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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Nun also nach Blick vom hohen Elbufer und vom Deich der Strandspaziergang zum Jahresschluss – es ging nach Wittenbergen.

Zugang Anleger Wittenbergen – das wird wieder eine Menge Gegenlichtaufnahmen.

Frost über Nacht – ringsum am Parkplatz erfreuen sich die Kinder am krachenden Eis, Draufspringen ist angesagt.

Morgensonne am Elbstrand Wittenbergen.

Leuchtturm in der Morgensonne.

Quelle – Bach – Fluss. Angesichts des hohen Elbufers hinter uns ist es nicht erstaunlich, hier Druckwasser, freigesetzt, zu erleben.

Die Quelle im Detail.

Tideniedrigwasserstand schon erreicht – eine halbe Stunde wird es noch ablaufen, bringt einen halben Meter niedriger als normal.

Anleger und Leuchtturm Wittenbergen.

Sandstrand Wittenbergen, Buhnen, Airbus-Gelände.

Sand- und Schlickwatt, gegenüber hinter Neßsand die Sietas-Werft an der Estemündung ins heutige Schlickwatt Mühlenberger Loch.

Zeichen von Wasser, Mensch und Tier am Strand.

Ein Binnenschiff passiert eine Buhne vor leuchtendem Schlickwatt, im Hintergrund Sietas, Este.

Elbhang, 2 Blondinen, Sand- und Steinstrandpartie, am Horizont das Leuchtfeuer Blankenese – noch am „alten“ Standort.

Gesamt-Partie.

Und im Detail – Mini-Flusslandschaft.

Sand und Schlick, Wasser-geformt.

Das Elbfahrwasser, dicht vor den Buhnen – Vorsicht, ihr Wattwanderer, da geht`s an der Kante gleich steil runter.

Hoffentlich merkt der Elbhang nichts …

Schnell hochgucken – da fliegt was.

Und gegenüber – Tiefflieger über Sietas (Achtung, Optik!).

Wellensaum – die Schlickferkeleien ziehen sich bis in den obersten Flutsaum.

Auf dem Rückweg – WasserZeichen.


Sandstrand, Buhne, Fahrwasser, hamburgisch-niedersächsisches Ufer mit Sietas.


Erinnerung an Weihnachten – demnächst hängen hier Ostereier.

FlutsaumWeide als Kleinlandschaft.

Sieh an, die Quelle, homo ludens hat sich versucht.

Durch Dammbau entstand ein Quelltümpel mit Ablauf Richtung Elbe.

Spiel der Kräfte – es gibt was zu lernen. Der Einstau drückt offenbar so, dass sich das Wasser anderswo Entlastung sucht. Nebendran sprudelt eine neue Quelle.

Wir fahren nach Wedel. Da scheint natürlich – bei Temperaturen nahe Null – auch die Sonne.

Da sage mal einer, Tiere wären dumm. Das Eichhörnchen sitzt, mit dem Schwanz als Rücken-Isolation obendrauf, im Sonnenfleck. – Wie das manchem am Kamin so geht: Auf der Rückseite zittert es sich warm.

Abends verabschiedet sich die Sonne golden – gute Erinnerungen zum Jahresschluss.

 

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Beim vorigen Beitrag guckten wir vom Elbhang beim Puppenmuseum Falkenstein auf die Elbe. Tags drauf …

… stellt die Digicam morgens zunächst das Mückengitter scharf.

Das geht auch anders – Digicam gedreht – der Horizont zeigt Radelwetter.

Vor der Tür kommt eine V-Formation Nonnengänse aus der Marsch direkt auf mich zu.

Ob ich nun zu grimmig guckte, die Kamera blinkte – oder ganz was anderes die Ursache war, erschreckt wirkend löst sich das V auf.

Die Nonnengänse drehen ab, fliegen dann zurück Richtung Marsch.

Auf dem Hauptdeich angekommen, Sperrwerk Wedeler Au – die Elbe bei Tideniedrigwasser.

Eifrig, eifrig – die Willem von Oranje, Bagger- und Klappschiff, fährt das Baggergut aus dem Elbe-Bereich Wedel seewärts bis Otterndorf und verklappt es dort.

Wie man auf sowas kommt? Das ergibt sich aus der Abbildung, Teil der Systemstudie II der Bundesanstalt für Gewässerkunde.

Das Tor des Sperrwerks ruht oben waagerecht, offener Zufluss ins Binnenland nach Kentern auf Flut.

Ein Kormoran sitzt mit offenen Flügeln in Trocknungsposition.

Die Binnenelbe bei Tnw, die Brücke Langer Damm wird hoffentlich in 3 Monaten fertig und befahrbar sein.

Der dritte Beitrag Tide-Elbe gegen Jahresschluss folgt demnächst – von einem der Elbstrände aus betrachtet.

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Einen Teil-Aspekt meiner vorweihnachtlichen Radtour gab mit Weihnachtsbaum und -gans bereits der vorige Beitrag – mit kleinem Hinweis auf den Weihnachtsmarkt in Pinneberg (inzwischen Geschichte, der Platz ist frei). Drumrum war allerhand mehr zu sehen, gelegentlich folgt ein Beitrag über die Beziehung Grüner Berufe zu Wasser und Boden.

Hauptziel meines Radelns waren angesichts gefallenen Regens und zeitlich passendem Tidehochwasser Mühlenau und Pinnau – mal neue bzw. lange nicht gesehene Situationen angucken.

Mit 20 cm über mittlerem Abfluss überfliesst die Mühlenau den Sattelzug bzw. die als Kiesbank platzierten 25 t Kies gut. – Man könnte …

Die Querung der Geleise S-Bahn und Fernbahn geschieht auch in dieser Situation im Schuss – Platz abwärts für allerhand Kies, Ausnutzen des Gefälles.

Zukunftsgedanken, z. Z. zeitlos …

Blick bachab von der Brücke Christiansenweg, das Elend der Niedrigwasserführung ist erstmal vorbei – schicke Turbulenzen, die es vor 2018 / 2019 noch nicht gab.

Blick zurück, bachauf – Brücke Christiansenweg.

Lenkbuhne, endlich unter Wasser (glasklar).

Die Hochwasserrückhalteflächen im B-Plan Mühlenauquartier werden bei „so geringem“, gesteigertem Abfluss noch nicht eingestaut.

Bachab des baumbestandenen Ufers, Blick Richtung Mühlenstraße.

Blick zurück auf die „GrünKurve“, bachauf. Die neueren Kiesschüttungen entlasten die Aussenkurve, beleben Ufer und Gewässergrund.

Nun geht es landwärts, unter der Bahn durch, über den Rübekamp zum Drosteivorplatz.

Da wird deutlich gezeigt, dass aus gegebenem Anlass Fußgänger Vorrang haben (interessiert, Zeichen unserer Zeit (?), nicht wirklich jeden – der Lkw ist nicht gemeint, letzter Lieferverkehr bei Abfahrt).

Der Weihnachtsmarkt Pinneberg, kurz vor 11 Uhr. Nach und nach öffnen die Stände.

Auch ich finde meinen Platz, kleiner Snack vor der Rückfahrt.

An der Elmshorner Straße gucke ich mir noch die 4 hiesigen Brückenkiese bei Tidehochwasser an – die beiden bachauf, noch nicht so gesehen.

Der Fischotter kann also bei solch normalen Wasserständen noch trockenen Halt im Brückenvorfeld finden – das war des Jägers, pardon, Kiesschütters Plan.

Die beiden bachab-Kiese werden nun von farblich der Zeit angepassten Gestalten beaufsichtigt.

Kleine Erinnerung: vorher galt hier Klimaschutz als Priorität. Aber wenn „die Neuen“ für Pflege stehen – das tun wir für das Aquatische und Umfeld auch.

Nochmal in anderer Richtung mit Spiegelung.

Blick Seewärts (Pinnau – Elbe – Nordsee) – Wir sind gespannt – wird es hier, bachabwärts in der Tide-Pinnau, in 2020 mit einer Kooperation „Blaues Band“ weitergehen?

Durch die als grüne Ökosiedlung vorgesehene Bebauung des B-Plans ehemalige EggerstedtKaserne radele ich zurück.

Die Zukunft wird zeigen, ob Grün und Öko hier wirklich gewollt sind – und von den Bewohnern (ggf. wieviel % ?) gelebt werden.

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Das Jahr 2019 geht weiter auf sein Ende zu, die Forellen erfüllen ihre Pflicht bzw. folgen ihrer Natur. Lange hatten sich die Wanderfische angesichts anhaltender Niedrigwasserführung in den Bächen und kleinen Flüssen Zeit gelassen, aus dem Meer und den Flussmündungen zu ihren Geburtsstätten aufzusteigen. Seit den (geringen) Regenfällen ab Ende Oktober kamen sie aber nach und nach an. In den vergangenen Wochen boomte das Laichgeschäft. Alle geeigneten Kiese sind belegt. Weitere Laichfische zeigen, dass Bedarf nach mehr besteht. Wir werden in 2020 für Verbesserungen sorgen.

Wenn man denn einmal nachsehen möchte, was so los ist, kann nicht immer ausgeschlossen werden, (noch) Aktive zu stören. Das zeigen die folgenden Fotos.

Da ist was los!

Die Fische hatten uns längst bemerkt und ein Kleinversteck am Ufer aufgesucht. Ohne Baumwurzelschutz fühlten sie sich aber nicht sicher.

Während (mindestens) einer in die Tiefe des aufwärtigen Kolks wegtauchte, raste (Pfeil neben Welle) ein anderer bachab. Auf der durch das Laichgeschäft aufgeworfenen, nur flach überströmten Rausche erfolgte dann ein starker Flossenschlag, um das Verschwinden im Kolk bachab zu beschleunigen (Oval) – Platsch!

Und so sieht das Werk aus.

Alles Gute auf dem weiteren Lebensweg!

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Wir hatten an (menschengemacht, künstlich) steiler Fliessstrecke mit dem Einbau von 3 Rauschen begonnen, die Steilheit zu verringern und aus der ansonsten kanalartigen Mühlenau eine verlängerte Strecke in munter turbulentes Fliessen umzuwandeln.

Der Blick bachauf sieht vielversprechend aus.

Die obere Rausche – aus der spiegelnden Kanalstrecke ist ein munterer Bach geworden.

Die Wirbellosen fanden das schon prima – was sagen die Fische?

Tja, die Fische …

Die Kieslaicher haben den Kies munter bewegt. Die drei neuen Rauschen sind mindestens doppelt belegt. Platz für mehr ist vorhanden.

Wir sehen, die Laichbetten sind offenbar eins der wesentlichen Nadelöhre hier. Dem helfen wir in 2020 weiter ab.

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Während die 25 t Kies bachauf der Bahnquerung, Pinneberg, noch unbelaicht liegen …

… hat sich, von der Brücke Mühlenstraße bachauf, Überraschendes ergeben.

Auf dem Weg zum 3. Kies bachauf der Brücke Mühlenstraße – da wird doch nicht …

Naaaa … ???

Tatsächlich! Da ist massenhaft Kies bewegt worden.

Eine kleine Strömungsstudie zum Abschluss hier.

Ob das nun Meerforellen waren oder gar Lachse – wir wissen es nicht.

Blick bachab von der Brücke Christiansenweg nahe S-Bahn – hier abwärts, bis zur Brücke Mühlenstraße, hatten wir als Ziel der Strukturverbesserung primär massenhaft neuen Lebensraum für Wirbellose gesehen. Die Annahme, hier würden Salmoniden laichen, kam uns allzu verwegen vor.

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Am 3. Dezember wurde bereits berichtet, dass die Brücken-Kiese in Pinneberg prima liegen und zwei von vier Depots am Hindenburgdamm zu Unterwasserkiesbänken umgestaltet wurden.

Da auf meiner Rundfahrt gerade Ebbe um Tideniedrigwasser in Pinneberg herrschte, habe ich die aktuelle Abflusssituation am Hindenburgdamm „mitgenommen“.

Das sieht ja gut aus.

Draufsicht – schicker Abfluss. Erstaunlich, wie „blank“ der Kies aussieht, wenn man die trübe Soße im Sinn hat, die hier bei Flut einstaut.

Gesamtaspekt mit Pegelanschnitt, bachab – Pinneberg hat, wie am Christiansenweg an der Mühlenau und sicherlich anderswo, offensichtlich noch Nachholbedarf bei der Regenwasserreinigung. Der Ausfluss aus dem großen Siel gegenüber sieht jedenfalls nicht sehr lecker aus.

So bleiben auch hier gute Wünsche für 2020.

Es folgen demnächst die Eindrücke von der Mühlenau, ländlich und städtisch.

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Im Beitrag vom 11. Dezember habe ich von Gefiederten an dieser Stelle berichtet – nun also zum Aquatischen.

Hier ein Detail der vorher als Gesamtheit dargestellten Strecke.

Es wird deutlich, wie wichtig der standorttypische Baumsaum auch an dieser Strecke ist, nicht zuletzt aus Gründen der künstlich durch Entbaumen überheizten Situation und des Klimawandels – „Keep your river cool“, wie man im englischsprachigen Raum sagt.

Dieses Laichbett in völlig offener Strecke ist noch nicht benutzt.

Die alte, steile Raue Rampe bachab zeigt, dass weitere Kiesschüttungen zum Auffangen des Gefälles möglich und nötig sind.

Auch zu dem Schreibtisch-mäßig ausgestalteten „Mäander“ werden wir uns Gedanken machen.

Es bleibt viel zu tun – 2020 steht vor der Tür.

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Nachdem es mich vormittags an Bächen und kleinen Flüssen umgetrieben hat (Beitrag folgt demnächst), wollte ich vor Sonnenuntergang noch etwas Großes sehen, die Elbe.

Auf dem Weg zum Schulauer Hafen – wie sagt man zu einer Zeit 15.30-16 Uhr, wo die Sonne schon tief steht? „Abend“ sicherlich nicht.

Die Elbe! – Blick vom Sandstrand Wedel rüber nach Hanskalbsand.

Rette sich, wer kann! – Mit der Sonne geguckt, ist es noch ordentlich hell.

Alles so schön bunt hier – und ein Baggerschiff in Grün! „Scheldt River“ denke ich, baggert hier und schmeisst den Kram in der Elbmündung, vor Cuxhaven oder Helgoland raus.

Weit gefehlt – „Scheldt River“ buddelt und klappt in der Seine-Mündung, sagt marinetraffic.com.

So lernt man immer neue Schiffe kennen. Dies ist „Bonny River“ und trägt mit 21.000 t doppelt so viel wie das Schwesterschiff.

Mit der Elbe (und dem Tideniedrigwasser) geht es also weiter bergab. – In Kommentaren streiten sich die Hafen-Spezis wieder über Hamburg vs. JWP (Jade Weser Port – Wilhelmshaven). Aus der Schweiz habe ich gerade Kunde erhalten, dass die Container beide bald nicht mehr brauchen, ihr Ziel auch anders finden.

„Bellen“ über mir.

Nonnengänse fliegen Richtung Nachtruheplatz.

Auf dem Rückweg Jahreszeitliches – durchweichter Boden, vollgeregnete Entwässerungsgräben in der Marsch.

So kann man hier in der Ecke auch „anders“ fotografieren.

Sonnenuntergang hinter Weiden querab der Badebucht.

Und ein Vogel, hier Rabenkrähe, ist auch wieder mit im Bild.

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Gestern Vormittag an der Pinnau erhoben sich etliche Großvögel in die Luft, als ich mich näherte.

Einer von vier Graureihern, die ich auf einem Hügel Sandfangaushub hatte stehen sehen.

Offenbar „wilde“, die Fluchtdistanz dieser 4 Tiere war groß – im Gegensatz zu aus dem Städtischen Bekannten / Verwandten.

Und dann ging da noch dieses Ding ab – erst wollte ich es nicht glauben, ratterte im Hirn diverse Greife durch.

Dann landete er als „dickes Huhn“ (Zitat eines Vogelfreundes) in einer Birke.

Ohne Zweifel ein Seeadler. – Warum hatte ich den nicht vorher gesehen? Der muss mich ziemlich nah rangelassen haben, bevor er abflog.

Zu Hause, beim näheren Betrachten vorher aufgenommener Gesamtaspekte klärte sich das.

Das „dicke Huhn“ saß da im großen Einzelbaum neben der Pinnau.

Und hier das Gesamtfoto, eins von mehreren.

Mehr zum wässrigen Aspekt demnächst hier im Blog.

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