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Archive for the ‘Vögel’ Category

Vom hohen Elbufer Wedel sause ich in die Marsch, auf der Deichverteidigungsstraße gen Nordwesten.

Je nach kleinklimatischer Situation kennzeichnet Weiss der Schlehen, Mirabellen, wilden Pflaumen das Bild.

Sperrwerk Wedeler Au – die durch Hochfluten und Hauptwinddruck abgelagerten Reettreibsel hoch auf dem Deich liegen weiter. Man wartet offenbar auf das Ende der saisonalen Sturmsaison?

Die Ebbephase läuft – das Wasser aus der Binnenelbe rauscht Richtung Elbstrom, Fahrwasser.

Blick zum niedersächsischen Ufer.

Weiter auf der Deichverteidigungsstraße – ein Graureiher im Marschgraben sichert, …

… bleibt aber vor Ort. Radler sind erfahrungsgemäß nicht gefährlich.

Blick vom Hetlinger Elbdeich – verbliebenes, noch stehendes Reet lässt weiter Reste seiner Samenstände silbern im Gegenlicht leuchten. Das wird bald vorüber sein, die Wachstumssaison startet.

Flachsee vor dem alten Elbdeich Hetlingen – Verdunstung und Versickerung helfen zurück auf dem Weg zur Wiese.

Weissdorn ringsum hat noch einige Früchte zu bieten.

Luxus in nassem Umfeld, Wärme von unten bei kaltem Stark-Ostwind – die Galloways Idenburg wiederkäuen auf Stroh-„Warft“.

Und dann …

Idenburg, Blick Wedel – Lärm, hinter den Bäumen …

… brausen sie heran – Tausende Nonnengänse.

Und wieder sausen sie auf mich zu. – „same procedure“ …

Doch nicht. Wer immer sie aufgeschreckt hat, ob der ssssteife Ost sie stärker schreckt – sie bleiben niedrig, drehen ab.

Schnell landen sie, woher sie gekommen sind.

Am Brunnenschutzgebiet nahe der Holmer Geest (rechts rum, dahin geht meine Tour) legen die Pappeln los, zeigen Kleinklima durch unterschiedlich schnell startenden Austrieb.

Vor dem Geesthang stoppe ich, berichte demnächst Details vom Sauerbek – kleiner Geestbach auf Moräne, der zum Marschgraben wechselt.

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Freitag, 1. März 2024 – das Rad ist frühjahrsinspiziert, eine Morgenrunde fühlte sich durchaus anders an als zuvor. Da radelte ich nachmittags nochmal los, Nord-Süd, Richtung Elbdeich.

Wedeler Marsch, Steindamm, Blick durchs Brunnenschutzgebiet – die Sonne steht schon tief.

Langer Damm, Blick über Fährmannssand – die Sonne steht bereits weiter westlich, als ich erwartete.

Elbdeich Fährmannssand, Blick Niedersachsen.

Hinter mir, binnendeichs, zetert es laut. Ein Nilganserpel muss sich beschweren. Ob das an den wandernden Schattenstreifen Willow Henge liegt?

Neben mir auf der Deichkrone – Platz an der Sonne.

Fernblick Stade – Hopperbagger Kaishuu naht mit hoher Geschwindigkeit.

Eigentlich hatte ich mich nicht länger aufhalten wollen. Aber so ein Nahender … – ein paar Minuten gönne ich mir.

Das hat sich gelohnt, lautes Gekläff auf dem Wasser – von rechts nahen, als schwarze Linie, leicht auf und ab bewegt, Tausende Nonnengänse, die ihr Nachtquartier suchen.

Diese Masse bewegt sich, weiter dauerlaut, Elbe-aufwärts.

Dann scheinen sie ihren Frieden mit dem Gelände gemacht zu haben, sind weder hör- noch per Sicht wahrnehmbar.

So ein paar Minuten machen dann doch allerhand aus.

Die Kaishuu naht – rechts.

Himmel, hoch, rot bis blau.

Und schon ist die Kaishuu vorbei.

Hopperbagger Kaishuu – ohne direkt in die Sonne zu halten, zeigt die Digicam das beginnende Dämmern. – Ich begebe mich auf den Rückweg.

Langer Damm – scheinbarer Sonnenuntergang über der Deichkrone.

Nord-Ende Langer Damm, Blick zurück.

Scheinbarer Sonnenuntergang auf der Deichkrone, neben Gehöft Fährmannssand.

Blick durch das Brunnenschutzgebiet – scheinbar Feuer im Wald.

Aufnahme vom oberen Drittel des Geesthangs, Blick über das Brunnenschutzgebiet – Rot weicht zunehmend Blau.

Fast zu Hause – Violett, Blau, schnelles Dunkeln.

Und es soll warm bleiben … – um die 5 Grad höher als normal – das neue Normal, jedenfalls für die Übergangszeiten?

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Die Räder zur Frühjahrs-Inspektion gebracht – da wird gewandert.

Vorbei an der bekannten KopfWeideSpiegelung. Schön, dass deren Pflege jetzt wechselnd an jeder zweiten geschieht. So sind demnächst reichlich Nektar und Pollen in der Landschaft ringsum für Insekten vorhanden.

Saatlandsdamm, gutes Beispiel – StammErhalt einer uralten Weide, deren Krone gebrochen war.

So ist die Verkehrssicherungspflicht erfüllt, die ökologischen Funktionen dieses noch lange lebensfähigen Baums bleiben erhalten (bzw. „wachsen sich wieder hin“).

Blick Richtung Elbe, auf einen man gerade 0,5 ha großen Rest früher großflächiger Fluss-begleitender Tide-Auwälder.

Diese sind in ihrer Bedeutung ringsum weiter unberücksichtigt bis nicht erkannt. Offenland-Landschafts“pflege“ beachtet die in wenigen Schnippseln verbliebenen Ökosysteme nicht,  sorgt nicht für ihre Vergrößerung, sondern bedrängt sie.

Blick von der unteren Geestkante in die Marsch – Versteinerung, Bebauung des Übergangs zwischen den beiden großen Lebensraumtypen hindert Organismenpassage, überheizt mangels Großbäumen den Geesthang, zweifellos eine wertvolle Immobilie.

Vorbei am Bürgerpark – beeindruckende, alte Trauerbuche.

Historisches – Erinnerung an die großen „Ochsen“märkte der Vergangenheit.

Von Jütland bis an die Elbe wurde Weidevieh zum Markt getrieben, verkauft, verschifft – Kuhjungs, „Cowboys“, gab es also auch hier.

Zu Hause und ringsum blüht weiter der Hartriegel, wie die Weide ebenfalls frühblühende, reichhaltige Nektar- und Pollenquelle.

Himmelsblick – jeder Eingang besitzt seit 2 Jahren je 2 Mauerseglerkästen.

Deren Name ist den geselligen Spatzen egal. Sie fliegen sie zielsicher an, brüten erfolgreich.

Und los … – die Arbeit ruft.

Wir sind gespannt, ob sich bei uns wiederholt, was Mauersegler-Spezis berichten. Hat sich der später hier eintreffende Mauersegler solch besetzten Kasten auserkoren, schmeisst er die Insassen und deren Nest raus. – Voriges Jahr hat sowas hier an den 8 (+ 2 an der Nordfront) Nistkästen noch nicht stattgefunden.

Die „jungen Wilden“ der Mauersegler gucken sich vor Südwanderung im Herbst durch waghalsiges Fliegen entlang unserer Fronten das Haus gleichwohl intensiv an …

Ein ausdauernder, melodiöser, lauter Sänger sitzt auf dem Nordfirst. Bitte genau hinsehen, das Rotkehlchen ist umringt von einer großen Zuhörerschar!

Zwischendrin tanzt die Zuhörerschar …

Pause – das Publikum zerstreut sich.

Der Begriff „Gnitten“ kommt mir in den Sinn. Ob das nun wirklich diese sind?

Inzwischen ist die Rad-lose Zeit vorbei. Demnächst folgen wieder Beiträge über Radtourerlebnisse.

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Nach dem Schlickwühlerlebnis am Schulauer Hafen radele ich nordwestwärts.

Blick über große Entfernung auf die Pappeln Fährmannssand – nach Sturmpause werden sie weiter entastet / ausgelichtet. Das Nilganspaar davor interessiert das nicht.

Richtung Vogelstation Wedeler Marsch bewegt sich eine Front Nonnengänse äsend voran.

Darüber eine Gruppe Stare.

Stare, nochmal im Detail.

Irgendwie haben die Stare Gefallen gefunden, sich über den Nonnengänsen aufzuhalten. Werden da Insekten aufgescheucht? Fressen Stare überhaupt beim Fliegen?

Inzwischen bin ich dicht rangekommen. Die Nonnengänse sichern zwar, zeigen aber keine Unruhe. – Radler werden normalerweise nicht als Gefahr wahrgenommen. Wer allerdings nahebei stoppt, bringt oft genug die gesamte Gänsemasse in die Luft.

Der letzte Pulk Nonnengänse reagiert auf mein Vorbeiradeln dann durch Abwenden und leichtes Landeinwärtsstreben.

Hetlinger / Holmer Marsch – zwei dicht besetzte Wiesen dienen Sturmmöwen gerade als Balzplatz.

Am Hang, Holm, Weg entlang der Geestkante – etliche Marschwiesen sind noch flächig überschwemmt.

Vorn schwimmen hier Lachmöwen.

Hinten, vor Galloways, umgeben Sturmmöwen ein Schwanenpaar.

Immer wieder beeindruckend, wie unterschiedlich sich Stunden und Tage zwischen Marsch und Geest präsentieren.

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Wedel, Strandstraße, Sonne – naja …
Gegenwind, wind chill, lässt es eisig erscheinen.

Rechts rum, Blick auf den Schulauer Hafen – bekannte Farben, alle Jahre wieder …

Früh im Jahr unseres Herzugs sah ich diese alte Bekannte aus dem Hamburger Hafenbetrieb hier, im neuen Zuhause.

Damals meinte man noch, der Schulauer Hafen werde 2017 in Betrieb gehen. – Mal sehen – 2024, ob und wann solch Start erwartet werden kann.

Gleichwohl scheint das Sedimentaufrührspezialschiff Akke seinen jährlichen Auftrag sicher zu haben.

Der aufgewühlte Hafenschlick soll während der Ebbephase mit dem ablaufenden Wasser in die Elbe ausgetragen werden.

Am Hafenausgang zur Elbe, bald Tideniedrigwasser – sieht so aus, als würden die Schlickwolken ins Hafeninnere getragen.

Längeres Betrachten bringt kein anderes Ergebnis. Der einblasende Wind mit kleinen Rippelwellen verstärkt das Empfinden.

Mal umgucken – der Anleger Willkommhöft wurde bereits entschlickt, mit einem kleineren Gerät, wie dem Link oben zu entnehmen ist.

Dort, unmittelbar am Fahrwasser, geht das Material direkt in den Elbstrom (und landet – aus den Augen aus dem / diesem Sinn – anderswo …).

Zurück zum Schulauer Hafen – die Akke wühlt weiter.

Das ändert am optischen Eindruck allerdings nichts.

Hoffen wir mal, dass unterhalb der Oberfläche, bodennah, eine Tiefenströmung das aufgewühlte Sediment aus dem Hafen austrägt.

Die Akke legt am Ufer an – vermutlich Pause über die startende Flutphase bis zur nächsten Ebbe.

Die Sturmmöwen haben auch Pause.

Richtung Hafenkopf prägt grautrübes, entmischtes Feinmaterial des Hafenschlicks mit reaktivierten Organikanteilen den Eindruck einer schlechten Wasserqualität.

Ob das Hotel am Hafen („soft opening seit dem 15.12.2023 …„) neues Leben auch auf der Wasserseite bringen wird?

Meine Radtour führt mich weiter Richtung Hetlingen – Holm, zurück nach Wedel.

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Im Beitrag vom 20. Februar habe ich die beiden Idenburg-Störche auf dem Nest vorgestellt und den Neubau eines Nests auf dem selben Dach verlinkt.

Vor 2 Tagen erspäht – neues Nest auf der Südwestseite des Dachs.

Am Nordost-First – das alte Efeu-umrankte Nest.

Die Sonne kämpft gegen Hochnebel, weitgehend erfolglos den ganzen Tag über.

Leicht geschützt hinter Reet und Busch – da …

Dieser wirkt größer, …

… dieser etwas kleiner.

Vielleicht reine Einbildung, jedenfalls lese ich – ohne lange zu suchen – nichts von Dimorphismus Männchen / Weibchen bei Weissstörchen.

Sie fühlen sich offenbar nicht gestört – ich radele vorbei.

Hetlinger Marsch, dicht vor der Holmer Geest – trotz großer Entfernung sichert dieser Reiher, …

… wohl ein wilder, zieht ab.

Ein Stück entfernt steht ein weiterer. Nahebei landet der noch Fliegende.

Es wird Zeit aufs Rad zu steigen. – Die Sonne scheint …

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Aus der hügelig, hängigen Moränenlandschaft sind wir in der Oberalsterniederung angekommen – zur Zeit eine Seenlandschaft.

Der Wind pfeift drüber hin, wind chill, die Wolken jagen.

Nach dem Schwarz, Grau, Weiss, Blau des Himmels andere Farben am Boden – moorig-schwarz, Eisenocker-orange, beide Wässer glasklar.

Lautes Trompeten in der Luft – die Digicam raus! – „Die erwischst du nicht!“

… doch!

Eine kleine Gruppe Kraniche zieht über uns hinweg.

Vor uns, ebenfalls Kraniche, fliegend.

Und weitere, ruhig Nahrung suchend – ein Silberreiher nebendran.

Wir erreichen die Rönne. Erstaunlich immer wieder, wie solch Bach in einer Landschaft ohne wahrnehmbares Gefälle turbulent fliessend seinen Weg sucht.

Richtung Sandfang – unendliche Weiten … (so scheint es).

Bredenbek, kurz vor Mündung in die Rönne – 3 tümpelähnliche Sandfänge entlasten Rönne und Alster.

Spiegelung einer Erlengruppe.

Turbulent fliesst auch die Rönne. – Da sie hinten scharf links abbiegt, Alster-parallel verläuft, sind es noch ca. 650 m, bis sie in die Alster mündet.

Am Horizont, Rand der durch Hochwasser eingestauten Alster, 3 Silberreiher.

Fernblick gen Südwest, ca. 1 km – im linken Bilddrittel ist die Moorweg-Brücke erkennbar.

Von dort aus habe ich während der Rückfahrt die wasserbedeckte Niederung bachab und, „Sturm auf dem Flachsee“, bachauf fotografiert (vgl. Beitrag vom 23. Februar).

Da fliegt noch wer … – hat irgendwie ein fischiges Profil (Pardon! – Wale sind ja gar keine Fische …).

Wir gehen zu den Autos, haben „unendliche Weiten“ hinter uns.

Entlang Knicks geht es an der Moränenkante Richtung Abzweig Moorweg, die Oberalsterniederung queren – ab nach Hause.

Gut, die Situation Bredenbek-Rönne-Alster einmal angesehen zu haben! – Mit unseren weiteren Arbeiten entlang des ca. 4 km langen Bredenbeklaufs werden wir die Thematik Erosionssand entschärfen. Damit kann durch ökologische Verbesserung sowohl der Lebensraum Bredenbek in der Strecke als auch der Sandfang entlastet werden.

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Wir befinden uns in der Zeit des winterlichen Busch- und Baumschneidens. Lange haben die Wetterbedingungen, Schnee, Starkregen, Sturm die Arbeiten verzögert. Eine Woche noch, dann ist Schluss für diese Saison. (Unser Gärtnerbetrieb war auch gerade hier, Abgesprochenes wurde für Pflanze, Mensch und Tier ausgezeichnet erledigt.)

Insbesondere das Brutgeschäft der Vögel darf nicht gestört werden. (Die sind ohnehin seit Jahren und angesichts der durchweg zu hohen Temperaturen dieses Jahr „zu früh“ dran.)

Sicherheit geht allerdings generell vor. Insofern kann (muss!) aus aktuellem Anlass wie Bruch und Sturz von Ästen, Kronen oder Kronenteilen im Rahmen der „Verkehrssicherungspflicht“ gehandelt werden.

Vielerorts werfen Sperrschilder ihre Zeichen voraus.

Der Lange Damm, beliebte Anfahrt zum Elbdeich, Teil meiner häufigsten Radelrunde, ist – vorangekündigt – zur Zeit gesperrt (7.30-16.30 Uhr).

Vor gut einer Woche sah ich an diesem alten Veteranen im Saatlandsdamm, Wedeler Marsch, …

… dass ein Teil der oberen Krone – zum Glück Weg-abgewandt – heruntergestürzt war.

Ganz schön hohl, das Teil!

Klarer Fall für den „Sicherheitsdienst“.

Vorgestern – der Stamm und Nebenstämme entastet, …

Brenn- und Schredderbares fein getrennt (ich hoffe doch auf Schreddern! und nicht, dass all dies auf – inzwischen allzu großen – Osterfeuern landet).

Vor allem hoffe ich, dass der bizarre Stamm stehen bleibt – auf Jahre hinaus überlebensfähig, vielfältiger Lebensraum für Moose, Flechten, Kleingetier und die Vogelwelt.

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Bei meiner Tour unter wildem Himmel am Freitag, s. voriger Beitrag, begegneten mir auch etliche Vögel.

Kurz vor Fährmannssand pulte eine Gruppe Saatkrähen im Deichgrün.

Die flogen nach und nach auf, …

… landeten auf einer Marschwiese jenseits des Grabens am Deichfuß – die Fläche fürs Frühstück großräumig eingenommen von Nonnengänsen (in trockenen Partien eifrig aufgeworfen von den Grabowskis).

Saatkrähen sind so dicht am Deich das Jahr über eher selten anzutreffen, suchen ihr Futter anderswo.

Hier bewegen sich ansonsten regelhaft einige Rabenkrähen, einzelne Kolkraben.

Blick auf die Elbe vom Deich Fährmannssand – Tidehochwasser, die lange Buhne überstaut, wirkt wie ein Ruhepunkt. Ringsum vom Wind aufgerautes Wasser.

Anschwellendes Gezeter hinter mir.

Blick binnendeichs – die Nonnengansmassen starten in die Luft.

Der Nonnengansschwarm teilt sich auf.

Dickes Huhn in der Luft, links unten die Nonnengänse – wie einige Tage zuvor bin ich offenbar unterwegs in einer Zeit, in der Seeadler ihren Standort wechseln.

Der Seeadler quert die Pappeln am Langen Damm. Im Hintergrund zwei Silhouetten – ein weiterer Seeadler. „Der Dritte“ könnte auch ein Bussard sein.

Die Zuordnung der beiden hinteren Großvögel muss offen bleiben, sie verschwinden hinter den Pappeln und Weiden des Brunnenschutzgebiets.

„Mein“ Seeadler (direkt über der Reetspitze) nimmt den gewohnten Weg – Richtung Sperrwerk Wedeler Au, gen Elbinsel Hanskalbsand.

So verschwindet er in der Ferne.

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Was ist heutzutage schon „winterlich“? Wir bewegen uns tagsüber um 10 Grad C, leicht darunter – so ist das im Februar 2024, sssteifer bis stürmischer Wind regelhaft dabei.

Für meine Deichrunde Wedel – Holm – Hetlingen – Wedel stellt mir der Wetterbericht Zeit zur Verfügung. Ich wähle die Tour gegen den Uhrzeigersinn, wie anhand der Ortsfolge genannt. Bei westlicher Windansage ist das mit dem „Rückenwind hinter dem Deich“ nicht immer so vorfindbar – ich lebe mit der Tagessituation. (Bei Gegensturm wende ich ggf., Rückkehr wie Anfahrt …)

Was für ein Himmel, gestern Vormittag! Der Geesthang Holm liegt hinter mir. Ich blicke ostwärts von der Hetlinger über die Wedeler Marsch.

Ein Stück weiter …

Stark gezoomt, Wedel am Horizont – vor dem Lichtschein sind regelhaft kleine bis mittlere Gänseschwärme im Blick.

Himmel über der Hetlinger Marsch.

Da oben ist ordentlich Bewegung, drin und Himmel-längs. Schauerbänder ziehen lokal über Land.

Hetlinger Marsch, querab Idenburg – Blick Wedel.

Auf dem Hetlinger Elbdeich – Blick nach Niedersachsen. Dort, jenseits der Elbe, ziehen heftige Regenschwaden mit hoher Geschwindigkeit übers Land.

Wie gut, nicht dort zu radeln!

Hinterm Elbdeich weiter, Richtung Fährmannssand – die Niedersachsen-Schütts bleiben im Blick.

Fährmannssand in Sicht – weit östlich von Wedel queren die Schauer die Elbe.

Der Himmel über und, niedersächsisch, „neben“ mir – die Phase der Schauern scheint vorbei.

Das Ziel der Tour, Ausgangspunkt Wedel, naht – schicker Himmel über der Geest.

Nicht nur der Himmel war interessant. Mehr Eindrücke folgen demnächst.

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