen überwachsen und verkleben die lebensnotwendige, sauerstoffdurchflutete Gewässersohle.

Auch die Anwohner, längst an den Anblick neugieriger Auswärtiger gewöhnt,

Schnell mal nachfragen - es gibt bestimmt Neuigkeiten in Wernigerode.

Schnell mal nachfragen – es gibt bestimmt Neuigkeiten in Wernigerode.

suchen gern das Gespräch während der Wildfisch-Exkursion.

Read Full Post »

Über 100 Teilnehmer aus aller Welt trafen sich in Düsseldorf, um neuste Ergebnisse der Gewässerverbesserung vorzustellen und zu diskutieren.

Das Umfeld mit Rhein,

Das Wetter war spannend - finstere Gewitterwolken jagen bei Abendrot über den Rhein.

Das Wetter war spannend - finstere Gewitterwolken jagen bei Abendrot über den Rhein.

Interessanter Spezialteil des Düsseldorfer Nordparks.

Interessanter Spezialteil des Düsseldorfer Nordparks.

Enten bitte nicht füttern - das versaut Gewässer und Enten.

Enten bitte nicht füttern - das versaut Gewässer und Enten.

Japanischem Garten im Nordpark sowie der „social evening“

Gute Musik vor interessanter Kulisse.

Gute Musik vor interessanter Kulisse.

Ohne Fell und Knopfaugen sieht man den wahren Charakter der Seehundfamilie.

Ohne Fell und Knopfaugen sieht man den wahren Charakter der Seehundfamilie - na gut, es ist der Südliche See-Elefant.

im Aquazoo waren neben dem interessanten Programm ein echtes Erlebnis.

Read Full Post »

Toll, dass es wieder geklappt hat – an der Spitze des Vejle Fjords hat man meist ein Sonnenloch erwischt.

Dieses Jahr hatten wir in 2 Wochen alle Sorten Wetter und genossen wieder unseren Aufenthalt dort.

Da freut sich der Dackel!

Da freut sich der Dackel!

Insgesamt war es anfangs trocken, mit rauem Rasen – zur Freude unseres Kampfdackels Socke.

IMG_4438 - Wind hatten wir auch

Windiger Strandzugang

Wind brachte stürmische See und mit ihr

Die Invasion aus Richtung Strand startet . . .

Die Invasion aus Richtung Strand startet . . .

massenhaft Marienkäfer in den Spülsaum am Strand.

Die waren durchaus lebensfähig,

Schwalben und Möven schlagen sich mit "Luftplankton" die Mägen voll.

Schwalben und Möven schlagen sich mit "Luftplankton" die Mägen voll.

was die Schwalben und Möven begeisterte.

IMG_4535 - Windstille, bunte Südsee

Klarwasserstadium - Südsee-Aspekt

Bei Windstille sah es fast wie an der Südsee aus – mit anderen Eingeborenen natürlich . . .

Die Skjern Au bei Loenborg bastelt ihr Flussbett wieder schmaler und abwechslungsreicher.

Die Skjern Au bei Loenborg bastelt ihr Flussbett wieder schmaler und abwechslungsreicher.

Neugierige Zuschauer finden sich immer ein.

Neugierige Zuschauer finden sich immer ein.

Die für wärmere Flussbereiche typische Prachtlibelle - Calopteryx splendens.

Die für wärmere Flussbereiche typische Prachtlibelle - Calopteryx splendens.

Natürlich fand die übliche Inlandfahrt statt. Die restaurierte Skjern Au ist aus vielerlei Gründen sehenswert – sei es die Landschaft, seien es Vogel- oder Fischwelt.

IMG Das war ein Urlaub

Steinreiche Eiszeitlandschaft - wunderbar!

IMG_4460 - DK-Insulaner

Marienkäfer - nach Erobern eines Findlings.

Gut erholt von Wanderungen am Strand, in Feld und Flur bis hin zu den interessanten Steilküsten nehmen wir an:

Abendblick auf die Björnsknudespitze.

Abendblick auf die Björnsknudespitze.

Juelsminde – wir kommen wieder!

Read Full Post »

« Newer Posts - Older Posts »