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Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Mal wieder geht`s in die Marsch, ziehender SüdOst lässt mich im Uhrzeigersinn radeln – gut Rückenwind hinterm Elbdeich.

Steinweg, Blick Wintersonne, kalt schneidet der SüdOst – wind chill.

Kopfweide vor nassen Marschwiesen, überfroren.

Junge Kopfweiden bilden langsam Gesichter aus – kommende „Erl“Könige, fast unheimlich bei Dämmerung.

Über die Binnenelbe zieht feuchte Luft. Raureif liegt auf der Brücke, wachsend.

Schafe am Binnendeich, in Ruhezonen gefriert das Wasser.

Blick Ost – Binnenelbe knapp nach Tidehochwasser.

Ostblick vom Elbdeich Fährmannssand – fast waagerecht drückt der Wind die Dampffahne des Hamburger Kohlekraftwerks.

Diesig über der Elbe.

Markantes Profil – am Fuß des Fährmannssand-Elbdeichs (Sch…Sch…).

Eng ist die Herde am Binnenelbedeich zusammengerückt – wärmende Nasen innen.

Auf dem Elbdeich Hetlingen – kommt doch noch die Sonne durch den Dies? Das Vorland-Elbwasser ist gefroren.

Wachsende Graugansgruppe vor dem alten Elbdeich Hetlingen.

Bullenfluss Hetlingen, Eisrand und -muster.

Die Sonne schafft`s nicht. Von hier steht mir der chill-wind ins Gesicht.

Zum Glück verläuft die Route noch eine Weile im Zickzack.

Windschatten ist schön! Alle sind gespannt, wie sich die jung ergänzte Allee weiter entwickelt.

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Hier folgen noch ein paar weitere Aspekte des Nebelradelns, vgl. voriger Beitrag.

Nebel am Elbdeich Fährmannssand – angesichts Temperaturen unwesentlich niedriger als der Gefrierpunkt verwundern Schafe am Elbdeich nicht.

Da stehen auch die 2020 beschriebenen und 2021 in deutscher Fachwelt veröffentlichen kaputtgeschnittenen „Kopf“Weidenreihen – wieder kaputtest, meine Güte.

Ein Stück weiter, Giesensand, wo große Mengen Deichschafe über Wochen grasten, sind ihre von Wetter und Wind zusammengetriebenen Fast-WegWaschFäkalien anzutreffen.

„Deine Spuren im …“, nein, nicht Sand.

Immerhin werden aufmerksame Radler zur Zeit nicht belästigt. – Gewässerschutz (?falsche Bestandsdichte auf gegebener Fläche?) sieht allerdings anders aus.

Ein Stück weiter geht ein Graureiher vom Graben hoch (Kreis), der …

… nicht wie üblich, mal eben über den Zaun hopst, sondern abfliegt.

Entweder ist das ein „Wilder“, oder der Standort erschien ohnehin nicht sonderlich ertragreich.

Auf dem Elbdeich, Blick Ost – kein Wedel, nur 2 Radler, dann das Nichts.

Blick Süd, hinter den Binsen und dem Reet auf dem Vorland – – – keine Elbe, kein Niedersachsen.

Am alten Elbdeich – wie klein, niedrig der ist!

Am Knick nach Norden – weit öffnet sich die Marschlandschaft.

Lang ist`s her – zweite Hälfte der 1970er mit etlichen Hoch-Sturmfluten, da hat so mancher, auch der Schreiberling hier, auf der anderen Seite bei „fast bordvoll diesseits“, Sandsäcke gegen Sickerwasser und Schlimmeres gepackt.

Das Gefühl für diesen Teil innerer Sicherheit ist nun (wen wundert`s), fast 50 Jahre später, aus jüngeren Generationen weitgehend verschwunden. Bei Gelegenheit wird sich das wieder ändern.

Nördlich Idenburg – ein Silberreiher fliegt ab.

Ich hatte weder Zeit noch Gelegenheit, die Digicam für die Vorgeschichte zurechtzurücken, ruhig zu halten: An einem Graben des nahen Brunnenschutzgebiets stand ein anderer Silberreiher, dieser flog hinzu. – Schon ging Boden-Luft-Kampf los, der allerdings ziemlich schnell endete.

Dies ist „der Sieger“. Offenbar hat er das Revier erstmal für sich reserviert.

Weiter, Richtung Geesthang – der beschriebene, öde Marschkanal Sauerbeck. Hinten wurde eine alte Esche gefällt. Das war auch bitter nötig.

Vielleicht ergibt sich hier im Lauf diesen Jahres Neues, Interessantes. – Dann berichte ich.

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Hoch oben auf dem Elbhang schimmert`s – erste Weidenkätzchen erscheinen, in speziellen Lagen.

Schneidender Wind und Temperaturen nahe Null Grad liessen uns kürzlich zu einer Wanderung unterhalb des Elbhangs Wedel – Blankenese Richtung Leuchtturm Wittenbergen wandern. Wir, angeschienen von der winterlichen Morgensonne, genossen den Windschatten.

Neben dieser Weide gibt es dort allerhand anderes an Natur und Technik zu sehen. Auch  der Umgang des Menschen mit Grün und fehlendes Verständnis für Folgen kann – leider im Übermaß – studiert werden.

Dazu gibt es demnächst einen eigenen Beitrag.

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Anradeln zum Elbdeich Fährmannssand.

Tief stehende Nachmittagssonne – der Friseur hat der im vorigen Beitrag gezeigten Kopfweide inzwischen eine Glatze geschnitten.

Wie in jüngeren Jahren erwähnt, erfolgt dies inzwischen regelhaft im Wechsel. Jeweils etwa die Hälfte der Kopfbäume bleibt unbeschnitten.

Die Marsch ist weiter quitschnass.

Elbdeich Fährmannssand – Nachmittagssonne über der Tide-Elbe, vorn auf dem Vorland Restwasser der vorigen, höher als normal aufgelaufenen Flut.

Hochkant sieht meine Digicam die Angelegenheit dramatischer.

Auf dem Rückweg, vor dem Geesthang – sonnenbeschienene Wolkenformation, 2 Fotos zusammenkopiert.

Fast zuhause – es wird nachts um die Null Grad kühl.

Wir erwarten ein schönes Wochenende.

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Zum gestrigen Beitrag „Silbermöwe und Aal“ liefere ich hier die sonnig-stürmische Anfahrt und Hafeneindrücke rundrum nach – möge dies ein wenig Sonnenstimmung in die Winterzeit bringen.

Sonnig in die Marsch, Graben im Lee des stürmischen Winds – Spiegelung Kopfweide.

Nasse Marsch und Geesthang.

Reet, vergehend – Silberblick.

Langer Damm – vielarmige, alte Kopfweide.

Elbdeich Fährmannssand – Spülsaum und Restwasser im Vorland der plus-1-m-auf-Tidehochwasser Flut, Graugänse.

Spülsaum, teilüberschwemmtes Vorland, Graugänse, Saug- und Klappbagger.

Binnendeichs Robustrinder auf Marschwiese.

Schafe neben Erlenreihe in der Marsch – hinten Bebauung auf der Geest.

Zwei von mehreren Kormoranen, die von der Binnenelbe auf- und wegfliegen.

Sperrwerk Wedeler Au – Südsturm drückt rau gegen die Ebbe ins Mündungsgebiet.

Sehr speziell sortiertes Bruch-Reet am Sperrwerksdeich – liegt „normal“ halbkreisförmig auf gesamter Fläche.

Gesamtansicht binnendeichs – Nilganspaar auf der Binnenelbe.

Im Schulauer Hafen – hoch hat die Flut Reet auf der Ostmole hinterlassen.

Auf dem Geländer der Westmole bilden Lachmöwen eine Reihe, schliessen Lücken.

Südblick über die Westmole – Rippelsand vom Sandstrand, große Flut-Restpfütze, Möwenrast auf höherem Gelände.

Rippelsand vom Strand, Detail NaturKulturKunst.

Raues Wasser, langsam fällt der Sandstrand frei.

Blick über die niedrige Südmole – raues Wasser auf der Elbe, Hafenoberfläche ruhiger, im Lee.

Gezeiten, Wind und Bauwerke bestimmen unterschiedliches Wellengeschehen.

Noch wird die Südmole fast regelhaft überspült.

Blick Nord – die Flut-Restpfütze ist mit ablaufendem Wasser verschwunden. Ich radele zurück.

Was wohl künftig hinter der Abzäunung neben der Feuerwache geschieht?

Gut Geld wird die bisherigen Pflanzen- / Bodensortierarbeit bereits gekostet haben.

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Es ist ordentlich stürmisch ringsum. Nach Tidehochwasser plus 2 m vorgestern – das darf man gern Sturmflut nennen – lag die Flutspitze gestern immerhin wieder bei plus 1 m.

Da bin ich mal wieder zum Schulauer Hafen geradelt. Die oberen Hochwasserschutztore sind weiter offen, das Hafengelände ist zugänglich.

Noch ganz schön voll – hinten rechts, die niegrig angelegte Spitze der Westmole wird noch regelhaft von Wellen überlaufen.

Im Lee des Hafenbeckens ruhen Lachmöwen in größerer Zahl.

Eine Silbermöwe …

… findet etwas, bleibt nicht lange allein.

Eine solche Beute für sich zu behalten, ist nicht einfach.

Getümmel – auch etliche Lachmöwen halten sich nah. – Platsch! Die Beute ist wieder im Wasser.

Schnell greift eine Silbermöwe wieder zu.

Attacke – „Spuck`s aus! Rück`s raus!“

Und so geschah`s.

Die „Eigentümermöwe“ obsiegt.

Andere, besonnte Anwesende interessiert das Geschehen überhaupt nicht.

Die Siegerin schlingt gewaltig, muss offenbar die Beute noch eine Zeitlang durch Halsstrecken und Würgen richtig platzieren.

Später – auf dem Geländer der Westmole ruht eine Silbermöwe, umgeben von einem Schwarm Lachmöwen.

Das Sturmwetter setzt sich fort. Heute soll der Schnee aus Südwesten auch (in geringer Dosis) „hier oben“ ankommen.

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Alles Gute für 2025!

Auch wenn schonmal ein Zacken aus der Krone bricht …

Hoch Fliegen ist erlaubt.

Lachmöwen stehen im Sturmwind, spielerisch.

Ausruhen gehört dazu.

Ausruhen? – Ein Schwarm Lachmöwen hat mich als Fütterer vermutet – ein Irrtum.

Also wieder hoch hinaus.

Und dann doch ausruhen.

An Turbulenzen lernen.

Gute Ratgeber schätzen.

In diesem Sinn nochmal: Alles Gute für 2025.

[Die Aufnahmen entstanden am 30.12.2024. Der Wind hat inzwischen 2 weitere Windstärken, auf 6, draufgelegt.]

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Wedel, B 431, Blick in die Reepschlägerstraße.

Am Schnellbushalt – Reepschlägerhaus gegenüber.

Verbesserungen im Nahverkehr lassen uns den Schnellbus Richtung S-Bahn Wedel nutzen.

Rote Ampel bringt Bus zum Stand, vibrrrrierend.

Stillstand – vibrrrrrierend gefällt mir besser.

Seit Altona im ICE – Vorbeifahrt Binnenalster, Tanne, Türme, Himmelblau im -Grau.

Detail Binnenalster – Rathaus, Tanne, leuchtend.

Einfahrt Hauptbahnhof HH – Memo.

Einfahrt HH-Hbf – das Blau geniessen (so lange es zu sehen ist). „Eigentlich“ ist durchgehend über Tage Grau angesagt.

Oberhafen, Ausfahrt HH-Hbf – Blick West, Richtung Zollkanal.

Vorbei Baustelle Hafencity Ost.

Östlich Norderelbbrücken – der Kurze Olaf, Baupause.

Blöder Weise wird es wohl (irgendwann, irgend-) -einen Investor geben. Geniessen wir also den freien Himmelsanblick, so lange Menschenwahn hier nicht umgesetzt, kein Beton-Glas-Spargel entstanden ist.

Die Fahrzeit – baustellenbedingte Umleitung (vorübergehend) aufgehoben – vergeht wie im Flug. …

Berlin Hauptbahnhof, weihnachtlich.

Na denn.

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Sturmwind, Stärke 5 und Böen, Regen, Regen droht – nix wie raus, das Radeln könnte „zwischendrin“ klappen.

Auf dem Weg Richtung Hafen, jenseits des Geesthangs, in der Marsch – hell und dunkel, Reet und hochstehende Tide-Wedeler Au.

Rasender Wechsel am Himmel, Sonne und Wolken.

Blick von der Schulauer Straße Richtung Elbdeich – hoch fährt Containerfrachter Santos Express seewärts, 269 x 48 m, Tiefgang 12,5 m.

Ostmole Schulauer Hafen – Baufläche 2025 für das Hafenmeisterhaus.

Der böige Südwest 5 bläst quer zur Ebbströmung Wasser auf Watt und Sandstrand.

Wer Wind liebt, hat hier seinen Spaß.

Am Horizont Containerkräne – vor dem Elbhang Rissen (links, nicht sichtbar) baggert Vox Ariane die Seeschifffahrrinne, verklappt, noch im Elbe-Aestuar, bei St. Margarethen.

Hoho! – Ich radele weiter, Richtung Fährmannssand.

Hoch oben auf dem Elbdeich, Sperrwerk Wedeler Au – gezoomt: Da also, Hof Fährmannssand, steht der Geldtopf!

Niedersachsen entschädigt seine Agrarier bei Gänsefraß – wird hier, in SH, gerade aus der Cloud über den Regenbogen virtuell geliefert?

Oder ist die Ansicht reine Optik – bei solch einem Himmelsgeschehen querab von mir?

Starker Abfluss, vorn, aus der Binnenelbe Richtung Elbe – von dort, gegenan, drückt der Südwest Wellen in den Mündungstrichter.

Sonnenfleck, scharfer Windstau.

Deichschaf – Sonnenfleck produziert Schlagschatten.

Sonnenloch im Gegenlicht – hell scheinen Schafrücken und am Yachthafen wintergelagerte Segelboote.

Gen Geesthang, Blick zurück Richtung Deich – hat es mich doch erwischt! – Es fallen aber, peitschend, nur nieselige Tropfen.

Auf überstauten Marschwiesen sitzen, fein sortiert, …

… Nonnengänse und Sturmmöwen.

Wieder zu Hause – kein Grund zum Meckern, was für eine Tour!

Kurze Zeit später schüttet es wie aus Eimern.    🙂

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Morgens glitzern jede Menge Regentropfen an den Ästen.

Mein Anzeiger für Stillgewässer auf der Geest, der Pferdetümpel, ist zu einem kleinen See geworden – Winterfüllstand.

Auf zur Marschrunde – alles bordvoll.

Eine kleine Gruppe Nonnengänse wirkt ein wenig verloren nach Regenstürmen, reagiert auf nahen Radler und Fußgänger untypischerweise fast nicht.

Auf der gesamten Tour treffe ich – hier lockere Versammlung – etliche Nonnengansgruppen bis -schwärme.

Und erstmals in dieser Saison sehe ich auch „die dichte Packung“, hinter einer Fressfront dicht gedrängt vorwärts äsende Tiere.

Elbdeich Fährmanssand, Blick über die Elbe, Insel Hanskalbsand – Feuchtwettereindruck, schnell ziehende Wolken, wechselnde Ansichten.

Die Elbe bei Tidehochwasser gibt sich wie ein See bei Windstille.

Richtung Hetlingen, Deichschafe weiss gewaschen – die Deichverteidigungsstrasse …

Ich habe es mir so ausgesucht, slalomisiere durch das, was da so rumliegt.

Eine kleine Gruppe Stare mit Krähen im Gefolge – lassen sich auch nicht aus der Ruhe bringen.

Nach dem Gestürme müssen die Kalorienreserven wohl erstmal wieder aufgebaut werden.

Kurz vor Hetlingen, zwischen den Deichen – Blick Ost, Wedel.

Blick West, alter Elbdeich Hetlingen – Spiegelung auf seenartigen Marschwiesen.

Wetteransicht Richtung Giesensand.

Da bewegt sich ebenfalls eine dichte Packung Nonnengänse.

Irgendwie habe ich den Verdacht, es sind Neue angekommen.

Wetterblick Idenburggehöftbäume.

Auch hier auf nasser Marsch eine dichte Packung.

Da bin ich auf die nächsten NABU-Zählungen gespannt. – – – Insgesamt habe ich wohl knapp 10.000 Tiere gesehen. Das läge noch im Bereich der für die Jahreszeit eher niedrigen, bisher auf ca. 8500 Tiere geschätzten Anwesenheit.

Dies ist der Tag der Spiegelungen – Esche als Beispiel.

Sauerbek läuft vom Geesthang auf mich zu. Hinten ist ein Rohrabsturz zu erkennen.

Auch hier wäre also Möglichkeit, Höhendifferenz auszugleichen, ein Stückchen Durchgängigkeit herzustellen und für Kieslaicher Vermehrungschancen zu schaffen. – Mal sehen, 2025 voraus …

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