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Archive for the ‘Reisen’ Category

Wer im Teutoburger Wald Urlaub macht, sollte sich auch mindestens einmal im LWL umsehen, im Freilichtmuseum des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe. Auf den Dreiflussstein – on top der Einzugsgebiete Weser, Rhein und Ems hatte ich im Beitrag vom 18.09. bereits hingewiesen.

Hier folgt Wässriges, das im Freilichtmuseum zu sehen ist.

Nahe beim Freilichtmuseumseingang die dörfliche Wassermühle mit hohem Bacheinstau, das Rad "oberschlächtig" mit Wasser beschickt.

Nahe beim Freilichtmuseumseingang die dörfliche Wassermühle mit hohem Bacheinstau, das Rad „oberschlächtig“ mit Wasser beschickt.

Der Blick in den Mühlenteich zeigt das Dilemma des aufgestauten Bachs - Alterung des stehenden Gewässers bringt Verschlechterung der Wasserqualität mit sich. Auf Überhitzung im Sommer, Unterkühlung im Winter und Durchgängigkeitsproblem soll hier nicht eingegangen werden.

Der Blick in den Mühlenteich zeigt das Dilemma des aufgestauten Bachs – Alterung des stehenden Gewässers bringt Verschlechterung der Wasserqualität mit sich. Auf Überhitzung im Sommer, Unterkühlung im Winter und Durchgängigkeitsproblem soll hier nicht eingegangen werden.

Einen Hof kann man nur da anlegen, wo auch Trink- und Tränkwasser ist. Hebebrunnen mitten in der Hofstätte.

Einen Hof kann man nur da anlegen, wo auch Trink- und Tränkwasser ist. Hebebrunnen mitten in der Hofstätte.

Komfortabel: Trinkwasserversorgung mit Schwengelpumpe im Haus.

Komfortabel: Trinkwasserversorgung mit Schwengelpumpe im Haus.

Das gute alte Plumpsklo - verschwendet kein Spülwasser wie spätere Entwicklungen. Hier musste man aber aufpassen, dass der Brunnen nicht durchs Plumpsklo und/oder den Misthaufen verunreinigt wird.

Das gute alte Plumpsklo – verschwendet kein Spülwasser wie spätere Entwicklungen. Hier musste man aber aufpassen, dass der Brunnen nicht durchs Plumpsklo und/oder den Misthaufen verunreinigt wird.

Das ist natürlich alles sehr informativ und daher gut besucht - Schulklasse hinter hochnährstoffreichem Teich, voll mit fädigen Grünalgen.

Das ist natürlich alles sehr informativ und daher gut besucht – Schulklasse hinter hochnährstoffreichem Teich, voll mit fädigen Grünalgen.

Nicht zuletzt als Feuerlöschteich hatten Stillgewässer im dörflichen Umfeld eine große Bedeutung. So nebenbei kann dann auch der eine oder andere Fisch für den Mittagstisch hier heranwachsen.

Nicht zuletzt als Feuerlöschteich hatten Stillgewässer im dörflichen Umfeld eine große Bedeutung. So nebenbei kann dann auch der eine oder andere Fisch für den Mittagstisch hier heranwachsen.

Gute Lösung fürs Regenwasser - oberflächig ableiten. Tiere finden eine Tränke, Vögel baden hier auch gern.

Gute Lösung fürs Regenwasser – oberflächig ableiten. Tiere finden eine Tränke, Vögel baden hier auch gern.

Und was so ein ordentliches Freiluftmuseum ist, bietet es natürlich auch allerhand anderes, z.B. Bäckerwaren - hier versteckt hinter buntem Gärtchen - hmm, lecker!

Und was so ein ordentliches Freiluftmuseum ist, bietet es natürlich auch allerhand anderes, z.B. Bäckerwaren – hier versteckt hinter buntem Gärtchen – hmm, lecker!

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Mal wieder an der Zeit – auf gen Osten, nach Berlin.

Gute Startzeit gewählt - die Autobahn ist frei befahrbar bei starkem Rückenwind.

Gute Startzeit gewählt – die Autobahn ist frei befahrbar, bei starkem Rückenwind.

Kurz nach Freitag Mittag - die Berliner verlassen offenbar die Stadt.

Kurz nach Freitag Mittag – die Berliner verlassen offenbar die Stadt.

Gut angekommen. Socke vereinnahmt seinen Lieblingsteppich.

Gut angekommen. Socke vereinnahmt seinen Lieblingsteppich.

Schnell eine kleine Hunderunde um den Block. Die Berliner Herbstfarben sind sehenswert.

Schnell eine kleine Hunderunde um den Block. Die Berliner Herbstfarben sind sehenswert.

Kleine Schleichwerbung für eine Berliner Kapelle.

Kleine Schleichwerbung für eine Berliner Kapelle.

Berliner Herbstimpression mit Geometriestudie, Abendsonne und Schatten.

Berliner Herbstimpression mit Geometriestudie, Abendsonne und Schatten.

Sonnenuntergang schräg hinter der Kulturbrauerei.

Sonnenuntergang schräg hinter der Kulturbrauerei.

Die Sonne verschwand hinter der Sredzkistraße.

Die Sonne verschwand hinter der Sredzkistraße.

Während Berlin-Profitourist Socke regeneriert ...

Während Berlin-Profitourist Socke regeneriert …

... gucken wir uns nächtliche Farben an. Ob dies nun zum Festival of Lights gehört, das wissen wir nicht.

… gucken wir uns nächtliche Farben an. Ob dies nun zum Festival of Lights gehört, das wissen wir nicht.

Wir können auch „Ziemlich beste Freunde“ empfehlen!

Am nächsten Morgen - die Schatten der Geometriestudie stehen anders.

Am nächsten Morgen – die Schatten der Geometriestudie stehen anders.

Blick aus Penthouse-Wohnung aufwärts.

Blick aus Penthouse-Wohnung aufwärts.

Auch der Blick nach unten beweist: die Herbstsonne lässt sich nicht lumpen.

Auch der Blick nach unten beweist: die Herbstsonne lässt sich nicht lumpen.

Und dieser dicke Hecht kam mir gerade recht.

Und dieser dicke Hecht kam mir gerade recht.
(Nachdem wir doch im Müritzeum, s. dort, keinen zu sehen bekamen.)

Schicker Barsch.

Schicker Barsch.

Und draussen vor der Tür - jede Menge Geld, nee, Koi.

Und draussen vor der Tür – jede Menge Geld, nee, Koi.

Immer noch die selben Koi, anders arrangiert.

Immer noch die selben Koi, anders arrangiert.

Abwechslungsreiches Wasserspiel.

Abwechslungsreiches Wasserspiel.

Und oben drüber - Herbstonne und Gedächtniskirche.

Und oben drüber – Herbstsonne und Gedächtniskirche.

Das war mal wieder Spitze – Berlin, auf Wiedersehen!

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Der Teutoburger Wald und das südöstlich angrenzende Eggegebirge sind eine Reise wert.

Hermannsblick heisst unserer Unterkunft - zu Recht.

Hermannsblick heisst unserer Unterkunft – zu Recht.

IMG_5054 - der Hermann im Morgenlicht

Das also ist er, beschienen von der Morgensonne – der Hermann.

Ist der groß, Mann!

Ist der groß, Mann!

Wenn man einmal dort ist, sollte man das für Deutschland gar nicht so häufige Zusammentreffen (bzw. die Wasserscheide) dreier großer Flusssysteme besuchen – symbolisiert durch den Dreiflussstein. Hier treffen sich die Einzugsgebiete von Rhein, Ems und Weser.

Der Dreiflussstein im Teutoburger Wald - hier in der Rhein-Perspektive.

Der Dreiflussstein im Teutoburger Wald – hier in der Rhein-Perspektive.

Die Weser-Perspektive, da komme ich her, Fürstentum Waldeck.

Die Weser-Perspektive, da komme ich her, Fürstentum Waldeck.

Sonnenuntergang mit Pferd.

Sonnenuntergang mit Pferd.

Wer mehr über die Gewässer in und um Detmold herum lesen möchte, guckt zum Beispiel hier.

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Korbach, sieht alles ganz normal aus - St. Kilian hinter Fachwerkhaus im Morgenlicht.

Korbach, sieht alles ganz normal aus – St. Kilian hinter Fachwerkhaus im Morgenlicht.

In Korbach geht`s rund - Kreisel mit St. Nikolai im Hintergrund.

In Korbach geht`s rund – Kreisel mit St. Nikolai im Hintergrund.

Und es geht weiter rund. Aber was ist das - maritimes Blau mittendrin?

Und es geht weiter rund. Aber was ist das – maritimes Blau mittendrin?

Ist dieses blau-weisse Gescherbsel nun Planer- oder Architekten-Wahn? Erinnerungsfetzen an die historische Hansestadt - mit Fischen drin ... - Vor ein paar Tagen sollen hier noch Delfine gestanden haben. Irre!

Ist dieses blau-weisse Gescherbsel nun Planer- oder Architekten-Wahn? Erinnerungsfetzen an die historische Hansestadt – mit Fischen drin … – Vor ein paar Tagen sollen hier noch Delfine gestanden haben. Irre!

Immerhin - nebendran wird die Kuhbach (ja, das heisst hier "die") restauriert. Aus ihrem Betonbett befreit bietet sie jetzt auch Hochwasser Einstau- und Aufhalteraum.

Immerhin – nebendran wird die Kuhbach (ja, das heisst hier „die“) restauriert. Aus ihrem Betonbett befreit bietet sie jetzt auch für Hochwasser Einstau- und Aufhalteraum.

Eine Bewertung hebe ich mir mal für spätere Besuche auf, wenn alles aus der Baustellenphase herausgewachsen ist (?).

Eine Bewertung hebe ich mir mal für spätere Besuche auf, wenn alles aus der Baustellenphase herausgewachsen ist (?).

Blick zurück - jedenfalls scheint auch hier weniger der Gewässerfachmann als Architekten-Wahn gefragt gewesen zu sein. Was ist das - mediterranes Flair in Aussicht? - Wie gesagt, ich bin gespannt auf den nächsten Besuch.

Blick zurück – jedenfalls scheint auch hier weniger der Gewässerfachmann als Architekten-Wahn gefragt gewesen zu sein. Was ist das – mediterranes Flair in Aussicht? – Wie gesagt, ich bin gespannt auf den nächsten Besuch.

Auf jeden Fall gehört ein Fußweg nicht auf die Kante einer Gewässerböschung, Mindestkenntnis sollte schon vorausgesetzt werden können. Und wenn der Platz nicht reicht …

Sauber! - Heisses Pflaster Korbach.

Sauber! – Heisses Pflaster Korbach.

Ich bin begeistert! Endlich eine Kommune, die – wenn schon ein Bisschen „Unkraut“ nicht akzeptiert ist – eine akzeptable Methode zur Beseitigung einsetzt. Hier nochmal für alle, die weder die Gebrauchsanweisung noch die Hinweise beim Internet-Kauf von Roundup (Glyphosat, Totalherbizid) lesen: Die Anwendung von Giften auf nicht gärtnerisch oder landwirtschaftlich genutzten Flächen ist bei empfindlicher Strafe verboten. Wege und Plätze gehören dazu.

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Nach dem hervorragenden Bildungsurlaub 2012 habe ich eine Reise gen Süden genutzt, dem Westrand des Nationalparks Kellerwald einen Besuch abzustatten.

Südwestecke des Edersees - Nationalparkzentrum und Einstieg z.B. in den Urwaldsteig.

Südwestecke des Edersees – Nationalparkzentrum und Einstieg z.B. in den Urwaldsteig.

Die Karte hatte mir berichtet, dass eine Rundwanderung um das Elsebachtal bei Schmittlotheim trotz vollen Terminkalenders noch gut möglich wäre.

Ein ökologischer Lehrpfad erwartet die Wanderer. Um 40 Tafeln erläutern umfassend Besonderheiten.

Ein ökologischer Lehrpfad erwartet die Wanderer. Um 40 Tafeln erläutern umfassend Besonderheiten.

Mal sehen, ob die Wanderung auch beantwortet, warum der Elsebach Richtung Schmittlotheim trocken ist.

Mal sehen, ob die Wanderung auch beantwortet, warum der Elsebach Richtung Schmittlotheim trocken ist.

„Das ist doch simpel. Es hat lange nicht geregnet. Und der Schnee ist am Ende des vorigen Winters großenteils verdunstet statt versickert“. – Wenn das mal alles ist …

Keine Angst, im Kellerwald verloren zu gehen: die Pfade sind gut ausgeschildert.

Keine Angst, im Kellerwald verloren zu gehen: die Pfade sind gut ausgeschildert.

Auf gut begehbarem Waldweg startet die Tour.

Auf gut begehbarem Waldweg startet die Tour.

Nicht nur Natur, auch Historie säumt den Weg: Hute- oder Schneitelbuche als Zeugin der Vergangenheit.

Nicht nur Natur, auch Historie säumt den Weg: Hute- oder Schneitelbuche als Zeugin der Vergangenheit.

Der Aufstieg verläuft neben dem V-förmigen Tal entlang Wiesen und vielfältigem Wald. Hinten links ist eine Borkenkäfer-Aktionsfläche zu erkennen.

Der Aufstieg verläuft neben dem V-förmigen Tal entlang Wiesen und vielfältigem Wald. Hinten links ist eine Borkenkäfer-Aktionsfläche zu erkennen.

Wald darf im Nationalpark werden und vergehen - und wieder werden ...

Wald darf im Nationalpark werden und vergehen – und wieder werden …

Wurzelteller frisch gestürzter Bäume bieten völlig neuen, lange Zeit hier unbekannten Lebensraum.

Wurzelteller frisch gestürzter Bäume bieten völlig neuen, lange Zeit hier unbekannten Lebensraum.

Und schon bald ist aus einem solchen Wurzelteller eine eigene, kleine Landschaft entstanden.

Und schon bald ist aus einem solchen Wurzelteller eine eigene, kleine Landschaft entstanden.

Erstaunlich / erschreckend - ob auf Hiebflächen oder im hellen "Borkenkäferwald" - das Drüsige Springkraut steht hier bis in höchste Höhen (war das ein Imker!?) und besiedelt Hänge flächenhaft.

Erstaunlich / erschreckend – ob auf Hiebflächen oder im hellen „Borkenkäferwald“ – das Drüsige Springkraut steht hier bis in höchste Höhen (war das ein Imker!?) und besiedelt Hänge flächenhaft.

Für meine Reise hatte ich nur gute Schuhe und Hosen mit, da konnte ich leider den – feuchteren und steileren – Teil des Rundweges entlang der Elsebachquellen nicht erkunden. Das kam allerdings meiner Zeitknappheit zugute.

Am oberen Ende des Rundwanderweges angekommen - die Sonne scheint.

Am oberen Ende des Rundwanderweges angekommen – die Sonne scheint.

Pfeifengras in Reinkultur - mal nachschlagen, es wurde früher genutzt. - Nein, es pfeift nicht!

Pfeifengras in Reinkultur – mal nachschlagen, es wurde früher genutzt. – Nein, es pfeift nicht!

Es geht zurück, bergab nach Schmittlotheim.

Es geht zurück, bergab nach Schmittlotheim.

Blick nach links, den Hang runter - Buchenwald geht steil in feuchten Bachauwald über.

Blick nach links, den Hang runter – Buchenwald geht steil in feuchten Bachauwald über.

Blick hangaufwärts nach rechts - Borkenkäferfichtenwald wird grün unterwachsen. Es startet wie so oft mit Him- und anderen Beeren. Hummeln, Bienen, Vögel und viele mehr freut`s.

Blick hangaufwärts nach rechts – Borkenkäferfichtenwald wird grün unterwachsen. Es startet wie so oft mit Him- und anderen Beeren. Hummeln, Bienen, Vögel und viele mehr freut`s.

Oh, Stahl und Beton im Tale ... - eine Wasserfassung. Hier wird also dem Quellbach Nennenswertes seiner Lebenskraft genommen.

Oh, Stahl und Beton im Tale … – eine Wasserfassung. Hier wird also dem Quellbach Nennenswertes seiner Lebenskraft genommen.

Wir lernen, nicht das Gewässer, die Wassergewinnung wird geschützt - oder? Auf jeden Fall macht Wasser sparen Sinn, wenn Natur und Umwelt halbwegs intakt bleiben sollen.

Wir lernen, nicht das Gewässer, die Wassergewinnung wird geschützt – oder?
Auf jeden Fall macht Wasser sparen Sinn, wenn Natur und Umwelt halbwegs intakt bleiben sollen.

Und immer wieder Werden und Vergehen im vielfältig sich entwickelnden Wald.

Und immer wieder Werden und Vergehen im vielfältig sich entwickelnden Wald.

Bruch-Nadelbaum vor alten Hainbuchen.

Bruch-Nadelbaum vor alten Hainbuchen.

Besonnte Freiflächen locken Schmetterlinge mit Dost. Besonnte Freiflächen locken Schmetterlinge mit Dost.

Besonnte Freiflächen locken Schmetterlinge mit Dost.

Den Kaisermantel bekomme ich nicht so oft zu Gesicht.

Den Kaisermantel bekomme ich nicht so oft zu Gesicht.

Weiter geht`s berab, am Hang wohnen Hollen, so wurde uns in der Volksschule erzählt. Dies ist wohl ein Eingang zu ihrer Behausung.

Weiter geht`s berab, am Hang wohnen Hollen, so wurde uns in der Volksschule erzählt. Dies ist wohl ein Eingang zu ihrer Behausung.

Ob nun Hollen oder wer - reinkletternd und rausrutschend scheint hier jedenfalls allerhand Getier zu hausen.

Ob nun Hollen oder wer – reinkletternd und rausrutschend scheint hier jedenfalls allerhand Getier zu hausen.

Grauwacke - eins der häufigeren Gesteine hier. Das Erläuterungsschild erzählt von uralten Meeren, deren Sedimente sich schichtweise ablagerten und später schräg gestellt wurden. Der Berg ist also Meeresgrund.

Grauwacke – eins der häufigeren Gesteine hier. Das Erläuterungsschild erzählt von uralten Meeren, deren Sedimente sich schichtweise ablagerten und später schräg gestellt wurden. Der Berg ist also Meeresgrund.

Kurz vor dem Ausgangspunkt der Wanderung - ein direkt vom Bach durchflossener Waldteich. Solch Wärmesammler sorgt im Sommer für effektives Verdunsten des Bisschen verbliebenen Quellwassers.

Kurz vor dem Ausgangspunkt der Wanderung – ein direkt vom Bach durchflossener Waldteich. Solch Wärmesammler sorgt im Sommer für effektives Verdunsten des Bisschen verbliebenen Quellwassers. Generell (zer)stört die Temperaturänderung allein bereits das „Kontinuum Fließgewässer“.

Hier findet der Wanderer gute Rastmöglichkeit, neben überdachten Sitzen und Tischen auch eine Freiküche.

Hier findet der Wanderer gute Rastmöglichkeit, neben überdachten Sitzen und Tischen auch eine Freiküche.

Am Ausgangspunkt des Ökologischen Bachlehrpfads wird gezeigt, wie man nicht mit Bächen umgehen soll: gepflastert aufheizen, versickern, ins Rohr stürzen lassen. - Leider weist auf all dies die Info nicht hin.

Am Ausgangspunkt des Ökologischen Bachlehrpfads wird gezeigt, wie man nicht mit Bächen umgehen soll: gepflastert aufheizen, versickern, ins Rohr stürzen lassen. – Leider weist auf all dies die Info nicht hin.

Mit Blick auf spätsommerliche Weidenröschenflur steige ich ins Auto und fahre zurück nach Korbach.

Mit Blick auf spätsommerliche Weidenröschenflur steige ich ins Auto und fahre zurück nach Korbach.

Der Tag war gut!

Der Tag war gut!

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Tagelang auch im Norddeutschen Tiefland Temperaturen über 30 Grad Celsius – Ferienstimmung im Freibad, kilometerlange Staus auf den Straßen Richtung Ostseestrände …

Wer jetzt noch Wasser verplempert, gar im prallen Sonnenlicht, sollte 10fache Wasserpreise zahlen.

Anpassungsmaßnahmen nicht nur wegen des Klimawandels, sondern auch grundsätzlich wegen gesundheitsschädlich entwickelter oder gar geplanter Stadtbereiche (! „Backofen“ !) ohne Baum und Strauch (Schatten, Verdunstungskälte) stehen aus. Was zu tun wäre, ist lange klar.

Da fällt mir ein, dass ich vom Waren-Urlaub (ein wahrer Urlaub!) noch etwas zu berichten habe, vgl. Beiträge vom 1. und 25. Mai.

Mir kommen kühle Gedanken.

Wohl selten habe ich so viele beeindruckende Quellen und Quellbäche auf kurzer Strecke gesehen wie am Ostufer des Torgelower Sees. Ein paar Eindrücke dazu folgen hier.

Mensch und Hund auf dem Weg zum Ostufer des Torgelower See - Frühlingsblüher im April-Mischwald auf Moräne.

Mensch und Hund auf dem Weg zum Ostufer des Torgelower See – Frühlingsblüher im April-Mischwald auf Moräne.

Blick von der Moränenkante auf den See - ein eiskalter Wind pfeift uns um die Ohren.

Blick von der Moränenkante auf den See – ein eiskalter Wind pfeift uns um die Ohren. Wir sind passend angezogen.

Da stürzt Wasser aus dem Hang. Mal näher angucken.

Da stürzt Wasser aus dem Hang. Mal näher angucken.

Glasklares Quellwasser stürzt über Eisen-Wasserfälle. Intensiver Quellwasser-Luftaustausch lässt das vorher gelöst enthaltene Eisen schnell als Bodenbestandteil ausfallen.

Glasklares Quellwasser stürzt über Eisen-Wasserfälle. Intensiver Quellwasser-Luftaustausch lässt das vorher gelöst enthaltene Eisen schnell als Bodenbestandteil ausfallen.

Da ist ja auch die Quelle - eine Topfquelle mit vielen kleinen turbulenten Austritten des Quellwassers in einem "Topf".

Da ist ja auch die Quelle – eine Topfquelle mit vielen kleinen turbulenten Austritten des Quellwassers in einem „Topf“.

Detail der Topfquelle am Torgelower See - fortwährend ist der Sand in den Quellaustritten in Bewegung. Noch ist das Eisen im Sauerstoff-freien Wasser gelöst und unsichtbar - schon am Rand ist das Wasser belüftet, das Eisen nimmt Ockerfarbe an.

Detail der Topfquelle am Torgelower See – fortwährend ist der Sand in den Quellaustritten in Bewegung. Noch ist das Eisen im Sauerstoff-freien Wasser gelöst und unsichtbar – schon am Rand ist das Wasser belüftet, das Eisen nimmt Ocker(Rost-)farbe an.

So etwas kennen wir doch aus wohnortnahem Gefilde – die Topfquelle bei Bötersheim, Este-Einzugsgebiet.

Da fließt schon der nächste Quellbach - im V-Tal durch die Moräne.

Da fließt schon der nächste Quellbach – im V-Tal durch die Moräne.

Laukötter bietet so treffliche Beschreibungen zu Quellen und ihren Bächen.

Schon bald erreicht der V-Tal-Bach über ein sumpfiges Gelände mit Wassereinstau seine Mündung in den Torgelower See.

Schon bald erreicht der V-Tal-Bach über ein sumpfiges Gelände mit Wassereinstau seine Mündung in den Torgelower See.

Oh, diese V-Täler!!! - Mensch und Hund kraxeln, überwinden Höhen und Tiefen.

Oh, diese V-Täler!!! – Mensch und Hund kraxeln, überwinden Höhen und Tiefen. – In der Tat, das Norddeutsche Tiefland ist nicht überall flach.

Wer hier dauerhaft anwesend sein will, entwickelt seine eigene Standfestigkeit.

Wer hier dauerhaft anwesend sein will, entwickelt seine eigene Standfestigkeit.

Und noch ein Quellbach! Eher unscheinbar sickert er aus dem Waldboden hervor.

Und noch ein Quellbach! Eher unscheinbar sickert er aus dem Waldboden hervor.

Nach wenigen hundert Metern mündet er in den Torgelower See.

Nach wenigen hundert Metern mündet er in den Torgelower See.

Diese unscheinbaren, hier kurzen Bäche und ihre Quellen weisen eine ganz besondere Lebewelt auf. Ich überlasse es den Interessierten, sich in dieser Sache ggf. weiter zu informieren.

Es wird ja behauptet, es gäbe Wasserverkäufer, die „im Berg“ einen „schädlichen Wasserdruck“ sehen, den es abzubauen gelte.  Ja, in dieser Betrachtung sind es dann „Löcher im Berg“, die diese Aufgabe von Natur aus übernehmen. – So kann man Quellen auch sehen – und / oder sie und ihre Lebewelt durch Wasserentnahme vernichten.

Auf dem Rückweg erinnern uns Findlinge daran, dass der Bach aus / auf Moräne natürlich ein Stein-/Kiesbach ist. - Achten Sie mal auf Orts- und Gewässerbezeichnungen. Die Altvorderen haben oft von solchen Begriffen Gebrauch gemacht - hatten wohl (Beobachtungsgabe und) Grund dazu.

Auf dem Rückweg erinnern uns Findlinge daran, dass der Bach aus / auf Moräne natürlich ein Stein-/Kiesbach ist. – Achten Sie mal auf Orts- und Gewässerbezeichnungen. Die Altvorderen haben oft von solchen Begriffen Gebrauch gemacht – hatten wohl (Beobachtungsgabe und) Grund dazu.

Abschiedsgruß aus der Botanik - ich behaupte mal, da wir im Wald sind, dass dieser Frühblüher aus der Lilienfamilie ein Wald-Gelbstern ist.

Abschiedsgruß aus der Botanik – ich behaupte mal, da wir im Wald sind, dass dieser Frühblüher aus der Lilienfamilie ein Wald-Gelbstern ist.

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Wir hatten schon im Vorjahr mit der Idee geliebäugelt, 2013 eine Tour auf der Elbinsel Wilhelmsburg zu machen – wir trafen „alte Insulaner“ auf unserem Betriebsausflug zum Fischpass Geesthacht, s. Bericht vom 10. Juni 2012. Was lag also näher, als per Rad ein paar Anlaufpunkte der IBA anzusteuern. Sternförmig kamen wir zusammen.

Mit dem Rad am S-Bahnhof Veddel / Ballinstadt angekommen. Das Logo der IBA wird von einem verspäteten S-Bahnnutzer perfekt nachgeahmt.

Mit dem Rad am S-Bahnhof Veddel / Ballinstadt angekommen. Das Logo der IBA wird von einem verspäteten S-Bahnnutzer perfekt nachgeahmt.

Erstmal orientieren - wohin soll ich rüberkommen? Zum Industriekonzentrat, das ganz Hamburg östlich jahrzehntelang mit Arsen würzte?

Erstmal orientieren – wohin soll ich rüberkommen? Zum Industriekonzentrat, das ganz Hamburg östlich jahrzehntelang mit Arsen würzte?

Komischer Anblick, das! Das IBA-Dock, Info-Station Nr. 1, mit Industrieschornsteinen?

Komischer Anblick, das! Das IBA-Dock, Info-Station Nr. 1, mit Industrieschornsteinen?

Bunt ist`s, das Gründach auf einem Pontonhäuschen. Ein schlauer Rabe findet Nutzbares.

Bunt ist`s, das Gründach auf einem Pontonhäuschen. Ein schlauer Rabe findet Nutzbares.

Also rein ins IBA-Dock.

Also rein ins IBA-Dock.

Nach schnellem Überfliegen der Informationen nutze ich, da gerade Ebbe ist, die Zeit für einen Blick auf das Süßwasserwatt  - mitten im Hafengebiet mit seinen Kanälen.

Nach schnellem Überfliegen der Informationen nutze ich, da gerade Ebbe ist, die Zeit für einen Blick auf das Süßwasserwatt – mitten im Hafengebiet mit seinen Kanälen.

Das Süßwasserwatt, mitten in der Stadt, hat sich die Stadt selbst verursacht, indem die immer tieferen Baggerungen des Schifffahrtsweges Elbe über mehr als 100 km von der Küste bis Hamburg jeweils ein zunehmendes Absinken des Tideniedrigwassers verursachten. Jeder gebaggerte Meter Mehr-Tiefe bringt also weniger als einen Meter nutzbarer Tiefe, aber Entwässerungsverlust – für die Elbe und für die benachbarten Naturräume, sie laufen leer(er).

Wir radeln durch Georgswerder - der Energieberg (früher hiess der "Müllberg") ist unser Ziel.

Wir radeln durch Georgswerder – der Energieberg (früher hiess der „Müllberg“) ist unser Ziel.

Wie schön, dass es in Hamburg noch Bäume gibt. Lichter Schatten erfreut Radler, Fußgänger, Tier- und Pflanzenwelt - und ist ein guter Beitrag zur Folgenminderung im Klimawandel.

Wie schön, dass es in Hamburg noch Bäume gibt. Lichter Schatten erfreut Radler, Fußgänger, Tier- und Pflanzenwelt – und ist ein guter Beitrag zur Folgenminderung im Klimawandel.

Angekommen - wir wollen hoch hinaus, dorthin, wo das Windrad (es ist nicht allein) steht.

Angekommen – wir wollen hoch hinaus, dorthin, wo das Windrad (es ist nicht allein) steht.

Uuups, ein Beispiel von Translokation? Bin ich auf einmal am Pumpspeicherbecken Waldeck II, hoch über dem Edersee ?

Uuups, ein Beispiel von Translokation? Bin ich auf einmal am Pumpspeicherbecken Waldeck II, hoch über dem Edersee ?

Pumpspeicherwerk Waldeck II, Erinnerungen an den Bildungsurlaub „Nationalpark Kellerwald“ tauchen auf.

Aaah, wir sind doch noch in Hamburg (der kleine Aussetzer ist wohl der Sonneneinstrahlung geschuldet). Der Höhenrundweg auf dem Energieberg gibt weite Einblicke über die Stadt.

Aaah, wir sind doch noch in Hamburg (der kleine Aussetzer ist wohl der Sonneneinstrahlung geschuldet). Der Höhenrundweg auf dem Energieberg gibt weite Einblicke über die Stadt.

Nach oben hat jeder Besucher freien Blick, an Kinder haben die Planer aber wohl nicht gedacht - höchstens aus Sicherheitsgründen, die Seitenwände des Rundwegs sind dicht.

Nach oben hat jeder Besucher freien Blick, an Kinder haben die Planer aber wohl nicht gedacht – höchstens aus Sicherheitsgründen, die Seitenwände des Rundwegs sind dicht.

Aber die Natur bahnt sich ihren Weg ...

Aber die Natur bahnt sich ihren Weg …

Sicher sind die hohen (wir sind alle nicht klein) Seitenwände - Kinder sehen aber gar nix.

Sicher sind die hohen (wir sind alle nicht klein) Seitenwände – Kinder sehen aber gar nix.

Boaahh, ey! Bei strammem Ostwind stehen wir mitten ("auf Augenhöhe", wie die Politiker heutzutage sagen) in der Abgasfahne Hamburger Großindustrie.

Boaahh, ey! Bei strammem Ostwind stehen wir mitten („auf Augenhöhe“, wie die Politiker heutzutage sagen) in der Abgasfahne Hamburger Großindustrie. – Dass man davon nichts sieht, sondern es „nur“ auf Nasen- und Rachenschleimhaut heftig spürt, macht das Ganze nicht besser.

Wir sind rundrum – also weg hier.

Wir gehen - eine Führung mit internationalen Gästen hat den Berg erklommen. Falls es sich um Chinesen handelt, die werden vor der Abgasfahne sicher nicht erschrecken.

Wir gehen – eine Führung mit internationalen Gästen hat den Berg erklommen. Falls es sich um Chinesen handelt, die werden vor der Abgasfahne sicher nicht erschrecken.

Nach kurzer Pause am und im Infozentrum des Energiebergs geht es radelnd weiter.

Nach kurzer Pause am und im Infozentrum des Energiebergs geht es radelnd weiter.

Ich gönne mir eine Natur-Tour entlang dem NSG Rhee, einem abgedeichten Auwaldrest, der früher ein Tideauenwald war.

Ich gönne mir eine Natur-Tour entlang dem NSG Rhee, einem abgedeichten Auwaldrest, der früher ein Tideauenwald war.

Am Elbdeich angekommen - hier brummt das Leben einer Großbaustelle.

Am Elbdeich angekommen – hier brummt das Leben einer Großbaustelle.

Die anderen haben den urbanen Weg durch Kirchdorf gewählt. Jetzt gucken wir uns an, was da gebaut wird.

Die anderen haben den urbanen Weg durch Kirchdorf gewählt. Deichanstieg – jetzt gucken wir uns an, was da gebaut wird.

Auf 40 ha wird hier der Elbe wieder Raum gegeben inklusive Tidegeschehen. Ein Naturparadies darf sich wieder entwickeln.

Auf 40 ha wird hier der Elbe wieder Raum gegeben inklusive Tidegeschehen. Ein Naturparadies darf sich wieder entwickeln.

Gemessen an der (einzigen !) Elbe-Rückdeichung Lenzen mit 400 ha (Film dazu, startet in der Sendung ab Minute 11:30) ist dies flächenbezogen zwar ein Klacks, aber immerhin – auch so eine Großbaustelle. Abgeräumt wird ein ehemaliges Schlickspülfeld, das jahrzehntelang landwirtschaftlich genutzt wurde. Als in den 1970/80ern erkannt wurde, dass die Schadstoffe des Schlicks im sich verändernden Boden in die (Lebens- und Futtermittel-)Pflanzen gelangten, wurde diese unzuträgliche Praxis sofort eingestellt. – Mit Freude sehe ich diese Baustelle, ist sie doch letztlich eins der vielen, in Realität umgesetzten Ergebnisse des Baggergutuntersuchungsprogramms . (Der frühere barrierefreie Link ist offenbar copyright-Verfolgern zum Opfer gefallen – beim jetzigen Link muss man sich anmelden, um die Originalveröffentlichung kostenlos herunter laden zu können.)

Dass hier im entstehenden Flachwasserbereich nicht Sukzession Richtung Tide-Auwald dominieren wird, sondern vorgesehen ist, regelhaft Sedimente zu baggern und in die Norderelbe zu schmeissen, kommentiere ich hier nicht. Es gibt genug Literatur dazu.

Einen guten Überblick über die Fläche und ihr Umfeld erhalten wir an der Deichbude Götjensort, der gemeinsamen Ideenumsetzung von Bau und Information.

Die Deichbude Götjensort, eine gute Idee zur Informationsvermittlung. Wir treffen eine Studentengruppe aus Hannover - viele Landschaftsarchitekten aus vielen Unis lernen hier viel.

Die Deichbude Götjensort, eine gute Idee zur Informationsvermittlung. Wir treffen eine Studentengruppe aus Hannover – viele Landschaftsarchitekten aus vielen Unis lernen hier viel.

Woher kommen wir? Wohin radeln wir?

Woher kommen wir? Wohin radeln wir?

Erstes Essen trifft ein. Rückwirkend betrachtet: Dank an die Finder des Restaurants, das war ein ausgezeichnetes Suchergebnis!

Erstes Essen trifft ein. Rückwirkend betrachtet: Dank an die Finder des Restaurants, das war ein ausgezeichnetes Suchergebnis!

Frisch gestärkt geht`s weiter - durch`s grüne Wilhelmsburg.

Frisch gestärkt geht`s weiter – durch`s (hier türkis-)grüne Wilhelmsburg.

Der Veringkanal ist unser nächstes Ziel.

Der Veringkanal ist unser nächstes Ziel.

Nicht nur zu sehen, auch zu lesen: Christo was here.

Nicht nur zu sehen, auch zu lesen: Christo was here.

Man darf gespannt sein, wie sich diese ehemalige Industriehochburg über die heutige weitgehende Brache, z.T. fast Idylle, entwickelt - bzw. von Stadtplanern und Gremien entwickelt werden wird.

Man darf gespannt sein, wie sich diese ehemalige Industriehochburg über die heutige weitgehende Brache, z.T. fast Idylle, entwickelt – bzw. von Stadtplanern und Gremien entwickelt werden wird.

Der Energiebunker wird mein letztes Ziel mit der Gruppe sein.

Der Energiebunker wird mein letztes Ziel mit der Gruppe sein.

Die Historie des Gebäudes und der Zeit seiner Entstehung wird plastisch erläutert.

Die Historie des Gebäudes und der Zeit seiner Entstehung wird plastisch erläutert.

Oben drauf hat man einen phantastischen Blick rundum - hier die Westhäfen mit ihren in China gebastelten Riesen-Containerkränen. Was Subvention und Transportsubvention so alles zu Wege kriegt.

Oben drauf hat man einen phantastischen Blick rundum – hier die skyline der Westhäfen mit ihren in China gebastelten Riesen-Containerkränen. Was Subvention und Transportsubvention so alles zu Wege kriegt.

Blick nach Norden über das grüne Wilhelmsburg.

Blick nach Norden über das grüne Wilhelmsburg.

Kurze Pause - ich verabschiede mich.

Kurze Pause – ich verabschiede mich.

Auf dem Rückweg zum S-Bahnhof Wilhelmsburg radele unter anderem an jüngst erstellten Gewässern vorbei. - Man glaubt es nicht, was auch in Zeiten der Wasserrahmenrichtlinie noch angerichtet wird. - Aber das Institut für Hydrobiologie und Fischereiwissenschaft der Universität Hamburg ist sicher nicht ohne Grund ausgetrocknet worden.

Auf dem Rückweg zum S-Bahnhof Wilhelmsburg radele unter anderem an jüngst erstellten Gewässern vorbei. – Man glaubt es nicht, was auch in Zeiten der Wasserrahmenrichtlinie noch angerichtet wird. – Aber das Institut für Hydrobiologie und Fischereiwissenschaft der Universität Hamburg ist sicher nicht ohne Grund ausgetrocknet worden – störende Kritikaster sind nicht erwünscht. (Und da spricht man davon, dass die MINT-Fächer in der Schule gestärkt werden müssen, da uns Fachleute fehlen …)

Uns allen jedenfalls hat der Betriebsausflug gut gefallen – einige haben schon die nächste Radtour nach Wilhelmsburg geplant. Es gibt hier noch viel mehr zu sehen.

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Im Beitrag vom 3. Juni 2012 ist eine kleine Fischkunde (und Begleitendes) aufgeführt. 2013 waren die Senioren des ASV Harburg-Wilhelmsburg zum 9. Juni eingeladen. An der Summe von über 1.000 Teilnehmer-Lebensjahren und einem durchschnittlichen Teilnehmeralter von 74 Jahren kann man einmal mehr ablesen, dass Aktivität in der Natur munter erhält. Die Fotoabfolge gibt einen kleinen Eindruck.

Nachdem das Angeln um 7 Uhr begann, muss auch der Letzte um 12 Uhr einpacken. Nach trockener Frische am Morgen ist es inzwischen sonnig-warm.

Nachdem das Angeln um 7 Uhr begann, muss auch der Letzte um 12 Uhr einpacken. Nach trockener Frische am Morgen ist es inzwischen sonnig-warm.

Alle möglichen Silberlinge waren das Hauptziel - hier die mit den roten Augen.

Alle möglichen Silberlinge waren das Hauptziel – hier die mit den roten Augen.

Eine kleine Fischkunde über etliche aus der Karpfenfamilie (im Sprachgebrauch Deutschlands „Weissfische“ – nicht zu verwechseln mit dem amerikanischen Sprachgebrauch „whitefish“, der meist Coregoniden meint, weltweit alles mögliche Andere …) habe ich im Bericht über das Müritzeum, Waren, gegeben – einfach mal beim Datum 25. Mai 2013 nachsehen.

Der schönste goldene Fisch ragte von Durchmesser und Gewicht heraus.

Der schönste goldene Fisch ragte von Durchmesser und Gewicht heraus.

Hier ein nicht zu verachtender Goldgrüner.

Hier ein nicht zu verachtender Goldgrüner.

Überraschung - ein an den Silberlingen interessierter Grüner verbiss sich dermaßen in einen Fang, dass auch er an Land kam.

Überraschung – ein an den Silberlingen interessierter Grüner verbiss sich dermaßen in einen Fang, dass auch er an Land kam.

Nach so vielen Erlebnissen an frischer Luft wird natürlich ordentlich gegessen - hier die Gräten von "Rippchen satt".

Nach so vielen Erlebnissen an frischer Luft wird natürlich ordentlich gegessen – hier die Gräten von „Rippchen satt“.

Zufrieden nach der Speisung, auf zu neuen Taten!

Zufrieden nach der Speisung, auf zu neuen Taten!

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Natur og Miljø 2013„, die große jährliche Umweltkonferenz Dänemarks fand wieder in Nyborg, Fünen, statt. Sie wird getragen von KTC , der Kommunaltechnischen Chefvereinigung und EnviNa, dem Verein der Umwelt-, Planungs- und Naturmitarbeiter der öffentlichen Verwaltung.

Die Veranstaltung fand statt in Nyborg Strand, einem empfehlenswerten Hotel-, Restaurant- und Kongresszentrum.

Die Veranstaltung fand statt in Nyborg Strand, einem empfehlenswerten Hotel-, Restaurant- und Kongresszentrum.

Was ist eigentlich das Problem? Sind wir der Komplexität des Naturgeschehens überhaupt halbwegs gewachsen? Werden politische Entscheidungen, wird Handeln auf soliden Grundlagen aufgebaut?

Was ist eigentlich das Problem? Sind wir der Komplexität des Naturgeschehens überhaupt halbwegs gewachsen? Werden politische Entscheidungen, wird Handeln auf soliden Grundlagen aufgebaut?

Im Plenum folgten 600 aufmerksame Teilnehmer den Ausführungen der Referenten. Die fachlichen Teilstränge waren durchweg gut besucht, die Diskussionen interessant und fruchtbar.

Im Plenum folgten 600 aufmerksame Teilnehmer den Ausführungen der Referenten. Die fachlichen Teilstränge waren durchweg gut besucht, die Diskussionen interessant und fruchtbar.

Inzwischen stehen die Vorträge im Internet – nicht erschrecken, ist alles auf Dänisch. War ja auch eine dänische Konferenz!

Mein Vortrag über Gewässerrestaurieren im Norddeutschen Tiefland steht da allerdings in English – kann also auch von allen, die nicht des Dänischen mächtig sind, gelesen und vielleicht nachvollzogen werden. Die Zuhörer und der Referent Tent waren gleichermaßen überrascht, dass der Vortrag (als „wohl dreisprachig“ angekündigt) zu 95 % auf Dänisch, zu 3 % English und 2 % Deutsch gehalten wurde. Wieder ein Experiment gelungen …

Im Hotel gibt es aber auch unabhängig von solch Konferenzen Überraschendes zu sehen.

Im Hotel gibt es aber auch unabhängig von solch Konferenzen Überraschendes zu sehen.

Alles rundum prima - hier mein kleines Geburtstagsessen (das Steak vom Vorabend zeige ich mal nicht, um nicht zu viel Wasser im Mund zusammenlaufen zu lassen).

Alles rundum prima – hier mein kleines abendliches Geburtstagsessen, eine Auswahl Heringsspezialitäten (das Steak vom Vorabend zeige ich mal nicht, um nicht zu viel Wasser im Mund zusammenlaufen zu lassen).

Für den Fall, dass es draussen mal nicht so aussieht, zeigen Fotos, was den Touristen (oder was der Tourist ?) hier erwartet.

Für den Fall, dass es draussen mal nicht so aussieht, zeigen Fotos, was den Touristen (oder was der Tourist ?) hier erwartet.

Gruß von Fünens Ostküste, querab der Storebeltbrücke.

Gruß von Fünens Ostküste, querab der Storebeltbrücke.

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Ein Übersichtsbeitrag über unseren Frühjahrsurlaub in Waren (Müritz) kündigte am 1. Mai ein paar Folgebeiträge an. Hier ist der erste.

Wir haben das Müritzeum besucht - das lohnt sich.

Wir haben das Müritzeum besucht – das lohnt sich.

Lernobjekt Weide im Aussengelände - Wurzelhalt, Stamm als Laufstrecke, Äste als Gewässer- und Luftlebensraum struktur.

Lernobjekt Weide im Aussengelände – Wurzelhalt, Stamm als Laufstrecke, Äste als Gewässer- und Luftlebensraumstruktur.

Wie z.B. beim Aqua in Silkeborg, DK, sind sowohl in Aquarien als auch im Aussengelände vielfältige Eindrücke über die Gewässerlebewelt und das Drumrum zu erhalten. Hier folgt eine kleine Fischkunde.

Einmal im Monat kommt der Taucher ins Becken der Großen Maräne und putzt Scheiben und Grund. Kranke und anders auffällige Fischen werden entnommen. - Ein Publikumsmagnet, wie die Spiegelung unten rechts zeigt.

Einmal im Monat kommt der Taucher ins Becken der Großen Maräne und putzt Scheiben und Grund. Kranke und anders auffällige Fischen werden entnommen. – Ein Publikumsmagnet, wie die Spiegelung unten rechts zeigt.

Die Großen Maränen quirlen um den Taucher herum und sind vor den silberhellen Luftblasen gut zu beobachten.

Die Großen Maränen quirlen um den Taucher herum und sind vor den silberhellen Luftblasen gut zu beobachten.

Die Kleine Maräne ist ein Charakterfisch der tiefen, sauerstoffreichen Eiszeitseen Norddeutschlands. - Nein, dies ist keine! Es fehlt die Fettflosse zwischen Rücken- und Schwanzflosse. Hier sehen wir den Karpfenverwandten "Ukelei".

Die Kleine Maräne ist ein Charakterfisch der tiefen, sauerstoffreichen Eiszeitseen Norddeutschlands. – Nein, dies ist keine! Es fehlt die Fettflosse zwischen Rücken- und Schwanzflosse. Hier sehen wir den Karpfenverwandten „Ukelei“.

Im Internet war vom goldenen Hecht zu lesen. Leider fanden wir nur dieses Plakat, das auf Zukünftiges hoffen lässt.

Im Internet war vom goldenen Hecht zu lesen. Leider fanden wir nur dieses Plakat, das auf Zukünftiges hoffen lässt.

Dann muss ich also erstmal weiter mit meinem Goldenen Hecht zufrieden sein. – Im Müritzeum war leider auch der alte Hecht gerade verstorben … So haben wir uns mit großen Flussbarschen und Zandern getröstet (kein Foto dazu).

Sehr gut vorgestellt wurde die Vielzahl der Karpfenverwandten, von denen einige „Weissfische“ hier folgen.

Die Barbe (unterständiges Maul, Bartfäden, hinten oben ein Döbel) ist Leitfisch der unter der Forellen- und der Äschenregion folgenden Flussstrecke.

Die Barbe (unterständiges Maul, Bartfäden, hinten oben ein Döbel) ist Leitfisch der unterhalb der Forellen- und der Äschenregion folgenden Flussstrecke.

Die Nase (nomen est omen) begleitet die Barbe als in intakten Gewässern massenhaft auftretender Schwarmfisch.

Die Nase (nomen est omen) begleitet die Barbe als in intakten Gewässern massenhaft auftretender Schwarmfisch.

Noch eine Nase.

Noch eine Nase.

Der Aland (hinter Barbe, vor Rapfen) erscheint weiter flussab.

Der Aland (hinter Barbe, vor Rapfen) erscheint weiter flussab.

Der Rapfen (oberständiges Maul, fast hechtähnlich - vor Döbel links und Aland rechts) ist der Raubfisch unter den heimischen Karpfenverwandten.

Der Rapfen (oberständiges Maul, fast hechtähnlich – vor Döbel links und Aland rechts) ist der Raubfisch unter den heimischen Karpfenverwandten.

Noch ein Rapfen (vor Aland), gezeigt, weil der den meisten so unbekannt ist.

Noch ein Rapfen (vor Aland), gezeigt, weil der den meisten so unbekannt ist.

In der Brassenregion gesellt sich im großen Strom, z.B. Elbe bei Hamburg, noch die Zope dazu.

In der Brassenregion gesellt sich im großen Strom, z.B. Elbe bei Hamburg, noch die Zope dazu.

Und dann noch ein Bisschen Kurioses und ein paar generelle Anmerkungen.

Natürlich können Regenbogenforellen nicht lesen, auch wenn sie hier so wirken. Das Blaue rechts ist eine Spiegelung aussen auf der Aquarienscheibe.

Natürlich können Regenbogenforellen nicht lesen, auch wenn sie hier so wirken. Das Blaue rechts ist eine Spiegelung aussen auf der Aquarienscheibe.

Das Wels-Präparat hat uns besser gefallen als die lebendigen Fische im Aquarium. Wie anderswo auch zu sehen, ist Aquarienhaltung nicht wirklich für z.B. Welse, Lachse, Bach- und Meerforellen geeignet. Man sollte das einfach unterlassen.

Das Wels-Präparat hat uns besser gefallen als die lebendigen Fische im Aquarium. Wie anderswo auch zu sehen, ist Aquarienhaltung nicht wirklich für z.B. Welse, Lachse, Bach- und Meerforellen geeignet. Man sollte das einfach unterlassen.

Güster und Rotauge im trüben Aussengewässer weisen auf die Notwendigkeit hin, Nährstoffe von unseren Gewässern fernzuhalten. - Handeln gegenüber der Landwirtschaft steht aus!

Güster und Rotauge im trüben Aussengewässer weisen auf die Notwendigkeit hin, Nährstoffe von unseren Gewässern fernzuhalten. – Handeln gegenüber der Landwirtschaft steht aus!

Die Rotfeder dominiert in sauberen Stillgewässern.

Die Rotfeder dominiert in sauberen Stillgewässern.

Uns ist klar, wegen des goldenen Hechts – dann hoffentlich live im Aquarium zu sehen – müssen wir wohl mal wieder Ferien in Waren (Müritz) machen.

Warens Stadttor grüßt Besucher übrigens geöffnet.

Warens Stadttor grüßt Besucher übrigens geöffnet.

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