Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Reisen’ Category

Sooo ein Löwenzahn …

… bringt prima Löwenzahn-Honig – wenn sich die Bienen nicht dem hinten stehenden Raps zuwenden.

Ein Siebenpunkt …

… und ein Vielpunkt warten vor unserem Haus auf Blattläuse und anderes Fressbares.

Nicht so bunt und gar nicht schön – bereits trocken gefallener Mäander des Krabatenmoor-Bachs.

Bewässernde Baumschulbetreiber und Agrarier mit staubtrockenen Äckern tragen maßgeblich zum Restwasserverlust der Bachoberläufe bei.

Wann endlich wird Landwirtschaft dazu gebracht, angepasst zu bewässern?! Das heisst, NICHT in praller Sonne und bei Starkwind, ausserdem gezielt mit wassersparender Verteilung.

Vogelbeere und Blütenblätter, windgesichtet (Japanische Kirsche).

Nochmal Japanische Kirsche, mit Löwenzahn – was für Weisses liegt davor?

Letzteres Foto stammt von heute (Nord-Nds.), die Fotos davor aus den Vortagen (SH).

Kopf hoch – ah, die Japanische Kirsche. Die weissen Blütenblätter stammen von der ausladenden Traubenkirsche (Prunus padus) daneben.

Ja, ich war wieder in der mittelalten Heimat, Tostedt. Es rief die jährliche TUHH-Exkursion – dazu später mehr in einem eigenen Bericht.

Napoleon-Allee B 75 – erstaunlich, wie weit beblättert die Bäume dieses Jahr Ende April sind. In den Vorjahren blühte man gerade die Ahorn-Allee.

Read Full Post »

Ostermontag haben wir einmal nachgesehen, wer jetzt in den neuen Kiesflächen der Mühlenau und an der Mündung Rugenwedelsau lebt.

Von überbreit zu dynamisch – Niedrigwasser bereits im April zeigt, wie wichtig das Bekiesen ist.

Da jede Beprobung Lebensraum zerstört, wählen wir jeweils nur eine kleine Stelle am Rand aus.

Begeisterung greift um sich – Bachflohkrebse und Eintagsfliegenlarve.

In dieser Probe wimmelte es ordentlich. Bachflohkrebse zahlreich und in jeder Altersgruppe, von 2 mm bis an die 2 cm, wenige Wasserasseln, noch zwei erkennbar unterschiedliche Eintagsfliegenarten, Köcherfliegenlarven, eine Steinfliegenart und eine wurmartige Fliegenlarve.

Durch das Wachsen von Sumpfpflanzen im ehemaligen überbreiten Bett bestehen auch Stillwasserräume. Wir sehen auf dem Grund etwas Großes krabbeln.

Ein Wasserskorpion!

Der Wasserskorpion ist schon etwas Besonderes, da kann man gern etwas drüber nachlesen.

Und dann war da noch etwas ganz Besonderes, Ergebnis unserer Bekiesung.

Eine Forellenlarve, kurz vor dem Verlassen des Kiesbetts.

Am Ende der Entwicklung – über Monate, vielleicht vom November an bis jetzt, zweite Hälfte April, vom Ei bis zum kleinen Fisch. Der Dottersack ist aufgebraucht, die kleine Forelle wird Fressen lernen, ihre Schwimmblase füllen und ein Kleinversteck suchen.

Wir setzen alle Tiere schnell wieder zurück – im Anstrom eines Kies“hügels“, so dass auch die kleine Forelle Unterschlupf zwischen den Steinen findet.

Und weiter geht`s, zur Rugenwedelsau.

Die Rugenwedelsau kommt vom Flughafen Hamburg, nimmt so allerlei Kunstprodukte des Menschen auf. Ihr begradigter Kanal liegt, ohne den standorttypischen Baumsaum, in voller Sonne – der Minimumfaktor Licht des quellnahen Bachlaufs ist ausgeschaltet und so können Nährstoffe vom schnellstmöglich Wachsenden genutzt werden. Die Wassertemperatur ist „Dank“ Besonnung unnatürlich hoch.

Driftende Algenpolster, Fadenalgenbewuchs auf dem Kies – Verstopfungsgefahr und hohe Sauerstoffzehrung für die Lückenräume.

Keine Bachflohkrebse – ging da irgendein -Schub durch? Zwei einsame Steinfliegenlarven neben Fadenalgenwatten.

Das kann ja nicht sein ! ? – Zweite Beprobung bringt Ähnliches, nur dass eine einsame grabende Eintagsfliegenlarve, „Maifliege“ (Ephemera), zu finden ist.

Mal nachfragen, ob hier im Norddeutschen Ländlichen jemand Bäche auf akut und chronisch toxische Wirkungen untersucht.

Der offenbar extreme Einfluss der Rugenwedelsau wirkt sich mindestens bis zum nächsten Kiesbett der Mühlenau aus – dasselbe, arme Beprobungsergebnis.

Wir sehen: Es bleibt viel zu tun.

Read Full Post »

Das war ein Ostern! Alle freuten sich – und sei`s im Stau – über solche Ansammlung freier Tage, Sonne allerorten. (Ein paar Urlaubsflieger sollen sich ja in verregnete Mittelmeergebiete begeben haben.)

Der Nachteil des seit Monaten währenden Niederschlags-Defizits zeigt sich in unseren Bächen und kleinen Flüssen. Jetzt, im ersten Drittel des zweiten Quartals 2019, fliessen lange Strecken hart an der Niedrig(st)wassergrenze, einige Bachoberläufe sind bereits trocken gefallen, die Quellen versiegt.

So stellt sich auch die Wedeler Au, Hamburg dar – hier bachauf der Sternenbrücke, Rand Klövensteen.

Fliessen ist so gut wie nicht erkennbar. Die irisierende Waschmaschinenbrühe-Farbe kommt von fein verteiltem Eisen, das mit Sauerstoff zu Eisenocker ausfällt.

Extrem, fast wie in einem „Ocker-Fangbecken“, kann gestörter Boden-Wasserhaushalt mit Eisenausfällung auch SO aussehen.

Auf jeden Fall erkennen wir, dass jegliches Restaurieren, z.B. Kieszugabe, Erstellen von mehr Rauigkeit, lebendigerer Breitenvielfalt, einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung leistet.

Ein weiterer Oster-Eindruck bot sich uns an einer der restaurierten Mühlenaustrecken. Dazu mehr – Gutes (inkl. „Viechern“) – im nächsten Beitrag.

Read Full Post »

Ostersonntag – frühmorgens, Spuren des ach so unverzichtbaren Brauchs vom Fensterrahmen.

Gröberes (und jede Menge, hier eher unsichtbar Feineres) auf dem Tisch.

So wundert es nicht, wenn man neben professionell abgelöschten, aufgeräumten Plätzen auch Weiterkokeler findet.

Wenn ich in der Jahresentwicklung dieses Haufens mal wieder eine bemalte Gartenpforte oder Ähnliches sehe, werde ich das Zuständigen melden – hätte nicht vermutet, dass solch Rumpelhaufen zu Ostern angesteckt würde. (Vielleicht unterschätze ich weiter meine kindliche Naivität.)

So mache ich mich auf, Schöneres zu entdecken – und werde fündig.

Bunt ist das Bild der Frühlingsflora, sowohl von Farbe als auch von der Breite der Entwicklung.

Wasser fehlt ! – Nicht nur dies Stillgewässer verdunstet vor sich hin, erste Bachoberläufe sind trocken.

Familien-Idyll Rindvieh – ich bin auf der „Kälber- und Pferdeäppel-Tour“ (Letzteres, da wir auf Zweistreifenweg dummerweise immer genau auf den Streifen die Haufen überradeln dürfen).

Kälber mit Kinderfrau – die Eltern vergnügen sich anderswo.

Ich habe einen Schwenk angehängt, Holmer Grenzweg-, Seemoorweg-Tour. Graugänse auf der Butterbargsmoor-Blänke.

Kanadagans-Paar auf der Butterbargsmoorblänke.

Der Osterhase ist mir nicht begegnet, hatte wohl noch zu tun oder sich entkräftet zurückgezogen.

Deshalb als Entschädigung hier noch drei Fotos von neulich aus der Marsch.

Kein Treppenwitz – vor dem Besucheransturm zu Ostern schlaffen die Deichschafe nochmal ordentlich ab. Schubbern, ruhen, Schatten suchen (dummer Weise so gut wie keiner da).

Da Ostern dieses Jahr so spät liegt, sind die „Osterlämmer“ schon ganz schön groß.

Ausgelassene Fohlen auf der Weide.

Und ein Fasanenhahn, besonnt – wenn das kein Ersatz für den Osterhasen ist?

Die Fasanenhenne kann sich, nicht zuletzt mit ihren Bio-Produkten (gesprenkelte Grundlagen für Ostereier), auch sehen lassen.

Und immer daran denken: nicht alle Ostereier auf einmal essen. Guten Appetit !

Read Full Post »

Richtung wie gehabt – gen Osten, zurück mit Rückenwind.

Der Elbstrand Wittenbergen lockt.

Der Sonne entgegen.

Tief unten, radele ich vorbei an Menschenwerk (oben), vergänglich, am entbaumten Elbhang. (Der Berg rief „Ich komme.“) – Der Weg ist erstmal weg. Pflanzen-Pioniere erobern die Rutschung.

Leuchtturm voraus.

Anleger Wittenbergen – Tideniedrigwasser.

Altbuchenstumpf, Hüter des Elbhangs.

Die wahren Hüter sind natürlich die breit altersgestaffelten Bäume und Büsche mit ihrem ausgedehnten Wurzelwerk – mögen wir ihnen mehr Aufmerksamkeit widmen.

Kandelaber-Bäume Wittenbergen, Grünstart – Fahrwassertonne dicht vorm Ufer.

Wittenbergen – Fahrrinne, Elbstrand, 2 Blondinen, Leuchtturm, Hangwald.

Wo ist der Strand geblieben, starkes Ufergefälle, nahe Niedrigwasser Schlickwatt mit Priel. Elbinsel gegenüber.

Blick gen Hamburg, der Buhnenkopf steht fast frei.

Schlickwatt statt Elbstrand – tiefer Priel-Mäander.

Wir werden das Gefühl nicht los, hier tut sich was Neues. Liegt das womöglich an der (schon ?!?) verbreiterten tiefen Schifffahrtsrinne, „Begegnungs-Box“ für Containerriesen?

Blick übern Priel – Elbinsel Neßsand gegenüber.

Wat`n Buhnenkopf, fast frei.

Noch`n Buhnenkopf, mehr Priele.

Schlick-Kinder, knietief.

Wir sehen „Schwermetalle an Füßen und Zehen“, erinnernd an den Titel des nun 45 Jahre alten Buchs von Förstner und Müller. Auch hier und anderswo. – Das brachte damals die Sondermüllforschung und -reglementierung in Gang. Fast scheint es, wir wären wieder auf dem Niveau des „Spurenelement“-Wegdiskutieren angekommen. Vielleicht sollte Hamburg in Wittenbergen Kurtaxe nehmen, wegen Fangopackung und so.

Apropos Fangopackung …

Zum Glück – es machte keinen Sinn, gegen den Ostwind anzuschreien – kommen die Erwachsenen „oben“ endlich auf die Idee, die Kinder da wegzurufen.

Schlick teils bis hoch zur Tidehochwassergrenze auf dem Untergrund. Ist das ein Geheimplan zur Ansiedlung des Schierlingswasserfenchels?

Fragen über Fragen – ich kühle meinen Kopf beim Rückradeln in Frühlings-Elbhangwald.

Vor dem Endspurt rufe ich von hoher Warte den beiden Blondinen (bedauernswert, die müssen per Auto im Stau nach Hause) tief drunten zu, dass der Otto-Schokoll-Höhenweg immerhin von der Landesgrenze bis zur Straße Am Leuchtturm begeh- und -radelbar ist.

Wie im zweiten Foto zu Anfang gezeigt, ist der Weg weiter östlich gesperrt. Der Aussichtswahn („Tragt die Alpen ab, wir wollen das Mittelmeer sehen!“) mit Abholzen des gelegentlich durch Hangdruckwasser instabil beweglichen Steilhangs hat seine Konsequenzen gezeigt.

In Wedel erreichen Ostermarschierer, die gleichzeitig auf nötiges Handeln angesichts Klimawandel hinweisen, ihre Verpflegungsstation.

Es folgte der Abend. Egal, Klima oder was – es muss brennen. Es stinkt.

Read Full Post »

Ostwind, Sonnenschein.

Rad-Tour gut geplant, Rückenwind auf dem Rückweg.

Karp-Freitag.

Wo wir waren? Sieht doch jeder, im Botanischen Garten, Hamburg.

Vögeln bot sich diese Raupe auf dem Weg an.

Rückweg. – Wie gut, wenn es bei solch Sonnen-Bratzen Radwege im lichten Schatten des Frühlingslaubs gibt.

Das war eine gemütliche Tour, gut eine Stunde je Richtung, Genuss des Botanischen Gartens Hamburg – sowie prima Essen und Trinken am Wegesrand.

Der Roland in Wedel erwartete uns aufgrund seiner Süd-Exposition wie immer strahlend. Seine Umgebung ist noch unbelaubt – kommt bald anders.

 

Read Full Post »

Baumschul-Farben – Grün ist Leben.

Hier kann man für Boden, Grund- und Oberflächenwasser noch viel ändern.

Na denn, „Frohe Ostern!“.

(Es folgt eine tröstliche Variante in Sachen Änderung. Wir sind auf dem Weg.)

Read Full Post »

Mitte April 2019 – was ist da bei Fährmannssand los?

Sonntagmorgen, Sonnenschein, frischer Ost- / Nordostwind. Zwischen Fährmannssand und Carl Zeiss Vogelstation erlebe ich Nonnengänse wie noch nicht zuvor in unserer dreijährigen Wedeler Historie.

Mehrfach habe ich hier im Blog erwähnt, dass die ca. 14.000 grob gezählten / geschätzten Nonnengänse der ersten beiden Jahre in der jetzigen Rast-Saison 2018 / 19 nicht hier vor Ort waren. Bei Rundfahrten kam ich jeweils auf etwa 8.000.

Irgendwie sieht das heute anders aus.

Querab der Carl Zeiss Vogelstation ist allerhand los.

Eigentlich nichts Besonderes. Aber irgendwie erscheint mir die Vogelzahl viel größer als bisher in dieser Saison.

Wo gefressen wird, bildet sich die typische, dicht gedrängte Fressfront.

Diesmal fallen an den Seiten viele ruhende Tiere auf.

Ruhen, Äsen, emsiger Anflug kennzeichnen das Erlebnis.

Und fortwährend kommen, flach über den Elbdeich, neue, große Schwärme hinzu.

Luftiges hin und her, Landung.

Luftiges hin und her, Landung – Detail.

Unten Äsen, oben An- und Überflug.

An- und Überflug, Detail.

Die „dichte Packung“ wird immer dichter.

Äsen in dichter Packung.

Beeindruckt von diesem Erlebnis radele ich weiter Richtung Hetlingen – will ja noch nachsehen, wie weit die Schachblumen sind (vgl. vorigen Beitrag).

Die ganze Zeit des Radelns hinterm Deich rauscht es über mir. Auffällig ist, wie flach die Nonnengänse über den Deich kommen. Vielleicht überrascht über den dicht drunter Radelnden kommt es mehrfach zu Störungen in der Flugformation mit merkwürdigem Gerumpel und Geraschel – leichte Flugunfälle?

Mir scheint, hier ist der Flug aus südwestlicheren Rastgebieten in vollem Gang. Ein Teil der Vögel macht einen abgekämpften Eindruck, als würde sie der fortwährend blasende nordöstliche Wind, der jetzt auch stürmische Böen aufweist, beeinträchtigen.

So reime ich mir die heutige Ansammlung zusammen als erzwungenen Zwischenstopp, Ruhe im Lee-Bereich der Geest.

Noch einmal, ich habe Hetlingen passiert, bin auf dem Weg Richtung Idenburg, bestätigt sich die heute besondere Zahl der Vögel. Ein weiterer dichter Schwarm, panikartig aufgebracht, verdunkelt den Himmel – nördlich von den bisher beobachteten Vögeln.

Ich schätze die gesehenen Vögel auf eine Stückzahl weit über 20.000.

Wie im vorigen Beitrag beschrieben, kämpfe ich mich gegen heftigen Wind, dann im Windschatten der Geest leicht radelnd und anschliessend mit schrägem Seitenwind entlang der B 431 driftend zurück nach Wedel.

Read Full Post »

Sonntagmorgen, Sonnenschein – schnell mal an den Hafen, dann angesichts des frischen Nordostwinds weitersehen.

Fast wie am Vortag – am Horizont naht von Westen ein Containerfrachter gen Hamburg.

Saugbagger Scheldt River im Sedimentfang, jüngster Flachwasserverlust mit ökologischen Folgen – Stint weg …

Scheldt River fährt gegenwärtig seewärts bis nach Brokdorf, verklappt dort seine Ladung. Daraufhin naht Saugbagger HAM 316, saugt seinerseits und verklappt seine Ladung in der Elbmündung. Das verstehe, wer will – als Steuerzahler muss man`s nur zahlen.

QARN, 368 x 51 m, TG 13 m passiert Scheldt River.

QARN, nahe bei, Bug vor Elbinsel.

Lühe-Schulau-Fähre legt ab.

Zweimal Schiffsbug.

… und Heck.

In schneller Fahrt erreicht die Fähre den Saugbagger.

Stopp im Wegradeln – im Augenwinkel … Das geht doch nicht!? Schachbrettblumen blühen am Schulauer Hafen, nette Pflanzidee.

Mal sehen, wie lange die sich halten. – Was machen eigentlich die Schachbrettblumen in Hetlingen? Das Schachblumenfest ist doch erst am 28. April 2019.

Da gucke ich jetzt – egal, wie der Wind weht.

Also auf, Richtung Fährmannssand. Schafe und Lämmer bevölkern den Deich.

Auf die Osterlämmer ist auch kein Verlass, kommen einfach nach Kalender – aber nicht zum diesjährig späten Ostern.

Eine Schwalbe – zufällig im Foto erwischt.

Zwar macht die eine Rauchschwalbe noch keinen Sommer, aber ich habe 2 – ultratief fliegende – Paare (?) gesehen. Der Sommer kann also kommen.

Meine Güte – das gibt einen eigenen Bericht – Nonnengansmassen nahe der Carl Zeiss Vogelstation.

Fast in Hetlingen, querab Hetlinger Heuhafen – Schlehe blüht, Kopfweide wartet, Altweiden im Auwaldrest schlagen aus.

Eine der Schachblumenwiesen, wie erwartet. Hier ist doch ein härteres Kleinklima als am Schulauer Hafen. Stängel und Blütenknopsen rauen gerade mal die Wiese etwas auf.

Wir dürfen gespannt sein, ob das angesagte warme Wetter die Schachblumen über Ostern schon in voller Blüte besichtigen lässt – egal, wann das Schachblumenfest stattfindet. – Weiter Richtung Idenburg.

Ein weisser Bussard sticht vor grünender Landschaft hervor.

Und da ist auch der berühmte „weisse Schimmel“.

Der Schimmel, eine Stute, ist nicht allein, hat eine Kollegin und Frühjahrsfohlen dabei.

Wie sich das gehört, sind die Fohlen aufmerksam und munter.

So manche Runde geht es um die Wette.

Meine Runde muss ich jetzt zu Ende bringen – erst gegen den teils heftigen Wind, dann im Windschatten der Geest und anschliessend mit schrägem Seitenwind entlang der B 431 driftend.

Das ist gelungen, ein hervorragendes, in Richtung und Länge nicht vorhergesehenes HerzKreislaufTraining.

Read Full Post »

Frischer Wind aus Ost / Nordost, Temperaturen deutlich im einstelligen Bereich. Nachtfrost lässt Magnolien nach Blühstart als traurig-braune Gestalten zurück.

Hauseingangs-Mahonie, leider kein Insektenflug, zu kühl.

Cool Coon – wohl dem, der richtig angezogen ist.

Wer stört – so früh?!

Hmmh, gleich kommt Herrchen mit dem Frühstück.

Wenn ich lese, dass so eine Maine Coon auch fast ein Hund ist, wundere ich mich nicht, dass ich dies Urviech gut finde.

So langsam spriesst Grün, verdeckt Entwässerungswunden im Anmoorigen des Wedeler Autals.

Rehe äsen noch in aller Ruhe auf freier Wiese, bevor sie ihre Verstecke im Röhricht aufsuchen.

Ein Bock geniesst den Morgen unter alten Eichen.

Merk (anderer Sprech: „Die Berle“) und gut Algen in besonntem Graben – Kaulquappen können Nahrung finden.

Erste Moorfroschmännchen zu sehen ist aber eher eine – sonnige – Ausnahme.

Die Amphibien-Spezis im Bekanntenkreis berichten angesichts wieder kalt gewordener Abend- und Morgenstunden von nur geringen Wanderbewegungen von Frosch und Kröte. Wo sonst an die 2.000 Individuen gezählt werden, sind es Mitte April 2019 größenordnungsmäßig man gerade 20. – Das kann besser werden.

Frischer Wind auch an der Elbe. Sinkender Abfluss und Ostwind lassen Flut bis zu einem Meter geringer auflaufen, die Ebbe bis zu einem m unter Tideniedrigwasser tief ablaufen.

Es ist nahe Tidehochwasser. Yang Ming Wisdom, 366 m, 51 m, Tiefgang 12,5 m fährt gen Hamburg.

Nur 3 Blondinen am Strand.

Schon im Vorbeifahren an den Parkplätzen fiel mir ein allzu bekanntes rotes Auto auf – ganz einsam.

Blick Richtung Hafen Hamburg – die Lühe-Schulau-Fähre hat ihre Saison aufgenommen. Da fahren wir gern mal wieder mit, rüber nach Niedersachsen, radeln.

Schnell ist es den Blondinen zu kalt geworden. Sie verlassen den Strand, ziehen sich ins Windgeschützte zurück.

So verpassen sie die Vorbeifahrt von Yang Ming.

Aufwärmen der Blondinen, Trainieren des Gleichgewichtssinns.

Vom Spielplatz aus ist YM Wisdom nur als Kastenwanderung jenseits HolzMüllEventCenter in Vorbeifahrt zu sehen.

Ich radele über den Stranddeich heimwärts – der Containerfrachter verlässt den Wedeler Horizont.

Autalstraße – hoch reitet Batavia auf der Wedeler Binnenelbe.

Wir freuen uns auf den Frühling in warm – nächste Woche soll er wieder eintreffen.

Read Full Post »

« Newer Posts - Older Posts »