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Archive for the ‘Vögel’ Category

Hier also der Vormittag zum Sonnenuntergangserlebnis des vorigen Beitrags.

Zunächst ging`s ins Wedeler Autal, die Tour sollte nicht so lang werden.

Die Rinder wurden vor geraumer Zeit von der Weide geholt. Eine Entwässerungsgrüppe erfüllt dank Einstau der Regenfolge Weihnachten ff. ihre Funktion nicht.

Eine Grüppe kommt selten allein – auch diese situationsbedingt eingestaut.

Alle reden vom Klimawandel, Wasser zurückhalten. Diese anmoorige Fläche wäre eine Kandidatin – ohne Grüppen.

Ein Stück weiter – zu viele Tiere stehen auf zu wenig, angesichts fehlender trockener Hochlage jedenfalls derzeit ungeeigneter Fläche. – Matsch as Matsch can.

Ein kleines an Erlenbruchwald erinnerndes Stück. – Ob laichende Amphibien wohl dieses Jahr wieder herfinden?

Hier herrschte vor Jahren reges Treiben von Moorfröschen. Auch Kröten und Grasfrösche konnten beobachtet werden.

In jüngeren Jahren fiel auf, dass Stockentenpärchen intensiv hier gründelten. Ursache? Jedenfalls konnten hier in den vergangenen beiden Jahren keinerlei Kaulquappen mehr gesichtet werden.

Rausgefahren aus dem Autal – guter, regulierter Abfluss aus dem Regenrückhaltebecken des Baugebiets Am Redder.

So lange Wasser fliesst, sind die waagerechten Flächen gern genutzte Vogeltränke und beliebtes Vogelbad.

Die Sonne scheint, ich habe noch Zeit. Eine Runde durch die Marsch ist möglich, wird also angehängt.

In der Marsch, der Geesthang unmittelbar hinter mir – heranziehend (wie schnell, wohin?) eine ulkige Wolkenformation. Den dunklen Kern hinten werde ich im Auge behalten.

Vorbei an der bekannten „Spiegel“Kopfweide …

… gucke ich Futter suchenden und im Wind spielenden Dohlen zu.

Die Wolkenformation naht … – Aber ich habe es nicht mehr weit. (Wie unschwer zu erkennen, habe ich 2 Fotos per Hand zusammengebastelt, pardon. Das ansonsten gern genutzte automatische Programm „bog“ die waagerechte Marsch auf, da es sich an unterschiedlich schnell laufenden Wolkenebenen orientierte.)

Kanada- und Graugänse vor Wedels Geesthang.

Guckt die Graugans gen Himmel? (Nein, sie beäugt mich, ob sie warnen muss.) – Jedenfalls habe ich mich wohl etwas lange aufgehalten, alles so Grau oben!

Irgendwie ist da etwas schneller am Geesthang angekommen, als es vorher zu ziehen schien!

Wieder einmal Glück gehabt, das Fahrradhäuschen früh genug erreicht.

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Am Vormittag hatte ich schon, windumweht, buntes Wetter auf der Geest und in der Marsch genossen. Irgendwie musste ich nachmittags nochmal los … – vielleicht etwas spät(?).

Kaum war ich den Holmer Geesthang Richtung Idenburg runtergeradelt, da …

… stand er (sie?) da, Schwarz-Weiss-Rot. Ist das nun ein lokaler Überwinterer oder ein verfrühter Rückkehrer?

Nachfrage ergab, dass seit wenigen Tagen auf dem Storchennest Idenburg ein Storch gesichtet wird.

Gesamtansicht, etwas weitergefahren – Geest im Hintergrund, Bullenflussquerung, kleiner Punkt rechts, der Weissstorch.

Idenburg gen Hetlingen – eine merkwürdige Wolkenformation hängt (?) da.

Gen Hetlingen, Blick Elbdeich – Sssssteifer Südwestwind auf Bullenfluss.

Sturm im Wasserglas – ssssteifer Südwest auch auf den Wiesengräben, voll bis Oberkante Unterlippe.

Vor Hetlingens altem Elbdeich sind weitere Marschwiesen zu Flachseen geworden.

Diese Wasserfläche in ihrer Veränderung zog im Vorjahr wechselnde Vogelwelt an. Mehrfach berichtete ich – bis aus See wieder Wiese geworden war.

Am Elbdeich angekommen – Deichschafe vor sich verabschiedendem Sonnenlicht.

Südseite des Deichs, angestrahlt – lange Schatten.

Gesamtansicht von der Deichkrone gen Südost – 2 Welten, Licht und Schatten.

Das Foto zeigt die Ursache meiner obigen Bemerkung „vielleicht etwas zu spät“. Ich werde die Gesamtstrecke zurück nach Wedel auf der Deichverteidigungsstraße im Deichschatten fahren (vorn, Elbe-seitig in tiefstehendem Sonnenschein, hoppelt es mir zu sehr – dort habe ich von meinem alten Rad vor Jahren die Kunststoffteile vom Metall abgerüttelt).

Blick West – tiefe Sonne über Reet, Tnw-Süßwasserwatt, Windräder auf Stader Geest.

Die Windräder, Niedersachsen.

Ich radele weiter, gen Vogelstation – Elbdeich mit Deichschaf vor himmlischer Abendkulisse.

Auf dem Elbdeich querab Vogelstation – vor sinkender Sonne zieht der Hopperbagger Nile River gen Elbmündung, baggert HH-SH-Zwischenverklapptes, verklappt es unmittelbar nördlich Cuxhaven.

Kurz vor Sonnenuntergang.

Blick Nordwest, binnendeichs – auch hier sind Marschwiesen inzwischen Flachseen.

Und über Hetlingen hängt weiter die ominöse Wolkenformation.

Den Sonnenuntergang erlebe ich auf dem Elbdeich Fährmannssand.

Lärm schräg hinter mir – Tausende Nonnengänse ziehen flach über die Marsch, suchen Nachtruhe offenbar nahe der Vogelstation.

Und schon ist die Sonne untergegangen.

In der Dämmerung zieht der Hopperbagger Pedro Alvarez Cabral seewärts. Seine im Hamburger Hafen aufgenommene Bauchladung mehr oder weniger verschmutzter Sedimente wird er jenseits Helgoland verklappen.

Ganz nebenbei: Die Freie und Hansestadt Hamburg hatte in den 10980ern ein Baggergutuntersuchungsprogramm, das Grundlagen, Probleme und Lösungsmöglichkeiten aufzeigte. Viel ist davon realisiert worden. Verklappen kontaminierter Flusssedimente gehörte seinerzeit NICHT zu den Optionen.

Am Himmel wechselt Rot zunehmend zu Blau.

Die ominöse Hetlingen-Wolke lasse ich hinter mir und radele nach Hause. – Die Nacht wird kalt.

 

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Im vorigen Beitrag wurde vom gegenwärtigen Zustand, flachseeartige Überschwemmungen auf Marschwiesen, berichtet. Hier folgt das „Vorher“, der Beginn – mit ein paar Vögeln.

Ende Dezember 2022 – Sonne, Wolken über Marsch und Geest. Erste feuchte Kleinflächen werden sichtbar.

Das ist weiter nicht verwunderlich, stauen doch Marschgräben bei Flut hoch ein.

Anfang Januar folgt eine kurze Frostperiode – hier: Raureif, vorhanden in Schatten, schon verschwunden in Sonnenlage (hier: Wiese auf der Geest).

Die Wiesengräben bleiben voll.

Die jüngeren Triebe von Pappeln und Weiden zeigen vereinzelt bereits Frühjahrsaspekt.

Die Vogelwelt ist aktiv – Keil von Gänsen.

Kanada- und Graugänse bevölkern die nasse Marsch.

Es scheint – auch aus anderen Beschreibungen, als ob Löffelenten dieses Jahr zahlreicher hiesige Wiesengräben bevölkern.

Nachmittagslicht, Hechtgraben entlang Langer Damm.

Fährmanssand, winterliche Nachmittagssonne über der Tideelbe.

Die nassen Marschgräben greifen auf Wiesenflächen über – weisser Fleck: ein Silberreiher.

Silberreiher sind zur Zeit – nach geraumer Abwesenheit (???) – wieder regelhaft zu beobachten.

Höckerschwäne stellen weiteres, auffälliges Weiss.

Hier nochmal.

Wie vorn dargestellt: die „Flachseen“ finden sich im vorigen Beitrag.

Vergangenheit wie Gegenwart – es gibt noch Gräben in Marschwiesen, die völlig trocken sind.

Mal abwarten, ob sich das noch ändert. „Normal“ ist auch dieser Graben mit Brunnenschacht als „proppevoll“ zu dieser Jahreszeit bekannt. Keine Ahnung, ob da irgendwo ein Verschluss „von der Elbeseite her“ vorliegt.

Noch ein Vierteljahr, dann werden auf den Wiesen hier, hinter dem nahen, buschigen Horizont die Schachblumen uns wieder in ihren Bann ziehen.

Das derzeit zu erlebende jahreszeitliche Geschehen wechselnder Wasserstände ist in tiefliegenden Flächen Dänemarks inzwischen aus Gründen der Nährstoffminimierung Richtung Meere sowie zur Minderung des Klimawandels durch CO2-Fixierung (inkl. Stopp des CO2-Ausstoßes) auf entwässerten anmoorigen Flächen Richtung Dauerflachsee entwickelt worden. Ein Projekt „jagt das andere„. – Aus der Universität Greifswald und anderen kundigen Ecken Deutschlands wird Ähnliches seit Langem propagiert. – In Schleswig-Holstein stellt gerade der BUND (mit anderen) eine neue Schrift vor: „Mooratlas 2023 – Daten und Fakten zu nassen Klimaschützern„.

Unsere Politik, so scheint es, hat sich allerdings in den vergangenen Jahrzehnten auf Zögern und Zaudern eingeschworen. Kein Wunder, dass Bewegungen wie „Last Generation“ ihre Aktivitäten verstärken.

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Es geht also weiter nach der Adler- und Graureiherbegegnung – nicht sonnig, aber trocken, vom Elbdeich Fährmannssand über Hetlingen nach Wedel zurück.

Elbdeich Fährmannssand, Thw – höheres Auflaufen der Flut, verbunden mit südlichem Wind setzen das Deichvorland jetzt regelhaft unter Wasser.

Da zieht der aus dem vorigen Bericht bekannte – nicht nachgeforschte – Containerfrachter gen Nordsee. Eine dem Wetter trotzende Joggerin gibt dem Foto Farbe.

Querab der Vogelstation Wedeler Marsch äsen Nonnengänse, von links nach rechts.

Da ist ein Marschgraben im Weg – es wird geflogen.

Von hinten wird ordentlich gedrängelt. Die Zahl der Überfliegenden steigt.

Ich warte nicht auf „das dicke Ende“, die Masse dieser ca. 2.000 Tiere – radele weiter, zwischen den Deichen an Hetlingen vorbei.

Querab Bullenfluss, kurz vor der Idenburg, störe ich einen Silberreiher. Das Bekannte geschieht …

Auffliegen, ein Stück wegfliegen …

… und landen, sobald die Fluchtdistanz wieder gewahrt ist.

Zeichen der Zeit, nahe Idenburg – die unterschiedlich starken Schauer bis Schütts seit Weihnachten haben Wiesengräben und die alte Gülletransportspur gut gefüllt.

Dicht vor der Geestkante am Sauerbeck – die Wiesen werden zu Flachseen.

Als das begann, war die Fläche von weissen Vögeln besucht – die Fotos erscheinen als Rückgriff demnächst.

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Der Wetterbericht spricht von Regen ab späten Vormittag / Mittag. Die Tide-Elbe-Webcams Hamburg-Altona bis Wedel zeigen einen schicken Sonnenaufgang. Also früh los – und die Sonne geniessen.

Start gegen 10 Uhr – das war wohl nix! Der Regenfront voranlaufender Dunst lässt die Sonne bereits verschwinden.

In der Marsch sind während leichter Sturmfluten diesseits des Elbdeichs Gräben (noch) hoch eingestaut, Wiesenmulden wassergefüllt.

Im entfernteren Nass tummeln sich Kanada- und Graugänse.

Jenseits des Elbdeichs zieht ein Containerfrachter hinter dem Gehöft Fährmannssand vorbei gen Nordsee – man beachte das Größenverhältnis.

Den habe ich nach Rückkehr leider vergessen, mit marinetraffic.com zu identifizieren. Mir scheint, das war keiner von den kleinen.

Lärm in der Luft – bei Fährmannssand herrscht mal wieder Nonnengans-Panik.

Die Ursache ist diesmal auch gefiedert, fliegt in meine Richtung.

Brettflügel mit „Fingern“ – ein Seeadler.

Unbeirrt fliegt er gen Osten weiter.

Dort kreist er eine Weile – ich erkenne 2 weitere, kreisende Großvögel – und zieht, südwärts, über die Elbe.

Dann fliegen die beiden anderen Großvögel auf mich zu, über mich. – Falsch gedacht, keine Seeadlergeschwister – Graureiher.

Das fängt ja gut an.

Und weiter radele ich, über Hetlingen zurück nach Wedel. Davon demnächst mehr.

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Noch eine Radrunde spätnachmittags – nach morgendlicher Autal-Tour?

Na gut, runter von der Geest, rein in die Marsch, gen Elbdeich.

Steinweg, ganz schön duster … – der Spiegel-Kopfweide ist noch ein Punk-Schopf erhalten geblieben. Kopfschnitt ist ringsum angesagt.

Blick durchs Reet gen Elbdeich – vielleicht lohnt Weiterradeln ohne vorzeitiges Abbiegen doch.

Elbdeich Fährmannssand – na also! Die Windräder auf der Stader Geest kontrastieren im späten Sonnenlicht. Das Deichvorland vorn, nass, zeigt Folgen jahreszeitbedingter Hochfluten.

Ziehende Wolken und sinkende Sonne bieten Abwechslung.

Auf dem Rückweg – die Sonne scheint durch das Wäldchen des Brunnenschutzgebiets.

Wie gut, dass es solch Brunnenschutzgebiete gibt (mal abgesehen von unserer Überstrapazierung des Grundwassers). So kann sich Grüne Dreidimensionalität auch in der Marsch entfalten.

Angesichts des Sägewahns für „freie“ Sicht könnte man fast vergessen, dass hier (Tide)Auwald die natürliche Vegetation ist. Ok, „Mensch“ hat für Grünlandnutzung die Marsch jahrhundertelang gestaltet. Manch einer erinnert aber noch die Zeit vor dem Bau des hohen Elbesturmflutschutzdeichs gegen Ende der 1970er. Da sah die Marsch hier ringsum sehr viel „rauer“ aus.

Vielfarbig geht es Richtung Abend.

Unten! Im Dunkeln ist gut Munkeln … (Gemunkelt wird hier aber nicht, es ist ganz schön laut.) Vielleicht 2000 Nonnengänse drängen sich auf dieser Marschwiese äsend voran.

Und oben! – Was für ein Himmel.

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Hoch über den Dächern von Berlin – wie schrieb unser Vermieter so nett: Dies ist für die Wohnung eine Premiere. Unmittelbar zu Heiligabend war sie bisher noch nicht vermietet. Nun denn, die Familienverteilung 2022 hat sich dieses Jahr so ergeben.

Heiligabend – auch dieser Tag startet ohne Fernsehturm.

Blick nach Norden – auf dem Sendemast gegenüber kann Nebelkrähenspiel verfolgt werden.

Da sitzen gerade – eine verdeckt – 4 Nebelkrähen drauf. Schemenhaft fliegt eine 5. an. Vorstellbar, dass daraus neckisches Spiel entsteht. Letztendlich ist die Antenne anschliessend „vogelfrei“.

Ausschnitt Danziger Straße – ein Relikt von Christo, 2 Dixies unten dran.

Früh reisst der Himmel auf. Der Fernsehturm ist wieder da!

Warme, grüne Weihnacht !

Die Wolkenfront zieht ab. Von Westen setzt sich blauer Himmel durch.

Wir geniessen den Tag.

Irisierende Wölkchen vor Sonnenuntergang.

Tiefstehende Abendsonne auf bunten Häusern, Danziger Straße.

Dieser Sonnenstand wird in einem späteren Foto noch einmal auftauchen.

Wir wechseln das Gebäude, anderes Stockwerk nebendran.

Bratäpfel für alle, lecker, selbstgemacht – ein weiterer Höhepunkt des Tages.

Was ist nun mit dem Tag, wo steckt der Weihnachtsmann?! – Wir gehen eine Runde, ob wir vielleicht Hinweise finden können.

Beide Fotos zeigen Silhouetten der Kulturbrauerei – so ganz sicher sind wir nicht, ob eine(r) von uns eventuelle einen Hinweis erahnen konnte …

Wie auch immer – als wir in die Wohnung zurückkehren, findet die Bescherung statt. Da war wer!

Das vorige Foto zeigt selbstgemachte Kerzenkunst. Die Bestandteile werden restlos verwertet. Ich hebe meine Kerze als Zutat für das Frühstück am 1. Weihnachtstag auf.

Zum Schluss der Beweis – der Weihnachtsmann sonnt sich auf der Dachterrasse im späten Abendschein.

Ja, Puristen haben dazu eine eigene Meinung, kritisieren, dass da am Foto gepfuscht wurde … – Nein, da fehlt kein Schatten! Die Berufskleidung des Weihnachtsmanns ist für Ungläubige unsichtbar, wirft keinerlei Schatten.

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Wohl denen, die sich gestern Morgen einrichten konnten, erst gegen Mittag aus dem Haus zu gehen (oder zu fahren). Auch hier gingen die Regenfälle auf tagelang gefrorenem Boden nieder und brachten spiegelblanke Oberflächen.

Lebkuchen-Testbesuch in Sülldorf. Unter Aufbieten allen Schnees …

… war es in den Tagen zuvor immerhin gelungen, kleine Schneekerlchen zu basteln.

Heute, bei freien Straßen, gucke ich mir in einer längeren Nieselpause einmal an, ob es nennenswert Wasser gebracht hat, und wie die Natur sich so „neu“ darstellt. Die Bachpegel ringsum sind immerhin von Niedrig- auf Mittelwasserabfluss gestiegen.

Der Pferdetümpel auf der Geest – endlich ist wieder zumindest die Sohle bedeckt. Auf die ca. 5-10 cm Wassersäule passen wohl gut 50 cm drauf.

(Zunächst) vorbei: Anblick aus der „Eiszeit“ zuvor.

Runter geht`s in die Marsch.

Steinweg ff. – dahin, wo die alten Kopfweiden stehen (und – mit Glück vor dem Frost – der Straßenbelag gerade erneuert wurde).

Nonnengänse! – Die Wiesen und Weiden sind frei, aufgrund der kühleren Temperatur und der Schichtdicke des Wassers sind die Gräben weiter dick gefroren.

Marschgräben werden heute watschelnd gequert.

Das lichte Reet reicht als Schutz, die Nonnengänse trotz relativer Nähe nicht aufzuscheuchen.

Ich schliesse den heutigen Beitrag mit einer Kopfweide, die aus früheren, Jahreszeiten-wechselnd, Berichten bekannt ist – Straße und Wiesen frei, Marschgraben weiter dick gefroren.

Das sah vorgestern noch so aus. Alle bewegten Menschen waren gut beraten, die örtliche Situation vorsichtig zu nutzen – tags VOR dem Eis-bildenden Niederschlag.

Die heutige Tour ging noch weiter, vorbei an Tide-bewegt(er)en Marschgräben. Auch dort gab es Besonderes zu sehen – demnächst auch hier im Blog.

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Hier also die Anfahrt zum Erlebnis des vorigen Beitrags – Diverses aus Natur- und Menschenwerk.

Diesmal bei Eis und Schnee, geht es mal wieder runter, von der Geest in die Marsch.

Das ist gut zu bewältigen, da der Geesthang gestreut ist. In der Marsch gilt es, festgefahrene Spuren beim Radeln zu meiden, mindestens hochkritisch zu befahren.

Tide-Sauerbeck – hoch eingestaut bei Flut präsentiert sich der vom Bach zum Marschgraben wechselnde Sauerbeck.

Wer möchte, kann auch „die Sauerbeck“ sagen. Wir befinden uns hier im Bereich einer Sprachgrenze.

Im Tide-Sauerbeck startet Packeisbildung.

Reet mit Raureif in der Morgensonne.

Zwei Gewässertypen, querab zum Sauerbeck – der Marschgraben vorn ist bei Packeisbildung gut fortgeschritten. Das Stillgewässer hinten präsentiert sich wie es heisst – mit ungestörter Eisdecke.

Eiskunst auf dem hoch eingestauten Marschgraben.

Zeichen nicht erst unserer Zeit, Kurve schneiden – mit steigender Fahrzeuggröße leiden allerdings die Wegeränder mehr denn je.

In diesem Hauptgraben verhindert die scharfe Tidebewegung bislang noch Eisbildung.

Seltener Anblick eines heutigen Marschgrabens – alter, mäandrierender Verlauf.

Raureif an Doldenblühern.

Raureif an Doldenblühern, etwas detaillierter.

Erlen-Silhouette.

Schwarzerle – charakteristisch präsentieren sich Samenstände und künftige Lämmerschwänzchen.

Klare Luft, Sonnabend später Vormittag – da kann man doch mal …

Dichter dran – voller Inbrunst wird hier gekokelt.

Stramm steht der SüdOst auf Hetlingen …, vielleicht zieht`s östlich vorbei ???

Am Bullenfluss, Blick zurück gegen den SüdOstWind – eisig.

Auch der Bullenfluss kann Eiskunst – Richtung Packeis.

Eklig präsentiert sich die gefrorene Schlicksoße, weiter provoziert durch die jüngste Baggerei-bedingte (Zer)Störung des Elbe-Systems im Tidebereich.

Elbdeich Hetlingen, Zuwegung zur Deichverteidigungsstraße.

Beliebtes Anfahr- und Wanderziel (eins von etlichen), Elbdeich Fährmannssand.

Allerdings ist der Schutzdeich kein Rodelhang – die Grasnarbe nimmt diese Nutzungsart übel.

Letzte Strecke der Runde, Saatlandsdamm – Erlen- und Weiden-Silhouette.

Und da ist sie, die Gänse-Partie, über die im vorigen Beitrag gesondert berichtet wurde. Hinten ist das Gebäude der Feuerwehr Wedel zu erkennen.

Heute, Sonntag, soll also die weisse Pracht enden – nix wie raus!

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Sonnig, im Freiland aufgrund ziehenden Südwestwinds ordentlich eisig in der Wedeler Elbmarsch („wind chill“ – Sonne noch zu schwach gegen – 2 Grad im Schatten) – ich habe die Hetlingen-hinterm-Elbdeich-Wedel-Runde fast hinter mir (demnächst mehr dazu), klettere bei Fährmannssand auf den Deich.

Deichvorland – wie ich anderswo an im Freien verbliebenen Schaf-, Pferde- und Rinderherden sah, stehen auch diese Vordeichrinder dicht beisammen. Eine Gruppe Nonnengänse fliegt an.

Fast über mir …

Über die teilreparierte Strecke Langer Damm radele ich weiter, werde von Fußgängern vor Glätte gewarnt. – Danke! – Da ich allerdings die ganze Zeit den rauen, unbefahrenen Mittelbereich der Straße nutze, habe ich – auch bis nach Hause – kein Problem. Vorsicht ist generell geboten, schwierig bis gefährlich wird es aber nur auf den intensiv Auto-befahrenen Stellen, jeglichen Fahrspuren.

Auf dem Saatlandsdamm, kurz vor Wedel, Blick südwärts – Graugänse stehen ruhig, offenbar befindet sich hinreichend Sichtschutz zwischen uns.

Eine kleine Gruppe gleich nebendran findet, der Sichtschutz reicht nicht, zieht ruhig ein wenig weg. Am Horizont befindet sich der Elbdeich, etwas Baum-verdeckt ist das Kontrollgebäude des Sperrwerks Wedeler Au / Binnenelbe zu erkennen.

Saatlandsdamm, Blick Nordost – Vögel, im Hintergrund der alte Wasserturm Möller, Wedel.

Grau- und Nonnengänse, Reiher befinden sich auf der Marschwiese. Ich kann mich immer wieder wundern, wie klein sich die Flugsilhouette-beeindruckenden Reiher in der Nähe von Gänsen stehend ausmachen.

Dieselbe Gruppe, von Ost nach West betrachtet – 2 Graureiher sind so sichtbar.

Nach Überflug einer größeren Gruppe Nonnengänse landen die meisten bei den Anwesenden.

2 weitere Nonnengänse – nicht so scharf, aber optisch interessant – Vollbremsung durch entsprechende Flügelhaltung.

Eine andere dreht nochmal ab. – Die beiden Reiher bleiben cool, fühlen sich in der Vogelgruppe (wie sonst auch inmitten Rinderherden zu beobachten) vollkommen sicher.

Nochmal rangezoomt – die Ruhe selbst.

Brookdamm, Geesthang voraus – die Flaggen über dem Theaterschiff Batavia zeugen vom beständigen, leichten Gegenwind, der für das Kältegefühl an nicht verpackten Stellen von Fußgängern, speziell Radlern, verantwortlich ist.

Schön war`s – aber auch schön, wieder im Haus zu sein (passend angezogen, Gas sparend).

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