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Archive for the ‘Wetter – oder was’ Category

Auch wenn die Mühlenau auf den ersten Blick trübe wirkt – das liegt an Überbreite und daraus resultierendem Schlamm- / Sand-bedecktem Untergrund – Beispiel Brücke Christiansenweg.

Sieh da, neben alten Holzbuhnen, deren Entstehung und Zweck niemand erinnert, ist metallener Strukturgeber auf den Gewässergrund gelangt.

Ob die Herkunft dem direkt nebendran vorhandenen reichhaltigen „Pool“ am Bahnhof Pinneberg zuzuordnen sein mag?

An der Pinnau, bachab Brücke Hindenburgdamm – noch so ein metallener Strukturgeber für die Bachsohle.

Im Foto nicht (gut) zu erkennen: Die Strömungsveränderung hat bachab eine Kuhle eingetieft, in der Kies freigestrudelt wird. Gut zu erkennen ist allerdings der helle Stromstrich bachab des Rades, auf dem breit Feinmaterial weggestrudelt ist, Erosionssand den Bachgrund hell erscheinen lässt.

Gut oder schlecht – diese Art Strukturgeber gehört nicht ins Gewässer.

Die beiden Wasserverbände sind informiert, die Räder werden demnächst an Land versorgt.

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Im vorigen Bericht hatte ich unter anderem auf die bereits wieder geringe Wasserführung unserer Bäche und kleinen Flüsse hingewiesen. Angesichts längerfristig vorausgesagten guten Wetters wird da keine Verbesserung eintreten.

Ein Detail der Radeltour: Optisch fiel wieder einmal die Farbe Orange ins Auge, zum Beispiel bachab der Bahnquerung, Straße An der Mühlenau.

Störung des Boden-Wasser-Haushalts und fehlende Abhilfemaßnahmen führen hier zu starker chemisch-biologischen Umsetzung. Im sauerstofffreien Grundwasser gelöstes Eisen in hoher Konzentration fällt als Eisenocker aus.

Die Begleitumstände und Folgen sind im Internet zu studieren, Sauerstoffzehrung, Verkleben von Oberflächen (auch Atmungsorganen wie Kiemen), Versauerung wenig gepufferter Gewässer sind nur einige Stichworte. In der Schriftenreihe der Edmund Siemers-Stiftung, Hamburg, wird ein Fachbeitrag geboten.

Während Dänemark konsequent solche kritischen Spezialsituationen bekämpft hat und es weiter fortsetzt, scheint Deutschland nach dem Motto „Das macht doch nichts, das merkt doch keiner.“ zu verfahren.

Orange steht, auf dem obigen Foto nicht erkennbar, gleich nebendran – Biologie, Vogelwelt.

„Zeigt her eure Füßchen …“ scheint das Motto dieses Stockenten-Erpels. Als wollte er zeigen, dass Orange auch ganz störungsfrei existiert.

Nach dieser Präsentation hat der Erpel dann aber doch wichtigeres zu tun.

Intensiv grast er jegliche Oberfläche ab, dreht jedes Steinchen um.

Da bleibt den kleinen Gewässerorganismen kaum eine Chance angesichts der Wasservogelüberpopulation, die durch Füttern herangelockt und fortwährend gehalten wird.

Gewässeruntersuchungen der vergangenen trockenen Jahre zeigten auch in Restaurierungsstrecken, dass die gesteigerten Arten- und Individuenzahlen drastisch dezimiert werden.

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Auf geht`s gen Pinneberg, gleich hinter Wedel vorbei an Spargel-Folienreihen, Saison hier beendet, Folie geordnet beiseite gelegt, Spargel wächst frei – vorbildlich: mechanische Unkrautbekämpfung zwischen den Reihen.

Ankunft Pinneberg – die Bäume der jungen Eggerstedtsiedlung nehmen langsam Gestalt an.

An der Mühlenau, Christiansenweg – überbreit, Niedrigwasser.

Hoch aktiv an den angesichts Überbreite und kaum Abfluss nur schwachen Strukturen sind Stockentenerpel sehr beschäftigt.

Die halten sich angesichts „Konditionierung“ durch übermäßiges Füttern in übergroßer Zahl hier auf, reagieren auf Ankommende wie dressiert. – In diesem Fall nun nicht, sie finden offenbar Interessantes, suchen jeden Kiesel ab, buddeln im weichen Gewässergrund.

Was da wohl die Ursache ist ??? (Vorweggenommen: Im weiteren Radeln erlebe ich wohl, dass Delikatessen gesucht werden – Fütterbrot ist ohnehin nicht gesund für Wasservögel.)

Durch den Stadtwald Fahlt an der Pinnau angekommen – Tideniedrigwasser. Die Lenkbuhne, gern von Neunaugen und anderen zum Laichen genutzt, ist angesichts geringen Abflusses fast freigefallen.

Bekanntes Bild auch hier: „Dressierte“ Enten rauschen heran.

Hoppla, was ist das – die Ringe des Saturn?

Ich muss gestehen, diese Mühlenau- / Pinnautour und zurück steht dieses Mal unter dem Motto „Mittagessen“.

Erstmal ein Köstritzer, schwarz – hinzu kommt, köstlich, Hamburger Pannfisch.

Zurück geht`s wieder über die Mühlenau, andere Querung, querab Regionklinik.

Detailblick – da, schon wieder – 2 Stockentenerpel …

Hier hatten wir eine Vielzahl Treibselsammler aus Hölzchen & Stöckchen angelegt. Die wirken.

Und siehe da, (auch) diese Vögel haben Besseres zu tun. Zumal sie sehen, dass ich nicht vorhabe, sie zu füttern.

Intensiv suchen sie das Umfeld der Treibselsammler ab, kontrollieren, was an den Sammlern dreidimensional so geboten wird.

Da! Der eine hat etwas „abgepflückt“, muss was Tolles sein. Der andere jedenfalls will das sofort haben!

Der Fänger ist schwer beschäftigt, rüttelt, schüttel, wäscht …

Die Beute entgleitet, wird durch Gründeln wieder erfasst. Das Rütteln geht weiter. Der andere dem Fänger immer auf den Fersen …

Irgendwie scheint es dann geklappt zu haben, die Beute ist verschluckt.

Ich gucke mich näher um. Vielleicht ist dies die Erklärung, auch vorher bereits andernorts bemerkt: eine leere Haut / Panzerschale der Chinesischen Wollhandkrabbe (rücklings, das Weisse links unten im Foto).

Da stand und steht wohl „Butterkrebs“ auf dem Speiseplan der Enten! Tolle Saisonspeise (vgl. im unteren Teil des verlinkten Berichts)!

Und weiter geht`s, die Mühlenau bachab entlang, Richtung Bahnquerung. Neben dem Kies unter dem Buchenbogen querab Rosengarten sitzen zwei Enten.

Ein Stockentenpaar – ruhend auf einem Findling, irgendwann muss ja mal Pause sein.

Ich unterquere die Bahntrasse. Hier ist der krasse Niedrigwasserzustand der Mühlenau nach ein paar Wochen ohne Regen (nach scheinbar nassem Frühjahr!) zu erkennen.

(Zu) wenig Wasser?!? Die (bestehende) planetare Übernutzung unseres Planeten – des einzigen, den wir haben – fängt vor Ort an. Man muss halt die Augen offen halten.

Oft werde ich gefragt, „Woher wissen Sie das alles?“ oder es wird angemerkt „Der … wusste das selbstverständlich alles schon.“ – Das ist weder ein Wunder noch eine Kunst.

Vor 15 Jahren, 2008, veröffentlichten wir in der Reihe der Edmund Siemers-Stiftung eine Arbeit inkl. Wissenshintergrund über unseren Umgang mit Wasser und Boden in Norddeutschland und wie Veränderungen im Sinn von Verbesserung / Nachhaltigkeit aussehen könnten. Die dahinterliegende Arbeit stammt aus 1998 – 10 Jahre zuvor! – und fußt auf einem beispielhaften Forschungsprojekt im Stör-Einzugsgebiet Schleswig-Holstein, 1996.

Was unsereinem gegenüber schonmal als besseres Wissen (gern in einem Wort, vorn großgeschrieben) oft genug tituliert wird, ist nichts anderes als bitteres Zeugnis der Ignoranz unserer Politik gegenüber guter Praxis aus Wissenschaft und Technik.

Zurück zu den Bächen – von weiteren Radelerlebnissen wird weiter zu berichten sein.

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In der Marsch – das Wetter ist sonnig, leichte Schlieren am Himmel. Das Reet steht senkrecht: Windstille.

Abschied vom Mai – und von den Maikäfern.

So warten wir auf die Junikäfer.

Derweil erfreuen wir uns am Goldschmied und anderem, was da so kreucht und fleucht.

Wir erleben, wie Fohlen, Kälber und Lämmer wachsen, …

… was so auf der Elbe los ist. Blick vom Elbdeich Hetlingen, ein Containerfrachter naht von See.

Ein Schlepper fährt voraus.

Ruhepause auf dem Elbdeich Fährmannssand – die Bänke stehen seit geraumer Zeit wieder.

Blick über die Deichkrone – da ist der Containerfrachter. Erstaunlich, dass ich ihn dort drüben sehe. „Normal“ sind die Schiffe schneller als ich, radelnd, sind bereits Hamburg-näher vor der Elbinsel Hanskalbsand (links ausserhalb des Fotos).

Es handelt sich um einen mittlerer Größe, die Polar Circle – 230 x 37,3 m, Tiefgang 11,2 m.

Ab nach Hause – demnächst folgen Beiträge von Bächen und kleinen Flüssen.

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Durch lichten Schatten waren wir zum Teich gelangt – Reihererlebnis vgl. voriger Beitrag.

Fische und einen ihrer Liebhaber erspähten wir. Die vor 2 Jahren so zahlreichen Kaulquappen sahen wir erst bei genauerem Hinsehen, nicht sooo zahlreich.

Spitzschlammschnecken weiden am Boden und in der Kahmhaut an der Oberfläche.

Nebendran ebenfalls an der Oberfläche (l.u.) sowie auf Wasserpflanzen.

Kaulquappen …

Der Fang – Kaulquappen, Spitzschlamm- und Posthornschnecken.

Sowas will intensiv studiert sein.

Der uns aufmerksam beobachtende Graureiher braucht keine Sorge zu haben – wir nehmen ihm nichts weg, setzen die Tiere fix zurück.

Schon interessant, so eine Spitzschlammschnecke, ihres Weges ziehend, zu beobachten.

Wir gucken hoch – da fliegen welche, in Urlaub, oder HH verlassende Pfingsttouristen – interessieren sich gerade für anderes als wir.

Blick runter vom Elbehochufer, weit – Blankeneser Küste mit Buhnen, Tide-Elbe, Airbus Finkenwerder, Mühlenberger Loch, Harburger Berge (gerade rechts nicht mehr zu sehen).

Mit Geierblick – auf dem Mühlenberger Loch segeln nicht nur Begeisterte, sondern übt auch offenbar eine kleine Armada Anfänger, sicher auch begeistert, wenn`s klappt.

Abschiedsblick über die Elbe, Insel Hanskalbsand zur Stader Geest westlich Buxtehude, am Horizont.

Über das gesamte Wochenende gesehen: Das war ja prächtiges Pfingstwetter – für uns, die als Nordlichter so um 20 Grad Celsius zufrieden sind.   🙂

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Besuch aus Berlin, gutes Wetter zu Pfingsten – auf zur Morgentour in den Sven-Simon-Park, jenseits der Landesgrenze SH – HH.

Zugang durch lichten Schatten, sehr schön. Allerdings angesichts kalter Nachttemperatur auch „schön“ kühl.

Am größeren Teich, ein Graureiher, sichernd.

Der Reiher hat Übung mit Besuchern – verbirgt sich, sucht in aller Ruhe die beste Stelle aus.

Am anderen Ufer, Pflanzenabfolge Wasser-Land, besonnt – Wasser-, Schwimmblatt-, Sumpfpflanzen, Schilfröhricht, dazu Krebsschere und Entenflott als Schwimmer.

An sonnigen Flecken halten sich kleine Karpfenartige an der Oberfläche auf, dort vor dem Reiher sicher.

Gelbe Schwertlilie blüht, mit Hahnenfuß.

Während sich 3 Blondinen mit aquatischem Fang beschäftigen („nur mal gucken“), gehe ich rüber, ins Sonnige.

Ah, der „versteckte“ Graureiher mit Spiegelbild – vor Rhododendron.

Ein paar durchwandernde Besucher mit frei laufenden Hunden sind dem Reiher dann doch zuviel. Wer seinen Abflug inkl. Landung nicht verfolgen konnte, bemerkt ihn nicht zwingend hoch oben in schütterer Birke.

Die anderen Besucher sind weg, meine 3 Blondinen haben die Teichseite gewechselt.

Anschliessend besuchen wir das Puppenmuseum und blicken von der hohen Moränenkante auf den Westrand des Hamburger Hafens, das Mühlenberger Loch. – Aber das ist eine andere Geschichte.

Auf dem Rückweg im ruhigen Park – die Masse Menschen tummelt sich offenbar an anderen Ufern – ist der Reiher auf Fangposition zurückgekehrt.

Aufpassen ist ja nie verkehrt, er wendet …

… und macht sich wieder „unsichtbar“.

Demnächst folgen ein paar Fotos von weiteren Eindrücken.

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Wir setzen uns für mehr Natur in der Stadt und auf dem Land ein.

„Mein Spezielles“ ist über diesen Blog und meine Homepage hinreichend bekannt – das (Wieder-)Beleben von Bächen und kleinen Flüssen.

Neben dem Speziellen umgibt uns selbstverständlich das Allgemeine, rund um den Wohnbereich – Stadtnatur. Überall piepen, zwitschern, tirilieren Vögel, abhängig vom Lebensraumangebot. – Wenn man sie nur erkennen würde …

Zwar gibt es heutzutage jede Menge Hilfen, z.B. per Buch und Ting-Stift unter der Rubrik „Was fliegt denn da?“, aber der eine oder die andere scheint „live“ damit nicht zwangsläufig identisch oder identifizierbar. – Ob es daran liegt, dass der Vogel Dialekt benutzt, die spezielle Aufnahme im Hilfsmittel schwach, wenig charakteristisch ist? Oder es liegt an meinem Unverständnis, das eine und das andere Gehörte miteinander zu verbinden.

So bin ich froh, dass sich gelegentlich Interessierte zu Rundgängen an wechselnden Orten finden, ziemlich Hörkundige dabei. Diesmal war unser Zuhause, Umfeld Reepschlägerhaus, Wedel, ausgewählt. In der Süd-Nord-Achse gingen wir ca. 600 m entlang Spielplatzzeile und durch weitgehend beruhigte Wohnbereiche, um unser Gehör zu schulen. Den Rückweg wählten wir mit einigen Erweiterungen, so dass insgesamt ca. 1,5 km zusammenkamen.

Zu Beginn erfreute uns eine kurz auf buschartigem Jelängerjelieber besonnt rastende Hornisse.

Die im Vorjahr an unserem Gebäude angebrachten Mauerseglerkästen wurden bestaunt.

Die habe ich 2022 beschrieben. – Die Spatzen lieben sie! Wir sind gespannt, wie es weitergeht, ob „Junge Wilde“ (Mauersegler) dieses Jahr noch die Spatzen herauswerfen.

Es gab auch allerhand Vögel zu sehen – so diesen männlichen Buntspecht, …

… der uns zwar im Blick behielt, sich ansonsten aber nicht um uns kümmerte.

Am nördlichen Wendepunkt enden wir „im Baumschulland“. Wir sehen den Slogan „Grün ist Leben!“ – aber warum wird dann flächig Glyphosat-Gelb hergestellt?!

Die geackerten Wege immerhin zeigen, dass mechanische Bearbeitung, wie rechtlich vorgesehen, stattfindet. Dazu bedurfte es vor einigen Jahren der Aktivierung der zuständigen Aufsicht. Lobbyismus in Deutschland und in der EU lässt befürchten, dass das lange geschleppte generelle Verbot dieses Allesvernichters weiter verschleppt wird. Gleichwohl wurden in den USA bei Privatprozessen Millionenstrafen für den Hersteller (nun: deutschen Käufer) fällig.

Diese Flächen (Länge Ost-West ca. 1,7 km, Tiefe Süd-Nord bis gut 400 m) sind halbwegs überplant. Wir dürfen gespannt sein, ob die seit Jahr(zehnt)en von, darf ich so sagen, politischem Größenwahn getragene Idee „Wedel Nord“ nach der jüngsten Kommunalwahl weiter vorangetrieben wird.

Rotdorn in voller Blüte.

Zurück am Startpunkt – nix Einheimisches. Berichten kann ich aber, dass neben der von Insekten geschätzten Blütenpracht chinesischen Ahorns auch die „Nasen“ ihre Liebhaber finden. So man nicht beim herbstlichen Schnitt alle Frucht entfernt (… !), werden diese gern von Dompfaffen verzehrt.

Die Nasen unserer Feldahornbäume scheinen im Winter insbesondere Erlenzeisigschwärme zu lieben.

So, was war nun mit dem Hören, Erkennen von Vogelarten am Gesang? Am häufigsten hörten wir Amsel und Buchfink, Spatz, Kohl- und Blaumeise (die (er)kennen wir ja noch alle). Amsel und Meisen sowie Stare fütterten ausgeflogene Junge – piep, piep!

Dann waren Rotkehlchen, Dompfaff, Ringeltaube, Zaunkönig, Heckenbraunelle und Mönchsgrasmücke festzustellen – Zilpzalp und Fitis nicht zu vergessen (ja, beide). Am Nordrand zeigte sich ein Eichelhäher, eine Dorngrasmücke liess kurz ihren Gesang aus grünem, bebautem Raum über die Baumschulflächen hören.

Zwei Grünfinken liessen sich hören, Distelfink blieb vage, sind aber vorhanden. Der gesehene Buntspecht, s.o., gab keinen Ton von sich. Der sonst oft zu hörende Grünspecht hielt während unseres Rundgangs seinen Schnabel. Graugänse und Mauersegler überflogen uns.

Da ist uns ja allerhand begegnet per Auge und / oder Ohr – immerhin 21 Arten.

Ich ergänze jüngere Erlebnisse, bei denen 6 Elstern (Eltern und Junge?) unser dreidimensionales Grün intensiv durchforschten, wohl auf der Suche nach fressbaren Jungvögeln. Eine Rabenkrähe bescherte dem durch beeindruckenden Einsatz (was war in die gefahren, Nest irgendwo nebendran?) ein klares Ende.

Die Runde hat uns gefallen – gelegentlich folgen weitere Touren anderswo.

Wer sich in Bild, Text und Ton weiter informieren möchte, findet informative Vogelporträts mit guten Tonbeispielen hier, beim NABU.

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Wie bestellt, ist das gute Wetter da. Die kalte Nordströmung wird gelegentlich auch vorbei sein. Was wollen wir mehr!

Der Rotdorn blüht – klimabedingt auch immer früher.

Vorbei an bizarren Baumgestalten radele ich von der Geest in die Marsch.

Der Beinwell blüht entlang der Tidegräben.

Idenburg-Pferde grasen mit Fohlen auf gelber Hahnenfußwiese.

Auch die Robustrinder lassen den Hahnenfuß erstmal stehen.

Fährmannssand, auf der Deichverteidigungsstraße – bunte Wiesen, Ampfer hat Rot hinzugefügt.

Bunt im Überblick – von hoch oben, auf der Deichkrone.

Blick über die Elbe zur Insel Hanskalbsand – Seglerausbildung qualifiziert den Nachwuchs.

Mit ablaufendem Wasser, aktuelle Tidephase, fährt die Lühe-Schulau-Fähre gen Anleger Lühe.

Die Gaststätten sind auf den Saisonbeginn vorbereitet. – Allseits eine schöne Pfingstzeit wünscht Ludwig Tent.

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Der Mai ist fortgeschritten, die Eisheiligen (ziemlich) abgeritten. Da ist es Zeit, die Rinder auf die Wiesen zu stellen.

Was bisher 2023 hier im Blog zu sehen war inkl. Kälbern, sind Robustrassen, Fleischrindherden.

Entlang Tide-Sauerbeck radele ich in die Marsch – mal nicht des Radelns wegen, sondern zu einem Gewässergespräch vor Ort, ausserhalb „meines Claims“, den Geestbächen. – Ordentlich gewachsen ist das Gras angesichts kleiner (danke, meist Nacht-)Regen.

Unseres weiter bestehendes Versickerungsdefizit und das Übernutzen des oberen Grundwasserleiters (vgl. vorigen Beitrag) hat parallel dazu unsere Bäche und kleinen Flüsse schon wieder auf Niedrigwasserabfluss gepolt – keine Wende in Sicht …

Zwischen den Deichen – der Bullenfluss. Hier herrscht Extremerosion – zum einen durch die vorigen Elbvertiefungen mit Verschärfen der Tideströmung, zum anderen wegen Tiefenerosion = übertiefes Profil durch Verlust beim Tnw, die bis zum Sperrwerksbauwerk Tiefen- = Entwässerungs“gewinne“ in den Marschgräben erzielt hat. Resultierende Übersteilheit der Ufer hat ihre Folgen.

Es gibt Ideen, wie dies mindestens gemildert werden könnte. Die Kosten würden allerdings absehbar nicht beim Verursacher Schifffahrt / Hafen Hamburg, sondern bei den örtlich Betroffenen ff. hängen bleiben.

Nebendran sind Kieselalgen, goldbraun, auf dem Watt dabei, Grün- und Blaualgen, fettgrün, jahreszeitlich abzulösen. – Was machen die Findlinge im Watt ?

Die sind vom Wasserverband zur Entschärfung eines Kolks neben einer Überfahrt dort hingelegt. – Wir sprechen über den nun überbrückbaren Abriss des Ablaufs aus höheren Marschflächen.

Wie die Erfahrung aus der Tide-Pinnau lehrt, ist vorstellbar, diese Stelle – nicht weit vom Sperrwerk Wedeler Au – für „Wanderer“ zu nutzen. Flussneunaugen aus der Elbe zum Beispiel könnten hier im Einzugsgebiet Wedeler Au bzw. Sauerbeck wieder einen Laichplatz finden. – Ob aus der Ideendiskussion Laichplatz, Durchgängigkeit an diesem Punkt sowie Minderung Tiefenerosion, Entlastung Seitenerosion in der Fliesslinie Praktisches herauskommt, wird die Zukunft zeigen.

Nebendran wirkt die tägliche, saisonale Praxis – insofern schaffe ich, den zweiten Teil der Überschrift zu treffen.

Ein Ungetüm … ?? !! ??

Nein, „nur“ eine Lieferung Rinder, die die saftige Marschwiese nutzen werden.

Wie geschrieben, Tiere aus einem Milchviehbetrieb.

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Der Acker will bestellt sein.

Acker – offener Boden wartet auf Wasser. Die Saat soll wachsen.

Wasser – wenn keins von oben kommt, bringen wir`s hoch.

Nach wie vor deutsche Praxis – mit Großpumpen, -regnern wird oberflächennahes Grundwasser auf sonnenbeheizte Felder gepumpt – auch mittags ff., bei höchster Verdunstung.

Der Boden ist so wasserabweisend und verdichtet, dass große Mengen nicht nur verdunsten, sondern weitere hohe Anteile seitwärts anderswohin abfliessen.

In diesem Fall kam mir „der Bach“ auf der Straßenfahrbahn entgegen. – Der Bach, dem in diesem Einzugsgebiet das oberflächennahe Grundwasser die Quelle stellt, hat das Nachsehen.

Wollen wir hoffen, dass wenigstens die Pumpe einen Wasserzähler hat und „der Wasser-Cent“ gezahlt wird. [Kommt der eigentlich dem zwanghaft „spendenden“ Bach zugute?]

Fehlt noch das Gift.

Da is` es ja.

Wer mehr über Äcker und Umrum wissen möchte, guckt immer mal bei Heidis Mist rein.

Na denn, gute Saison, gute Ernte!

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