Gestern gegen Mittag haben wir uns von Socke von de Dreyster Drift verabschiedet. Ruhig ist er in unseren Händen mit Unterstützung einer versierten Tierärztin eingeschlafen. Wir sind dankbar für mehr als 13 spannende Jahre mit einem beeindruckenden Forscher vor dem Herrn – im Ländlichen wie im Großstädtischen, der jetzt in den Ewigen Jagdgründen weilt.
Archive for the ‘Der Kampfdackel’ Category
Abschied vom Kampfdackel.
Posted in Der Kampfdackel, Reisen on 6. August 2016| Leave a Comment »
Wedels Küste – Maritimes am Sonntagmorgen.
Posted in Der Kampfdackel, Gewässerschutz, Reisen, Unsortiertes on 3. Juli 2016| Leave a Comment »
Mal wieder Küstenwind schnuppern?
Es gibt kaum eine bessere Idee, als sonntags um 9.30 Uhr an Wedels Küste zu fahren – zumal nach einem Viertelfinale: da spaziert man entlang Badebucht und Hafen ganz allein. Wenn man fertig ist, kommen die ersten „Frühaufsteher“.
Ich begehe übrigens mein 45. Elbe-Jahr – nach Vorstudium gen Norden ins Hamburger Tidegeschehen gedriftet, die Elbe kennengelernt als studentische Hilfskraft, Diplomand, Doktorand, ökologischer Fachberater der (damaligen) Wasserbehörde für die Hamburgische Elbe, erster Gewässerschutzbeauftragter des Strom- und Hafenbau (heute „HPA“), Ökologe im Team Baggergutuntersuchungsprogramm. – Wichtiger Lehrmeister in Sachen Elbe waren dabei immer die Gewässerorganismen – schliesslich müssen diese „Einheimischen“ die Wechselhaftigkeit des Gewässers ständig ertragen und überleben. So geben sie Auskunft über tägliche, saisonale sowie Jahrzehnte betreffende Veränderungen der Elbe. Der Wanderfisch Meerforelle hat dabei eine besondere Aussagekraft. (Was einem so winddurchpustet durch den Kopf geht …)
Wir liegen zeitlich etwa eine Stunde vor Tideniedrigwasser, also „Ebbe“ – bei 3,60 m Wasserstandsdifferenz zwischen Ebbe und Flut also „ganz schön wenig Wasser“.
Ganz nebenbei sei gesagt, dass man sich den Begriff „Badebucht“ nicht zu euphorisch einverleiben sollte – wir befinden uns an einer seeschifftiefen Bundeswasserstraße. Neben den Kräften der Hydraulik im Tidegeschehen, treten ganz erhebliche Turbulenzen und zusätzliche Strömungen, Druck und Sog, auf. Wer was auf sich hält, geht lieber nicht ins Wasser.

Zwei Lachmöwen an der Wasserkante – das Ding vorn ist kein Kunstwerk, sondern ein sich nach Baden in einer Pfütze putzender Rabe, man glaubt es kaum.

Badebucht Wedel, an der Wasserkante – hier Schlickwatt an der Ostkante – auflaufende Sportbootwellen.

Badebucht Wedel, jetzt bei Tideniedrigwasser erkennt man die waltenden Erosions- und Sogkräfte an der starken Böschungsneigung.

Wind und Wellen (bei höheren Fluten) tun, was sie nicht lassen können: Sandeintrieb auf die Westseite der Hafeneinfassung.

Im Übergang zum Grün sind ca. 30 schon hohe Pappeln gepflanzt worden. Mal sehen, wie sie sich ins Gesamtbild einwachsen werden.

Dränproblem am Fußballplatz – hier ziehen die vorn gezeigten Entwässerungsrinnsale offenbar gar nichts weg. – Im Hintergrund: Anregung für Freiluft-Geburtstagsfeier.
Wer bis hier zum Schluss durchgehalten hat, bekommt als Belohnung eine kostenlose Information: Nächstes Wochenende von Freitag bis Sonntag, 8.-10. Juli 2016, findet das Wedeler Hafenfest statt.
Das Rosarium Uetersen – giftig?
Posted in Der Kampfdackel, Gewässerschutz, Reisen, Unsortiertes on 18. Juni 2016| 1 Comment »
[Ergänzung 27. Juni: Bislang keine Antwort auf meine Fragen, s. ganz unten.
Die Rosensaison hat gestern begonnen und geht bis zum 4. September.
Das Rosenfest wird am 2. und 3. Juli begangen.]
Hund und Herr machen einen Ausflug – wir wollen das Rosarium Uetersen kennenlernen.

Gut angefahren, gut (kostenlos!) geparkt, gut durch einen Rosenbogen eingetreten – und willkommen geheissen.
Das lassen wir uns schonmal gefallen!

Die parkartige Anlage – noch dazu bei diesem Wetter – gefällt uns in ihrer Abwechslung und Rosenvielfalt sehr gut.

Der jagdliche Forscher Socke von de Dreyster Drift sucht und findet vor allem eher abseits der Rosen.

Aber, was ist das – der freundliche Rosenbogen-Eingang, versperrt durch Flatterband?
Raus gehen wir aber doch.

Aha, Pflanzenschutz – also Gift. Der ganze Park ist inzwischen, bei hellem Sonnenschein mittags, geschlossen.
Jetzt warte ich auf die Antwort auf meine Anfrage, ob solch Giftanwendung bei Sonnenschein tagsüber durchgeführt wird und ob man sich um den aus Pfützen trinkenden Hund sorgen muss – oder um die Einwohner, z.B. die Enten, die Wasserlebewesen und alles Drumrum. – Ich bin gespannt.
Scharfe Schatten – 2 hot dogs.
Posted in Der Kampfdackel, Unsortiertes on 9. Mai 2016| Leave a Comment »
Die Mai-Sonne bei 25 Grad im Schatten …
Backsteine werden zu Backöfen …
Zwangsläufig hot dogs …
Frühlingssonne – schwarzer Hund und roter Frosch.
Posted in Der Kampfdackel, Gewässerschutz, Unsortiertes on 5. April 2016| Leave a Comment »
Die Sonne bringt es an den Tag. Regelhaft taucht der schwarze Hund bei Spaziergängen wieder auf (vgl. auch Beitrag vom 23. Oktober 2015).
So langsam werden auch die Gewässer wieder wärmer. Winterschläfer, wie z.B. die Amphibien, sind mobil. Dabei kommt schon einmal etwas Besonderes ins Blickfeld.
Was ist das nun – ein an die Umgebung mit rotorangem Eisenocker im entwässernden Anmoorgraben angepasster Frosch? Oder ein Albino, der wegen der Örtlichkeit das Glück hat, vom Reiher nicht so schnell gesehen zu werden wie seine normalfarbigen Artgenossen?
Wer`s weiss, mailt gern an Uwe Helbing ( helbing[at]elbmarschenhaus.de ).
Nach ein Bisschen Googeln: – Albinofrösche haben wohl rote Augen, „unserer“ nicht. – Und Wikipedia sagt: „… Die Oberseite kann gelb-, rot- oder dunkelbraun gefärbt sein. …“.
Dann ist unser Frosch also wohl gar nichts so sehr Besonderes, sondern „nur“ selten zu sehen. Wenn`s so wäre: wieder was gelernt.
Seit 4 Wochen in Wedel – Blick auf die Elbe.
Posted in Der Kampfdackel, Gewässerschutz, Reisen, Unsortiertes on 16. März 2016| Leave a Comment »
Kaum zu glauben, wie die Zeit vergeht – einerseits sind es „erst“ vier Wochen, die wir nun in Wedel, Schleswig-Holstein wohnen. Andererseits scheint Tostedt, Niedersachsen, Jahre zurückzuliegen.
Der Umzug mit allem Drum und Dran ist weitgehend in geordneten Tagesablauf übergegangen. Und, wie hier im Blog bereits zu sehen war, gibt es allerhand Neues, Spannendes zu erkunden.
Eine Spezialität Wedels ist „natürlich“ die „See-Seite“ – das Nordufer der Elbe westlich Hamburg mit dem Übergang von der Geest zur Marsch.

Das Licht an der Küste hat schon was! Nicht immer allerdings sind solch Lichterscheinungen an Wedels Badestrand zu beobachten.

Wenn ein Übergang von einer Bauart in eine andere in Hauptwind-(und -WELLEN)lage nicht dem qualifizierten Fachberuf übertragen wird, kommt schon mal wackliges dabei raus.

Radtouristen und ein kleinerer Containerfrachter – zwei Welten und mehr treffen sich an der Unterelbe.

Hmmhh, fragt sich Socke, ist das Kunst, oder was bedeuten die Sandrippelmarken unter meinen Füßen? Relikt jüngerer Vergangenheit – eine jüngere Hochflut hat Teile des Badestrands auf die Hafenpromenade transportiert.
Einen kleinen Eindruck zu letzterem Erlebnis bietet der Blog-Beitrag vom 1. März 2016.
Wedel, Socke sockte – und abwärts liegt was in der Elbe.
Posted in Der Kampfdackel, Gewässerschutz, Reisen on 4. Februar 2016| Leave a Comment »
Die Zeit läuft.

Unsere Sommerreifen liegen seit gestern in Wedel, auf baldigen Wechsel wartend. Foto: Baumkulisse am Gewerbegebiet.

Socke von de Dreyster Drift sockt zum Auto. Schnell haben wir mit Hilfe guter örtlicher Fachlichkeit Telefon und Internet zugriffsbereit. – Dann können wir ja zurückfahren.
Nicht fahren kann derweil ein 400 m langes und gut 50 m breites Containerschiff, das per Ruderschaden in der Elbe etwas Wedel-abwärts bei Stade auf Grund lief. Man kann nur froh sein, dass bei den bisherigen Unfällen solcher an die Örtlichkeit nicht angepassten Schiffen nichts ernstes passiert ist.
Ergänzung 6. Februar: Auf jeden Fall ist da eine wahre Tourismus-Attraktion entstanden, die offenbar noch mindestens einige Tage erlebbar ist. Das wahre Leben in seiner Vielfalt bieten auch die Kommentare hier beim NDR.
Ergänzung 9. Februar: Die „CSCL Indian Ocean“ wurde beim Nacht-Tidehochwasser frei geschleppt und liegt im Waltershofer Hafen. Hoffen wir das Beste, dass aus diesem Fall endlich gelernt wird und der Tanz um`s Goldene Kalb nicht starrsinnig fortgeführt wird.
Winterliches, salziges Tostedt.
Posted in Der Kampfdackel, Gewässerschutz on 14. Januar 2016| Leave a Comment »

Tja, und da ist es wieder – trotz bußgeldbewehrten Verbots – Massensalzung durch öffentliche Mitarbeiter.

Viel hilft viel!? – Das hat eigentlich noch in keinem Zusammenhang gestimmt. In diesem schon gar nicht.

Socke, unseren alten, blinden Rauhaardackel interessiert der Teich als Trinkgelegenheit. Entgegen Menschenmeinung findet er eine kleinklimatisch freie Wasserstelle – man wurdert sich über solche Findigkeit …
Na denn „Hals- und Beinbruch“ für die nächsten Tage!
Das Wetter – Schnee in Niedersachsen.
Posted in Der Kampfdackel, Reisen, Unsortiertes on 5. Januar 2016| Leave a Comment »
Gerade noch wurde zu Weihnachten vielerorts bedauert, dass es wieder einmal nicht weiss geworden war – nun im neuen Jahr ist es so weit. Recht standorttreu liegt ein Schnee-Tief zwischen Emden und Dresden südwestlich der Elbe – inzwischen hat es sie aber doch überquert und bedenkt auch Hamburg. Zum Teil starke östliche Winde sind die Begleiter.
Für etliche Reisende, die den Jahreswechsel auf Ostfriesischen Inseln genossen haben, hat das unschöne Folgen. Vereisen von Weichen und Stromleitungen liessen Züge liegenbleiben. Die Straße war auch keine Alternative. – Und dann sorgt der Ostwind für trockeneres Watt als üblich, die Schifffahrt muss sich etwas einfallen lassen – Abfahrtverschiebungen, Ausfälle, im Extremfall das Festfahren eines Schiffs mit Trockenfallen und Abwarten der nächsten Flut – der Hochwasserstand dann wird wohl ausreichen? (Ergänzung 2016-01-06: Zum Glück hat alles geklappt. Bei all den Widernissen: Dank an alle Beteiligten – sagt der Jahrzehnte-OstfriesischeInsel-Urlauber)!
Da kann man froh sein, wenn man (erstmal) die weisse Pracht bewundern und Muskulatur und Kreislauf mit Schneeräumen kräftigen kann.

Unverbesserliche hantieren schon wieder mit Salz. Würde die Straßenreinigungssatzung angewandt, würde die Geldbörse empfindlich erleichtert.
Aufklärung dazu gibt es hinreichend.
Auf jeden Fall kann wohl gesagt werden „Im Harz: Schnee und Rodel gut.“. – Das wird ein Wettrennen von uns Nordlichtern dorthin am kommenden Wochenende …
Brilliantes vom Elbe-Nordufer.
Posted in Der Kampfdackel, Gewässerschutz, Reisen, Unsortiertes on 27. Dezember 2015| Leave a Comment »
Gutes Wetter am 1. Weihnachtstag. Da führen wir Besuch mal Neues am Nordufer der Elbe vor.
In freier Feiertagsfahrt unterqueren wir die Elbe durch den Elbtunnel.

Und da sind wir schon – am „Millionenhafen“, Nordufer der Elbe, Übergang Geesthänge zur Marsch westlich Hamburgs.

Zwei Töster Frauen bahnen sich mit Kampfdackel Socke gegen kalten, starken Wind den Weg zur Hafenausfahrt.

Strandgut – demnächst kommt mehr. Wir sind in der Sturm- und Sturmflutsaison. Die „normal“ 3,60 m Tidehub werden regelhaft deutlich übertroffen.

Möwenfütterer fehlen „an der Küste“ natürlich nie. – Vorsicht, nicht von oben „getroffen“ werden. Die Kleidung zeigt in dem Fall anschliessend, ob sie wirklich farbecht ist …
Und nun zur Auflösung des Beitrags vom 11. Dezember (… Hauswechsel naht) und vom 30. September, auf dem in der Marsch grasende Kühe zu sehen waren. Wir haben uns entschieden, unsere künftigen Wohnort ans südliche Endes des Ochsenweges zu verlegen.
Schon ulkig mit der Hausnummer – das ist für mich jetzt zum dritten Mal die 11 – gestartet in der mittelalterlichen Handelsstadt mit Roland, künftig wieder Roland-begleitet.
In diesem Sinne – allen Besucherinnen und Besuchern meines Blog: Alles Gute für 2016!



































































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