Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Klima’ Category

Zahlreich waren Gewässerschützer in Flintbek, LLnL, zusammengetroffen, um Hilfen für die gefährdeten Lebewesen der Salmonidenregion – Bäche und kleine Flüsse sowie Wanderwege ins Meer und zurück – zu besprechen, Realitäten vor Ort in Erfolg und bleibenden Handlungsnotwendigkeiten zu diskutieren.

Auf dem Weg zum Seminarraum kann zu Nachhaltigkeit, Grundlage jeglichen erfolgreichen Handelns rund um Lebensraumtypen der Erde, nachgelesen und -gedacht werden.

Das spannende Programm hielt, was es versprach – Dank an die Vorbereiter und Koordinatoren!

KI kann eine große Hilfe sein (KI-erstelltes Präsentationsbild), …

… auch in spezifischen Anwendungen, nachdem man sie trainiert hat.

Große Datenmengen können schnell verarbeitet, speziell zusammengestellt werden – hier flächige Entwicklung von Oberbodentrockenheit über die Zeit.

Aus unzähligem gefilmtem Datenmaterial können Ziele definiert, ausgezählt und aufbereitet werden – Beispiel Meerforelle.

Das geht dann z.B. weiter in die Feinarbeit der anderen Fisch-Cluster oder – bei anderer Trainingsdefinition – beispielsweise Richtung aller gefilmter Arten, „Biodiversität“.

Meerforellen in MV – Bedeutung von Klima, Entnahmen und für Kommerzielle.

Die umfassende Darstellung der jeweiligen Themen bot Raum für interessante Diskussionen.

Biberbauten, real bis 2,4-3 m hoch aufgebaut, wurden mit konkreten Daten in ihrer Auswirkung beschrieben.

Blockade der Gewässerdurchgängigkeit, Verschlechterung des Gewässerlebensraums in den Staubereichen was Temperaturveränderungen, Minderung des Sauerstoffgehalts, Chemismus und Sohlstruktur betrifft, stellen erhebliche Belastungen des gefährdeten Lebensraums Salmonidenregion dar.

Der Otter und seine Bedeutung – nicht nur Prädator, sondern auch Wegweiser.

Zusammenfassend besteht Einigkeit, dass der Fachaustausch länderübergreifend 2025 fortgesetzt, bewährtes Handeln weiter verbreitet werden soll.

Die Abfahrt in strömendem Regen – immerhin gut für die Laichwanderung der Salmoniden in dieser Saison.

Demnächst folgen Beiträge, wie es um die Laichsaison 2024 / 25 steht.

Read Full Post »

Selbstverständlich gehört der Klimawandel zu den Themen des Umweltforschungszentrums UFZ – im Foto unscharf gehalten, quasi als Gleichnis unserer fehlenden Führungskultur in drängenden Handlungsnotwendigkeiten.

Neben der Projektkonferenz können Poster- und andere Ausstellungsangebote von Vereinen und Verbänden studiert werden – hier ein kleiner Ausschnitt.

Angelehnt an Mörikes Schöne Lau bietet ein neues Buch zur Donau vom Blautopf bis zum Schwarzen Meer märchenhafte Geschichte und Gewässertierwelt.

Kleine Bastelei für Kinder – Salamandermodelle zum Selbstbemalen.

Die Team-Mitglieder stellen sich …

… und das Tagesprogramm vor.

Hier folgen einige subjektiv ausgewählte Ergebnisse des Projekts.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Citizen Science-Projekt FLOW betrachten vor allem die ansonsten vernachlässigten Bäche und kleinen Flüsse.

Einzugsgebiete links, Aufgliederung der Messstellen nach Agrarlandschaft, Siedlung und Wald rechts.

Bereits angeleitetes laienhaftes Untersuchen zeigt Einflüsse – hier dunkelblau abweichend für Temperatur (Klein- und -Klima!) sowie Nährstoffe, zwei in ihrer vom Normalen abweichenden Realität aktuelle Gefährdungsfaktoren für unsere Gewässer.

Die hierfür bestehenden fachlichen und rechtlichen Handlungsbedarfe sind – im Gegensatz zu konsequent gestarteter und fortgeführter Abwasserreinigung – Beispiel defizitären Handelns auf politischer und Verwaltungsebene (nicht nur) in Deutschland, Lobbyisten-Land.

Kooperationspartner im ARD-Projekt #Unsere Flüsse.

Sehr beeindruckte die Beschreibung von Verlauf und Wahrnehmung der Mitmachaktion #Unsere Flüsse.

Engagierte fast lückenlos über ganz Deutschland untersuchten die Gewässer vor ihrer Haustür.

Beeindruckend dokumentieren die Ergebnisse das ausstehende Handeln: 3 von 4 Bächen geht es schlecht!

Möge die Politik erwachen, die sich gerade im Wahlkampffieber in Retro-Rollen festfährt.

Mit dem internationalen Gewässerprojekt MERLIN wird Kooperation vorbereitet.

Zu guter Letzt werden die 3 Thementische …

… und ihre Ergegnisse vorgestellt.

Die stehen inzwischen nachlesbar im Netz.

Besten Dank an alle mit Organisation und Durchführung dieses spannenden Tages Befassten! – Bis zum nächsten Mal in 2025.

Read Full Post »

Sonnabend Morgen, Start Nikolaistraße Richtung Permoserstraße.

Mit spitzer Höhe grüßt der MDR.

Mein erstes „landmark“ – von hier aus bin ich gut eingefädelt.

Vorweg geht es am Schwanenteich vorbei – mit Eisschicht bedeckt.

Rotweisses und Sperrschilder für Fußgänger zeigen, dass die Querung des Parks nachts verschlossen ist – Ursache Frost und Feuchte. Jetzt, bei Licht, erkennt man die Berechtigung. Im Dunkeln kaum erkennbar, teils wechselnd, teils flächenhaft sind hier zugefrorene Flächen vorhanden – Hals- und Beinbruch nicht unwahrscheinlich!

Das geht dann in Straßenschluchten punktuell, plötzlich auftretend so eisig weiter, während „der große Weg“ trocken und gut begehbar ist.

Also noch ein Weilchen: gut aufpassen!

Holla, wen treffe ich denn hier?

Ich nutze eine Nebenstraße – parallel zur Eisenbahnstraße, die in Werbungen als „lebendige Kulturszene in Leipziger Gründerzeitviertel, … Welt der Aromen, Klänge und Farben, … Straßenfeste und Märkte, beliebter und belebter Kiez“ beschrieben wird (mal merken, für künftigen Stadturlaub).

Blick Nord – die Heilig-Kreuz-Kirche, immer sehenswert, nicht nur bei Herbstbesonnung.

Gemeinschaftsgarten „Querbeet“.

Spezielles Kunst(hand)werk – Nachhaltigkeit am Boden, dauerreparables Kleinpflaster. Veränderungen werden mit angepassten Steingrößen geschlossen.

Wer sich drauf einlässt, bewegt sich in „bewegter“ Kleinlandschaft – auf und ab. Ich find`s super (muss man selbstverständlich, abhängig vom „Belastungszustand“, nicht zwingend)!

„Supberblock“ habe ich hierzu irgendwo gelesen – schlau und schick gemacht. Wohngegend soll nicht als Abkürzungsrasestrecke missbraucht werden.

„Art“ – Kunst darf alles ! ?

Von der Gründerzeit in die Moderne – Torgauer Platz.

Weiter geht`s entlang der Torgauer Straße – Haus an Haus, eins fehlt.

Augenblick !

Blick ins Gegenlicht.

Sehr schön! Ein herbstbunter Rest.

Abbiegen in die Permoserstraße – das Ziel ist nah.

Letzte Blicke im Freien … – was für ein schöner Wandertag.

Im Kubus – der (Arbeits- ?) Tag kann beginnen.

Demnächst mehr, über die Veranstaltung.

Read Full Post »

Heute stand ganztags Arbeit an. Bäche und kleine Flüsse sowie ihre Regionsnamensgeber, die Salmoniden, wollten in der menschengemachten, oft genug grauslichen Realität rundum auf aktuellem Stand diskutiert werden. Hilfe tut Not!

Nach den ausstehenden Leipzig- / FLOW-Berichten wird auch hierzu Näheres im Blog erscheinen.

Read Full Post »

Leipzig – es muss nicht immer „Messe“ sein.

Teilnehmende des Projekts FLOW  treffen sich im Kubus des UFZ Leipzig, um sich über Zukunft sowie Ergebnisse von FLOW und des  ARD-Mitmachprojekts „Unsere Flüsse“ sowie des EU-Projekts MERLIN auszutauschen.

Über das Citizen Science Projekt FLOW wurde hier im Blog berichtet. „Unsere Flüsse“ bestätigte in einem überwältigendend gesteigerten Umfang (3.800 Bach-Checks durch engagierte Laien) die FLOW-Ergebnisse. – „3 von 4 Fliessgewässern geht es schlecht.“

Nach dieser Vielzahl Untersuchungen von Bächen und kleinen Flüssen durch Interessierte quer über Deutschlands Einzugsgebiete soll nun geklärt werden, ob sich eine Phase anschliessen kann, aktiv Verbesserungsmaßnahmen umzusetzen. Am Gembdenbach in Jena hat es dazu bereits 2023 und 2024 vielversprechende Ansätze und Ergebnisse gegeben.

Das Beispiel Gembdenbach – mehr dazu beim „Saaletreff“.

Es bleibt mehr zu tun, die Aktionen werden fortgesetzt.

Mehr über Zukünftiges folgt später.

Read Full Post »

Ob es nun der Vollmond war, oder wer oder was auch immer – vom starken Hoch, wir drunter in Inversionswetterlage mit hartnäckiger Wolkendecke, befinden wir uns nun in eine andere Novembersituation. Ein Regengebiet mit Sturmwind beginnt seine Herrschaft, teils mit Lücken, teils – angesagt, mal sehen … – Schnee statt Regen, vorweg demnächst Temperatursturz. Während der vergangenen beiden Flutphasen hatten die Sturmflutsperrwerke der Elbenebenbäche jeweils 3 Stunden geschlossen. – Ein ganz normaler November also – gefühlt.

Gemessen liegt die Temperatur deutlich über den langjährigen Mitteln, ganz wie es für Übergangszeiten lange vorhergesagt ist. – Genaueres hören wir dann zu Beginn Dezember.

Die Erde im Klimawandel.

Sonntäglicher Morgenblick gen Westen, Regentropfen am Rollladenkasten – wie so oft heisst es für Radelnde, „den Zwischenraum“ zu nutzen.

Fast wie eine Pusteblume – der Fast-noch-Vollmond wie am Stiel.

Schnell lässt ihn die Erdumdrehung Richtung westlichen Horizont verschwinden.

So hoffen wir also, die Wolkenzwischenräume vormittags zu erwischen. Nachmittags sieht die Vorhersage „ziemlich zu“, ergiebig regnend, vor.

Read Full Post »

Nach kalter Nacht, in Schattenlagen flächig Raureif, radele ich zum Elbdeich.

Blick OstNordOst vom Elbdeich Hetlingen.

Elbe-seitige Deichkronenkante – ein etwa 1 m² großes, flach-dreidimensionales UFO ??? glitzert mich an.

Blick entlang der Deichkrone – auf der Elbe-seitigen Kante glitzert es streckenhaft, setzt sich (nicht im Foto, links) langstreckig Richtung Wedel fort.

Der Wind bewegt die Tau-belegten Netze wellenartig.

Nach und nach zerreissen sie.

Schön, diese vergängliche Pracht erlebt zu haben.

Tautropfen-belegt bleiben, wohl bald nicht mehr erkennbar, kleinere, eher runde Netze – dies etwa 1/4 m² groß.

Kleinräumiges, gleichwohl flächengroßes Wasserhalten in der Landschaft – Beiträge zur lokal-regionalen Wasserzirkulation, Rauigkeit-, Vegetations-induziert, werden unterschätzt.

Am Nachmittag komme ich in Wedel am Pferdetümpel vorbei. Der hat 2024 angesichts gelegentlicher Niederschläge durchgehalten, ohne auszutrocknen. Seit die Verdunstung geringer wird, vergrößern sich Fläche und Wasservolumen.

 

Read Full Post »

Ohne auf Webcams zu sehen, ist die Entscheidung für Radrunden im Herbst oft schwierig. Der Blick aus dem Fenster mag klare Sicht vermitteln – bleibe ich nun oben auf der Geest oder fahre ich in die Marsch, zur Elbe? (Recht einfach fällt die Entscheidung, wenn bereits Nebelhörner tuten.)

In der Morgensonne leuchtet einer der vielen asiatischen Ahorne.

Im Vergleich zu „unseren Nasen“ verblüffen die stachlig erscheinenden Samenstände.

Wenn man den angebotenen Artenreichtum auf Gärtnerseiten durchrollt, fällt auf, was in der Entwicklung bei uns rund ums Haus durch Umstellen von Gärtnerschnitt auch ans Tageslicht kam: Als Kleinbüsche angepriesene Pflanzen sind in Wahrheit oft genug Individuen, die gern ein Großbaum wären. Wenn der Gärtnerschnitt von „Hausmeisters Liebling 08/15“ (regelhaft, 2mal pro Jahr, gern „pflegend“ öfter mit der Heckenschere in Kugel- oder Quaderform?) auf Astschnitt verändert wird, entwickelt sich so manch Grün in Höhen, wie das im öffentlichen Raum eher zu sehen ist.

Hier steht nebendran noch ein vollständig grünes Exemplar.

Wedeler Marsch, unmittelbar vor dem Geesthang – trotz Sonnenschein ist es noch kalt, Gebell erschallt.

Da sitzt wieder so ein Tausender Nonnengänse. Wir bilden uns angesichts lockeren Schwarms fast ein, dass die Tiere von der Vogelgrippe gelernt hätten.

Aber das ist, wie geschrieben, wohl pure Einbildung.

In der Marsch ändert sich das Bild. Die Sonne kämpft mit Nebel.

Elbdeich Fährmannssand – fast erscheint das Foto schwarz-weiss.

Deichkronenschaf – dahinter das Nichts.

Blick Südost – keine Elbinsel Hanskalbsand in Sicht, auch keine Elbe, kein Deichvorland.

Elbdeich Hetlingen – von oben nach unten: Südwestseite ohne Tau, auf der Nordseite der Deichkrone und des Deichs zeigen Spinnen, wie sie Wasser im Netz fangen.

Wie gelegentlich im Fernsehen berichtet wird, hat sich der Mensch dieses Prinzip in wasserarmen Regionen zu eigen gemacht.

Nochmal, die beeindruckende Erscheinung genetzten Taus.

Im Deichvorland, auf dem Süßwasserwatt versucht sich die Sonne mit einem spotlight.

Zurück, nahe dem alten Hetlinger Elbdeich – eine blühende Distel.

Etwas östlich gibt sich die Marsch kühler, leicht diesig – auf den Wiesen weitere Nonnengänse.

Fast Windflüchter-Silhouette bei Idenburg – die Rinderherde am Fuß der Bäume ist kaum erahnbar.

Angesichts südlichen Winds wurde das Tidehochwasser höher als normal in den Bullenfluss gedrückt.

Das geht bis an den Fuß des Geesthangs – hier der ansonsten fliessende Sauerbek.

B 431, fast Zuhause – im Sonnenlicht der Geest strahlt ein Altbaum. Den muss ich über Rinde und Blätter wohl erstmal näher bestimmen (kein Ahorn, keine Linde).

Na denn, keine Angst gegen Ende Oktober vor Trübe, Niesel, Schauern! Das wird auch wieder anders. „November ist auch nicht mehr das, was er mal war.“

Read Full Post »

Der letzte Tag der Tagung ist angebrochen, auf zur S-Bahn.

BAB-Tunnelbaustelle – schon ganz schön was los, noch rush hour oder schon Wochenendverkehr?

Ausstieg U 4, HafenCity Universität – was für ein Wetter!

Blick quer über den Baakenhafen, HCU gleich nebendran – das sieht ja schon sehr vorwochenendlich leer aus!

Gefunden, leicht umgehängt angesichts offenbar Endzeitstimmung (nur bezogen auf den Schluss der Veranstaltung). Frei stehendes, vorher nutzbares Tragwerk ist bereits abgeräumt.

Schön, dass ich meine Gewässerschutzaktionen bezogen auf Anpassung an den Klimawandel („Vom Wissen zum Handeln“) hier platzieren durfte! – Herzlichen Dank dafür und für die ausgezeichnete Organisation rund um die Tagung!

Die Anzeigen sagen, es geht für die ganz Aktive noch weiter – ein später Freitag.

Wieder draussen, mein Paket unterm Arm – der „Küstenwind“ hat hier Gischt produziert, vielleicht hat aber auch ein lokaler Schmierfink einen Teil an der Optik (kein Rohr erkennbar, sodass wohl reine Wind-Wellen-Aktivität hier zu sehen ist).

Zurück über den Verkehr rings um die Elbtunneldeckelbaustelle. – Wohl dem der quer dazu und schienengebunden unterwegs ist.

Die Tagung ist vorbei – es lebe die Vorbereitung zum nächsten Termin! Aktion und Ergebnisse von 2024 stehen im Netz. Der Termin 2025 auch: 24. – 25. September 2025, die Ausschreibung läuft, Frist bis 30. November 2024.

Seit der diesjährigen Veranstaltung ist die Zeit nicht stehengeblieben, radelte ich nicht nur meine Runden im Wedeler Bereich der Tide-Elbe. Es bleibt viel zu tun, ich freue mich drauf.

Goldene Zeit – gestern Abend, gegen 18 Uhr, auf dem Elbdeich Fährmannssand.

Mögen goldene Zeiten trotz all der gegenwärtigen Unbill vorausliegen. Wenn alle auf ihrem Gebiet Verantwortung übernähmen, hätte wohl niemand Sorgen.

Ergänzend zum alleinstehenden Gegenlichtfoto folgt demnächst auch das Drumrum.

Read Full Post »

Morgens in Wedel, S-Bahnstation, schön …

… nass. – Iiiieeehh, das pitscht!

HafenCity Universität, Blick Norderelbbrücken – düster, aber trocken, Achtung Blau oben links!

Spiele im Sturmwind über der Elbe – das sind wohl Bussard und Kolkrabe, oder wer? Drumrum kreist unermüdlich ein Turmfalke, alle 3 stetig auf und ab, einander neckend.

Nach empfehlenswertem Mittagessen in der Mensa (eins aus der Auswahl passt wohl stets) habe ich noch ein wenig Zeit. Ich wollte schon immer mal die aktuelle Entwicklung bis zu und an den Elbbrücken ansehen – das sollte passen.

Einfahrt U 4- Halt Elbbrücken.

Der Kurze Olaf !

U-Bahnstation (ja, im Freien – das „U“ ist eher ein Formalismus, Orga-Kram, und keine oben-unten-Bezeichnung) und KO draussen vor.

„Kurzer Olaf“ wird das Bauwerk in Anlehnung an den Vornamen eines bekannten, zunächst aus HH, nun in Berlin, genannt. – Es kommt dem nahe, was ich bei Aufkommen der Gebäudeplanung mit Kontakten und Kenntnissen im Bereich Bauwesen sowie der Untergrundverhältnisse blödelte: Der allgemeine Größenwahn des Menschen und der besondere Hanseatischer Pfeffersäcke führte vor Zeiten zu einem offenbar nicht aufzuhaltenden Hirngespinst. Hamburg brauche an den Elbbrücken ein wahrnehmbares Eingangszeichen – einen (besser vielleicht 2 ???) 200 m-Gebäudeturm, sowas mit Wolkenkratzercharakter.

Mein Tieflandspruch dazu: Gern, falls unvermeidbar. Aber bitte nicht senkrecht, sondern waagerecht … – Gesprächspartnern fiel dazu auf, dass das dann ja kein „Turm“ sei ! – – – Ach, ja ?!             🙂

Nicht unübliche Pleite sich (und Geldgeber) überschätzender Investoren führte zum Baustopp. – Möge es dabei bleiben! „Der Kurze Olaf“, das hat doch was!

Die Norderelbbrücken, Blick Süd – der Gleisumgang ist eine prima Aussichtsplattform!

Blick West, Nordufer der Norderelbe, HafenCity.

Die kommentiere ich jetzt nicht.

Blick über die Norderelbe – seeschifftiefes Wasser (Begrenzungsbojen vorn), Hafenkräne, Veranstaltungsschiff Stubnitz, Zeugnis deutsch-deutscher Entwicklung.

Und wieder die Aerodynamik der Hochgebäude nutzend … – Wenn das man nicht ein Seeadler ist, hier, direkt westlich der Norderelbbrücken.

Die Vergrößerung des Originalfotos scheint zu zeigen, dass der (ja, ein Seeadler) mich genau im Blick hat.

Blick Südost – Binnenschiff Elbe-aufwärts bei Flut, die rot-weissen Gehänge haben ihren Grund.

Die sind auf beiden Seiten der Brücken Höhenmaße, ob wer wohl nicht mehr durchkommt angesichts des – durch Sturm und sonstwas womöglich erhöhten -Tidewasserstands. – Wie bekannt, besoffen oder nüchtern, interessiert sowas allüberall, auch im Straßenverkehr nicht alle Fahrzeugführenden. Wir alle – ggf. über Versicherungen – zahlen in der Regel für die Übeltäter.

Zeit, zur Posterpräsentation zurückzufahren – Großmarkt Hamburg im Blick.

Bunt im Grau.

In der HCU, der Klimawandel, eine Zeittafel am Boden, Ausschnitt. – So früh also merkte die Wissenschaft, was abgeht … – Wir gehen drüber hinweg. Oder soll ich sagen „Wir trampeln darauf herum.“ ?

Immerhin – die Blase der hier anwesenden Wetter- und Klima-Fetis zeigt sich an den Postern sehr interessiert. Spannende Nachfragen, Diskussionen belohnen das Dabei(gewesen)sein.

Schnell ist die Zeit vergangen, die Teilnehmenden verschwinden in ihren Veranstaltungen.

Auf geht`s, Richtung Wedel.

Freundlicher Empfang – ich gelange trocken nach Hause.

Demnächst folgen ein paar Eindrücke vom Schlusstag.

Read Full Post »

« Newer Posts - Older Posts »