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Archive for the ‘Elbe-Einzugsgebiet’ Category

Neben den im vorigen Beitrag gezeigten Schmetterlingen flatterte da noch mehr in Bachnähe herum.

Kurz vor der Landung, noch mit ausgebreiteten Flügeln – eine Prachtlibelle, Calopteryx splendens.

Hier, an der insgesamt nur ca. 27 km langen Osterau, stellte die Gebänderte Prachtlibelle den Großteil der Libellen. Ein deutliches Anzeichen dafür, dass die charakteristische Sommerkühle des quellgespeisten Bachs durch Überwärmung gestört ist. Dem Beitrag vom 30. Juni, Prachtlibellen im Wildpark Eekholt, ist zu entnehmen, dass dort, gar nicht so weit bachauf, die Schwesterart Calopteryx virgo, die Blauflügelprachtlibelle, charakteristischer Zeiger des sommerkühlen Bachs, vorherrschte.

Wollen wir unsere Bachoberläufe erhalten, müssen wir aufmerksamer auf ihre – menschengemachten – Probleme reagieren. Wasserhaushalt durch intensiven Rückhalt und Versickern von Niederschlägen in Stadt und Land verbessern, Sommerkühle durch naturgewollten Halbschatten – ebenfalls in Stadt und Land, auch im bebauten Raum nicht zuletzt unserer Gesundheit zuliebe – schaffen.

Meine Güte, was fällt einem bei einem einzigen Foto ein … Da wäre noch mehr, das lasse ich jetzt.

Zunächst im Augenwinkel, dann unübersehbar, kam da etwas, jemand drehend aus der Luft Richtung Wiese. Leider klappte es nicht mit einer Aufnahme des eindrucksvollen Geschehens.

Da ist etwas, schwarz – weiss – rot auf der Auwiese, vor dem Waldrand.

Nun ist es nicht mehr allein – 2 Weissstörche.

Sichern. – Erscheinen wir gefährlich?

Offenbar hat die Auenwiese eine starke Anziehungskraft, es wird eifrig geforscht, gepickt, aufgenommen, runtergeschluckt.

Unbeirrt wird die gesamte Fläche durchstreift, systematisch und erfolgreich auf Nahrung durchsucht.

Nun habe ich zwei Beiträge mit Tieren neben dem Bach geschrieben. Es gibt auch vorzeigbare Pflanzen – und zum Klimawandel sagt der Bach später etwas.

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Es ging nach Norden, Richtung Bad Bramstedt.

Unbekanntes Terrain …

Es wurde lichter …

Ein Zebra-Esel, wohl beauftragt als Wächter einer Reihe Pferde, beäugte uns aufmerksam.

Er fand, wir wären ungefährlich.

Entlang einer Mähwiese stand allerhand Dost (und mehr) im Gewässerrand – hier mit Landkärtchen und 2 Admiralen.

Aufs Foto mit dem Landkärtchen passten dann auch 3 Admirale.

Kohldistel war bei Hummeln sehr beliebt.

Wieder Dost – diesmal mit Pfauenauge.

Und noch ein Admiral, an diesem Tag und diesem Ort die häufigste Schmetterlingsart.

Richtung Diversität: Weissling, Kleiner Fuchs, Admiral.

3 Weisslinge mit Kleiner Fuchs.

Da war noch mehr, anderes Flatterhaftes, Geflügeltes – mehr davon demnächst.

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Wie am 19. Juli berichtet, war eine Niedersachsen-Radelplanung erneut an einem ausserplanmäßigen Werftbesuch der Lühe-Schulau-Fähre gescheitert.

So guckten wir auf die Homepage … „… fällt auf unbestimmte Zeit aus …“

So guckte ich über die Elbe …

Fährmannssand – ein kleines Segelboot und …

Rauchschwalben, jede Menge – die scheinen sich schon ordentlich für den Abflug vorzubereiten.

Mal sehen, ob sie auch dieses Jahr ihre „Normalzeit“, so um den 15. September, für die Abreise einhalten. – Hier im Umfeld scheinen die Mauersegler schon weg (???), verlassen uns eigentlich erst so um den 15. August.

Noch was zu sehen?

DA – Gelb-Blau! Die Lühe-Schulau-Fähre, wieder genesen!

Tatsächlich, sie fährt!

Die Verabredungen sind getroffen, nächste Woche geht`s rüber, zum Hasen und dem Igel – auf, nach Buxtehude, per Fähre und Rad.

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Vor wenigen Tage wurde ich gefragt, ob ich Jugendlichen etwas über die Osterau erzählen würde. Im Wildpark Eekholt findet gerade ein Jugendnaturfilmcamp statt, bei dem verschiedene Gruppen Filmbeiträge für das Naturfilmfestival Green Screen anfertigen (der Link verweist bereits auf die Veranstaltung 2023, enthält aber Hinweise, was die Jugendlichen dabei lernen). Begleitend steht Fachpersonal, wie z.B. der bekannte Naturfilmer Udo Zimmermann anleitend und unterstützend zur Verfügung.

Da ich gerade im Training bin, hatte ich doch vor Kurzem das Betreuercamp der Unterelbeschulen in Vorbereitung auf das diesjährige Wassercamp im September besucht, sagte ich zu – heute war ich dort.

Das hat sich gelohnt …

… konnte ich doch feststellen, dass im Vergleich zu Beginn des Juli inzwischen ordentlich Kiesdepots für das Betreuercamp geschüttet wurden.

Die warten nun auf den September, Schülerinnen und Schüler mit Harken und Schaufeln, die aus den Depots Lenkbuhnen formen werden.

Blick bachauf – da ist etwas, hölzern.

Detail – bei dem andauernden Niedrigabfluss sind die Teile eines Treibselsammlers, die unter Mittelwasser angelegt sind, gut erkennbar. Eine Menge Erosionssand wurde festgelegt. Der Treibselsammler hat – links ausserhalb des Fotos nicht zu sehen – am Ufer ein neues, reich mit blühenden Pflanzen bestandenes Feuchtgebiet und auf der Wasserseite gute Tiefenvarianz geschaffen.

Stativkamera – All das, Bach, Bedeutung der Eiszeiten, standorttypische Organismen, Situation und Verbesserungserfordernisse insbesondere im Klimawandel, wurde in Bild und Ton festgehalten.

Konzentrierte Arbeit kennzeichnete unser Treffen – meine Hochachtung! Innerhalb einer guten Stunde hatten wir ein breites Spektrum von Themen behandelt, Naturprobleme durch Menschenhand und Verbesserungsmöglichkeiten kennengelernt und diskutiert.

Es geht auf den Rest, Kamera und Regie überlegen, was noch zu bedenken ist.

Handkamera und Ton warten auf das Ergebnis.

Ein Interview schloss unser Treffen ab.

Jetzt gilt es, aus dem Filmmaterial sowie weiteren Informationen den Wettbewerbsbeitrag zu erstellen.

Mir hat das Ganze sehr gut gefallen. Ich wünsche viel Erfolg beim Green Screen Naturfilmfestival!

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Besuch und gutes Wetter – da ist ein Elbufer-Spaziergang von Wedel Richtung Wittenbergen immer angesagt. Gelegentlich wird auch das Auto genutzt bis zum Parkplatz direkt am Anleger Wittenbergen. Ich verbinde im Folgenden zwanglos Fotos von 2 Spaziergängen, mit dem Hamburger und dem Berliner Familienast.

Beim Anwandern von Wedel aus, der Saugbagger Pedro Alvarez Cabral, der da gerade aus Richtung Kai Altenwerder seewärts unterwegs ist, Mischsedimente gesaugt hat – und damit bei Helgoland die Nordsee „anreichert“. [Stimmt gar nicht, sagen die Offiziellen, das macht nix.]

Blick vom Leuchtturmfuß Wittenbergen gen Hafen Hamburg.

Wenn die Flut weiter fortgeschritten ist, ist der Abgang zum Anleger Wittenbergen weniger steil.

Dafür hat man wegen „mehr Wasser“ einen kürzeren und schmaleren Sandstrand.

Blick über die Elbe zur Insel – das Fahrwasser mit Seeschifftiefe ist nach der jüngsten Verbreiterung (und Vertiefung) verdammt weit Richtung Moränenkante vorgerückt …

Man stelle sich vor, da geht es – jetzt bei Flut sind 3,6 m mehr Wasser drauf – gut 20 m steil „berg“ab – dunkle Tiefe.

In Gedanken … – Erdfälle allüberall, bei historisch so unterschiedlich  geschichteten Böden nebendran, sind aus internationaler Realität hinreichend beschrieben. – Wir aber sind in Hamburg! Da ruft kein „Berg“: „Ich komme!“.

Werden diejenigen, die das glauben, selig?

Wir sind am Strand.

Neulich war auch das Museumsschiff Greundiek auf Rückkehr vom Ausflug nach Stade zu sehen. Gut besetzt und guter Laune – die Fahrt war offensichtlich ein tolles Erlebnis.

Der Strand – wo sind die Hamburger (und andere Besucher) ?!? Jetzt in den Schulferien alle an Nord-, Ost- und anderer See, oder Seen? – Hinten kommt ein Schiff.

So ein prima Strand soll so verlassen werden, wie man ihn vorfinden möchte. Eine Vielzahl nicht übersehbarer Müllbehälter stehen als Angebot bereit. (Man könnte selbstverständlich den Kram, den man angeschleppt hat, wieder mitnehmen.)

Blick ostwärts, Richtung Blankenese – vorn, auf der Buhnenwurzel blüht Blutweiderich.

Blutweiderich, Totale.

Sitzen am Spülsaum der vorigen Flut, unter Uferbäumen ist ein FotoDorf aufgebaut – wohl für Modeaufnahmen. Geduldig folgen die zu Fotografierenden den Anweisungen der Regie.

Das Schiff wird größer, saust mit auflaufend Wasser ziemlich schnell Richtung Hamburger Hafen.

Ein Massengutfrachter Richtung Altenwerder, die Helena Oldendorff, 300 x 50 m, Tiefgang 13,9 m.

Zwei Segler.

Elbhang, Leuchtfeuer Blankenese, Hafenkräne, ganz schön dick, so ein Massengutfrachter, Hafenkräne, rechts aussen die beiden Pylone der Köhlbrandbrücke.

Wenig später, die Helena Oldendorff passiert einen Containerfrachter, die Cosco Shipping Aries, 400 x 59 m, Tiefgang 12,5 m.

Die Flut steigt, wir packen zusammen.

Wir hinterlassen Vergängliches, eine Siedlung aus Sand.

Noch ein Blick auf das Foto-Dorf.

Mit den Sülldorfern, HH, sind wir „links rum“, den Elbhang hoch über die Rissener Heide Richtung Auto gewandert – Elbblick vom Hang, Abschied nehmend.

Die Berlinerinnen, gestern, wollten „rechts hoch“ – Wanderung durch abwechslungsreichen Wald auf den dortigen Hochpunkt der Moräne.

Dort steigen sie wenig später zu mir, ins feuerrote E-Mobil. Wir fahren zurück nach Wedel.

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Am heissesten Tag des Jahres – reif für die Insel?

Inspiriert durch eine Fernsehsendung „Vorsicht Kamera“ nach dem Motto „Verstehen Sie Spaß?“

Es geht um eine Toilette, auf „unserer“ Insel.

Als ich heute vom Vormittagsradeln zurückkam, fiel es mir sofort auf: Das Insel-Klo.

Da steht was! – Auf „unserer“ Insel!

Ein Klo – schön, dass es das gibt, toi toi toi.

Wie kömmt?

Bei uns wird das Treppenhaus gemalt – das dauert. Und da ist so ein Klo eine wichtige Sache.

In der o.g. Fernsehsendung – für alle, die es nicht sahen – stiegen eine Menge erwartungsfroher Menschen in Busse. Und die fuhren … – – – immer rund um eine riesige Verkehrsinsel. Nach („gefühlt“ recht spät) ca. 50 Umrundungen brach Unruhe aus. Man hatte eine Inselrundfahrt gebucht, wurde erläutert – und für das Ticket seien noch einige Runden erforderlich, sonst …

Ein Wunder, dass da niemand verhauen wurde. Wo man sich befand, nämlich im Fernsehen, wurde dann aufgelöst. (Ob im Bus ein Klo war, ist unbekannt. Auf der Verkehrsinsel jedenfalls stand keins – dafür nun auf unserer.)

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Sommer 2022, rüber nach Niedersachsen mit der Fähre?

Wie beschrieben, Fahrplan Liinsand nach Stadersand – 2022 uninteressant (planen wir höchstens mal als Rückfahrt bei Fährnutzung rüber zum Anleger Lühe mit Radeln nach Stade, Stadterlebnis).

Und die Lühe-Schulau-Fähre (LSF) war wegen unverhofft erforderlicher Reparatur in der Werft. – Also erstmal abwarten.

Dann, vorigen Sonnabend – Blick auf die Elbe.

Da, früher gesehen, als mich der Küstenklatsch erreicht: Die Lühe-Schulau-Fähre ist wieder aktiv!

So hört sich das dann auch per Telefon-Info aus dem Freundeskreis an, vermeldet die Homepage.

Ausblick gestern, Montag, Richtung Anleger Lühe vom selben Deichstandort wie das erste Foto: Die LSF.

Also verabreden wir uns für nächste Woche, wenn die für heute und morgen angesagte Hitzewelle und das für übermorgen vorausgesagte Gewitter mit reichlich Platzregen hier vorbei sein sollen.

Radeln nach Buxtehude ist geplant, Vorfreude auf die Fährtour

Die Homepage wird beobachtet. – Teufel auch, für heute, 19. Juli, scheint der Wurm drin.

Wir hoffen weiter auf Chance, wie derzeit vorgesehen, nächste Woche.

P.S.: Oha, ob das was wird? – Die Homepage hat die erneute Ausfallmeldung geändert,  ohne absehbare Zeitangabe.

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Stuten und Fohlen auf Sommerweide.

Nebendran – Vor Tagen hatte den Boden nässender Regen einen leichten Einstau im trockengefallenen Pferdetümpel hinterlassen.

Der ist inzwischen wieder knochentrocken.

Wir warten – über 30 Grad Tagestemperaturen morgen und übermorgen voraus – auf angesagten Regen für Mittwoch / Donnerstag. Mal sehen, wieviel der bringt.

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Vor einigen Tagen vor Fährmannssand – Marine. – Gut, dass es sie gibt.

Fährmannssand, zwischen Ebbe und Flut – nicht zu verhehlen: Die Wahnwitzbaggereien mit ihren vermehrten Sedimentbewegungen lassen aus Süßwasserwatt zunehmend Land werden.

Blick Richtung Lühemündung – ein großer Saugbagger, Elbe – aufwärts.

Das ist die James Cook, eins von einer ganzen Armade Groß-Saug-und-Verklapp-Baggerschiffen auf der Tide-Elbe.

Derzeit baggert sie im Grenzbereich Hamburg – Schleswig-Holstein und verklappt vor St. Margarethen. Ob das den Schlick nach draussen  – oder zum Baggerort zurückbringt? Es fliessen seit Monaten aufgrund der anhaltenden Trockenheit im oberen Elbeeinzugsgebiet weniger als 300 m³ / s Elbeeinzugsgebiet Wasser über das Wehr Geesthacht. Das ist nicht viel! Diese Menge dürfte für ein „Ausspülen“ verklappter Sedimente Richtung Nordsee VIEL zu gering sein.

Rückblick auf vorige Beiträge: Der Groß-Saug-und-Verklapp-Bagger Utrecht verklappt, wenn ich marinetraffic.com nicht ganz falsch gelesen habe, zumindest heute noch weiter drinnen – bei Drochtersen. Fast scheint es, man will die Wattflächen und Nebenelbe völlig verschlicken. So würde über einen Großteil der Tidephasen die Summe des bewegten Wassers völlig auf den Schifffahrtkanal konzentriert. Kann man sich solch hydraulischen und ökologischen Wahnsinn ernsthaft (als Ziel) vorstellen?

Blick Fährmannssand heute, Elbe zwischen Ebbe und Flut. – Makaber ?

Galgenvögel über dem Todeskandidaten? – Anderer Aspekt Vogel: zu den regelhaft über Monate zu sehenden Rabenkrähen gesellen sich zur Zeit zunehmend Saatkrähen.

 

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Nach dem Besuch des Schulauer Hafens, s. gestriger Beitrag, radelte ich Richtung Hamburger Yachthafen – erstmal gucken, ob der Zugang zur Elbe-seitigen Mole wieder frei ist.

Ja, das Betreten-verboten-Schild steht nicht mehr, die Sturz- und Bruchbäume sind entfernt.

Ich bin ganz vorn, an der Tide-Elbe. Es ist sogar eine Bank frei. Auf der Elbe baggert Saugbagger Utrecht den Schlickfang Wedel.

Langsam baggert sich die Utrecht, Baujahr 1996, 155 x 88 m, Tiefgang 10,8 m, über dem Schlickfang voran.

Wenn ihre Ladekapazität von 17.614 t erreicht ist, fährt sich Richtung Elbmündung, verklappt das Material dort, derzeit bei St. Margarethen.

Der hier im Blog schon öfter geschilderte Aktivismus setzt sich dort fort. Ein Gutteil des Schlicks wird von der durch jüngere Ausbauaktivitäten verschärften Flutwelle wieder Richtung Hamburg transportiert … Das Kreislaufbaggern startet erneut … – „Draussen“ wird das Sedimentmaterial von anderen Großbaggern aufgenommen und vor Cuxhaven oder weiter seewärts verklappt.

Was sagt man dazu?

Hinter der Utrecht 2 Sorten Flieger – der hoch in der Luft könnte ein Airbus-Zulieferer sein. Die unten konzentrieren sich auf die Baggerei-Schlamm- / Abwasserfahne.

Jede Menge Möwen, Gesundheitspolizei, in der Luft und auf dem Wasser – wo Gewässerlebensraum angeschnitten wird, gibt es Opfer.

Hinter mir, nördlich, liegt der Hamburger Yachthafen, im Vordergrund eine hier charakteristische Pflanze, die Engelwurz.

Ein Segler verlässt den Yachthafen, startet seinen Törn.

Gegenan bei frischem Wind.

Von Hamburg naht der im vorigen Beitragsschluss am Horizont erahnte Großcontainerfrachter.

Es ist die NYK Venus, Baujahr 2007, 338 x 46 m, Tiefgang 12,1 m.

Nicht voll …

… und schon, seewärts, vorbei (erscheint hier, der schrägen Optik wegen, voller).

Genug für heute von Großschiffen und dem Großpatienten Tide-Elbe gesehen – ich trete die Rückfahrt an.

Zurück hinterm Elbdeich …

… abgebogen gen Badebucht, Frei- und Hallenbad Wedel, in teils idyllische Nebenstrecke.

Kleiner Ausblick auf die Binnenelbe – Graugänse neben Reetbeständen, die von Tausenden Staren in Herbst und Frühjahr als Schlafplätze genutzt werden.

Wedels Geesthang – ein Beispiel für gegensätzliche Wirkmuster von Natur und Mensch im Klimawandel.

Wir planenden und guckenden Menschen wollen immer Weitblick, meinen den zu haben. Konkret wird dann, wie hier, kühlendes Großgrün aufgebrochen – Immobilienspekulation, oder wie nennt man das?

Geht das so weiter? Der nächste B-Plan ist beantragt.

Blick nach rechts, oberer Teil der Tide-Wedeler Au. Rest-Auwald zeigt, wie Klimaschutz geht.

Werden wir uns an realen Vorbildern, die unsere kleine Erde bietet, orientieren?

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