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Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Zum Frühstück sieht der Westblick vielversprechend aus.

So radele ich sonnig los.

Wölkchen über der Holmer Marsch.

Fernblick, über Erle unter Eschenbogen – Weiden, Stader Geest jenseits des Elbdeichs, am Horizont.

Hoher Himmel Hetlingen.

Genauer hingesehen – Bäume starten Frühlingsfarben.

Querab Giesensand – Graugänse auf Restwasserwiese vor Weiden.

Querab Vogelstation, vor Idenburg mit Storchennest – Brandgänse und mehr auf Marschflachsee.

Das Storchennest Idenburg habe ich bisher leer vorgefunden. – Kürzlich gratulierte ich einem kollegialen Bachbastler in Tangstedt (PI), dass der dortige Storch bereits das Nest (eins von zweien) besetzt hat – und erfuhr, dass er bereits einen Konkurrenten abgefertigt hat. Der kann ja das andere dort wählen.

Da tiriliert was am Himmel … ! ! ? ? L e e r ! ?

Erwischt – da tiriliert eine L e r ch e! – – – Aber nur eine.

Ich nehme an, es gilt die alte Erfahrung: Kommt Zeit, kommen Lerchen (und andere).

Fährmannssand, Blick durch Willow Henge – Nonnengänse, geknäult.

Während ich die Treppe auf die Deichkrone hochgehe, tönt es laut hinter mir, ein starkes Rauschen setzt ein.

Die vorher in dichter Packung sitzenden Nonnengänse sind aufgebracht, streben dem Deich zu.

Schon drehen sie, …

… die Front zieht direkt über mich.

Weiter, über die Marsch.

Der Restschwarm passiert zwei Vogelkieker mit starker Optik.

Restschwarm, über der Marsch.

Die Vogelkieker ziehen weiter. Am Horizont naht von Stade her ein Saug-/Klappbagger.

Auf der Geest – über der Helgolandstraße zieht ein Storch Richtung Idenburg.

So sieht es jedenfalls aus und würde dem üblicherweise frühen Erscheinen dort entsprechen.

Nachtrag 4. März: Ein Storch bleibt selten allein.

[Gerade erfahre ich von wordpress, dass heute mein 16. Osmerus-Jahrestag ist – wie die Zeit vergeht!]

2 Störche, an der Haseldorfer Binnenelbe, Hetlingen (2 Nebelkrähen nebendran)! – Ob das nun zwei Idenburger sind, oder diese nach Haselau gehören – egal. Hauptsache, sie sind hier.

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Diesig geht der Februar auf sein Ende zu – Sonnenblick über dem Geesthang Holm.

Ich radele mal einen Parallelweg zu gewöhnlicher Tour, will nach Frühlingsblumen gucken in Hetlingen. Der Bericht dazu folgt demnächst.

Erlen-Silhouetten in der Holmer Marsch.

Blick über den – ogottogott – gebaggerten GrenzMarschgraben Lanner – Weiden-Silhouetten auf Hetlinger Seite.

Richtung alter Deich Hetlingen, aufwärts.

Durchfahrt alter Deich, …

… Elbdeich (aus der zweiten Hälfte der 1970er) am Horizont.

Hier steht etwas, dessen Name mich 2024 auf niedersächsischer Seite verunsicherte: ein Schottenhaus.

Genauer betrachtet: luftige Wetterseite.

Hier wohnt kein Schotte, wohnen keine Schotten. „Schotten“ werden die Bohlen genannt, die bei Hochfluten zum Verschliessen der Deichdurchfahrten dienten. – Möge der „neue“ Deich, vorn an der Elbe, immer gut gewartet sein – den Meeresanstieg im Sinn!

Elbdeich im Blick – links bewegt sich etwas, Kistenartiges.

Daaaaa! … zieht die CMA CGM B Franklin, 399 x 54, TG 12 von 16 m, gen See.

12 von 16 m Tiefgang ausgenutzt?! Für Schiffe solcherart ist doch die Elbefahrrinne weiter vertieft und erheblich verbreitert worden – „vollbeladen“.

Hamburgs Seeschifffahrt ist auch nicht (mehr) das …, und schon garnicht, was sie werden soll(te).

Wie die Wirtschaftsbosse gerade im Politik-Vakuum verlautbaren lassen, bleibt „Besinnen“, gar Prüfen der Eigenleistung, nicht ihre Stärke.

Die Mitte der Benjamin Franklin …

… und das Heck.

Auf dem Hetlinger Elbdeich – vom HHHafen zieht ein kleinerer Containerfrachter seewärts, die MSC Lausanne, 283 x 40 m, TG 13 m.

B. Franklin (der „Kasten“ links) bewegt sich bereits fast querab Stade.

Elbdeich Fährmannssand – Abschiedsblick auf die Lausanne.

Weidengehölz in der Wedeler Marsch – auf Sand, ehemalige „Binnendünen“, flussparallel landeinwärts geblasen.

Erlenkulisse im Nassen, nahe dem Geesthang.

Die demnächst folgenden Frühlingsblumen sind bereits erwähnt. Auch Vogeltreff wird folgen.

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Das Anradeln zum Elbdeich erfolgt auf der Geest in klarer, frühlingshafter Luft. Je näher ich der Elbe komme, desto diesiger wird es.

Blick vom Elbdeich Hetlingen – wahrlich ein Gänsewatt (bitte mal aufs Bild klicken)! Bei auflaufend Wasser halten sich Aberhunderte Gänse an der noch freien Wattkante auf.

Richtung Fährmannssand, binnendeichs – Deichschafe, dahinter …

… Nonnengänse in dichter Packung.

So kenne ich sie in dieser Saison fast nicht. Ihre Zahl insgesamt ist viel niedriger als in den Jahren zuvor.

Querab, nahe der Vogelstation befindet sich ein weiterer, überschaubarer Schwarm – ebenfalls recht dicht gepackt.

Auf der Buhne des Süßwasserwatts Fährmannssand sitzt ein Seeadler.

Kurz überlege ich, ob das nicht doch ein Stück Baum ist. Dann ist der Adler allerdings abgeflogen – die Füße wurden ihm wohl zu nass.

Blick seewärts – illustre Wolkenpackungen ziehen fern von uns vorbei.

Viele Gänseschwärme, Grau- wie Nonnengänse, sind in der Luft.

Diese Gänse-Diagonale ergab sich rein zufällig.

Fast scheint es, so hoch etliche große Schwärme fliegen, als peilten sie bereits ihre Brutgebiete an.

Mit dem großen Potential tausender weiterer Vögel im Südwesten (NL, GB) werden wir aber wohl noch bis zu 2 Monate solch Schauspiel erleben dürfen.

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Wieder so ein Winterhoch – diesig, mit Sonne erst am Nachmittag.

Vormittags auf dem Elbdeich Fährmannssand, Blick seewärts.

Ich entscheide mich für eine weitere Tour aussendeichs.

Allerhand los, eine bunte Vogelwelt tummelt sich auf dem Watt.

Brandgänse, ein Schwan und etliche Kleinenten.

Treibsel, RestReet und Vögel.

Mal genauer ins Foto geguckt – am Himmel fliegen Gänse, links ein Seeadler.

Allerlei Gänseschwärme, meist Nonnen- und Graugänse, sind unterwegs.

Neben Brandgänsen und Möwen befinden sich etliche Wattpuler auf dem Watt. Ein Limikolenschwarm fliegt vorbei.

Möwen – mittig haben sich Limikolen auf dem Watt niedergelassen.

Und weiter Gänse am Himmel.

Hinterm Deich – Graugänse.

Wasser – gehen wir in ein trockenes Frühjahr? Gefriergetrocknet und verdunstet liegen inzwischen viele Mulden der Marschwiesen trocken.

Anderswo ist noch Wasser zu sehen – hier mit Nilganspaar und Lachmöwe.

Fast ein Suchbild – unten fliegt was Großes.

Im Abflug weiss erkennbar – das ist wohl das Höckerschwanpaar vom Brunnenschutzgebiet.

Heute soll es „ordentlich“ regnen. – Warten wir also ab, wie sich das Frühjahr gestaltet.

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Das war dann wohl erstmal die letzte Eisnacht mit Klarfrost bei minus 10 Grad C.

Die Spuren sind deutlich. Die bekannte SpiegelKopfweide spiegelt nicht. Der Marschgraben ist zum opaken Eisblock geworden.

Die gestern gezeigte Kanadagans gibt sich als Wächter – für wen?

Ah, das ist ein Kanadaganspaar! Eine Graugans ist nahe.

Komplett – von jeder Sorte ein Paar. Die scheinen da im Kleinklima einen interessanten Fressort zu besetzen.

Die Schnitt- und Sägezeit verfliegt. Wedels Bauhof wird es noch schaffen, jede zweite Kopfweide zu frisieren.

Elbdeich Fährmannssand, Tideniedrigwasser – ein weisser Halbkreisbogen auf dem Süßwasserwatt.

Die wenigen Nächte mit Klarfrost bei minus 10 Grad haben etliches Treibeis entstehen lassen. Die Flut hat es auf dem Watt hinterlassen.

Da fällt mir ein – vor lauter Überraschung habe ich die Binnenelbe nicht fotografiert. – Wo am Vortag noch knirschend Treibeis durchging, war alles Weiss von ganztägiger Sonneneinstrahlung, auch an beiden Uferseiten, weggetaut.

Nicht allzu viel, aber doch mancherorts flächig, das EisWeiss.

Bullenfluss Hetlingen – mehrere Eisrandbänder. Was ist da in der Mitte?

Interessant, Größeres dürfte hier im Marschgraben Bullenfluss nicht mehr leben. Die Eismasse ist bei Ebbe am Schlick angefroren und dann mit der Flut abgerissen und aufgetrieben – hier mit zungenartigem Eindruck.

Auf der anderen Brückenseite dasselbe – mit anderem, speziellem Eindruck.

Etwas aufgestiegenes Faulgas hinterlässt eine kreisförmige Struktur.

Ähnlich, allerdings plattenartig, sieht es am Geschwisterarm des Bullenfluss Idenburg aus.

EisrandMäander Bullenfluss – Totale mit Geesthang.

Meine Strecke gen Geesthang ist von eifrig bewegten Flecken belegt.

Die Ursache, VorjahrsReet, bei SüdOst 4.

Den habe ich hinterm Deich als Rückenwind genossen.

Auch auf der Geest – SüdOst 4. Nun wird er meinen Rückweg, noch gut 3 km, bestimmen.

Zum Glück besteht da in weiten Teilen hinreichend Windschatten. Teils bringt er mich allerdings diesmal doch runter bis in den 2. , ausnahmsweise auch den 1. Gang.

Dieses schneidend-eisige im Gesicht soll ja ab heute vorbei sein. Schöne Erwartung!

Hoffentlich gilt das auch für die Politik – ab Montag.

Lug und Trug aus Übersee dürfte auch gern ausgeschaltet werden.

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Fährmannssand mit Pappelreihe im Rücken geht`s Richtung Elbdeich Hetlingen.

Zunehmend kommt die Sonne durch – vor mir strebt (m)ein schwarzes Pendant dem Ziel zu.

Elbdeich Hetlingen – das ist aber auch ein Morgenhimmel!

Nochmal, fokussiert.

Mit anderem Blick kommen frühe Sonntagswanderer ins Bild.

Mit der Sonne gesehen – auf der Elbe bewegt sich was.

Ein Containerfrachter zieht gen Hafen Hamburg.

Ganz schön schnell.

Es ist die OOCL Seoul, mit 323 x 43 m keins der großen Schiffe, mit ca. 12 m Tiefgang aktuell werden die möglichen 14,5 m nicht ausgenutzt. Das Schiff fährt – wie die meisten – nicht vollbeladen.

Im Deichvorland schimmern Vorjahrsreste Reet silbrig in der Sonne.

Tja, und dieser Himmel – mit dem Licht geguckt!

Ich setze die Fahrt fort, wundere mich trotz gesehener Spaziergänger doch, wie viele Autos bereits nahe dem Elbdeich parken.

Kalt ist`s – eisige Eindrücke folgen.

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Früher Radelstart angesichts (später, aber „dicht dran“) spontan angemeldetem Besuch – sieht gut aus.

Von der Geest in die Marsch – neue Umgangsformen kündigen sich an.

Die Ergänzung des Schilderwalds ist noch verhüllt – Geheimnis?

Da muss ja wohl eine Zahl 20 drunterstecken – die regelhaft an der Strecke stehenden Tempo 30-Schilder wurden genauso regelhaft von allzu vielen missachtet. Fußgänger, Radler, auch Autos werden von etlichen schlicht nicht zur Kenntnis genommen … – Möge der neuen Idee Erfolg beschieden sein!

In der Marsch, Steinweg, Blick NordOst – von dort wird das heutige Geschehen gesteuert.

Blick SüdSüdWest – die Marsch, vereist.

Fährmannssand – über den Elbdeich stürmen Nonnengänse heran.

Der übliche Schwenk …

… führt gen Ost.

Allerhand sind unterwegs, …

… und auf dem trocken gefallenen Süßwasserwatt sitzen weitere Hunderte. Dort landen inzwischen kleinere Gruppen wieder.

Auf der Buhne sitzt offenbar ein Seeadler – möglicherweise hat er die Panik ausgelöst. Vielleicht waren aber weitere beteiligt, die inzwischen anderswo segeln.

Oft sehe ich zufällig auf einem Foto einen Adler – heute ist mir sonst keiner aufgefallen.

Zoom auf das Kohlekraftwerk – noch immer hängt der Himmel voller … Nonnengänse.

Richtung Hetlingen setze ich meine Tour fort, Blick zurück.

Die zweite Hälfte der Sonntagmorgenrunde folgt demnächst.

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Die „SpiegelungsKopfweide“ spiegelt weniger – in viele Marschbereiche kommt die um mehr als einen Meter geringer auflaufende Flut gar nicht.

So wird das unglückliche Zusammenspiel nicht gezäunter Wiesen, Uferzertrampeln und Gewässerunterhaltung sichtbar.

In Unkenntnis oder Nichtbeachten der Zusammenhänge wird der Mähkorb / Bagger routinemäßig erscheinen, die Schrägböschung abbaggern. Der Graben wird breiter, auf der Straßenseite werden die Kopfweiden (mancherorts absehbar auch die Straßenkante) zunehmend gefährdet.

Es scheint keinen Sinn zu haben, sich den Mund fusselig zu reden …

Auf dem Elbdeich Fährmannssand – da fährt ein Containerfrachter seewärts – interessant die Anordnung der schmalen „Brücke“ inmitten der Container. (Im Umgang mit der Schweröl-Ferkelei, schwarzer Rauch in der Großschifffahrt, muss dringend mehr passieren.)

Im Weiterradeln – wie üblich hebt ein Silberreiher bereits in großer Entfernung ab, …

… strebt vermeintlich sichereren Gefilden zu.

Auf dem Elbdeich Hetlingen, Blick Wedel – die Grabowskijäger haben Hochsaison, 2 (bzw. ihre Autos) sind hier zu sehen.

Anderswo: Während der Deich fortwährend kontrolliert wird, hat Grabowski hier gute Chance – und nutzt sie (Marschwiesen gleich neben dem Deich, Foto: auf der Geest entlang der B 431)!

Zwar nicht (gut) erkennbar, der saisonalen Vollständigkeit halber: Schwärme von Wacholderddrosseln (am oberen Rand) queren, durchkämmen das Umfeld Marsch und Geest. Unter anderem Reste von (Weissdorn-)Beeren lassen sie sich schmecken.

NaturKunst bei Tideniedrigwasser – geringe Restwassermenge aus dem Marschgrabensystem bewegt Schaum, ständig wechselnde Eindrücke.

Spuren im Schlick auf der anderen Brückenseite – mal näher hinsehen.

Das waren kleine Nager – Ratten oder / und Mäuse.

Nun warten wir gespannt, wann wir durch eine Änderung der Wetterlage von der seit geraumer Zeit ringsum herrschenden Schmutzluft befreit werden. – Kleine Vorschau: Kies wurde auch schon geliefert – demnächst mehr dazu.

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Heute soll der Schneemond regieren, so habe ich gelesen. Wir liegen aber unter einer schicken (dicken? die kommt wohl morgen) Wolkendecke.

Als Ersatz biete ich den mich gestern Morgen überraschenden Mond.

Vorm Küchenfenster – Laterne und Mond, fast voll.

Interessant, was 3fach-Verglasung so zu bieten hat!

Hier nochmal, gezoomt.

Später verschwindet der Mond, hier bereits von Büschen überzeichnet.

Weiter hält uns scharfer Ostwind frisch.

Die Elbe wird Richtung Nordsee gedrückt, die Flut bleibt gut 1,6 m unter MThw, die Ebbe sinkt ebenfalls, über 1,25 m tiefer als normal.

Tja, nicht zuletzt die Elbvertiefungen und insbesondere die vorige mit ihren zusätzlichen Verbreiterungen schaffen solch Besonderheit mit Rekorddaten.

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Abendblick – wenn`s beim Winterhoch keinen Hochnebel gibt, sieht`s schonmal so aus. Kalte, frostige Nacht voraus.

Für Winter sind die um oder knapp unter Null Grad dann doch recht „warm“.

Tags drauf auf dem Hetlinger Elbdeich – das Gleissen der Elbe bleibt, so die Sonne frei wird.

Am, im und vom Futter unter Wasser Lebende haben es nicht leicht. Stehende Gewässer, hier Marschgraben, frieren teils länger zu.

Tideniedrigwasser am Bullenfluss Hetlingen – lange nicht gesehen: Spuren!

Mal absteigen. Bei den derzeitigen Ostwindlagen bleibt die Flut bei mäßiger Elbe-Wasserführung bis zu fast einem Meter unter NormalTidehochwasser. Auch die Ebbephase liegt teils fast einen Meter niedriger als normal. – Da kann man gut gucken!

Rutschspuren oben und unten im Bild.

Genauer hingesehen: Fast wie Vogelspuren, lange Finger mit Krallen dran – unten links quer und oben rechts.

Das dürfte – mindestens – ein Nutria gewesen sein.

Blick längs des grabenartigen Tidegewässers Bullenfluss.

Nicht neu, aber immer wieder sehenswert, auch im Graben: Wasser möchte sich winden (und tut es, wo es kann)!

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