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Archive for the ‘westlich HH’ Category

Zwei Tage vor dem Tierchen suchen und (nicht) finden sah ich mir die Örtlichkeit an, um eine Auffassung über erforderliches Ergänzungsbekiesen zu bilden.

Das stelle ich zunächst dar. Dann folgt hier im Beitrag der Start des Ergänzungsbekiesens – zunächst mit 1/3 der angedachten Gesamtmenge („erstmal Üben“).

Angang über neue Zuwegung Richtung neue Überfahrt, angesichts Beseitigen des Wallknicks rechter Hand in praller Sonne.

Blick zum Bach – wie üblich bei neuen, „harten“ Bauwerken: Wir werden Kies im erodierenden Übergangsbereich hart – weich zugeben.

Ebenfalls wie üblich – hart auf weich, Abriss an Stackpfahlreihen-Kante: Kies zum Sohlausgleich zugeben.

Wie aus vielen Beiträgen zu vielen Gewässern bekannt: Bank in selbsterobertem Hundeauslaufbereich, Maximal-Erosion – – – mit Kies entschärfen.

Gesamtaspekt, vorher – wenn der Kies reicht, soll später bei Feinarbeiten auch die tiefenerodierende Mündung des Grabens am anderen Ufer entschärft werden.

Bachab – Entschärfen der grabenartigen Ufererosion.

Ist das schön! – Die verabredet von uns durch Kiesgabe induzierten Windungen, provozierter Prallhang am anderen Ufer vereinbart, entwickeln sich.

Wo wir in vorheriger Einöde Turbulenz erzeugten, wachsen standorttypische Bachpflanzen.

Jahreszeitliche Entwicklung, dies inzwischen eine Besonderheit: ein Heupferd, kein kleiner Springer.

Das freut als Happengröße bei stärkerer Entwicklung auch Storch, Reiher und Co. – `tschuldigung, Heupferd!

Startbekiesungstag – Tierchen sind gefangen, vorgestellt in eigenem Beitrag.

Kooperationspartner mit geeignetem Gerät legen los.

Wir schütten nur „ins Kaputte“, bilden Depots, die zu gegebener Zeit – z.B. durch Schulklassen – in Feinarbeit gestaltet werden.

Wo Kiesel verkehrt landen, z.B. auf der Treppe, werden sie sofort abgeräumt.

So geht es in der Strecke weiter.

Schnell ist der Startkies verarbeitet. Wir treffen uns kommende Woche, um die beiden ausstehenden Drittel, unterschiedlich entlang der Strecke zwischengelagert, im weiteren Bachverlauf zu platzieren.

Ein verwitterter Glücksbringer grüßt neben dem geparkten E-Mobil.

Na denn … – mehr folgt zu gegebener Zeit.

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Uetersen, Anfahrt im Halbschatten – sehr angenehm.

Ein schattiger Parkplatz ist bei vollem Sonnenschein ebenfalls nicht zu verachten. – Hinten im Foto liegt Startkies am Bachufer bereit.

Anmarschiert, Blick zurück – nix mit Schatten! In Schleswig-Holstein, das sich für seine Knicklandschaft preist, ist wieder ein Knickwall verschwunden. Stattdessen stehen da spackige … sollen wohl mal Kopfweiden werden? … Bäume aus der Baumschule.

Wenn ich mich recht erinnere, war die neu asphaltierte Strecke zuvor Zweistreifenweg – ich mag mich irren.

Am Ufer des Ohrtbrooksgrabens steht nun seit neustem eine Bank – daran und darauf: mein Haushaltssieb am Besenstiel und grosse, weisse Blumenuntersetzer.

Was als angenehmer Rastplatz am Bach verstanden werden kann – Bacherlebnisbereich! -, wird in der Praxis primär als Sitz für Hundespazierende genutzt. Die im Landschaftsschutzgebiet liegende Wiese, zuvor ohne Bank aber mit angrenzendem Knickwall vom Weg abgetrennt, extensiv genutzt, wird nun als Hundefreilauffläche verstanden. – Der Wiesennutzer wundert sich … – nicht.

Für viel Geld ist hier aus einer früheren Überfahrt (Betonplatte) ein Gesamtkunstwerk deutscher Ingenieurkunst entstanden. Man gönnt sich ja sonst nichts!

(Muss DIE Gemeinde ein Geld haben – evt. vorhandene Zuschussgeber auch …)

Erste Züge mit dem Sieb – uuuups ! ! ! Mirabellen ! ! !

Nachdem ich im Frühjahr in einer Vielzahl Marschgewässern hier ringsum, zeitnah auch in Berliner Bachläufen leere Schalen von Körbchenmuscheln gesehen hatte, habe ich mich hier beim vorigen Besuch und leicht getrübtem Wasser offenbar heftig verguckt. – Ok, Mirabellen, also.

Immerhin, beim oberflächlichen Bodenabsammeln kam ein winziger Bachflohkrebs, von oben – Rücken – etwas untypisch aussehend, ins Sieb.

Die Tierchensuche geht weiter.

Nachdem im Brückenbereich so gut wie rein garnichts zu finden ist ????, wende ich mich bachab.

Mein Spiegelbild macht einen Wollhandkrabbenpanzer auf dem Grund sichtbar (Häutungsrest im Wachstumsprozess).

Das Grün ringsum sieht prima aus. – Täuscht das für das Wasserleben Falsches vor?

Ich finde – neben ein paar Schnecken – einen weiteren, einsamen klitzekleinen Bachflohkrebs, links unten in typischer seitlicher Schwimmhaltung.

Kann ja irgendwie nicht sein! – Ich suche weiter, finde eine junge Wasserassel.

Immer weiter … – 3 klitzekleine Bachflohkrebse uuuund immerhin, junge Prachtlibellenlarven.

Weiter also!

Am Ergebnis ändert sich nichts, ausser dass ich an speziellen Teillebensräumen wie flottierenden Wurzeln, Gras und Pflanzenstängeln zahlreich Jugendstadien von Calopteryx sp. ins Sieb bekomme.

Ein paar, evt. amphibische Schnecken …

… und Kleinmuscheln (hier Sphaerium, Pisidium ist auch vorhanden) ergänzen das karge Bild.

Schluss mit der Sucherei – die Angelegenheit muss später nachkontrolliert werden.

Es sieht ganz so aus, als sei vor nicht allzu langer Zeit ein toxischer Chemiestoß den Bach runtergegangen.

Ob das die Ableitung verschmutzter Oberflächenwässer von der nahen BAB, verunreinigte Abflüsse aus dem bebauten Raum oder insektizid Wirkendes von Agrarnutzung ringsum verursachte, bleibt dahingestellt.

Immerhin zeigen die Jungendstadien bei ultraschwacher Artenanwesenheit das Entwicklungspotenzial. – Bisheriges ergänzender Startkies 2024 liegt bereit – demnächst mehr dazu.

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Beim stürmischen Radeln, vgl. voriger Beitrag, stoppte ich gleich neben dem nicht flotten Entenflott – windig zusammengestaute Wasserlinsen auf Marschstillgewässer.

Ein Weissstorch, hier umflogen von 3 Rauchschwalben – da waren noch zahlreiche mehr über der Wiese.

Dass Schwalben bei sonnigem Wetter so tief fliegen … – vielleicht saßen die Insekten nach kühler Nacht noch flugunfähig, nass im Grün mit Morgentau. Die Schwalben als Anzeiger für Insektenbewegungsstart durch Morgensonne?

Gleich nebendran bewegte sich Storch 2 suchend im Gelände, offenbar erfolgreich bei der Nahrungsuche, wie häufig wiederholtes Schnappen und Schlucken zeigten.

Ob das die Brutstörche der nahen Idenburg sind? Gehört hatte ich von erfolgreicher Brut, die Jungstörche scheinen sich aber nicht (mehr?) im Umfeld aufzuhalten.

Nach einer Weile passen beide Störche zusammen aufs Foto.

Nahe dem alten Elbdeich Hetlingen leuchtet der – bekannte – Blutweiderich am Bullenfluss in der Morgensonne.

Diese lange blühende Staude bietet gegenwärtig überall an Gewässerrändern den herausragenden Farbtupfer.

Am alten Heuhafen Hetlingen begrüßt mich ein Admiral.

Den alten Heuhafen Hetlingen, abgeschnitten von der Elbe beim Bau des Hauptdeichs in den 1970ern, beherrscht ebenfalls Entenflott. Ein naher Reiher bemerkt mich.

Nochmal sichern, …

… dann aber doch lieber den Platz verlassen. – Er landet gleich wieder am gegenüber liegenden Ufer.

Interessant, mal zu beobachten, was so ein Vogel an Wasserlinsen-bedecktem Gewässer tut.

Gelegentlich ergibt sich die Möglichkeit. Er lauert auf Bewegung. Wenn ein Fisch, vielleicht auch ein zum Luftschnappen an die Oberfläche kommendes Amphib, die Wasserlinsen bewegt, sticht der Reiher zu. Oft genug habe ich gesehen, dass die Nahrung erfolgreich erbeutet wurde.

Disteln blühen zahlreich. Die Digicam weigert sich, Insekten scharfzustellen! – Ausnahme: Diese Hummel.

Also gut, keine Bienen – hier nochmal die Hummel.

Von Büschen und Bäumen auf „meiner“ Seite gut gedeckt, will ich mal sehen, ob der Reiher sich an mir stört.

Da steht er, bemerkt etwas, sichert.

Letztlich findet er, dass der neue Standort verlässlich ist, geht bald zur Beobachtung der Wasserlinsenoberfläche über.

Ich setze meine Tour fort (vgl. vorigen Beitrag).

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Wedel – Holm, B 431-Blick Geestkante.

Steifer Wind, Nordwest 4 – ich radele den längsten Teil meiner Strecke im Windschatten. Getreide reift eifrig.

Holmer Marsch, Sauerbecksweg – Wolken wie auf Bahnen. Kleine Gänge sind hier beim Radeln angesagt.

Im Lee des Brunnenschutzgebiets, Entenflott, unflott – der Wind hat die Wasserlinsen als dicke Schwimmmassen zusammengeblasen.

Vor dem alten Elbdeich Hetlingen – auf kurzer Strecke stramm gegen den Wind.

Elbdeich Hetlingen – Ebbephase in der Elbe, der Nordwest 4 steht dagegen – raues Wasser.

Ab hier, „im Freien“ hinter dem Elbdeich, treibt mich – Rückenwind! – der starke Nordwestwind.

Elbdeich Fährmannssand, das Süßwasserwatt liegt bereits weitgehend frei.

Blick zum Anleger Lühe, Lühemündung – an der Wattkante brechen sich die Wellen.

Ab nach Hause, Blick zurück zur Deichkrone Fährmannssand – Mal wieder so eine PC-Desktop-Wolke.

Das ist Sommerwetter im Norden! Nordwest heisst, der Starkwind steht in Fliessrichtung gegen den Abfluss der Elbe an.

„Sturmfluten“ gibt es im Sommer nicht! Aber „viel Wasser“ schon.

Gestern lief die Flut spätnachmittags um 0,5 m höher als Normal auf. Das reichte für das im Winddruck liegende Sturmflutsperrwerk an der Pinnaumündung, die Schotten für 1,5 Stunden zu schliessen.

Für mich ist das heute interessant und wichtig zu verfolgen, weil es gleich zum Ergänzungsbekiesen an den Ohrtbrooksgraben geht – Nebenbach im unteren Teil der Tide-Pinnau. Mal sehen, ob das Wasser in der Ebbephase gegen besprochenen Start um 9.30 Uhr bereits weit genug abgelaufen ist (so dass wir „sehen können, was wir tun“).

Von der Wind-und-Wetter-Tour gibt es weiteres zu berichten, vom Bekiesen Ohrtbrooksgraben vermutlich auch – bis demnächst also.

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Zwischen „Hamburger Yachthafen„, Wedel, und der Mündung Wedeler Au / Binnenelbe befindet sich ein ca. 8 ha (kleiner) Auwaldrest. Die hohe Anzahl und der Stand alter Pappeln lassen vermuten, dass es sich um Menschengemachtes, evt. aufbauend auf Restnatur handelt. Die Zeit hat die Bäume ordentlich wachsen lassen, Wirkmechanismen der Natur („Bruchwald“ ist so eine treffende Bezeichnung) zeigen ihre Folgen.

Solche Blicke auf die Aus- / Einfahrt des Yachthafens waren vor Jahren beim Anradeln auf die Grenzmole zur Elbe noch nicht möglich.

Gen Elbe – der rechts liegende Auwald ist lückig geworden.

Durchblicke auch hier.

Jüngst war wieder eine Altpappel „fällig“.

Wer sich hier bewegt, weiss Bescheid. Zeitweise ist die Zuwegung in Sturmperioden gesperrt. Sicherheitsschnitt und Baumfällungen im Yachthafen- und Wegebereich vermeiden Schäden.

Wenn man solch Pappelbruch sieht („gebrochen wie ein Streichholz“), erinnert man an intensive Pappelpflanzung vor Jahrzehnten allüberall.

Frühere Generationen pflanzten diese schnellwachsenden Bäume, um ihren Nachfahren ein Teileinkommen zu sichern. „Streichhölzer“, Massenprodukt, massenhaft angewandt, war das Stichwort.

Als dann die Bäume / die Pappelmassen groß genug waren, war der Anwendungsbereich ge- / verschwunden.

Kennt noch jemand Streichhölzer?

Vor einiger Zeit wurde eine breite Randschneise geschlagen, um angrenzende Werft- und Wassersport-nahe Betriebe zu schützen.

Schrecklich sah das – wie fast jede Baustelle – im ersten Moment aus. Inzwischen sorgt die Natur mit Sukzession wieder für vielfältiges Grün.

Pappel, Weide, Esche, Erle, Ahorn, Traubenkirsche und Vogelbeere, um nur ein paar Baumarten zu nennen, sowie zugehörige Stauden und Büsche prägen inzwischen das wieder dreidimensional entstehende Bild.

Ein netter Abstecher, immer mal wieder zwischendurch gern genutzt.

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Beim Radeln erlebe ich regelhaft Rinderherden, hier die helle – Steinweg, Marsch unmittelbar vor dem Wedeler Geesthang.

Beim Queren der Binnenelbe fällt mir eine Silbermöwe auf, an der Wattkante sitzend. Die geht, als ich stoppe, sofort in die Luft ,,.

… und zieht ab.

Sowas Großes, Silbermöwe hier im eher engen Umfeld – gibt`s da eine Spezialität?

Eine Unebenheit im Übergang Watt – Wasser lässt mich einen besseren Winkel suchen. – Ja!

Da liegt ein toter Brassen, ein guter Happen. So, wie der aussieht, ist er für die Silbermöwe allerdings zu groß zum ganz-Verschlucken. Er scheint auch noch ziemlich frisch, so dass die Möwe keinen schnellen Zugriff auf Teilhappen bekommen kann. Das ist wohl die Ursache, warum sie los- und gleich wegfliegt.

Elbdeich Fährmannssand, Tideniedrigwasser, Süßwasserwatt frei – die kleinen Punkte sind Limikolen, sehr zahlreich zur Zeit ringsum.

Bei den dicken Punkten handelt es sich um Graugänse – in den vergangenen Jahren immer zahlreicher hier im Umfeld vorzufinden.

Die Seezeichen, das Leuchtfeuer und die Lühe-Schulau-Fähre sind hinlänglich bekannt, nehme ich an.

Die riesige bunte Rinderherde Giesensand hat sich – zwangsläufig – mit der schattenlosen Sonnenzeit auf der derzeitigen Weide abgefunden.

Dagegen hoffen die Rinder vor dem alten Hetlinger Deich, noch ein wenig Schatten der Straßenbäume zu erhaschen. – Bald werden sie hier abziehen, Richtung Südseite der Weide. Dort finden sie im Sonnengang dann langzeitig Schatten, den guter Baumbestand auf langer Strecke bietet.

Der Straßensaum entlang der B 431 – Forschende können sich mit dieser Vielfalt beschäftigen.

Was mir beim näheren Hinsehen besonders auffällt, ist der blühende Wegerich – nichts Überraschendes, eigentlich.

Zu Hause begrüßen mich … Jaaa, sie sind angekommen – besten Dank! … Pfauenaugen.

Es sind nicht nur das Exemplar im vorigen Bild und diese beiden …

(Nochmal die beiden) An diesem eher bescheidenen Exemplar Schmetterlingsstrauch lassen sich immerhin 5 erblicken.

Wir werden ja mit wenig zufrieden, in dieser nicht sehr insektenfreundlichen Welt.

Vor dem Reingehen, Rad ist angeschlossen, begeistere ich mich an der „geretteten“ gelben Rose.

Die lässt ihre unerwartet nach heftigem Pflanzschnitt erschienenen 7 Knospen jetzt nach und nach aufblühen.

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Es brummt(e) aus gegebenem Anlass wieder in der Landwirtschaft. Das Sommergras steht lang. – Zwei Tage Sonne und Hitze, dann Regen in Aussicht. Da heisst es, die Zeit zu nutzen! Jedes verfügbare Gerät war unterwegs, seinen Anteil zu weiterer Heuernte zu erbringen.

Auch das Schaf-Klo querab Giesensand auf der Deichverteidigungsstraße war so gebacken, dass Durchradeln wieder möglich war. Regen zuvor hatte so gut wie nichts ausrichten können.

Noch ist die meiste Strecke (ziemlich) frei befahrbar.

Zu beachten ist „nur“ – tags drauf, ff. -, dass auch bei Trockenheit jeden Tag Neues dazukommt. – Umsicht ist also grundsätzlich geboten.

Ein einladender, ganz sauberer Elberadweg präsentiert sich – z.B. vom Schulauer Hafen bis zur Vogelstation Wedeler Marsch – dort, wo Schafe auf Marschflächen gezäunt grasen.

In parallel laufenden Ansätzen, je nach Mähzeitpunkt, wird das Heu mehrfach gewendet, dann geschwadet, gepresst.

Wender in Aktion.

Aktion allüberall! Ballenpresse im Anmarsch – der Wege- und Luftraum in Anspruch genommen.

Schwader und Ballenpresse (eine) aktiv.

Nun schaffen 2 Ballenpressen mehr in der Zeiteinheit.

Blick vom Elbdeich Sperrwerk Wedeler Au über die Marsch, dahinter Wedels Geest. – Großflächig sind Heupartien bereits zur Lagerstätte abgefahren.

Anderswo wird eifrig verpackt – für längere Winterlagerung im Freien.

Im Umfeld der Heuaktionen sind Interessenten wir hier Grau- und Silberreiher sehr aufmerksam.

Und überall ringsum wird eifrig abgefahren.

Grosses Weidenröschen, Weissling vorn – große Freifläche zwischen Bullenfluss und Brunnenschutzgebiet. Die Zahl freier Flächen nimmt ständig zu.

Marsch vor dem Holmer Geesthang – Graureiher stehen, lauern, …

… patrouillieren. – Ringsum mich zähle ich nach und nach mehr als 10 Graureiher auf den gemähten Wiesen.

Gelegentlich schnellt einer vor – mit – – – oder auch ohne Erfolg. Da heisst es, weiter aufmerksam die Umgebung zu beobachten.

Von höherer Warte – so lange Kaventzmänner noch rumliegen – geht das auch. Mäusebussard, der zeitweilig auf Bewegtes am Boden zustößt, wieder auf seine Warte zurückkehrt.

Auch eine helle Bussard-Variante sitzt hier an.

Der scheint bereits seine Maus / Mäuse intus zu haben. Er ist weniger aufmerksam, widmet sich der Gefiederpflege.

So ging es rund, unter Nutzen des Sonnabends und des Sonntags.

Das angesagte Unwetter hat ringsum punktuell gewirkt. Bei uns und ansonsten flächig ist guter Landregen gefallen.

Durch feuchten Oberboden werden in den nächsten Tagen auch die „Wormtrekker“ wieder flächenhaft erfolgreich sein.

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Vom Elbdeich Fährmannssand radeln wir gegen leichten Ostwind Richtung Schulauer Hafen.

Deichschafe im Abendlicht.

Auslauf Sturmflutsperrwerk Wedeler Au, Turbulenzen, Ebbe läuft, Deichschafe – die Masten im Hintergrund leuchten vom Hamburger Yachthafen her.

Blick Süd vom Sperrwerk Wedeler Au – das Süßwasserwatt fällt frei, niedersächsische Marsch, Harburger Berge, Windmühlen.

Binnendeichs, am Watt der Wedeler Au backt ein Graureiher seine Parasiten aus. – Diese ungewohnte Flügelhaltung ist oft zu sehen bei starker Sonneneinstrahlung.

Binnendeichs, gelbe Mirabellen, reifend in (abwechslungsreichem) Obstgelände.

Mögen die angesagten Unwetter die reiche Ernte ungeschoren davonkommen lassen!

Ostmole Schulauer Hafen, freundlicher als neulich im Grau – Baustelle, Ebbe-Schwell an der Hafenausfahrt.

Am Sandstrand gehen einige Gäste zu Wasser. – Wir staunten, dass so wenig Abendgäste anwesend zu sein scheinen: Die befinden sich in großer Zahl angesichts der Wärme im Schatten unter Bäumen.

Abschiedsblick – auf nach Hause.

Zu Hause fällt uns eine Rose auf, die der kürzlich gezeigten Sülldorfer Terrassenumgestaltung weichen musste. Pfleglich neben dem Fahrradhäuschen eingepflanzt, mit Blumenerde und Mulch versorgt, mussten wir stark runterschneiden, damit sie überlebt. Sieh an, sie dankt es mit neuen 5-6 Blüten.

 

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Sonnenschein, Hitze – mal ganz was anderes!

Wir entschliessen uns, gegen Abend nochmal an die Elbe zu fahren.

Langer Damm, gen Elbdeich Fährmannssand – Grosses dahinter auf der Elbe (2 Schiffe?)!

Im Weiterradeln – Grosses wird kleiner, …

… immer kleiner!

Irgendwie fällt mir – lange her – Vergangenheit mit der Augsburger Puppenkiste ein. Da gab es einen Riesen, der sich im Näherkommen als Scheinriese herausstellte, immer kleiner erschien.

Elbdeich Fährmannssand, Deichkrone – Tnw auf der Elbe, Süßwasserwatt liegt frei. Der Scheinriese stellt sich als Aida Prima heraus, immerhin.

Dieses Schiff – ist sowas, das man heutzutage ein Traumschiff nennt, ein Schiff? – ist auch als Scheinriese ganz schön groß.

Länge und Breite ca. 300 x 38 m, angesichts des Tiefgangs von „nur“ 8,4 m ist seewärts Fahren mit ablaufendem Wasser auch in später Ebbephase möglich. Die Aida Prima peilt Southampton an.

Mal von nah, range-zoomt – persönlich finde ich diese Kraft-durch-Freude-Schiffe ja unnötig.

Wenn man dann noch dran denkt, dass die im oberen Tide-Bereich der eher winzigen Ems gebaut werden und die Ems für diesen einzigen Hersteller dort ihr Ökosystem verlieren musste …

Nicht nur als Gewässer- und Fischereibiologe, als Steuerzahler sowieso, auch als kommunalpolitisch weiter Interessierter muss ich mich distanzieren – das Schiff wird kleiner.

Zunehmend wird in Häfen, die angelaufen werden von der überbordenden Zahl dieser nicht ernsthaft merkbar nachhaltiger werdenden Riesen, demonstriert.

Am Sperrwerk Wedeler Au – Sonnenspiegelung in Höhe Lühemündung, ein Wiedersehen.

Da zieht sie hin, mehr Klops als Schiff. Radler und Deichschafe (sicherlich auch die Gäste auf dem Schiff) geniessen den Abend.

Das war doch mal etwas anderes als das Grau zuvor.

Es gibt mehr von heute, morgens und abends, zu berichten.

Gespannt warten wir, was die angesagten Tieffronten morgen bei uns anrichten werden.

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Kürzlich hatte es ganz gut geregnet – ob genug, würde die Radtour hinterm Elbdeich zeigen.

O weia! – Nicht genug Regen!

Angesichts der punktuellen Schafmassen ! auf dem Elberadweg ! waren die Küttel bei Sonne der Vortage angetrocknet, plattgefahren. Das hubbelte zwar, wenn der Platz dazwischen hinreichte …

Nun hat – nicht genug Regen zum Abwaschen! (Umweltverschmutzung durch Organomassen) – sich die aufgeweichte Trockenmasse, ergänzt um „Frisches“ miteinander verbunden zu einer durchgängigen, schmierigen Organoauflage. Die Oberfläche des Elberadwegs besteht – hier, im oberen Teil des Fotos – flächenhaft aus weicher Schafscheisse.

Man hüte sich, da durch zu fahren („Erlebnis“ als Neuzugezogene vor Jahren). Räder verbinden sich mit dem Material, sammeln es – vor und hinter den Bremsen entstehen dicke Polster, bis … sich der gesamte Raum zwischen Reifen und Schutzblech zusetzt.

Schluss mit lustig ! ! ! Der Begriff „Kotflügel“ hat seine alte Bedeutung wieder.

Nur flügelt, fliegt da nichts, auch Radfahren geht nicht mehr.

Langes Schreiben, kurzer Sinn: Ich drehe um.

Denn auch die gleich nebendran liegende Deichüberfahrt macht keinen vertrauenerweckenden Eindruck.

Kurzes Gespräch mit einem lokalen Landwirt lässt mich eine Variante testen.

Ich radele ein ordentliches Stück zurück – zur nächsten Überfahrt. – Vor dem Deich soll die (holperige!) Pflasterstrecke freier befahrbar sein.

Tatsächlich, das sieht besser aus. Zudem ist der freie Blick über die Elbe schon einen Test dieser Strecke wert.

Die Spannung wächst. Es naht das Gelände „der freien Schafe“.

Am Tor – ok, scheint akzeptabel.

Die Pflasterstrecke ist gewöhnungsbedürftig. Die flache, etwa 1 m breite Spur ist von Schaf-Gänsemarsch genutzt. Die Seiten sind (hier) so schief, teils die Steine lückig, dass sie nicht zur Nutzung einladen.

Wie sich herausstellt, ist das kein Problem – die Schafe weichen bei meinem Nahen seitlich aus.

Nebendran wundern sich Schafe über den – an diesem Tag – einsamen Radler. Gänse halten sich Raubzeug-geschützt auf dem überschwemmten Süßwasserwatt auf.

Da wird Panik am Wasserrand sichtbar. Gänse und Möwen stieben auf.

Gänse und Möwen – drüber eine schmale, bekannte Silhouette.

Ein Seeadler fliegt relativ niedrig überm Wasser dem steten Ostwind entgegen.

Neben mir gehen weitere Gänse hoch.

So langsam kehrt Ruhe ein. Der Seeadler wirkt an Gänsen und Möwen uninteressiert.

Er dreht Richtung Hanskalbsand, die gestörten Vögel kehren – meist – an ihren Ausgangspunkt zurück.

Meine weitere Tour verläuft ohne Störungen, am „Ende der Schafstrecke“ wieder übern Deich und weiter wie üblich, an Hetlingen und Idenburg vorbei, Geesthang hoch und zurück nach Wedel.

Die Hoppelstrecke vor dem Deich ist allerdings nicht so attraktiv, dass ich sie weiter nutzen werde. – Demnächst also mehr Berichte aus anderen Gefilden (bis „meine“ Strecke abgewaschen oder / und wieder gut getrocknet ist).

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