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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Bunt startet er, der angesagt erste heisseste Tag des Jahres. - Uh, noch zu früh!

Bunt startet er, der angesagt erste heisseste Tag des Jahres. – Uh, noch zu früh!

Weissblauer Himmel zum Frühstück. Am Besten machen wir uns auf die Socken, wenn wir anderswo etwas besehen wollen.

Weissblauer Himmel zum Frühstück. Am Besten machen wir uns auf die Socken, wenn wir anderswo etwas besehen wollen.

Am angesagt heissesten Tag des Jahres starten wir zur Seeve, dem angesagt sommerkühlsten Flüsschen des Norddeutschen Tieflands.

Da guckt noch ein halber 3-Achser Lkw Kies aus dem Wasser, NNW. - Wir haben Gartenharken dabei.

Da guckt noch ein halber 3-Achser Lkw Kies aus dem Wasser, NNW. – Wir haben Gartenharken dabei.

Wir nehmen uns die am anderen Ufer aufwärts liegende Lenkbuhne als gutes Beispiel.

Wir nehmen uns die am anderen Ufer aufwärts liegende Lenkbuhne als gutes Beispiel.

Wasser steigt aus flach geharktem Kies auf - des fliesst durch den so wichtigen Kieslückenraum (der Fachchinese sagt "hyporheisches Interstitial").

Wasser steigt aus flach geharktem Kies auf – es fliesst durch den so wichtigen Kieslückenraum (der Fachchinese sagt „hyporheisches Interstitial“).

Noch etwas mehr geharkt - auch bei Niedrigwasser soll die Lenkbuhne überströmt sein. Ein interessantes Strömungsbild ist entstanden.

Noch etwas mehr geharkt – auch bei Niedrigwasser soll die Lenkbuhne überströmt sein. Ein interessantes Strömungsbild ist entstanden.

Neues Strömungsbild, bachauf gesehen.

Neues Strömungsbild, bachauf gesehen – wieder ein Stück lebendigerer Seeve geschaffen.

Auch eine Skorpionsfliege war unterwegs.

Auch eine Skorpionsfliege war unterwegs.

Wir wollen uns noch einen Nebenbach ansehen.

Im oberen, zugänglichen Bereich zeigt sich ein gut beschatteter, aber überbreiter, versandeter Bachlauf. Hilfe ist mit Kies und größeren Steinen leicht möglich.

Nebenbach, hier ohne Bäume, tief eingeschnitten, Massen-Grün

Bachabwärts, hier sind alle Bäume entfernt, der Bach tief eingeschnitten, wird extrem besonnt. Untypisches Massen-Grün hat sich entwickelt. Wie so oft heutzutage, drängt das Drüsige Springkraut massiv in die Landschaft.

Das Fehlen der Bäume hat Folgen: Sandtrieb aus Verletzung unbewurzelter Steilufer und Ackererosion.

Übergang grell besonnt zu naturnah beschattet, Kies in guter Gefällestrecke

Übergang grell besonnt zu naturnah beschattet, Kies ist in guter Gefällestrecke frei gestrudelt.

Stieg kurz vor Mündung, sandige Überbreite, Hilfe ist leicht möglich

Ein Stieg kurz vor Mündung in die Seeve – sandige Überbreite hält den Bach hier im Zustand der Wüste. – Hilfe ist leicht möglich, zum Beispiel mit „Hölzchen und Stöckchen“ (mal Googeln oder unter http://www.gewässerwart.de suchen).

Schnell noch ein wenig abkühlen …

Jesus ging nicht übers Wasser

„Jesus ging nicht übers Wasser …“ – Wer immer das gesagt haben mag mit welchem Folgetext auch immer: hier geht gewiss nicht Jesus (was macht der Mann da – Turbulenzen!).

Bevor der Ernst des Tages uns erwischt, noch schnell eine kleine Ballett-Einlage, neue Strömungsmuster beleben den Bach.

Bevor der Ernst des Tages uns erwischt, noch schnell eine kleine Ballett-Einlage, neue Strömungsmuster beleben den Bach.

Und dann haben wir uns der Feierei am heissesten Tag des Jahres gewidmet.

Socke - völlig fertig "Soooo heiss - und dann noch soooo viel Besuch!".

Socke – völlig fertig „Soooo heiss – und dann noch soooo viel Besuch!“.

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Am 4. April hatte ich über Flussneunaugen – Fisch des Jahres 2012 – an der Seeve berichtet.

Inzwischen habe ich ein schickes Laichfoto mit Laichgrube und -wall sowie etlichen Laichern drin erhalten.

Das will ich dem geneigten Leserkreis nicht vorenthalten.         🙂

Übersichtsfoto, laichende Flussneunaugen in Grube mit Wall.

Übersichtsfoto, laichende Flussneunaugen in Grube mit Wall.

Flussneunaugen-"Zopf", Detail.

Flussneunaugen-„Zopf“, Detail.

Herzlichen Dank, Dirk, für den schicken Schnappschuss!

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Schmetterlinge im Bauch? - Nö, ich esse die Viecher nicht!

Schmetterlinge im Bauch? – Nö, ich esse die Viecher nicht!

Mal im Ernst: Die Finger kribbelten heute Morgen.

Kein Wunder - das ist mein Meerforellenwetter. - Warm, blauer Himmel, ein Bisschen Wind, weisse Wolken ziehen.

Kein Wunder – das ist mein Meerforellenwetter. – Warm, blauer Himmel, ein Bisschen Wind, weisse Wolken ziehen.

Die Wassequaltität stimmt auch - Mützenschnecke.

Die Wasserqualität stimmt auch – Mützenschnecke.

Und einen Fisch habe ich auch gefangen, 50er Meerforelle. Immerhin.

Und einen Fisch habe ich auch gefangen, 50er Meerforelle. Immerhin.

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Die Wintergetreideernte ist in vollem Gang, die Sonne lacht.

Das Wintergetreide wird geerntet, zum Teil Strohballen noch aufs Abholen, mancherorts ist bereits gepflügt.

Das Wintergetreide wird geerntet, zum Teil warten Strohballen noch aufs Abholen, mancherorts ist bereits gepflügt.

Mais wird nun bis in den späten Herbst unsere Horizonte bestimmen ... - Der Horizont ist beschränkt.

Mais wird nun bis in den späten Herbst unsere Horizonte bestimmen … – Der Horizont ist beschränkt. Man denkt automatisch an unsere Agrar- und Umweltminister, das fehlende Handeln ihrer und nachgeordneter Behörden.

Da fahre ich los, um die Veränderungen an den Kies-Einbringstellen der Seeve zu prüfen. Die Geldgeber möchten schon einmal hören und sehen, was denn aus gutem Willen geworden ist.

Haushaltssieb am Besenstiel, große weisse Blumenuntersetzer und eine Gartenharke, falls der Kieshaufen mal nicht gleich optimal liegt - mehr braucht`s nicht.

Haushaltssieb am Besenstiel, große weisse Blumenuntersetzer und eine Gartenharke, falls der Kieshaufen mal nicht gleich optimal liegt – mehr braucht`s nicht.

Vor einem alten Brückenfundament liegt ein halber Lkw Kies - gut zu sehen, wie die Seeve nach und nach das Material abtransportiert. Der Fluss weiss am Besten, wo die richtige Position ist.

Vor einem alten Brückenfundament liegt ein halber Lkw Kies – gut zu sehen, wie die Seeve nach und nach das Material abtransportiert. Der Fluss weiss am Besten, wo die richtige Position ist.

Der selbe Haufen, aufwärts aus Gewässerperspektive fotografiert.

Der selbe Haufen, aufwärts aus Gewässerperspektive fotografiert.

Dieser Gewässergrund bietet Wasserpflanzen gute Ansiedlungsmöglichkeit und hält Treibsel wie Erlenblätter zeitweilig zurück. Darauf baut die Nahrungskette des Forellenbachs auf.

Dieser Gewässergrund bietet Wasserpflanzen gute Ansiedlungsmöglichkeit und hält Treibsel wie Erlenblätter zeitweilig zurück. Darauf baut die Nahrungskette des Forellenbachs auf.

Wo der Tisch so reich gedeckt ist, lassen große Bachflohkrebse nicht lange auf sich warten.

Wo der Tisch so reich gedeckt ist, lassen große Bachflohkrebse nicht lange auf sich warten.

Und wenn dann solch reichhaltiger Porenlückenraum wie hier im Kies geboten wird, kann der Nachwuchs - hier 2 Jugendstadien - in Massen existieren.

Und wenn dann solch reichhaltiger Porenlückenraum wie im Kies geboten wird, kann der Nachwuchs – hier 2 Jugendstadien – in Massen existieren.

Der Gewässerbiologe sieht in solch altersmäßig gutem Bestandsaufbau, dass die Situation vor Ort im Vergleich zu früher wesentlich verbessert ist. Der Fischereibiologe weiss, hier ist das ganze Jahr über „gut Fischfutter“ und verbesserter Unterstand für alle Altersklassen der Forellenbach-Fischarten.

Das weiss natürlich der erfahrene Forellenbachangler längst. :-)   Er wartet allerdings darauf, dass endlich die Gewässerrandstreifen wieder hergestellt werden, die rechtswidrig auf der gegenüberliegenden Seite vom Mais okkupiert sind.

Das weiss natürlich der erfahrene Forellenbachangler längst. 🙂 Er wartet allerdings darauf, dass endlich die Gewässerrandstreifen wieder hergestellt werden, die rechtswidrig auf der gegenüberliegenden Seite vom Mais okkupiert sind.

Auf dem Weg zum nächsten Kies. Es wird deutlich wärmer, erste Pfauenaugen erscheinen auf Dost.

Auf dem Weg zum nächsten Kies. Es wird deutlich wärmer, erste Pfauenaugen erscheinen auf Dost.

Noch`n Pfauenauge, frontal.

Noch`n Pfauenauge, frontal.

Wie gut, dass ich Knubberkirschen dabei habe. Erstmal ein Bisschen Pause machen vor der nächsten Tierchen-Hatz.

Wie gut, dass ich Knubberkirschen dabei habe. Erstmal im Schatten ein Bisschen Pause machen vor der nächsten Tierchen-Hatz.

Meinen Schattenplatz bietet eine alte Baumweide, oft schon besägt.

Meinen Schattenplatz bietet eine alte Baumweide, oft schon besägt.

Pflanzliches - Wasserlinsendecke an Regendükerauslass. Man sieht, es hat lange nicht geregnet.

Pflanzliches – Wasserlinsendecke an Regendükerauslass. Man sieht, es hat lange nicht geregnet.

In den überbreiten, noch nicht restaurierten Strecken der Seeve halten sich Wasserpflanzen  meist nur in schmalem Ufersaum - hier Wasserstern und Laichkraut. Der übermäßig vorhandene, bewegte Erosions-Sand im Fluss verhindert standortgemäße Besiedlung in der Fläche.

In den überbreiten, noch nicht restaurierten Strecken der Seeve halten sich Wasserpflanzen meist nur in schmalem Ufersaum – hier Wasserstern und Laichkraut. Der übermäßig vorhandene, bewegte Erosions-Sand im Fluss verhindert standortgemäße Besiedlung in der Fläche.

Wollhandkrabben-Rest.

Wollhandkrabben-Rest.

Sehr schön an allen Kies-Einbringstellen: die Eintags- und Steinfliegenlarven in großer Zahl. Auf diesem Foto sieht man den Unterschied gut - Eintagsfliege (oben) mit deutlich erkennbaren Kiemen am Hinterleib und 3 Schwanzfäden am Ende, die Steinfliege hat 2.

Sehr schön an allen Kies-Einbringstellen: die Eintags- und Steinfliegenlarven in großer Zahl. Auf diesem Foto sieht man den Unterschied gut – Eintagsfliege (oben) mit deutlich erkennbaren Kiemen am Hinterleib und 3 Schwanzfäden am Ende, die Steinfliege hat 2.

Und es geht weiter. Blutweiderich vor Erlen - hinten ist der nächste Kieshaufen zu sehen. Auf meiner Uferseite liegt die zweite Hälfte des Lkw-Inhalts.

Und es geht weiter. Blutweiderich vor Erlen – im Hintergrund ist der nächste Kieshaufen zu sehen. Auf meiner Uferseite liegt die zweite Hälfte des Lkw-Inhalts.

So sieht das unmittelbare Umfeld eines halbwegs intakten, sommerkühlen Forellenbachs aus - lichter Schatten durch standorttypische Gehölze.

So sieht das unmittelbare Umfeld eines halbwegs intakten, sommerkühlen Forellenbachs aus – lichter Schatten durch standorttypische Gehölze.

Strömungslinien an Kies - ich bastele ein Bisschen, Richtung "Lenkbuhne".

Strömungslinien an Kies – ich bastele ein Bisschen, Richtung „Lenkbuhne“.

Ein wenig Information zu Lenkbuhnen steht hier.

So, Kies-Lenkbuhne gestaltet, flach überflossen - vorn flächig Turbulenz, rechts Vortices, weiter rechts fast laminare Strömung.

So, Kies-Lenkbuhne gestaltet, beim jetzigen, geringen Abfluss nur flach überflossen – vorn flächig Turbulenz, rechts Vortices, weiter rechts fast laminare Strömung.

Lenkbuhnen-Detail flächige Kleinturbulenzen - hier ist hydraulisch das "Dach über dem Kopf" = das Versteck entstanden, das die Fische des Forellenbachs heutzutage fast überall vermissen.

Lenkbuhnen-Detail flächige Kleinturbulenzen – hier ist hydraulisch das „Dach über dem Kopf“ = das Versteck entstanden, das die Fische des Forellenbachs heutzutage fast überall vermissen.

Detail Strömungsrand - es ist heiss und stürmt gelegentlich. Sommerlicher Erlenblattfall treibt rasch vorbei.

Detail Strömungsrand – es ist heiss und stürmt gelegentlich. Sommerlicher Erlenblattfall treibt rasch vorbei.

Die Erlenblätter sammeln sich treibend entlang der Strömungslinie.

Die Erlenblätter sammeln sich treibend entlang der Strömungslinie.

Steinfliegen sind wirklich zahlreich vertreten.

Steinfliegen sind wirklich zahlreich vertreten.

Es sind mehrere Steinfliegenarten deutlich unterscheidbar.

Es sind mehrere Steinfliegenarten deutlich unterscheidbar.

Und noch ne Steinfliegenlarve.

Und noch ne Steinfliegenlarve.

Auch andere Tiergruppen sind zu sehen - Wassermilbe und Plattwurm zum Beispiel, erkennen Sie dessen Augen und "Ohren"?

Auch andere Tiergruppen sind zu sehen – Wassermilbe und Strudelwurm zum Beispiel, erkennen Sie dessen Augen und „Ohren“?

Zwischen all den Reinwasserarten findet sich auch eine Wasserassel, bekannt aus den Abwasserjahrzehnten. Damals dominierte diese Art das Bild biologischer Untersuchungen.

Zwischen all den Reinwasserarten findet sich auch eine Wasserassel, bekannt aus den Abwasserjahrzehnten. Damals dominierte diese Art das Bild biologischer Untersuchungen.

Hoppla, das ist zu viel des Guten - kein Willkommen trotz Begehungsrechts.

Die nächste Stelle – Hoppla, das ist zu viel des Guten – kein Willkommen trotz Begehungsrechts.

Zusammengetrieben - leere Köcherfliegengehäuse, aus Sand gebaut.

Zusammengetrieben – leere Köcherfliegenlarvengehäuse, aus Sand gebaut.

Weiter geht`s - vorbei an "Kunst am Kreisel".

Weiter geht`s – vorbei an „Kunst am Kreisel“.

Dies ist wohl der Beitrag "Gärtnern im Heidebach" - 4er (oder mehr?) -Gruppe Wasserstern in Autoreifen, eingelagert in Sandgrund - der aus vielfältigen Bächen menschengemachten Wüste.

Dies ist wohl der Beitrag „Gärtnern im Heidebach“ – 4er (oder mehr?) -Gruppe Wasserstern in Autoreifen, eingelagert in Sandgrund – der aus vielfältigen Bächen menschengemachten Wüste.

Auf zur letzten Beprobungsstelle - sehr gut: hier ist der gesetzlich vorgeschriebene, minimale 5 m-Randstreifen wieder hergestellt.

Auf zur letzten Beprobungsstelle – sehr gut: hier ist der gesetzlich vorgeschriebene, minimale 5 m-Randstreifen wieder hergestellt (immerhin ein Anfang – selbst wenn er als landwirtschaftlicher Weg genutzt wird).

Hier ist eine flächige Laichbank aus Kies entstanden. - Wir sind gespannt auf November ff.

Hier ist eine flächige Laichbank aus Kies entstanden. – Wir sind gespannt auf November ff.

Es sind noch die Eintagsfliegen vorzustellen, hier eine runde und eine platte. Letztere fühlt sich unwohl, liegt sie doch auf dem Rücken.

Es sind noch die Eintagsfliegen vorzustellen, hier eine runde und eine platte. Letztere fühlt sich unwohl, liegt sie doch auf dem Rücken.

Jetzt richtig rum - gut erkennbar die fadenförmigen Kiemen dieser Art. Auch die Form des mit Spoilern versehenen Rennwagens ist zu erahnen - Diese Art lebt in starker Strömung und kann sich aufgrund ihrer Form hervorragend an den Steinen halten und bewegen.

Jetzt richtig rum – gut erkennbar die fadenförmigen Kiemen dieser Art. Auch die Form des mit Spoilern versehenen Rennwagens ist zu erahnen – Diese Art lebt in starker Strömung und kann sich aufgrund ihrer Form hervorragend an den Steinen halten und bewegen.

Ganz sicher bin ich nicht - eine kurz vor dem Schlüpfen stehende Eintagsfliegenlarve?

Ganz sicher bin ich nicht – eine kurz vor dem Schlüpfen stehende, da sehr dunkle Eintagsfliegenlarve? Oder ist das eine Libellenlarve, durch unterliegendes Stöckchen nicht gut erkennbar?

Zur Vervollständigung: köcherlose Köcherfliege, auf dem Rücken. Neben diesem Typ kam noch die grüne Art vor.

Zur Vervollständigung: köcherlose Köcherfliege, auf dem Rücken. Neben diesem Typ kam noch die grüne Art vor.

Der Weg zur jüngsten Kiesschüttung es etwas weiter, vorbei an diversem Uferschutz-Versuch durch Holzeinbau. Hier wurde ein absterbender Erlenstamm von gegenüber genutzt.

Der Weg zur jüngsten Kiesschüttung ist weiter als gedacht, vorbei an diversem Uferschutz-Versuch durch Holzeinbau. Hier wurde ein absterbender Erlenstamm von gegenüber genutzt.

Hohes, nacktes Steilufer auf der anderen Seite, das Korn ist geerntet. Es wäre gut, an solchen Stellen ebenfalls Strukturvielfalt aus Stein oder Holz anzustoßen. - Wir werden sehen.

Hohes, nacktes Steilufer auf der anderen Seite, das Korn ist geerntet. Es wäre gut, an solchen Stellen ebenfalls Strukturvielfalt aus Stein oder Holz anzustoßen. – Wir werden sehen.

Jüngster Kies, leider in Erosionsloch des Ufers geschüttet - also wird er ins Gewässer profiliert.

Jüngster Kies, leider in Erosionsloch des Ufers geschüttet – also wird er ins Gewässer profiliert.

DIE Bachlibelle (Männchen von Calopteryx virgo) sonnt sich auf dem Kies. Ringsum herrschte munteres Revier-Abstecken der Flatterer mit den durchweg dunkelblau-metallen schimmernden Flügeln.

DIE Bachlibelle (Männchen von Calopteryx virgo) sonnt sich auf dem Kies. Ringsum herrschte munteres Revier-Abstecken der Flatterer mit den durchweg dunkelblau-metallen schimmernden Flügeln.

Wer durch den bisherigen Bericht den Eindruck gewonnen hat, hier an der Seeve – im Einzugsbereich der nahen Freien und Hansestadt Hamburg – wäre man mit sich und sechsbeinigen, evt. noch flossentragenden Bachbewohnern allein, soll gern noch anderes sehen.

Bis zu 300 Paddler bevölkern diese Strecke an Wochenenden, insbesondere in den Sommerferien. Daher hat der Landkreis Harburg bereits vor Jahrzehnten eine zwischenzeitig fortgeschriebene Paddelverordnung erlassen, um schlimmste Auswüchse wie z.B. das Befahren von kleinsten Nebenbächen und besonders schützenswerten Gebieten zu unterbinden. – Gern gesehen ist der ruhige Wanderpaddler, wegbleiben dürften die paddelungeübten Horden, die mit Bierkisten in Leihboote steigen.

Die nun zum Teil ins Wasser profilierte Kiesbank ist gut geeignet, vollgeschlagene Boote zu leeren - geschafft. Die durch Begradigung überschnell fließende Seeve fordert vom ungeübten Paddler einiges. Mancher geht über Bord, manches Boot schlägt voll. (Die Paddler dankten begeistert dem Kies und seinem Profilierer.)

Die nun zum Teil ins Wasser profilierte Kiesbank ist gut geeignet, vollgeschlagene Boote zu leeren – geschafft. Die durch Begradigung überschnell fließende Seeve fordert vom ungeübten Paddler einiges. Mancher geht über Bord, manches Boot schlägt voll. (Die Paddler dankten begeistert dem Kies und seinem Profilierer.)

Die Tour kann weiter gehen. - Man sieht, wie tief die Paddler unter der Böschungsoberkante verschwinden - hier ist kein Entkommen! Nicht nur aus Restaurierungsgründen ist hier dringend Verbesserung im Gewässer gefordert.

Die Tour kann weiter gehen. – Man sieht, wie tief die Paddler unter der Böschungsoberkante verschwinden – hier ist kein Entkommen! Nicht nur aus Restaurierungsgründen ist hier dringend Verbesserung im Gewässer gefordert.

Und dann ... - da ist er, der legendäre Riesenotter! Ein brauner, runder Kopf taucht auf vor der als Lenker gestalteten Kiesbank. - Überraschung, es wurde ein brauner Labrador draus, den neuen Wasserspielplatz beim Apportieren des Balls zur Anlandung nutzend.

Und dann … – da ist er, der legendäre Riesenotter (neulich bei Hagenbeck entkommen)! Ein brauner, runder Kopf taucht auf vor der als Lenker gestalteten Kiesbank. – Überraschung, es wurde ein brauner Labrador draus, den neuen Wasserspielplatz beim Apportieren des Balls zur Anlandung nutzend.

Das reicht jetzt an Erlebnissen am Wasser, ich fahre nach Hause.

Kleiner Verkehrsstau in Bendestorf - Hochzeits- und Heidekutsche (voraus) begegneten sich.

Kleiner Verkehrsstau in Bendestorf – Hochzeits- und Heidekutsche (voraus) begegneten sich.

Zu Hause angekommen begrüßen mich Hummel und Schmetterling auf Pfefferminze. Nah ehrlich gesagt, das tun sie nicht, kümmern gar nicht um anderes als ihre Futterstelle.

Zu Hause angekommen begrüßen mich Hummel und Schmetterling auf Pfefferminze. Na ehrlich gesagt, das tun sie nicht, kümmern sich gar nicht um anderes als ihre Futterstelle.

Beim Abendspaziergang rubbelt sich Socke genüsslich auf nachbarlichem rauen Rasen. - Nein, er ist nicht krank ...

Beim Abendspaziergang rubbelt sich Socke genüsslich auf nachbarlichem rauen Rasen. – Nein, er ist nicht krank, trägt keinen schwarzen Verband …

Socke hechelt - kein Wunder, wir haben gut 30 Grad im Schatten. - Das schwarze Teil ist ein Kühl-Element: in kaltem Wasser getränkt und umgeklettet. Allerdings trägt er es normal über dem Brustkorb, ist jetzt verrutscht vom Rubbeln.

Socke hechelt – kein Wunder, wir haben gut 30 Grad im Schatten. – Das schwarze Teil ist ein Kühl-Element: in kaltem Wasser getränkt und umgeklettet. Allerdings trägt er es normal über dem Brustkorb, ist jetzt verrutscht vom Rubbeln.

Dann wollen wir mal sehen, wann und wo die Bach-Restauriererei weiter geht.

Dann wollen wir mal sehen, wann und wo die Bach-Restauriererei weiter geht.

Wer an gleichartig erfolgreichen Verbesserungen von Bächen und kleinen Flüssen interessiert ist, guckt hier oder liest dies – oder meldet sich per Telefon oder Mail – Beratung, Begehung, Vortrag – nichts ist unmöglich.

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Nachdem wir uns (fast) daran gewöhnt haben, dass Gelb-Orange, erzeugt durch flächenhaften Totalherbizid-Einsatz, die Frühjahrsfarbe der Agrar-Industrie ist, schreitet der Fortschritt weiter voran.

Die Auswirkungen der neusten Mode, flächenhaftes Totspritzen auch vor der Getreideernte, erreichen jetzt allerdings unsere Bäcker. Von denen erwarten wir doch eigentlich schmackhafte und gesunde Produkte wie Brot, Brötchen und vieles mehr.

Die Allgemeine Bäckerzeitung  berichtet.

Wir dürfen gespannt sein, was aus der von unseren Steuergeldern gehätschelten Agrar-Industrie noch alles zu erwarten ist.

Der deutsche Bürger derweil scheint in einem Zustand bleibender Verdummung zu verharren, wie man hier verlinkt lesen kann.

Unser Pflanzenschutzgesetz zielt angeblich auf Verringerung des Gifteinsatzes hin. - Irgendwie scheint das völlig aus dem Gesichtsfeld von Politik und zuständigen Verwaltungen geraten zu sein.

Unser Pflanzenschutzgesetz zielt auf Verringerung des Gifteinsatzes hin. – Irgendwie scheint das völlig aus dem Gesichtsfeld von Politik und zuständigen Verwaltungen geraten zu sein.

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Die Seeve in der Nordheide gilt auf Grund ihrer guten Speisung aus Quellen als Norddeutschlands sommerkühlstes Fließgewässer – gute Voraussetzungen für die Lebensgemeinschaften der Salmonidenregion (Forellen- und Äschenregion). Wie jedes andere Gewässer in unserer dicht besiedelten und intensiv genutzten Landschaft erfüllt sie leider nicht annähernd die nötigen sonstigen Voraussetzungen. Gewässerstruktur und Umfeld gilt es zu verbessern. Nicht zuletzt gehört standorttypische Baumbegleitung dazu.

Als nordseenaher Bach dient sie einer Vielzahl von Wanderorganismen als Laich- und Aufwuchsgewässer. Dazu zählen z.B. die Neunaugen (Meer- und Flussneunauge bei den Wanderern, Bachneunauge dauerhaft am Standort) – Fisch des Jahres 2012 – sowie die Meerforelle, Wanderform von Salmo trutta. Die Standortform nennen wir Bachforelle.

Mit ihrer Lage flussauf der Hamburger Elbstrecke eignet sich die Seeve als Indikator für den Zustand der Unterelbe. Über Jahrzehnte vorliegende Fangstatistiken von Seeve-Meerforellen belegen, ob die Fische Hamburg passieren können oder nicht. Aussergewöhnliche Steigerungen in den 1990ern, die die Verbesserungen durch Abwasserreinigung über Jahrzehnte verdeutlichten, wurden ab der Jahrtausendwende durch einen erheblichen Einbruch abgelöst: Folge der vorigen Elbvertiefung und der Zerstörung der letzten großen Elbe-„Lunge“ in der kritischen Elbstrecke, dem Mühlenberger Loch.

Nach einem Vortrag über die aktuelle Qualität des Fischgewässers Seeve beschloss die Fischereigenossenschaft vor 3 Jahren, Geld für die Verbesserung des Gewässerlebensraums zur Verfügung zu stellen.

Darüber wurde hier im Blog gelegentlich berichtet, z.B. hier. Wer mehr sehen möchte, gibt bei „Suche“ „Seeve“ ein und wird fündig.

Inzwischen sind 6 Lkw Kies aus dieser Förderung zur Verbesserung der Laichmöglichkeiten sowie als Lebensraum anspruchsvoller Wirbelloser in die Seeve gelangt. Daneben haben einige Anglervereine die Seeve und die Schmale Aue als vielfältigeren Lebensraum ebenfalls mit Kies und Geröll sowie mit Treibselsammlern aus Holz verbessert. Mitwirkende sind neben der Fischereigenossenschaft und dem Unterhaltungsverband Seeve der Landkreis Harburg, Wasserwirtschaft und Naturschutz, sowie die Edmund Siemers-Stiftung.

Hier folgen ein paar aktuelle Fotos neuer Kieszugaben.

Hier liegt ein ganzer Lkw Kies, frisch geschüttet im Bach, Blick seeveaufwärts.

Hier liegt ein ganzer Lkw Kies, frisch geschüttet im Bach, Blick seeveaufwärts.

Dasselbe nochmal, diesmal mit Blick seeveabwärts.

Dasselbe nochmal, diesmal mit Blick seeveabwärts.

Wenige Wochen später - Uuuups, der Kies ist weg! - Eigentlich sollte die Seeve bei Hochwässern den Kies nach und nach abgraben, nun hat der Unterhaltungsverband nachgeholfen und ihn flächig verteilt. Auch gut.

Wenige Wochen später – Uuuups, der Kies ist weg! – Eigentlich sollte die Seeve bei Hochwässern den Kies nach und nach abgraben, nun hat der Unterhaltungsverband nachgeholfen und ihn flächig verteilt. Auch gut.

Kiesbank neu - da werden die Meerforellen ab Oktober/November begeistert sein, nächstes Frühjahr dann in der Reihenfolge Bach-, Fluss- und Meerneunaugen.

Kiesbank neu – da werden die Meerforellen ab Oktober/November begeistert sein, nächstes Frühjahr dann in der Reihenfolge Bach-, Fluss- und Meerneunaugen.

Kleine Turbulenz-Impression eines Kies-Einbaus aus dem Frühjahr an anderer Stelle.

Kleine Turbulenz-Impression eines Kies-Einbaus aus dem Frühjahr an anderer Stelle. Auch hier liegt eine ganze Lkw-Ladung an einem Ufer, ohne irgendein Problem für den Abfluss darzustellen.

Der "jüngste Lkw", diesmal halbe-halbe an beiden Uferseiten eingebracht - Blick seeveaufwärts.

Der „jüngste Lkw“, diesmal halbe-halbe an beiden Uferseiten eingebracht – Blick seeveaufwärts.

Strömungseindruck von halber Lkw-Ladung am rechten Seeve-Ufer.

Strömungseindruck von halber Lkw-Ladung am rechten Seeve-Ufer.

... Und im Detail. - Das soll für heute das Schlussfoto sein.

… Und im Detail. – Das soll für heute das Schlussfoto sein.

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Manch einer mag es ja beim Lesen des vorigen Artikels vermutet haben – wer ist denn so blöd und reist den langen Weg von südlich Hamburg nach Aalborg, nur um die Sonne zu finden und ein paar Altstadt-, Akvavit- und Schiffsfotos zu machen?!

Das war natürlich alles nur Bestandsabfall, wie er im Vorübergehen fotografiert wurde – wirklich eine Manie.

Der einzige und wahre Grund war natürlich: die Wissenschaft! Internationaler Austausch spielt dabei eine wichtige Rolle.

Dazu dieses Foto:

So steht und bewegt es sich allerorten in Aalborg - manch einer verzichtet offenbar aufs Lernen, da eben diese Gehirnveränderungen (schmerzhaft?) damit einhergehen.

So steht und bewegt es sich allerorten in Aalborg. – Wie man im täglichen Leben leider beobachtet, verzichtet manch einer aufs Lernen, da eben diese Gehirnveränderungen (offenbar schmerzhaft?) damit einhergehen.

Und wer fährt das in der Gegend rum?

Die Ingenieur-, Natur- und Gesundheitswissenschaftler! Also genau die, die unsere Gesellschaft derzeit angeblich so vermisst. - Man fragt sich nur, warum in fast allen Entscheidungs- und Schaltstellen inzwischen genau diese Spezies fast ausgerottet wird / ist und fast nur noch - wie in Vorständen und Aufsichtsräten auch der Banken und aktiennotierten Unternehmen - Juristen und Rechtsanwälte sich die Pfründe sichern (wie kürzlich im Fernsehen von kritischen Aktionären ganz richtig beobachtet und berichtet wurde).

Die Ingenieur-, Natur- und Gesundheitswissenschaftler! Also genau die, die unsere Gesellschaft derzeit angeblich so vermisst. – Man fragt sich nur, warum in fast allen Entscheidungs- und Schaltstellen inzwischen genau jede dieser Spezies fast ausgerottet wird / ist und fast nur noch – wie in Vorständen und Aufsichtsräten auch der Banken und aktiennotierten Unternehmen – Juristen und Rechtsanwälte sich die Pfründe sichern (wie kürzlich im Fernsehen von kritischen Aktionären ganz richtig beobachtet und berichtet wurde).

(Ja, ich bin böse! Und – wie die Nicht- und Protestwähler in wachsender Zahl zeigen – ich (Noch-Wähler) bin damit nicht allein.

Im Übrigen bin ich der Auffassung, dass gierige Banker Piraten sind, entgeldet und in den Knast gehören.)

Also, zurück zum Thema – es bestand eine Einladung bei der Verteidigung einer Master-Arbeit, die als Supervisor ich zu begleiten die Freude hatte, dabei zu sein.

Thema ist der „water footprint“ (nur mal ein Link zu einem großen Feld) – in Sachen Nachhaltigkeit haben wir alle allerorten noch einiges nachzulegen.

Der Absolvent – Teilnehmer des Hydrobiology-Jahrgangs 2011 – und seine Kommilitonin haben ausgezeichnet gearbeitet, hervorragend vorgetragen und das Ganze jeweils in Einzelprüfung sehr gut abgeschlossen. – Eine Reise, die sich wirklich gelohnt hat!

Dank an alle Beteiligten!

Der an der Hochschule Magdeburg-Stendal gesehene Spruch gilt immer.

Der an der Hochschule Magdeburg-Stendal gesehene Spruch gilt immer (Dänisch, sinngemäß: Versuch mal, über Deinen eigenen Horizont – hier: „Deine Nasenspitze“ – hinaus zu schauen.).

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Grau in grau der Norden um Hamburg, stürmischer Wind – ist das der Klimawandel-Sommer der Zukunft?

Ich bin nach Norden gefahren, die Sonne zu suchen.

So sah die Binnenalster mittags am Dienstag, 26. Juni 2012, vom Zug aus aus. Der Wind blies die Fontäne zu einer breiten Wasserwand ...

So sah die Binnenalster mittags am Dienstag, 26. Juni 2012, vom Zug aus aus. Der Wind blies die Fontäne zu einer breiten Wasserwand …

So ein Bisschen heller wirkte es unter dicken Wolken bei der Überquerung des Nordostseekanals - vielleicht den bunten Gebäuden geschuldet.

Ein Bisschen heller wirkte es unter dicken Wolken bei der Überquerung des Nordostseekanals – vielleicht den bunten Gebäuden geschuldet.

Und siehe da, zwischen Rendsburg und Schleswig reisst der Himmel auf - nicht, um seine Schleusen zu öffnen, sondern um Himmelblau sichtbar zu machen.

Siehe da, zwischen Rendsburg und Schleswig reisst der Himmel auf – nicht, um seine Schleusen zu öffnen, sondern um Himmelblau sichtbar zu machen.

Die Fahrt folgt dem Tal der Kolding Au, malerisch gesäumt von hohen Moränensäumen.

Die Fahrt folgt dem Tal der Kolding Au, malerisch gesäumt von hohen Moränensäumen.

Umsteigen in Fredericia - die Hälfte der langen Fahrt ist rum. Die Sonne lacht.

Umsteigen in Fredericia – die Hälfte der langen Fahrt ist rum. Die Sonne lacht.

Weiter geht es Richtung Aalborg.

Weiter geht es Richtung Aalborg.

Angekommen! Der Blick über den Bahnhofsvorplatz zeigt typische Teile des alten Aalborg.

Angekommen! Der Blick über den Bahnhofsvorplatz zeigt typische Teile des alten Aalborg.

Die Sonne jedenfalls habe ich gefunden.

Schick, in historischem Aufzug fahre ich Richtung Hotelzimmer.

Schick, in historischem Aufzug fahre ich Richtung Hotelzimmer.

Blick über Aalborgs Dächer - über Rettungstreppe mit Ringeltaube.

Blick über Aalborgs Dächer – über Rettungstreppe mit Ringeltaube.

Mein erster Rundgang in Aalborg findet statt bei kühlem Sonnenschein und Starkwind. Sogar das Wasser auf diesem Stadtbrunnen kräuselt sich windbewegt.

Mein erster Rundgang in Aalborg findet statt bei kühlem Sonnenschein und Starkwind. Sogar das Wasser auf diesem Stadtbrunnen kräuselt sich windbewegt.

Historische Altstadt - das gelbe Haus ist das alte Rathaus. Man sagt, der damals nicht Bürgermeister wurde, baute das höhere Haus im Vordergrund. An seiner Fassade soll ein Gesicht die Zunge heraus strecken.

Historische Altstadt – das gelbe Haus ist das alte Rathaus. Man sagt, der damals nicht Bürgermeister wurde, baute das höhere Haus im Vordergrund. An seiner Fassade soll ein Gesicht die Zunge heraus strecken.

Auf der Limfjordbrücke, Blick nordwärts.

Auf der Limfjordbrücke, Blick nordwärts.

Möve neben kabbeligem Limfjordwasser.

Möve neben kabbeligem Limfjordwasser.

Abendstimmung am Limfjord-Südufer.

Abendstimmung am Limfjord-Südufer.

Es bleibt lange hell in diesen Breiten - Möven schreien schrill im Sturmgebruus.

Es bleibt lange hell in diesen Zeiten und Breiten – Möven schreien schrill im Sturmgebruus.

Ausgeschlafen - boahhh, was für ein Morgengruß.

Ausgeschlafen – boahhh, was für ein Morgengruß.

Licht und Schatten - Stadtkunst. - Der mittlere Schatten stammt von einem Papierkorb.

Licht und Schatten – Stadtkunst. – Der mittlere Schatten stammt von einem Papierkorb.

Aha, Aalborg ... - Ich habe auch die Tanks des Jubi gesehen. Aber es gibt ja noch viel mehr.

Aha, Aalborg … – Ich habe auch die Tanks des Jubi gesehen. Aber es gibt ja noch viel mehr.

Am Südufer des Limfjord ist eine öffentliche Badeanstalt. Hier hat gerade nach langem Stupsen und Klopfen ein Schüler seine Kontrahentin aus dem Gleichgewicht gebracht. - Im Hintergrund Aalborgs Industrie.

Am Südufer des Limfjord ist eine öffentliche Badeanstalt. Hier hat gerade nach langem Stupsen und Klopfen ein Schüler seine Kontrahentin aus dem Gleichgewicht gebracht. – Im Hintergrund Aalborgs Industrie.

Neptun hat alles im Blick.

Neptun hat alles im Blick.

Strandkrabben-Rückenpanzer - das ist hier kein See, sondern ein Fjord: Salzwasser.

Strandkrabben-Rückenpanzer – das ist hier kein See, sondern ein Fjord: Salzwasser.

Ein Kreuzfahrer - es können ja nicht alle gleichzeitig im Hamburger Hafen sein.

Ein Kreuzfahrer – es können ja nicht alle gleichzeitig im Hamburger Hafen sein.

Das Aalborger Schloss - mit Kreuzfahrer!

Das Aalborger Schloss – mit Kreuzfahrer!

Der Kreuzfahrer beeinflusst auch das innere Stadtbild - jedenfalls den Ausblick.

Der Kreuzfahrer beeinflusst auch das innere Stadtbild – jedenfalls den Ausblick.

Wo ein alter Hafen, da gibt es auch eine Reeperbahn.

Wo ein alter Hafen, da gibt es auch eine Reeperbahn.

Reeperbahn, das ist also keine Hamburger Besonderheit.

Es wird später, ein dänischer Sommerabend. Ich lerne: da isst man im Freien auf dem Platz.

Es wird später, ein dänischer Sommerabend. Ich lerne: da isst man im Freien auf dem Platz.

Und ich lerne weiter: Die da mit den "Tullamore Dew"-Mänteln: das sind keine Mäntel, das sind Decken zum Warmhalten. Die Dohle nutzt erfolgreich die freier werdenden Plätze am Tisch.

Und ich lerne weiter: Die da mit den „Tullamore Dew“-Mänteln: das sind keine Mäntel, das sind Decken zum Warmhalten. Die Dohle nutzt erfolgreich die freier werdenden Plätze am Tisch.

Am Tag drauf ist der Kai frei, der Kreuzfahrer weg.

Am Tag drauf ist der Kai frei, der Kreuzfahrer weg.

Viel Geld oder Mut zum Risiko? - In Aalborg wird gebaut und gebaut und gebaut ... - Dies wird die neue Musikhalle.

Viel Geld oder Mut zum Risiko? – In Aalborg wird gebaut und gebaut und gebaut … – Dies wird die neue Musikhalle.

Die Abwesenheit des großen Schiffs gibt mir Gelegenheit und Muße, nach Fisch Ausschau zu halten. Und da ist neben der Qualle schon ein Stichling.

Die Abwesenheit des großen Schiffs gibt mir Gelegenheit und Muße, nach Fisch Ausschau zu halten. Und da ist neben der Qualle schon ein Stichling.

Wenn man diese Massen Meerforellenfutter (Schwärme von Heringen, Stichlingen und anderen) entlang der Kaimauern am Südufer des Limfjords sieht, wundern einen die Berichte über legendäre Meerforellen der Karup Au nicht.

Wenn man diese Massen Meerforellenfutter (Schwärme von Heringen, Stichlingen und anderen) entlang der Kaimauern am Südufer des Limfjords sieht, wundern einen die Berichte über legendäre Meerforellen der Karup Au nicht.

Gerade ist dort ein Riese von 93 cm Länge gefangen worden.

Die Qualle und die Fischschwärme treffen sich, driften aneinander vorbei.

Die Qualle und die Fischschwärme treffen sich, driften aneinander vorbei.

Stilles Kanalwasser hinter Ringen querab zum Limfjord.

Stilles Kanalwasser hinter Ringen querab zum Limfjord.

Glitzern auf dem Kanal, auch hier fetzen gelegentlich Böen rein.

Glitzern auf dem Kanal, auch hier fetzen gelegentlich Böen rein.

Tag der Abreise, noch Zeit für ein paar Kurztouren. Über den Dächern - Wald, Kirche, Turm - das will ich mal erkunden.

Tag der Abreise, noch Zeit für ein paar Kurztouren. Über den Dächern – Wald, Kirche, Turm – das will ich mal erkunden.

Kirche mit komischem Turmanhang - ich sehe mal nach.

Kirche mit komischem Turmanhang – ich sehe mal nach.

Aufwärts geht es durch den Skulpturenpark, hier: Blick über einen Eiszeitstein ("Findling") auf Waldlandschaft.

Aufwärts geht es durch den Skulpturenpark, hier: Blick über einen Eiszeitstein („Findling“) auf Waldlandschaft.

Naturskulptur Baum - mindestens so beeindruckend wie menschengemachte Skulptur.

Naturskulptur Baum – mindestens so beeindruckend wie menschengemachte Skulptur.

Und noch so ein Beispiel.

Und noch so ein Beispiel.

Oben angekommen habe ich einen prima Überblick über die Stadt, hier mit Industrie-Kulisse. - Noch besser wäre der Ausblick, wenn der Aalborg-Turm schon geöffnet hätte ... Der steht nämlich genau neben mir.

Oben angekommen habe ich einen prima Überblick über die Stadt, hier mit Industrie-Kulisse. – Noch besser wäre der Ausblick, wenn der Aalborg-Turm schon geöffnet hätte … Der steht nämlich genau neben mir.

Als dann nach einer Weile des Guckens und Staunens eine Kampftaube angerast kommt, verlasse ich den Ausguck.

Als dann nach einer Weile des Guckens und Staunens eine Kampftaube angerast kommt, verlasse ich den Ausguck.

Da störte doch die ganze Zeit ein Dauersirren die Ruhe!? - Ich zoome den Verursacher heran: Gib einem Mann einen Motor - und er wird lärm erzeugen. - Kann mal jemand diese Heuler lärmbegrenzen?!

Da störte doch die ganze Zeit ein Dauersirren die Ruhe!? – Ich zoome den Verursacher heran: Gib einem Mann einen Motor – und er wird lärm erzeugen. – Kann mal jemand diese Heuler lärmbegrenzen?!

Blick zurück auf den Aalborg-Turm.

Blick zurück auf den Aalborg-Turm.

Durch diese schicke Allee geht`s nochmal in die Stadt.

Durch diese schicke Allee geht`s nochmal in die Stadt.

Brunnen gibt es hier in vielerlei Variation.

Brunnen gibt es hier in vielerlei Variation.

... und das ist auch gut so, wie dieser Wasserhund zu berichten weiss.

… und das ist auch gut so, wie dieser Wasserhund zu berichten weiss.

Zeit zur Abfahrt, der Zug steht bereit.

Zeit zur Abfahrt, der Zug steht bereit.

Mit etwas Glück fotografiere ich im Vorbeifahren die Gudenau bei Randers.

Mit etwas Glück fotografiere ich im Vorbeifahren die Gudenau bei Randers.

Die Vejlefjord-Brücke, ganz schön voll - wie gut, dass ich im Zug sitze. - Mal sehen, wann es mal wieder nach DK geht.

Die Vejlefjord-Brücke, ganz schön voll – wie gut, dass ich im Zug sitze. – Mal sehen, wann es wieder nach DK geht.

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Wer sich den Nationalpark Kellerwald südlich des Edersees ansehen möchte, braucht eine gute Unterkunft. Nicht nur an der Natur interessierte Einzelpersonen und Gruppen finden die z.B. im Frankenauer Hof. Ausgezeichnete Unterkunft und hervorragende Verpflegung sind sichergestellt.

Von einem einwöchigen Aufenthalt inkl. Anreise habe ich einige subjektive Eindrücke in mehreren Berichten zusammengestellt. Ich fuhr per Bahn mit Zwischenstopp in Korbach an.

Verlinkt sind hier die Einzelthemen

– Radtour Korbach Richtung Edersee,

– Wanderung um Korbach ins Tal der Marbeck und

– Waldbegang in der „Marke“ sowie

die Beiträge vom Nationalpark Kellerwald

– Wandern auf dem Heide-Erlebnispfad am Rand des Nationalparks,

– Mit dem Ranger unterwegs,

– Rund ums obere Lorfetal,

– „Bergfest“ auf dem Peterskopf,

– Ringelsbergroute – Asel Süd als Wendepunkt und

– Baumkronenpfad und Abreise.

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Der letzte Veranstaltungstag beginnt. Wird uns das Wetter hold sein – einmal scheiterten wir ja schon am Baumkronenpfad, da das Kassenhäuschen „wegen Dauerregen“ geschlossen war.

Die Autos sind schon weitgehend beladen, über den Bergen kämpft noch der Hochnebel nach Gewitterregen mit der Sonne.

Die Autos sind schon weitgehend beladen, über den Bergen kämpft noch der Hochnebel nach Gewitterregen mit der Sonne.

Als wir dann durch das idyllische Tal des - baumgesäumten! - Wesebachs Richtung Hemfurth fahren, hat sich das Tageswetter entschieden.

Als wir dann durch das idyllische Tal des – baumgesäumten! – Wesebachs Richtung Hemfurth fahren, hat sich das Tageswetter entschieden.

Hier kann nun auch mein Ersatz-Haselnusswanderstab zurück bleiben.

Am Baumkronenpfad warten gut begehbare Waldwege. Hier lasse ich nun auch mein Ersatz-Haselnusswanderstab zurück.

Freier Blick im Buchenwald - das war am Mittwoch bei Dauerregen hier noch ganz anders. Ringsrum haben wir fast nichts wahrnehmen können. Wir staunen, rechts, tief am Steilhang ist der Edersee zu sehen.

Freier Blick im Buchenwald – das war am Mittwoch bei Dauerregen hier noch ganz anders. Ringsrum haben wir fast nichts wahrnehmen können. Wir staunen, rechts, tief am Steilhang ist der Edersee zu sehen.

Kletterbäume waagerecht - wie wir später sehen konnten, ein von Kindern gern genutztes Angebot.

Kletterbäume waagerecht – wie wir später sehen konnten, ein von Kindern gern genutztes Angebot.

Das ist er also, der Baumkronenpfad.

Das ist er also, der Baumkronenpfad.

Man kommt dicht vorbei an Normalitäten und Besonderheiten, die man sonst nur von Ferne und aus anderem Winkel sieht.

Man kommt dicht vorbei an Normalitäten und Besonderheiten, die man sonst nur von Ferne und aus anderem Winkel sieht.

Infotafeln unterstützen das Erlebnis.

Infotafeln unterstützen das Erlebnis.

Am Endpunkt, fast über den Wassern - Edersee mit Schloss Waldeck.

Am Endpunkt, fast über den Wassern – Edersee mit Schloss Waldeck.

Schloss Waldeck, näher rangeholt.

Schloss Waldeck, näher rangeholt.

Stürmischer Wind malt weisse Linien auf den Edersee.

Stürmischer Wind malt weisse Linien auf den Edersee – Blätter und Äste schwanken und rauschen.

Ich bin überrascht. Die stabile Konstruktion oder das Konzentrieren auf Wahrnehmbares haben meine Bedenken (nicht schwindelfrei) im Nichts verschwinden lassen. - Aber generell: so schön das Erlebnis ist - man muss so einen Eingriff in Landschaft nicht überall nachmachen. Fast wie eine zwangsverpflichtende Mode rollte das Thema "Wir wollen einen Baumkronenpfad" vielerorts durch Politikerrunden und Medien. - Leute, das ist doch auch langweilig, wenn überall so eine Installation zu finden ist!

Ich bin überrascht. Die stabile Konstruktion oder das Konzentrieren auf Wahrnehmbares haben meine Bedenken (nicht schwindelfrei) im Nichts verschwinden lassen. – Aber generell: so schön das Erlebnis ist – man muss so einen Eingriff in Landschaft nicht überall nachmachen. Fast wie eine zwangsverpflichtende Mode rollte das Thema „Wir wollen einen Baumkronenpfad“ vielerorts durch Politikerrunden und Medien. – Leute, das ist doch auch langweilig, wenn überall so eine Installation zu finden ist!

Zurück geht`s durch den holzverhauenen Aus-/Eingang.

Zurück geht`s durch den holzverhauenen Aus-/Eingang.

Unter hohem Himmel fahren wir durch das Edertal Richtung KS-Wilhelmshöhe - Danke nochmal für die prima Fahrt, Doris!

Unter hohem Himmel fahren wir durch das Edertal Richtung KS-Wilhelmshöhe – Danke nochmal für die prima Fahrt, Doris!

Gerade noch im Fernsehen gesehen, und nun live: Beuys-Steine und -bäume in KS.

Gerade noch im Fernsehen gesehen (30jähriges Jubiläum), und nun live: Beuys-Steine und -bäume in KS.

Das ist mal ein Denk-Mal! Beuys und die 7000 Eichen, „Stadtverwaldung statt Verwaltung“ – schön, Teile davon gesehen zu haben.

Wieder daheim. - Damit ich mich zurecht finde unter dunklem Himmel weist mir ein Lichtstrahl den Weg.  :-)

Wieder daheim. – Damit ich mich zurecht finde unter dunklem Himmel, weist mir ein Lichtstrahl den Weg. 🙂

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