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In der Nacht - es schneit, offenbar mehr, als eigentlich angesagt.

In der Nacht – es schneit, offenbar mehr, als eigentlich angesagt.

10 cm sind es wohl geworden, wie der Wilder-Garten-Aspekt zeigt. - Wie gut, dass Sonntag ist.

10 cm sind es wohl geworden, wie der Wilder-Garten-Aspekt zeigt. – Wie gut, dass Sonntag ist.

„Salz, Salz, Salz – Gott erhalt`s.“ ? ? ? (vgl. Nikolausi-Blog vom 6.12.)

„Schnee und Schieber hab` ich lieber.“

Schnell ran - anscheinend will noch keiner sonst raus. Wie gut, dass ich fertig bin, es regnet drauf. Gleich wiegt der Schnee doppelt so viel.

Schnell ran – anscheinend will noch keiner sonst raus. Wie gut, dass ich fertig bin, es regnet drauf. Gleich wiegt der Schnee doppelt so viel.

Und jetzt schnell rein zum Frühstück!

Und jetzt schnell rein zum Frühstück!

Später, ein Bisschen heller ist es ja – und es regnet weiter drauf.

Das ist ja ein ordentlicher Haufen geworden, nur von der Auffahrt.

Das ist ja ein ordentlicher Haufen geworden, nur von der Auffahrt.

Anderswo liegen sicher ordentlich Schneewehen - wie die kürzlich bei Tiefbau gesägte Erle zeigt, wehte es den Schnee von Westen an.

Anderswo liegen sicher ordentlich Schneewehen – wie die kürzlich bei Tiefbau gesägte Erle (unser Haus-Baum im Buchenweg) zeigt, wehte es den Schnee von Westen an.

Die Edmund Siemers-Stiftung hat ihrer Buchreihe ein neues Buch hinzugefügt (im vorstehenden Link ist eine Kurzinformation mit Inhaltsverzeichnis zu finden).

Wer sich dafür interessiert, findet das Buch im Handel (ISBN-13: 978-3848233359) und bei den gängigen online-Händlern . Auch ist es direkt beim Hersteller BOD zu beziehen.

001 - U1 Fuhlau

Goldenes Detmold (Werre) – das hatte die Bezirksregierung mit dem alten Petrus ja gut abgesprochen, wie dieses Foto bereits zeigt.

Fast 200 Interessierte nahmen an der Gewässerkonferenz 2012 der Bezirksregierung Detmold Teil.

Der Vortragsteil war gut vorbereitet. Start-Buttons führten schlank in die Vorträge.

Natürlich spielte das Thema Durchgängigkeit eine wichtige Rolle. Das Besondere hier: sie wurde einmal nicht mit Lachs- und Meerforelle transportiert.
Fotos und Filme von Elritzen zeigten beeindruckend, mit welchem (Nach)Druck die Gewässerlebewesen zu ihren Laichgebieten gelangen möchten – klicken Sie mal auf`s Bild und sehen sich die Springer an.

Wenn denn die Durchgängigkeit mal durchgängig hergestellt wäre …

Der Lebensraum selbst in Längs- und Querprofil, in Horizontale und Vertikale, nicht  zu vergessen Ufer und Umfeld wird nach wie vor viel zu wenig beachtet. So stehen denn auch hierzu Beispiele in Vortrag und Exkursion an. Stein und Holz spielen bedeutende Rollen.

Nach all den interessanten Vorträgen am Vormittag soll es nun endlich ins Freie gehen. Informationsmaterial wird transportiert.

Am Ziel, Werre in Detmold, angekommen – Blick Brücke-aufwärts: auf der Suche nach mehr Struktur.

Speisekammer – Blattrückhalt in rauer Sohlstrecke.

Erle in der Mauer, Gleithanguferentwicklung – die Natur macht, was sie will … – Darf die das?!

Brücke-abwärts gesehen – hier war der Mensch am Werk, Prall- und Gleithang neu nach Freilegen der vorher zugebauten Werre.

Den Blick gehoben – und da ist sie ja auch schon: unsere antransportierte Information.

Ein früheres Fabrikgelände mit zugebautem Fluss machte Platz für Wohnbebauung und ein erlebbares städtisches Fließgewässer mit Wanderweg.

Neuer Bach-Aspekt neben neuer Wohnbebauung – manch einer muss sich an die neue, „wilde“ Natur sicher noch gewöhnen.

Umweltbildung neben dem Werre-Wanderweg – Insektenhotel.

Und da – ein Denk mal … (?)

Forelle mit Telefon – Gegensprechanlage am Bach.

Die Gegenseite, Pirat.
(Wie so oft erleben wir den Vorführeffekt – Gegensprechanlage funktioniert nicht. Oder wir haben etwas falsch gemacht, sind halt keine Kinder mehr.)

Am „Denk-Mal“ gibt es sinnige, geschriebene Information. Die vernachlässigten Bäche und kleinen Flüsse werden gut vermittelt.

Die Exkursionisten ballen sich an diesem Info-Point.

Aspekt der Gewässerlandschaft – Blick durch eine „Wasseramsel-„Silhouette.

Ohne Worte.

Wirtschaftsbetriebe Löhne – Kooperationspartner des Projekts Weser-Werre-Else. Wenn man deren Leistung nachvollzieht, wünscht man sich mehr solch gute Kooperationsbeispiele in Stadt und Land. Möge NRW diesen Schatz achten und fördern.

Uuund dann … – haben sich ein paar Gewässerschutz-Leuchttürme noch eine Spezial-Exkursion gegönnt. – Nicht „über sieben Brücken …“, aber über diese weitere und über einen Zaun … haben wir das Gelände (ein Schild sagt „Auf eigene Gefahr …“) betreten.

Zum Glück war der Hundevereinsplatz nicht besucht, waren die Hunde nicht los. – Warum da aber auch wieder mal aus privatem Nutzgelände in öffentliches Schutzgelände ein Pförtchen geht … Und warum vom Pförtchen eine Mähfläche zum Bach runtergeht … Fragen über Fragen!

Hier, ein Stück bachab vom offiziellen Exkursionsgelände, hat man beim Restaurieren der Werre mehr Platz gegönnt.

In der Broschüre „Bäche und Flüsse werden lebendig – Renaturierung in Ostwestfalen-Lippe“ ist diese Strecke und deren abwärts anschließendes Stück als Beispiel 8 erläutert.

Werre mit abendlichem Herbstsonnenschein – das Mutterfoto für das Startfoto dieses Beitrags „Goldenes Detmold“.

Standorttypischer Gewässergrund, eigendynamische Querschnittsentwicklung – Vielfalt.

Stein und Holz, eigendynamische Tiefenentwicklung – möge deren Akzeptanz allerorten zunehmen.

Welcher Lachs laicht solche Rieseneiner?! – Der Standortbiologe forscht … – und findet keine Antwort.

Die Sonne steht tiefer, der Zug ruft – wir müssen los.
Tschüß Werre, tschüß Detmold – besten Dank für diesen schönen Tag!

Im Garten, rot, gelb, grün – Pfaffenhütchen, Lärche und Ahorn, Weide und mehr.

Im politischen Farbspiel wird die Niedersachsenwahl im Januar 2013 dem Gelb hoffentlich eine Pause verordnen. Allzu viel Schindluder wurde im vorigen Jahrzehnt an Wasser, Boden, Luft, Flora, Fauna und Mensch getrieben – fachliche Grundlagen galten nichts, Recht wurde allzu oft gebeugt.

Buchenweg-Herbst – andernorts sind die Bäume bereits kahl. Die vergangenen Jahre haben uns zunehmend buntere Buchen präsentiert.

Feldweg Richtung Seeve, auch die Eichen präsentieren sich zunehmend leuchtender – Zeichen des Klimawandels?

Während sich die Flora fast unmerklich bereits auf die nächste Wachstumssaison vorbereitet, „tobt“ im halbwegs gesunden Bach das Leben. Es ist aus gutem Grund Schonzeit am Forellenbach: erste Laicher sind bereits aktiv.

Der Kieseinbau hat sich gelohnt: helle Flächen zeigen, dass die dunklen, algenbewachsenen Steinchen bewegt worden sind. Linienhaft helle Stellen zeigen Laichversuche, rundere bereits fortgeschrittene, mit Eiern gefüllte Laichgruben und -hügel.

Möge die Entwicklung über den Winter für Bach und Bewohner günstig verlaufen und viele Jungforellen aus dem Kies in den verbesserten Lebensraum bringen.

„Landgewinnung“ im Agrarsinn heutiger Zeit ist ja nichts Neues. Spätestens seit Einführung der Subventionierungskopplung an GPS-vermessene Landmarken ist eine vorher unvorstellbare Vernichtung von Gewässer- und Wegerandstreifen eingetreten. Heute wissen wir es besser. Und es geht weiter …

Wandernder Grenzstein. – Es gab Zeiten, da war der Randstreifen doppelt so breit.
(Mal abgesehen davon, dass seine Kollegen Findlinge längst von Interessenten abtransportiert wurden.)

Mit unseren Subventionen aus fehlinvestiertem Steuergeld ist ein Maschinenpark entstanden, der seinesgleichen sucht. Die seit Jahrzehnten immer wieder als notwendig herbeigeredete „Schlagkräftige Landwirtschaft“ ist mehr als erreicht und fordert ihren Tribut – nicht nur an fortgesetzter Fehlsubventionierung, sondern auch an Boden und Gewässern.

Wir dürfen gespannt sein, wie lange der Boden das in unseren gemäßigten Breiten noch mitmacht.

Flächendränagen und Bodenverdichtung im ländlichen Raum stellen längst einen hohen Beitrag zur Hochwasserverschärfung.

Agrar-Spuren im November 2012 – es wird weiter Silage gewonnen …
Anmooriger Boden, Verdichtung mit schwerstem Gerät. – Wer spricht hierzulande von standortangepasster Landwirtschaft? – Die Agrarminister und -funktionäre ? ! ?
„Bodenschutz“ in Deutschland? – Ein Thema zum Weinen.

Kleiner Rückblick in den September – vor den privaten Berliner Oktobererlebnissen stand Dienstliches.

Im September führte eine Reise nach Berlin, wo großes Interesse an Erfahrungen mit Bachpatenschaften sowie Veränderungen der Gewässerunterhaltung besteht – weg von harter Gewässerunterhaltung hin zu angepasster, die die gewässerökologischen Verhältnisse fördert. In Hamburg arbeiten Bachpaten seit immerhin 26 Jahren sehr erfolgreich für bessere Bäche und Flüsse.

Start der Anfahrt nach Berlin mit dem ICE, vorbei an Hamburger Spitzen.
Ehrlich gesagt: was da in Hamburg in den letzten 10 Jahren so zusammengebaut wurde, darf man gern ziemlich bescheuert finden – ganz abgesehen von dem meist unansprechenden, ziemlich toten Umfeld. – Möge sich das im Rahmen der Klimaerkenntnisse wieder wandeln.

Immerhin gibt es angesichts der zunehmenden Glasmassen im Bauwesen zum Thema „Vermeidbarer Vogel-crash“ inzwischen Handreichungen, z.B. hier.

Berlin – eine Großbaustelle. Ob Bauen hier besser gelingt, als in Hamburg, muss die Zukunft weisen. Hier jedenfalls werden die Politik-Entscheidungen getroffen (oder auch nicht), die unser Land bewegen.

Treffen diesmal am Tegeler Fließ – wie überall an Gewässern ist schon optisch erkennbar, wo Bachpaten segensreich wirken können.

Verbesserungen des Gewässerlebensraums sind nötig, auch wenn das Umfeld ziemlich naturnah aussieht. – Solch Umfeld wie hier wünscht man sich anderswo!

Die Berliner Aktivitäten sind hervorragend im Internet präsentiert [30.09.2018: leider offensichtlich nicht mehr – schade um den Informationsverlust].

Nach getaner Arbeit – abendlicher Blick aus dem Hotelfenster. Ein Anruf sagt: ich muss runter.

Auf der Suche nach dem Sonnenuntergang …
Die Hauptstadt wächst.

Blick über den Reichstag gen Westen – haben wir den Sonnenuntergang also doch noch erlebt.

Morgendlicher Blick aus dem Hotelfenster.

Die Sonne strahlt auf menschengemachte Sonnen. Die strahlen zurück.

Zu Fuß geht`s die Spree entlang zum Treffpunkt. Was abends bei Beleuchtung in Dunkelheit fast wie eine Moschee aussah, stellt sich als Fernsehturm hinter dem Bode-Museum heraus.

Herbstlich-griechische Impressionen – weiter geht`s, die Spree entlang.

Da ist er ja schon wieder, der Fernsehturm, diesmal als Ergänzungstürmchen am Dom.

Man sieht`s – der Bauindustrie muss es gut gehen!

Über die Spree geschaut – morgendliche Berliner Turm-Skyline.

Das (Pfeil – drücken Sie mal auf`s Foto, dann sehen Sie es besser) ist wohl keine Fischtreppe – heisst: hier (und anderswo) fehlt noch eine!

Was für ein schöner Weg am (kanalartig verbauten) Wasser, Bäume würden Wunder wirken. Bänke wäre auch nicht schlecht …

Vorbei an der Jungfernbrücke komme ich …

… zum Ziel. Interessierte Kolleginnen und Kollegen aus Berlin und Brandenburg empfangen mich freundlich.

Der Gast geniesst den Ausblick.

Detail-Ausblick Brückenstraße 6, es sieht schlimmer aus, als es ist.

Nach der Arbeit sollst Du ruh`n, oder …
Bis hierhin waren es wohl 1.000 Schritte. Leider habe ich nicht ordentlich geguckt, um was für einen schicken, von Jahrzehnten erzählenden Baum es sich hier handelt.

Blick in die andere Richtung – Silhouetten.

„Sound“ – – – Ja … – bin ich denn in Hamburg?!
Lärm und Dreck werden also auch hier der Schifffahrt zugestanden?
Armes Deutschland ! ? !

Berlin, was lehrten die beiden spannenden Tage? – Es gilt, hier wie anderswo noch manche Eichel zu sammeln und manche Nuss zu knacken.

Am Hauptbahnhof wird ein weiterer Blick auf die emsige Stadt im Bau gegönnt: irgend etwas hemmt den ICE am rechtzeitigen Ankommen. – Und kurze Zeit nachdem dieses Foto aufgenommen wurde, sperrte eine große Zahl Polizisten das Umfeld des Hauptbahnhofs. Information gab es keine ausser „Hier geht`s nicht mehr durch.“ – Wie gut, dass ich nur wieder in den Bahnhof hinein brauchte … – Welchen Staatsgast galt es denn zu empfangen? Niemand hatte davon gehört, ob etwa das Papa-Mobil gleich eintreffen würde.

Wie sich später im Zug herausstellt (Information wurde vorenthalten und verschleiert), war eine Fliegerbombe gefunden worden und musste entschärft werden. Was für ein Glück, dass der ICE gerade noch ein- und Richtung HH ausfahren durfte. Die S-Bahngleise waren schon seit geraumer Zeit ganz gesperrt …

Berlin – Tempelhofer Feld.

Schönstes Herbstwetter in Berlin, wo wollen wir hin?

Wir peilen eine lange Wanderung im Freien an – mitten in der Großstadt Berlin, südlich vom Stadtkern.

Das Tempelhofer Feld, der frühere Flughafen Tempelhof, ist unser Ziel.

Das Tempelhofer Feld, eine Freifläche, die ihresgleichen sucht!

Rein geht`s über`s Vorfeld (wieso „Achtung, Wespen“?!).

Unglaublich – diese Weite!

Und dieser Wind … – – „Sooo heben wir ab …“.

Berlin ist gut beraten, diesen denkwürdigen Ort für die Allgemeinheit frei verfügbar zu halten.

Allein der Gesundheit wegen … Es gibt wohl kaum eine Fläche, die von so vielen Bürgerinnen und Bürgern auf so vielfältige Art vereinnahmt wird – Bewegung in frischer Luft: Fußgänger schlendernd oder wandernd, power-walker, Jogger, Radfahrer, Drachelenker diverser Art, Skater und Kiter, Bollerwagenbeweger, Segway-Fahrer … Was gibt es sonst noch?

Roll hin …

Roll zurück – Luftsprünge zwischendrin inbegriffen …

Die Meister der verschiedenen Luftkünste sind wohl das Beeindruckendste.

Basislager warten auf die Erschöpften und sind für den Anhang Mittelpunkt.

Auch Platz für Helfer ist vorgesehen.

Dass eine solche Freifläche auch für die Klima- und Frischluftsituation der Stadt eine besondere Bedeutung hat, muss eigentlich heutzutage nicht extra erwähnt werden.

Ja, und die dazugehörige Natur – Tier- und Pflanzenwelt – entfaltet sich selbstverständlich.

Raues Grün in großer Fläche.

Wechselnde Rauigkeit – Platz für vielfältige Natur in der Waagerechten.

Zum Rand hin gibt`s dann die Technikflächen.

Im Rauen ist gut Schauen, mit der Nase! – Kampfdackel Socke kann nicht anders, in so viel Natur geht seine mit ihm durch …

Und … ! ? – Da ist ja noch einer – ein „Rosinenbomber“.

Ein Rosinenbomber ???

Ehemaliges Abfertigungsgebäude des ehemaligen Flughafens Tempelhof.

Ein paar Bäume gibt`s hier auch. Ihr Alter zeigt, dass sie offenbar auf dem Flugplatz in dieser Ecke geduldet waren.

Ordnungskräfte sorgen für Sauberkeit auf den versiegelten Flächen.

„Der Chef hier bin ich.“

Nachdem wir nun also auch den Chef kennenlernen durften, verlassen wir begeistert das Tempelhofer Feld. – Meine Empfehlung: Gehen Sie mal hin!

Bleibt zu hoffen, dass Einzelinteressen, wie sie immer wieder aufflackern werden, auch weiterhin eine Absage erteilt wird.

Es wäre wirklich eine Schande, diesen öffentlichen Freiraum zugunsten von „ökonomischen“ Interessen einzuschränken.

Zwei Reisen in die Hauptstadt brachten Tausende Fotos. Hier geht`s mal bunt zu.

Geometrie-Übung bei Sonnenaufgang Töst

Ob die Fahrt per Bus, Bahn oder Privat-Pkw erfolgt – frühes Aufstehen sichert mehr Stunden am Zielort.

Angesichts der Blechmassen ist die Priorität der Fahrzeugwahl
a) Kein-Wagen, b) Kleinwagen.

Baustellenvernichteter Parkraum macht Kleinwagen gerade noch erträglich – vor allem, wenn man, wie wir, einen Anliegerparkschein nutzen kann.

Als zukunftsweisende Alternative und Schutz vor Mitarbeitern des Ordnungsdienstes bleibt noch die Vertikal-Quer-Parkvariante.

Ist das Auto weggestellt, bleibt Muße für einen erhöhten Blick aus der Baustelle auf die Stadt.

Unterm Dach entsteht neuer Wohnraum.

Wer hier einmal einzieht, braucht keinen Baumkronenpfad aufzusuchen – hat seinen eigenen. Beneidenswert!

Jetzt aber runter – auf in die Stadt.

Autolos kann man dann ganz entspannt durchs herbstliche Berlin schlendern.

Alles so schön bunt hier.

Hier stand die Berliner Mauer.

Das asisi-Mauerpanorama lohnt einen Besuch.

Wieder draussen ist man froh, dass die Zeit der innerdeutschen Grenze Vergangenheit ist.

Die Botschaft ist klar.

Die Tagestour ist vorbei – im Dunkeln geht`s weiter.

Nächtliche Schifffahrt – von einer Brücke betrachtet.

Dies ist nicht das Festival of Lights 2012 – kleiner Spree-Rückblick in den Septemberbesuch.

Nächtlicher Blick über die Spree, Friedrichstraße, Sept 012.

Über das Festival of Lights kann man trefflich diskutieren, z.B. im Zusammenhang mit dem Thema Verlust der Nacht.

Festival of Lights 2012 – oder Verlust der Nacht.

Fackel-Jongleure und Feuerspucker zeigen ihre Fähigkeiten.

Egal, wie man nun dazu steht – 1,5 Mio Menschen sollen da gewesen sein (wir mittendrin).

Das Bonbon-farbene Brandenburger Tor …

Zweifellos ultra-schlechte Luft in Berlin durch die motorisierte Massenanfahrt, laufende Busmotoren …

Wir sind noch durch das Holocaust-Mahnmal gegangen – bei Nacht noch eindrucksvoller als am Tag.

Mehr zum Holocaust-Denkmal steht hier.

Ohne Worte.

Nach all der Lauferei wollten wir noch die neuen U-Bahnsitze testen. Leider sagt die Info, dass der Standort gerade für uns weitestmöglich entfernt ist. – Bleibt also ein Punkt für den nächsten Berlinbesuch.

Der Herbst bringt es an den Tag.

Spitzahorn in gelben Herbstfarben

Spitzahorn in gelben Herbstfarben – die Kollegen und Verwandten, wie der herbstlich besonders bunte Bergahorn, haben es schwer. Die letzten Ultrasalz-Winter haben viele Riesen so geschädigt, dass sie jetzt „bepunktet“ sind – Opfer anstehender Sägeprogramme. Wollen wir also die Farben schnell noch geniessen.

Eben hat sich Niedersachsen noch gefeiert unter dem Motto „20 Jahre Fließgewässerrenaturierung“. Die im Netz stehenden Vorträge sind dementsprechend, wenngleich der zwischen den Zeilen lesende Interessent bereits herausfindet: Gewässerschutz, gar das Einhalten zugehöriger Gesetze, hat hier keine Priorität.

Ein kleines, symptomatisches Beispiel zeigt, was die Realität dem wachen Auge präsentiert.

Seeve Hörsten, Mais bis auf die Kante

Die Seeve, hier bei Hörsten, ist so ein Beispiel. Auch an – wie man sagt – Deutschlands sommerkühlsten Tieflandgewässer, Salmonidenregion par excellènce, findet sich Mais „bis auf die Kante“.

Seeve unter Hörstener Brücke, Acker bis über Kante

Nach der Ernte sieht das dann so aus. Acker bis über die Kante, schwerstes Gerät fährt ohne Rücksicht auf Boden, Gewässer, Tier- und Pflanzenwelt. Der früher vorhandene Baumsaum, wichtiger Halbschatten für den Forellenbach, ist vernichtet. – Der Boden: steinhart.

Seeve unter Hörstener Brücke, Acker bis über Kante

Von der Brücke aus ergibt sich dieser Überblick. Fehlende Gewässerpflege hat zusätzlich zur Bedrängung von der Landseite mit Baumverlust durch Erosion bei inzwischen fehlendem Uferschutz durch Bäume ein Profil mit senkrechten Uferwänden und entsprechend weiter fortschreitender Erosion entstehen lassen.

Restbaum Seeve Hörsten, Wurzelteller rechts weggepflügt

Restbaum an der Seeve: vor wenigen Jahren wurden die Wurzelteller der Bäume landseitig weggepflügt. Auf Hinweise wurde nicht reagiert. – Baumverlust systematisiert … – was soll einem da noch einfallen?!

Was einem da noch einfallen soll? Zum Beispiel, dass nach Niedersächsischem Wassergesetz seit 1989 ein Umbruchverbot an Gewässern 2. Ordnung besteht. Geschieht solches, ist ein Mindestrandstreifen von 5 m ab Böschungsoberkante entschädigungslos einforderbar. – Ja, und ? !

Dass die Wasserrahmenrichtlinie darüber hinaus seit dem Jahr 2000 ein Verschlechterungsverbot festgeschrieben hat, scheint ohnehin niemanden zu interessieren.

5 m Randstreifen Seeve Hörsten fehlt, HuSt-Testaktion, mit Text

Nur mal so als optischer Eindruck: 5 m Randstreifen, der hier fehlt. Dass aus Gewässer- und Meeresschutzgründen breitere Randstreifen zu fordern wären und wegen Letzterem sowie Hochwasserschutzüberlegungen Acker, insbesondere mit Mais bestellt, in Überschwemmungsgebieten aber auch gar nichts verloren hat, steht auf einem anderen Blatt.

Haselstecken zeigt 5 m Randstreifen - Text - neben pflug-entwurzeltem Restbaum

Noch in die andere Richtung, bachabwärts gesehen: der Haselstecken zeigt den 5 m Randstreifen, gemessen vom Stamm des pflug-entwurzelten Restbaums.

Zeichen setzen, bei jedem Wetter, Weichboden zu Deponiedichtung

An organischerer Stelle aufgenommen: Mit Großgerät Zeichen setzen – bei jedem Wetter Schlagkraft beweisen, Weichboden zu Deponiedichtung formen …

Mal sehen, wie Politik, ob nun die selben oder neue (Nicht-)Akteure, nach der niedersächsischen Landtagswahl im Januar 2013 fortfährt.

Rückblick – gleich zu Anfang August an der Seeve: merkwürdige Zeichen im Kornfeld!

Wer war DAS ? !

mysteriöser Ausstieg aus Seeve bei ROWA, Karoxbostel

Mysteriöser breiter, geplätteter Ausstieg aus Seeve bei ROWA, Karoxbostel.

vom Feld Richtung Seeve gesehen, breite, geplättete Spur

Die Spur endet im Kornfeld – vom Feld Richtung Seeve gesehen, die auffällig breite, geplättete Spur.

 völlig von Ähren und Halmen geräumte Flächen im Kornfeld, von 1 bis 10 Quadratmeter

Da hat jemand geerntet – und zwar sehr ordentlich: völlig von Ähren und Halmen geräumte Flächen im Kornfeld, von 1 bis 10 Quadratmeter. Alle paar Dutzend Meter am Fluss entlang wiederholt sich das Schauspiel.

Stroh vor Erlenwurzel in der Seeve

Wo ist der ganze Kram geblieben? – Nur an einer Stelle sah ich Stroh vor einer Erlenwurzel in der Seeve.

Das ist etwas hier Ungewöhnliches.

Frage an mancherlei Fachleute brachte „Bisam ist zu klein.“ – „Mal an Nutria gedacht?“ – „Keine Ahnung.“

Leichte Vorahnungen bestätigten sich im Harz-Urlaub (schon die Unmengen Beiträge hier im Blog gelesen?): Das ist doch der Biber …

Nun wollte ich es von ganz Kundigen wissen und hier ist die Antwort von Annett Schumacher, Biosphärenreservatsverwaltung Mittelelbe:

„mein Kollege Herr Ibe und ich haben uns Ihre Fotos (inkl. der Beschreibungen) angesehen. Aus unserer Sicht handelt es sich um Spuren des Bibers. Typisch ist der breite, plattgewalzte Wechsel. Aber auch die von Ihnen beschriebenen Fraßplätze im Feld, die ja auch auf den Fotos gut zu sehen sind, sind charakteristisch: d.h. am Ende des Wechsels flächige, mehrere (bis einige zig) Quadratmeter große Fraßflächen.

Wenn der Biber noch in der Gegend ist, sollten Sie jetzt auch langsam Fraßspuren an Gehölzen finden. Im Sommer leben die Biber vorrangig von krautiger Vegetation, stellen dann im Herbst zunehmend auf Gehölznahrung um.

Einen Jungbiber kann man ausschließen, da diese etwa bis zum Alter von 1,5 bis 2,5 Jahren bei den Alttieren bleiben. Wenn sie abwandern, sind sie in der Lage, Gehölze zu fällen. Auch die Breite des Wechsels spricht dagegen. Vermutlich handelt es sich also um ein adultes oder subadultes Tier.

Vielleicht haben Sie ja doch mal Glück, und können das Tier beobachten. Allerdings ist dies erfahrungsgemäß an kleinen, schmalen Gewässern relativ schwierig, da Biber dort eher scheu sind.“

Ganz herzlichen Dank für die informative Antwort und die Erlaubnis, sie hier widerzugeben!

Da ist wohl jetzt die hiesige Naturschutzverwaltung gefordert.

(Wo ich`s nun weiss: Über Biber gibt`s allerhand zu lesen, z.B. auch hier.)