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Von der Deichverteidigungsstraße hinterm Elbdeich, Hetlinger Marsch – Himmelsblick.

Kiebitze, Wolken, Sonne.

Ausschnitt.

Vom hohen Elbufer Wedel sause ich in die Marsch, auf der Deichverteidigungsstraße gen Nordwesten.

Je nach kleinklimatischer Situation kennzeichnet Weiss der Schlehen, Mirabellen, wilden Pflaumen das Bild.

Sperrwerk Wedeler Au – die durch Hochfluten und Hauptwinddruck abgelagerten Reettreibsel hoch auf dem Deich liegen weiter. Man wartet offenbar auf das Ende der saisonalen Sturmsaison?

Die Ebbephase läuft – das Wasser aus der Binnenelbe rauscht Richtung Elbstrom, Fahrwasser.

Blick zum niedersächsischen Ufer.

Weiter auf der Deichverteidigungsstraße – ein Graureiher im Marschgraben sichert, …

… bleibt aber vor Ort. Radler sind erfahrungsgemäß nicht gefährlich.

Blick vom Hetlinger Elbdeich – verbliebenes, noch stehendes Reet lässt weiter Reste seiner Samenstände silbern im Gegenlicht leuchten. Das wird bald vorüber sein, die Wachstumssaison startet.

Flachsee vor dem alten Elbdeich Hetlingen – Verdunstung und Versickerung helfen zurück auf dem Weg zur Wiese.

Weissdorn ringsum hat noch einige Früchte zu bieten.

Luxus in nassem Umfeld, Wärme von unten bei kaltem Stark-Ostwind – die Galloways Idenburg wiederkäuen auf Stroh-„Warft“.

Und dann …

Idenburg, Blick Wedel – Lärm, hinter den Bäumen …

… brausen sie heran – Tausende Nonnengänse.

Und wieder sausen sie auf mich zu. – „same procedure“ …

Doch nicht. Wer immer sie aufgeschreckt hat, ob der ssssteife Ost sie stärker schreckt – sie bleiben niedrig, drehen ab.

Schnell landen sie, woher sie gekommen sind.

Am Brunnenschutzgebiet nahe der Holmer Geest (rechts rum, dahin geht meine Tour) legen die Pappeln los, zeigen Kleinklima durch unterschiedlich schnell startenden Austrieb.

Vor dem Geesthang stoppe ich, berichte demnächst Details vom Sauerbek – kleiner Geestbach auf Moräne, der zum Marschgraben wechselt.

Acht Jahre wohnen wir nun hier, in Wedel, SH.

Immer zur Stintsaison, Frühjahr, guckte ich nach Angeboten lokaler und regionaler Restaurants. – (So gut wie) NICHTS.

Nun muss man sich darüber nicht wundern angesichts der regelhaft weiter hingerichteten Elbe.  Die Stiftung Lebensraum Elbe hat eine Untersuchung im Netz stehen, die den Niedergang dieses nach Abwasserreinigungserfolgen seit den 1970ern wieder zum Massenfisch entwickelten Klein-Salmoniden beschreibt. Über die Meerforelle habe ich anhand von Fangstatistiken Ähnliches auf Salmonidenfreund (Fangstatistiken Seeve von den 1960ern bis 2003, Daten bis 2018 gleichartig fortsetzend).

Die Zwischenlösung „Kleinfischgenuss der vergangenen Jahre“ war Umsteigen auf Sardelle bei(m) Griechen – meist als „Sardine“ angeboten, teils handelt es sich tatsächlich um die Sardine. Auch lecker, besonderer Geschmack – aber halt kein Fisch aus der Gruppe der Salmoniden.

Nun staunte ich kürzlich nicht schlecht, als ich in Wedels oberer Bahnhofstraße eine Tafel mit Stint als Mahlzeit sah. Gleichzeitig starteten Film, Funk und Fernsehen mit regionalen Berichten, dass Elbfischer wieder mehr als 500 kg / Tag (!) fangen. Erste echte Stint-Saison seit Jahren, also.

Heute also Testessen – Flüssiges kommt zügig.

Gleich gibt`s Fisch.

Normalportion im Überblick.

Nochmal näher ran – los geht`s.

Die kleinen (4) esse ich in eins weg. Hier das Rückgrat (die „Mittelgräte“) eines größeren Exemplars – sauber heraustrennbar.

Ein Portrait.

Manchmal bleiben Rippengräten am Rückgrat – die müssen aber nicht gepult werden, sind essbar.

Es geht auf den Rest. – Nebendran: Die Sonne lacht.

Fertig – so gut wie keine Abfall.

Das waren wohl 10 große Stinte neben den kleinen – ich bin satt. – Lecker Sache, das!

Es wird auch als Portion „Stint satt“ angeboten. Für mich, jedenfalls heute, muss das nicht sein.

Hier geschah`s. – Die Adresse merk` ich mir.

Es ist noch früh. Zum Abradeln geht`s hinterm Elbdeich längs – die bekannte Tour.

Es gibt weiteres zu berichten, demnächst.

[Ganz nebenbei poppt gerade diese Meldung auf „Glückwunsch zum Jahrestag mit WordPress.com!
Du hast dich vor 15 Jahren auf WordPress.com registriert.
Danke für dein Vertrauen. Weiter viel Erfolg beim Bloggen!“

– Wie die Zeit vergeht!]

Nach kleiner Runde gestern entlang der Wedeler Au, Rissen, verabschieden sich die Hamburger „Alten“ mit Hund. Wir wollen angesichts des Sonnenscheins noch den Großen Fischteich umrunden, den wir in der Regenperiode gut gefüllt, mit starkem Abfluss erlebt hatten – vgl. Beitrag vom 10 Februar 2024. Die Hamburger Juniorin schliesst sich uns an.

Weiterhin fast bordvoll – bei Sonne sieht der Große Fischteich aber doch gleich ganz anders aus.

Spiegelung – links der Hauptablauf, bedeckt mit Entenflott.

Schwarzwasser, glasklar, Kiefern, gespiegelt – nur noch wenig Wasser fliesst ab, entsprechend den seit einiger Zeit beendeten Regenmassen.

Richtung Flachwasserbereich – Spiegelung Trauerweiden, Entenflott.

Bemooste Buchen vor dem Flachwasserbereich.

Der Forst Klövensteen ist aufgrund seiner Historie, der wechselnden Boden-Charakteristik immer einen Besuch wert. Düne (meist mit Zeigerbaum Kiefer) auf Moräne (Buchenmischwald) und eingestreuten bzw. örtlich umgebenden Mooren (randlich Eiche, in nicht dauerhaft eingestauten (An-)Moorbereichen Birke) – alle Baumarten in der Regel mit zugehöriger Begleitflora von Klein bis Groß.

Sturzbäume, bizarr – teils abgestorben, teils weiterlebend.

Vergängliche, wechselnde Struktur, aussen wie innen – Langzeitstudie alte Sturzeiche möglich.

Die WasserBank – Dank Absinken des Wasserspiegels etwas freier, nun Flachwasser unmittelbar davor.

Sturzbuche – Pilzentwicklung 1.

Sturzbuche – Pilzentwicklung 2.

Noch `ne Bank.

Andere Ansicht, mit bemooster Buche.

Und nochmal, wieder anders – durch übermäßigen Besuch am Ufer freigelegte Wurzelstrukturen, Blick O –> W über`n Teich.

Zurück zum Auto, zunächst die Jüngste nach Hause bringen. – Die Nebenwege sind zwar inzwischen weitgehend abgetrocknet. Wir wählen dennoch wieder den kuppierten Rückweg über Moräne.

Freitag, 1. März 2024 – das Rad ist frühjahrsinspiziert, eine Morgenrunde fühlte sich durchaus anders an als zuvor. Da radelte ich nachmittags nochmal los, Nord-Süd, Richtung Elbdeich.

Wedeler Marsch, Steindamm, Blick durchs Brunnenschutzgebiet – die Sonne steht schon tief.

Langer Damm, Blick über Fährmannssand – die Sonne steht bereits weiter westlich, als ich erwartete.

Elbdeich Fährmannssand, Blick Niedersachsen.

Hinter mir, binnendeichs, zetert es laut. Ein Nilganserpel muss sich beschweren. Ob das an den wandernden Schattenstreifen Willow Henge liegt?

Neben mir auf der Deichkrone – Platz an der Sonne.

Fernblick Stade – Hopperbagger Kaishuu naht mit hoher Geschwindigkeit.

Eigentlich hatte ich mich nicht länger aufhalten wollen. Aber so ein Nahender … – ein paar Minuten gönne ich mir.

Das hat sich gelohnt, lautes Gekläff auf dem Wasser – von rechts nahen, als schwarze Linie, leicht auf und ab bewegt, Tausende Nonnengänse, die ihr Nachtquartier suchen.

Diese Masse bewegt sich, weiter dauerlaut, Elbe-aufwärts.

Dann scheinen sie ihren Frieden mit dem Gelände gemacht zu haben, sind weder hör- noch per Sicht wahrnehmbar.

So ein paar Minuten machen dann doch allerhand aus.

Die Kaishuu naht – rechts.

Himmel, hoch, rot bis blau.

Und schon ist die Kaishuu vorbei.

Hopperbagger Kaishuu – ohne direkt in die Sonne zu halten, zeigt die Digicam das beginnende Dämmern. – Ich begebe mich auf den Rückweg.

Langer Damm – scheinbarer Sonnenuntergang über der Deichkrone.

Nord-Ende Langer Damm, Blick zurück.

Scheinbarer Sonnenuntergang auf der Deichkrone, neben Gehöft Fährmannssand.

Blick durch das Brunnenschutzgebiet – scheinbar Feuer im Wald.

Aufnahme vom oberen Drittel des Geesthangs, Blick über das Brunnenschutzgebiet – Rot weicht zunehmend Blau.

Fast zu Hause – Violett, Blau, schnelles Dunkeln.

Und es soll warm bleiben … – um die 5 Grad höher als normal – das neue Normal, jedenfalls für die Übergangszeiten?

Die Räder zur Frühjahrs-Inspektion gebracht – da wird gewandert.

Vorbei an der bekannten KopfWeideSpiegelung. Schön, dass deren Pflege jetzt wechselnd an jeder zweiten geschieht. So sind demnächst reichlich Nektar und Pollen in der Landschaft ringsum für Insekten vorhanden.

Saatlandsdamm, gutes Beispiel – StammErhalt einer uralten Weide, deren Krone gebrochen war.

So ist die Verkehrssicherungspflicht erfüllt, die ökologischen Funktionen dieses noch lange lebensfähigen Baums bleiben erhalten (bzw. „wachsen sich wieder hin“).

Blick Richtung Elbe, auf einen man gerade 0,5 ha großen Rest früher großflächiger Fluss-begleitender Tide-Auwälder.

Diese sind in ihrer Bedeutung ringsum weiter unberücksichtigt bis nicht erkannt. Offenland-Landschafts“pflege“ beachtet die in wenigen Schnippseln verbliebenen Ökosysteme nicht,  sorgt nicht für ihre Vergrößerung, sondern bedrängt sie.

Blick von der unteren Geestkante in die Marsch – Versteinerung, Bebauung des Übergangs zwischen den beiden großen Lebensraumtypen hindert Organismenpassage, überheizt mangels Großbäumen den Geesthang, zweifellos eine wertvolle Immobilie.

Vorbei am Bürgerpark – beeindruckende, alte Trauerbuche.

Historisches – Erinnerung an die großen „Ochsen“märkte der Vergangenheit.

Von Jütland bis an die Elbe wurde Weidevieh zum Markt getrieben, verkauft, verschifft – Kuhjungs, „Cowboys“, gab es also auch hier.

Zu Hause und ringsum blüht weiter der Hartriegel, wie die Weide ebenfalls frühblühende, reichhaltige Nektar- und Pollenquelle.

Himmelsblick – jeder Eingang besitzt seit 2 Jahren je 2 Mauerseglerkästen.

Deren Name ist den geselligen Spatzen egal. Sie fliegen sie zielsicher an, brüten erfolgreich.

Und los … – die Arbeit ruft.

Wir sind gespannt, ob sich bei uns wiederholt, was Mauersegler-Spezis berichten. Hat sich der später hier eintreffende Mauersegler solch besetzten Kasten auserkoren, schmeisst er die Insassen und deren Nest raus. – Voriges Jahr hat sowas hier an den 8 (+ 2 an der Nordfront) Nistkästen noch nicht stattgefunden.

Die „jungen Wilden“ der Mauersegler gucken sich vor Südwanderung im Herbst durch waghalsiges Fliegen entlang unserer Fronten das Haus gleichwohl intensiv an …

Ein ausdauernder, melodiöser, lauter Sänger sitzt auf dem Nordfirst. Bitte genau hinsehen, das Rotkehlchen ist umringt von einer großen Zuhörerschar!

Zwischendrin tanzt die Zuhörerschar …

Pause – das Publikum zerstreut sich.

Der Begriff „Gnitten“ kommt mir in den Sinn. Ob das nun wirklich diese sind?

Inzwischen ist die Rad-lose Zeit vorbei. Demnächst folgen wieder Beiträge über Radtourerlebnisse.

Nach dem Schlickwühlerlebnis am Schulauer Hafen radele ich nordwestwärts.

Blick über große Entfernung auf die Pappeln Fährmannssand – nach Sturmpause werden sie weiter entastet / ausgelichtet. Das Nilganspaar davor interessiert das nicht.

Richtung Vogelstation Wedeler Marsch bewegt sich eine Front Nonnengänse äsend voran.

Darüber eine Gruppe Stare.

Stare, nochmal im Detail.

Irgendwie haben die Stare Gefallen gefunden, sich über den Nonnengänsen aufzuhalten. Werden da Insekten aufgescheucht? Fressen Stare überhaupt beim Fliegen?

Inzwischen bin ich dicht rangekommen. Die Nonnengänse sichern zwar, zeigen aber keine Unruhe. – Radler werden normalerweise nicht als Gefahr wahrgenommen. Wer allerdings nahebei stoppt, bringt oft genug die gesamte Gänsemasse in die Luft.

Der letzte Pulk Nonnengänse reagiert auf mein Vorbeiradeln dann durch Abwenden und leichtes Landeinwärtsstreben.

Hetlinger / Holmer Marsch – zwei dicht besetzte Wiesen dienen Sturmmöwen gerade als Balzplatz.

Am Hang, Holm, Weg entlang der Geestkante – etliche Marschwiesen sind noch flächig überschwemmt.

Vorn schwimmen hier Lachmöwen.

Hinten, vor Galloways, umgeben Sturmmöwen ein Schwanenpaar.

Immer wieder beeindruckend, wie unterschiedlich sich Stunden und Tage zwischen Marsch und Geest präsentieren.

Wedel, Strandstraße, Sonne – naja …
Gegenwind, wind chill, lässt es eisig erscheinen.

Rechts rum, Blick auf den Schulauer Hafen – bekannte Farben, alle Jahre wieder …

Früh im Jahr unseres Herzugs sah ich diese alte Bekannte aus dem Hamburger Hafenbetrieb hier, im neuen Zuhause.

Damals meinte man noch, der Schulauer Hafen werde 2017 in Betrieb gehen. – Mal sehen – 2024, ob und wann solch Start erwartet werden kann.

Gleichwohl scheint das Sedimentaufrührspezialschiff Akke seinen jährlichen Auftrag sicher zu haben.

Der aufgewühlte Hafenschlick soll während der Ebbephase mit dem ablaufenden Wasser in die Elbe ausgetragen werden.

Am Hafenausgang zur Elbe, bald Tideniedrigwasser – sieht so aus, als würden die Schlickwolken ins Hafeninnere getragen.

Längeres Betrachten bringt kein anderes Ergebnis. Der einblasende Wind mit kleinen Rippelwellen verstärkt das Empfinden.

Mal umgucken – der Anleger Willkommhöft wurde bereits entschlickt, mit einem kleineren Gerät, wie dem Link oben zu entnehmen ist.

Dort, unmittelbar am Fahrwasser, geht das Material direkt in den Elbstrom (und landet – aus den Augen aus dem / diesem Sinn – anderswo …).

Zurück zum Schulauer Hafen – die Akke wühlt weiter.

Das ändert am optischen Eindruck allerdings nichts.

Hoffen wir mal, dass unterhalb der Oberfläche, bodennah, eine Tiefenströmung das aufgewühlte Sediment aus dem Hafen austrägt.

Die Akke legt am Ufer an – vermutlich Pause über die startende Flutphase bis zur nächsten Ebbe.

Die Sturmmöwen haben auch Pause.

Richtung Hafenkopf prägt grautrübes, entmischtes Feinmaterial des Hafenschlicks mit reaktivierten Organikanteilen den Eindruck einer schlechten Wasserqualität.

Ob das Hotel am Hafen („soft opening seit dem 15.12.2023 …„) neues Leben auch auf der Wasserseite bringen wird?

Meine Radtour führt mich weiter Richtung Hetlingen – Holm, zurück nach Wedel.

Im Beitrag vom 20. Februar habe ich die beiden Idenburg-Störche auf dem Nest vorgestellt und den Neubau eines Nests auf dem selben Dach verlinkt.

Vor 2 Tagen erspäht – neues Nest auf der Südwestseite des Dachs.

Am Nordost-First – das alte Efeu-umrankte Nest.

Die Sonne kämpft gegen Hochnebel, weitgehend erfolglos den ganzen Tag über.

Leicht geschützt hinter Reet und Busch – da …

Dieser wirkt größer, …

… dieser etwas kleiner.

Vielleicht reine Einbildung, jedenfalls lese ich – ohne lange zu suchen – nichts von Dimorphismus Männchen / Weibchen bei Weissstörchen.

Sie fühlen sich offenbar nicht gestört – ich radele vorbei.

Hetlinger Marsch, dicht vor der Holmer Geest – trotz großer Entfernung sichert dieser Reiher, …

… wohl ein wilder, zieht ab.

Ein Stück entfernt steht ein weiterer. Nahebei landet der noch Fliegende.

Es wird Zeit aufs Rad zu steigen. – Die Sonne scheint …

Aus der hügelig, hängigen Moränenlandschaft sind wir in der Oberalsterniederung angekommen – zur Zeit eine Seenlandschaft.

Der Wind pfeift drüber hin, wind chill, die Wolken jagen.

Nach dem Schwarz, Grau, Weiss, Blau des Himmels andere Farben am Boden – moorig-schwarz, Eisenocker-orange, beide Wässer glasklar.

Lautes Trompeten in der Luft – die Digicam raus! – „Die erwischst du nicht!“

… doch!

Eine kleine Gruppe Kraniche zieht über uns hinweg.

Vor uns, ebenfalls Kraniche, fliegend.

Und weitere, ruhig Nahrung suchend – ein Silberreiher nebendran.

Wir erreichen die Rönne. Erstaunlich immer wieder, wie solch Bach in einer Landschaft ohne wahrnehmbares Gefälle turbulent fliessend seinen Weg sucht.

Richtung Sandfang – unendliche Weiten … (so scheint es).

Bredenbek, kurz vor Mündung in die Rönne – 3 tümpelähnliche Sandfänge entlasten Rönne und Alster.

Spiegelung einer Erlengruppe.

Turbulent fliesst auch die Rönne. – Da sie hinten scharf links abbiegt, Alster-parallel verläuft, sind es noch ca. 650 m, bis sie in die Alster mündet.

Am Horizont, Rand der durch Hochwasser eingestauten Alster, 3 Silberreiher.

Fernblick gen Südwest, ca. 1 km – im linken Bilddrittel ist die Moorweg-Brücke erkennbar.

Von dort aus habe ich während der Rückfahrt die wasserbedeckte Niederung bachab und, „Sturm auf dem Flachsee“, bachauf fotografiert (vgl. Beitrag vom 23. Februar).

Da fliegt noch wer … – hat irgendwie ein fischiges Profil (Pardon! – Wale sind ja gar keine Fische …).

Wir gehen zu den Autos, haben „unendliche Weiten“ hinter uns.

Entlang Knicks geht es an der Moränenkante Richtung Abzweig Moorweg, die Oberalsterniederung queren – ab nach Hause.

Gut, die Situation Bredenbek-Rönne-Alster einmal angesehen zu haben! – Mit unseren weiteren Arbeiten entlang des ca. 4 km langen Bredenbeklaufs werden wir die Thematik Erosionssand entschärfen. Damit kann durch ökologische Verbesserung sowohl der Lebensraum Bredenbek in der Strecke als auch der Sandfang entlastet werden.