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Archive for the ‘Elbe-Einzugsgebiet’ Category

Aufgrund der Wetterlage schiebe ich diesen Kurzbeitrag zwischen die Berichterstattung meiner Hin-und-weg-Reise zum Bodelachs.

Gestern Abend, draussen gucken, wo das schlagende Geräusch, mal Klack, mal Klong, herkommt.

Gestern, Donnerstag Abend: Zwischenhoch zwischen Sturmtief Ylenia und Orkantief Zeynep – der Himmel klar, beeindruckender Mond.

Hoffen wir mal, dass das angesichts des angesagten Orkantiefs kein „bad moon rising“ ist!

Die Ursachen des Klack und Klong konnte ich nicht orten – es klackte und klongte überall mal, ringsum.

Demnächst geht`s weiter – mit dem Bodelachs.

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Starkregen und Sturm angesagt, muss da eine Reise sein?!

Muss sein!

Mit der S-Bahn in Altona angekommen, sinnierender Blick aufs Nachbargleis …

Hmmmhhh, Westerland, könnte nach Jahren auch mal wieder sein – Kurztrip in die Nachbarschaft schon gebucht.

Meine Fahrt, südwärts, startet erstmal im ICE – das geht ja gut los.

Umsteigen in Hannover – Westfahlen-Express? Gen Osten …

Richtung Braunschweig – der Regen scheint erstmal vorbei. Wichtiger noch: der helle Schein am Südhorizont.

Guckt da einer?

Scheint fast so …

Umsteigen in Braunschweig ins Auto, wieder gen Süden – Vorfahrt für den Bodelachs.

Immer dem Licht entgegen.

Kleine Pause – ja, sowas gibt es hier in intensiv agrarisch genutzter Landschaft auch, selten.

Laubmischwald, Hauptart Buche, Eichen und mehr ergänzen das Bild.

Illustre Wolkenformationen begleiten unseren Weg – wir sind nah vorm Ziel, Oschersleben, an der Bode.

Der Begriff fiel bereits – Harzfluss Bode und Lachs, in Kombination. Ein Grund für mich, einen langen Tag unterwegs zu sein.

Demnächst mehr dazu. Wer schonmal etwas nachsehen möchte: Bitteschön !

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Über das Januarwetter in Schleswig-Holstein berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD), dass es wieder wärmer als früher war – fünftwärmster Januar – und die Niederschläge ein Viertel unter normal lagen. Die Sonne, man glaubt es kaum, schien laut DWD statt im Mittel 39 dieses Jahr 45 Stunden (wohl daher meine sonnigen Radelberichte?).

Auch zum Februar gibt es am 10. etwas zu berichten, nämlich dass die gesamte Februar-Regenmenge bereits gefallen ist, bei meist stürmischem Wind.

Inzwischen sinken die Pegel der Gewässer wieder (teils ein Bisschen, teils mehr), ringsum sieht es aber im Vergleich zu den Vorjahren ungewohnt aus.

Sturmwetter, rasche Wolkenwechsel – der Radler nutzt seine Chance.

Abzweigung Sauerbeckweg von der B 431: Nasse Wiese.

Auf dem Holmer Berg – Zeugen jüngerer Vergangenheit.

Spiegelnd …

Nasse Schafwiese hinter dem alten Deich, Holm.

Hoch eingestaut, Marschgraben Lanner – frisch unterhalten, Schlamm und sicherlich etliches an „Biomasse“ liegt am Wiesenrand.

Nasse Wiese, Hetlinger Hinterdeich.

(Nicht nur) diese Gänse mögen das.

Vor dem alten Deich, Hetlingen – Sturm auf nasser Wiese.

Blick Giesensand.

Elbe-Hauptdeich – Sturm, Treibsel, bereits zusammengeschoben.

Sturmwetter im Gegenlicht – wer da unten, am dunklen Ende …

Raue Elbe – die Ebbe steht gegen den Nordwestwind.

Zum Dunklen im vorletzten Foto – hier auf der anderen Elbseite scheint die Sonne. Einzelne Deichwanderer geniessen es.

Die andere Seite, nochmal – hier Sonnenspiegelung, dort Regen in Niedersachsen.

Querab NABU-Vogelstation – hinterm Deich Sturm auf Marschwiesenmäander und Hinterdeichgraben.

Reflektionswellen stellen sich auf – etwas weiter rechts endet der Hinterdeichgraben.

Äsende Gruppe Nonnengänse – die Vogelgrippe hat dieses Jahr heftig gewütet. Seeadler, Marder und andere hatten viel aufzuräumen (einsammelnde Menschen auch).

Deichvorland Fährmanssand – Sturmwetter, Treibsel und neuer -Flutsaum.

Raue Elbe – Blick zur Lühemündung.

Trocken komme ich zu Hause an. (Nur zum Trost: Das ist nicht immer so. Wetter-Radar, eigene Einschätzung und die Realität stimmen nicht immer überein, schlagen doch immer wieder einmal nass zu.)

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Wir befinden uns im Norddeutschen Tiefland.

Da kommen auch nach Jahrzehnten von Information über Fliessgewässerlebensräume und beeindruckenden Lebenszeichen nach selbst kleinstem Restaurieren von Bächen und kleinen Flüssen Fragen auf – grundlegende, immer wieder (teils als eher anklagende Aussagen, das könne nun ja gar nicht sein!).

Manches beantwortet noch halbwegs vorhandene Natur selbst, oft genug nur an kleinen Punkten und zu besonderen Zeiten erkennbar – beim Ansehen, z.B. über das Wirken von Hydraulik und Hydrodynamik. Ein Beispiel dafür und ein wenig Fachinformation zu Zeigerorganismen folgt hier.

Kleiner Waldbach im Norddeutschen Tiefland, Kreis SE, mäandrierend.

Aufgrund erforderlichen Entwässerns aufwärts gelegener Flächen schneidet er unnatürlich tief ins Gelände ein. Regelhaftes Entfernen von Strömungshindernissen wie Totholz und Laub haben die Sohle einförmig werden lassen, halten sie so.

Wie so ein Bach auf Moräne seine Sohlstruktur ausprägte, haben Altmüller und Dettmer 1996 eindrücklich dokumentiert. Auch bis heute vorhandene Probleme aufgrund menschlichen Umgangs werden von den Autoren aufgezeigt, Möglichkeiten zur Verbesserung werden dargestellt. Der Link weist zum Download der Arbeit.

Der auf Moräne entstehende, beschriebene Kiesgrund, der heutzutage durch den Menschen nahezu überall entfernt wurde, ist bei Restaurierungen / Renaturierungen dem Gewässer also zurückzugeben.

Mäander entwickeln sich einerseits je nach Umfeld variabel, im Grundsatz aber, was Breite, Länge, Ausprägung der Sohle betrifft, gleichartig. – Vorn erkennt man die durch frühere, harte Unterhaltung entstandene Überbreite, die die Sohlstruktur weiter verschlechterte.

„Der spricht immer von der Forelle! Die Forelle lebt im Gebirge – als aus dem Mittelgebirge Stammender will der einen „Heimat-Zoo“ hier aufmachen!“

Die Antwort hierauf geben Überlegungen zur breit bekannten „Längszonierung von Fliessgewässern“ – von der kleinsten Quelle bis zur Mündung großer Flüsse ins Meer bieten unterschiedliche Umfeldbedingungen unterschiedlichen Lebensgemeinschaften ihre jeweilige Existenzgrundlage. „Oben“ geht es mit einer fischfreien Zone los – es folgt die Forellenregion.

Wesentlicher Faktor – und das wird erstaunlicher Weise allgemein übersehen bzw. vergessen – ist die Wassertemperatur. Wichtig für die Forellenregion ist nicht eine Geländehöhe, sondern Sommerkühle. Die ist nah zu Quellen, wo das Wasser bei relativ gleichbleibender Temperatur ganzjährig aus dem Boden tritt, gegeben – also auch überall im norddeutschen Tiefland. Wo Grundwasser auch im weiteren Verlauf ins Gewässer eintritt, verlängert sich die sommerkühle Situation entsprechend.

Der Fischartenatlas online zeigt bei Eingabe von „Forelle“ die in Deutschland vorkommenden 3 Formen, von der Bachforelle zu den Wanderformen See- und Meerforelle. Für Laien überraschend, aber mit obiger Temperaturinformation verknüpft: Die flächenbezogen (dargestellt bezogen auf topografische Karten) häufigste Fischart in Deutschland ist … – die (Bach-)Forelle.

Wie kann das sein?

Denken wir an die allüberall vorhandenen (vielleicht verrohrt, unsichtbar?) kleinen Quellbäche, die letztlich die großen Flüsse speisen. Hat nicht jede menschliche Siedlung ihren Bach, oft genug mehrere Bäche? Wo sie ihre Sommerkühle durch natürlicherweise vorhandenen Halbschatten durch Baumbestand bewahren durften, weisen sie die Forellenregion auf [es sei denn, andere Störfaktoren verhinderten dies]. So mündet mancher Bach und kleiner Fluss – von oben bis unten Forellenregion – z.B. in die Brassen- oder gar Brackwasserregion der Elbe . Das können im Einzelfall – auch im Norddeutschen Tiefland Bäche bzw. kleine Flüsse von mehreren 10er km Länge sein.

Zurück zum oben gezeigten Waldbach: Ein kleiner, mündungsnaher Zulauf  verdeutlicht die von Altmüller & Dettmer (1996) beschriebene Entwicklung real.

Kiesgrund, aus Moräne vom fliessenden Wasser freipräpariert.

Wald und Bach sowie der bereits trocken gefallene Nebenbach können angesichts des mündungsnah tief eingeschnittenen Profils durch Anheben der Sohle mit Kiesrauschen gestützt werden.

Das würde die mit belassenem Totholz in der mittleren Waldpartie bereits in Gang gesetzte Wiederentwicklung eines naturnäheren Bodenwasserhaushalts unterstützen.

Das Ziel ist klar. Auch 2022 wird bachab Begonnenes fortgesetzt.

Die im Herbst 2021 eingebrachten Rauschen sind „wie üblich“ sofort, in diesem Fall von Bachforellen, belaicht worden.

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Nachts unter Null Grad. Am Vormittag malten pilotige Künstler den Himmel an.

Wäre da wohl Eis in der Marsch?

Holm. – Ja, der ruhige Marschgraben Lanner, von der Elbe seit langem abgeschleust, ist blank, mehr oder weniger glatt überzogen.

In der Hetlinger Marsch blitzt der Graben Richtung Giesensand im Sonnenschein,  flächig, schräg bis senkrecht.

Eis schräg? Ein Zeichen, dass wir uns im Tidegebiet der Elbe befinden und der Graben mehr oder weniger freien Kontakt zur Elbe hat – Ebbe, Richtung Tideniedrigwasser.

Auf dem Elbdeich – silbern scheint noch nicht von Hochfluten abgeräumtes Schilfröhricht im Gegenlicht.

Blick zur Lühemündung bei Tnw – wohl noch ein Vierteljahr, bis wir wieder per Fähre und Rad die niedersächsische Elbseite besuchen.

Elbdeich, Fährmannssand, Tnw – wie im vorherigen Foto ist der weisse Eisspülsaum zu erkennen, den eine leicht erhöhte Flut auf das Vorlandgrün transportierte.

Ich radele auf dem Langen Damm nach Wedel. Der Marschgraben ist gegenwärtig zur Binnenelbe geöffnet. Der Wasserstand sinkt, die Eisschicht ist gebrochen, mittige Schollen sind, knirschend, turbulent abgeflossen.

Schräges Eis, wie an anderer Stelle vorher, im Graben gegenüber.

Spezielle Ausprägung, bizarr.

Im abgeschleusten Grabengebiet vor Wedels Geest stellt sich ein Graben besonders vor.

Hier, wie anderswo, wird der Wasserstand nach Möglichkeit hoch gehalten, für Wiesenbrüter, Amphibien und vielerlei mehr.

Nur am Rand gefroren, weist auch dieser Graben ein besonderes Eis auf.

Im Detail, kleinräumig wechselnde Muster.

Gegen Mittag, es dunkelt, wie vorhergesagt. Schnell – woher!? – ist der Himmel fast ganzflächig zugezogen.

Das Bisschen angesagter Regen ist bis zum Spätnachmittag dann doch nicht gefallen. Dafür gab es aber nochmal Eis.

Eis draussen: Eismond mit Luftblasen an Vogeltränke / -bad.

Die Temperatur ist inzwischen auf 6 Grad gestiegen. Ergänzendes Wasser trug ebenfalls dazu bei, dass die Schwimmeisdecke senkrecht gestellt werden konnte. Die Vögel begeisterten sich …

Drinnen gab`s auch Eis, anderes. Da kennen wir und unsere Besucher nix, muss sein (mit dem entsprechenden Begleitzubehör)!

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Alle Leserinnen und Leser wissen es: Dies ist kein Essen-Blog.

[Allerdings werde ich bei gelegentlichen Essen-Fotos in ganz anderen Beiträgen gelobt und bestärkt, mehr davon zu zeigen.]

Was ausser uns in D (mangels entsprechendem Regionalsender) niemand weiss: Für uns in Schleswig-Holstein hat der NDR für heute „das schönste Wetter Deutschlands“ angesagt.

Mal wieder Strohwitwer, galt es, die Versorgung selbst zu gestalten, Hauptmahlzeit mittags. – Kein Problem. ? Ein nicht fernes Ziel war schnell ausgemacht, wie aber hinkommen? Wo uns doch das beste Wetter Deutschlands angesagt war.

Und so radelte ich entlang Wedels Nordrand Richtung Ostrand und von da Richtung südlich von der Elbe begrenztem Zentrum. Das „Ur-Ziel“ hatte ich mit 2 potentiell vorzuziehenden zu einer Rundtour verbunden.

Ich lernte: a) Auch wenn im Internet aktuelle Öffnungszeiten stehen, kann das purer Schein sein. Statt potentiellem Ziel 1 fand ich nach Stöbern einen große, zu vermietende, in Restaurierung begriffene, wohl künftige Ladenfläche vor. – b) Ähnlich, aber anders: Trotz anderer im Internet stehender Öffnungszeiten ist das Etablissement 2 in dieser, unserer Corona-Zeit mittags geschlossen.

Blieb also mein „Ur-Ziel“. Mal sehen …

Stillleben – hier ist geöffnet, der Gast willkommen. Erstmal alles, was mensch im Freien, teils auch im Innenraum so braucht, ablegen.

Trinken.

Essen und teils getrunken.

Gegessen und getrunken.

Auf die Frage „Hat`s geschmeckt?“: „Was sehen Sie? – Wie immer, es war ausgezeichnet!“

Begeisterung – angesichts leider allzu oft auftretender Nörgler (am Nebentisch saß so einer, der das Personal meinte, grundlos schon beim Kommen gängeln zu müssen). – Ich freue mich auch. Jeden Tag eine gute Tat!          🙂

Zu sagen wäre noch, was die in-door-Fotos zeigten: Seelachsfilet mit KürbisKartoffel Stampf, Kräutersauce & kleinen Salat.

Draussen, Blick vom Wehr und den Mühlenteich, weiterhin das beste Wetter Deutschlands!

Windwellen und Sturmmöwen auf dem Mühlenteich.

Es ist noch früh am Nachmittag. Ein geradelter kleiner Verdauungshalbkreis beschliesst diese Aktivität.

Was ich noch nicht erwähnte: Das beste Wetter wurde von einer schmalen, kalten Sturmfront gehalten, die schon nachts mit Windstärke 9 (an der Küste, bei uns nur in tosenden Böen) auf sich aufmerksam gemacht hatte.

So also …

Nicht verhehlen will ich die zweite Seite. Die sah durchaus anders aus. Mein Geradel lag wunderbar zwischen kurzen, stürmischen Schnee-Episoden.

Wohl denen, die am frühen Nachmittag wie ich wieder zu Hause im Warmen waren.

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Nein, es ist nicht der hier im Blog über die Jahre oft beschriebene „orange Blitz“, der im Vorbeifahren ins Auge sticht. Etwa 2 Wochen nach Glyphosat-Einsatz färbt sich alles behandelte Grün schlagartig orange, um dann Richtung ockerbraun zu verwelken. Sowas – möge es durch Handeln der Politik endlich ein historisches Ende nehmen! – tritt wohl in etwa 2 Monaten wieder auf.

Wer dazu mehr lesen möchte, findet eine aktuelle Zusammenstellung im „Pestizidatlas 2022“, z.B. hier.

Diesmal liegt es an jahreszeitlich veränderter Radtour, die Orange in Sicht bringt, vor fast genau 3 Jahren hier beschrieben.

Orange in Sicht.

Baumschulgelände mit Lärchen.

Gegenwärtig wird viel über „neue Arten“ im Forst gesprochen, werden Experimente aller Orten gestartet. – Wenn „neue Arten“ in den jüngeren Jahrzehnten auftauchten und sich spontan massenhaft vermehrten, führte das zu den Begriffen „Neozooen, Neophyten“, die es im Zweifelsfall zu bekämpfen gilt.

Wieso also Exoten für künftige „Klimawälder“ erfinden, wenn doch jede Menge Baumarten die Zeitenwechsel hier erprobt haben (der Link gibt ein zufälliges Ergebnis aus Innsbruck – ok, nicht gerade das Ndt. Tiefland. Es dürfte hier aber eine entsprechende Artenliste gelten)?

Ganz generell ist festzustellen, dass die Meinungsführerschaft in Deutschland im Fall großer Baumansammlungen / -vorkommen nach wie vor Richtung Forst, d.h. Nutzholz, besteht [der Link verweist auf ein Buch eines Autors, dem die heutigen Meinungsführer mit Sicherheit nicht zustimmen]. Biodiversität, Sukzession, Wald als solchen überhaupt akzeptieren, Wald Wald sein lassen, gar Wald-Wildnis, scheint – zumindest den meisten Entscheidern – fremd.

Die Herausforderungen des Klimawandels und der Artenverluste machen ein Umdenken, vor allem aber anderes Handeln erforderlich. Möge das gelingen.

Hier, im waldärmsten Bundesland Schleswig-Holstein ist Anfang Mai Landtagswahl. Ob sie uns zu den genannten Themen voran bringt?

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Als ich gestern Spätnachmittag auf den Elbdeich bei Fährmanssand kletterte, …

… und …

… gegen Tideniedrigwasser über das freigefallene Süßwasserwatt …

… die Ruhe ca. 30 Minuten vor Sonnenuntergang genoss, fielen mir bewegtere Zeiten eines Vormittags vor wenigen Tagen ein.

Da sind noch ein paar Eindrücke ins Netz zu stellen.

Von der gelungeneren Wasserhaltung in der Marsch hatte ich berichtet, hier: Blick vom alten Heuhafen Hetlingen über Idenburg Richtung Wedel. Die Attraktivität für die Vogelwelt zeigt sich in wechselnden Aspekten.

Dichtes Gewimmel auf nasser Marschwiese, in diesem Fall von Sturmmöwen. Abstand halten möchten sie aber doch – die vorderen verlassen den Platz, Gewimmel in der Luft.

Wenig später, Blick vom Deich über den Baukran am Klärwerk Hetlingen, Gewimmel am Himmel.

Wer möchte, kann gern nachzählen. Das Foto zeigt ein Drittel bis die Hälfte des inzwischen wohl quantitativ aufgeflogenen Möwenschwarms.

Wo sonst oft Rabenkrähen in Gruppen bis Schwärmen die Fläche absuchen, gelegentlich ein paar Kolkraben das Gelände erforschen, hat sich gerade ein Schwarm Saatkrähen eingefunden.

Kurz vor Wedel grast eine Herde (Deich-?)Schafe das Zwischengrün auf einem Acker ab.

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„Du bist ja verrückt!“ sagte meine Frau, als ich von „Anbräunen beim Radeln“ rede. Da hat sie wohl recht, aber nur teilweise.

Den angesagten Sonnentag gestern wollte ich nicht ungenutzt verstreichen lassen – Radeln Richtung Hetlingen, dann hinter dem Elbdeich zurück nach Wedel. Diese erste Ladung Sonnenstrahlen …

Blick hoch am Start – ganz oben an unserer „Felsenburg“, hoch attraktiv für manche Vögel, sollen Mauerseglernistkästen ihren Platz finden.

Aber was ist das – überall kleine weisse Kügelchen. Salz kann das wohl nicht sein, angesichts der Erscheinung auch auf dieser höher liegenden Fläche?

Fühl- vor / statt Geschmackstest: Fühlt sich rund und trocken an ??? Luftig ??? – Ah, nach kurzer Zeit löst sich das Testkügelchen schnellstmöglich, so gut wie ohne Rückstand zwischen den Fingern auf! Da muss in der Nacht ja eine spezielle Situation geherrscht haben, dass solch „Styropor“-Eiskügelchen allüberall herumliegen.

Hochpunkt entlang der B 431 – hier liegt das Weisse dichter, die Situation wird klarer.

Für die, die`s immer schon wissen wollten: Ja, ich fahre jetzt mit hartem Hut.

Blick in die Marsch, Hetlingen, Holmer Straße.

Fuß- / Radweg vor dem alten Elbdeich Hetlingen – Sonne, demnächst, am Elbdeich entlang, von vorn.

Also: Helm ab!

Zwei kleine Gruppen Nonnengänse am Himmel – über Eis.

Das ist die neulich bereits mit Graugänsen vorgestellte, gut mit Wasser angestaute Ausgleichsfläche.

Ein Schlittschuhparadies für die Dorfjungend und solche, die sich noch dazurechnen – wenn denn die Kälte anhielte. (Tut sie aber nicht.)

Überhaupt scheint es mit dem „Wasser hochhalten“ nach jahrelangen Querelen um die Führung des Wehrs am Sturmflutsperrwerk Wedeler Au und anderswo inzwischen besser zu klappen.

Auch hier – Blick vom Elbdeich nach Norden. Dazu gehört selbstverständlich, dass die Binnenentwässerung ebenfalls entsprechend gesteuert wird.

So sollen Kiebitz und Co. einen besseren Start in die Brutsaison vorfinden.

Also nun: Radeln, der Sonne entgegen. – Zu Fuß ist hier (wieder einmal) eine Nonnengans allein unterwegs.

Was beim ersten Mal noch wie eine nette Begegnung wirkte, sieht heute – das Foto täuscht – ziemlich erbärmlich aus. Offensichtlich geschwächt, fast orientierungslos geht das Tier 3 Schritte rechts, 4 Schritte links, scheint das Gras anzugucken, wackelt ständig mit dem Kopf – einem baldigen Tod geweiht, Vogelgrippe.

Wie gut, dass wir in unserem Fall diesmal für uns Menschen so schnell Gegenmittel zur Verfügung hatten.

Man kann es gar nicht oft genug sagen. Leute, LASST EUCH IMPFEN, nach gegenwärtigem Wissen mindestens 3mal (mit den zugehörigen Zwischenzeiten).

Gute Wasserhaltung auch querab NABU-Vogelstation.

Spuren der Unterhaltung der Deichfußgräben.

In Höhe der Vogelstation – Schwarz-Weiss in der Ferne.

Näher ran mit dem Zoom – solch Tausender-Ansammlung Nonnengänse ist diese Saison selten – mögen auch sie mehr Abstand halten …

Wie entlang der Elbe zu hören und zu sehen ist, sind Aberhunderte, um nicht -Tausende zu sagen, inzwischen an der Vogelgrippe gestorben.

[Da wird in jüngerer Zeit – fast jubelnd – von den Zehntausenden Seehunden berichtet, die wieder im Wattenmeer leben. – Erinnern wir uns, auch da ist so etwas, vielleicht „Staupe“ näher, als uns und den Betroffenen lieb sein kann.]

Fährmannssand – der Blick zur Elbe zeigte Tideniedrigwasser. Binnendeichs geht der Blick weit über die Marsch.

Falls sich jemand über den „Zaun“ wundert: Das ist das Treppengeländer, in so flachem Winkel schattierend, leicht irritierend.

Heimwärts geht`s mit dem einen und anderen Schnack. Interessant, wen die Sonne hierher rausgetrieben hat – wie mich halt.

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Vorgestern Spätnachmittag stellte sich das im vorigen Beitrag gezeigte Stillgewässer auf einer Pferdeweide illuster dar. Anders als zuvor bedarf hier der Begriff „Himmelsauge“ keiner Erläuterung.

Der bekannte Pferdetümpel – an einem windstillen Januarabend 2022.

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