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Archive for the ‘Klima’ Category

Blick von vor der Holmer Geestkante gen Elbe – nicht „Manhattan“ am Horizont hinterm Elbdeich!

Dort auf der Elbe, ca. 4 km entfernt, zieht der Containerfrachter Ever MEGA seewärts, 366 x 51 m, nur 12 m von möglichen 16 m Tiefgang nutzend (sagt mir „vesselfinder“).

Ein wohl Tausender-Schwarm Nonnengänse äst bei Idenburg.

Hier sind einige Marschwiesen noch nass.

Vorjahrs-Rohrkolben am Deichrandgraben Giesensand, zerflusend.

Ein sauber geputzter Schafschädel, auf der Schädeldecke liegend.

Der hoch kreisende Seeadler interessiert sich für anderes.

Flachsee an der Vogelstation – Rast für etliche Hundert Nonnengänse.

Wer sitzt da auf dem westlichen Flachsee, hinter einer Sturmmöwe?

Links der Sturmmöwe ist das Bild von Brandgänsen dominiert.

Direkt hinter ihr sitzen Nonnengänse, …

… die allesamt von einem heranbrausenden Tausenderschwarm ihresgleichen hochgebracht werden.

Auch etliche Brandgänse schliessen sich zögerlich dem allgemeinen Aufflattern an.

Ein Bussard auf Ansitzstange (Mauskontrolle für den Deich) beobachtet das Geschehen, …

… ohne sein Aufgabengebiet ringsum zu vernachlässigen.

Nördlich Idenburg, Blick Elbdeich – da wurden tausende Nonnengänse wieder einmal hochgebracht, ihr Lärm schallt über die Marsch.

Auf dem Brunnenschutzgebietsrandgraben (für Scrabble!) …

… fühlt sich ein Schwanenpaar gestört, zeigt einen Ansatz von Revierverhalten, …

… zieht dann aber seiner Wege.

Das waren Eindrücke sonniger Tage mit leichten bis mittleren östlichen Winden. Bei geringem Abfluss der Elbe reichten die aber bereits für Flutwasserstände (desgleichen bei Ebbe) deutlich unter mittlerer Tide.

Getoppt wurde dies durch Oststurm Windstärke 5 am Samstag gestern, „gewürzt“ mit stärkeren Böen. Die Flut blieb 1 m, die Ebbe 0,5 m unter normal.

Querab Klärwerk Hetlingen, der Sturm jagte mich auf dem Rad hinterm Deich entlang. Vorjahrs-Reet neigt sich heftig im Sturm – ich radele quer, später frontal zum Sturmwind (brauche zwar nicht zu schieben, 1. Gang ist aber zeitweise nützlich bis unverzichtbar).

Hetlingen, zwischen den Deichen – Trockenheit und Wind haben das Wasser vielerorts oberflächlich verschwinden lassen.

Eine weissgraue Lage auf Marschwiese bei Idenburg … ??? !!!

In der Totale – das sind ex-Algenteppiche, die ausgetrocknet und -gebleicht wurden.

Der Oststurm hält die Nonnengänse im Binnenland-Lee, hier am Bullenfluss Hetlingen.

Alter Deich Hetlingen nebendran – „geflogen“ wird nur in eine Richtung.

Andere Versuche enden mit im-Sturm-„Stehen“ bzw. krasser Abdrift.

Vor der Geestkante Holm – Scharbockskraut legt los, neben Kies im Sauerbeck.

Darüber wird in einem eigenen Beitrag zu berichten sein.

Auf der Geest Holm – D- und SH-Flagge rasen im Sturm.

Da rast noch mehr – das auf der B 431 links verschwindende Auto nicht! Der Staub- und Sandsturm mit heftig verminderter Sicht zwingt die Verkehrsteilnehmer zur Vernunft (für mich heisst das: Umdrehen, Augen zu und Luft anhalten!).

Hier wird im Kleinen erlebbar, warum die baren, durch Übernutzung entstandenen Heide- und Sandflächen des 19. Jahrhunderts im Norddeutschen Tiefland und anderswo mit Baumpflanzungen festgelegt wurden. Andeutungsweise habe ich das in Beiträgen zu den „Holmer Sandbergen“ berichtet.

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Mal wieder liegen wir zwischen den Wettern.

Von Norden drück`s kalt rein …

… von Westen schiebt Neues, …

… über uns steht das Ganze, sich leicht verschiebend.

Faszinierend.

Aber, wie üblich – hinterm Horizont geht`s weiter! Da wollen z.B. die Nonnengänse hin.

Und die Frühjahrsferienflieger auch.

Das war gestern Vormittag – demnächst mehr.

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Was für ein Unterschied – glasklar fliesst Wiesengrabenwasser dem ultratrüben Tide-Bullenfluss zu.

Auf dem Watt legen – lichtabhängig – schnellwachsende Einzelleralgen los, hier Kieselalgen.

Schier unglaublich, solch dichte Matte – sich zunehmend flächig ausbreitend – besteht aus winzigen einzelligen Algen, die sich zu unendlichem „Gewebe“ zusammenkleben.

Lange hat es gedauert, bis z.B. Küsteningenieurwesen Derartiges als stabilisierenden Faktor erkannt und in Formelgleichungen und Prognosemodelle integriert hat.

Die Algen kümmert das nicht. Sie wachsen einfach drauflos, sobald das Frühjahrslicht ausreicht.

Das erste Kieselalgenfoto stammt vom Bullenfluss Idenburg, dieses vom Bullenflussarm Hetlingen.

Wo das Licht stärker auf den Wattboden trifft, nehmen Blau- und / oder Grünalgen …

… den Platz ein und besiedeln ihn flächig.

Derweil fliegen weiter massenhaft Pollen, z.B. von Erlen, durch die Luft.

Die dieses Jahr (hier) nicht so zahlreichen Nonnengänse sammeln sich zu Schwärmen in die Tausender (dunkle Linie) – im Hintergrund Giesensand und der Elbdeich Hetlingen.

Noch haben sie etliche Wochen zu trainieren. Richtung Ende April sind sie dann aus dem hiesigen Landschaftsbild verschwunden.

Lautes Trompeten empfängt mich auf dem Elbdeich Hetlingen. Hoch oben, in der Ferne zieht ein Kranichtrupp …

… vor illustrem Wolkenbild …

… gen NordOst vorbei.

Bunte Anwesenheit, steter Wechsel ist auch an der Vogelstation Wedeler Marsch zu beobachten – im Hintergrund Idenburg.

Im Foto tummeln sich diverse Entensorten, Brandgänse, Kiebitze an und auf dem schwindenden Marschwiesensee. Von links überfliegt ein Rabenvogel.

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Bestes Wetter – da spiegelt sie wieder, die Kopfweide am Marschgraben.

Der vor einiger Zeit erwähnte Kiebitz ist nun zu zweit.

Dieser Platz vor der Geestkante mit dauerhaft nassen Gräben scheint zu gefallen.

Mindestens zunächst noch einer sichert sich seinen Platz.

Paarbildung und Neststandort finden sind angesagt – hier Graugänse und Möwen.

Querab Obstparadies bewegt sich die dichte Front äsender Nonnengänse – wohl so an die 2000 in diesem Schwarm.

Wie üblich begleiten aufmerksame Möwen die Bewegung am Boden – ihre Flugakrobatik zeigt, dass immer mal ein aufgescheuchtes Insekt zu erbeuten ist.

Wie neulich am Elbdeich Hetlingen höre ich die Nonnengänse doppelt – von links als Echo aus der Bebaumung des Brunnenschutzgebiets.

Bei Giesensand lauern ein Silber- und ein Graureiher am eingestauten Marschgraben.

Da bewegt sich etwas langsam über die aufgeheizte Fahrbahn.

Was ich im Anradeln für einen Tauwurm gehalten hatte, stellt sich als Molch heraus – mit noch weitem, gefährlichem Weg zum Brutgewässer.

Angesichts des orangen Bauchs mit allerhand dunklen Flecken tippe ich auf Teichmolch.

Nun, nicht weit vom Grabenwasser entfernt, kann er (links unten) auch vor Sonne geschützt sein Ziel schneller erreichen.

Grabowskis ultrazahlreiche Baukunst …

steht das Schleppen bevor – ringsum voll ingang.

Ein Foto des Walzens befindet sich bereits seit 8. März im Blog.

Am Brunnenschutzgebiet vor dem Holmer Geesthang fiel mir bereits vor Tagen …

… eine KätzchenWeide auf.

Da lohnt ein genauerer Blick (die Digicam macht nicht so ganz mit) – eine Hummelkönigin, beeindruckend in ihrer Größe, sammelt eifrig Nektar und Pollen.

Ringsum tummeln sich an die 10 dieser auffällig großen und bunten Exemplare, die „Hosen“ reich gefüllt mit Pollen. Auch Fliegen und Bienen nehmen am Festmahl teil.

Zu Hause, mit speziellem Kleinklima der Nordseite des Hauses, lässt sich inzwischen der Bärenklau blicken. Auch von Amseln in Vorjahren ausgepulte und von mir anderswo eingesteckte Jungknollen legen los.

So ein Frühling … – weckt allerhand Erwartungen.

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Vorm Haus blüht prächtig Hartriegel Cornus mas. Nur wer die Pflanze in Ruhe lässt, wird diese Pracht geniessen können – meist greift „Pflege“ unnötig ein mit der Folge kümmerlichen Blühens (man kann es auch ganz auf Null bringen).

Morgens gehts Richtung Pinnau, Verbesserungsideen gemeinsam entwickeln – Gewässerbeitrag findet sich gelegentlich auch hier.

Bei der Anfahrt, Tangstedt PI, Weiss vor Himmelblau.

Dieser Horst ist besetzt, man(n) wartet noch auf die Partnerin.

Saisonales Fliegen – Haselpollen.

Erlenpollen.

Gerade berichtete der Wetterbericht, dass die Luft erheblich gefüllt ist, wobei zur Zeit hier ringsum die Erlenpollen vorherrschen sollen – sicherlich regional auch kleinräumig andersrum.

Im Umfeld der letzten Besuchsstrecke an der Pinnau befinden sich merkwürdige Markierungen auf der Wiese gegenüber.

Gelegentlich fliegt eine Kleinmöwe drüber – das Bild bleibt.

Und dann doch – die unbeweglichen „Markierungen“ stellen sich ebenfalls als – abfliegende – Kleinmöwen heraus. Der vorher unauffällige Schwan scheint irritiert.

Nachmittags ist wieder Deichradeln angesagt – Tideniedrigwasser.

Einige Tage zuvor war hier das zusammengeschobene Reetreibsel verladen und abtransportiert worden.

Mir scheint, inzwischen lösen Sturmmöwen die bislang vorherrschenden Lachmöwen ab.

Nonnengansgetümmel (die dunkle Linie ist kein Damm) auf dem Kleisee nahe der Vogelstation.

Auch querab Giesensand, am eingestauten Marschgraben, hält sich ein großer Schwarm auf (hier nur der östliche Zipfel im Foto).

Erstaunlich wie lange sich – angesichts nicht vieler Hochfluten und nicht so extremer Windlagen (doch nicht erstaunlich?) – sich der Silberglanz des VorjahrsReet hält.

Nahe altem Elbdeich Hetlingen, Sturmmöwen untersuchen …

… die eifrig geeggten und gewalzten Wiesen und Weiden ringsum.

Am Brunnenschutzgebiet – Silberglanz, einzeln.

Der für 2 Tage kommender Woche angesagte Regen wird schon wieder zurückgenommen – da kann das Vorjahrsreet noch ein Weilchen länger beeindrucken.

Dieser Graureiher kennt mich wohl.

Hochkonzentriert sucht er auf Wasserfläche und unters Ufer.

Zwischendrin wird immer mal überprüft, ob ich mich weiter friedlich verhalte – und sonst nichts Verdächtiges auftaucht.

Gelegentlich sticht der Reiher zu – das kommt so plötzlich, dass die Fotos nichts geworden sind. Mindestens zum Teil war die Futtersuche wohl erfolgreich.

Ein erlebnisreicher Tag geht zu Ende. Manches dazu folgt, sobald es angemessen erscheint.

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Zum Frühstück sieht der Westblick vielversprechend aus.

So radele ich sonnig los.

Wölkchen über der Holmer Marsch.

Fernblick, über Erle unter Eschenbogen – Weiden, Stader Geest jenseits des Elbdeichs, am Horizont.

Hoher Himmel Hetlingen.

Genauer hingesehen – Bäume starten Frühlingsfarben.

Querab Giesensand – Graugänse auf Restwasserwiese vor Weiden.

Querab Vogelstation, vor Idenburg mit Storchennest – Brandgänse und mehr auf Marschflachsee.

Das Storchennest Idenburg habe ich bisher leer vorgefunden. – Kürzlich gratulierte ich einem kollegialen Bachbastler in Tangstedt (PI), dass der dortige Storch bereits das Nest (eins von zweien) besetzt hat – und erfuhr, dass er bereits einen Konkurrenten abgefertigt hat. Der kann ja das andere dort wählen.

Da tiriliert was am Himmel … ! ! ? ? L e e r ! ?

Erwischt – da tiriliert eine L e r ch e! – – – Aber nur eine.

Ich nehme an, es gilt die alte Erfahrung: Kommt Zeit, kommen Lerchen (und andere).

Fährmannssand, Blick durch Willow Henge – Nonnengänse, geknäult.

Während ich die Treppe auf die Deichkrone hochgehe, tönt es laut hinter mir, ein starkes Rauschen setzt ein.

Die vorher in dichter Packung sitzenden Nonnengänse sind aufgebracht, streben dem Deich zu.

Schon drehen sie, …

… die Front zieht direkt über mich.

Weiter, über die Marsch.

Der Restschwarm passiert zwei Vogelkieker mit starker Optik.

Restschwarm, über der Marsch.

Die Vogelkieker ziehen weiter. Am Horizont naht von Stade her ein Saug-/Klappbagger.

Auf der Geest – über der Helgolandstraße zieht ein Storch Richtung Idenburg.

So sieht es jedenfalls aus und würde dem üblicherweise frühen Erscheinen dort entsprechen.

Nachtrag 4. März: Ein Storch bleibt selten allein.

[Gerade erfahre ich von wordpress, dass heute mein 16. Osmerus-Jahrestag ist – wie die Zeit vergeht!]

2 Störche, an der Haseldorfer Binnenelbe, Hetlingen (2 Nebelkrähen nebendran)! – Ob das nun zwei Idenburger sind, oder diese nach Haselau gehören – egal. Hauptsache, sie sind hier.

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Der Schnee war so selten, da präsentiere ich noch ein Bisschen Geometrie aus der Winterzeit.

Fläche, zweigestreift – kühle, Wasserdampf kondensierende Überfahrt des Bullenflusses bei Idenburg.

Bogen, Elbdeich Hetlingen.

Dreieck – Willow Henge, Fährmannssand.

Rechteck, gerundet – Willow Henge, Fährmannssand.

Freigestreut, neue städtische Geometrie Dreieck und Quadrat am Geesthang Wedel.

Ende Geometrie. – Angesichts der recht trockenen, andauernden Wetterlage stellt sich im öffentlichen Raum, ÖPNV, ganz in unserer Nähe ein besonderes Angebot dar.

Anstelle einer Bank, zunehmend an Bushaltestellen zu finden, steht hier schonmal ein Stuhl – mit Kissen.

Im Hintergrund ist das Reepschlägerhaus zu sehen – als ordentliche Hafenstadt hat auch Wedel in der Vergangenheit selbstverständlich eine Reeperbahn gehabt.

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Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein hatte im Rahmen ihrer Winterakademie eingeladen, einen Vortrag mit Grundlagen und Praxisbeispielen über die Lebensraumverbesserung an Bächen und kleinen Flüssen zu halten. Beispiele dazu können hier  angesehen werden.

Die Anfahrt verlief bei bestem Sonnenwetter, noch Klarfrost bei minus 7 Grad.

Winterlich – auf den Ostsee-nahen Moränenhügeln, fast am Ziel.

Die nächsten Weihnachtsbäume wachsen.

Noch tief stehende Morgensonne hinter Buchenhochwald.

So trage ich gern vor – reservierter Parkplatz mit Ladestation. – Herzlichen Dank dafür!

Imposante Buche auch gleich nebendran.

Immerhin pfeift hier kein wind chill-Wind wie bei uns in Wedel, an der Elbe-Küste.

Auf dem Rückweg raste ich in Bad Bramstedt.

High Noon – mit Kirchenglockenbegleitung.

Glück gehabt! – Der für seine prima Ente bekannte Chinese schliesst für Restaurierungsarbeiten eine Woche später seine Pforte.

Das war wieder ausgezeichnet! – Auf Wiedersehen, bis später im Jahr.

Bis dahin wird bei meinem Restaurieren so mancher Kiesel und Treibselsammler in umliegenden Bächen und kleinen Flüssen gelandet sein. Vorträge und Exkursionen ergänzen wie üblich auch das 2025er Geschehen.

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Trockenes Wetter, längere Tage – die Zweifachnutzung des Rades stabilisiert sich, oft lockt die Elbe.

Elbdeich Fährmannssand, Blick rüber nach Niedersachsen – spotlight! … worauf?

Mal genauer hinsehen – etwas Gelb-Blaues, Erinnerung kommt auf! Wie lange habe ich die Lühe-Schulau-Fähre nicht gesehen ? ! ?

Das liegt sicher mit am Winterfahrplan, sieht der doch nur je 4 Abfahrten an Wochentagen von Lühe bzw. Wedel, Schulau vor (weniger gar am Wochenende). Hinzu kommen Werftliegezeiten, die sich bei dem alten Kahn in 2024 doch häufig und überraschend ausser der Reihe ergaben.

Ich setze meine Tour diesmal vor dem Deich fort. Es gibt ja Fans, die meinen, hier sähe man mehr (MEER nicht, ist gut 100 km entfernt). Aber meine Blogbeiträge sind vom Binnenradeln mit täglich wechselnden Erlebnissen hinreichend gefüllt, meine ich.

Nun also diesmal „buten“.

Wie ich von fern, der Deichsicht, öfter anmerkte, steht das Vorjahrs-Reet noch großflächig, da sich jüngst durch Hochflut und Wind, wetter- und klimabedingt (wenig bis nie Eis auf der Elbe!), kein flächiger Bruch- und Abschwemmeffekt ergeben hat.

HOCH steht diese Biomasse – gleichwohl kann ich die Lühemündung mustern – mit Gelb-Blau am Anleger.

Seewärts – schräg vor mir liegt die abgeräumte Wind-und-Wellen-Abräumfläche, ein zusammengetragener Treibselhaufen daneben.

Die Hauptangriffsfläche.

Ein schönes Beispiel, wie Naturkräfte jährlich Vielfalt erzeugen.

Bald wächst alles wieder los, wird von Insekten- und Vogelwelt (und vielem mehr) besiedelt.

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Gestern, Sonntag Morgen an der Krückau, Elmshorn – AltWeiden, Wintersonne taut Raureif, dreidimensional.

Beeindruckend hat sich hier eine Gruppe Weiden zu Riesen entwickeln können.

In einer solchen, sich über Jahrzehnte entwickelnden Situation …

lässt sich allerhand Interessantes entdecken – hier symbolisch Moose und Flechten auf Bruch- oder Sturzholz.

Blick aus der Gruppe zurück zum Standort des Startfotos.

Bereits länger wird darüber gesprochen, hier weitere Auwaldbäume wie Erlen – insbesondere zum Uferschutz der Krückau – und Flatterulmen anzusiedeln.

Um die Bandbreite der Auwaldbedeutung darzustellen, hat der langjährig im Umfeld Aktive Gerd Janssen symbolisch „Forelle, Schwarzstorch, Flatterulme“ vor Jahren als Leittitel gewählt. Seine Auwaldbeispielflächen sowie das fachliche Umfeld sind in einer eigenen Arbeit 2023 (Download) erschienen.

Abgestimmt mit dem Wasserverband Krückau, der Stadt Elmshorn sowie der Kreisverwaltung soll nun ein Pflanzversuch beginnen. Die Anne-Frank-Gemeinschaftsschule, der NABU Elmshorn sowie weitere werden in Kooperation bis zum Ende der jetzigen Schnittzeit ufernahe Weiden je nach Dicke schneiden bzw. mit Motorsäge auf den Stock setzen. Anschliessend werden knapp 100 junge Erlen und Flatterulmen in ausgewiesene Areale gepflanzt und mit dem Weidenschnitt ringsum gekennzeichnet und (hoffentlich) geschützt.

Rechts und links vom Wanderweg werden aufgrund des randlichen Mähens mindestens ca. 1,5 m freigehalten.

Die größeren Lückenbereiche sowie der Ufersaum der Krückau werden Pflanzorte sein.

Teile des dichten Weidenbewuchses werden genutzt.

Punktuell werden solche, dem Uferschutz nicht dienende Weiden (Flachwurzler, die bei Unterspülen kippen und den Abfluss behindern) angesichts ihrer Dicke mit der Motorsäge gefällt. Erlenpflanzung am Ufer übernimmt die erwünschte Verbesserung für die Gewässerökologie.

So stellen sich die möglichen Pflanzflächen – insbesondere für die Flatterulme – zur Zeit dar.

Eine Besonderheit besteht in einer abwärts liegenden scharfen Rechtskurve.

Der Start der Kurve – ungeschützter Prallhang auf der anderen Seite.

Am Prallhang der anderen Seite ist seit Jahren verabredet, 5 Lenkbuhnen mit Kies anzulegen. Die dortige Überschwemmungswiese fordert in ihrer dafür nötigen randlichen Befahrbarkeit (und dem Warten darauf) die Geduld der Beteiligten heraus. Ein hilfsweise bachab der Kurve unternommener Versuch mit Treibselsammlern erbrachte zwar Verbesserungen, ist angesichts des Einstaus während der Flut – zu Zeiten von Sperrwerksschliessungen um Stunden verlängert – nur bedingt wirksam.

Durch Neigen der Weiden, „Landgewinn“ und Bewachsen mit weiteren Weiden besteht eine zu änderende Situation.

Die kleinen Weiden im vorstehenden Foto werden per Hand abgesägt. Etwa in Höhe der Weiden rechts im Bild werden Erlen zur Verbesserung des Uferschutzes gepflanzt. Die dienen dann je nach Abflussmenge und Strömungssituation „als Widerlager“ der am anderen Ufer anzulegenden Lenkbuhnen. So können die Einstauleistung der Wiese erhalten und der Abflussquerschnitt sichergestellt werden.

Die Krückaukurve (Pfeil), über die Überschwemmungsweise von der anderen Seite „An der Au“ gesehen.

Wir sind auf die kommenden Wochen (und folgende Jahre) gespannt.

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