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Die Überschrift mag sich dramatisch lesen – aber heute ist der 1. Februar, willkommen!

Reet 2024 an Marschgraben, vergehend.

Die zunächst über der Landschaft hängende Wolkendecke zieht – in die richtige Richtung.

Ob diese Gänse richtig ziehen, wissen sie sicher selbst am besten.

Und weiter gilt „Oh, nass is` `s“!

Auf dem Elbdeich – Vorjahrsreet steht angesichts nicht besonders starker Winterstürme und -hochfluten noch in großer Masse im Vorland.

Die gerade in Sammelphase befindlichen Reettreibselflächen am Deich sind zu erheblich kleineren Haufen zusammengetragen als üblich. – Nachteil? Werden da kleckerhaft zahlreichere Sammelaktionen über die Zeit erforderlich? Voraussichtlich wird – bei unveränderter Sturmflutlage – das vergehende Reet am Standort verbleiben, das Deichvorland aufwachsen lassen.

Der Anblick täuscht – es ist kalt, stark windig (mein Kopf verbirgt sich im Kapuzenrand).

Ich hatte sie schon vermisst – 2 Seeadler tauchen von Haseldorf her über mir auf.

Der auf dem Foto verabschiedet sich, fliegt Richtung Haseldorf zurück, während der andere schräg über die Elbe zur Insel Hanskalbsand fliegt.

Blauer Himmel, blauer Marschenflachsee – im Hintergrund Idenburg, mit dem noch leeren Storchennest.

Nonnengänse westlich der Vogelstation – und ein Wasserhindernis, randvoll gefüllter Altmäander.

Immer wieder interessant – da äsen die vor sich hin, vorn staut das Hindernis, hinten schiebt`s. Wie widerwillig schwimmen vordere Gestuppste rüber, andere flattern wie unbeholfen auf, sehen zu, keine nassen Füße zu kriegen.

Schon ulkig, was die Tierwelt manchmal so bietet.

Und dann ist da noch der Rest am Herkunftsort – östlich der Zuwegung zur NABU Vogelstation Wedeler Marsch äsen sie – am anderen Hindernis.

Der aus Sichtschutzgründen beidseitig mit Erdwall versehene Zugangsweg lässt die Nonnengansgruppe zum Klumpen werden. – Nicht im Foto zu sehen, aber regelhaft, flattern ein paar am Zaun Geknüllte auf, queren die Zuwegung. An ihrem Landeplatz erwartet sie … s. Fotos hiervor.

Im Saatlandsdamm (und anderswo) wagen sich erste Weidenkätzchen – noch nicht ganz – hervor.

Auch auf der Geest pfeift der Wind, kühl. Die Mahonie an unserem Eingang hält die Blütenstände noch winterlich klein.

Keine Bange, das wird sich ändern.

Nachdem ich kürzlich, wie am 25. Januar berichtet, an Sardellen trainierte, lockte mich ein Schild.

Fisch will schwimmen!

Und da ist er auch schon! Elbstint 2025 – vom Feinsten, lecker zubereitet.

Zu Hause lese und sehe ich dann in Film, Funk und Fernsehen die Bestätigung.

Gespannt bin ich auf Ergebnisse einer Populations-Analyse – ob die irgendeine Entwarnung für den katastrophalen Elbezustand im Hamburger Umfeld geben wird?

(Die Fische wissen`s am besten!)

Unterwegs, die Wolken jagen. Ich hoffe, dass Wetter weiss, dass ich vom -Radar eine gute halbe Stunde zum Radeln bekommen habe.

Himmelsfarben – alles ist möglich.

Blick zurück, gen Ost – grimmig gibt sich der Himmel. Das saust aber hinter mir seitlich vorbei.

Der Pferdetümpel ist weiter gut voll.

Voraus rast eine Front … – nach rechts vorbei.

Auch gut voll! – Zum Glück kenne ich die Stelle – kein Schlagloch als Radler-Stürzer drin verborgen.

Zurück gen Wedel, entlang der B 431 – die Sonne guckt … gelegentlich, grimmig.

Ich gucke gegen den Wind. Das sieht erfreulicher aus!

Die gestern in Abendsonne-Formation nicht mehr erhaschten Pferde stehen heute linienförmig.

Sie könnten Glück haben. Genau auf diesen schmalen Spalt könnte die Morgensonne bald strahlen.

Die Reststrecke verläuft weiter unter wechselndem Himmel.

Eine Weile nach Ankunft scheint die Sonne. Immerhin so lange, dass die Pferde wohl trocken geworden sind. – Der Rest des Tages soll angenehm verlaufen – auf 10 Grad ist die Temperatur schon gestiegen.

Der Blick aus dem Fenster nach Eis mit Schlagsahne und Nachmittagskaffee lässt uns nochmal aufbrechen.

Am Elbdeich Fährmannssand trennen sich unsere Wege – kleine Runde zur Stadt, ich über Hetlingen. An der Vogelstation Wedeler Marsch sammeln sich Nonnengänse. Etliche kleine Schwärme sind in der Luft.

Ein Bussard späht aufmerksam, leicht erhöht auf Maulwurfshügel (mittig rechts).

Elbdeich Hetlingen, Blick Wedel – ein paar mehr Menschen tauchen auf, wählen die Sonnenseite.

Blick NordWest – die Sonne sinkt, die Schatten werden länger.

Idenburg – Saatkrähen begutachten die AltEichenAllee als Schlafplatz.

Vor angeschienenem Geesthang – Lachmöwen auf Nasswiese.

Ein kleiner Starenschwarm fliegt vorbei.

Saatkrähen – der Platz ist auserwählt, füllt sich.

Weiter Richtung Geesthang – ein Graugansschwarm über der Marsch.

Blick durchs Brunnenschutzgebiet – perspektivisch immer wieder interessant. Wo am Deich der Sonnenstand tief erscheint, ist er hier „höher“.

Beim Radeln „umgekehrt“ tauchen gelegentlich Container- und andere Schiffe auf der Elbe als Scheinriesen auf. Mit Annäherung an den Deich „verschwinden“ sie. Von der Deichkrone aus ist die Enttäuschung manchmal groß … – so „klein“ ist das Schiff real.

SonnAbendSonne von der Geest aus.

Leider habe ich ein Schauspiel zu Fotografieren verpasst – eine Pferdewiese (nun unmittelbar hinter mir). Da standen ca. 20 Pferde bereits im Schatten, während sich 5 noch sonnten, eins direkt am Zaun zur B 431, 3 breitseits zur Sonne etwas dahinter und versetzt, frontal das fünfte (fast rührend anzusehen). Bei meiner Ankunft fanden sie, die Kühle überwiege nun das Erwärmen – und gingen zur „Schattenherde“ rüber.

Ein Wolkenband zieht auf. Auch für mich wird es Zeit.

Zu Hause hole ich das unterlassene Startfoto nach. Wasserperlen in Spiräe – nicht mehr halb so beeindruckend wie beim Start, aber immerhin eine Ahnung, welch abweichenden Eindruck Kleinklima gegenüber all den anderen Fotos bewirkt.

Aktuell – gerade guckt die Sonne übers Nachbardach (eine Episode?) – ein SonnTag ist eigentlich nicht angesagt.

Wie bekannt: Mut zur Lücke wird uns steuern.

Gestern Abend …

Auf dem Weg (?) – erstmal Brille putzen.

Ja, auf dem richtigen Weg!

Früh lande ich in Griechenland.

Erstmal ein Bier zum …

… Fisch, Sardellen! – Hmmhh, lecker!

Ob 2025 der Stint in der Elbe wieder ertragreich befischbar ist? – Sonst bleibe ich bei Sardellen.

Erste Lokale werben bereits, holen ihren Stint aus der Elbmündung.

Auf dem Rückweg am Roland – nur scheinbar ein Rotlichtmilieu, wie üblich schalten die Ampeln regelhaft auf Grün.

Heute Morgen – es ergibt sich, bei intensivem Betrachten des Wetterradars, tatsächlich eine Radrunde.

In der nassen Wedeler Marsch bewegen sich Stockentenpaare langsam von mir weg – „wegen Griechisch“?

Kann nicht sein, der Wind steht von vorn.

Die zwei Dunklen kenne ich nicht. Näheres Betrachten nährt die Vermutung, dass es sich um Farbbastarde mit Hausenten handelt.

Die Kanadagänse, etwas weiter entfernt, gucken erstmal.

Graugänse wollen kein Aufhebens machen, gehen aber auch sicherheitshalber langsam weg.

Ein Stück weiter hat irgendwer, irgendwas eine Gruppe Nonnengänse hochgebracht.

Wie üblich, sie drehen …

… und drehen, um nahebei bei anderen zu landen.

Nebendran sitzen Lachmöwen auf der Wiese.

Denen scheint das Geflatter und Landen wohl interessant, sie fliegen auf.

Neben den Nonnengänsen gefällt es ihnen offenbar, alle landen.

Fehlt noch das Wetter – wieder mal Glück gehabt. Kaum bin ich zuhause, setzt Regen erneut ein.

Der Winter wird wärmer – am Spätnachmittag „scheint die Sonne Regen“.

Zu Hause, morgens, Blick Ost – da hat es der „frühe Vogel“ …

… gut, sieht noch Morgenfarben, von der Morgensonne verursacht (Blick West).

Da zieht nicht nur was heran, sondern auch über uns weg – wohl der von der Abendsonne versprochene, für nachmittags angesagte Regen.

In der Marsch wird gearbeitet, Grabowsky kommt gut voran – hier immer an der Kante der Deichverteidigungsstraße längs.

Da kommt demnächst wieder der Spezialist mit der Spezialschaufel …

Sperrwerk Wedeler Au, scharfer Südwind in die Binnenelbe, Tidehochwasser – auch hier wird gearbeitet. Treibsel-Reetflächen werden konzentriert (später abgefahren). Die Grasnarbe soll den Deich schützen.

Gefiederpflege beim Kormoran – auch so eine wiederkehrende Tätigkeit.

Januargruß aus Wedel – Blick vom Elbdeich über Binnenelbe und Marsch auf den Geesthang.

Auf der Geest, im Hinterland Wedels braucht man bald nicht mehr Radzufahren – Baumschulkünstler verschmieren mit Erosionsmutterboden aus ihren Flächen Fahrbahnen, lassen auf Kreuzungen variable Erdkunstwerke entstehen.

Baumschul-Archäologie – durch spezielle Fahrkunst werden Eiszeitliche Straßenbaurelikte freigelegt.

Wo solcherlei bereits herausgefahren ist bis zu 20 (teils 30) cm Tiefe, wird gern Beton- und anderer Bauschutt in Brocken hineingelegt, bei Regen bald unsichtbar. Möge der Hl. Christopherus mit allen hier Verkehrenden sein!

Einblicke, Ausblicke – die Nähe des Hauses ist scheinbar. Hinter der Fassade erstreckt sich ein 60 (-100?) m langes Baugelände.

Wir sind gespannt auf neue Stadtgestaltung.

Mal wieder geht`s in die Marsch, ziehender SüdOst lässt mich im Uhrzeigersinn radeln – gut Rückenwind hinterm Elbdeich.

Steinweg, Blick Wintersonne, kalt schneidet der SüdOst – wind chill.

Kopfweide vor nassen Marschwiesen, überfroren.

Junge Kopfweiden bilden langsam Gesichter aus – kommende „Erl“Könige, fast unheimlich bei Dämmerung.

Über die Binnenelbe zieht feuchte Luft. Raureif liegt auf der Brücke, wachsend.

Schafe am Binnendeich, in Ruhezonen gefriert das Wasser.

Blick Ost – Binnenelbe knapp nach Tidehochwasser.

Ostblick vom Elbdeich Fährmannssand – fast waagerecht drückt der Wind die Dampffahne des Hamburger Kohlekraftwerks.

Diesig über der Elbe.

Markantes Profil – am Fuß des Fährmannssand-Elbdeichs (Sch…Sch…).

Eng ist die Herde am Binnenelbedeich zusammengerückt – wärmende Nasen innen.

Auf dem Elbdeich Hetlingen – kommt doch noch die Sonne durch den Dies? Das Vorland-Elbwasser ist gefroren.

Wachsende Graugansgruppe vor dem alten Elbdeich Hetlingen.

Bullenfluss Hetlingen, Eisrand und -muster.

Die Sonne schafft`s nicht. Von hier steht mir der chill-wind ins Gesicht.

Zum Glück verläuft die Route noch eine Weile im Zickzack.

Windschatten ist schön! Alle sind gespannt, wie sich die jung ergänzte Allee weiter entwickelt.

Gestern, Sonntag Morgen an der Krückau, Elmshorn – AltWeiden, Wintersonne taut Raureif, dreidimensional.

Beeindruckend hat sich hier eine Gruppe Weiden zu Riesen entwickeln können.

In einer solchen, sich über Jahrzehnte entwickelnden Situation …

lässt sich allerhand Interessantes entdecken – hier symbolisch Moose und Flechten auf Bruch- oder Sturzholz.

Blick aus der Gruppe zurück zum Standort des Startfotos.

Bereits länger wird darüber gesprochen, hier weitere Auwaldbäume wie Erlen – insbesondere zum Uferschutz der Krückau – und Flatterulmen anzusiedeln.

Um die Bandbreite der Auwaldbedeutung darzustellen, hat der langjährig im Umfeld Aktive Gerd Janssen symbolisch „Forelle, Schwarzstorch, Flatterulme“ vor Jahren als Leittitel gewählt. Seine Auwaldbeispielflächen sowie das fachliche Umfeld sind in einer eigenen Arbeit 2023 (Download) erschienen.

Abgestimmt mit dem Wasserverband Krückau, der Stadt Elmshorn sowie der Kreisverwaltung soll nun ein Pflanzversuch beginnen. Die Anne-Frank-Gemeinschaftsschule, der NABU Elmshorn sowie weitere werden in Kooperation bis zum Ende der jetzigen Schnittzeit ufernahe Weiden je nach Dicke schneiden bzw. mit Motorsäge auf den Stock setzen. Anschliessend werden knapp 100 junge Erlen und Flatterulmen in ausgewiesene Areale gepflanzt und mit dem Weidenschnitt ringsum gekennzeichnet und (hoffentlich) geschützt.

Rechts und links vom Wanderweg werden aufgrund des randlichen Mähens mindestens ca. 1,5 m freigehalten.

Die größeren Lückenbereiche sowie der Ufersaum der Krückau werden Pflanzorte sein.

Teile des dichten Weidenbewuchses werden genutzt.

Punktuell werden solche, dem Uferschutz nicht dienende Weiden (Flachwurzler, die bei Unterspülen kippen und den Abfluss behindern) angesichts ihrer Dicke mit der Motorsäge gefällt. Erlenpflanzung am Ufer übernimmt die erwünschte Verbesserung für die Gewässerökologie.

So stellen sich die möglichen Pflanzflächen – insbesondere für die Flatterulme – zur Zeit dar.

Eine Besonderheit besteht in einer abwärts liegenden scharfen Rechtskurve.

Der Start der Kurve – ungeschützter Prallhang auf der anderen Seite.

Am Prallhang der anderen Seite ist seit Jahren verabredet, 5 Lenkbuhnen mit Kies anzulegen. Die dortige Überschwemmungswiese fordert in ihrer dafür nötigen randlichen Befahrbarkeit (und dem Warten darauf) die Geduld der Beteiligten heraus. Ein hilfsweise bachab der Kurve unternommener Versuch mit Treibselsammlern erbrachte zwar Verbesserungen, ist angesichts des Einstaus während der Flut – zu Zeiten von Sperrwerksschliessungen um Stunden verlängert – nur bedingt wirksam.

Durch Neigen der Weiden, „Landgewinn“ und Bewachsen mit weiteren Weiden besteht eine zu änderende Situation.

Die kleinen Weiden im vorstehenden Foto werden per Hand abgesägt. Etwa in Höhe der Weiden rechts im Bild werden Erlen zur Verbesserung des Uferschutzes gepflanzt. Die dienen dann je nach Abflussmenge und Strömungssituation „als Widerlager“ der am anderen Ufer anzulegenden Lenkbuhnen. So können die Einstauleistung der Wiese erhalten und der Abflussquerschnitt sichergestellt werden.

Die Krückaukurve (Pfeil), über die Überschwemmungsweise von der anderen Seite „An der Au“ gesehen.

Wir sind auf die kommenden Wochen (und folgende Jahre) gespannt.

Die Tage werden länger, verlockend, wieder ein Nachmittagsradeln einzuführen.

Nichts los ringsum – auf nasser Marschwiese ein Nonnengansschwarm dicht nebendran.

Ruhig radele ich vorbei – nicht als Gefahr empfunden.

Abgebogen in den Saatlandsdamm, kleine Runde – Überraschung! Schichtweise bildet sich Raureif, in gut 1 m Höhe.

Wieder ultranah – teils flockig, teils dicht zusammen, ein größerer Nonnengansschwarm.

Da lichtes Grün den Weg begleitet, irritiert der Radler auch sie nicht.

Ein Stück weiter – auch hier bei durchziehenden FrOstwind schichtweise Raureif, diesmal bodennah.

Noch eine nahe, größere Nonnengansgruppe, vor dem Binnendeich Wedeler Au, Binnenelbe.

Brennesseln fangen die Luftfeuchte offenbar gut ein.

Auch Doldenblüher sind frühe Raureifsammler.

Am Reet fliessen gesammelte Tropfen, gefrierend zu Nadelspitzen.

Reet als Eis-Initiator, Nadeln. Erste Wasseroberflächen erstarren.

Ansonsten, wenn man anderswohin guckt, scheint weiter nichts los. Der Kopfweidenschnitt geht langsam seinem Ende zu.

Wie anderswo erwähnt, sehr lobenswert, lässt der Bauhof Wedel inzwischen jedem 2. Baum seine Haarpracht – bis zum nächsten Jahr.

Hier folgen noch ein paar weitere Aspekte des Nebelradelns, vgl. voriger Beitrag.

Nebel am Elbdeich Fährmannssand – angesichts Temperaturen unwesentlich niedriger als der Gefrierpunkt verwundern Schafe am Elbdeich nicht.

Da stehen auch die 2020 beschriebenen und 2021 in deutscher Fachwelt veröffentlichen kaputtgeschnittenen „Kopf“Weidenreihen – wieder kaputtest, meine Güte.

Ein Stück weiter, Giesensand, wo große Mengen Deichschafe über Wochen grasten, sind ihre von Wetter und Wind zusammengetriebenen Fast-WegWaschFäkalien anzutreffen.

„Deine Spuren im …“, nein, nicht Sand.

Immerhin werden aufmerksame Radler zur Zeit nicht belästigt. – Gewässerschutz (?falsche Bestandsdichte auf gegebener Fläche?) sieht allerdings anders aus.

Ein Stück weiter geht ein Graureiher vom Graben hoch (Kreis), der …

… nicht wie üblich, mal eben über den Zaun hopst, sondern abfliegt.

Entweder ist das ein „Wilder“, oder der Standort erschien ohnehin nicht sonderlich ertragreich.

Auf dem Elbdeich, Blick Ost – kein Wedel, nur 2 Radler, dann das Nichts.

Blick Süd, hinter den Binsen und dem Reet auf dem Vorland – – – keine Elbe, kein Niedersachsen.

Am alten Elbdeich – wie klein, niedrig der ist!

Am Knick nach Norden – weit öffnet sich die Marschlandschaft.

Lang ist`s her – zweite Hälfte der 1970er mit etlichen Hoch-Sturmfluten, da hat so mancher, auch der Schreiberling hier, auf der anderen Seite bei „fast bordvoll diesseits“, Sandsäcke gegen Sickerwasser und Schlimmeres gepackt.

Das Gefühl für diesen Teil innerer Sicherheit ist nun (wen wundert`s), fast 50 Jahre später, aus jüngeren Generationen weitgehend verschwunden. Bei Gelegenheit wird sich das wieder ändern.

Nördlich Idenburg – ein Silberreiher fliegt ab.

Ich hatte weder Zeit noch Gelegenheit, die Digicam für die Vorgeschichte zurechtzurücken, ruhig zu halten: An einem Graben des nahen Brunnenschutzgebiets stand ein anderer Silberreiher, dieser flog hinzu. – Schon ging Boden-Luft-Kampf los, der allerdings ziemlich schnell endete.

Dies ist „der Sieger“. Offenbar hat er das Revier erstmal für sich reserviert.

Weiter, Richtung Geesthang – der beschriebene, öde Marschkanal Sauerbeck. Hinten wurde eine alte Esche gefällt. Das war auch bitter nötig.

Vielleicht ergibt sich hier im Lauf diesen Jahres Neues, Interessantes. – Dann berichte ich.