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Archive for the ‘Vögel’ Category

Gestern Morgen – die Sonne lacht nach gewittriger Nacht.

Die Rosen neben dem Fahrradhäuschen blühen eifrig, haben aber ein wenig die Haltung verloren.

Ums Haus geguckt – „Dornröschenschloss“ steht prächtig wie zuvor. Vielleicht prächtiger, als wäre der Regen genau passend gekommen.

So, nun auf`s Rad!

Daaaa … rast es himmlisch, laut schreiend heran „Schriiii, Schriiii !“.

Faszinierend das Geschehen – „Junge Wilde“, frühe Mauerseglerbrut, sehen sich unsere 10 Nistkästen an. Mal rasen wie im Foto 4, mal 6 in irrwitziger Fahrt vor unserem Block vorbei, gucken ganz offensichtlich nach den Nistmöglichkeiten über den 4 Eingängen und an der Nordseite des Hauses.

Das wäre ja was, wenn die die Winterreise gut hinter sich bringen und 2027 vielleicht ein erstes Spatzennest (der Vollnutzung aller 10 Kästen) ausräumten, um selbst zu brüten.

Begeistert radele ich los.

Noch was Schönes – die durch Umsteuern des jährlichen Buschbeschnitts zur Geltung kommenden Deutzie wird nun „überall“ erkennbar (erstaunlich, wo solch bisher verkannter Busch überall zwischensteht), ihrem Namen „Maiglöckchenstrauch“ gerecht.

Besten Dank auch an dieser Stelle nochmal für den Namen!

Tidehochwasser – vom Elbdeich Fährmannssand sehe ich mal wieder einen Containerfrachter, seewärts.

Das ist die – nicht vollgeladene – Alula Express, 368 x 48 m, vom möglichen Tiefgang 15,2 zur Zeit 13,4 m nutzend.

Erstes Mähen im Deichbereich hat offenbar bereits Silage gut eingebracht.

Kürzlich berichtete ich von Schaf-Prozessionen – diesmal begegne ich schon wieder einer, anderer Art. Darüber später einmal mehr.

Zeichen der Nacht, Beispiel Pfützen, finden sich vielerorts.

Geschwemmtes auf Asphalt am Geesthang Holm zeigt allerdings, dass die Wassermenge nicht allzu groß gewesen sein kann.

Das bestätigen auch die Pegel der Fliessgewässer. – Was dem Grün guttat, ist in den Bächen einmal mehr nicht angekommen.

Sieht aus, wie der Wetterbericht – …

… es bleibt wechselnd, sonnig bis wässrig.

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Auf dem alten Elbdeich Hetlingen zieht eine Schafs-Prozession – nackig. – Dies ist eine der wenigen Herden, die dieses Jahr bereits (Foto vom 23. Mai) geschoren ist.

Es scheint, dass Verfügbarkeit eines geeigneten Scherers in den jüngeren Jahren zunehmend eine Rolle spielt. Hauptursache für das immer länger dauernde zottelige Erscheinungsbild der Herden ist vermutlich aber die Diskrepanz zwischen Kosten und Ertrag. – Wie bei allen Subventionen sollte jegliche für Schafe gern auf den Prüfstand. Das alte Argument von der Landschafts“pflege“ trifft in den meisten Fällen nicht (mehr).

Üppig spriesst das Grün – soweit nicht bereits erster Schnitt oder Wegefreischnitt erfolgte. – Fast erschrecke ich, als aus dem kaum erkennbaren Sauerbeck-Canyon (das Dunkel, vorn) etwas rumpelig ein Graureiher aufsteigt. Der hatte sich wohl irgendwie vor mir („unsichtbar“) so erschrocken, wie ich mich nun vor ihm.

„Am Hang“ geht`s gruselig weiter – ein „Erlkönig“. – Wie vor Jahren am Steinweg Wedel steht hier eine etwas kurios geschnittene Kopfweide, die offenbar ihr letztes Grün-Jahr hinter sich hat.

[Das ist nicht tierisch? – Ich finde, so ein -könig ist mindestens nahe dran.]

Tierisch geht`s auch im Krückaupark Elmshorn zu.

Gelegentlich habe ich hier schonmal „einen Bock geschossen“, nun ist eine Ricke dran.

So vertraut, wie sie da steht, sieht sie mich offenbar nicht als unmittelbar gefährlich an. Es kann gut sein, dass vor ihr – oder nahebei – das Kitz versteckt ist.

Auf der Rücktour sehe ich Menschliches, Allzumenschliches – die Auswüchse falsch verstandener Tierliebe. Nutzniesser sind Enten, Gänse, Krähen, Möwen (Ratten und Mäuse …).

Jenseits der HH Landesgrenze erfreut uns „der Beagle“.

Dazu gibts eine Zufallsbegegnung mit dieser knallgrünen Raupe mit Punkten – nicht schwebend, sie hängt am seidenen Faden.

Und noch eine Prozession – Sonntags-, zielstrebig marschieren Deichschafe gen Hof Fährmannssand, kurze Zeit später galoppierend.

Ich nehme an, da hat jemand auf dem Hof mit der Kraftfutterdose gerasselt. Da folgt Schaf doch gern!

In der Landschaft ringsum vergeht vielerorts das Hahnenfuß-Gelb – Pferdegruppe im Hintergrund.

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Ich startradele eine Schleife – auf der Suche nach Platz in Papiercontainern, erfolgreich.

Unserer ist entweder zu spät an die Straße gestellt worden, oder er wurde schlicht vergessen – knallvoll.

So, „die Sammlung“ ist gut untergebracht. – Verärgerung kommt auf, sieht man in den Containern nicht zerkleinerte Kartons Volumen „stehlen“ oder gar „Wohlstandsverwahrlosung“, im vorigen Beitrag kurz erwähnt auch hier! Was zum Teufel!

Vorbei am Pferdetümpel Richtung „normale Morgenrunde“ – der Nachtregen hat man gerade wieder der Vegetation genutzt. Für Gewässer kein Tropfen, sagen auch die Pegel.

Und munter wird „volles Rohr“ Intensivkultur bewässert – im grellen Sonnenschein. – Die Straße nebendran wird gleich mitbewässert. Hinter mir höre ich es auf ein Auto platschen, war in günstiger Strahlrohrposition fix vorbeigeradelt.

Radweg B 431, links abbiegen zur Marsch – alles bunt. Auf Wiesen überwächst Ampfer Hahnenfuss.

Volle Blüte Beinwell – die Wasseroberfläche von Stillgewässern zeigt Weiss.

Das ist am Wegrand konzentriert zu beobachten oder / und fliegt flusig um einen herum – die Pappeln geben reichlich.

Rot Gelb Grün – auf vielen Flächen.

Helleres, ein wenig weissliches Gelb dominiert anderswo – mag das das Gemeine Leinkraut sein?

Das Weiss der Doldenblüher.

Hahnenfuss-Gelb vor Pferdeherde, morgens in der Fläche – am Horizont der Elbdeich.

Später suchen erwachsene Großtiere, hier: Stuten, Schatten. Die Fohlen, so scheint es, lassen sich, platt, backen.

Ich klettere auf den Elbdeich Fährmannssand, oben …

… nimmt mir das eine Bachstelze übel, die frühzeitig abfliegt.

Blick auf die Elbe vor Hanskalbsand – Lühe-Schulau-Fähre und Polarstern des Elbfischers aus Lühe.

Der liegt hier jüngst je nach Tidephase unterschiedlich. Vermutlich wandert das sich ausbildende Sauerstofftal, mit der Tide wechselnd, bei zunehmender Wassertemperatur Richtung Hamburger Hafen – davor, zusammengedrängt, die ausweichende Fischfauna.

Zu Hause angekommen, es ist …

Rosenzeit!

 

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Eigentlich sollte dieser 2. Sattel Kies die punktuellen Erstgaben ergänzen. Unmittelbar nach dem 1. Grasschnitt bot sich aktuell als Arbeitszeitpunkt an. Andere Verpflichtungen zwangen dazu, möglichst innerhalb 2er Stunden fertig zu werden. So wurde nicht die erste Strecke, mit teils langen Zufahrten, sondern ein Stück bachauf mit ohnehin gleicher Problematik und Priorität vorgezogen. Diese Strecke enthält einige damals noch mit sich entwickelnder Meerforellenbrut bewohnte Laichbetten, die seinerzeit nicht gestört werden sollte. Inzwischen haben die Jungfische ihre Standplätze im Freiwasser bezogen.

Kleiner Zwischenblick auf Anzeiger Pferdetümpel, Wedel, zur Wassersituation:

Uuups, Wasser fehlt! – Ich war einige Wochen nicht hier. In denen hat es zwar geregnet, aber man gerade so, dass agrarische Saat bzw. hier Wiesengras loswachsen konnte. Für Wasser in Gewässern bleibt da nichts.

Ankunft am Ort der Tat – Sattel Kies, Radlader und Meister des Geräts stehen bereit.

Das Zeitfenster kurz nach der Wiesenmahd will genutzt sein.

Teils an unbeschatteter Strecke, …

… teils unter dem Dach alter, hoher Eschen und Eichen (randlich am Bach zahlreich auch die standorttypische Erle) setzen wir punktuell Baum- und Uferschutz an.

Das ist eine interessante Jahreszeit mit vielen Organismen in Hochzeitsstimmung, hier: Weibchen der Sommerkühle-Libelle Calopteryx virgo.

Die Männchen vollführen wilde Tanzflüge – oben rechts (dünner Kreis) eine Andeutung der zugehörigen Flügelfarbe Dunkelblau schillernd erahnbar.

Etliche weitere Libellenarten, teils mit hellblauem, hier rotem Körper (evt. Frühe Adonislibelle) halten sich in Wassernähe auf.

Es ist die Zeit der Großen Maifliege (Ephemera danica oder E. vulgata) – nach Hochzeitsflug legen die Weibchen (eins im Foto erahnbar) auf der Wasseroberfläche ihre Eier ab.

Getrunken werden muss auch – eine Hornisse hat sich in feuchter Wassernähe niedergelassen, …

… düst dann in ihrem typischen Flug davon.

Auch nebendran auf dem Maisacker ist etwas los. Zunehmende Zahl von forschenden, dann Richtung Boden zustossenden Möwen zeigen dort Insektenschlupf an.

Ein Storchenpaar füttert nicht weit entfernt seine Jungen.

Unsere Arbeit geht zügig voran – begleitet auch von neugierigen Weiderindern auf der Fläche bachauf.

Eine Vielzahl Erosionspunkte ist nun „mit dynamischem Uferschutz“ versehen.

Der Bach wird „überschüssigen“ Kies an geeignete Stelle [daher der Begriff „Geschiebe“] weitertransportieren.

Ein großes Depot haben wir einseitig angelegt. Hier soll treibender Sand durch eine später händisch zu formende Rausche beruhigt, in seiner Schadwirkung gemindert werden.

Super! – Gut in der Zeit geschafft!

Ich nutze die Gelegenheit, die Strecke bachab fix anzusehen.

Altes, sich wegen Kiesmangels langsam auflösendes Meerforellenlaichbett (auch von Flussneunaugen besucht). Unterstützung wird folgen.

Der Treibselsammlerversuch bei Niedrigwasserabfluss (die Oberkante Stecken befindet sich auf Mittelwasserhöhe) – seine sortierende, Boden festlegende Wirkung bestätigt sich.

Genauso bestätigt sich unser Ansatz, nicht bautechnisch, sondern experimentell vorzugehen. Eventuell ergänzen wir einige Stecken, um auch im Mittel- bis Niedrigwasserfall Dynamik zu erhalten – oder lernen für anderen Ort („derer gibt es genug“).

Na denn, Dank an alle Beteiligten! Der Bauer wird über den nächsten, geeigneten Termin informieren.

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Wir haben „frei“. Die Empfehlung geht Richtung Dresdens Umgebung rund – Moritzburg, Coswig, Radebeul.

Wir starten beim Goldenen August unsere Nordufertour. Sieht dunkel aus, ist feucht.

Kleiner Lichtblick im Rückblick – gelbe Tram (mit Licht).

Wir tauchen nach Stadtfahrt ins Grün, …

… queren unterschiedliche Dörfer …

… und finden tatsächlich die Moritzburg.

Ein Bläser bläst.

Jede Menge weiterer Gestalten.

Wie üblich bei Historischem, restauriert wird immer.

Viele Schwalben! … fliegen tief. (Foto: NN)

Ein schneller Blick zum …

… Landgestüt. – Alles zu, keine Veranstaltung, kein Zutritt.

So „satteln wir die Hühner“. – Alle in Rot? Zeichen sauren Regens?

Nach geraumer Zeit im Gelände, Coswig. – In Vorfreude auf AsiaEnte – die anderen wollten nur Kaffee, ich brauche ein Mittagessen.

Das war lecker!

Wir stürzen uns in die grüne Elbtalaue.

Gegenüber, hoch droben, Hotel Schloss Scharfenberg – ich hatte es zunächst für etwas ganz anderes, mit persönlichen Dresdner Erinnerungen, gehalten.

Die Fotografiererei lässt mich schonmal abhängen … – Blick über Gerste auf mäandrierenden Weg, die anderen 6 als Exkursionsschlange – doch nicht alle in Rot.

Nicht nur hier – die Robinien, speziell die älteren sehen schlecht aus. Wirkt da inzwischen auch ein spezieller Käfer, Pilz ???

Alte Elbtalweiden interessiert das nicht.

Gebohrt wird immer – hier: Leitungsunterführung unter der Elbe durch.

Radebeul, Altkötzschenbroda – wenn`s nicht dranstünde, auf „Die Goldene Welle“ wäre ich nicht gekommen.

Nicht Mittagzuessen rächt sich. – Noch `ne Pause!

(Ver)Stärkung braucht man überall!

Meine Wahl Eierlikörtorte ist gut getroffen. Dazu …

… finde ich noch praxistaugliche Hinweise in Sachen Innere Sicherheit.

Wieder ganz schön was abgeradelt (und viel zu wenig gesehen) – Dresden ist nah.

Ahhh, gegenüber – unser Hotel, das Kongresszentrum und das Yenidze-Theater (sowie andere Einrichtungen, in der ehemaligen Zigarettenfabrik!).

Nun bleibt noch ein Radeltag – ich werde berichten.

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Ohne wirklich in Decin gewesen zu sein, haben wir den Elberadweg …

… wenn auch mühsam, …

… wiedergefunden. – Schwarz jagt es über westliche Höhen (etwa mittig im Foto, hinten am Horizont schüttet es – nicht das einzige Fernerlebnis dieses Tages).

Das soll uns nicht verdriessen. Vorbei an Pusteblumenwiesen …

… radeln wir weiter, verschont von an Höhen abregnenden Gewitterschauern.

Regelhaft kreisen Milane über der Elbtalaue.

Der zum Schild gehörende Wiesenhangbach.

Usti naht – Technik begleitet uns.

Ein hohler Zahn! – Berg als Steinbruch.

Auf der Höhe liegt Ustis Vorort Dobětice.

Wir sehen zu, wie wir klarkommen – Usti im Netz.

Steiler Zahn (Dorn?) – Elbbrücke.

Steinig. – Ganz schön wenig Wasser in der Elbe.

Die Innenstadt zwängt uns eine – so gut wie schlecht bis nicht ausgeschilderte – Umleitung auf. Ich wähle und erreiche diesen Luxusweg (nicht der Elberadweg!).

Die anderen folgen bald – nebendran (rechts, unter Bäumen). – – – Ihre Wahl stellt sich als – breiter, bequemer – Fußweg heraus. Bevor sie nach Beschimpfungen noch verprügelt werden, schliessen sie sich mir an. – – – Am Horizont irgendwo finden wir eine – nicht formale – Verbindung zum „einen Stockwerk tiefer“ rechts gelegenen Elberadweg.

Wieder mal geschafft. – Aber um was für ein Brimborium – muss doch nicht sein!

Vorbei an verfallen(d)er Industrie …

… erreichen wir Elbeaufstau, -schleuse, -kraftwerk Masaryk, Střekov.

Das Elbtal wird von einem steilen Fels eingeengt, …

… wir werden von Gitterzaun auf Beton gelenkt.

Das weitere Geschehen verfolgt uns noch heute …

Beeindruckend, was einem Fluss so angetan wird, Stauwerk für Stauwerk – was für ein hohes Schleusentor!

Das Ende, von nah betrachtet. – Wir erreichen eine steile Treppe – keinerlei Kennzeichnung. Da sie einen Radschiebestreifen aufweist, schieben wir hinauf. – – – Irgendwann … sagt Geier-Blick: Da hinten, 160 m entfernt, ist etwas Kleines, Gelbes. Sollte das das Elberadwegschild sein ??? !!! ??? – Vor Nahsicht des Wegweisers steile Treppe runter. – Ja, und nun?

Oha, schmal und steil geht es abwärts – unter den Bahngleisen durch, auf der anderen Seite (mit kaputtem Anschub des Radschiebestreifens) genauso aufwärts.

SOWAS hätten wir uns gern erspart, zumindest vorher davon gewusst!

Der Bus steht nicht, wo er stehen wollte …

So radeln (fast) alle weiter – Richtung Leitmeritz.

Beim Bearbeiten der Fotos und ein wenig Maps-Studium stelle ich nun, zuHause, fest, was uns völlig – auch optisch – entgangen ist. Oben auf dem gezeigten steilen Fels befindet sich die Burg Schreckenstein, bedeutender Tourismusmagnet, wie zu lesen ist.

Mit den Stausstufen – oder wegen anderer Aue, oder einfach „wegen Wetter“ – erreicht uns doch ein heftiger Schauer.

Windwellen gegen die Fliessrichtung, peitschener Regen im 45-Grad-Winkel.

Wir sind inzwischen voll wettergerüstet gekleidet, stehen gleichwohl unter Bäumen unter.

Pralle Sonne! – Wie es herangejagt war, ist es vorüber. Wir trocknen …

Viele Kilometer später – „at the crossroads“! – Woher komme ich , wohin radele ich?!

Versuch macht klug – Umrunden des Kreuzes bringt Klarheit zum woher / wohin.

Den anderen, die inzwischen alle hinter mir folgen, geht es genauso.

Leitmeritz – wo ist unser Bus-Treff, der Bahnhof? ! ? – Kein Schild, kaum eine Seele auf der Straße.

Experimentell, tangential zu den Schienen finden wir eine Lok und ein prächtiges Gebäude.

„Nicht der Bahnhof.“ erfahren wir. (Wo ist er?) – Immerhin: Hier steht eine schicke Miniatur etlicher Gebäude.

Das zufällige Zusammentreffen mit einem niederländischen Touristenpaar bringt uns so etwa auf Spur – Dank dafür! („Haben Sie die eindrucksvolle Innenstadt gesehen?!“ – Nein, leider nicht.)

Am Busbahnhof angekommen, erfahren wir ferntelefonisch die Abenteuergeschichte unserer Busbegleiter und unseres Gespanns. – Das spare ich mir hier. – Immerhin, nach Sturm und Kälte über gefühlt unendliche Zeit …

Unser Gespann fährt vor!

Zurück geht`s im Warmen – unter dramatischem Himmel.

(Fast) alles vergessen und vergeben (?).

Nein, wir geben den Veranstaltern den Tipp, solch eine Tour z.B. in Decin enden zu lassen und Freizeit für Innenstadt, Schloss, Umgebung, vielleicht sogar eine Wanderung zu einer der sehenswerten Klammen nahebei zu machen.

Das – und anderes – wird für eine kommende Auflage angedacht.

Zwei Radeltage bleiben noch – demnächst mehr dazu.

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Die Tent Brothers (manche sprechen von „Familienzusammenführung“ – die braucht es nicht …) radeln inzwischen …

… im Hemd. Die anderen der Teilgruppe ziehen weiter vor, gegen Schlagregen gewappnet zu sein.

Die Basteibrücke – fast übersehen.

Helle Felswand, steile Schnitte, junge Bäume – ein wohl recht lange betriebener Sandsteinsteinbruch.

Es dräut! – Wir verschieben die Mittagspause, versuchen, der Front auszuweichen.

Wir queren etliche Bäche (bei geringem Abfluss) nahe der Mündung in die Elbe.

Detail – Kiesfraktionen!

Die Realität, kiesig-steiniges Sediment, zeigt – wie beim Moränenbach des Norddeutschen Tieflands mit seinen Unmengen von Eiszeit-transportierten Steinfraktionen, die manch einem so garnicht vertraut sind – hier: Sandstein ist nicht Sand! (Wieso der Sandstein wohl über Jahrhunderte begeistert verbaut wurde?). Raue Gewässersohle: Ein Eldorado für Organismen der Salmonidenregionen!

Wir erreichen Heidenau – mit burgähnlichem Bau (Papierfabrik?) am Horizont.

Immer wieder begeisternd – Baum mit zahlreichen Misteln.

Schimpft wer auf die EU? – Die baut doch überall – bzw. „wir“ mit unserem Geld „von dort“.

Wir halten bei kurzer Trink- und Esspause WetterRatschlag.

Es geht weiter! Die Front ist überradelt – sonnig! Milan über uns.

Da begegnet uns eine Goldene Gans mit Anker.

Ein Holzhirsch ist auch da.

Stopp! – Kellerbier, das zischt!

Wir befinden uns am Fährhaus Kleinzschachwitz.

Drüben ist Schloss Pillnitz mit seinem Park zu sehen.

Und weiter geht`s – das Blaue Wunder, teils weiss verpackt.

Erinnerung an die Vergangenheit wird wach. So ein Faltboot nutzten wir auch mal – allerdings ohne Mast (halbes Paddel plus Öljacke drüber, breit gehalten war gelegentlich unser Segelersatz).

Ich muss einen Abstecher gen Süd machen – keiner folgt.

Hmmmhh – das hat sich gelohnt! Sehr zu empfehlen, gleich anschliessend an das ebenfalls einladende Lokal zu finden.

Die netterweise Wartenden – gucken mein Eis an …

Bei bestem Wetter radeln wir plan weiter gen Dresden, die Elbhöhen nebendran.

Dresden in Sicht – auf der NiedrigwasserElbe ein Baggerschiff.

Einradeln – schwarz jagt es heran, wir treten nochmal in die Pedale …

Querab vom Hotel – noch `n Baggerschiff. Man möchte die Bundeswasserstraße möglichst lange auch in Niedrigabflusszeiten befahrbar halten.

Geschafft, in der Tiefgarage! – Alles im grünen Bereich – kaum den Motor angehabt.

Blick aus dem Fenster vorm Abendessen – Essen und Trinken sind sicher, keiner (?) verlässt das Haus.

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Neu angekommen, ringsum – (nicht nur) Mai ist Fohlenmonat.

Meine Tour führt mich am Tide-Sauerbeck längs – Ebbe bereits fortgeschritten. Irgendwas ist da, hinten, im tiefen Grabenartigen.

Das ist schon spannend bei Ebbe – alles von Oberstrom muss hier vorbei. – Kürzlich berichtete ich von einem spät doch noch flüchtenden Reiher. Für diesen scheint der Platz zu interessant, vielleicht erkennt er mich auch als den Nicht-Gefährlichen.

Bachauf – die potentielle Beute! Dies ist aber wohl nur der Häutungsrest einer Wollhandkrabbe.

Am ehemaligen Rohrabsturz fliesst kaum Wasser – das kann nicht nur der Niederschlagsmangel sein (?).

Bachab der Bachquerung „Am Hang“ – Beine … Es ist also mit Wollhandkrabben als wachsende Nahrungsquelle zu rechnen.

Direkt darüber, im Foto (ich habe es geteilt) und im Medium – ja, es schwärmen allerhand Mücken über dem Wasser, weiss nicht, ob Zuck- oder Stech-.

Wohl eher Zuckmücken, ich werde nicht bedrängt.

Da sind die neuen Wanderer, junger Jahrgang, bereits „auseinander gewachsen“.

Auf dem Sand sind sie nur erkennbar „live“, an ihren fixen Laufereien (ausser der vorderen auch zwei unscharfe auf der rechten Seite).

Das ist der junge Jahrgang, der Hunderttausend-, vermutlich Millionen-fach aus dem Brackwasser flussauf – bei fehlenden ernsten Hindernissen, ggf. wird auch über Land gewandert – alles Nasse besiedelt, ggf. bis in Quellbereiche.

Der Angler kennt von Magenuntersuchungen gelegentlich doch mal geangelter Barsche und Forellen, dass Wollhandkrabben eine beliebte Nahrung darstellen. Voll gepackt sind die Fische – und gingen gleichwohl an den Köder.

Die Masse der aufwandernden Tiere verwundert mich nicht, habe ich doch vor Jahren erstmals dieses saisonale Geschehen kennengelernt – da wollte ich auf einer Exkursion verdeutlichen, dass auf bewegtem Sand nichts lebt, im Gegensatz zu Strukturen wie Kies / Stein, Wurzel, Holz. – Die gesamte Sohlfläche der Mühlenau war von Kleinfingernagel-kleinen Winzlingsmassen besetzt – eine Armada eroberte sich ihren Aufwuchs-, aber auch massenhaft Gefressen-werden-Raum.

Jetzt wäre auch das allzu wenige Bachwasser bachab klar. – Der Karpfenteich, der kürzlich fast einen Totalverlust des Einstaus erlitt, hat einen Notverschluss erhalten. So können die verbliebenen Riesenkarpfen akzeptabel bis zur endgültigen Reparatur verbleiben.

Jetzt gönne ich mir erstmal ein paar Tage Pause – Neues wird folgen.

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Wir sind zu zweit, ein Umwelt- / Umfeld-Engagierter interessiert sich für den aktuellen Stand. Wir sehen die Mühlenau in Frühjahrstrockenheit (gelegentlich fallende Feuchte reicht man gerade zum Keimen von Saaten), sich stets weiter Richtung Niedrigwasserabfluss entwickelnd.

Diese Strecke, so auch in Entstehung und Absicht heute unbekannte Holzeinbauten, ist vom früheren Mühlenstandort / Mühlenteich geprägt.

Zwischen zwei punktuell bekiesten Strecken – Überbreite, aquatische Einöde im Grünen. Irgendwas wuselt am Horizont.

Bachauf, wir befinden uns in einer ehemals kahlen, nun mit JungErlen – leider wohlmeinend aufgeastet – bestandenen Fläche. Sieh an, das Gewusel stellt sich als Entengruppe, Stockente mit Küken, heraus.

Die wuseln eifrig, hin …

… und her, auf und ab. Wir befinden uns gerade im Insektenschlupf, den die Kleinen abzuschöpfen versuchen.

Das Morgenlicht ist so „hart“, dass die Küken manchmal fast nicht zu erkennen sind.

Bei all dem Gewusel entgeht uns fast – gegenüber im „schwarzen“ Schatten – an der einzigen, angesichts dieses Niedriabflusses verbliebenen nennenswerten Turbulenzstelle eine Flussneunaugenlaichkuhle (unmittelbar rechts oberhalb der Turbulenz, im Foto nicht erkennbar).

Das Geschehen setzt sich fort, an Land, …

… und im Wasser. Die Kleinen strecken sich eifrig, hopsen in die Höhe, die Entfliegenden noch zu schnappen.

Weiter bachauf – erstaunlich, wie bei all der Fressaktivität noch mit strampelnden Beinchen Bachstrecke bewältigt wird. – Kleine Pause?

KEINE Pause – eine Horde halbstarker Erpel taucht auf, …

… bedrängt Mutter und Kinder.

Wir auf einem Kieslenker wiederum irritieren die Erpel, was die Ente …

… an uns die Küken vorbeiführend nutzt. – Die Erpel bleiben zurück, wenden sich bachab.

Wir setzen unsere Tour unter der Bahn hindurch Richtung Rosengarten fort.

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Ich radele gegen den Uhrzeigersinn meine Runde, Rückenwind entlang Elbdeich – Weiss vor dem Tor querab Vogelstation.

Vorher waren mir 3 mehrere 10er m² große Stellen der Deichverteidigungsstraße aufgefallen, die „unverschämt“ mit weissem Möwenschiss bekleckert waren (gut für alle, die sich zum Zeitpunkt des Geschehens nicht vor Ort befinden, überflogen werden).

Früh, ich bin noch weit entfernt, fliegt der Schwarm auf.

Wohin soll`s gehen?

Das wissen die Möwen wohl selbst nicht – oder …

… doch? Sie landen am Startort, während ich mich stetig nähere.

Gelandet – Suchen, Fressen startet. Ein Mix aus Lach- und Sturmmöwen beschäftigt sich hier.

Hartnäckig bleiben die Vögel vor Ort, heben aber doch wieder ab, kaum …

… meine Radler-Kopfhöhe übersteigend.

Meine Güte! – Ich passiere das Tor und blicke zurück.

Da sitzen sie wieder, am Ausgangsort. Mir scheint, kleinflächig findet da ein starker Insektenschlupf aus dem Boden statt. – Guten Appetit, Mahlzeit!

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