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Archive for the ‘Elbe-Einzugsgebiet’ Category

Der Ohrtbrooksgraben war aus dem Kreis der Unterelbeschulen als Restaurierungs- und Untersuchungsort vorgeschlagen worden. Es fand sich ein interessierter Grundeigentümer im tidebeeinflussten Bereich, nicht weit von der Einmündung in die Pinnau, für einen experimentellen Start. Die Stadt Tornesch mit einer Ausgleichsfläche auf der anderen Uferseite findet es gut, wenn der Bach Prallhangsituationen linksseitig in ihr Ufer durch Kies-Strukturgeber und -Strömungslenker am Privatufer hineinpräpariert. 2018 und 2019 hat der Ohrtbrooksgraben Kies erhalten, das wird sich 2020 fortsetzen. Die Situation wird unter anderem durch das Ludwig-Meyn-Gymnasium, Uetersen, beobachtet und untersucht.

Hier im Blog, zu finden mit dem Bachnamen über Suche, wurde über das Bekiesen sowie über unterschiedliche Situationen im Tidegang berichtet.

Und so sieht er gegenwärtig aus.

Blick bachab der Experimentierstrecke. Der Bachverlauf und die Sohlstruktur ist bereits erkennbar verbessert. Kolk-Rausche-Abfolgen charakterisieren den vorher auf Sand-Schlamm-Sohle kanalartig öde fliessenden Bach.

Blick bachauf vom derzeitgen Restaurierungsende – westlich benachbart wird ein Gewerbe-B-Plan gerade entwickelt.

Wie das immer so ist, empfiehlt es sich, Entwicklungen konstruktiv-kritisch zu begleiten. So wird derzeit geprüft, ob – hier in Nachbarschaft zu freier Landschaft – Auflagen des B-Plans erfüllt werden oder ob Verwaltungsverfahren erst dazu zwingen müssen.

Also: immer schön die Augen offen halten und die Zuständigen bei Kreis und Stadt lieber einmal zu viel informieren!

Im Osten grenzt eine Ausgleichs- / Sukzessionsfläche der Stadt Tornesch an, Kopfweiden als östliche Begrenzung.

Blick über eine Kurve des Ohrtbrooksgrabens auf das Südende des Restaurierungsgrundstücks.

Beispielhafter Übergang Rausche – Kolk.

Was am Ohrtbrooksgraben auffällt: Im Ufer befinden sich unzählige „Löcher“, vermutlich Wohnröhren von Krebsen.

Da bietet sich eine Schüleraktion mit Taschenlampen an. Nachts dürfte sich die Gewässersohle mit den Röhrenbewohnern bevölkern.

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Am letzten Oktobertag bin ich auch im ländlichen Raum der Mühlenau gewesen, wollte sehen, wie sich die Gewässerdynamik entwickelt hat und ob schon frühe Laicher am Werk waren.

Der Schattenmann ist wieder unterwegs.

Rellinger Mühlenau im Vorbeifahren – Erosionsschutz und Strukturverbesserung sehen gut aus, die Lenkbuhnen können gern noch aufgestockt werden.

Die vor Zeiten ausgerechnet in einem Prallhang falsch rum gebaute Buhne zerstört weiter die Uferpflasterung – Abhilfe wäre einfach, wie das vorige Foto zeigt.

Zugang zu anderer Stelle.

Lichter Schatten durch Erlensaum an einem kleinen Nebenbach – führt man gerade wieder etwas Wasser.

Nächste Stelle – beidseitig ist jede Menge Rindvieh „freigelassen“. Übermütig tollen sie am noch kühlen Morgen (Raureif im Schatten) herum.

Wie gut dass da beidseitig Zäune sind – neugierig sammeln sich die Rinder.

Auf Dauer bin ich aber zu langweilig. Die Rinder beginnen ihre Rangelspiele wieder.

Sehr schön fliesst die durch Kies angereicherte Gefällestrecke, entschärft gegenüber früherer Absturz-ähnlicher Situation.

Schattenmann, vor hoher Steilböschung.

„Bioturbation“ Dank Kieszugabe – Laichfische haben im vorigen Winter zusammen mit der Strömung die natürliche Kolk-Rauschen-Abfolge initiiert, rechts die Laichkuhle, links in der Rausche entwickelten sich die Jungforellen.

Auch die aus Fischarbeit aus Lenkbuhne entstandene Kiesbank in der Kurve sieht gut aus.

Rinderneugier bachab.

Angelaichte Kolk-Rausche-Abfolge – also doch schon …

Detail – punktuell heller Kies, frisch bewegt.

Angang zur nächsten Stelle – zwei Rehe flüchten.

Auch hier ein belebtes Bild – Dank Kiesrauschen aus 2019.

Die oberste …

Und nochmal aus der Nähe.

Blick bachab.

Turbulenz im Gegenlicht.

Rausche im Gegenlicht – Totale.

Die Vorzeichen stehen gut, wir sind gespannt, was die Laichsaison November-Dezember bringt und ob April-Mai 2020 Anzeichen von Flussneunaugen-Laichern erkennbar sein werden.

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Wie hier im Blog bereits am 4. April mit dem folgenden Foto angekündigt (ggf. suchen über den Kalender in der rechten Spalte), ist – wenn auch kurz vor Toresschluss – Restaurieren an der Pinnau durch ein Projekt der Metropolregion Hamburg gefördert.

Pinnau, Blick gen Norden von der Brücke Hindenburgdamm.

Es wurden mit den zu Beteiligenden der Stadt, des Wasserverbands und der Wasserbehörde zwei Prioritäten abgestimmt: Punktuelles Kiesschütten bachauf und bachab von Brückenquerungen in der Stadt und (mit verbleibendem Geld) Kiesschütten in einer Strecke der Pinnau.

Inzwischen wurden mit weiteren erforderlichen Genehmigungen vor allem im Verkehrsbereich (Sicherheit, Absperrungen, Kennzeichnung der „Baustelle“) „die Brücken“ abgeschlossen.

Pinnau, Brücke Elmshorner Straße, Blick bachauf – Tidehochwasser, erhöhter Abfluss.

Nicht beschickt wurde die Brücke Bismarckstraße, da sich das Kies-Einbringen wegen des engen Querschnitts verbietet (Hochwasserschutz).

Beispielhaft wird hier die Kiesschüttung bachauf Brücke Elmshorner Straße dargestellt – interessant, die Veränderung während der unterschiedlichen Tide- und Abflussverhältnisse zu beobachten.

Die Kiese werden in ihrer Entwicklung beobachtet. Anlass für diese Art Schüttung bietet die Anwesenheit des Fischotters in Pinneberg und das Fehlen von Otterbermen / Otterpassagen unter den Brücken (soweit nicht trocken fallende Seitenbereiche vorhanden sind, sieh an, ein 10 Jahre alter Blog-Beitrag im Link, Anwenden jahrzehntealten praktischen Wissens). Meist wollen Fischotter – so komisch sich das anhört – nicht unter Brücken hindurchschwimmen. Sie klettern am Ufer hoch und – der häufigste Grund für Otterverluste – werden beim Querungsversuch zum Wiedereinstieg ins Wasser von Autos überfahren.

Mal sehen, ob Spuren davon zeugen werden, dass die Kies-Depots zum Verweilen – und vielleicht doch Unterschwimmen der Brücken – genutzt werden. – Neuen, dreidimensionalen Lebensraum für Wirbellose bieten die Kiese allemal.

Zurück zur Brücke Hindenburgdamm.

Blick auf die Brücke, Pinnau-abwärts – freier Durchfluss, ca. Tidehochwasser, Abfluss ca. 25 cm über MW.

Dasselbe während der Ebbephase, freier Abfluss durch Mittelwasserfreie Öffnung zwischen den beiden Kiesschüttungen.

Hier hatte sich nach Schüttung ein Arbeitseinsatz als erforderlich herausgestellt. Am linken Ufer mündet ein großes Regenwassersiel (im Foto oben, gerade frei fallend). Das Kies-Depot wurde in der Höhe so geharkt, dass kein unkontrolliertes Rutschen von Material eine Beeinflussung des Regenauslasses hervorrufen kann – besten Dank nochmals an die aktiv gewesenen Angler!

Der Dank gilt auch für die rechte Uferseite (im Foto unten). Hier war die Schüttung nicht punktuell, sondern senkrecht zum Ufer erfolgt. Damit eine Beeinflussung des nahen Tidepegels minimiert bzw. ausgeschlossen ist, wurde auch dieses Depot flachgeharkt. Wie oben erwähnt bleibt der Durchlauf zwischen den beiden angepassten Depots frei, so dass mittlerer Abfluss der Pinnau jederzeit durchlaufen kann.

Freier Abfluss während der Ebbephase.

Die beiden Schüttungen bachab der Brücke Hindenburgdamm bleiben unverändert, werden beobachtet.

Die große Zahl Stockenten zeigt in ihrem Verhalten, dass wohl ein Großteil Durchzügler ist. Sie kommen nicht angeschwommen, wie das durch vermeintliche Helfer durch Füttern „konditionierte“ Enten tun. Möge das so bleiben.

Linkes Ufer, Blick bachab – die Schüttung hält das Ufer von Strömung frei. Wir werden sehen, ob sich, wie erwünscht, Ufer neu aufbauen wird.

Blick bachauf – was ist nun mit den Schüttungen aus Restmitteln in der Strecke?

Die bis Ende 2019 im Rahmen des Projekts noch finanzierbaren Kiese werden weiter bachauf, im ländlichen Raum geschüttet. „Nur“ das Wetter muss noch mitspielen.

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Das war ein überraschender Abschluss mit Reiher-Treffen an der Mühlenau, vgl. voriger Beitrag!

Wir nutzten die Anfahrt aber auch, um den Kies bei Mittelwasser plus ca. 25 cm bachauf der Mühlenau-Bahnquerung sowie entlang des B-Plans Mühlenau-Quartier anzusehen.

2 Tage zuvor – Blick von der Bahnunterquerung bachauf – nach einmaligem Schaufeleinsatz, etwa mittlerer Abfluss.

In 2maligem Angang schaufelten aktive Angler Richtung Gleithang (im Foto: „von links nach rechts“). So ergab sich zum Einen Uferschutz, zum Anderen eine großflächige Kiesbank. Die wenigen höheren Abflüsse seit Schütten des Kieses hatten in ihrer Wirkung trotz guten Gefälles nicht ausgereicht, nennenswerte Mengen umzulagern. Wir wollten vor der Laich-Saison 2019 / 2020 nicht warten, ob sich Solches noch ergäbe.

So stellt sich die Situation jetzt dar. Vom 25 t Kies-Schüttkegel ist am Prallhang eine kleine Restmenge im Schüttwinkel verblieben.

Uferschutz am linken Ufer.

Und wie sieht es entlang des B-Plans Mühlenauquartier jetzt aus?

Die Mühlenau-Brücke Christiansenweg ist jüngst restauriert worden, wieder geöffnet.

Brückenblick bachab – gut erkennbar stellen sich die durch die Kiese induzierten, mittig ausgerichteten Bach-Turbulenzen dar.

Vom Wanderweg querab B-Plan, Blick zur Christiansenweg-Brücke – alles gut überströmt.

Blick bachab, Wanderweg gesichert, Turbulenz induziert, gute Überströmung – so soll es sein.

Eine der Hochwassereinstaumulden im Uferrandstreifen auf dem B-Plangelände – plangemäß spricht sie erst bei höheren Wasserständen als Stauraum an.

Wir sind auf weitere Entwicklung gespannt.

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Gestern hat es teils ausgiebig geregnet. Besuch am Nachmittag stimmte zu, es sei eine gute Idee, mal in Pinneberg nach Kies in Mühlenau und Pinnau zu sehen. Pegeldaten zeigen, dass ein kleiner Peak ca 25 cm über Mittelwasser abfloss.

Hier folgt als erster Beitrag der Abschluss der Reise.

Während ich den Sonnenuntergang von der Brücke Mühlenstraße über die Mühlenau fotografiere …

… sagt es neben mir „Guck mal, wer da ist“. Also: Blitz eingestellt, wer da?!

Mühlenauwanderweg bachauf – nein, nicht „Die Zwei“. Da ist ganz links noch ein Dritter.

Die beiden Lenkbuhnen bachauf der Brücke liegen prima, gut überströmt.

Auf Lenkbuhne 3 bachauf Brücke Mühlenstraße steht ein Graureiher.

Wir gedulden uns eine Weile. Der Reiher fixiert die Strömungsturbulenzen und fischt offenbar erfolgreich kleine Schwarmfische.

Wir gehen bis zur nächsten Kurve. Auch die 3 Lenkbuhnen dort erfüllen ihren Zweck – Erosionsschutz, Strömungslenkung und strukturiertes Lebensraumangebot.

Zurück zum Auto. Als wolle er uns verabschieden, steht der Graureiher aufmerksam, uns zugewandt.

? Den wird doch hoffentlich keiner füttern !? Vielleicht ist dies, nach zugesandten Fotos von Anliegern, auch die Entwicklung „zum Haustier“. Die Kiese liefern über ihre Lebensraumstruktur massenhaft Platz für Wirbellose. Das lassen sich Fische nicht entgehen – und die Fische …

Ich erinnere mich an einen „dienstlichen“ Graureiher an der Berner Au, Bezirk Wandsbek. Dort fanden nach Bachpatenaktionen zahllose Rotaugen und Flussbarsche ihren Lebensraum. Den Reiher (vielleicht waren es verschiedene?) konnte man fast per Handschlag begrüssen.

Blick bachab. Die Brücke Mühlenstraße bietet reichlich Luftraum für Hochwasserabfluss.

Gleichzeitig ist sie mit ihrem Böschungsfuß ein Engpass, der – zusammen mit Abfluss-Einstau der Pinnau bei geschlossenem Sturmflutsperrwerk Uetersen – im Extremfall die Mühlenau so einstaut, dass der Wanderweg schonmal 50 cm überstaut wird. – Sozusagen als Erinnerung an die frühere Touristenattraktion vergangener Jahrhunderte: der Pinneberger Mühlenteich.

Die Sonne ist untergegangen. Schnell wird es dunkel auf unserer Rückfahrt nach Wedel.

 

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Vielank läd zum Amtserntefest.

Der Ort ist fein herausgeputzt. Dazu mehr bei der Rückfahrt.

Große Stapel Getränkekisten – wir nähern uns unserem Ziel, dem Vielanker Brauhaus.

Ein Werbe-Fahrzeug vor der Tür.

Wir wählen einen Fensterplatz.

Getränkewahl wie meist üblich.

Sehr zu empfehlen, Vielanker Weidevieh-Gulasch („vom Auerochsen“ – na ja …).

Auerochse? Jedenfalls schmeckte das Essen sehr lecker.

Wasserhahn, goldig.

Blick zum Himmel – mal sehen, ob wir rechtzeitig und trocken in Rüterberg ankommen werden.

Interessante Paare in den Gärten.

Aus der Nähe.

Noch ein Beispielpaar.

In anderen Gärten wird noch eifrig gewerkelt.

Lange, freie Strecke – gegen den Wind.

Bäume auf der „verkehrten“ Seite. Wir haben weder Windschutz noch -stau. Wie gut, dass zum Schalten mehr kleine Gänge zur Verfügung stehen.

Diese Kreuzung wollten wir erreichen. Wir verabschieden uns aus dem Gegenwind …

… und aus dem heftigen Agrar- sowie (seltener) PkwRaser-Verkehrsgetümmel.

Teils radeln wir nun geschützt wie unter einer Kuppel.

Wir haben die neu gemalte Strecke nach Wehningen erreicht, nutzen die Straße privilegiert.

Alles so schön bunt hier.

Wehningen, alte Baumallee zum ehemaligen Schlosspark.

Hopfen, wie ein grüner Torbogen neben der alten Allee.

Die Elbe, Rüterberg – große Gänseschwärme sind inzwischen zahlreich eingetroffen.

Am Südufer fühlen sie sich sicher. So weit wir sehen können – es müssen Tausende sein.

Die Fahnen stehen weiter stramm im Wind.

Zum Abschied in Dömitz – „DDR-Softeis“, das wollen wir probieren.

Ein Genuss!

Wir teilen uns am Abend ein letztes Vielanker Dunkel.

So ging die erste Septemberwoche 2019 nach einem ausgesprochen vielfältigen Urlaub zu Ende.

Wie üblich im September, die zeitlich näher am Geschehen geschriebenen Beiträge hier im Blog zeigen es, was das ein fordernder Monat.

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So langsam neigt sich unser Rüterberg-Urlaub dem Ende zu. Da ist es ein Muss, vorher einen Rundgang in der Rüterberger Tongrube zu  machen.

Die Vorzeichen sind günstig – Morgensonne vom Frühstückstisch aus.

Wie an so vielen geeigneten Stellen im Norddeutschen Tiefland gab es einst auch hier eine Klinkerfabrik. Die Steine wurden über die nahe Elbe verschifft.

Wo etwas rausgenommen wird, bleibt meist ein Loch – Blick über die Kante.

Ein Insektenhotel bietet vielfachen Unterschlupf.

Gleich nebendran bietet ein alter Apfelbaum einen Blick auf das Original. Liessen wir mehr Altbäume stehen, akzeptierten Totholz …

Unten angekommen – ein Stillgewässer.

Das wird eine schöne Morgenwanderung.

Erdgeschichte – hiesige Besonderheit: Tropfenton (dunkle Einschlüsse unten).

Verlagertes Eisen in Horizonten – und, ein Kiesband.

Der Förderverein Naturschutz Elbetal informiert ausgezeichnet.

Im Stillgewässer tummeln sich Rotfedern in der Sonne.

Ein schicker Pausenplatz.

Blick zur Oberkante.

Sturzbäume.

Wir kommen durch.

Hoch aufgeschossene Robinie.

Wer runter gegangen ist, muss auch wieder rauf – steile Stiege.

Gut oben angekommen.

Nach diesem Erlebnis fühlen wir uns gestärkt für unsere letzte größere Radtour von Rüterberg aus – wir wollen nach Vielank. Davon demnächst mehr.

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Wir parken südlich, nicht weit vom Schloss Ludwigslust.

Auf dem Weg Richtung Schloss – jede Menge neue Bäume.

Überlauf Bassin – „die Kaskaden“, im Hintergrund die Alte Wache.

Das Schloss – wir erleben den sich leerenden Vorplatz als Rennpiste – hoppel, hoppel, holterdipolter.

Als Potentat ist es immer gut, wenn man die Kirche im Blick hat – Sichtachse Schloss – Kirche.

Gebäude-Ensemble im Schlosspark, Parkteich.

Da ist er, der angesagte Regen – wir stellen uns kurz am Waldrand unter.

Unser Ziel ist die Steinbrücke.

Nach bachauf sieht es kanalartig, aber fast naturnah aus (es fehlt der beidseitige Baumsaum …).

Aber (der Mensch meint) Wasser in einem Schlosspark will gestaltet sein.

Bittesehr, Wasser im Park – vermutlich einst ein wesentliches Element des Stolzes.

Die Waldpartien dagegen bieten das gesamte Spektrum des Baumlebens – hier: Wurzeln in der Krone eines vermutlich früher geschneitelten Baums mit Abriss einer Teilkrone.

Sichtachse zwischen zwei Waldpartien.

Stehendes Buchentotholz. Leider weisen städtische Bauhöfe selten solchen Mut auf, was die Höhe stehenbleibenden Stamms bei Sicherheitsentfernen von Kronen betrifft.

Am Fuß einer AltEiche.

Potentielle neue AltEichen, jüngste Kinder.

Richtung Ende des Lebens – da lebt immer noch was im toten Baum.

Selten so erlebbar – riesige Hainbuche.

Bach-Mäander, gut geputzt, trocken.

Ooooh, grooooß !

Allee-Sichtachse zum Schloss bzw. vom Schloss weg.

Gebaute Ruine – musste sein !

Kontrast gebaute Ruine und lebendiger Wald.

Klare Zeichen des Wassermangels auch im Großen Teich.

Ist den Enten egal – „Schwänzchen in die Höh`“.

Einer der Charakterbäume am Rand der großen Wiese vor dem Schloss.

Abendsonne im Schlosspark.

Auf dem Rückweg, vorbei am Schloss.

Lange Schatten, Schlossplatz.

Blick in die ruhige Schlossstraße.

Schlossstraße, Abendhimmel. – Wie die Zeit vergangen ist!

Sonnenuntergang, Rückfahrt Richtung Rüterberg.

Die Elbe, Rüterberg, drüber steht der Halbmond.

Den Besuch im Schlosspark Ludwigslust empfanden wir als ausserordentlich abwechslungs- und lehrreich, wir haben ihn genossen. Genossen haben wir zum Abschluss auch noch je einen Eisbecher in der Alten Wache (genauer gesagt, angesichts des angenehmen Wetters, davor sitzend). Ludwigslust wird sicherlich eins der nächsten Ziele bei unseren Städtebesuchsreisen 2020 sein. Zu sehen gibt es reichlich, das Umfeld ist interessant und etliche Radtouren (die ich gerade auf der Stadtseite nicht wiederfinde – ah, die stehen auf der Amt-Seite) locken.

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Wir sind nach Dömitz geradelt und stehen vor der Festung.

Konstruktiven Holzschutz kann man am Wassergraben studieren.

Blick von innnen, Zugbrücke.

Tor-Abfolge, mehr Sicherheit für die Festung.

Altbewährtes Werkzeug Steinzange.

Der Gordische Knoten in Grün, verschlungene Welt.

Was wäre eine Festung ohne Kanone(n).

Ab in die Unterwelt.

In der Festungsanlage und in den Gebäuden gibt es allerhand zu sehen.

Wohl wahr!

Es geht noch tiefer hinab ins Dunkel.

Tags zuvor hatte ich für solch Fälle einen Tipp fotografiert: Licht nicht vergessen! (Ich glaube fast, das Foto entstand in ganz anderem Zusammenhang, an anderem Örtchen.)

Wohl dem, der eine Mobiltelefon-(„Handy-„)besitzerin dabei hat – für Licht ist auch im Dunkel gesorgt.

Wohlbekannt, nehme ich an, solch ganzjährig wohltemperierte Räumlichkeiten (sommers kühl empfunden, winters eher warm) sind gesuchte Quartiere für Fledermäuse.

Wieder am Tageslicht – am Markt grüßt in luftiger Höhe der Wetterhund (?).

Weiter östlich, wir gucken runter zur Elde-Schleuse.

Kaum Wasserabfluss – das Bisschen was mehr da ist, wird wohl ganz und gar für`s Schleusen gebraucht.

Daneben ein uralt(?)-Fischpass – warum das Bisschen Abfluss nicht quantitativ hierüber läuft, erschliesst sich uns nicht.

Mittagessen in altem Gaststätten-Charme – es hat wieder gut geschmeckt.

Wir radeln entlang alter Eichen-Allee Richtung Rüterberg, Elbe-km 511.

Das Stichwort „Elbe-km 511“ hatte ich schon im Beitrag vom 14. September mit Foto erwähnt. Es wird Zeit, neben schicker Ferienwohnung, Haus und Garten mit Teich mehr zu unserem Domizil und seinen freundlichen Eigentümern zu sagen. Fahrräder, Kajaks und mehr – auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz.

Ringsum wächst Wein, hier das Nebenhaus mit kleiner Ferienwohnung.

Gäste sind herzlich eingeladen, sich zu bedienen.

Was für ein Genuss – herzlichen Dank auch dafür!

Man glaubt es beim Betrachten des folgenden Fotos kaum.

Für den Nachmittag ist (noch mehr) Sturm angesagt und Regen.

Da werden wir mit dem Auto nach Ludwigslust fahren.

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Holperig führt der Weg zum Fähranleger. Gucken wir mal, ob da wer kommt.

Ja, sie fährt – hat Fahrgäste ausgeladen. Wir und ein paar weitere Radler, Fußgänger, steigen ein.

Hitzacker, vom anderen Ufer aus gesehen.

Schnell quert die kleine Fähre die Elbe zum Anleger.

Gut gelandet. Vor Hitzacker steht ein Wichtel – wohl ein Helfer des Fährmanns, der lauscht, ob Mitfahrwillige von drüben rufen.

Trutzburg Hitzacker – nach langen Diskussionen hart gegen Elbehochwässer geschützt. Regelhaftes Volllaufen der Innenstadt soll nicht mehr sein.

Fischbrunnen.

Anstelle einer Beschreibung Hitzackers gebe ich ein paar Eindrücke aus 2019. Fast scheint es, als wäre mit Wegfall der innerdeutschen Grenze vor 30 Jahren für die Hamburger Wochenendler ein Reiseziel entfallen (durch das Hinzukommen so vieler neuer, interessanter Ziele in den ostdeutschen Bundesländern): vielleicht lässt sich das Leerstehen vieler früherer Geschäfte aber auch auf Probleme mit der Weitergabe im Generationenwechsel erklären (?).

Jeetzelufer – Fachwerkhaus mit Wein.

Die Jeetzel, gespundet, wohl um rückschreitende Tiefenerosion zu stoppen. Hier fliessen nicht allzu viele Liter Wasser angesichts des 2018-Ganzjahrs-/Winter-/2019-Jahresverlaufs mit Niederschlagsdefizit.

Tief fliesst die Jeetzel Elbe-wärts angesichts Niedrigwasserstands des Flusses.

Unsere Mittagspause findet am Jeetzelufer auf Terrasse statt.

Diesmal zur Abwechslung mit Berliner Weisse, lecker (auch das Stackmanns Dunkel).

Zurück Richtung Fähranleger. Hopfen – in Hitzacker gibt es nicht nur Wein.

Altstadt-Fachwerkhaus mit Türschwelle und Bank.

Eine gute Idee – sehr informativ sind die jeweiligen Geschichten unter dem Motto „Häuser erzählen“.

Blick über die – aufstockbare – Trutzmauer ins Elbevorland.

Der Wichtel lauscht weiter.

Gleich geht`s rüber.

Mittendrauf – auf dem ehemaligen Grenzfluss Elbe (jetzt „nur noch“ zwischen den Bundesländern).

Andere Seite – es gilt, gut zu zielen.

Eine exzellente Anlandung hat uns an Land gebracht.

Dies Foto musste in den Blog – völlig unscharf, pardon! Erwischt habe ich einen von 2 Seeadlern, hier mit wohl einem Falken. Nach kleinen Schaukämpfen konzentrierten sich die Tiere auf den Aufwind. Unglaublich, wie schnell sie dem Auge völlig entschwanden.

Vorbei an DeichHorizontBank geht es gen Rüterberg.

Die Sonne … – Hut auf!

Kurzer Stopp in Wehningen, Blick in den ehemaligen Schlosspark.

Restmauer, Blick vom Schlosspark deichwärts.

Erinnerung an die Schlossgeschichte Wehningen.

Queren der Löcknitz – die Weissfische sind noch da.

In Rüterberg grüßt die Katze, hat die Gartenvögel von bequemer Warte aus beobachtet.

Tags drauf wollen wir die Festung Dömitz besuchen und nachmittags eine Auto-Tour nach Ludwigslust machen.

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