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Archive for the ‘Elbe-Einzugsgebiet’ Category

So wirklich „fehlt“ natürlich kein Wasser. Es ist nur anderswo.

Der Blick auf den Elbe-Pegel Schulau überraschte. Fehl(t)en da im Monatswechsel Februar / März am Flut- und Ebbe-Wasserstand tatsächlich bis zu 2 m?!

Erste Gedanken – Probleme am Pegel – oben und unten irgendwie eingefroren, blockiert, zeigt falsch an.

Wieviel Wasser kommt denn die Elbe runter zur Zeit, „zu wenig“? Nein, jedenfalls nicht „hier unten“.

Also: einfach mal runter an den Strand!

Eisiger Ostwind empfängt uns. Die Kraft der Sonne bemerkt man nur im Windschatten – wo finden?!

Tideniedrigwasser – tatsächlich, minus ca. 2 m. Eis in verschiedensten Formen bedeckt das Feinsandwatt.

Geplatzte Träume – pardon, gefrorene, geplatzte Schäume.

Den extrem niedrigen Ebbe-Wasserstand erkennt man gut an der Spitze der Hafenostmole. Die Kupferschlacke ist normal vorn zur Elbe kaum erkennbar.

Uuups, wat`n Sandstrand vor Auwaldrest – normal steht die Flut da oben am nun uralten Spülsaum.

Da „fehlen“ also tatsächlich seit Tagen an die 2 m auch am Hochwasserstand bei Flut.

Fast kann man bei der Kälte das Entstehen der Eisschollen mitverfolgen.

Extrem !

Die Hafensohle liegt frei, bedeckt mit Eis.

Das muss wohl die Sollsohle sein. Noch vor knapp 2 Wochen habe ich das Baggerschiff Akke hier fotografiert, wie es den Grund aufwirbelte in der Hoffnung, die große Menge werde von ablaufendem Wasser aus dem Hafen heraus gesogen. Da die Arbeit vermutlich bezahlt wurde (vom Steuerzahler), war sie wohl erfolgreich und die jetzt zu sehende Hafensohle das erreichte Ziel.

Dritte Februarwoche: die Akke im Schulauer Hafen.

Hier ist was los. Gewässergrund inkl. Lebewelt werden in Bewegung versetzt. Möven freuen sich.

Am Hafenausgang scheint es so, als würde das aufgewühlte Sediment in den Hafen hinein gezogen.

Vermutlich gibt es eine Unterströmung, die das Material in die Elbe zieht. Da kommt es durch die „Umlagerungsaktivitäten“ verstärkt her, seit diese so verstärkt stattfinden. Näheres anderswo hier im Blog und auf salmonidenfreund.de .

Was tut man nicht alles für die Schifffahrt. Gern würde ich mal die Bilanz für den Steuerzahler sehen – gerade ist die HSH Nordbank, Milliarden-Fresser, „verkauft“ worden.

Zurück zum aktuellen Wetter.

Ein Containerfrachter der kleineren Sorte, 275 m lang, fährt Elbe-abwärts.

Schon bevor er die Hafenmündung passiert schiebt sein „Schwall“ die Eisschollen ins Hafenbecken hinein.

Der Sog nach Vorbeifahren zieht so viel Wasser ab („Sunk“), dass eine Art Rausche vor der Hafeneinfahrt sichtbar wird.

Wir gehen zurück, Blick an der Wattkante entlang.

Solch Extremsituation zu erleben, ist immer wieder beeindruckend.

Trotz zwischenzeitlichen Nutzen des Fellhandschuhs ist die „Fotografierhand, rechts“ völlig durchgefroren. Wird Zeit, nach Hause zu fahren.

Die spezielle Lage mit frostigem Oststurm und Dauerfrost soll nun zu Ende gehen – glauben wir den Meterologen und freuen uns Richtung Frühjahrsentwicklung.

Tideniedrig- und -hochwasser werden in den nächsten Tagen jedenfalls ihren Normalwerten entgegen streben.

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Von einem verlängerten Wochenende in Berlin zurück in Wedel.

Morgensonne in Berlin, Straßenschlucht Ost-West beleuchtet. Am Horizont ziehen nördlich die Schneewolken Richtung Hamburg / Hannover.

Schön – und kalt – war`s.

Schön und kalt auch in Wedel, nur wenig Schnee. Im Windschatten sind 10 Minuten Sonnengenuss bereits möglich.

Die nordöstliche Windrichtung hat inzwischen mehr auf östlich gedreht. Statt Hamburg – Hannover wurde das nördliche Schleswig-Holstein mit Schneemassen und Schneewehen „beglückt“. Es ist Winter.

Kalt – und stürmisch  – geht`s weiter. Radeln, noch dazu mit eingefrorener Schaltung, macht je nach Richtung eher keinen Spaß. – Also auf in den Wald, Klövensteen, entlang der Wedeler Au. Da lohnt es sich, die Landesgrenze SH-HH zu überschreiten und einen der restaurierten Abschnitte anzusehen.

Im kuppierten Moränengelände des Buchenmischwalds lässt es sich aushalten.

Niedrigwasser, Restaurierungskies liegt teils frei, Eis – und Eisen, auffällig viel.

Zwei Dinge fallen besonders auf

  • ringsum ist es arg kalt, vereist – der Bach ist frei.
  • nach den Hochwässern ist alles Feste rostig überzogen – Anzeichen für den gestörten Bodenwasserhaushalt im Einzugsgebiet durch intensive Nutzung, heftige Entwässerung durch Dränagen.

Ersteres zeigt, dass wir an einem quellgespeisten Bachlauf stehen – „winterwarm“. Die Temperatur entspricht – im Fliessverlauf winterbedingt abnehmend – der Jahres-mittleren Luft- / Bodentemperatur. (Das liest sich jetzt ein wenig paradox: derselbe Bach ist aus gleichem Grund, grundwassergespeist, im Sommer „sommerkühl“, Heimat der Forelle.)

Der „Rost“ belegt, dass erhebliche Grund- / Bodenwassermengen schnell über Dräns abgeleitet werden. Strapaze nicht nur für die Hoch- / Niedrig(st)wasserführung, sondern auch für Sauerstoffhaushalt bei Umwandlung des gelösten Eisens und Besiedlungsproblematik für standorttypische Gewässerorganismen. Das Eisen wird so, statt im Bereich des Sickerwasseraustritts auszufallen, über weite Bachstrecken verteilt. Technische Abhilfe ist möglich, entspricht aber „Hantieren am Schwanz des Hundes“.

Struktur bereichert – gut sichtbar der Grenzbereich „warm – kalt“.

Der Wanderweg in schmaler Aue (Überschwemmungsgebiet) querab Hanna Reemtsma Haus. Das Schnittholz erinnert an die vergangenen Stürme – Massen von Bäumen, teils mitten aus dem Bestand, fielen bzw. zerbrachen.

„Warm – kalt“, der Bach und eins der neu angelegten, bei Hochwasser eingestaut und durchflossenen Flachwassergebiete (jetzt Eis drauf).

Über diese Arbeiten der Wasserwirtschaft / Bezirksamt Altona und die Streckenrestaurierungen durch den NABU Hamburg ist hier im Blog an anderer Stelle bereits mehrfach berichtet worden (ggf. mal per Suche finden).

Eiskunst, EISEN (Ocker, „Rost“).

Eiskunst.

Und nochmal, weil`s so schön ist.

Gute Niedrigwasserstruktur des Lebensraum Bach nach Restaurierung.

Ein reaktivierter Bachbogen, der einst den Moränenhang anschnitt – und dem Bach von dort Steine „zum Spielen“ holte.

Da unseren Bächen solche, ehemals vorhandene Dynamik durch Festlegen in gerades kanalartiges Bett genommen wurde, müssen wir halt selbst das steinige Moränen-Material wieder zugeben – wir wollen doch einst reichhaltige Lebensräume wie quellnahe Bäche wenigstens mit einer Mindestausstattung an Leben sehen.

Wo immer Geld, Fläche und Wille vorhanden ist, „Größeres“ zu schaffen, nämlich den Gewässern Fliesslänge zurückzugeben, wäre das selbstverständlich DIE Methode der Wahl.

Neue, Auen-spezifische Bäume ergänzen nun den Waldrand zum Klövensteen.

Wir verlassen die Aue der hier hamburgischen Wedeler Au und wandern durch den Klövensteen zum Auto zurück.

Mal sehen, wie es mit der Strukturverbesserung und  Ansätzen zur Lösung, mindestens Minderung der Eisen-Situation weitergeht. Im schleswig-holsteinischen Teil liegt im wahrsten Sinn des Wortes noch ein harter Brocken, der den Zutritt von Gewässerorganismen wie Fischen und Neunaugen von der Elbe her verhindert: das Mühlenwehr in Wedel, an der B 431. Es bleibt viel zu tun.

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Die Sonne geniessen, Restaurierungs-Kiese bei Mittelwasser besuchen.

Da sieht man, wie Watte, schonmal Rätselhaftes …

Durch auf der Wasseroberfläche aufliegende und „abschäumende“ Äste aufgestaute Schwimmschäume.

Das muss nichts Böses sein. Angesichts der Jahreszeit und der wassergesättigten Böden kommt aus Seitenbereichen der Bäche und Flüsse Wasser mit „tensiden Eigenschaften“ – anmoorige Wässer, auch nasse Auenbereiche mit kompostierendem Laub bringen Schäume. Wenn die dann aufstauen, kann das schon Mal so aussehen, wie auf den vorigen Fotos.

(Selbstverständlich ist nicht auszuschliessen, dass über Dräns eingespülte Gülle-angereicherte Dränwässer am Schaum mit beteiligt sind.)

Hoch-Saison – ich parke das Auto weit querab der „Fahne“, die der stramme Ostwind flach über das Land treibt.

Tja, und dann …

Eine Laufspur, vielleicht gestern Abend entstanden, vom nächtlichen Frost konserviert.

Der Fischotter hat seine Spur hinterlassen.

Möge er an Straßenquerungen die erforderlichen Querungshilfen vorfinden.

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Schleswig-Holstein hat konsequenter als andere Bundesländer Wert auf die Durchgängigkeit der Fliessgewässer für Wanderorganismen gelegt. Hindernisse wie Wehre wurden gelegt. Allerdings wurde dabei fast durchweg aus einem Punkthindernis eine technische Punkt-Durchgängigkeit, statt im eher gefällearmen Norddeutschen Tiefland den lokalen Höhenunterschied für Kolk-Rauschen-Abfolgen in längerer Strecke zu nutzen. Letzteres, am Lebensraum Fliessgewässer orientierte Handeln, wird – soweit möglich – seit Jahrzehnten in Dänemark praktiziert . Die Vorkommen an Kleinfisch-Arten sowie die Fangstatistiken von z.B. Lachs und Meerforelle sprechen eine deutliche Sprache. Letztere Links stammen von den Beispielflüssen Skern Au und Kolding Au. Die Zahlen dürften auch dem nicht des Dänischen Kundigen die stark verbesserten Fluss-Situationen verdeutlichen.

In Deutschland warten wir auf vergleichbar überzeugenden Daten ganzer Fluss-Systeme. In Einzelstudien werden die sehr positiven Auswirkungen – richtig ausgeführter – lebensraumverbesserndernder Maßnahmen bestätigt.

Wie zu Beginn des ersten Absatzes erläutert, ist beim Stichwort „Durchgängigkeit für wandernde Organismen“ vielerorts in Deutschland ein „Entschärfen“ kurzer (oder gar langer), steiler Sohlrampen erforderlich, damit auch hydraulisch schwache, standorttypische Organismen wieder ihre ehemaligen Lebensräume besiedeln können.

Mit geringem Aufwand zu gutem Erfolg, das ist die Devise der hier Handelnden. Die jüngsten Frostnächte liessen den Start 2018 Mitte Februar zu.

Raue Rampe Mühlenau Bönningstedt, Norderstedter Straße – vorher.

Detailansicht bachauf.

Der Kies ist bachab der rauen Rampe eingebracht.

Detailansicht – die Mühlenau hat einen Überschuss Kies „zum Spielen“ erhalten. Standorttypische Wasserpflanzen, Wirbellose und Kieslaicher werden profitieren.

Das Ganze bachab betrachtet. Wir werden sehen, ob weitere Kiese erforderlich sind.

Auf geht`s zur nächsten Stelle, an der 3 Ladungen Kies bereit liegen.

Auch hier wartete die Strecke auf einen standorttypischen Gewässergrund, die raue Rampe auf Entschärfung.

Vorher – Ein Lkw war direkt bachab der Rampe, einer kurz vor der Kurve und einer weiter bachab in der nächsten Geraden vorgesehen.

Ich bin verspätet – der Bagger arbeitet, fachlich angeleitet , bereits kurz vor der Kurve.

Der Inhalt jeder Baggerschaufel wird gezielt platziert.

Durch die Schräglage des „Kies-Nackens“ entschärfen wir den Erosionsdruck in der Kurve.

Auf zum dritten Standort – da die Wiese hier nur bedingt befahrbar war, musste der Lkw weiter oben abkippen. Heftiger werdendes Schneetreiben setzt ein.

Zum Start setzen wir einen Überschuss Kies quer. Der Bach räumt ihn munter ab.

Pfahlreste alter Stackung bieten der Strömung Widerstand. Das lassen wir mal so.

Der „Überschuss“ ist entschärft.

Neuer Lebensraum – Detail aufwärts.

Neuer Lebensraum, Detail abwärts.

Hier erwarten wir demnächst Flussneunaugen – mal sehen …

Der in seinem Verhalten weiter zu beobachtende Unterwasserlenker vor der Kurve.

Die nun nicht mehr zu scharf überströmte Rampe.

„Wir haben fertig.“

Bachab wartet eine mäandrierende Strecke auf Bekiesungen.

Zur Belohnung: Der Himmel klart auf.

Auf dem Rückweg – Blick auf die Rellinger Kirche, hinter „Am Markt“.

Radelwetter am Nachmittag.

Da sehen wir die Alpen am Horizont – aber warum im Norden (Norwegens Fjells)?

 

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Von Westen wird unsere „helle Wohnung“ hell erleuchtet – Morgensonne, super!

Im Osten braucht die Sonne noch ein Bisschen.

Eis am Haus – physikalische Studien an Vogeltränke und -bad.

Die Vogeltränke zeigt auch interessant, wie trockene Frostluft Wasser verdunsten lässt. Der Verkehrsbericht meldet gerade mancherorts dementsprechend Nebel.

Radelnde Beobachtungen von gestern:

Mühlenau Pinneberg – unsere Bachaktionstag-Kiese haben die Hochwässer gut überstanden. Der Abfluss zeigt Mittelwasser.

Teils sind Laichaktivitäten sichtbar – vermutlich von Meerforellen. Andere Kiese liegen tiefer, noch „unsichtbar“.

Gläsernes Eis auf Moorgraben. Grün – Entenflott ist bereits sonnenaktiv.

Luftiges Milch-Eis – LandArt.

Das sind Bedingungen, auf die wir gewartet haben. Bislang heftig durchfeuchteter, nasser bis überschwemmter Grund ist befahrbar. 5 Lkw Kies standen bereit, 3 sind bereits am Mühlenauufer, Bönningstedt, abgekippt. Montag geht`s los – 2 weitere Lkw kommen direkt ins Geschehen. – Bald mehr davon.

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Es gab und gibt selbstverständlich auch gutes Wetter, Sonnenschein – manchmal muss man halt nur die richtigen Zwischenräume abpassen. Die nächsten Tage ist – zumindest nachts – winterliche Kälte und tags Sonne angesagt. Und das sieht dann so aus, wie auch im Januar zu sehen war.

In der Sonne: Nonnengänse, Deichwanderer in Schleswig-Holstein, Leuchtfeuer in Niedersachsen.

Regelmäßige Leserinnen und Leser meines Blog kennen ja den Begriff der „dichten Packung“ …

Da sind gut gerüstete Fotografen meist nicht fern.

Der Sandstrand neben dem Schulauer Hafen, Elbe, Wedel.

Derselbe Sandstrand zwischen Ebbe und Flut – steile Böschungsneigung. Wo bleibt „unser“ Sand, wird oft gefragt.

Dann gibt es an die Politik Wedels Verlautbarungen mit dem Inhalt, das wisse man nicht.

Erstaunlich, wo wir doch der homo sapiens sind, oder?!

Sand, das Internet ist voll davon – „Sandhaufen“ z.B. mit dem Hinweis zur „Paradoxie des Haufens„.

„Sand-Physik“ ist auch interessant, hier Seite 3 (gern auch mal nach vorn oder hinten klicken in dem Link).

Dass sich Sand über Wasser anders verhält als unter Wasser, schliesst der Laie unschwer aus Abbildung 6 auf Seite 301 (keine Angst, der Link beginnt kurz davor) dieser Veröffentlichung. – Unter Wasser wird`s extrem flach geböscht.

Wer etwas von der Baggerei ringsum kennt, vielleicht hier im Blog schon die Saugbagger- und Verklappschiffe gesehen hat – und dann noch Ebbe und Flut einbezieht -, wundert sich nicht, dass der Sand „oben“ verschwindet. Fast beim Zugucken …

Bei steifer Brise verlassen wir die Marsch, das Theaterschiff „Batavia“ passierend.

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Bis Ende des Monats ist noch Sägen frei. „HuSt“-Aktivität für 2018 will vorbereitet sein. Dabei handelt es sich nicht um eine Erkältungskrankheit, sondern, auch „H&St“ geschrieben, um das abkürzende Fachchinesisch für „Hölzchen und Stöckchen„. Wer sich an derart Profanem stört, sagt gern „Treibselsammler“ dazu. – Es soll nicht passieren, dass in der Restaurierungssaison das Sägeverbot = nicht qualitäts- und mengenmäßig gut vorbereitetes Material Arbeiten mit Holz am und im Wasser verhindert.

So ging denn die Reise – diesmal mit dem Auto wegen Transportnotwendigkeit – über die Nachbardörfer, um mit Gleichgesinnten einen Knick an einer Naturschutzfläche zu pflegen. Wegen „HuSt“ haben wir uns auf Hasel konzentriert (man kann auch anders).

Geeignete Sägen, Handsägen, Ast- und andere Scheren waren vorhanden.

Einen Teil der geraden Haselstecken zwischen 1,0 und 1,5 m habe ich an eine Kooperationsschule zur trockenen Lagerung transportiert.

Da warten sie nun auf`s nächste WasserCamp oder eine andere Gelegenheit, einen Bachlebensraum zu verbessern.

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Schnee … – oder kein Schnee, das ist nicht nur hier im Norddeutschen Tiefland die Frage.

Was selbst im bergigen Willingen vor Jahrzehnten noch gängig war, lässt heute Ski-Begeisterte zittern. Immerhin, dort fliegen die Asse wieder, wie vor Jahren.

Zurück aber nach Wedel am Nordufer der Tide-Elbe, zweite Januarhälfte 2018.

Alles weiss. Rad- und andere Fahrer, seid vorsichtig!

Wechselndes am Himmel über weissem Grund.

Lee-Wirkung des Bewuchses – nix gesalzen.

Das Krokodil – weiss.

Kopfweiden im Park – schön, dass der Baumstamm weiter altern darf. Allzu schnell wird die Säge ganz unten angesetzt.

Aaaber, es taut wie verrückt.

Schnell ist das Krokodil im Original-Grün sichtbar.

Bevor sich nun Radler und andere Fahrer zu früh freuen, schlubbert es im 45-Grad-Winkel schon wieder von oben.

Wieder weiss – ein steter Wechsel.

Ein paar Farbtupfer im weissen Foto-Grund.

Wir Tieflandbewohner kennen das, achten auf die Zwischenräume.

Da kann man nicht meckern – Kopfweidenschnitt weitgehend abgeschlossen, Sonne auf der Marsch – im Hintergrund neu und alt Gebautes in Wedel auf der Geest.

Die Bachrestaurierer-Szene hofft nun auf den angesagten Frost. Vielleicht wird zur Zeit Unbefahrbares befahrbar und es können erste Bekiesungen bald starten – selbstverständlich abseits von den gut genutzten Laichbetten. – Ansonsten müssen wir an einigen Stellen im krassesten Fall warten bis nach dem ersten Grasschnitt im Juni.

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Manch eine(r) mag sich gewundert haben, dass in der zweiten Januarhälfte kein neuer Beitrag erschien. Das lag nicht am Wasser oder an Wedel, sondern an der Verabschiedung des vorigen PC … – Die Verluste hielten sich glücklicher Weise in Grenzen. Möge der neue lange durchhalten.

Nun aber kurz zum Wasser, weitere Eindrücke aus dem Januar werden folgen.

Scheinbar paradox. Wasser auf dem höchsten Punkt.

Allüberall und immer wieder wird gefragt „Warum steht das Wasser ausgerechnet auf den höchsten Punkt ?!“ – Die Antwort ist klar: Weil es sich noch nicht entscheiden konnte, wohin es fliessen will.

Wenn es lange genug dort steht, bilden sogar Gräser Schwimmblätter aus.

Bleibt das Wasser länger entscheidungsfrei stehen, siedeln sich Sumpf- oder gar Wasserpflanzen an.

Zum Abschluss Schattiges.

Zebrastreifen – alternativ. Nichts Besonderes in Zeiten alternativer Fakten.

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So ein Bisschen Winter haben wir ja schon. Temperaturen nicht so hoch über Null Grad und das Drum und Dran – wir kennen den Winter im Norddeutschen Tiefland. (Mehr) Eis und Schnee erwarten uns Richtung Ende Januar – Mitte Februar, mal sehen.

Bis dahin – und vielleicht auch dann – kann geradelt werden im Kreis Pinneberg, „Baumschulland„.

Eissee auf Fruchtfolge Baumschule – Maisacker. Wartet auch dieses Gelände auf seinen zu entwickelnden B-Plan?

Unsere diesjährigen Eisseen, meist als Anzeiger nicht angepasster Landwirtschaft, sind aufgrund der vergangenen vier Monate mit mehr Niederschlag als im Mittel üblich etwas größer, mindestens deutlicher ins Auge fallend ausgeprägt.

Hochpunkt Klövensteen, typischer Wald- oder Gründlandstandort. Der trockene Teil der Fläche – mit kleiner Anfahrschwäche – ist frisch begüllt. Es stinkt.

Ein Großteil der Fläche besteht aus Eissee, strukturiert durch Maisstengel nach Ernte.

Struktur Eissee auf Maisacker, Detail.

Ein Mäander, ein Mäander !

Hier kann man im Kleinen Bach-Entwicklung studieren (vgl. Altmüller und Dettmer im Link) – bis die Indizien abgeräumt sind.

Unter entwässertem, genutztem Niedermoorboden liegt die kiesig-steinige Lehm-Moräne. Das fliessende Wasser präpariert die Steine heraus, positioniert und transportiert sie sukzessive.

Im Detail – auch im Tiefland ist dies kein organischer und schon gar kein Sandbach. Ein Kiesbach, wie er im Buche steht.

Wer Augen hat zu sehen, der sehe! Für erforderliche Gewässerrestaurierungen ist im Grundsatz alles klar – man muss es nur tun.

Und weiter fliesst das Bächlein, bemüht sich – soweit man es lässt – um naturnahe Windungen. Die Kopfweiden am Ufer sind hier an dieser Stelle zugehöriges Kulturprodukt.

Unser kleiner, turbulent mit Gefälle fliessender Bach hat die Horizontale erreicht: die Appener Au.

Die Appener Au erhält große Teile ihres Wassers aus dem Tävsmoor, quert den Ort Appen und hat bald den Tidebereich der Pinnau erreicht – Landschaft zum Lernen von der Quelle bis zur Mündung im Schnell- / Kleinformat.

Kleine Ursache, große Wirkung: Randdurchstich Wiese bringt Sandeintrag – das muss und darf nicht sein.

Auwiese vorm Ort – Überschwemmungsgebiet.

Auch dieser Maulwurshaufen im Anmoorigen zeigt: Kies.

Auf dem Rückweg, querab vom Mäander – das Niedermoor ist schon weg-genutzt, der Mineralboden schwindet ebenfalls. Eissee entlang der gesamten Fahrtrasse.

Übernutzung, kein Randstreifen – man gerade die Reiterei wird zwischen Straße und Agrarsteppe schmal toleriert.

Fast Jamaika-Farben – das Orange sind wohl Jung-Lärchen.

Letzte Strecke auf dem Rückweg, auf dem Hochrücken Richtung Butterbargmoor.

Die Sonne bringt das Eis zum Tönen bis lauten Krachen.

Die Wasserspiegel sinken langsam.

Das ist auch gut so – da wird die Eiszeit auf der Straße bald zu Ende gehen.

Im Abgang letzte Gedanken zum Thema Hochwasser – kompostiertes Trummengut zeigt, dass hier wohl nur zweijährig gereinigt wird. Man kann Straßen auf solch Weise leicht in Überschwemmungsgebiet umwandeln.

Schlussblick auf die Elbe – am Willkommhöft ziehen bei Tidehochwasser 399 m Vasco da Gama vorbei, leicht eingenebelt bei schicker Wintersonne.

 

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