Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Klima’ Category

Hoch oben auf dem Elbhang schimmert`s – erste Weidenkätzchen erscheinen, in speziellen Lagen.

Schneidender Wind und Temperaturen nahe Null Grad liessen uns kürzlich zu einer Wanderung unterhalb des Elbhangs Wedel – Blankenese Richtung Leuchtturm Wittenbergen wandern. Wir, angeschienen von der winterlichen Morgensonne, genossen den Windschatten.

Neben dieser Weide gibt es dort allerhand anderes an Natur und Technik zu sehen. Auch  der Umgang des Menschen mit Grün und fehlendes Verständnis für Folgen kann – leider im Übermaß – studiert werden.

Dazu gibt es demnächst einen eigenen Beitrag.

Read Full Post »

Eigentlich ist alles recht einfach – man muss nur genau hinsehen.

Der Bach zeigt – beachte: die Größe der Kühe! – „Ich liege übertief, bin für diese Wasserführung viel zu breit, daher kraftlos, bemühe mich, durch Einengen einen Stromstrich zurückzugewinnen“ (Foto aus Madsen & Tent, 2000, S.18 – 25 Jahre, Jubiläumsjahr! -, die vermittelten Inhalte gelten weiter).

Das sieht doch sehr nach „Re-Mäandrieren“ aus.

Auch im Kanal windet sich Wasser, versucht seine Naturform zu finden.

Das Sortieren von Sohlmaterial funktioniert nur, wenn die Kraft dafür ausreicht. Das habe ich im kleinen Handbuch „Bessere Bäche – Praxistipps“ die „arbeitende Breite“ genannt – im Folgenden Fotos aus dem Umfeld S. 14 / 15, Bäche basteln – leicht gemacht.

So steht es im Heft, S. 15.

Wir übten an einem flächig sandbedeckten Teichauslauf und hatten Glück: Ein paar einengende Steine brachten Turbulenz und so kiesigen Grund zutage.

Fortgeführt bekommen wir hier eine Idee vom Mäanderbild für dieses spezielle Bächlein im Kanal (mindestens 2/3 der Sohlbreite müssen eingeengt werden).

…  … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … Wir haben das Ergebnis des Experiments mit Schubkarren voller Kies und Feldsteine umgesetzt in die Realität – bis zur Mündung in den nächstgrößeren Bach.

Und das sieht – diesmal bachab betrachtet – so aus, funktioniert, hält sich selbst „sauber“ und ist schnell lebendig besiedelt.

Die „wahre Realität“ unserer Bäche und kleinen Flüsse ist allerdings sehr viel brutaler. Regelhaftes Ausbaggern hat – wie hier im Blog häufig beschrieben – zu überbreiten, tiefer als wasserrechtlich genehmigten Profilen geführt.

Ein reines Einengen wird eine Moränensteinsohle – wegen „mindestens einer“ noch übertieferen Baggerung in jüngerer Geschichte und damit noch dickerer Sandablagerung – wohl kaum erreichen können. (Das bedeutet, neben Strömungslenkung gehört auch die Rückgabe „der gestohlenen Steinfraktion“ zur Hilfe vor Ort.)

Am Beispiel der Panke, Berlin, zeige ich hier Fotos, wie der Bach seine eigenen Anstrengungen unternimmt.

Für Niedrig- und Mittelwasser strukturlos wird über die gesamte Breite Sand bewegt – …

… „Das Leichentuch für jeden Bach“.

Es zeigt sich die Tendenz Richtung vom Bach gewünschter Niedrigwasserbreite.

Hier wird es – wenn auch linear – deutlicher.

Der „Wasserbaumeister Pflanze“ hilft nach – hier: Brunnenkresse.

Hier ist bereits „der Stromstrich“ erkennbar.

Nun kommen wir zum 3. „Über-“ – ÜBERsonnt: Bäche und kleine Flüssen benötigen für ihre Lebensgemeinschaften Halbschatten, der die – strukturreiche – Sohle von übermäßigem Pflanzenwuchs freihält. Die Sohle ist von Natur aus von Spezialisten (!), schwachlichtangepassten Alten, besiedelt. Standorttypische Wasserpflanzen wie Wasserstern, Merk und andere ergänzen – in begrenztem Umfang – das botanische Bild.

Hier – gucken Sie auf Google Earth nach: frei sichtbare Bäche, übersonnt – ist der Minimumfaktor Licht im Maximum. Nach den bekannten Naturgesetzen wachsen Sumpfpflanzen im Überlicht-Angebot. Nutzer im Umfeld und in der Folge der Gewässerunterhaltung geraten in – unnötigen, heftigen – Handlungszwang. „Der Bagger muss her!“ – das Teufelsrad dreht sich weiter.

Das Ziel: So, strukturiert, turbulent und licht beschattet, sollen unsere Bäche auf Moräne aussehen, um Lebensraumanforderungen standorttypischer Arten zu erfüllen.

Dass dies in Zeiten des Klimawandels um so konsequenteres Handeln bedeutet, versteht sich von selbst.

Für die Panke, Berlin, besteht – soweit der öffentliche Haushalt Geplantes zulässt – gute Aussicht auf eine positive Zukunft.

Read Full Post »

Neujahr, wir nutzen eine Einladung zu Kaffe und Kuchen – nass draussen, …

… wohin man auch guckt.

Das war lecker, dankeschön! Abschied.

Tags drauf, stürmisch – es sieht nach Radeln aus.

Blauer Himmel – Sturmwolken sind zu beachten!

Oha! Wohin man auch kommt, die Lustigen Holzhackerbuam waren oft schon da – leider allzuoft mit fragwürdiger Arbeitsauffassung. Landschaftsprägendes ist vollkommen verschwunden.

Runter in die Marsch – ich befinde mich „hinter dem Wetter“ bzw. das ist südlich vorbeigezogen.

Heranstürmendes erscheint halbwegs verträglich.

Mein Freiraum (vergrößert sich).

Und immer im Sturm schön standfest bleiben!

In Fahrtrichtung – Vorsicht vor Tunnelblick.

Querab Idenburg, Detail, sitzt im Klumpen ca. ein Tausender Nonnengänse.

Das sind wohl Versprengte von der Böllerei.

Vor dem alten Elbdeich Hetlingen noch ca. ein Tausender.

Die müssen nach dem Schreck nun erstmal ordentlich fressen.

Durchblick zum Hetlinger Elbdeich.

Ich nutze die nasse Auffahrt.

Blick gen Norden, Licht und Schatten.

Auf der Deichkrone, Blick Wedel – ich wiederhole es wieder „Nein, die Elbe ist keine Wetterscheide!“, sagen die Spezis.

Weiter, querab NABU Vogelstation – vorn voller AltMäander, hinten über der Geest ergiesst sich eine Regenfront.

Da kommt noch mehr, hinterher.

Blick Süd, Gegenlicht – von Blau, Weiss bis Schwarz.

Langer Damm, Blick zur Geest – die Zukunft rast heran.

Da nutze ich die Gegenwart, erklimme den Geesthang – und sause möglichst schnell nach Hause.

Das hat wieder mal geklappt, unmittelbar vor dem nächsten Guss.

Danke dafür!

Read Full Post »

Schnee und Eis – ich gehe lieber zu Fuß.

Schnee und Eis, Mais.

Immerhin!

Autos bleiben stehen.

Per E-Mobil über die Landesgrenze … – ähnlich.

Draussen MiniSchneeKerl auf der Wärmepumpe – drinnen gemütliche Wärme, Kaffee und Kuchen.

Auf der Rückfahrt, Saisonlicht – schwindend.

Tags drauf – kalt pfeifender Wind, viele Flächen frei, Hindernis bei Wanderung.

Mir sind die Wege ringsum nicht geheuer – erstmal vorm Radeln das Umfeld erkunden.

Hauptstrecken sind frei.

Nebendran – groß, langsam schwindend.

Klein – kleiner …

Kühlflächen mit wind chill – weiter weiss gedeckt.

Richtung Marsch – wie gut, dass das Rad stillsteht.

Öffnung zur Marsch – Wind, eisig.

Die Krähe fühlt sich nicht behelligt, schont ihre Kräfte.

Während auf der Geest und anderswo in Windschattenpfützen bereits Amseln baden, bleiben Marschpfützen noch fest.

Auf der Geest – abbiegen, zu Hause.

Für die Nacht wurde eine Schnee-, dann Regenfront mit heftig ansteigender Temperatur gemeldet.

Heute also, wieder auf dem Rad. Nix Weisses mehr ringsum.

Hetlingens „Indikator SchachtRingGraben“ füllt sich. (Pegel zeigen, die Bäche laufen bei mittlerem Hochwasser. – Die Nacht hat „was gebracht“.)

Am Hetlinger Elbdeich – weisse Restskulptur.

Querab Giesensand – Marschgräben voll, Saatkrähen erkunden die Fläche.

Drei Grauganspaare haben sich gefunden.

Rippelmarken am Himmel – Strandurlaub anfragen, buchen!

Bei fast 10 Grad – erste Rinder draussen.

Möwen und ein Starenschwarm bieten ihre Kunststücke auf Entfernung.

Vor dem Geesthang Wedel – Flaches ist wassergefüllt, Möwenmengen.

Näheres Hinsehen zeigt neben einem Stockentenerpel Lach-, vor allem Sturmmöwen.

Nachmittags zu Hause – ein Sonnenblick!

Vorm Küchenfenster – Hagebutten, besonnt.

Der Balkon wird beschienen. Die Tage werden länger.

Ab morgen kommen wir wieder in winterlichere Temperatursituation – wenn man in Zeiten des Klimawandels von sowas sprechen kann. („Die Winter sind auch nicht mehr, was sie mal waren!“)            🙂

Read Full Post »

(Keine Sorge, liebe Leserinnen und Leser meines Blogs, die „Spezialitäten“ zur Panke, Berlin, kommen auch noch dran.)

Ein Neujahrsgruß mit (unter anderem) einem Drohnenfoto einer Fließgewässerrenaturierung liess mich zum Telefon greifen – ja, ein Spontanbesuch sei möglich.

Tags drauf – uuups, doch Schnee!

Die Vorhersage versprach mehr.

Auf der Autobahn – voller Einsatz. – Die stauende Schlange hinter den Streufahrzeugen war von sichtlich Gestörten gekennzeichnet.

Dementsprechend berichten die Nachrichten von einer Vielzahl Unfälle.

BAB-Abfahrt, wir haben eine intensive Beschneiung gequert.

Bundesstraße …

Und schon sind wir – pünktlich, wie verabredet – am Ziel.

Neuschnee.

Bunte Tier- und Gestaltenwelt – nein, im Garten ist niemand.

Ankunft am Erlen-Bach.

Blick bachauf in die remäandrierte Strecke – soweit möglich bei Nutzen alter Mäanderverläufe.

Blick auf wichtige Details: Sehr schön, über „reines“ Baggern hinausgehend – vorübergehende Stacksicherung, Einbauten, Turbulenz, Initial-Pflanzung.

Immer mal genauer hinsehen.

Alt- und Zukunftsholz, Vortices.

Wohl dem, der Fläche hat! Vorausschauender Landkauf mit nachfolgendem Flächentausch ermöglicht solche Auenentwicklung.

Den – leider in so gut wie allen Bundesländern allzu wenigen – Akteuren der guten Leistung gilt meine Hochachtung!

In solch bebaggerter Landschaft bleibt allerhand in Bewegung. Veränderung ist vorprogrammiert.

AltErle, Fluss und Aue – Überschwemmungsgebiet.

Gefiederte Interessenten hinterlassen Spuren.

Noch ein Stückchen weiter.

An einer Überfahrt, Blick bachauf mit TotEiche, kehren wir um.

Rückweg entlang des Talrands.

Winterlich – wo Erlen sind, sind Schwärme des Erlenzeisigs nicht fern („Zwitscher, zwitscher ! ! !“).

Initialpflanzungen – mit dem Frühjahr werden „auf der Baustelle“, freiem Rohboden, massenhaft Samen keimen.

Weil`s so schön ist, …

…, hier, noch ein paar …

… Vortex-Studien.

 

Herzlichen Dank für diese schicke (fast Neujahrs-) Führung!

 

Zeit und Wetter passen – wir gucken noch in einen Wohnort-näheren Bach. Beitrag folgt.

Read Full Post »

Die Panke als drittgrößter Berliner Fluss – eher ein Bach bis kleiner Fluss – steht seit Langem auf der Renaturierungsplanung der Stadt Berlin. Vor 10 Jahren wurden die Planunterlagen ausgelegt, örtliche Bevölkerung ist eingebunden.

„Die Örtlichkeit“ ist über in der Planung vorgesehene massive Baumfällungen erbost. Dem kann ich mich – gerade in Zeiten notwendiger Anpassung an den Klimawandel – nicht verschliessen.

Inzwischen „steht“ die Planfeststellung, erste Maßnahmen wie Organismendurchgängigkeit am Nordhafen an der Mündung in den Schifffahrtskanal, gen Spree, sowie instream-Belebung mit Gabionen nahebei, sind abgeschlossen.

Ganz im Norden am Pankeoberlauf, nahe der Landesgrenze zu Brandenburg, geht es nun weiter. Vorbereitend sind zwei Brücken am Europaradweg neu gebaut worden. Die Umgestaltung des Bachs, Verlegen in die Pölnitzwiesen, soll dieses Jahr beginnen.

Da wollen wir hin!

Die Internetseite der Senatsverwaltung berichtet aktuell [bei Umgestalten des Senats, einhergehend meist mit Namensänderung der Fachverwaltungen, ändert sich – leider! – auch die verlinkte Seite, muss also ggf. neu recherchiert werden].

Das Wetter lässt sich gut an – am Morgen des Heiligabend 2024.

Nebelkrähen und Tauben (klitzeklein links) sind aktiv.

Nebelkrähen, knuspernd oder / und balzend.

Wir fahren ins Froschland. [Dieser Froschkönig allerdings ist mit dem 2. Teil seines Begriffs Werbung für die Autofirma.]

Kleiner Abstecher – hier kommen die Re“natur“ierungsarbeiten später auch noch an die nebendran vorbeifliessende Panke.

So ein Kleingarten will auch im Winter gelegentlich nachgesehen werden.

Im Röntgentaler Weg inmitten anderen Baugeschehens finden wir unseren Wanderparkplatz.

Der Europaradweg kommt entlang der S-Bahntrasse hier an und knickt in die Pölnitzwiesen ab.

Angang zur südlichen neuen Brücke.

Kanalartig kommt die Panke Nord-Süd hier entlang eines Wäldchens an.

Unter der Brücke ist der Anschluss der künftig hier aus den Wiesen wieder in den alten Lauf mündende Panke bereits vorbereitet.

Nordwärts geht`s.

Auf bewegtem Sandgrund des in der Sohle wohl überbreiten Kanals schwimmen zwei Stockentenpaare.

Offensichtlich finden sie hier mindestens ihr Frühstück.

Ein fehlfarbenes Weibchen zeigt eher Menschennähe, Naturferne.

Ausbaubedingt tief eingeschnitten läuft die Panke durch die Landschaft.

Optisch erscheint die begleitende Wiese fast höher – das mag täuschen.

Ansonsten würde die Umlegung ja bedeuten, dass der Bachverlauf NOCH tiefer verlegt werden müsste. Letztlich würde hierdurch die Wiesenfläche ENT- statt bewässert. – Und große Mengen Wiesenbodens müssten abgebaggert und anderswo untergebracht werden.

Benachbarte Nutzung zeigt das heutige Entwässerungserfordernis.

Aktuelle Gesamtansicht Wiese – Bach.

Blick zurück von hohem Ort – an Überfahrten ist die Fahrbahn erhöht, da auch Hochwasser einen hinreichenden Durchflussquerschnitt antreffen muss.

Nordwärts erscheint das Bild ähnlich – Wiese liegt im Verhältnis zum Bach recht hoch – Verlegen bedeutet einen tiefen Einschnitt (Entwässerung der heutigen Situation?!?).

Die neue nördliche Brücke ist erreicht. Der Radweg verlässt den Wiesenbereich ostwärts. – Meine Begleiterinnen wenden nach Betrachten des Gewässerquerschnitts im Brückenumfeld.

Dazu und zu anderen Bach-Spezifika bringe ich noch eigene Beiträge.

Mein Weg, nun Trampelpfad, führt weiter nach Norden gen Brandenburg – Bericht folgt.

Von Westen stößt eine schicke AltBaumAllee auf die Ilse-Krause-Straße.

Read Full Post »

Morgendliche Einfahrt von NordOst ins Wedeler Autal – keine Schwarz-Weiss-Aufnahmen.

Eichendurchblick Nord-Süd – Erlen im Nebel, WiesenGrün.

Ein Stück weiter, Blick Ost-West – Efeu-Eichen, alt.

Schräge AltEichen, nicht sturzgefährdet, Licht suchend und findend.

Die Erlen – von Osten angeradelt.

Spiegelung im Hangstauwasser.

Blick Süd über die Auwiesen, Angus-Standort im Sommer – rau, Tropfen am Zaun.

AltEichenReihe Nord-Süd quer über die Auwiesen.

Unter einem Baumbogen durch radele ich gen Westen aus dem Autal raus.

Jahresendfoto: Wie steht es um meinen „Wasserstandzeiger Pferdetümpel“?

Der ist zum Jahresende nun wirklich voll!

Dazu berichtet der NDR: “

2024 zu nass und zu warm – „Beschleunigter Klimawandel“

Laut DWD war 2024 in Deutschland das wärmste Jahr seit dem flächendeckenden Messbeginn im Jahr 1881. Die Mitteltemperatur des Vorjahres wurde der Jahresbilanz des Wetterdienstes zufolge mit 10,9 Grad Celsius deutlich übertroffen – um 0,3 Grad. „Das ist beschleunigter Klimawandel“, erklärte DWD-Sprecher Uwe Kirsche in Offenbach.“

LichtBlick – Licht von oben.

 

Mit dem bereits gezeigten LichtBlick wünsche ich allen einen Guten Rutsch! – Und viele LichtBlicke für 2025!

Read Full Post »

Das war eine schöne Bescherung!        🙂

Am Morgen drauf, 1. Weihnachtstag, Blick Ost – wer hätte DAS gedacht ?!?

Das sieht ja wie ein richtiger, bevorstehender Sonnenaufgang aus.

Es wird heller, wo bleibt …

… die Sonne ?!?

Verflixt, so oft waren wir um Jahreswechsel nicht über den Dächern von Berlin. Es fehlt die Erfahrung – es ist Winters Zeit!

Also schnell rüber auf die Südseite und von dort gen Ost geblickt.

Sieh an, die West-Ost liegende Häuserblockzeile hält die Sonne noch versteckt. Der Sonnenaufgang fand also hier statt. [Mal merken, falls wieder solch Kurzurlaub ansteht.]

Da ist sie also, …

… erobert über den Balkon / die Dachterrasse nach und nach die Wohnung.

Wir nehmen uns für den Vormittag eine Wanderung zum Mauerpark vor.

Unterwegs Richtung Mauerpark, Blick zurück auf die Kulturbrauerei – Höhen sind erleuchtet, die Straßenschluchten verweilen im Schatten.

Uns beeindruckt sauber geschnittenes Fassadengrün – ab 1. Stock aufwärts soll es sich offenbar nicht entfalten.

Angesichts vorgenommener Wanderstrecke meiden wir den Straßenseitenwechsel – für diesmal bleibt unerkannt, ob es sich um Efeu oder welch andere Pflanzenart handelt.

Fast am Mauerpark, mal wieder ein Blick zurück – LichtSpiel. – – – 1989, – da war doch was !

35 Jahre !

Wir betreten den Mauerpark.

Die Morgensonne … – Stone Henge-Schatten ? – Ist das der Goldklumpen von Hans im Glück?

Auf jedenfall ist das ein sehr ordentlicher, sehenswerter Findling, an Eiszeitgeschehen ringsum erinnernd.

Nebendran im Sonnenschein BioGold, botanisch und zoologisch – Clematis und Spatzen.

Die Spatzen scheinen uns zu folgen.

Nee, doch nicht – Futterplätzchen mit Rollen im Hintergrund. Da wurde wohl eben eine akzeptable, angepasste Portion ausgelegt.

Und schon wieder Menschenwahn. – Wenn ich das Wort „Qualifizierung“ im Planungsrahmen schon lese.

Ausser Wahnwitz und irrwitzigen Steuergeldsummen fällt mir nichts dazu ein. Begrifflichkeiten „Rasenplateau“, … „raumprägende Fläche“ …

Wir ahnen den Rasen vor Büschen und Bäumen kaum – kommen die etwa alle weg ?!? – In Zeiten des Klimawandels und erforderlicher Anpassung, gerade im Städtischen ???

Wir werden sehen. Oder sollen wir lieber wünschen, dass angesichts der Finanzknappheit Berlins und des Bundes erstmal jahrelang möglichst nichts hier geschieht?

Nachhaltigkeitsarbeit an und in der Arena erscheint da schon qualifizierter.

Friedrich-Ludwig-Jahn Sportpark.

Auch hier ist Großes vorgesehen.

Irgendwas pfeifen die Spatzen von den Dächern – wohl erstmal Baustopp, weil die Spatzen vergessen wurden.

Was ganz Besonderes auf dem Rückweg: Privat-Öffentliches Mini-Naturschutzgebiet – Natur und Kultur vereint.

„Dit is` Baalin.“

So nebenbei – ein Spatz …

… kommt selten allein.

Zum Nachmittag verdichten sich die Wolken.

Eine abendliche Runde bei saisonaler Beleuchtung schliesst unseren Berlinbesuch ab.

Gerne wieder – schon angefragt.

Read Full Post »

Licht im Dunkel – Weihnachtsgruß von der Kulturbrauerei, Berlin.

Erster Weihnachtstag, verspätet ertappt – Weihnachtsmann an der Feuerwache Oderberger Straße, Berlin.

Wie das so sein soll, brachte uns die Bahn pünktlich nach Berlin – und inzwischen wieder gut zurück, inkl. S-Bahn nach Wedel.

Mehr zu den erlebnisreichen, wenigen Tagen folgt demnächst.

 

Read Full Post »

Geleistetes ansehen, Kommendes andenken – im neuen Jahr soll`s weitergehen.

Vorweihnachtlich am rauschenden Bach (vor nicht allzu langer Zeit rauschte es hier noch nicht wieder) – Hochwässer können frei abfliessen, Mittel- und Niedrigwasserbereich sind gestützt.

An einem der vielen Wildwechsel – allerhand Kies kann nachgelegt werden, um …

… gute Turbulenzen wieder im Bach wirken zu lassen.

Rauschend verlässt der Bach nun unsere Teststrecke.

Auf dem Rückweg, Einstieg ins Innere – begleitender Baumbestand ist wichtig für das Sommerkühle liebende Leben des Bachs.

Die Erlenwurzeln stabilisieren das Ufer und bieten reichlich dreidimensionalen Lebensraum.

Wenn es überall so aussähe … ! ! !

Wir arbeiten dran.

Read Full Post »

« Newer Posts - Older Posts »