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Bevor das Wetter sich so darstellte, war einiges zu erleben.

Bevor das Wetter sich so darstellte, war einiges zu erleben.

Warum nicht mal an die Elbe fahren? Und dann Seeve-aufwärts – mit klarem Ziel: es gilt, 3 Lkw Kies zu finden.

Bei der Anfahrt stellte sich die Frage, wie weit das Sturmtief aus NW reichen würde – überholt es mich? Beim Start schien von blauem Himmel die Morgensonne.

Doch erwischt - Blick vom Deich: Hagelschauer über der Seeveniederung. Zum Glück fahre ich noch an.

Doch erwischt – Blick vom Deich: Hagelschauer über der Seeveniederung. Zum Glück fahre ich noch an.

Blick vom Deich am Seevesiel Richtung Elbe - die eine Seite der Medaille.

Blick vom Deich am Seevesiel Richtung Elbe – die eine Seite der Medaille.

Zur Wetterseite hin - Ostende des Regenbogens.

Zur Wetterseite hin – Ostende des Regenbogens.

Und das Westende unterm Wetterhimmel - ich bin jetzt jenseits der Kante, es zog vorbei.

Und das Westende unterm Wetterhimmel – ich bin jetzt jenseits der Kante, es zog vorbei.

Noch früh am Morgen - die Gänse im NSG Untere Seeveniederung markieren ihre Fluchtdistanz noch nicht.

Noch früh am Morgen – die Gänse im NSG Untere Seeveniederung markieren ihre Fluchtdistanz noch nicht.

Eine Partie der Seeve im NSG Untere Seeveniederung - sieht aus wie ein Marschengewässer und ist doch Deutschlands sommerkühlster Forellenbach der Niederung. Das ruft nach Restaurieren.

Eine Partie der Seeve im NSG Untere Seeveniederung – sieht aus wie ein Marschengewässer und ist doch Deutschlands sommerkühlster Forellenbach der Niederung. Das ruft nach Restaurieren.

Beliebte Querungsstelle für Fußgänger und Radfahrer. Der Gewässermensch sieht - wie fast an jeder Brücke - den zu verbessernden Erosionsabriss.

Beliebte Querungsstelle für Fußgänger und Radfahrer. Der Gewässermensch sieht – wie fast an jeder Brücke – den zu verbessernden Erosionsabriss.

Turbulenz ist gut, aber in dieser Ausprägung nur für Forellen und bestenfalls Neunaugen passierbar. Der hydraulisch schwache Schnäpel z.B. hat hier keine Chance.

Turbulenz ist gut, aber in dieser Ausprägung nur für Forellen und bestenfalls Neunaugen passierbar. Der hydraulisch schwache Schnäpel z.B. hat hier keine Chance.

Aber es gibt ja vorführbare Verbesserungsmaßnahmen. Und über den Schnäpel kann ebenfalls Neueres nachgelesen werden.

Ein Stück abwärts der Brücke fließt die Seeve weiter als attraktives Salmonidengewässer.

Ein Stück abwärts der Brücke fließt die Seeve weiter als attraktives Salmonidengewässer.

Hier ist allerdings die intensive Beweidung bis in die Böschungskante abzustellen. Der standorttypische Baumsaum, der übermäßigen Kormorandruck verhindert, fehlt.

Hier ist allerdings die intensive Beweidung bis in die Böschungskante abzustellen. Der standorttypische Baumsaum, der übermäßigen Kormorandruck verhindert, fehlt.

Vor lauter Begeisterung das Ziel vergessen? Was ist nun mit den 3 Lkw Kies?!

Also zurück zum Auto - der Gänsesee ist durch Passanten inzwischen "vogelfrei" - sie haben sich in hintere Bereich zurückgezogen. Auch ist störe Restvorkommen in ruhiger Ecke - 3 ziehen mit. v-förmigem Kielwasser ab.

Also zurück zum Auto – der Gänsesee ist durch Passanten inzwischen „vogelfrei“ – sie haben sich in hintere Bereich zurückgezogen. Auch ist störe Restvorkommen in ruhiger Ecke – 3 ziehen mit v-förmigem Kielwasser ab.

Ich verlasse die Seevewiesen im Naturschutzgebiet.

Ich verlasse die Seevewiesen im Naturschutzgebiet.

Da isser ja, der erste Kies-Lkw! Sehr schön aufgeteilt liegt der Inhalt oberhalb der Hörstener Brücke, bereit, von höheren Seeveabflüssen fortgetragen zu werden und an geeigneter Stelle künftig als Laichplatz zu dienen.

Da isser ja, der erste Kies-Lkw! Sehr schön aufgeteilt liegt der Inhalt oberhalb der Hörstener Brücke, bereit, von höheren Seeveabflüssen fortgetragen zu werden und an geeigneter Stelle künftig als Laichplatz zu dienen.

Aber hallo, das hatten wir doch schon einmal, im Jahr 2010 – hat gut funktioniert.

Die unerträgliche Umfeldsituation - Mais im Überschwemmungsgebiet! - ist dringend abzustellen. Und für sowas zahlen wir auch noch Subventionen.

Die unerträgliche Umfeldsituation – Mais im Überschwemmungsgebiet! – ist dringend abzustellen. Und für sowas zahlen wir auch noch Subventionen.

Selbst der gesetzliche Mindestschutz - 5 m Randstreifen vor Umbruch geschützt, s. Angel als Markierung - wir nicht zur Kenntnis genommen.

Selbst der gesetzliche Mindestschutz – 5 m Randstreifen vor Umbruch geschützt, s. Angel als Markierung – wir nicht zur Kenntnis genommen.

Es gibt weiter viel zu tun – die Fahrt führt Seeve-aufwärts.

Ah, der zweite Kies-Lkw, kaum wahrnehmbar. - An dieser Stelle hat sich ein Landlord beschwert, Hochwassergefahr würde heraufbeschworen. - Da gibt es nix zu kommentieren, das kommentiert sich selbst.

Ah, der zweite Kies-Lkw, kaum wahrnehmbar. – An dieser Stelle hat sich ein Landlord beschwert, Hochwassergefahr würde heraufbeschworen. – Da gibt es nix zu kommentieren, das kommentiert sich selbst.

Auch hier hat die Strömung sich gleich beim Einbringen über den Kies hergemacht.

Auch hier hat die Strömung sich gleich beim Einbringen über den Kies hergemacht.

So, fehlt noch der dritte im Bunde – es sollen ja 3 Kies-Lkw eingebracht worden sein.

Messstelle Jehrden - der kleine helle Punkt da rechts soll es also sein.

Messstelle Jehrden – der kleine helle Punkt da rechts soll es also sein.

Da liegt er also in tiefem Wasser - ein Langzeitdepot als Arbeit für die großen Hochwässer. - Auffällig hier ist der nach wenigen Wochen bereits ausgeprägte dichte Algenbewuchs. Ob das nur daran liegt, dass die Sonne so erbarmungslos auf diese Stelle brezelt?

Da liegt er also in tiefem Wasser – ein Langzeitdepot als Arbeit für die großen Hochwässer. – Auffällig hier ist der nach wenigen Wochen bereits ausgeprägte dichte Algenbewuchs. Ob das nur daran liegt, dass die Sonne so erbarmungslos auf diese Stelle brezelt?

Der turbulente Stromstrich zeigt, dass die Seeve ihre Arbeit aufgenommen hat.

Der turbulente Stromstrich zeigt, dass die Seeve ihre Arbeit aufgenommen hat.

Wo das nun alles so gut aussieht, habe ich am Tag drauf gleich 2 weitere Kies-Lkw für andere Stellen bestellt. – Dank gebührt der Fischereigenossenschaft Seeve und der Edmund Siemers-Stiftung für die Finanzierung (für solch einen Spaß halte ich glatt wieder einen Vortrag!) und dem Unterhaltungsverband Seeve für gute Kooperation!

Es darf immer und überall gern turbulenter werden!   :-)

Es darf immer und überall gern turbulenter werden! 🙂

RyanAir? Bus zum Flughafen Bremen? - Das kann doch nicht richtig sein!

RyanAir? Bus zum Flughafen Bremen? – Das kann doch nicht richtig sein!

Keine Angst, dies ist nur ein Foto von einem Stopp während der Exkursion.

Vorher war pünktlich der Metronom in Tostedt eingetroffen, 28 Studenten stiegen aus.

Vorher war pünktlich der Metronom in Tostedt eingetroffen, 28 Studenten stiegen aus.

Das Gruppenfoto vor dem Start muss sein - same procedure as every year.

Das Gruppenfoto vor dem Start muss sein – same procedure as every year.

Und was hatten wir wieder für ein Exkursions-Wetterchen! - Und die Kampener Mühle war extra für uns in Betrieb. (öhö, öhö!) - Aber ganz schön kalt war`s für die dünner angezogenen.

Und was hatten wir wieder für ein Exkursions-Wetterchen! – Und die Kampener Mühle war extra für uns in Betrieb. (öhö, öhö!) – Aber ganz schön kalt war`s für die dünner angezogenen.

Eiszeitsteine zur Plausibilisierung des standorttypischen Kiesbachs hat die Dorfhistorie oft genug zu bieten.

Eiszeitsteine zur Plausibilisierung des standorttypischen Kiesbachs hat die Dorfhistorie oft genug zu bieten.

Und noch einer - nee, zwei.

Und noch einer – nee, zwei.

Alle Welt will "on top of the hill" sein - wir gehen rauf (nach TK 2724 78,8 m hoch).

Alle Welt will „on top of the hill“ sein – wir gehen rauf (nach TK 2724 78,8 m hoch). – Besser kann Erosionsanfälligkeit unserer armen Böden nicht dokumentiert werden.

„Berg nennt der das!“ lachen die Studenten aus aller Herren Länder (dieses Jahr sind Brasilien, China, Costa Rica, Estland, Frankreich, Indien, Indonesien, Italien, Kanada, Korea, Lettland, Mexiko, Nigeria, Philippinen, Polen, Rumänien, USA und natürlich Deutschland vertreten. So viele Länder waren es, glaube ich, noch nie.). – Was soll ich machen?! Immerhin kann ich auf die „Berg-Linie“ verweisen, in der dieser mit dem Otterberg (100 m) und dem Wilseder Berg (169 m) liegt.

Subventionierte Agrarlandschaft begegnet uns allerorten. Artenarmut, wohin man sieht.

Subventionierte Agrarlandschaft begegnet uns allerorten. Artenarmut, wohin man sieht.

Die Sandwüste - Resultat der Bodenerosion, sei es aus Agrar-Einöden, sei es aus baumlosen Gewässerufern.

Die Sandwüste – Resultat der Bodenerosion, sei es aus Agrar-Einöden, sei es aus baumlosen Gewässerufern. Dies ist kein Platz für Tier- und Pflanzenleben.

Gezäunte Pferdewiese: Die Erosion ist am nun erlenbestandenen Bach gestoppt.

Gezäunte Pferdewiese: Die Erosion ist am nun erlenbestandenen Bach gestoppt.

Ergebnis von Abwasserreinigung und Restaurieren: Auch unter Steinen lebt es, hier Köcherfliegenlarven.

Ergebnis von Abwasserreinigung und Restaurieren: Auch unter Steinen lebt es, hier Köcherfliegenlarven.

Und wo nun fester Grund an Stelle des Sandstrahlgebläses besteht, finden sich standorttypische Gewässerpflanzen ein, hier der Merk.

Und wo nun fester Grund an Stelle des Sandstrahlgebläses besteht, finden sich standorttypische Gewässerpflanzen ein, hier der Merk (sagen Gewässerbiologen und Wasserwirtschafter).

„Berle“ sagen Botaniker und Landschaftsplaner. – „Berula erecta“ = Der Aufrechte Merk, der Name muss nicht besorgt stimmen: bei steigendem Wasserstand legt sich, wie auf dem Foto sichtbar, die Pflanze flach und bietet keinen Strömungswiderstand. Der Mähkorb muss nicht zu seinem üblichen Massaker anrücken!

Strömungsvielfalt und Tiefenvarianz in restaurierter Strecke.

Strömungsvielfalt und Tiefenvarianz in restaurierter Strecke. – Der Bach lässt sich hören: es rauscht nun, wo noch vor Kurzem im wahrsten Sinne des Wortes Totenstille herrschte.

Tja, und hier finden sich zunehmend auch Steinfliegenarten, die vor wenigen Jahren noch niemand in seinen kühnsten Träumen erwartet hätte.

Tja, und hier finden sich zunehmend auch Steinfliegenarten, die vor wenigen Jahren noch niemand in seinen kühnsten Träumen erwartet hätte.

Schon vorbei ?! Die Studenten fahren mit dem Metronom zurück nach Harburg bzw. Hamburg. - Auf die Unternehmungslustigen wartet der Hafengeburtstag.

Schon vorbei ?! Die Studenten fahren mit dem Metronom zurück nach Harburg bzw. Hamburg. – Auf die Unternehmungslustigen wartet der Hafengeburtstag.

Man fragt sich, in welchem Jahrzehnt die heutige Elbe-Realität stattfindet – wir befinden uns im Jahre 12 der Wasserrahmenrichtlinie.

Für die Elbe spielt das offenbar keine Rolle, wie diese Pressemitteilung von „Rettet die Elbe e.V.“ belegt.

Ganz in der Nähe der beklagenswerten Tide-Elbe habe ich übrigens im Seevekanal gestern die Gewässersohle ausgiebig betrachten dürfen.

Es heisst ja, die Struktur der Gewässersohle gebe einen Eindruck über die Qualität des Gewässers.

Es heisst ja, die Struktur der Gewässersohle gebe einen Eindruck über die Qualität des Gewässers.

Der Seevekanal zweigt ab von Deutschlands sommerkühlstem Fließgewässer, wie behauptet wird, der Seeve. Die dort über Jahrzehnte geangelten Meerforellen legen übrigens eindrucksvoll Zeugnis ab über den Zustand der Elbe einschließlich der Abwasserreinigungserfolge der 1990er und der danach nachweisbaren Verschlechterungen.

Herr und Hund.

Fragt sich ja immer, wer der Hund und wer der Herr ist …

Hiiilfeeee! Dieser Mann will mir was tun!

Hiiilfeeee! Dieser Mann will mir was tun!

So, lieb wie Bübchen. - Ist doch gar nichts los.

So, lieb wie Bübchen. - Ist doch gar nichts los.

Das ist wieder mal ein Beispiel, wie Bilderanordnung missbraucht werden kann.

Die reale Situation war umgekehrt. Nahende Hundebesitzer wurden von den Menschen begrüßt. Socke „bekam erst Wind“, als er im Lee des anderen Hundes war – und grüßte heftig.    🙂

Der Darß-Artikel (unter diesem) ist inzwischen fertiggestellt.

Richtung Nordost ging die Reise.

Richtung Nordost ging die Reise.

Fast in Rostock - Abbiegen nach Osten. - Das Wetter sieht vielversprechend aus.

Fast in Rostock - Abbiegen nach Osten. - Das Wetter sieht vielversprechend aus.

Was für ein Strand - und so leer! - Ja, wir haben ein Buchungsloch nach Ostern erwischt. Die Tourismus-Aktiven waren entgeistert.

Was für ein Strand - und so leer! - Ja, wir haben ein Buchungsloch nach Ostern erwischt. Die Tourismus-Aktiven waren entgeistert.

"Komm raus, wenn Du da drin bist!"

"Komm raus, wenn Du da drin bist!"

Nase voll - wieder keinen ausgegraben.

Nase voll - wieder keinen ausgegraben.

Das also ist das Bernsteinmeer!

Das also ist das Bernsteinmeer!

Und da ist sie auch schon - eine (fast) professionelle Bernsteinsucherin, ausgestattet mit Watstiefeln, kleiner Harke und einem Netz. - "Warum bringst Du immer Sandkörner nach Hause, sagt mein Mann?!" war ihr Kommentar zur Frage nach dem Erfolgs.

Und da ist sie auch schon - eine (fast) professionelle Bernsteinsucherin, ausgestattet mit Watstiefeln, kleiner Harke und einem Netz. - "Warum bringst Du immer Sandkörner nach Hause?! sagt mein Mann." war ihr Kommentar zur Frage nach dem Erfolg.

Der Schatten und sein Hund - Socke. Man sieht, die Morgensonne liess sich nicht lumpen.

Der Schatten und sein Hund - Socke. Man sieht, die Morgensonne liess sich nicht lumpen.

"Kiefer" - so heisst unsere Wohnung.

"Kiefer" - so heisst unsere Wohnung.

Socke pausiert zwischen Baum und Wohnung "Kiefer".

Socke pausiert zwischen Baum und Wohnung "Kiefer".

2 XXL-PS, von vielen geschätztes Fortbewegungsmittel durch abwechslungsreiche Natur.

2 XXL-PS mit Fahrzeug, von vielen geschätztes Fortbewegungsmittel durch abwechslungsreiche Natur.

Mancherorts sind noch reine Kiefer- und andere Nadelforstbestände zu sehen.

Mancherorts sind noch reine Kiefer- und andere Nadelforstbestände zu sehen.

An anderer Stelle ist der langjährige Schutzcharakter des Gebiets erkennbar. Altbäume dürfen in den Naturkreislauf zurück kehren.

An anderer Stelle ist der langjährige Schutzcharakter des Gebiets erkennbar. Altbäume dürfen in den Naturkreislauf zurück kehren.

Frühere Nutzung hat manchem Baum ein vorzeitiges Ende gebracht.

Frühere Nutzung hat manchem Baum ein vorzeitiges Ende gebracht.

In vielen Nadelforstbeständen ist die laufende Umwandlung in Misch- bzw. Laubmischwald deutlich.

In vielen Nadelforstbeständen ist die laufende Umwandlung in Misch- bzw. Laubmischwald deutlich.

Socke sockt durch den Darß-Buchenwald - hat den ganzen Hintergrund entschärft.

Socke sockt durch den Darß-Buchenwald - hat den ganzen Hintergrund entschärft.

Nun aber zurück ans Meer - da gibt es immer interessantes zu finden.

Nun aber zurück ans Meer - da gibt es immer interessantes zu finden.

Schnatterente - mit solchen Zähnchen am Schnabel seihen die also die Nahrung aus dem Wasser.

Schnatterente - mit solchen Zähnchen am Schnabel seihen die also die Nahrung aus dem Wasser. - Warum zerrt Herrchen mich hier weg !?

Oha, der Vogel sieht aber ziemlich alt aus. War es Möve, Säger oder Kormoran?

Oha, der Vogel sieht aber ziemlich alt aus. War es Möve, Säger oder Kormoran?

Diese Säger dagegen (10 % im Bild) sehen munterer aus, bilden gerade eine Angriffslinie.

Diese Säger dagegen (10 % im Bild) sehen munterer aus, bilden gerade eine Angriffslinie.

Und diese kleine Möve fliegt nach Helgoland? - Ich glaub`s ja nicht, so wie die hier auf der Seebrücke gefüttert werden.

Und diese kleine Möve fliegt nach Helgoland? - Ich glaub`s ja nicht, so wie die hier auf der Seebrücke gefüttert werden.

Neben all dem Getier haben wir auch Pflanzliches gesehen und dieses mitgenommen - hier im Schnapsglas nicht mit Schnaps, sondern Wasser von Abendsonne durchleuchtet aufgenommen.

Neben all dem Getier haben wir auch Pflanzliches gesehen und dieses mitgenommen - hier im Schnapsglas nicht mit Schnaps, sondern in Trinkwasser - von Abendsonne durchleuchtet aufgenommen.

Auf dem Rückweg von der Ostsee ging es oft den Prerowstrom entlang. Auch der und seine begleitenden Gewässer boten allerhand Anschauliches.

Leuchtendes Moos-Grün und Spiegelung im moorigen Wasser.

Leuchtendes Moos-Grün und Spiegelung im moorigen Wasser.

Sonne und längere Trockenheit lassen die Bruchwaldgewässer zusammenschrumpfen und haben neben Pollen allerhand andere Biofilme auf den Wasseroberflächen entstehen lassen.

Sonne und längere Trockenheit lassen die Bruchwaldgewässer zusammenschrumpfen und haben neben Pollen allerhand andere Biofilme auf den Wasseroberflächen entstehen lassen.

So sieht das also aus der Nähe aus. Hohe Sauerstoffproduktion lässt manche Bereiche schaumig erscheinen.

So sieht das also aus der Nähe aus. Hohe Sauerstoffproduktion lässt manche Bereiche schaumig erscheinen.

Strukturreichtum durch Totholz - bis zum letzten Stück.

Strukturreichtum durch Totholz - bis zum letzten Stück.

Eine Baum-Krone. - Komisch, sind die sonst nicht immer ganz oben?

Eine Baum-Krone. - Komisch, sind die sonst nicht immer ganz oben?

Auch die innerörtlichen Gewässer bieten Besonderheiten.

Es grünt so grün. - Entenflott als Schwimmdecke auf dem gesamten Graben.

Es grünt so grün. - Entenflott als Schwimmdecke auf dem gesamten Graben.

Aber irgendwie wirkt das Ganze freundlich - oder lächelt das Foto Sie nicht an?

Aber irgendwie wirkt das Ganze freundlich - oder lächelt das Foto Sie nicht an?

Und dann gibt es ja noch andere örtliche Wässer ...

Und dann gibt es noch andere örtliche Wässer ...

Die braucht man, weil ja Fisch - hier eine schon zu gut 2/3 aufgegessener Zandermahlzeit - bekanntlich schwimmen will.

Die braucht man, weil ja Fisch - hier eine schon zu gut 2/3 aufgegessener Zandermahlzeit - bekanntlich schwimmen will.

Der Zander im Bistro des Landhaus Rank schmeckte übrigens ausgezeichnet.

Tja, und dann sahen wir sie. Nach einem kühlen Morgen sonnten sich ca. 60 cm lange Ringelnattern auf kleinen besonnten Hügeln in trockenem Gras. - Hier ist eine schneller als ich fotografieren konnte ins Entenflott gesprungen und nach kurzem Blick schnell weggetaucht.

Tja, und dann sahen wir sie. Nach einem kühlen Morgen sonnten sich ca. 60 cm lange Ringelnattern auf kleinen besonnten Hügeln in trockenem Gras. - Hier ist eine schneller als ich fotografieren konnte ins Entenflott gesprungen und nach kurzem Blick weggetaucht. - Kann ja jeder behaupten!

Wer sieht die Ringelnatter im trockenen Gras? - Nachdem wir einen Hügel daneben schon "ein Kind" aufge-/verscheucht hatten, wollten wir diese wohl 1,50 m lange ausgewachsene Schlange nicht weiter stören.

Wer sieht die Ringelnatter im trockenen Gras? - Nachdem wir einen Hügel daneben schon "ein Kind" aufge-/verscheucht hatten, wollten wir diese wohl 1,50 m lange ausgewachsene Schlange nicht weiter stören.

Die Nasen-Wurzel, die im vorigen Prerow-Urlaub ständig Holz-des-Anstoßens war, haben wir übrigens auch noch entdeckt. Der Weg hat sich ein wenig verlagert, die Nasen-Wurzel hat jetzt als Hindernis ausgedient.

Die Nasen-Wurzel, die im vorigen Prerow-Urlaub ständig Holz-des-Anstoßens war, haben wir übrigens auch noch entdeckt. Der Weg hat sich ein wenig verlagert, die Nasen-Wurzel hat jetzt als Hindernis ausgedient.

Gegen Ende des Urlaubs haben wir auch die (13 m) Hohe Düne erklommen. Wenn man da allerdings mehr sehen soll als einen Schnippsel Meer und Strand und die schicken Mäander des Prerowstroms Richtung Bodden, muss mal die eine oder andere Kiefer fallen ...

Gegen Ende des Urlaubs haben wir auch die (13 m) Hohe Düne erklommen. Wenn man da allerdings mehr sehen soll als einen Schnippsel Meer und Strand und die schicken Mäander des Prerowstroms Richtung Bodden, muss mal die eine oder andere Kiefer fallen ...

Ganz gegen Ende hat es dann tatsächlich noch geregnet - ein wahrer Segen nach allzu trockenem März und April. - Wagenspuren im Wald füllten sich. Und - wieder ein Mysterium? - hier guckt doch eine Nixe aus dem Nass!

Ganz zum Schluss hat es dann tatsächlich noch geregnet - ein wahrer Segen nach allzu trockenem März und April. - Wagenspuren im Wald füllten sich. Und - wieder ein Mysterium? - hier guckt doch eine Nixe aus dem Nass!

Gern denken wir an schicke Sonnenuntergänge zurück, sei es beim Blick entlang eines Deichs,

Gern denken wir an schicke Sonnenuntergänge zurück, sei es beim Blick entlang eines Deichs,

... beim Blick über den inneren Prerowstrom

... beim Blick über den inneren Prerowstrom

... oder beim Blick übers Meer, Richtung Darßer Ort.

... oder beim Blick übers Meer, Richtung Darßer Ort.

Mal sehen, wann es mal wieder Richtung Prerow geht.

In (fast) allen Gärten lärmt und wuselt es.

(Meist unnötige) Reinigungsarbeiten werden durchgeführt.

Anderswo wird – etwas gelenkt – einfach wachsen gelassen und bei echtem Bedarf gepflegt.

Vor lauter Arbeiten werden wichtige Dinge allzu oft vergessen.

Dazu hier der Tipp.

Socke von de Dreyster Drift rät: "Leute, bitte stellt geeignete Wasserpötte raus - als Vogelbadewanne und Tränke sind sie dringend nötig."

Socke von de Dreyster Drift rät: "Leute, bitte stellt geeignete Wasserpötte raus - als Vogelbadewanne und Tränke sind sie dringend nötig."

Nach dieser Erfrischung forscht es sich gleich viel konzentrierter.

Nach dieser Erfrischung forscht es sich gleich viel konzentrierter.

Ah, Entspannung zwischen Frühlingsblumen.

Ah, Entspannung zwischen Frühlingsblumen.

Im Nachgang zum Artikel vom 24. März 2012 folgen hier ein paar Fotos, die zeigen, dass für die Bewohner des Salmonidengewässers Seeve Hilfen bereits angelaufen sind.

Mit Unterstützung der Naturschutzstiftung des Landkreises Harburg sowie dessen Fachverwaltung, Wasserwirtschaft und Naturschutz, der Fischereigenossenschaft Seeve und tatkräftigem Einsatz des Unterhaltungs- und Landschaftspflegeverbands Seeve wurden 2010 Kies und Geröll an verschiedenen Stellen im Bereich des Rangierbahnhofs Maschen eingebaut. Unter anderem hier lagen früher Laichplätze der Flussneunaugen, an denen sie regelmäßig im Frühjahr bei ihren Aktivitäten zu beobachten waren.

An der Hörstener Straße wurde an jeder Uferseite oberhalb der Brücke ein Kiesdepot (Lastwagenladung, geteilt) angelegt. Die Seeve weiss am Besten, wohin die Steine gehören.

An der Hörstener Straße wurde an jeder Uferseite oberhalb der Brücke ein Kiesdepot (Lastwagenladung, geteilt) angelegt. Die Seeve weiss am Besten, wohin die Steine gehören.

Das frisch eingebaute Doppeldepot, Draufsicht.

Das frisch eingebaute Doppeldepot, Draufsicht.

Ansicht bachab - die Turbulenzen vorn zeigen, dass bei erhöhter Wasserführung ein guter Abwärtstransport des Kieses stattfinden wird. Die künftige Lage wird uns lernen lassen.

Ansicht bachab (2 Wochen nach Einbau, noch ist wenig geschehen, es hat kaum geregnet) - die Turbulenzen vorn zeigen, dass bei erhöhter Wasserführung ein guter Abwärtstransport des Kieses stattfinden wird. Die künftige Lage wird uns lernen lassen.

Der Blick unter der Hörstener Brücke hindurch - der künftige Weg des Kieses. - Da standen die großen Weiden noch, gucken Sie mal den Beitrag vom 24. März 2012 an.

Der Blick unter der Hörstener Brücke hindurch - der künftige Weg des Kieses. - Da standen die großen Weiden noch, gucken Sie mal den Beitrag vom 24. März 2012 an.

Ein zweiter Lkw Kies wurde als Depot direkt unterhalb des Maschener Rangierbahnhofs in den Gleithang gelegt. Dieser ist als halbstabile Nahrungs- und Laichfläche anzusehen (hier bei niedriger Wasserführung).

Ein zweiter Lkw Kies wurde als Depot direkt unterhalb des Maschener Rangierbahnhofs in den Gleithang gelegt. Dieser ist als halbstabile Nahrungs- und Laichfläche anzusehen (hier bei niedriger Wasserführung).

Und hier taucht im Winter dieses weisse Wesen auf.

Und hier taucht im Winter dieses weisse Wesen auf.

"Ich bin eine verwunschene Prinzessin und erfülle euch 3 Wünsche!"

"Ich bin eine verwunschene Prinzessin und erfülle euch 3 Wünsche!"

"Ihr glaubt mir nicht?! - Dann wird das auch nichts mit `m Wünschen, selbst Schuld!"

"Ihr glaubt mir nicht?! - Dann wird das auch nichts mit `m Wünschen, selbst Schuld!"

Oberhalb, südlich des Rangierbahnhofs Maschen wurde Geröll als Strömungslenker eingebaut. 3 "Großknubbels", hier der unterste - noch ungeglättet, entstanden.

Oberhalb, südlich des Rangierbahnhofs Maschen wurde Geröll als Strömungslenker eingebaut. 3 "Großknubbels", hier der unterste - noch ungeglättet, entstanden (attraktiver Standort ...).

Von der DB-Brücke, natürlich mit Erlaubnis, in Draufsicht bachauf fotografiert: die nun geglätteten "Großknubbels" - ja, wo sind sie denn. Gute Strömungsvielfalt entstand, Gewässerorganismen und Mensch freuen sich.

Von der DB-Brücke, natürlich mit Erlaubnis, in Draufsicht bachauf fotografiert: die nun geglätteten "Großknubbels" - ja, wo sind sie denn. Gute Strömungsvielfalt entstand, Gewässerorganismen und Mensch freuen sich.

Ein herzliches Dankeschön gebührt allen Beteiligten, besonders dem Unterhaltungs- und Landschaftspflegeverband Seeve für meisterhafte Arbeit!

Ein herzliches Dankeschön gebührt allen Beteiligten, besonders dem Unterhaltungs- und Landschaftspflegeverband Seeve für meisterhafte Arbeit!

Inzwischen ist fast jeder der 7 Seeve-Anglervereine dazu übergegangen, nach guter fachlicher Praxis eigene Revitalisierungen dieses attraktiven Salmonidengewässers zu beginnen.

Wo ich fahre, geh und steh,

ich gelbes Glyphosat-Gift seh.

(Leute, das musste sich jetzt reimen – natürlich sehe ich nicht gelbes Glyphosat, Roundup oder wie die einfallsreichen Namen immer heissen, sondern tote Vegetation in Gelb.)

Es ist wieder so weit - Agrar-Frühlingsfarben. Flächenhaft wird alles tot gespritzt.

Es ist wieder so weit - Agrar-Frühlingsfarben. Flächenhaft wird alles tot gespritzt.

Dazu haben viele gut begründete Meinung, so auch der Nachhaltigkeitsrat.

Aber unsere Politik hört ja seit ca. 15 – 20 Jahren nicht mehr auf ihre eigenen Ratgeber. Komischer Weise insbesondere dann, wenn es sich um naturwissenschaftlich begründete Bewertungen handelt – und das, wo doch angeblich Naturwissenschaft und Ingenieurwesen über alle Maßen als Zukunftsgrundlagen gehandelt werden, uns Deutschen erhebliche Defizite bescheinigt werden (ach, jetzt verstehe ich das mit den Politikern).

Jamaika-Farben, schwarz-gelb-grün.

Jamaika-Farben, schwarz-gelb-grün.

Da fällt mir zum Frühling doch noch etwas ein – Brehms Tierleben lohnt immer einen Klick.

Gelbes Agrar-Frühlingserwachen an der B 75.

Gelbes Agrar-Frühlingserwachen an der B 75.

Zwar war noch März, das Wetter zeigte den kommenden April aber schon an – „April, April, der macht, was er will.“ (Oder weiss er nicht, was er will?)

Egal. Berlin rief, und so fuhren wir hin.

Mit gelbem Flitzer hat man`s leicht - zügig hin, fix geparkt, ja, und finden kann man den Wagen natürlich auch schnell.

Mit gelbem Flitzer hat man`s leicht - zügig hin, fix geparkt, ja, und wiederfinden kann man den Wagen natürlich auch schnell.

Schön sieht er aus, der Himmel über der Straßenachse bei tiefstehender Sonne.

Schön sieht er aus, der Himmel über der Straßenachse bei tiefstehender Sonne.

Kalt aber blickt der Halbmond auf das irdische Geschehen.

Kalt aber blickt der Halbmond auf das irdische Geschehen.

Kleine Stadtspaziergänge bereichern den Tag.

Die Altvorderen haben sich wirklich etwas einfallen lassen - hier am ehemaligen Stadtbad Prenzlauer Berg.

Die Altvorderen haben sich wirklich etwas einfallen lassen - hier am ehemaligen Stadtbad Prenzlauer Berg.

Ist der dick, Mann!

Ist der dick, Mann!

Sinnig am Knie ...

Sinnig am Knie ...

Knie? - Was für`n Knie?!

Knie? - Was für`n Knie?!

Bahnhof Friedrichstraße - wenn man so zurückdenkt. - Es schaudert die Älteren.

Bahnhof Friedrichstraße - wenn man so zurückdenkt. Es schaudert die Älteren.

Hier im Keller wurden selbst Unbedarfte still.

Der "Tränenpalast" erinnert.

Der "Tränenpalast" erinnert.

Hier kam der Einreisende durch.

Hier kam der Einreisende durch.

Eine Passkontrolle fand statt, die man ein Leben lang erinnert.

Eine Passkontrolle fand statt, die man ein Leben lang erinnert.

Die Staatsmacht - Stempel nicht vergessen - äußert sich in jeder Geste.

Die Staatsmacht - Stempel nicht vergessen - äußert sich in jeder Geste.

Warten, warten - willkürliches Warten-lassen, wichtiges Instrument in engen Räumlichkeiten mit niedrigen Decken.

Warten, warten - willkürliches Warten-lassen, wichtiges Instrument in engen Räumlichkeiten mit niedrigen Decken.

Schließlich war man dann da - in der "Hauptstadt Ost".

Schließlich war man dann da - in der "Hauptstadt Ost".

Ausreise - für viele damals ein Wunsch.

Ausreise - für viele damals ein Wunsch.

Inzwischen sieht vieles anders aus.

Nicht nur die Fassaden haben sich verändert.

Nicht nur die Fassaden haben sich verändert.

Ein besonderes Erlebnis dieses Berlin-Besuchs war die symbolische Aktion zur internationalen „Earth Hour 2012“ am Brandenburger Tor.

Sonnabend gegen Abend gingen wir vom Bahnhof Friedrichsstraße Richtung Brandenburger Tor.

Sonnabend gegen Abend gingen wir vom Bahnhof Friedrichsstraße Richtung Brandenburger Tor.

Es dunkelt "Unter den Linden" - baustellenbedingt werden alle Bäume durch neue ersetzt. Diese stehen noch.

Es dunkelt "Unter den Linden" - baustellenbedingt werden alle Bäume durch neue ersetzt. Diese stehen noch.

Irgend etwas muss da ja los sein - Fahnen, Polizei ...

Irgend etwas muss da ja los sein - Fahnen, Polizei ...

Wer möchte wissen, wie ich zwei verschiedene Ampelmännchen in ein Foto packe?

Die beiden Ampelmännchen wollten auch dabei sein und treten hier - mysteriös, mysteriös - ausnahmsweise gemeinsam auf.

Der WWF hatte ans Brandenburger Tor geladen, Berlins Umweltsenator war mit dabei.

Der WWF hatte ans Brandenburger Tor geladen, Berlins Umweltsenator war mit dabei.

Noch ist das Brandenburger Tor erleuchtet. - Die Zeit läuft ...

Noch ist das Brandenburger Tor erleuchtet. - Die Zeit läuft ...

Knips - dunkel.

Knips - dunkel.

Lampions und Kerzen erhellen die Dunkelheit.

Lampions und Kerzen erhellen die Dunkelheit.

Wer genauer hinschaut erkennt, dass das Kerzenrund die Erdkugel darstellt - vorn Afrika, dahinter Europa.

Wer genauer hinschaut erkennt, dass das Kerzenrund die Erdkugel darstellt - vorn Afrika, dahinter Europa.

Der Weg führt uns zum Bahnhof Friedrichstraße zurück, wo uns die Straßenbahn erwartet.

Der Weg führt uns zum Bahnhof Friedrichstraße zurück, wo uns die Straßenbahn erwartet.

Auf der Straßenbahnfahrt waren wir überrascht, dass offenbar viele Restaurants bei der „Earth Hour 2012“ mitmachten – Kerzenstimmung fast überall.

Tags drauf geht es gegen den starken Wind eines Skandinavientiefs zurück Richtung Hamburg.

Tags drauf geht es gegen den starken Wind eines Skandinavientiefs zurück Richtung Hamburg.

Ziemlich dunkel - auch der gelbe "Ecoliner" hilft da nicht.

Ziemlich dunkel - auch der gelbe "Ecoliner" hilft da nicht.

Hamburg gut erreicht - Schmuddelwetter.

Hamburg gut erreicht - Schmuddelwetter.

Höhe Norderelbe: Der starke Wind bläst das Verbrennungs-/Kondenswasser waagerecht aus Hamburgs Schloten.

Höhe Norderelbe: Der starke Wind bläst das Verbrennungs-/Kondenswasser waagerecht aus Hamburgs Schloten.

Wie gut, dass wir den beiden Großstaus im Hamburger Raum entgegen fuhren – hoffentlich sind die Gestauten alle heil am Ziel angekommen.

Wieder daheim. - Socke, unser blinder Kampfdackel, der sich in der Hauptstadt verhält, als hätte er nie etwas anderes belaufen, geht forsch ans Werk: alte Markierungen wieder herstellen.

Wieder daheim. - Socke, unser blinder Kampfdackel, der sich in der Hauptstadt verhält, als hätte er nie etwas anderes belaufen, geht forsch ans Werk: alte Markierungen wieder herstellen.

Tja, Berlin, dann man bis zum nächsten Mal!

Die Neunaugen sind Fisch des Jahres 2012, dabei sind sie doch gar keine Fische. Lesen Sie mehr dazu im vorstehenden Link.

In der Seeve, südlicher Elbe-Nebenfluss Niedersachsens flussauf der Hansestadt Hamburg, gibt es Bach-, Fluss- und Meerneunaugen – ja, hier im Norddeutschen Tiefland.

Heute sind mir 3 unglückliche Flussneunaugen begegnet. Das nehme ich zum Anlass, ein wenig über diese Tiere und die spezielle Situation für sie an der Seeve zu schreiben.

Kopfpartie eines toten Flussneunauges - gut erkennbar: die 7 Kiemenöffnungen und das Auge. Zählt man die hier nicht sichtbare Nasenöffnung dazu, kommt man auf die "9 Augen".

Kopfpartie eines toten Flussneunauges - gut erkennbar: die 7 Kiemenöffnungen und das Auge. Zählt man die hier nicht sichtbare Nasenöffnung dazu, kommt man auf die "9 Augen".

Von der Elbmündung aufwärts schwimmend arbeiten sich die laichreifen Individuen von Fluss- und Meerneunaugen in Richtung ihrer Geburtsgewässer vor - hier: die Elbe oberhalb Hamburg unmittelbar vor der Seeve-Mündung.

Von der Elbmündung aufwärts schwimmend arbeiten sich die laichreifen Individuen von Fluss- und Meerneunaugen in Richtung ihrer Geburtsgewässer vor - hier: die Elbe oberhalb Hamburg unmittelbar vor der Seeve-Mündung.

Nach dem Durchqueren des Seevesiels im Schutzdeich passieren die Tiere die wegen mangelnder Überwachung zerstörte Flusslandschaft. - Widerrechtlicher Ackerbau bis an den Gewässerrand, Pflügen bis an die bis vor wenigen Jahren durchgängig vorhanden gewesenen Ufergaleriebäume - Folge ist schleichender Totalverlust.

Nach dem Durchqueren des Seevesiels im Schutzdeich passieren die Tiere die wegen mangelnder Überwachung zerstörte Flusslandschaft. - Widerrechtlicher Ackerbau bis an den Gewässerrand, Pflügen bis an die bis vor wenigen Jahren durchgängig vorhanden gewesenen Ufergaleriebäume - Folge ist schleichender Totalverlust.

Brückenquerungen mit ihrem festen Unterbau zeigen die übermäßig ausgeprägte Erosion der gestörten Seeve: überall Zeichen notwendigen Restaurierens! Hydraulisch schwache Tierarten können solche Abrisse zunehmend schlechter passieren.

Brückenquerungen mit ihrem festen Unterbau zeigen die übermäßig ausgeprägte Erosion der gestörten Seeve: überall Zeichen notwendigen Restaurierens! Hydraulisch schwache Tierarten können solche Abrisse zunehmend schlechter passieren. (Im Hintergrund sichtbar: das Maschener Seevewehr.)

Bald schon kommen die Wanderer am Wehr Maschen an - wie alle anderen Hindernisse eine Stelle, an der Zuständige eine qualifizierte Durchwanderbarkeit herstellen müssen.

Bald schon kommen die Wanderer am Wehr Maschen an - wie alle anderen Hindernisse eine Stelle, an der Zuständige eine qualifizierte Durchwanderbarkeit herstellen müssen.

Blick auf das Wehr aus etwas größerer Entfernung. Der tosende Zufluss im Vordergrund ist der Austritt eines Fischpasses, über den gleich detaillierter zu berichten ist. - VorwBald schon kommen die Wanderer am Wehr Maschen an - wie alle anderen Hindernisse eine Stelle, an der Zuständige eine qualifizierte Durchwanderbarkeit herstellen müssen. - Vorweg gesagt: durch dieses Tosen arbeiten sich einige Tierarten tatsächlich bachauf.

Das Wehr aus etwas größerer Entfernung betrachtet. Was tost da so im Vordergrund? Es ist der Austritt des Jahrzehnte alten Fischpasses, über den noch detaillierter zu berichten sein wird. - Vorweg gesagt: durch dieses Tosen arbeiten sich einige Tierarten tatsächlich bachauf.

Der Fischpass Maschen ist vor vielen Jahrzehnten gebaut worden nach intensiven hydraulischen Untersuchungen an einer norddeutschen Universität. Das war vor der Zeit, dass Durchwanderbarkeit von Gewässern in Deutschland (wieder – preussische Gesetze kannten so etwas als notwendige Vorgabe!) als rechtlich zu verankerndes Grundgut schriftlich fixiert wurde.

Klarheit hat – nach tastenden Versuchen seit den 1980ern – erst die Wasserrahmenrichtlinie gebracht.

Um so mehr ist der Versuch zur Realisierung der Durchwanderbarkeit am Wehr Maschen ein frühes Lehrstück, an dem es noch heute viel zu erkennen gibt.

Inzwischen entspricht dieses Bauwerk in keiner Weise fachlichen Anforderungen. Es ist an der Zeit, hier Abhilfe zu schaffen.

Blick von Oberstrom: Aufstau der Seeve (rechts oben das Wehr), damit Wasser links in den Seevekanal Richtung Harburger Industrie abgeleitet werden kann.

Blick von Oberstrom: Aufstau der Seeve (rechts oben das Wehr), damit Wasser links in den Seevekanal Richtung Harburger Industrie abgeleitet werden kann.

Blick von Oberstrom: Detail Gesamteindrucck des Fischpasses am rechten Seeveufer - ein eigen- und wohl einzigartiges Bauwerk der Vergangenheit.

Blick von Oberstrom: Detail Gesamteindrucck des Fischpasses am rechten Seeveufer - ein eigen- und wohl einzigartiges Bauwerk der Vergangenheit.

Seinerzeit hatte man geplant, in einer Art Tümpelbeckenpass mit zwischengeschalteten Passagebereichen den Wehrabsturz kompensieren zu wollen. – Sie sehen keine Passage, nur Beton? Richtig: Im Beton sind unter Wasser jeweils 2 Löcher, durch die das Wasser strömt. Hier sollen und müssen Wanderwillige durch. (Ich bezeichne diese turbulenten Bereiche willkürlich gern als Delphin-Trainingseinheiten. Vielleicht würden Delphine auch über den Beton springen wollen.)

Heute stellen sich die früheren Tümpelbereiche als durchgängige, vielfältige Kleineinheiten von Landschaft dar. Im folgenden Bild wird die aus der Planung entstandene Ur-Realität beschrieben.

Heute stellen sich die früheren Tümpelbereiche als durchgängige, vielfältige Kleineinheiten von Landschaft dar. Im folgenden Bild wird die aus der Planung entstandene Ur-Realität beschrieben.

Die aufgeweiteten Tümpelbereiche (gelbe Darstellung der ursprünglichen Uferlinie) - in der Planung als Rastkolke gedacht  - fungierten im Erosions-Sand führenden Tieflandgewässer als Sandfänge. Die Gesamtfläche der Tümpel war ca. 2-5 cm schwach mit Wasser überflossen, in Betonnähe sorgte die dort gebündelte Strömung für kleine, abgesonderte Tiefwasserbereiche ober- und unterstroms.

Die aufgeweiteten Tümpelbereiche (gelbe Darstellung der ursprünglichen Uferlinie) - in der Planung als Rastkolke gedacht - fungierten im Erosions-Sand führenden Tieflandgewässer als Sandfänge. Die Gesamtfläche der Tümpel war ca. 2-5 cm schwach mit Wasser überflossen, in Betonnähe sorgte die dort gebündelte Strömung für kleine, abgesonderte Tiefwasserbereiche ober- und unterstroms.

Über viele Jahre war eine Wanderorganismenpassage in dieser „Sandfang-Situation“ unmöglich. Die in den Elbe-Abwasserjahrzehnten relativ wenigen Meerforellen, die das Sauerstoffloch bei Hamburg passieren konnten, sprangen sich am Seevewehr die Köpfe blutig.

Anglervereine versuchten in vielen und langen Gesprächen mit Unterhaltungsverband und zuständigen Verwaltungen Abhilfe zu schaffen. – Osmerus schlug Anfang der 1980er vor, die Zeichen des Bauwerks zu lesen und zu nutzen: in verengten Bereichen (den Durchlässen im Beton) sorgte die turbulente Strömung für Tiefwasser – warum also dies nicht im „Sandfang“ nutzen und Einengungen bauen ? !

Dankenswerter Weise trat das damalige Wasserwirtschaftsamt Lüneburg mit seinem Amtsleiter Thienel auf den Plan. Unbürokratisch entsandte er seinen Bautrupp und schnell waren wir uns einig: buhnenartig gestackte Einbauten würden Turbulenz induzieren und den antransportierten Sand zu einer Kleinlandschaft formen, die sich allein weiterentwickeln dürfte. Die roten Eintragungen im vorstehenden Bild geben dies in etwa wider (Klick auf`s Foto oben – und es erscheint in groß, mit lesbarem Text).

Detail einer buhnenartigen Einengung, wie sie in jedem Tümpelteil realisiert wurde.

Detail einer buhnenartigen Einengung, wie sie in jedem Tümpelteil realisiert wurde.

Die hydraulischen Untersuchungen der ursprünglichen Passplanung zeigten, dass die Betondurchlässe so heftig durchströmt wurden, dass Leitbahnen benötigt wurden. Hier ein Beispiel der jeweils unterstrom angebrachten Einbauten.

Die hydraulischen Untersuchungen der ursprünglichen Passplanung zeigten, dass die Betondurchlässe so heftig durchströmt wurden, dass Leitbahnen benötigt wurden. Hier ein Beispiel der jeweils unterstrom angebrachten Einbauten.

Die ursprünglich offen gelassenen Leitbauten hatten Nachteile. Tiere konnten hinein gelangen und elend zugrunde gehen. So wurden viele Versuche unternommen, die Offenstellen irgendwie zu füllen.

Die ursprünglich offen gelassenen Leitbauten hatten Nachteile. Tiere konnten hinein gelangen und elend zugrunde gehen. So wurden viele Versuche unternommen, die Offenstellen irgendwie zu füllen.

Und so landen wir beim Thema dieses Blog-Eintrags "Neunaugen": Bei hydraulisch stärker beaufschlagten Situationen gelangen auch Flussneunaugen auf diese Flächen. Womöglich wollen sie bei höherem Wasserstand sogar hier im Kies laichen ... - Abhilfe kann nur eine vollständige Abdeckung bzw. der völlige Neubau der Gesamtanlage nach heutigem Stand der Technik bringen.

Und so landen wir beim Thema dieses Blog-Eintrags "Neunaugen": Bei hydraulisch stärker beaufschlagten Situationen gelangen auch Flussneunaugen auf diese Flächen. Womöglich wollen sie bei höherem Wasserstand sogar hier im Kies laichen ... - Abhilfe kann nur eine vollständige Abdeckung bzw. der völlige Neubau der Gesamtanlage nach heutigem Stand der Technik bringen.

Weitere „Sehen Lernen-Erlebnisse“ bringen Aufschluss über leicht umsetzbare Verbesserungsmöglichkeiten – nicht nur für hier, sondern fast für überall.

Der Wassereintritt in den Fischpass mit Schwimmstoffabweiser. Überbreit gebaut werden im Vordergrund die "Sandfang-Folgen" in Ansätzen deutlich. Baggern bringt da keine Lösung.

Der Wassereintritt in den Fischpass mit Schwimmstoffabweiser. Überbreit gebaut werden im Vordergrund die "Sandfang-Folgen" in Ansätzen deutlich. Baggern bringt da keine Lösung.

Gleich unterhalb des Einlaufs in den Fischpass ist schon die Lösung zu sehen. Wie in den Tümpelbereichen benötigt es "nur" Turbulenz-induzierender Einbauten, hier: Großsteine, um die Sandfangwirkung aufzuheben und Durchwanderbarkeit sicherzustellen. - Ja, und gucken Sie hin: Da ist doch schon optisch "Leben im Bach". - Das nächste Foto bezieht sich auf den im Hintergrund grün sichtbaren Bereich.

Gleich unterhalb des Einlaufs in den Fischpass ist schon die Lösung zu sehen. Wie in den Tümpelbereichen benötigt es "nur" Turbulenz-induzierender Einbauten, hier: Großsteine, um die Sandfangwirkung aufzuheben und Durchwanderbarkeit sicherzustellen. - Ja, und gucken Sie hin: Da ist doch schon optisch "Leben im Bach". - Das nächste Foto bezieht sich auf den im Hintergrund grün sichtbaren Bereich.

Aufwärts in Richtung des vorigen Fotos gesehen: fehlende Uferbäume führten zu erheblicher Erosion im Prallhangbereich. Stacken und Bodenhinterfüllen bringt keine dauerhafte Lösung. Erst das Bäume wachsen lassen, hier vermutlich: Jung-Erlenpflanzen in 1 m-Abstand, kann systembedingt nachhaltig wirken.

Aufwärts in Richtung des vorigen Fotos gesehen: fehlende Uferbäume führten zu erheblicher Erosion im Prallhangbereich. Stacken und Bodenhinterfüllen bringt keine dauerhafte Lösung. Erst das Bäume wachsen lassen, hier vermutlich: Jung-Erlenpflanzen in 1 m-Abstand, kann systembedingt nachhaltig wirken.

Der Fischpass ist heute also vielfältiger strukturiert und belebt als die Seeve.

Verlassen wir nun das Lehrbeispiel Fischpass und werfen einen Blick nach oberstrom, auf das sommerkühle Forellen- und Äschengewässer Seeve.

Das selbe Bild, wenn man weiss, was es zu sehen gilt: Am linken Seeveufer, hier rechts, da der Blick bachauf geht, herrscht die fast überall zu findende Situation. Sei es Vernachlässigung, sei es Mutwilligkeit - der standorttypische Baumsaum ist verschwunden. Erosion schafft Überbreite und Strukturverlust. In-stream Restaurieren brächte mit wenig Aufwand schnell Abhilfe.

Das selbe Bild, wenn man weiss, was es zu sehen gilt: Am linken Seeveufer, hier rechts, da der Blick bachauf geht, herrscht die fast überall zu findende Situation. Sei es Vernachlässigung, sei es Mutwilligkeit - der standorttypische Baumsaum ist verschwunden. Erosion schafft Überbreite und Strukturverlust. In-stream Restaurieren brächte mit wenig Aufwand schnell Abhilfe.

"Der Baum" - Diese Alt-Erle zeigt, was Gewässerstruktur und Erosionsschutz heisst.

"Der Baum" - Diese Alt-Erle zeigt, was Gewässerstruktur und Erosionsschutz heisst.

So haben wir also auf kleinem Raum Ursachen fast überall vorhandener Gewässerschäden und Möglichkeiten zur Verbesserung kennen gelernt.

Nachzulesen ist das im Gesamtüberblick und in 3 Jahrzehnten Historie auch.

Und für das noch immer unterbelichtete Thema „Der Baum“ gucken Sie bitte mal unter „Bach-Mann“ (ein Bisschen im Link runterrollen, dann erscheint`s).