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Archive for the ‘Vögel’ Category

Nach dem Mauerseglerbeitrag – selbstverständlich gibt es in Berlin mehr Vögel als die rasenden Luftikusse.

Ringeltaube und Amsel sind regelhaft zu sehen und zu …

(Nun, wo die dicke Taube weg ist) … hören. Der Amselhahn legt ordentlich los …

… und bekommt sogleich lautstark Antwort. Ich wechsle von der Straßen- zur Innenhofseite: Da sitzt der engagierte zweite Sänger.

Balzende Nebelkrähen haben den Hochsitz auf der Straßenseite übernommen.

Berlin besitzt eine Menge Wasserflächen, Flüsse und Seen. – Dieser Höckerschwan begegnet und auf einer Tretboottour auf der Spree (darüber gelegentlich mehr).

Ob dies derselbe ist? Jedenfalls fühlt er sich offenbar in seinem Revier gestört und zeigt uns das.

Wo Wasser ist, ist sicherlich auch (mindestens) ein Kormoran.

Die halten sich in sicherer Entfernung, …

… tauchen ab und – möglichst entfernter – wieder auf.

Blässhuhn vor Industriekulisse.

Wieder an Land erspähen wir ein Einzelküken, ganz konzentriert auf Insektenjagd.

Nahebei wacht die Mutter – sieht aus wie eine fremdländische Prachtente? Angesichts anderswo oft gesehener Männchen: vielleicht eine Mandarinente?

Zurück auf Dachhöhe – Ringeltaube vor Fernsehturm.

Kein Vogel, aber auch ein Flieger – zum Schluss.

 

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Ja, das heisst im Plural tatsächlich so, hab`s extra nachgeschlagen.

Ob mit oder ohne Spitze des Fernsehturms – ein Segler ist immer im Blick, und auch im Bild.

Gleich bei unserer Ankunft über den Dächern von Berlin fiel das typische „Schriii, Schriii“ auf – das sind doch Mauersegler!

Wir haben erstmal gerätselt, ob dieses Auffallen mit fehlender Erinnerung, anderen Reisezeiten oder was immer zu tun haben könnte. Es bleibt ein Rätsel. Check des Blocks zeigt aber ebenfalls, dass da noch keine Rede von den rasenden kleinen Himmelsbewohnern war …

Angesichts unseres Wartens in Wedel, dass die 10 am Haus angebrachten Seglerkästen für die Brut auserwählt werden (bis dahin werden sie zum Erweitern unserer Spatzenkolonie genutzt, auch der Sperber freut sich selbstverständlich über diese Situation), stellte bei diesem Besuch Seglerbeobachtung in Berlin ein besonderes Highlight dar.

Ein Segler …

… kommt selten …

… allein.

Hier sind sie …

… mal zu Zweien, …

… hier schon zu Dreien.

Vier auf einem Foto …

und fünf ...

… und fünf …

… ebenfalls.

Das war nun eher Spielerei beim Einfügen „beliebiger“ Fotos, insbesondere weil sie zum Sichtbarmachen der kleinen Flitzer starke Ausschnittvergrößerungen darstellen.

Der schnelle Seglerflug (man spricht von locker haltbaren 200 km / Stunde) bedeutet für Beobachtende, konkret für uns, dass im Sichtfeld von „kein Segler“ angesichts des rasenden Geschehens in der dritten Dimension blitzeschnell Gruppen von 5 – und nochmal 5 dazu … – nein, da sind ja noch 10-12 (!) … sich wohl bis zu 25-30 dieser Vögel im Gesichtsfeld befanden.

Wahnsinn!

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Eine Radtour an die städtische Mühlenau, Pinneberg, brachte Sichtungen diversen Geflügels.

Unter mir, Fuss-/Radbrücke Christiansenweg, wird ein Stockentenerpel krass Sonnen-bestrahlt. Die Organismen in der Mühlenau sehnen sich nach Halbschatten!

Bahnunterführung – Pegel zeigen, dass der Abfluss der Mühlenau stark gesunken ist (von MW Richtung MNW).

Erst bei der Fotodurchsicht fällt mir auf, dass – Suchbild?! – da Lebendiges drauf ist. Ein Graureiher weiss sicherlich, warum er dort steht. Seien es nach dem Laichen absterbende Flussneunaugen, die vorbeidriften oder aufstiegswillige Fische …

Länger fesselt mich das Umfeld einer Kiesgabe, die ich als „workout“ in Erinnerung habe.

Die im März 2021 ergänzte Kiesmenge und gegebene Form bildet mit seitlich entwickelten Teichrosen einen interessanten Anstrom-Effekt in ansonsten monotoner Bachstruktur. Forellen (Spätherbst / Winter) und Flussneunaugen (April) laichen dort seitdem regelhaft. – Im Foto flattert eine Prachtlibelle Calopteryx (hier offenbar C. splendens) über frischen Laichkuhlen aus dem Vormonat.

Die Prachtlibellenmännchen stecken ihre Reviere ab.

Hier ruht ein Männchen der für sommerkühle Bachpartien charakteristischen C. virgo.

Zurück nach Wedel.

Am Friedhof begegnet mir eine Gruppe Graugänse mit 3 …

… noch ein Nachzügler! … 4 Gösseln.

Abgebogen, letzte Kurve …

Die Baumrosen rings ums Haus beeindrucken mich immer wieder – „Geflügeltes“: eine Hummel, mittendrin.

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Vor einer Woche …

Noch nicht der ssssteife Ostwind wie in den vergangenen Tagen – Nordwest lässt mich die Hetlingen-ElbdeichRoute gegen den Uhrzeigersinn fahren. Doldenblüher haben ihnen passende Stellen bis Flächen übernommen.

Blick vom Elbdeich Richtung Wedel – vereinzelt sind Nonnengansschwärme noch auf der Durchreise, …

… veranstalten das übliche Spektakel.

ALLE hoch! – Radau, Radau!

Sie ziehen …

… über den Elbdeich.

Und kehren nicht zurück.

Unser kurzer Bremen-Stadturlaub, vgl. Berichte, brachte andere Erlebnisse als Radeln in der hiesigen Marsch.

Das waren dann wohl die letzten Nonnengänse, die ich in diesem Frühjahr zu sehen bekam.

Seeadlersichtung gestern scheint das zu bestätigen – von Haseldorf her quert er bereits beim alten Hetlinger Heuhafen die Tideelbe.

Als ob er keine großen Funde auf diesseitigen Marschflächen (mehr) erwarte …

Hier bleibt die Vielzahl örtlich beschäftigter Vogelarten, darunter eine große Schar Graugänse, die uns Jahr für Jahr zuzunehmen scheint.

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Angesichts des wackelig erscheinenden Wetters entschliessen wir uns für eine Tramfahrt zum Weserwehr.

Das hat eine eigene Tram.

Vorbei am Weserstadion – Bremen war am Vortag vom Heimspiel ganz in Grün – …

… landen wir schnell am Wehr.

Das wurde nach Weserausbau zu immer größerer Schifffahrtstraße erforderlich, um die zunehmende Aufwärts-Erosion des Flusses aufzuhalten. Die Tide wird also gestoppt, der Binnenfluss eingestaut. Das Wehr Geesthacht entspricht dem – stoppt Hafen Hamburg-verursachte Aufwärts-Erosion der Elbe.

Während man sich an der Elbe in den jüngeren Jahrzehnten um verbesserte Durchgängigkeit für Wanderorganismen bemühte, ist das Weserwehr eher ein Armutszeugnis.

Eine erbärmlich geringe Wassermenge wird vom Fluss abgezweigt. Welcher Wanderorganismus soll angesichts von Breite und Tiefe der Weser dieses winzige Etwas entdecken, gar passieren?

Dem Wasserkraftwerk dagegen wird eine andere Bedeutung beigemessen.

Rechen der Wasserkraftanlage.

Vom – eingestauten – Binnenfluss …

… ins Tidegeschehen.

Und immer schön vorsichtig sein!

Turbulent geht`s zu.

Der Rabe wundert sich über uns einsame Touristen.

Zurück zur Tram, vorbei am Insektenschaugarten des BUND Bremen.

Schick! – Auch die Holzpilze am Begrenzungsbaum.

Ausgezeichnete Verbindung bringt uns schnell ins Zentrum Bremens zurück.

Da sind wir wieder – hinter den Stadtmusikanten …

… meint wieder jemand, mit massenhaft Futterauslegen Stadttauben und Rabenvögeln einen Gefallen zu tun.

Der Besuch schlägt die Internet-Darstellung. – Wir sind überrascht, welche Fülle an weltweiter Information, nach Kontinenten, Entwicklungs-zeitlich und regional in breiter Darstellung geboten, hinter diesen Mauern steckt.

Große Tiere, …

… Zusammenhänge Ernährung, Nahrungserzeugung, Pflanzenschutz durch Tiere, …

… Prunk.

„Japanische Karpfenbanner“ und Schmetterling.

Da gibt`s auch Lebendiges zu sehen – zusammmen mit dem Hinweis, dass solch Leben sensibel ist. Man soll das Angrabschen der Tiere bitte unterlassen!

Wissen, nicht Glauben – der Klimawandel ist in stetem Gang.

Die Vereinten Nationen – Grundlagen, Entstehung, Menschenrechte.

Vor lauter Rechten gern vergessen, verdrängt: Keine Rechte, ohne Pflichten zu erfüllen.

Und nochmal Wissen, nicht Glauben – Migration seit Urzeiten. – Wir sind alle Afrikaner.

Der eine geht, …

… der andere kommt.

Die Zeit verfliegt. Wir verlassen das Museum – über uns ein Zwergwalskelett, uralt.

Angesichts dessen Besonderheit hänge ich hier einen Text an (Quelle):

„Zwergwalskelett
Das Zwergwalskelett stammt von einem am 8. Mai 1669 am Lesumer Strom in der Weser geschossenen Tier. Es ist eines der ältesten montierten Walskelette in Deutschland. Bei einer Länge von 8,15 Meter soll es rund 200 Kilogramm wiegen. Bis 1815 hing das Skelett im Bremer Rathaus.
Dieser Wal ist auch auf einem 3,55 Meter hohen und 9,55 Meter breiten Ölgemälde des Malers Franz Wulfhagen portraitiert. Seit seiner Anfertigung 1669 hing das Gemälde fast 300 Jahre im Bremer Rathaus, um dann ab 1965 eine Wanderung durch das Archiv des Überseemuseums, zum Restaurator, in die Ausstellung des Überseemuseums, 1997 in die Walfangaustellung des Schifffahrtsmuseums und schließlich 2008 zurück in die Obere Halle des Rathauses zu machen.

Im Bremer Rathaus hängt heute das große Walbild. Das Ölgemälde dieses Wals hat der deutsche Maler 1669 gemalt und die Fundgeschichte darauf verewigt. Das Bild ist und damit das größte bekannte Ölgemälde eines Wales.
Die abenteuerliche Geschichte um den Wal hat der Bremer Lehrer Klaus Papies in der Ballade vom Lesumer Wal beschrieben (ISBN 978-3-00-045794-4).“

Der Tag endet mit einem leckeren Essem beim Inder.

Bremen hat uns sehr gefallen, das Grün im Norden lockt ebenfalls.

Mal sehen, ob und wann wir uns dort mal was längeres vornehmen.

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Durch diese hohle Gasse sind auch wir gekommen – ans Weserufer, Martinianleger.

Die Hanseat nimmt uns mit auf die Rundfahrt.

Windstudie – rechts …

… links …

Wirbelnd, mit Verweilzeiten hängend, flattern die Fahnen hin und her.

Die Kaimauer zeigt – wir sind mitten dazwischen – die 4-4,5 m Tidenhub (Vergleich HH, Elbe, ca. 3,6 m).

Gleich geht`s los.

Die Taube, hoch oben nebendran, wird auch schon unruhig (fliegt dann ab).

Ich sitze draussen vor der Kajüte – Staudruck lässt den Stark- und Fahrtwind nicht ganz so krass erscheinen.

Geschützt sitzen auch die Gäste in der vordersten Reihe. – Drinnen ist`s voller …

Häfen im Wandel – manch Historisches steht noch …

Anderswo prägt andere Nutzung das Bild. – So ein Hochmonster musste wohl jede (Hafen?)Stadt irgendwann mal bauen.

Klöckner-Hütte.

Wir wenden links rum, in den Neustädter Hafen

Auf dem Transporter für Windradteile sammelt sich …

… die Mannschaft zu Seenotrettungsübung.

Wie das Rettungsboot aus der Höhe ins Wasser klatscht, sahen wir dann leider nicht mehr.

Ausgeflaggter polnischer Stückgutfrachter legt mit Hilfe von Schleppern an.

Dessen gleichartige Rettungsboote hängen noch höher …

Hier der Schlepper am Bug. – So ein Riese will vorsichtig rangiert sein.

Die weissen Packen am Ufer (mehrere hunderttausend t) sind deutsches Holz, wie wir hören. Der leichtere Hausbau in den Sturm-durchzogenen USA verlangt nach neuem Qualitätsbauholz.

Kielwasser, turbulent. Wir wenden – wieder raus auf die Weser.

Rückfahrt gen Martiniufer.

Sonntag gegen Mittag – eine ganze Reihe Freizeitschipper starten.

Uns scheint, Bremen war früher dran als Hamburg mit dem Kopieren des Thatcher-Vorbilds, „Würfel-Kotzen“ auf früheren Hafengeländen.

Hier allerdings erscheinen die bebauten Flächen sehr viel durchgrünter.

Auch Großgrün entlang der Schifffahrtstraße scheint (noch?) tolerierter zu sein.

Musikschiffe – wir nähern uns, …

… vorbei am – gespiegelten – Seemannsgruß und …

Traditionsschiffen …

… dem Liegeplatz. – Ausgestiegen.

Jetzt aber mal was zu Mittag essen!

DA! – Früher als angesagt und erwartet, kommt Niesel, der sich schlagartig in 45-Grad-Schütt verwandelt.

Gut, dass wir schon in der Aussenschirm-halbwegs-geschützten Schlachte sind.

Drinnen, stabil überdacht. Im Gegensatz zum Flohmarkt- und Sonnen-Sonnabend ist am Sonntag freie Platzwahl angesagt.

Störtebeker, schwarz, und Cranberry-Schorle schmeckenausgezeichnet.

Das können wir auch vom bunten Essen berichten. Der Salatteller hinten bietet genug für zwei.

So gestärkt ziehen wir los – auf zu neuen Ufern, weiter flussauf, wo die Weser sich vom Binnenland- zum Tidefluss verwandelt.

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Tag 2, stürmisch, frisch.

Vorbei an einer forschenden Krähe …
(Da war nix, Vogel sucht anderswo weiter.)

… passieren wir St. Martini …

… Richtung Weser, Martiniufer – Tickets für Weser- und Hafentour kaufen.

Im Gegensatz zu den langen Schlangen am sonnigen Sonnabend, dem Rummel um den Flohmarkt, ist – noch dazu (fast) frühmorgens – alles ruhig. Der Ticketkauf klappt.

Blick zurück – da noch Zeit ist, steuern wir, etwas Weser-aufwärts, das Altstadtviertel Schnoor an.

Löwenkopf vor der Wilhelm-Kaisen-Brücke.

Der Himmel in stetem Wechsel.

Rotdorn vor St. Johanni.

St. Johanni – wir sind eingetaucht ins …

Schnoorviertel - Infotafel.

Enge Gässchen, schmale Häuser.

Überraschung! – Ja, ist denn schon Weihnachtszeit ? ! ?

Ein bunter Eindruck.

Und überall … die Stadtmusikanten.

Im Hin und Her … – Man kommt nicht dran vorbei! (Bzw. Man kommt immer wieder vorbei.)

Nun sind wir Weser-seitig rausgeraten – geparkter Seenotrettungskreuzer gegenüber.

Schilder, Blitzer – der Wind pfeift, die Flaggen flattern … – Wir gehen lieber wieder „rein“.

Da sind wieder die Bonbons.

Abwechslungsreiche Fassaden.

Schon wieder – jetzt …

… gucken wir mal genauer hin.

2 Weihnachtsmänner.

Altfassade Fachwerkhaus – oben noch die Rolle, um Waren ins Obergeschoss zu hieven.

Wieder am Markt – es wird Zeit für die Hafenrundfahrt.

Nicht nur in der Elbe, auch in der Weser: Osmerus was here.

Rechts unterm Gold durch, Böttchergasse Richtung Martinianleger.

Bremer Schlüssel in der Böttchergasse.

Die Weser- und Hafentour folgt demnächst.

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Start in Wedel Richtung ICE Hamburg-Altona – angenehmes Reisewetter.

Im ICE – vorbei an HHs Binnenalster, Fontäne in Betrieb.

Fix Niedersachsen halb gequert – gut angekommen in HB, wie der vorige Artikel bereits vermittelte.

Erstmal geht`s in die Innenstadt, vorbei an der Mühle am Wall.

Früher stand hier das Herdentor – Sau und Ferkel symbolisch (ohne Hirten und Hund) am Beginn der Sögestraße.

Und durch bis zur Weser – Flohmarkt, schwer was los auf der Schlachte.

Unten wird gefeilscht, oben gegessen und getrunken.

Dann nutzen wir die Gelegenheit doch auch gleich (Vorsicht, Schleichwerbung!).

Die Wahl stellte sich insgesamt als gut heraus.

Durchblick zum St. Petri Dom.

Schutztier.

Der Tröpfler, Skulptur – Marktstraße, Börsenhof.

Ran ans Rathaus.

Jetzt nur noch ums Eck – da stehen sie …

Die Bremer Stadtmusikanten! – Hier mit Extra-Hund.

Schön morgendlich (Folgetag) angestrahlt, Marktplatz und Roland.

Und dann – Nutzen der Touri-Tageskarten, vorbei am norddeutschen Gruß, spiegelverkehrt.

Per Bus und Bahn …

… raus in den grünen Norden Bremens – Radfahrerland.

Das kann durchaus eine längere Bremenreise in der Zukunft werden.

Und wieder rein in die Stadt, vorbei an der Horner Mühle.

Das war ja allerhand am Tag 1 – Abendessen am Torfkanal.

Der Folgetag ist – wir sind flexibel – auch verplant.

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Die Seeadler sind vertrieben, zur ersten Krähe gesellt sich eine zweite.

Oha, eine Silbermöwe hat sich ins Geschehen eingemischt – eine Krähe ist weg, die zweite steht senkrecht über der Möwe.

Hat die Krähe gesiegt? Sie besetzt das Objekt der Begierde.

Nun streiten zwei Silbermöwen – die Krähe wundert sich, sicherheitshalber etwas abseits.

Eine Silbermöwe zieht sich zurück. – Die Krähe traut sich …

Neeee …, doch lieber nicht.

Die Silbermöwe als Besetzer …

Mal probieren!

Das geht so hin und her. So richtig kommt offenbar nix voran. – Ich gehe da jetzt hin und gucke, was eigentlich Anlass dieses fortwährenden Streitens ist.

Ok, ein gut 30 cm langer, frischtoter Brassen ist schon eine lockende Beute. – Angeschnitten wohl von den Adlern, inzwischen ziemlich geschuppt – für Krähen und Möwen scheint das Mahl noch nicht richtig zugänglich zu sein.

Auf dem Weg zurück zur Westmole sehe mir den Spülsaum an, sammle dies und das.

Blick zurück – kaum bin ich vom Brassen weg, sind die Kontrahenten wieder eingetroffen.

Die haben wohl noch länger miteinander zu tun.

Zum weiteren Aufenthalt am Schulauer Hafen, Wedel, folgt demnächst ein neuer Bericht.

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Die gestern begonnene Berichterstattung über eine Bach-Rundtour muss angesichts des Geschehens am Sandstrand Wedel ein wenig pausieren.

Irgendwie zog mich irgendwas gestern Morgen Richtung Schulauer Hafen, Tide-Elbe.

Die Säulenpappeln, eigentlich von unten bis oben beastet, sind wieder einmal in deutsche Ordnung gebracht worden. Hierzulande muss ein Baum aus Telegrafenmast mit grünem Etwas obendran bestehen, Letzteres am liebsten rund. (Man hört und sieht in der Klimawandelwahrnehmung zunehmend etwas vom „Sonnenbrand der Bäume, Überhitze an den Stämmen“. – Na und, dann malen wir die Stämme halt weiss an. [Ganz so weit sind wir hier in Wedel, Stadt mit frischem Wind, noch nicht.])

Blick schräg rechts über den Sandstrand – irgendwas ist da los.

Eine Reihe Großvögel aktiv …

Bildausschnitt: 2 Seeadler werden heftig von Krähen angegangen. Zeitweise beteiligen sich auch Möwen.

So heftig die Angriffe auch sind, die Adler kehren immer wieder zurück. Die Attacken wiederholen sich.

Die Szenerie beeindruckt. Zeitweise trifft mich der ein oder andere Nieseltropfen.

Ein Adler ist dann über die Elbe Richtung Hanskalbsand abgezogen. Der andere bleibt standhaft.

Da muss doch irgendein lockendes Etwas vorhanden sein.

Beim ersten Ansehen dieses Fotos dachte ich, der Adler sei zerzaust, Federn stünden quer. Das Unscharfe obendran ist aber wohl eher eine attackierende Möwe.

Irgendwie scheint der Adler dann doch genervt zu sein.

Noch `ne Attacke, …

… da zieht auch der zweite Adler rüber auf die Insel.

Geschafft! – Krähe am Strand, am lockenden Etwas. – Geschafft?

Was in Groß begann, geht bald in Klein weiter. Neider sind überall.

Morgen dazu mehr.

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