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Archive for März 2023

Am Sonntag sollte die eine oder andere Schneeflocke herunterkommen.

Ja, die eine oder andere …

Abends klopfte von Nordwest Regen auf Rolladenkästen und Rolläden.

Montag Morgen, Blick West – na, das kann sich sehenlassen. Unter Büschen sind die Beete weitgehend frei, die Vögel werden Futter finden.

Blick Nord – die Hainbuchenhecke hat den Schnee angesichts noch starker Vorjahresbeblätterung „im Oberschoss“ gehalten.

Blick Ost – die Wege sind frei, nicht (nur) aufgrund Kleinklima, sondern bereits geräumt.

Die blühende Kornelkirsche wartet – auf Sonne und Insekten.

Gut für unser Hamburger Umfeld:

  • Die Schneemenge hat die rush hour offenbar nicht interessieren müssen.
  • Wer schnell ist, kann vor dem Wegtauen noch einen klitzekleinen Schneemann bauen.

Hoffen wir mal, dass die Aussenplanungen für diese Woche in Realität umgesetzt werden können. – Berichte ab Mittwoch könnten davon erzählen.

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Dass rund ums Haus Wasserangebote für Gartentiere wichtig sind, ist für den Sommer inzwischen Allgemeingut. Dass kleine Wasserstellen auch in der kalten Jahreszeit attraktiv sind, hat sich noch nicht so herumgesprochen.

Wir gucken uns das Geschehen interessiert an. Sommers wie in den anderen Jahreszeiten scheint es bei uns so etwas wie eine Badestunde zu geben. Da kommen gegen 12 – 13.30 Uhr schnelle Wechsel diverser Arten und Individuen. Den Rest des Tages erscheinen Individualisten (?) für ein gelegentliches Nippen, teils auch für ein Bad.

Amseln, hier ein Weibchen kurz vor Abflug, sind die häufigsten Nutzer.

Wenn sie nicht nur trinken, sondern baden, kann gern nachgefüllt werden …

Eine Blaumeise, erwartungsfroh …

Erstmal ein Sicherheits-Check … – dann Abflug, vielleicht bin ich der Störenfried.

Suchbild, Kohlmeise – die trinken meist, kommen nicht so oft.

Die häufigen Amselbesuche … – hier ein -hahn.

Ein weiterer Anwärter, der Hausspatz – beide Geschlechter kommen regelhaft, angesichts ihrer Häufigkeit rund ums Haus aber nicht auffällig oft.

Noch so ein Amselhahn – vielleicht sollten wir Namensschilder verteilen, manche Individuen kommen wiederholt, in kurzer Abfolge.

So frech sie auch sind, die Blaumeisen, sicher wollen sie schon sein – geschafft.

Wie die Amseln sorgen Blaumeisen, auch Rotkehlchen, für ordentlich Wasserumwälzen, -rausspaddeln. Man wundert sich, wie geradezu inbrünstig sich Rotkehlchen und Blaumeisen dem Herausschaufeln großer Wassermengen widmen. (Erwarten wir bei den Amseln nichts anderes? Jedenfalls lassen sich die beiden genannten Arten nicht lumpen im Vergleich zu den größeren Gefiederten.)

Die Badezeit scheint um zu sein. – Wer sie nicht erlebt hat, könnte meinen, das Dargebot sei unnötig.

In der kalten Jahreszeit kommen noch Dompfaffen (zum Trinken).

Bei sommerlichen Hitze- und Trockenperioden findet sich gelegentlich ein Eichelhäher ein. Die Heckenbraunelle, im Garten regelhaft zu sehen, ist gelegentlicher Gast am Wasser. Kletterkünste des Eichhörnchens und wahres Bemühen um einen Schluck beeindrucken uns dann besonders.

Hauptgäste über den Sommer sind die erst spät zum Brüten eintreffenden Mönchsgrasmücken. Einmal abgesehen von ihrem schicken Gesang erfreuen wir uns zunächst am Brutpaar / den -paaren. Auch sie sind wahre Enthusiasten, was hochaktives Baden „mit Wasserrausschmiss“ betrifft. Später wird es putzig. Da werden uns die Kinder vorgestellt – bis der herbstliche Wegzug folgt.

Das Bisschen Wasser am Balkongeländer ist ein wahrer Spaß – für Tier und Mensch!

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Im vorigen Beitrag erkannte ich (erst) beim Bildbearbeiten den Seeadler auf einem Foto mit allerhand anderen Vögeln, meine erste Begegnung mit ihm an der Tide-Elbe im Übergang Winter / Frühjahr 2023. Nonnengänse, Möwen, Kiebitze und Stare zeigten sich schockiert, wechselten den Aufenthaltsort.

Im Schlussfoto war zu sehen, dass der Seeadler hoch droben selbst bedrängt war. Das ging so eine ganze Weile. – Auch wenn das stark rangezoomte Silhouetten-Fotos sind, zeige ich sie spaßeshalber doch hier.

Eine Krähe attackiert den Adler, eine (andere, nicht die aufgescheuchten) Gruppe Gänse quert.

Das geht auch andersrum.

Seglerwetter – der Adler schraubt sich hoch.

Die Krähe lässt nicht locker.

Ob es dem Adler reicht? – Wie auch immer, er lässt sich vom Wind zügig über die Elbinsel Hanskalbsand treiben.

Dort brütet regelhaft (mindestens) ein Seeadlerpaar.

Beim Weiterradeln habe ich zwischendrin Spaziergänger auf das Geschehen aufmerksam gemacht. Die blieben begeistert stehen und verfolgten das Hin und Her.

Auf dem Elbdeich Fährmannssand werde ich angesprochen, ob ich den Adler gesehen hätte. – Bei Fachsimpelei stellt sich heraus, dass mein Gesprächspartner in der Herbstzeit bis zu 12 Seeadler im Umfeld gesehen habe. Auf meinen Hinweis, gern guckte ich auch, ob welche / zahlreich, mit Jungtieren im Bereich der langen Buhne Fährmannssand säßen, reagierte er erstaunt.

„Bereich der langen Buhne …?“

Ähhhh …, etwas westlich sitzt ein „dickes Huhn“ auf dem Watt – ringsum keine anderen Vögel.

„Dickes Huhn“ sagen schonmal der eine oder die andere, eleganteren Fliegern wie dem Roten Milan Verfallene – zum Seeadler.

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