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Archive for the ‘Vögel’ Category

Ankunft Strecke 1, idyllisch – scheint besser, als sie ist. Genaueres Hinsehen zeigt Raue Rampe ohne Kies, Stack-Reste.

Der Hase hat die Ruhe weg – bis zum Abschied, als er mich bemerkt.

Vögel finden in diesem Beitrag nur in Gedanken statt. Schon bei der Anfahrt hatte ich einen Graureiher auf einer rauen Rampe stehen, dann abfliegen sehen. Der hatte für die Wahl seines Standorts sicher einen guten Grund.

Auf der „Hasenwiese“ tauchen dann zwei Hälse auf, Graugänse, die argwöhnisch wachen. Anschliessend, nach Warnlauten, ist die ganze Wiese flächig „behalst“. Ich vermute, dass hier gebrütet wird, will nicht stören und ändere meinen Zugang.

Tiefbau, Wasserbau, oben rechts – diese Kuhle wird nicht die einzige bleiben.

Eine Strecke mit Zeugen der Vergangenheit – raue Rampen ohne Kies, ansonsten unstrukturierte Überbreite. Nebendran liegt, höher, ein Altarm. Alles können wir gelegentlich mit einem Arbeitsdienst verbessern – Sohlanhebung und Strukturbildung durch Kiesgabe, per Schubkarre rollernd …

Zeichen unserer Zeit – Nährstoff- und Lichtüberschuss lassen schmierige Fadenalgen enorme Biomasse bilden. Damit kommt kein Bach zurecht.

Strecke 2 – mehrere, für den Bach riesige Meerforellenlaichbetten, die gesamte Kiesfläche bewegt – und darauf, saisonbedingt, frische Flussneunaugenlaichbetten.

Da muss dieses Jahr eine enorme Jahrgangsstärke Flussneunaugen aufgewandert sein. Jede Kiesbank, auch diese schmale Stelle, ist belaicht.

Wie die Beobachtungen zur Hochzeit mitten in Pinneberg, von den Straßenbrücken Hindenburgdamm und Friedrich-Ebert-Straße zeigten, sind bis über 20 Tiere pro Platz sichtbar – in wildem Gewusel.

Das erklärt den zuvor erwähnten Reiher. Auch in dieser Strecke fliegen im unteren Drittel der ca. 600 m zwei Graureiher ab.

Auffällig, merkwürdig – zwei Unterwassersandhaufen an einem Ufer. Wenn da nicht jemand, Bisam, Nutria, Fischotter, einen neuen Zugang zu einer Wohnhöhle im Hang angelegt hat. ?

Die letzte Rausche dieser Strecke bachab, ebenfalls ein doppelt genutzter Laichplatz.

Quer über die gesamte Breite des Anstroms haben die Flussneunaugen gewirkt – kein Wunder, dass sich da Reiher einfinden.

Nebendran, dicht über der Wasserlinie befindet sich weiterer Tiefbau. Kann gut vom Otter sein. Der mag Flussneunaugen und mehr ebenfalls.

Wie ich auf den Otter komme? Dessen Spuren sehen wir regelhaft auf freiem Sand unter dieser Brücke. – Die ehemalige Überbreite der Mühlenau hier ist durch Rauigkeit gut entschärft.

Ich wandere zurück bachauf – die Heimfahrt steht an.

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Der vorige Beitrag endete mit „Mal sehen, ob ich mich heute traue, dieselbe Runde zu radeln.“.

Ja, ich bin – entgegen früherer Gewohnheit – am Festtag angeradelt.

Vor dem alten Elbdeich Hetlingen, vorbei an einer Beispielplantage Weiden.

Die Weiden wurden von den „Bandreissern“ als Ausgangsmaterial für ihren speziellen Berufszweig genutzt.

Der Spielplatz vor dem alten Elbdeich ist mit allerlei Ständen gefüllt – hier: Fachinformation rund um Landschaft und Schachblume.

Regionales Pflanzgut wird von der Blütenmeer-GmbH angeboten.

Wo so massenhaft geblüht wird, sind Bienen und andere Bestäuber wichtig. Ein Imker informiert.

Aus dem Elbmarschenhaus sind NABU und Kreisjägerschaft vertreten.

Eine Rohrdommel, charakteristische Vogelart der Gegend. Auf Wiesen sind Lerchen und Kiebitze beispielhaft – bzw. waren es und sollen es wieder werden.

Ín der – ausgestopften – Artenvielfalt der Jägerschaft beeindruckt ein ausgewachsenes Nutria – was für ein Riese!

Die ARGE Umweltschutz und weitere regional Aktive sind vertreten. Für Speis und Trank aus der Region ist in vielfältiger Weise gesorgt. Während ich mit alten und neuen Bekannten spreche, läuft es an – zahlreiche Besucher, oft in Gruppen, teils wie mit Bussen angefahren, sind auf dem Weg zu den Schachblumenwiesen (vgl. voriger Beitrag).

Parkplätze gesucht! – Gut, dass ich zu Beginn angeradelt bin, mache mich auf den Weg Richtung Elbdeich.

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Heute findet es wieder statt, das Schachblumenfest am alten Elbdeich, Hetlingen. Ich habe mir diese blühenden Wiesen gestern angesehen.

Erstes Stück, Anradeln entlang der B 431 – die Ulmenblüte, in ihrem typischen, etwas ergraut wirkenden Gelbgrün.

In der Marsch – Mündung des Sauerbeck in den nächstgrößeren Tide-Marschgraben.

Auch jetzt, bei Hochflut, zusätzlich beeinflusst durch starken Nordwest entlang der Elbe, drückt das Wasser aufgrund der verschärften Tideeinwirkung durch die vorigen Elbvertiefungen und die Verbreiterung heftig ins Land.

Gleiches Bild am Bullenfluss, nahe Idenburg – die Schafweiden können fast „landunter“ melden.

Achtung! – Ein (DER ?) Hase quert in der Eichenallee Idenburg.

Dann wirkt es, als sei er optisch in der Eichenallee gefangen – gibt Fersengeld Richtung Hofgebäude …

Zu guter Letzt biegt er linksrum Richtung Marschwiesen ab. – Glück gehabt, die Hofhunde liegen (noch nicht) in der Sonne.

Blick Richtung Schachblumenwiesen – wie kürzlich berichtet, halten sich Tausende Nonnengänse hier in der Gegend auf.

Lange kann das nicht mehr dauern, die Brutgebiete rufen.

Überrascht sehe ich, dass viele der fetten Marschwiesen bereits eine hochaufgeschossene Löwenzahnblüte aufweisen. Ich bin gespannt, wie die Schachblumenwiesen aussehen.

Erste Informationen für die Besucher des Fests sind aufgestellt, die Rundwege auf den Wiesen sind markiert.

Ganz klar: in den Flächen brütende Lerchen und andere sowie noch in jüngerem, mit Gras verwechselbarem Entwicklungsstadium befindliche Schachblumen verlangen Disziplin. Das Angebot, hier auf Privateigentum herumlaufen zu dürfen, ist ein Privileg.

Und da sind wir … – mehr als Löwenzahn?

Ah ja, normalfarben und weiss – die Schachblumen heben sich deutlich von anderen Wiesenpflanzen ab.

Der Anblick stellt sich etwas anders dar als in den Vorjahren. Nicht nur Löwenzahn, auch Wiesenschaumkraut und Hahnenfuß sind schon weit gediehen.

Lärm von hinten – irgendwer, irgendwas hat die Idenburger Nonnengänse aufgebracht.

Die Zuwegung ist aufgrund der vergangenen Regenperiode(n) in den Tiefpunkten noch schlammig bis pfützig – etliche Frühbesucher kehrten wieder um. Die lokale Werbezeitung, so lese ich nach Rückkehr, weist darauf hin, lieber festes Schuhwerk anzuziehen.

Vor dem Elbdeich Hetlingen quert ein Ölkäfer meinen Weg – schnell abgesprungen und fotografiert. Wie üblich sind Passanten interessiert an meinem Tun, der Ölkäfer ist trotz seiner Auffälligkeit doch weitgehend unbekannt.

Hetlinger Elbdeich, Blick zur Elbe – die Segelsaison startet offensichtlich. Auch die Sumpfdotterblume legt sichtbar los (auf die Ferne gesehen, speziell andernorts kann zunehmendes Gelb allerdings leicht mit Hahnenfuß- und Löwenzahn-Inseln verwechselt werden).

Sonnenanbeter auf der Deichkrone Fährmannssand.

Binnendeichs: „Mama, warum ist das Gras auf der anderen Seite des Zauns immer grüner?!“

Weisst Du`s, Fremder ?

Ich weiss es doch auch nicht. – Mal sehen, ob ich mich heute traue, dieselbe Runde zu radeln.

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Mit zweimal kurz Unterstellen war ich angesichts der „Route der Schauer“ gut bedient. Die Route deckte sich zum Glück nicht mit meiner, kleines Streifen ausgenommen. – Anders wäre ich auch nicht bis auf den Elbdeich Hetlingen geradelt.

Elbdeich Hetlingen, Blick Ost – dieses Wolkenpaket ist „weg“, wird mir nicht gefährlich.

Blick Südost – hell glitzert raues Flutwasser auf dem Süßwasserwatt der Elbe.

Blick Nordwest, gegen den Wind – da jagt es heran, diesmal offenbar genau auf meiner Linie, dem Rückweg.

Also los, den Rückenwind nutzen! „Der Vorläufer“ hat sich entschieden, gerade Wedel ordentlich nasszumachen.

Blick zurück – im Raum Stade, andere Elbseite, Niedersachsen, schüttet es geradezu. – Fix weiter …

Elbdeich Fährmannssand – doch Mut zu kleinem Abstecher – die Möwen finden den Starkwind prima, führen bewegte Flugübungen dicht über dem Elbwasser aus.

Hinter mir, Nordost, Abertausende Nonnengänse, laut, über den gesamten Marschhorizont vor der Geest.

Nordwärts gen Wedel – von östlich Langer Damm geht der Überflug gen West weiter.

Blick nordwestwärts über die Deichverteidigungsstraße – ich muss mich sputen.

Am Geesthang, Blick zurück – nicht mehr weit …

Obenauf, auf der Geest – besonnt, jetzt gucke ich nicht mehr hinter mich.

Ankunft daheim, Blick zum Himmel – (wieder mal) geschafft. 🙂

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Der ARD-Wetterbericht hatte für gestern Schauer landeinwärts beidseitig der Elbe versprochen. Auf NDR 1 hörte sich das am Morgen so an, als ob dieses Band West – Ost zwischen Itzehoe und Lübeck zöge. Das Wetterradar meldete, dass ab 10 Uhr nur noch Wolkenflöckchen rasend durchzögen.

Also los, die Radrunde Wedel – Holm – Hetlingen wartete einmal mehr auf mich.

Nochmal nach Nordwesten geguckt – ja sieht gut aus.

Auf der Ostseite, am Fahrradhäuschen – na, vorbei ist das offenbar noch nicht.

Losradeln – und …

… unterstellen, …

… nasser Graupelschauer mit heftigem, starkböigem Wind will abgewartet sein.

Das war also so ein „Flöckchen“ aus dem Wetterradar.

Blau, Weiss, GelbGrün – das lässt sich gut an.

Beim Abstieg aus der Geest in die Marsch, hoher Himmel, bietet sich ein besonderes Bild.

Der Nordblick gibt einen Eindruck von der Schauerstraße. Die läuft offenbar nördlich an mir vorbei – Radio „Itzehoe – Lübeck“.

Schön, dass es so ist. Der Strommast gibt einen Eindruck von der Dimension, rasendes Geschehen.

Fast sieht es aus, als flüchteten diese Graugänse …

Am Bullenfluss – DAS ist schon weg.

Idenburg, Blick Nordwest – oha, läuft das Geschehen immer noch so klar an meiner Tour vorbei?

Rasendes Tempo …

Kleinräumige Doppelschauer – wohl denen, die, unbedacht, sich nicht darunter aufhalten.

Nicht weit von hier ist ja ein Kinderspielplatz … – falls nötig …

Ja, nötig ! ! !
Offenbar meinte der äusserste Zipfel dieses Sturmgeschehens, mich begiessen zu müssen.

Ich habe ein Dach über dem Kopf, nur auf den letzten Metern etwas vom schräg peitschenden Schauer erwischt.

Vorbei … – auf zum Elbdeich Hetlingen.

Kurz vor dem Elbdeich, Blick „hinterher“ – die Route der Schauer scheint ein Ende zu nehmen …

Blick gegen den Wind – da …

Na, hier scheint erstmal die Sonne – die Schafe haben ihre Aschenbecher ordnungsgemäß abgegeben, rauf auf den Elbdeich.

Jetzt steht die zweite Hälfte der Tour, gut geschoben vom Rückenwind an – folgt hier demnächst.

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Ein Blick auf das Wetter, sowohl vom Bericht, vom Wetterradar sowie in der Ansicht zur Hauptwetterrichtung – alles ist angebracht.

Für das Kalb ist das alles neu.

Die Lämmer am Deich nehmen`s, wie es kommt.

Am Elbdeich, Überflug Seeadler.

Ab- / Weiterflug gen Südost.

„Südost“ – oft genug kommt es vor, dass man Seeadler nach dem Erklimmen des Elbdeichs Fährmannssand auf freigefallenem Süßwasserwatt sieht. Hier sitzen 3. Oft sitzt jemand mit dickem Tele auf Stativ auch hier, neben mir auf der Deichkrone. Der macht dann wirkliche Adlerfotos.

Da ist auch einer – diesmal über der Geest am Spätnachmittag.

Beim Fotografieren in der Totale hatte ich ihn noch gar nicht entdeckt.

Mal wieder in der Marsch – Graureiher am Tide-Sauerbeck.

Vor dem Bullenfluss, Einengung – ist da was?

Achtung, Überflug von rechts – der / ein Reiher saust relativ tief zwischen den Bäumen durch, mittig-links, fast aus dem Bild.

Querab Obstparadies – Dohlen, on top.

Es wären keine Dohlen, wenn sie sich (oder andere) nicht necken würden.

Geneckt fühlen wir uns auch – vom Aprilwetter.

Bisher ist ja alles ziemlich gut abgegangen. Heute jedoch befinden wir uns „Auf der Schauer-Straße“.

Was das ist – und wie es ausging, berichte ich demnächst.

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Ganz schön tierisch war`s also im Hotel, wie der vorige Beitrag zeigt.

Am Morgen des Haupttages gönnte ich mir einen frühen Rundgang zur Nordpanke, mit Reiher-Überraschung, berichtet am 21. April.

Beflügelt bereite ich mich auf den weiteren Tagesablauf vor, …

… verlasse das inspirierende Hotel.

Letzter Blick über die Dächer – und Tschüß!

Das Ziel, Museum für Naturkunde Berlin, ist nach wenigen Schritten erreicht.

Sind das die ersten Saurier-Silhouetten? – Da ist mir doch ein Foto vom gestrigen Kleingartenbesuch in Pankenähe dazwischengekommen: Der pflichtgemäß runtergesägte Kirschbaum …

„Vielfalt erhalten – gemeinsam für Natur“ – diese Begrüßung am Eingang des Museums gilt gleichermaßen für den Rahmen unserer Veranstaltung.

Himmelsblick in der Museumseingangshalle – so anders als der gesägte Kirschbaum sieht der hier aufragende Stängel auch nicht aus …

Pardon, Urzeit! – Unten sieht man die Gesamtheit, alte Knochen. – Vorbei an den Sauriern, hinten rechts und dann hoch, geht es zu unserer Veranstaltung.

Uns ist erlaubt, uns vorweg und in den Pausen im Museum umzusehen. Ich beschränke meine Rundgänge auf die Saurier – hier: Triceratops-Schädel.

Interessant, was die Präparatoren da an Einzelstrukturen, Zähne ff., sauber freigelegt haben.

Diverse Schädel von Raubsauriern, die teils parallel, teils in völlig verschiedenen Zeitaltern existierten, sind zu besichtigen.

Nicht immer betreffen die alten Knochen alte Tiere. Die Beschriftung sagt, dies ist ein juveniler T. rex.

Noch ein Raubsaurier, rechts davon, Brille-bewaffnet, ein rezentes Raubtier.

Nicht nur Große finden hier ihren Platz.

Und so ein Gruppenbild beeindruckt zusätzlich.

Das Museum bietet selbstverständlich nicht nur alte Knochen, hier: Ammoniten und mehr.

Aspekte „aus unserer Zeit“ habe ich in einem Beitrag 2017 („100 Jahre Sielmann“) vermittelt.

Tagesfüllend war das Programm unserer Veranstaltung (warum zittere ich?).

Die Pausen boten gut ausgewählte Gesundheitskost – und hinreichend Zeit und Raum für die Teilnehmenden, ihre Fragen zu stellen und Kenntnisse auszutauschen.

Wie im Flug verging die Zeit. Die DWA stellte in sehr übersichtlicher, virtueller Präsentation noch einmal den rechtlichen und fachlichen Rahmen dar. Besten Dank dafür!

Besten Dank auch, dass in der Mai 2023-Ausgabe der DWA Gewässer-Info ein Text von mir zum Gewässerrestaurieren im Klimawandel veröffentlicht ist.

Meine Zugabfahrt (Donnerstag) stand an – wie gut!  Kurzfristig war Bahn-Streik für Freitag angesagt, also nix wie weg aus Berlin!

Der Gewässer-Workshop schloss mit einer Zukunftsbetrachtung, Überlegungen zum weiteren Vorgehen.

Möge das lebensraumverbessernd Zug um Zug – nicht allzu schneckig! – vorangehen.

Die Gesamtdokumentation der Veranstaltung ist Richtung Mai avisiert. Darüber berichte ich zu gegebener Zeit. Vorab kann ich meine Präsentation in Doku-form bieten.

Letzter Blick auf die Saurier – und weg.

Glück gehabt, wieder mal! Pünktlich ging es mit ICE gen Hamburg-Altona, mit S-Bahn bis Blankenese – und, wie bei der Anreise, mit dem Schienenersatzverkehr nach Wedel.

Die Bahn hat bei mir einen guten Eindruck hinterlassen – die statistische Realität hat mich verfehlt. Möge das so bleiben bzw. möge die Bahn in Fahrt und Ankunft ihren Fahrplanangaben näher kommen.

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Diese kleine Unterbrechung der Berlinberichte muss aufgrund aktueller Entwicklungen sein.

Nach Rückkehr aus Berlin fand ich die Info / Nachfrage eines Freundes vor: Am Hindenburgdamm seien auf „unserem“ Pinnau-Kies helle Kreise – Neunaugenlaichplätze. Das bestätigte ich der Beschreibung nach. Und radelte gestern hin, da die Tide zeitlich günstig lag – späte Ebbephase, es sollte etwas zu sehen sein.

Wegen der Begegnung mit Reiher Hans – oder sollte ich Hans` Reiher schreiben? – ziehe ich diesen Teil meiner während der Rundtour in Pinneberg gewonnenen Beobachtungen vor. „Hindenburgdamm ff., Pinnau“ folgt also als eigener Bericht.

Pinneberg – ich blicke von der Brücke Mühlenstraße bachauf. Unsere Kiese liegen und wirken prima.

Früher auf gesamter Breite transportierter Erosionssand – nun neue Strukturen durch Sedimentverlagerung – Uferstabilisieren, neue Ruhebereiche, Treibsel als halbstabiler Lebensraum.

Die Erlenpflanzung anderer ist gut angewachsen, wird den Bach standorttypisch weiterentwickeln.

Bachab des B-Plans Mühlenauquartier bietet sich bereits ein interessantes Umfeld.

Der B-Plan geht der Vollendung entgegen. Schön, dass wir dort bei der Verbesserung der Mühlenau besonders unterstützt wurden.

Wie seinerzeit in den Abstimmungsgesprächen als Zukunftserwartung dargestellt, ist die Natur begeistert. Erkennbar sind mindestens 3 Laichkuhlen von Flussneunaugen im Anstrom der im vorigen Foto zu sehenden Kieslenkbuhne.

Blick bachab von der Fußgängerbrücke Christiansenweg – da ist er, Reiher Hans weiss Bescheid!

Mein Erscheinen findet er unangemessen, wechselt ans andere Ufer.

Reiher Hans hat alles aufmerksam unter Kontrolle.

Aufmerksames Spähen …

Zack … – das ging daneben, kann passieren.

Also gilt weiter – aufmerksames Spähen bringt den Fisch, bzw. jetzt, saisonal, das Flussneunauge.

Erfolgreiches Fischen an dieser Stelle ist zu beobachten in einem Film aus 2020.

Die Folgestrecke Mühlenau bachauf der S-Bahnquerung stelle ich im Rahmen meines Anradelns zur Pinnau vor.

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Schon wieder in Berlin?

Am Morgen nach dem Ankunftstag drehe ich eine Runde, Chausseestraße nordwärts, möchte die Situation Nordpanke und Südpanke noch einmal ansehen (vgl. Berichte vom 21. bis 23. März).

Ostseite Verfassungsschutz – das ist wohl der Stein, der allen verantwortlich Veranwortlichen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vom Herzen gefallen ist, als der – jahrelang Bayern-gestützte – Schwurbler an der Spitze endlich gehen musste.

Möge der Verfassungsschutz unsere Verfassung schützen!

Berliner Wasserbetriebe, Abwasserpumpwerk Mitte (in Sachen Abwasser wird – notwendiger Weise – immer gebaut).

An der Nordpanke angekommen, Blick Richtung Mündung in den Nordhafen – die bekannten, fast noch neuen Mäander.

Die Gabionen schaffen durch ihre Strukturverbesserung Turbulenzen, die wiederum den Lebensraum weiter aufwerten. – Das findet offenbar auch dieser Graureiher.

Da guckt wer! (Ich – ich tu nix !) – Der Reiher sichert …

Standorttypische Wasserpflanzen haben begonnen, die neuen Lebensraumstrukturen zu besiedeln.

Dem Reiher reicht`s …

Allerdings ist das Umfeld soooo interessant …

Die 3 Stockentenerpel bleiben cool, entspannen auf ihrer Gabione.

Auf der Ufermauer hat der Graureiher nun einen guten Überblick – weit entfernt von interessierender Beute.

Schön geworden hier! – Mich ruft`s Richtung Museum für Naturkunde, also Abgang.

Wieder Chausseestraße, rechts rum – über den Südpankepark strebe ich dem Naturkundemuseum entgegen.

Über das Was, Wieso und das Drumrum dieser Berlinreise im April folgen demnächst mehr Informationen und Eindrücke.

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Radelnd Richtung Holm fällt mir vor blauem Himmel ein Baum auf.

Im Baumschulkreis Pinneberg sind vielerorts Zuchtformen von Büschen und Bäumen zu sehen – hier eine Hängebuche.

Der Wettervogel obendrauf ist eine Sturmmöwe. Übereinstimmend mit dem Wetterbericht zeigt sie die Hauptwindrichtung Nord, der Kopf wechselt zwischen NW und NO.

Am Bullenfluss, gerade Tideniedrigwasser, ist ein Kolk mit Großsteinen verfüllt worden – soll man ja eigentlich nicht machen …

Das gucke ich mir genauer an.

Nähere Betrachtung zeigt, dass das Werk für Vögel interessant ist – eine Reiherspur, wo bislang im strukturlosen Schlick blankes Glänzen vorzufinden war.

Schon klar – die dreidimensionalen Verstecke sowie die Turbulenz bieten jetzt runtergespülten sowie aufwärts suchenden Gewässerorganismen Aufenthaltsorte.

Ohne großen Aufwand könnte für Wasserwanderer der noch bestehende Rohrabriss kompensiert werden. Das oberhalb liegende Einzugsgebiet der Marschgräben wäre (wieder) besiedelbar – ich bin im Gespräch.

Idenburg – ein Hofhund wartet, interessiert sich letztlich (zum Glück, gute Erziehung!) aber nicht für mich. Das Nest hoch oben ist besetzt.

Beide Störche zu Hause – stehend, sitzend. Da wird vermutlich inzwischen gebrütet.

Nicht in Massen, wie kürzlich, sondern in lockeren Gruppen ringsum – noch sind die Nonnengänse nicht abgereist.

Nochmal Vogelfutter – Schafsküttel und Interessent.

Eine Dungfliege – sorgt für Nachwuchs, der in seiner Entwicklung für Abbau des Haufens. Sowohl als Made als auch als anschliessend fliegendes Insekt sind diese Lebensstadien als Vogelfutter sehr begehrt.

Bald werden die Schwalben wieder hoch droben oder dicht über dem Deich entlangbrausen (wie komme ich jetzt dadrauf?).

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