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Archive for the ‘Klima’ Category

Immer wieder erstaunlich, wie das Einzugsgebiet der Oberalster aussieht. Steile Moränenbäche wechseln mit fast gefälleloser Fläche – und die staut dann ordentlich ein, wenn Regen so regelhaft und reichhaltig fällt wie in den vergangenen Wochen (Monaten …).

Oberalster, Kreis Segeberg – nass.

Alsterbett und Überstau – in die Ferne geblickt.

Überblick – nicht ganz schön zusammengebastelt.

Was mich dorthin – weiter … – anfahren liess, darüber berichte ich demnächst.

Als wir alles angesehen, besprochen und für trockenere Zeiten durchdacht hatten, ging es über eine andere Brücke über die Alster zurück.

Moorwegbrücke, weiter bachab – Blick über leicht absinkenden Einstau.

Blick bachauf – rau war`s heute! Südwest 6 bei Temperaturen unter 10 Grad wurde nur halbwegs vom recht sonnigen Wetter kompensiert.

Im Hügeligen ringsum werden wir allerlei Lebensraumverbesserungen vornehmen – wenn es denn man trockener und das Umfeld der Quellbäche wieder befahrbar ist.

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Was ist heutzutage schon „winterlich“? Wir bewegen uns tagsüber um 10 Grad C, leicht darunter – so ist das im Februar 2024, sssteifer bis stürmischer Wind regelhaft dabei.

Für meine Deichrunde Wedel – Holm – Hetlingen – Wedel stellt mir der Wetterbericht Zeit zur Verfügung. Ich wähle die Tour gegen den Uhrzeigersinn, wie anhand der Ortsfolge genannt. Bei westlicher Windansage ist das mit dem „Rückenwind hinter dem Deich“ nicht immer so vorfindbar – ich lebe mit der Tagessituation. (Bei Gegensturm wende ich ggf., Rückkehr wie Anfahrt …)

Was für ein Himmel, gestern Vormittag! Der Geesthang Holm liegt hinter mir. Ich blicke ostwärts von der Hetlinger über die Wedeler Marsch.

Ein Stück weiter …

Stark gezoomt, Wedel am Horizont – vor dem Lichtschein sind regelhaft kleine bis mittlere Gänseschwärme im Blick.

Himmel über der Hetlinger Marsch.

Da oben ist ordentlich Bewegung, drin und Himmel-längs. Schauerbänder ziehen lokal über Land.

Hetlinger Marsch, querab Idenburg – Blick Wedel.

Auf dem Hetlinger Elbdeich – Blick nach Niedersachsen. Dort, jenseits der Elbe, ziehen heftige Regenschwaden mit hoher Geschwindigkeit übers Land.

Wie gut, nicht dort zu radeln!

Hinterm Elbdeich weiter, Richtung Fährmannssand – die Niedersachsen-Schütts bleiben im Blick.

Fährmannssand in Sicht – weit östlich von Wedel queren die Schauer die Elbe.

Der Himmel über und, niedersächsisch, „neben“ mir – die Phase der Schauern scheint vorbei.

Das Ziel der Tour, Ausgangspunkt Wedel, naht – schicker Himmel über der Geest.

Nicht nur der Himmel war interessant. Mehr Eindrücke folgen demnächst.

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Auf den Elbdeich zuradelnd sehe ich querab Langer Damm vom Fährmannssand her Tausende Nonnengänse aufsteigen. Die Digicam bleibt drin – wer weiss, hat der Bauer die Vögel wieder aufgescheucht …, ich will nicht anhalten.

Da fliegt, breit im Blick, von der Elbe her ein Seeadler heran. – Der ist also diesmal die Ursache des Schreckens.

(Ich bekomme die Digicam nicht schnell genug aus der Jacke und den Adler scharf gestellt.)

Massen Nonnengänse in der Luft – nichts Ungewöhnliches.

Der Adler hatte von mir weg gedreht, direkt auf den Schwarm zu.

Ausschnitt aus dem vorherigen Foto – die Ursache des Gänseverhaltens rechts oben.

Die Nonnengänse stieben auseinander, wenden.

Wohl ein Drittel überfliegt mich.

Wie so oft, nach Erkennen, dass wohl doch keine Gefahr bestand, landet ca. ein anderes Drittel wieder am Herkunftsort, beginnt eifrig zu fressen.

Weiter geht`s Richtung Hetlingen.

Ogottogott – die Schafe sind los! (Wie des öfteren erwähnt, nicht gezäunt wie in Niedersachsen am Deich)

Schon beginnt der Scheiss angesichts der großen Menge Lämmerschwänze.

An der Vogelstation kreist ein Schwarm Sturmmöwen – ein Besuch lohnt, auf den Inseln sitzen jede Menge Gänse und kleine Vögel (ich radele diesmal weiter).

Querab Giesensand – eine kleine Gruppe Schafe.

Sind die weissen Köpfe geschoren / handelt es sich – farblich betrachtet um eine hier neue Rasse? Sind die Weissköpfe vielleicht einem Schwarzkopfbock (links) zugesellt?

Oder haben die sich im Stall so eingesaut, dass der heutige, spezielle Eindruck entsteht? – Vielleicht gibt es über die Zeit eine Lösung des Rätsels.

Elbdeich Hetlingen – mit Weitblick ist es heute nicht weit her.

Aus der Nähe – Lämmerschwänze, diesmal ohne Beine, aber mit Pollen – im Ostwind wehend.

Kurz vor Wedel, nochmal Lämmerschwänze – diesmal Hasel.

Und nochwas, Besonderes, ist auf dem Foto erkennbar. Offensichtlich ist Straßenüberwachung unfähig zur Grabenunterhaltung. Der Straßengraben läuft fast über, staut nachbarlich ein. Die Pferdewiese ist großflächig zu einem Flachsee geworden.

Wieder und wieder …, seit Wochen … – mehrfach erschien die Straßenunterhaltung mit mehreren Personen, jeweils über mehrere Stunden.

Und pumpte! Mit recht kleiner Pumpe … – wieder erscheinend … – über Wochen …

Es regnet immer mal, heftig …

Da ist eine Überfahrt „bachab“. Man könnte auf die Idee kommen, das Rohr zu reinigen …

Oder, falls es zerdrückt / zerbrochen wäre, die Überfahrt aufzubaggern, das Rohr erneuern?

Vielleicht durchschaue ich auch bloß die Zusammenhänge nicht.

Ob ich die Lösung noch erlebe?

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Wie von den Wetter-Spezis angesagt, liegen wir in der kühlen Jahreszeit deutlich über der langjährigen Mitteltemperatur. Die erwarteten Temperaturveränderungen sollen sich bekanntlich nicht (nur) in Sommerhitze zeigen, sondern übers Jahr gesehen vor allem durch generellen Anstieg in den kühlen Jahreszeiten auftreten.

Sturm und Feuchte, Niesel, Schauer, demnächst wohl Dauerregen, begleiten das Geschehen.

Hasel im Wedeler Autal am 2. Februar, hoffnungsvoll, die Pollen in die Welt zu setzen.

Dortiger Hasel, gestern – Allergiker sind begeistert! Dauerfeuchte bis Regen schlagen die Pollen zu Boden. Die Lämmerschwänzchen sind gealtert, lang geworden. Hier hat es sich bald ausgepollt.

(Dafür geht es bald ordentlich mit Erlen und anderen los – wenn es denn trocken wäre.)

In der Landschaft, hier Mais-Hochland zwischen Mooren und Forst Klövensteen, ruft es laut – ein Kranich.

Ein Kranich kommt selten alleien – hier zu zweien.

Man kommt sich auch näher – vermutlich eins der im Umfeld brütenden Paare. (Aus der Nachbarschaft antworten andere.)

Auf der Rückfahrt im Wedeler Autal wird es lebendig beim Passieren einer Erlenreihe. Erlenzeisige, munter zwitschernd, bevölkern diese Stelle. Es mögen um die 100, vielleicht mehr Vögel sein, die mich eine zeitlang begleiten. Gelblich-grün blitzt es beim quirligen Flug des Schwarms. – Leider lässt sich dies Erlebnis nicht fotografieren. Vielleicht muss ich mal einen Film-Clip testen.

Nicht nur in nun einsamer Landschaft, auch im Städtischen ist es mancherorts fast menschenleer – hier der Grüne B-Plan. Die Wassermenge wird im Abfluss verzögert, staut aber wegen der aktuell geringen Menge das Rückhaltebecken nicht ein.

Vorm Haus sitzt das Ringeltaubenpaar dicht aneinander – Brüten im Efeu ist offenbar zur Zeit nicht attraktiv.

Auch Amseln brüten in diesem (kleinen) Efeubaum. Der Hahn guckt um die Ecke.

Gestern auf dem Rasen nebendran entdeckt – die Amseln sind wohl zu früh gestartet. Ob nun durch Eichhorn, Elster aus dem Nest entfernt, genausogut kann bei dieser Wettersituation solch früher Jungvogel durchnässt, „erfroren“ sein. Im letzteren Fall wäre er dann vermutlich von den Eltern aus dem Nest entfernt worden.

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Mein Thema zum Stichwort Gewässerschutz sind in der Regel Bäche und kleine Flüsse auf der Geest, Moränenbäche mit Kies-Charakteristik – leider häufig verkannt und daher in ihrem Verbesserungsbedarf, aber auch -potential unterschätzt.

Dass – oft künstlich angelegte – Entwässerungsgräben der Marsch anders, härter angegangen werden, belasse ich in der Zuständigkeit von Verbänden und teils in Sachen Fortbildung engagierten Landesverbänden, Behörden, teils beteiligten Berufsgruppen.

Gleichwohl begegen mir beim Radeln Realitäten, die es doch zu zeigen lohnt.

Mir war schon vor längerer Zeit aufgefallen, dass dieser kanalartig gerade Marschgraben bei der vorigen Gewässerunterhaltung auf der vom Baggerfahrer nicht einsehbaren Fahrseite heftig im Ufer verletzt war. Inzwischen wurde die Situation verschlimmbessert.

Durch Anschneiden der schützenden Uferschicht waren Sackungen aufgetreten. Die wurden nun ausgebaggert.

Detail – das gesackte Ufer wurde auf Land gelegt.

Wie stetig wiederkehrend für Geestbäche beschrieben, entsprechen heutige Gewässerquerschnitte nicht mehr der Planfeststellung. Die Gewässer sind durch harte Gewässerunterhaltung überbreit und übertief geworden – nun sehe ich das Beispiel also auch hier.

Der Charakteristik dieses Gewässers im netzartigen Marschentwässerungssystem – im Volksmund „Hechtgraben“ genannt – dürfte solch Operation nicht genützt haben.

Vermutlich die gleiche Organisation und Firma lieferte ein weiteres Beispiel zu Kopfschütteln führenden Arbeitens.

Hier wurde das einsehbare Ufer fast unmittelbar an Kopfweidenstämmen abgebaggert. Es dürfen Wetten abgeschlossen werden, wann die Kopfweiden mangels halbem Wurzelteller stürzen – und wann die Straße sackt.

Tja …

Mein gutes Beispiel jüngeren Radelns betrifft die Kopfweidenpflege. Darüber hatte ich 2020 einen Beitrag geschrieben, der von einer Fachzeitschrift aufgegriffen und direkt übernommen wurde. Vermutlich wurde die Arbeit von privat an eine nicht fachkundige Firma vergeben – soll nicht so sein.

Neulich, vom Schulauer Hafen (Bericht folgt) nach Hause radelnd, sah ich fern in der Marsch …

… Orange, mit Blinklicht – der Bauhof Wedel bei der Kopfweidenpflege.

Bei späterem Radeln konnte ich das Ergebnis aus der Nähe bestaunen.

Es sind nicht nur die Kopfweiden so beschnitten, wie es fachgerecht erfolgt. Etwa jede zweite wird belassen, so dass die Weide als Frühblüher in wichtiger Jahreszeit Nektar und Pollen in Fülle spenden kann.

Dafür ganz herzlichen Dank (nicht zuletzt im Namen der bedrohten Insekten- und Vogelwelt)!

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Nach dem eindrucksvollen Erlebnis an der Pankemündung – neuer Organismenpass – sahen wir uns einige kleine Bäche an, die ich mit den beiden Überschriftsstichworten zusammenfassend darstelle. Die Ufergestalt von Parkbächen (oft genug in denkmalgeschützter Umgebung – doch hoffentlich nicht inkl. solcher Ufergestalt) habe ich im Beitrag vom 2. Januar bereits einführend zur Kenntnis genommen.

Alter Zeitzeuge, Bongossi – es gilt, diese lebensfeindliche Erfindung (kein zuHause, keine Gewässerquerung für kleine Organismen möglich, kein Entkommen für ins Gewässer gefallene Kleinorganismen möglich, ff.) zügig gegen vertretbare Alternativen auszutauschen (die Alternative „nur Rausnehmen“ wäre vielerorts sicherlich die beste).

Wo Bongossi entfernen und nichts weiter tun, freies Schütten von Naturstein in geeigneter Körnung wegen Tieflage und Steilheit der Böschung nicht sinnvoll sind, können raue Gabionen (hier: Steine geeigneter Körnung im Netz) eine Alternative sein. Uferschutz und Wasser-Landverbindung sind hinreichend realisiert.

Wo das Umfeld es zulässt, bietet sich Entnahme ungeeigneter Uferbefestigung an, zunächst ggf. in Teststrecken.

Hier zum Beispiel stehen Alt-Erlen, deren Wurzelwerk das Ufer durchgängig schützen würde – wären da nicht die Platten.

Erfahrungsgewinn böte ein Test im gekennzeichneten Bereich ausserhalb des Kurvenprallhangs (Strömungspfeil blau) – Platten entnehmen und eine neue Realität kennenlernen.

Wenn`s so gar nicht klappen würde (ich gehe von Gelingen aus!), wäre die Stein-im-Netz-Gabione immer noch einsetzbar.

Rasengitterstein, auch so ein Vergangenheits-Monster am Bach – in dieser speziellen Situation, kein natürlicher Uferhalt an beiden Ufern problemlos darstellbar, untergeordnetes Gewässer, ist angesichts der „unendlichen“, zu bearbeitenden Strecken das Stichwort „nicht prioritär“ passend.

Wir kommen zu Verbesserungen im Boden-Wasserhaushalt durch Rückhalt von Wasser. Wo das mit Material geschieht, wo „hart“ auf „weich“ stößt, findet Wasser mit der Zeit immer einen Weg – dran vorbei!

So geschehen hier. – Mein Vorschlag: Mal wieder ein Experiment! Dynamisches legen statt den Einstau neu im Hangboden zu befestigen (durch Verlängern, Anschütten, was auch immer).

So sähe das skizziert aus: Eine Geröll- / Kiesschüttung könnte das Ufer schützen, eine etwas eingeschnittene Rinne würde den gewünschten Abfluss ermöglichen.

Gleichzeitig könnte der raue Umlauf die Durchgängigkeit für Kleinorganismen gewährleisten.

Letzter Punkt dieses Beitrags: Entschlammen von Regenrückhaltebecken. Da gibt es – örtlich angepasst – eine Reihe von Varianten.

Hier wurde die Entscheidung (letztlich) für ein Angebot Entnahme durch Löffelbagger bei vorherigem Bau einer Arbeitstrasse (und nachheriger Entfernung derselben) gewählt.

Ich drücke die Daumen, dass das der günstigste (und nicht der billigste) Bieter war und das Vorhaben für alle Beteiligten „im Rahmen“ abgeschlossen wird.

Langjährig verhindert werden solche erforderlichen Entschlammungen vielerorts durch „bedrohliche Arten“.

Damit meine ich nicht bedrohte Arten, sondern solche, die aufgrund gesetzlicher Schutzbestimmungen (auf dem Papier zurecht als bedroht gekennzeichnet) durch starre Bürokratieanwendung, die örtliche Notwendigkeit und Vermehrungspotential der betreffenden Arten nicht hinreichend zur Kenntnis nehmen, erforderliches Handeln unterbinden. – „Bedrohlich“ ist also, genau genommen, nicht die biologische Art, sondern die bürokratische Weise.

Die Krebsschere, hier im Foto, wäre solch Beispiel. – Die Teichrose eignet sich gleichermaßen …, der Beispiele gibt es viele.

Hoffen wir, dass – im Neuen Jahr 2024 !! – öfter das Vernunftprinzip waltet! Hier wurde Wasservolumen und -fläche wieder hergestellt, die Krebsschere bleibt. Da ihr das Gewässer offenbar gefällt, wird sie in der Lage sein, innerhalb einer Reihe von Jahren wieder die Gesamtfläche zuzuwachsen, sterbend massenhaft Faulschlamm zu bilden, der dann wieder zu entfernen sein wird. (Falls nicht die alternative Entscheidung getroffen wird, einen Verlandungsprozess mitzuerleben.)

Bis dahin allerdings werden eine Vielzahl von Jahren mit angepasster Lebewelt im Stillgewässer und Umfeld zu beobachten sein. – Stockentenerpel leuchten in der Sonne.

 

Bleibt der Packereigraben – dessen kleinen Restaurierungsstart wollen wir, nachdem Trockenheit und etliche Hochwässer verstrichen sind, noch ansehen.

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Weihnachtsgruß 2023 aus Berlin-Mitte, Osteingang Kulturbrauerei.

Wir sind per Bahn am 2. Weihnachtstag gut nach Berlin gekommen, haben die Tage bis heute interessant verbracht. Darüber wird zu berichten sein. – Auch die heutige Rückfahrt nutzte DB, einen zügigen und pünktlichen Eindruck zu hinterlassen. Möge das in Zukunft möglichst immer so sein – dem vorigen und dem heutigen Verkehrsminister zum Trotz.

Vorweg unternahm ich am Vormittag des 1. Weihnachtstages den Versuch, meine drei Tage zuvor durch allzu starken Nordweststurm verhinderte Hetlingenrunde vollständig zu radeln. Dazu folgen hier ein paar Eindrücke.

Erster Weihnachtstag 2023 – sonnig, stürmisch, aber nicht mit so bissigem „wind chill“ wie die Tage vorher. Mal sehen, wie weit ich mit dem Rad komme.

In der Marsch – Sturm rüttelt das Reet. Hier brach ich kürzlich die Runde ab.

Vielerorts gleicht die Marsch einer Seenplatte, die Weiden flächig wasserbedeckt.

Wasserzeichen – querab Idenburg.

Nonnengänse querab Giesensand, zwischen Wasser und Hof.

Sturm auf Flachsee über Marschwiese – Vorsicht Stacheldraht.

Hier muss ich eine Weile ungeschützt frontal gegen den Wind fahren. Im zweiten Gang lässt sich das so gerade vertreten, vor allem, da die heftigen Sturmböen meines vorigen Tests fehlen.

Rechter Hand pirscht ein Silberreiher.

Die in trockenen Zeiten immer mal von mir gezeigten, hoch im Graben aufragenden Schachtringe sind nun fast vollständig im Wasser versunken. Auch dieser Graben hat Umgebungs-Niveau erreicht.

Blick nach Luv – da schwimmt Buntes auf dem Wiesensee vor Hetlingens altem Deich.

Brandgänse.

Der Elbdeich bildet den Horizont – auch hier binnendeichs eine Seenplatte.

Blick vom Elbdeich auf das Elbe-Deichvorland – im gleissenden Licht erscheint das Reet silbern, vorn am Deich der Spülsaum der vorigen Hochflut.

Nochmal der Spülsaum in Totale, Richtung Wedel.

Hoch steht das Wasser auf der Binsen- und Reet-bedeckten Vorlandfläche.

Weiter geht`s – Regen und Sturm haben aus der SH-Besonderheit Elbe-Radweg eine Hydraulik-Hydrodynamik-Studie werden lassen.

Egal, wie es aussieht, es bleibt Schafscheisse. (Anderswo hält man Deichschafe gezäunt. Früher holte man nachts die Schafe rein, um den Dung zu nutzen. Heute, in der ohnehin Stickstoffüberfrachteten Welt … – wohl scheiss-egal?)

Querab Giesensand halten sich Schwärme von Wacholderdrosseln auf, geniessen vermutlich unter anderem die zahllosen Weissdornfrüchte.

Kaum sind die Temperaturen etwas höher, sind die Schafherden wieder unterwegs.

Blick vom Elbdeich Fährmannssand – rau peitscht der Wind die Elbe. Den konnte ich vom Hetlinger Deichabschnitt an trefflich als Beschleunigungshilfe nutzen.

Sturmgebeugtes Reet in der Vormittagssonne (Wind mal wieder quer zur Fahrtrichtung – macht nix, Reet schützt), Langer Damm.

Hinter dem Reet – Nonnengänse.

Gleich nochmal, dieselbe Gruppe – halbwegs verdeckt stören Passierende die Vögel nicht.

Im Gegenlicht, nun Silber-Reet – Möwe oben drüber, Saatlandsdamm.

Kurz vor Erklimmen des Geesthangs störe ich noch eine Krähe beim Badegenuss auf – Pardon!

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Wie ansonsten Farben habe ich dieses Jahr auch „Weisse Weihnacht“ gesammelt, am 2. Dezember 2023, hier in Wedel.

Da der frühe Schnee Ende November / Anfang Dezember das Radeln vorübergehend stoppte, waren über mehrere Tage Spaziergänge bis Wanderungen angesagt – hier also Eindrücke aus dem Wedeler Autal.

Morgens guckte der Marini erstaunt.

Der Blick aus dem Küchenfenster bot dasselbe Bild.

Gitterblick gen Ost, zu unseren Ausgängen, Fahrradhäuschen …

Fix ein wenig gefegt, bevor mehr Trittspuren dem Winterdienst die Arbeit erschweren.

Nach dem Frühstück, Start zur Wanderung, ist auch der Nordausgang frei.

Schön wohnen wir.

Prioritätsstraßen sind befahrbar.

Nebendran bleibt`s weiss. Wehe denen, die in den Tagen drauf nicht auf die festgefahrenen Eispisten achteten. – Ein gelber Punkt – Daumen drücken für den Postboten!

Im Wedeler Autal angekommen.

Feucht- bis Nassflächen, gerahmt von Altweiden, Röhricht, am Wegrand Weissdorn, fruchtbehangen.

Richtung S-Bahntrasse abgebogen – Auwaldrest mit Altweiden.

Ich quere die Wedeler Au, je nach Abfluss wechselnd hier bis weiter bachauf Stauwurzel des Mühlenteichs.

Leichter Anstieg – Bäume zeigen Feuchteverhältnisse, Erlen feuchter, Eichen trockener.

Frohe Weihnachten! – Ein ähnliches Foto habe ich im Verwandtenkreis als diesjährige Weihnachtskarte vermailt.

Nach Queren der Autalstraße geht es ostwärts weiter. Winterfreuden, alt und jung – man muss den Schlitten nutzen, sobald Schnee liegt. Wer weiss, wie lange?

Blick durch reichen Weissdornfruchtbehang Richtung Wedeler Au.

Pferde sind begeistert! Das rechte forscht. Das linke steht gerade nach ausgiebigem Wälzen auf.

Weiter durch weisse Allee …

Gedreht am Wasserspielplatz der Wedeler Au, zurück über die Fußgänger- / Radfahrerbrücke.

Enten ruhen auf der Au, querab vom Sandfang.

Winterliche Vitamine im nahen Quellbach („sommerkühl“,“winterwarm“) – der Aufrechte Merk / die Berle grünt, wo sie kann, ganzjährig.

Fast ein Torbogen – „by nature“.

Durchblick „von der hohen Kante“ – unter langen Ästen der Alteichen auf Autalwiesen und bachbegleitender Baumsaum.

Winterfarben im Auwaldrest.

Hochlandrinder, 2 von (zu) vielen – leider halten Halter an den wenigsten Stellen eine Boden-, für die Tiere Gesundheit-schonende Viehdichte ein. (Die zugehörige Optik folgt später – knietief im Schlamm …, der Kreis-Veterinär …)

Wintersonne über der Autalstraße.

Wirbel-Eindruck Schnee …

Wirbel-Eindruck Schnee 2 – es geht auf den Rest.

Misteln am Ausgang (meinem, es gibt noch mehr).

Im Anstieg auf unsere Geesthöhe entdecke ich … – ja, am 2. Dezember … Ist das nun ein Hirsch des Nikolaus, oder des Weihnachtsmanns?

Egal, mit dem zweiten Hirsch und dem Geschenkeschlitten dahinter erfreut das Gespann jedenfalls Vorüberkommende im Hellen wie im Dunkeln.

Zu Hause zeigen sich Winterfarben im Kleinklima der Hecke – Flechten auf Feldahornast, Herbstlaub.

Der Schneehut der Mahonie an unserem Eingang hat noch etliche Tage überdauert.

Nun also, 24. Dezember „Frohe Weihnachten allen ringsum und anderswo!“

Möge das derzeit vielerorts laufende Hochwassergeschehen keine allzu schlimmen Folgen zeigen. Wir müssen aber auch dranbleiben, unseren Umgang mit den Extremen lokal, regional und überregional besser anzupassen.

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… ist Verlass! (Foto: Die B 431 entlang sausend – zu beachten: Das Vorfahrtschild und die Straßenkennzeichnung sind scharf.)

Er kommt im Konvoi, hat auf historischen Fahrgeräten auch allerhand Kolleginnen und Kollegen zur Unterstützung mitgebracht.

Na denn!

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Da ist sie also, unsere untere Rausche aus Kies, sohlanhebend den Wasserhaushalt des Waldes stützend.

Kies und Herbstlaub zeigen die Abflusshöhe des vorigen stärkeren Regens.

Auch der unterste Mäanderbogen der Bredenbek im Wald zeigt seit Anheben der Bachsohle ganzjährig Grün.

Benachbarte Tieflagen halten Wasser lange, länger als zuvor.

Blick bachauf, in die Kanalstrecke – nun angehoben, mit einer Vielzahl strukturierendem „Flussholz“ (wie ich jüngst von anderswo lernte, vgl. P.S. am Ende des vorigen Berichts).

Der unterste frühere Mäanderbogen im Wald umgreift unsere Rausche. Daher haben wir für den Fall neuen Fliessens das Agrarufer gegenüber seiner Mündung mit Kies geschützt (im Foto vorn).

Blick bachab – die Ufer teils baumgesäumt, die Agrarseite vor Zeiten bei Unterhaltungsarbeiten mit Großsteinen geschützt, bieten gute Voraussetzungen, Ökologie und Wasserhaushalt weiter zu verbessern.

Wir werden sehen … – später mal.

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