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Archive for the ‘Klima’ Category

Der Schnee war so selten, da präsentiere ich noch ein Bisschen Geometrie aus der Winterzeit.

Fläche, zweigestreift – kühle, Wasserdampf kondensierende Überfahrt des Bullenflusses bei Idenburg.

Bogen, Elbdeich Hetlingen.

Dreieck – Willow Henge, Fährmannssand.

Rechteck, gerundet – Willow Henge, Fährmannssand.

Freigestreut, neue städtische Geometrie Dreieck und Quadrat am Geesthang Wedel.

Ende Geometrie. – Angesichts der recht trockenen, andauernden Wetterlage stellt sich im öffentlichen Raum, ÖPNV, ganz in unserer Nähe ein besonderes Angebot dar.

Anstelle einer Bank, zunehmend an Bushaltestellen zu finden, steht hier schonmal ein Stuhl – mit Kissen.

Im Hintergrund ist das Reepschlägerhaus zu sehen – als ordentliche Hafenstadt hat auch Wedel in der Vergangenheit selbstverständlich eine Reeperbahn gehabt.

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Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein hatte im Rahmen ihrer Winterakademie eingeladen, einen Vortrag mit Grundlagen und Praxisbeispielen über die Lebensraumverbesserung an Bächen und kleinen Flüssen zu halten. Beispiele dazu können hier  angesehen werden.

Die Anfahrt verlief bei bestem Sonnenwetter, noch Klarfrost bei minus 7 Grad.

Winterlich – auf den Ostsee-nahen Moränenhügeln, fast am Ziel.

Die nächsten Weihnachtsbäume wachsen.

Noch tief stehende Morgensonne hinter Buchenhochwald.

So trage ich gern vor – reservierter Parkplatz mit Ladestation. – Herzlichen Dank dafür!

Imposante Buche auch gleich nebendran.

Immerhin pfeift hier kein wind chill-Wind wie bei uns in Wedel, an der Elbe-Küste.

Auf dem Rückweg raste ich in Bad Bramstedt.

High Noon – mit Kirchenglockenbegleitung.

Glück gehabt! – Der für seine prima Ente bekannte Chinese schliesst für Restaurierungsarbeiten eine Woche später seine Pforte.

Das war wieder ausgezeichnet! – Auf Wiedersehen, bis später im Jahr.

Bis dahin wird bei meinem Restaurieren so mancher Kiesel und Treibselsammler in umliegenden Bächen und kleinen Flüssen gelandet sein. Vorträge und Exkursionen ergänzen wie üblich auch das 2025er Geschehen.

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Trockenes Wetter, längere Tage – die Zweifachnutzung des Rades stabilisiert sich, oft lockt die Elbe.

Elbdeich Fährmannssand, Blick rüber nach Niedersachsen – spotlight! … worauf?

Mal genauer hinsehen – etwas Gelb-Blaues, Erinnerung kommt auf! Wie lange habe ich die Lühe-Schulau-Fähre nicht gesehen ? ! ?

Das liegt sicher mit am Winterfahrplan, sieht der doch nur je 4 Abfahrten an Wochentagen von Lühe bzw. Wedel, Schulau vor (weniger gar am Wochenende). Hinzu kommen Werftliegezeiten, die sich bei dem alten Kahn in 2024 doch häufig und überraschend ausser der Reihe ergaben.

Ich setze meine Tour diesmal vor dem Deich fort. Es gibt ja Fans, die meinen, hier sähe man mehr (MEER nicht, ist gut 100 km entfernt). Aber meine Blogbeiträge sind vom Binnenradeln mit täglich wechselnden Erlebnissen hinreichend gefüllt, meine ich.

Nun also diesmal „buten“.

Wie ich von fern, der Deichsicht, öfter anmerkte, steht das Vorjahrs-Reet noch großflächig, da sich jüngst durch Hochflut und Wind, wetter- und klimabedingt (wenig bis nie Eis auf der Elbe!), kein flächiger Bruch- und Abschwemmeffekt ergeben hat.

HOCH steht diese Biomasse – gleichwohl kann ich die Lühemündung mustern – mit Gelb-Blau am Anleger.

Seewärts – schräg vor mir liegt die abgeräumte Wind-und-Wellen-Abräumfläche, ein zusammengetragener Treibselhaufen daneben.

Die Hauptangriffsfläche.

Ein schönes Beispiel, wie Naturkräfte jährlich Vielfalt erzeugen.

Bald wächst alles wieder los, wird von Insekten- und Vogelwelt (und vielem mehr) besiedelt.

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Gestern, Sonntag Morgen an der Krückau, Elmshorn – AltWeiden, Wintersonne taut Raureif, dreidimensional.

Beeindruckend hat sich hier eine Gruppe Weiden zu Riesen entwickeln können.

In einer solchen, sich über Jahrzehnte entwickelnden Situation …

lässt sich allerhand Interessantes entdecken – hier symbolisch Moose und Flechten auf Bruch- oder Sturzholz.

Blick aus der Gruppe zurück zum Standort des Startfotos.

Bereits länger wird darüber gesprochen, hier weitere Auwaldbäume wie Erlen – insbesondere zum Uferschutz der Krückau – und Flatterulmen anzusiedeln.

Um die Bandbreite der Auwaldbedeutung darzustellen, hat der langjährig im Umfeld Aktive Gerd Janssen symbolisch „Forelle, Schwarzstorch, Flatterulme“ vor Jahren als Leittitel gewählt. Seine Auwaldbeispielflächen sowie das fachliche Umfeld sind in einer eigenen Arbeit 2023 (Download) erschienen.

Abgestimmt mit dem Wasserverband Krückau, der Stadt Elmshorn sowie der Kreisverwaltung soll nun ein Pflanzversuch beginnen. Die Anne-Frank-Gemeinschaftsschule, der NABU Elmshorn sowie weitere werden in Kooperation bis zum Ende der jetzigen Schnittzeit ufernahe Weiden je nach Dicke schneiden bzw. mit Motorsäge auf den Stock setzen. Anschliessend werden knapp 100 junge Erlen und Flatterulmen in ausgewiesene Areale gepflanzt und mit dem Weidenschnitt ringsum gekennzeichnet und (hoffentlich) geschützt.

Rechts und links vom Wanderweg werden aufgrund des randlichen Mähens mindestens ca. 1,5 m freigehalten.

Die größeren Lückenbereiche sowie der Ufersaum der Krückau werden Pflanzorte sein.

Teile des dichten Weidenbewuchses werden genutzt.

Punktuell werden solche, dem Uferschutz nicht dienende Weiden (Flachwurzler, die bei Unterspülen kippen und den Abfluss behindern) angesichts ihrer Dicke mit der Motorsäge gefällt. Erlenpflanzung am Ufer übernimmt die erwünschte Verbesserung für die Gewässerökologie.

So stellen sich die möglichen Pflanzflächen – insbesondere für die Flatterulme – zur Zeit dar.

Eine Besonderheit besteht in einer abwärts liegenden scharfen Rechtskurve.

Der Start der Kurve – ungeschützter Prallhang auf der anderen Seite.

Am Prallhang der anderen Seite ist seit Jahren verabredet, 5 Lenkbuhnen mit Kies anzulegen. Die dortige Überschwemmungswiese fordert in ihrer dafür nötigen randlichen Befahrbarkeit (und dem Warten darauf) die Geduld der Beteiligten heraus. Ein hilfsweise bachab der Kurve unternommener Versuch mit Treibselsammlern erbrachte zwar Verbesserungen, ist angesichts des Einstaus während der Flut – zu Zeiten von Sperrwerksschliessungen um Stunden verlängert – nur bedingt wirksam.

Durch Neigen der Weiden, „Landgewinn“ und Bewachsen mit weiteren Weiden besteht eine zu änderende Situation.

Die kleinen Weiden im vorstehenden Foto werden per Hand abgesägt. Etwa in Höhe der Weiden rechts im Bild werden Erlen zur Verbesserung des Uferschutzes gepflanzt. Die dienen dann je nach Abflussmenge und Strömungssituation „als Widerlager“ der am anderen Ufer anzulegenden Lenkbuhnen. So können die Einstauleistung der Wiese erhalten und der Abflussquerschnitt sichergestellt werden.

Die Krückaukurve (Pfeil), über die Überschwemmungsweise von der anderen Seite „An der Au“ gesehen.

Wir sind auf die kommenden Wochen (und folgende Jahre) gespannt.

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Hoch oben auf dem Elbhang schimmert`s – erste Weidenkätzchen erscheinen, in speziellen Lagen.

Schneidender Wind und Temperaturen nahe Null Grad liessen uns kürzlich zu einer Wanderung unterhalb des Elbhangs Wedel – Blankenese Richtung Leuchtturm Wittenbergen wandern. Wir, angeschienen von der winterlichen Morgensonne, genossen den Windschatten.

Neben dieser Weide gibt es dort allerhand anderes an Natur und Technik zu sehen. Auch  der Umgang des Menschen mit Grün und fehlendes Verständnis für Folgen kann – leider im Übermaß – studiert werden.

Dazu gibt es demnächst einen eigenen Beitrag.

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Eigentlich ist alles recht einfach – man muss nur genau hinsehen.

Der Bach zeigt – beachte: die Größe der Kühe! – „Ich liege übertief, bin für diese Wasserführung viel zu breit, daher kraftlos, bemühe mich, durch Einengen einen Stromstrich zurückzugewinnen“ (Foto aus Madsen & Tent, 2000, S.18 – 25 Jahre, Jubiläumsjahr! -, die vermittelten Inhalte gelten weiter).

Das sieht doch sehr nach „Re-Mäandrieren“ aus.

Auch im Kanal windet sich Wasser, versucht seine Naturform zu finden.

Das Sortieren von Sohlmaterial funktioniert nur, wenn die Kraft dafür ausreicht. Das habe ich im kleinen Handbuch „Bessere Bäche – Praxistipps“ die „arbeitende Breite“ genannt – im Folgenden Fotos aus dem Umfeld S. 14 / 15, Bäche basteln – leicht gemacht.

So steht es im Heft, S. 15.

Wir übten an einem flächig sandbedeckten Teichauslauf und hatten Glück: Ein paar einengende Steine brachten Turbulenz und so kiesigen Grund zutage.

Fortgeführt bekommen wir hier eine Idee vom Mäanderbild für dieses spezielle Bächlein im Kanal (mindestens 2/3 der Sohlbreite müssen eingeengt werden).

…  … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … Wir haben das Ergebnis des Experiments mit Schubkarren voller Kies und Feldsteine umgesetzt in die Realität – bis zur Mündung in den nächstgrößeren Bach.

Und das sieht – diesmal bachab betrachtet – so aus, funktioniert, hält sich selbst „sauber“ und ist schnell lebendig besiedelt.

Die „wahre Realität“ unserer Bäche und kleinen Flüsse ist allerdings sehr viel brutaler. Regelhaftes Ausbaggern hat – wie hier im Blog häufig beschrieben – zu überbreiten, tiefer als wasserrechtlich genehmigten Profilen geführt.

Ein reines Einengen wird eine Moränensteinsohle – wegen „mindestens einer“ noch übertieferen Baggerung in jüngerer Geschichte und damit noch dickerer Sandablagerung – wohl kaum erreichen können. (Das bedeutet, neben Strömungslenkung gehört auch die Rückgabe „der gestohlenen Steinfraktion“ zur Hilfe vor Ort.)

Am Beispiel der Panke, Berlin, zeige ich hier Fotos, wie der Bach seine eigenen Anstrengungen unternimmt.

Für Niedrig- und Mittelwasser strukturlos wird über die gesamte Breite Sand bewegt – …

… „Das Leichentuch für jeden Bach“.

Es zeigt sich die Tendenz Richtung vom Bach gewünschter Niedrigwasserbreite.

Hier wird es – wenn auch linear – deutlicher.

Der „Wasserbaumeister Pflanze“ hilft nach – hier: Brunnenkresse.

Hier ist bereits „der Stromstrich“ erkennbar.

Nun kommen wir zum 3. „Über-“ – ÜBERsonnt: Bäche und kleine Flüssen benötigen für ihre Lebensgemeinschaften Halbschatten, der die – strukturreiche – Sohle von übermäßigem Pflanzenwuchs freihält. Die Sohle ist von Natur aus von Spezialisten (!), schwachlichtangepassten Alten, besiedelt. Standorttypische Wasserpflanzen wie Wasserstern, Merk und andere ergänzen – in begrenztem Umfang – das botanische Bild.

Hier – gucken Sie auf Google Earth nach: frei sichtbare Bäche, übersonnt – ist der Minimumfaktor Licht im Maximum. Nach den bekannten Naturgesetzen wachsen Sumpfpflanzen im Überlicht-Angebot. Nutzer im Umfeld und in der Folge der Gewässerunterhaltung geraten in – unnötigen, heftigen – Handlungszwang. „Der Bagger muss her!“ – das Teufelsrad dreht sich weiter.

Das Ziel: So, strukturiert, turbulent und licht beschattet, sollen unsere Bäche auf Moräne aussehen, um Lebensraumanforderungen standorttypischer Arten zu erfüllen.

Dass dies in Zeiten des Klimawandels um so konsequenteres Handeln bedeutet, versteht sich von selbst.

Für die Panke, Berlin, besteht – soweit der öffentliche Haushalt Geplantes zulässt – gute Aussicht auf eine positive Zukunft.

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Neujahr, wir nutzen eine Einladung zu Kaffe und Kuchen – nass draussen, …

… wohin man auch guckt.

Das war lecker, dankeschön! Abschied.

Tags drauf, stürmisch – es sieht nach Radeln aus.

Blauer Himmel – Sturmwolken sind zu beachten!

Oha! Wohin man auch kommt, die Lustigen Holzhackerbuam waren oft schon da – leider allzuoft mit fragwürdiger Arbeitsauffassung. Landschaftsprägendes ist vollkommen verschwunden.

Runter in die Marsch – ich befinde mich „hinter dem Wetter“ bzw. das ist südlich vorbeigezogen.

Heranstürmendes erscheint halbwegs verträglich.

Mein Freiraum (vergrößert sich).

Und immer im Sturm schön standfest bleiben!

In Fahrtrichtung – Vorsicht vor Tunnelblick.

Querab Idenburg, Detail, sitzt im Klumpen ca. ein Tausender Nonnengänse.

Das sind wohl Versprengte von der Böllerei.

Vor dem alten Elbdeich Hetlingen noch ca. ein Tausender.

Die müssen nach dem Schreck nun erstmal ordentlich fressen.

Durchblick zum Hetlinger Elbdeich.

Ich nutze die nasse Auffahrt.

Blick gen Norden, Licht und Schatten.

Auf der Deichkrone, Blick Wedel – ich wiederhole es wieder „Nein, die Elbe ist keine Wetterscheide!“, sagen die Spezis.

Weiter, querab NABU Vogelstation – vorn voller AltMäander, hinten über der Geest ergiesst sich eine Regenfront.

Da kommt noch mehr, hinterher.

Blick Süd, Gegenlicht – von Blau, Weiss bis Schwarz.

Langer Damm, Blick zur Geest – die Zukunft rast heran.

Da nutze ich die Gegenwart, erklimme den Geesthang – und sause möglichst schnell nach Hause.

Das hat wieder mal geklappt, unmittelbar vor dem nächsten Guss.

Danke dafür!

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Schnee und Eis – ich gehe lieber zu Fuß.

Schnee und Eis, Mais.

Immerhin!

Autos bleiben stehen.

Per E-Mobil über die Landesgrenze … – ähnlich.

Draussen MiniSchneeKerl auf der Wärmepumpe – drinnen gemütliche Wärme, Kaffee und Kuchen.

Auf der Rückfahrt, Saisonlicht – schwindend.

Tags drauf – kalt pfeifender Wind, viele Flächen frei, Hindernis bei Wanderung.

Mir sind die Wege ringsum nicht geheuer – erstmal vorm Radeln das Umfeld erkunden.

Hauptstrecken sind frei.

Nebendran – groß, langsam schwindend.

Klein – kleiner …

Kühlflächen mit wind chill – weiter weiss gedeckt.

Richtung Marsch – wie gut, dass das Rad stillsteht.

Öffnung zur Marsch – Wind, eisig.

Die Krähe fühlt sich nicht behelligt, schont ihre Kräfte.

Während auf der Geest und anderswo in Windschattenpfützen bereits Amseln baden, bleiben Marschpfützen noch fest.

Auf der Geest – abbiegen, zu Hause.

Für die Nacht wurde eine Schnee-, dann Regenfront mit heftig ansteigender Temperatur gemeldet.

Heute also, wieder auf dem Rad. Nix Weisses mehr ringsum.

Hetlingens „Indikator SchachtRingGraben“ füllt sich. (Pegel zeigen, die Bäche laufen bei mittlerem Hochwasser. – Die Nacht hat „was gebracht“.)

Am Hetlinger Elbdeich – weisse Restskulptur.

Querab Giesensand – Marschgräben voll, Saatkrähen erkunden die Fläche.

Drei Grauganspaare haben sich gefunden.

Rippelmarken am Himmel – Strandurlaub anfragen, buchen!

Bei fast 10 Grad – erste Rinder draussen.

Möwen und ein Starenschwarm bieten ihre Kunststücke auf Entfernung.

Vor dem Geesthang Wedel – Flaches ist wassergefüllt, Möwenmengen.

Näheres Hinsehen zeigt neben einem Stockentenerpel Lach-, vor allem Sturmmöwen.

Nachmittags zu Hause – ein Sonnenblick!

Vorm Küchenfenster – Hagebutten, besonnt.

Der Balkon wird beschienen. Die Tage werden länger.

Ab morgen kommen wir wieder in winterlichere Temperatursituation – wenn man in Zeiten des Klimawandels von sowas sprechen kann. („Die Winter sind auch nicht mehr, was sie mal waren!“)            🙂

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(Keine Sorge, liebe Leserinnen und Leser meines Blogs, die „Spezialitäten“ zur Panke, Berlin, kommen auch noch dran.)

Ein Neujahrsgruß mit (unter anderem) einem Drohnenfoto einer Fließgewässerrenaturierung liess mich zum Telefon greifen – ja, ein Spontanbesuch sei möglich.

Tags drauf – uuups, doch Schnee!

Die Vorhersage versprach mehr.

Auf der Autobahn – voller Einsatz. – Die stauende Schlange hinter den Streufahrzeugen war von sichtlich Gestörten gekennzeichnet.

Dementsprechend berichten die Nachrichten von einer Vielzahl Unfälle.

BAB-Abfahrt, wir haben eine intensive Beschneiung gequert.

Bundesstraße …

Und schon sind wir – pünktlich, wie verabredet – am Ziel.

Neuschnee.

Bunte Tier- und Gestaltenwelt – nein, im Garten ist niemand.

Ankunft am Erlen-Bach.

Blick bachauf in die remäandrierte Strecke – soweit möglich bei Nutzen alter Mäanderverläufe.

Blick auf wichtige Details: Sehr schön, über „reines“ Baggern hinausgehend – vorübergehende Stacksicherung, Einbauten, Turbulenz, Initial-Pflanzung.

Immer mal genauer hinsehen.

Alt- und Zukunftsholz, Vortices.

Wohl dem, der Fläche hat! Vorausschauender Landkauf mit nachfolgendem Flächentausch ermöglicht solche Auenentwicklung.

Den – leider in so gut wie allen Bundesländern allzu wenigen – Akteuren der guten Leistung gilt meine Hochachtung!

In solch bebaggerter Landschaft bleibt allerhand in Bewegung. Veränderung ist vorprogrammiert.

AltErle, Fluss und Aue – Überschwemmungsgebiet.

Gefiederte Interessenten hinterlassen Spuren.

Noch ein Stückchen weiter.

An einer Überfahrt, Blick bachauf mit TotEiche, kehren wir um.

Rückweg entlang des Talrands.

Winterlich – wo Erlen sind, sind Schwärme des Erlenzeisigs nicht fern („Zwitscher, zwitscher ! ! !“).

Initialpflanzungen – mit dem Frühjahr werden „auf der Baustelle“, freiem Rohboden, massenhaft Samen keimen.

Weil`s so schön ist, …

…, hier, noch ein paar …

… Vortex-Studien.

 

Herzlichen Dank für diese schicke (fast Neujahrs-) Führung!

 

Zeit und Wetter passen – wir gucken noch in einen Wohnort-näheren Bach. Beitrag folgt.

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Die Panke als drittgrößter Berliner Fluss – eher ein Bach bis kleiner Fluss – steht seit Langem auf der Renaturierungsplanung der Stadt Berlin. Vor 10 Jahren wurden die Planunterlagen ausgelegt, örtliche Bevölkerung ist eingebunden.

„Die Örtlichkeit“ ist über in der Planung vorgesehene massive Baumfällungen erbost. Dem kann ich mich – gerade in Zeiten notwendiger Anpassung an den Klimawandel – nicht verschliessen.

Inzwischen „steht“ die Planfeststellung, erste Maßnahmen wie Organismendurchgängigkeit am Nordhafen an der Mündung in den Schifffahrtskanal, gen Spree, sowie instream-Belebung mit Gabionen nahebei, sind abgeschlossen.

Ganz im Norden am Pankeoberlauf, nahe der Landesgrenze zu Brandenburg, geht es nun weiter. Vorbereitend sind zwei Brücken am Europaradweg neu gebaut worden. Die Umgestaltung des Bachs, Verlegen in die Pölnitzwiesen, soll dieses Jahr beginnen.

Da wollen wir hin!

Die Internetseite der Senatsverwaltung berichtet aktuell [bei Umgestalten des Senats, einhergehend meist mit Namensänderung der Fachverwaltungen, ändert sich – leider! – auch die verlinkte Seite, muss also ggf. neu recherchiert werden].

Das Wetter lässt sich gut an – am Morgen des Heiligabend 2024.

Nebelkrähen und Tauben (klitzeklein links) sind aktiv.

Nebelkrähen, knuspernd oder / und balzend.

Wir fahren ins Froschland. [Dieser Froschkönig allerdings ist mit dem 2. Teil seines Begriffs Werbung für die Autofirma.]

Kleiner Abstecher – hier kommen die Re“natur“ierungsarbeiten später auch noch an die nebendran vorbeifliessende Panke.

So ein Kleingarten will auch im Winter gelegentlich nachgesehen werden.

Im Röntgentaler Weg inmitten anderen Baugeschehens finden wir unseren Wanderparkplatz.

Der Europaradweg kommt entlang der S-Bahntrasse hier an und knickt in die Pölnitzwiesen ab.

Angang zur südlichen neuen Brücke.

Kanalartig kommt die Panke Nord-Süd hier entlang eines Wäldchens an.

Unter der Brücke ist der Anschluss der künftig hier aus den Wiesen wieder in den alten Lauf mündende Panke bereits vorbereitet.

Nordwärts geht`s.

Auf bewegtem Sandgrund des in der Sohle wohl überbreiten Kanals schwimmen zwei Stockentenpaare.

Offensichtlich finden sie hier mindestens ihr Frühstück.

Ein fehlfarbenes Weibchen zeigt eher Menschennähe, Naturferne.

Ausbaubedingt tief eingeschnitten läuft die Panke durch die Landschaft.

Optisch erscheint die begleitende Wiese fast höher – das mag täuschen.

Ansonsten würde die Umlegung ja bedeuten, dass der Bachverlauf NOCH tiefer verlegt werden müsste. Letztlich würde hierdurch die Wiesenfläche ENT- statt bewässert. – Und große Mengen Wiesenbodens müssten abgebaggert und anderswo untergebracht werden.

Benachbarte Nutzung zeigt das heutige Entwässerungserfordernis.

Aktuelle Gesamtansicht Wiese – Bach.

Blick zurück von hohem Ort – an Überfahrten ist die Fahrbahn erhöht, da auch Hochwasser einen hinreichenden Durchflussquerschnitt antreffen muss.

Nordwärts erscheint das Bild ähnlich – Wiese liegt im Verhältnis zum Bach recht hoch – Verlegen bedeutet einen tiefen Einschnitt (Entwässerung der heutigen Situation?!?).

Die neue nördliche Brücke ist erreicht. Der Radweg verlässt den Wiesenbereich ostwärts. – Meine Begleiterinnen wenden nach Betrachten des Gewässerquerschnitts im Brückenumfeld.

Dazu und zu anderen Bach-Spezifika bringe ich noch eigene Beiträge.

Mein Weg, nun Trampelpfad, führt weiter nach Norden gen Brandenburg – Bericht folgt.

Von Westen stößt eine schicke AltBaumAllee auf die Ilse-Krause-Straße.

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