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Archive for the ‘Elbe-Einzugsgebiet’ Category

Überbreit, die Ohlau bachauf der Brücke am Golfplatz.

Der Gewässergrund ist durch Sandablagerung und Sandtreiben vollkommen öde. Noch vor wenigen Jahren lagen hier Kiese und Gerölle frei, Meerneunaugen laichten unmittelbar im Bereich der Brücke.

Zusammen mit dem Gewässerpflegeverband Ohlau werden wir versuchen, wieder den natürlichen Steingrund des Moränenbachs herzustellen. Zum Einen wird das vom Verband durch Kieslenker bachab am linken Ufer erfolgen. Zum Anderen hat der Anglerverein Forelle e.V., Bad Bramstedt, mit „Hölzchen & Stöckchen“ Treibselsammler bachauf in der Innenkurve hergestellt. So soll der Sand durch Umlagern den Gleithang wieder aufbauen, der Bach durch Strömungskonzentration und Turbulenz dem Prallhang seinen Kiesgrund sowie die Fischunterstände entwickeln.

Ende Oktober waren die Treibselsammler schnell hergestellt. Kleines handicap: bei erhöhtem Wasserstand hätten sich an Stelle der Watstiefel Wathosen bewährt.

Nun, bei noch etwas höherer Wasserführung, also die Nachschau.

Blick bachauf – nur anhand der typischen Mikroturbulenzen sind drei der Sammler erkennbar.

Gute Einbindung ins Ufer. Wir sind gespannt, was uns später ein Besuch bei Niedrigwasserführung zeigen wird.

Wichtiger Anzeiger beim Restaurieren: „Das Brechen des Spiegels“ – gesunde Bäche und Flüsse fliessen turbulent.

Wir gehen zurück, blicken über zwei der Treibselsammler Richtung Brücke mit Messstation.

Zum Abschluss dieser Tour geht es weiter bachauf, Retentionsbecken im Raum Kaltenkirchen ansehen, die aufgrund neuer Bebauungspläne entstanden. Dazu demnächst mehr.

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Über das Restaurieren an der Osterau im Wildpark Eekholt mit Kies und Holz ist hier im Blog am 26. und 30. September sowie am 2. Oktober berichtet worden. Die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler ist mir noch sehr gegenwärtig. Auch 2018 wird das Wassercamp der Unterelbeschulen hier aktiv sein. Neben Gewässeruntersuchungen wird weiteres Restaurieren auf dem Plan stehen. Zwischenzeitig habe ich bei höherer Wasserführung nachgesehen, wie die Lenkbuhnen und die Treibselsammler wirken – sehr gut und bei Hochwässern, wie geplant, frei überflossen. Eine gemeinsame Begehung mit zwei Gewässerpflegeverband-Vorsitzenden und der Umweltberaterin des Wildparks stand gestern auf meinem Reiseprogramm. Anschliessend ging es an die Ohlau – darüber wird in einem eigenen Beitrag informiert.

Die Anreise erfolgte durch spätherbstliche Agrarlandschaft. Im Radio kam gerade die Meldung zum beendeten Hamburger Winterdom „… Rückgang der Besucherzahlen … Von 31 Veranstaltungstagen waren 24 verregnet“. Sowas soll vorkommen gemäß der Wetterstatistik.

Dieser Mais ist immerhin geerntet – Anbau auf ungeeigneter Fläche, sollte Grünland sein. Falsche Subventionierung zerstört Grundkapital der Landschaft.

Reichlich Mais steht noch, gutes Versteck für überbordende Wildschweinpopulationen. (Bitte nicht betreten!)

Mein Exkursions-Wetterkonto bei St. Petrus steht noch auf sehr gut. So fahre ich wieder hinter der Wetterfront „on the sunny side of the street“.

Angekommen.

Da ist er, der Osterauwanderweg.

Die Restaurierung fand an dieser Strecke statt.

Startpunkt der Restaurierungen am Osterauwanderweg – die Lage der beiden Lenkbuhnen ist erkennbar. Das Hochwasser fliesst ungehindert über die Unterwasserstruktur hinweg.

Auch die Wirkung der Treibselsammler ist gut zu sehen – Mikroturbulenzen ohne Behinderung des Abflusses.

Ganz wesentlich ist die Einbindung ins Ufer, die bei Hochwasser sichtbar sein soll. An anderen Stellen ist das nicht wie hier der Fall, Informations- und Verbesserungsansatz für das Wassercamp 2018.

Neben anderen Stellen der Strecke steht am Ende des Osterauwanderwegs noch Arbeit mit Holz und Kies an.

Wegen Transportproblemen konnte hier eine prioritäre Lenkbuhne 2017 noch nicht eingebaut werden.

Blick von bachauf: Die noch ausstehende Lenkbuhne wird künftig die Strömung Richtung Brückendurchlass lenken (rot: heute, gelb: nach dem nächsten Wassercamp).

Bachab der Brücke, im Hirschgehege, wird der Wildpark selbst Restaurieren starten. Extremer Ufervertritt hat im Bachbett eine überbreite, Sandfang-ähnliche Wüstenei entstehen lassen. Kies, Holz und Erlen auch am rechten Ufer können helfen.

Die Beteiligten sind sich einig, dass diese sehr schön sichtbaren, gut wirkenden, beispielhaften Lebensraumverbesserungen mit Informationstafeln ausgestattet werden.

Auf geht`s zur Ohlau, Bad Bramstedt. Davon mehr in einem weiteren Beitrag.

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Die Kiesschüttungen der ländlichen Mühlenau haben inzwischen diverse Niedrig-, Mittel- und Hochwasserperioden erlebt. Mal sehen, was der Bach (und sein Fischbestand) aus dem Angebot gemacht hat.

Nach erhöhtem Abfluss fällt der Wasserstand gerade, hier am Zusammenfluss Mühlenau – Rugenwedelsau.

Gut hat die bekieste raue Rampe den Kies bei wechselnden Wasserständen bachab transportiert und „an den richtigen Stellen“ abgelegt.

Vortices – Turbulenz wechselt mit Ruhe, so sieht ein abwechslungsreicher Bachlebensraum von oben aus.

Und, tatsächlich, sie waren da. Meerforellen haben im Anstrom der entstandenen Rauschen ihre Eier in den Kies gegraben.

Auch Anlieger, Wasserverband und Wasserbehörde sind zufrieden. Solch instream-Restaurieren verbessert den Lebensraum und behindert den Abfluss nicht.

Man darf eben „viel Regen“ und (zeitweilig) nasses Gelände nicht verwechseln mit schlechtem Abfluss – hier fliesst das Gewässer reichlich tiefer, als die Pfütze auf dem Gelände steht.

Zum Glück ist heutzutage ja auch klar (oder nicht ?), dass man in Überschwemmungsgebieten zweckmäßiger Weise nicht baut.

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CDU, ERWACHE: GRÜNDE ENDLICH DEN BAYERISCHEN LANDESVERBAND!

Wir „anderen“ Bürgerinnen und Bürger der Bundesländer in diesem Bund sind nicht weiter bereit, CSU-Alleingänge zu akzeptieren.

Dass ein Bayer namens Schmidt in einem „interregnum“ Vereinbarungen bricht, wie heute in der EU geschehen, ist schlicht unakzeptabel.

Die erste Meldung kam mir spanisch vor – war aber Dänisch – weitere 5 Jahre für Glyphosat! Wie konnte das passieren?

Das heute-journal klärte dann über den skandalösen Sachverhalt auf, s. oben.

So hat sich die CSU, die in der vorigen GroKo – wieder einmal – durch unerträgliche Verkehrs- und IndustrieAgrar-Politik „glänzte“, in unserer Landschaft 5 weitere Jahre farblich verewigt. Ein paar bekannte Beispiele im Folgenden.

Oh, Du giftiger Tannenbaum – flächige Giftbehandlung.

Großflächig Landvergiftung am Ortsrand, buntes Wohnen garantiert.

Gelb von Herbst bis Frühjahr in der Industrieagrarlandschaft – was für ein Futter für Wildtiere! Mal ganz abgesehen vom Total-Overkill.

Großflächig „Sikkation“, welch vornehmer Klang! – Das Totspritzen für Alles kurz vor der Getreideernte. Beste Garantie für Glyphosat und Abkömmlinge in Frühstücksbrötchen und Bier.

Herzlichen Dank also, liebe Politik, dass wir neben Weiterfinden von Glyphosat und -Abkömmlingen in Wasser, Boden und Luft diese Errungenschaften der Menschheit auch beim Tannenbaumkauf erleben dürfen, Ortsrandlagen zwangsbetroffen sind und weiter zum Thema Biodiversität, Insekten- und Vogelrückgang nur leeres Stroh gedroschen wird.

Insgesamt wünscht man sich als Wähler allerdings schon lange, dass dieser bayerische Spuk einer Zwergpartei im Bund endlich durch Gründung eines CDU-Landesverbandes „dort unten“ beendet wird.

Gespannt sein dürfen für auf die Rahmenbedingungen der nächsten 5 Jahre mit Glyphosat

– wird endlich „Gift in Laienhand“ beendet?!

– wird insgesamt die unsägliche Sikkation verboten, so dass zumindest Frühstücksbrötchen und Bier schon Mal Glyphosat-frei werden?

– wird es weitere Entschärfung unserer täglichen Giftsituation geben?!

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Rechtzeitig am Deich angekommen. Die Abendsonne spiegelt sich im Treppengeländer.

Kurz vor Sonnenuntergang, Blick auf Leuchtfeuer am niedersächsischen Ufer der Elbe, dahinter Windräder der Stader Geest.

Durch wilde Wolkenformationen dringt das Sonnenlicht.

So richtig wird das mit einem Sonnenuntergang heute aber nichts.

Dafür wird klar, dass es hinterm (Wolken-)Horizont weiter geht.

Abradeln über den Saatlandsdamm – klitzekleine Bäume vor riesigem Himmel.

 

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Im Beitrag vom 13. November hatte ich den Leithammel vorgestellt. Er führte eine kleine Herde – Ochsen (?!). Inzwischen waren ihm die Ochsen – durch Umtrieb, Verkauf, Herstellen von Fleisch- und Wurstwaren, was auch immer – verloren gegangen.

Er hat eine neue Herde gefunden.

Der Leithammel vor Nonnengänsen – man glaubt`s ja nicht.

Fast scheint es, als umrunde der Hammel seine Untertanen und hielte sie in Kreisform.

Das ist aber nur Schein.

Da fliegt ein Hubschrauber über die Marsch.

Entsetzt stieben die Nonnengänse auf, der Himmel ist voll.

Und wieder ist der Leithammel allein.

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Hinter der Wetterfront – so sind wir gestern Abend gestartet und trocken wieder zu Hause angekommen.

Heute Morgen – der Regen ist durch, Kopfweiden-Allee leuchtet in der Morgensonne.

„Die Fotos sehen immer aus wie Urlaub.“ sagt unsere Tochter. So fühlen wir uns auch.

Über den Deich geguckt – schick, vor der nächsten Front zu bleiben.

Im Detail – Morgenstimmung über Wedeler Marsch und Süßwasserwatt.

Deichschafe und Graugänse vor Elbe und Süßwasserwatt.

Und dann war da noch Treibjagd angesagt. Man sagt gern „Viele Hasen sind des Jägers Tod“.

Teil der Warnwesten-geschützten Schützenreihe.

Ach ja, der Spruch – heute war es umgekehrt, wie der Blick in die Anhänger belegte.

 

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Im Bund gerade gescheitert, gleichwohl überall farblich zu finden – nicht nur in Schleswig-Holstein.

Die Farben Jamaikas.

Und hier im Original.

„Grün ist Leben“ sagt die Homepage der Baumschulen.

Aus Sicht des Bodenschutzes muss ergänzt werden: Und Schwarz (von Herbst bis Frühjahr) bedeutet Missachten der Bodenfunktionen, Optimieren von Erosion.

Aus Sicht unseres Lebensraums Erde zu dieser speziellen Farbe Gelb steht die klare Erkenntnis: Solch Gelb ist der Tod – flächenhaft.

Passend zur Weihnachtszeit (ganzjährig zu fotografieren): Oh, Du giftiger Weihnachtsbaum!

Glyphosat flächig in Nadelholz.

Glyphosat-Gelb vor Laubholz.

Glyphosat-Gelb quantitativ längs jedem Grenzmeter.

Glyphosat-Gelb: Klotzen und Kleckern schliessen sich nicht aus.

Bloß die Spritze nicht beim Queren von Wegen abstellen …

Als gäbe es ausser Gift keine andere Praxis für flächenhaften Einsatz …

LandArt – Mäander „strukturiert“ auf totgespritzter Fahrstrecke.

Damit nicht nur Gelb zu sehen ist: Schwarz-Grün bei Nässe.

Und noch ein Bisschen LandArt – früher vermied man, mit ungeeignetem Gerät zu falscher Zeit auf ungeeignetem Gelände zu fahren.

Und wenn`s dann richtig nass wird …

Für 2018 habe ich Richtung der grünen Gewerbe bzw. Industrien wie Baumschulen und Agrar nur ein paar bescheidene Wünsche:

  • Mögen die Agrar- und Baumschulverbände und -vereine die schwarzen Schafe in ihren Reihen in unseren gesetzlichen Rahmen zurück-geleiten.
  • Mögen sie sich mehr um Fachliches, verbunden mit Qualität kümmern als um Lobbyismus. – Es macht uns zur Subvention zwangsveranlagten Steuerzahlern keinen Spaß, in den Newslettern wiederholt von der Notwendigkeit von Glyphosat, gar Neonicotinoiden zu lesen angesichts des grassierenden Individuen- und Artenverlusts in unserer Landschaft.

Von unserer Politik wünsche ich mir, dass sie endlich wieder die hinreichend vorliegenden – und jährlich neu kommenden – Sachverständigengutachten als Grundlage ihres Handelns nimmt – statt blindlings Eigennutz-Lobbyismus von Verbänden hinterherzuhecheln.
(Man wird sich doch mal was wünschen dürfen.)

Ach, noch ein Wunsch an die Politik, insbesondere derzeit im Bund: Bitte nicht nur von Verantwortung reden.

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Der NDR hat den vorletzten Monat im Jahr zum YESvember umbenannt – keine schlechte Idee …

Donnerstag gegen Abend donnert`s zwar nicht, aber es ist grau, der Hafen verwaist.

Da sieht der Freitag Morgen gleich ganz anders aus – auf an die Elbe!

Zu früh, oder was? Wir sind mutterseelenallein – ein ganz anderer Hafen- und Strand-Genuss!

Der Morgen bietet auch andere Herbst-Spuren im Sand.

Zum Abschluss des Vergnügens gibt es noch Seegang auf dem Piratenschiff – ein Muss bei jedem Strandbesuch.

Mit dem NDR sagen wir YES!  🙂

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Die Marsch als Kälteloch – saisonbedingt ist mit Nebel zu rechnen.

Direkt vor Wedels Geestkante grasen mit viel Zwischenraum etliche Tausend Nonnengänse. Die Wächter passen auf.

Die Sicht wird klarer – was macht der Schafbock zwischen den Ochsen? Ist der etwa der Chef?

 

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