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Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Und weiter geht`s Richtung Elbdeich Fährmannssand.

Alte, dreistämmige Kopfweide neben Marschgraben Langer Damm – diese illustren Exemplare nehmen zahlenmäßig zunehmend ab.

Leider ist lange Zeit versäumt worden, Jung-Exemplare zu stecken. Vor kurzer Zeit wurde begonnen, bereits entstandene Lücken zu schliessen. Es ist die Phase absehbar, in der mittelalte bis junge Exemplare das Marschbild bestimmen werden.

Auf der anderen Seite der Straße befindet sich ein größerer Marschgraben, der gelegentlich der Tide ausgesetzt wird. Das ist derzeit nach längerem Einstau wieder der Fall. Der Wasserstandswechsel setzt das Eis Kräften aus, die es brechen lassen.

Wie ein Brett – diese „Planke“ wurde nach Ebbephase offenbar während des Flutgeschehens auf die Eisfläche geschoben.

Gut 5 cm ist das Eis dick, ganz ordentlich. Wehe dem, der seine Möglichkeiten überschätzt …

Lange Eiskanten als Bruch.

Detail.

Ein anderer Aspekt: Spiegeleis (nicht „Spiegelei“) – das sich verjüngende Freiwasser bietet wechselnde Wellen, Turbulenzen, Reflektionen.

Nochmal im Detail.

Blick vom Elbdeich Fährmannssand, seewärts – der Horizont verschwimmt.

Rücktour, Blick vom Sperrwerk Wedeler Au / Binnenelbe gen Geestkante, Wedel. Die Flut schiesst binnendeichs, lässt das Wasser noch eine Weile steigen.

Blick über den Sandstrand Wedel zur Westmole des Schulauer Hafens. Das Wetter lässt Menschen lieber woanders hingehen. Nur einzelne Besucher gehen hier spazieren.

Es ist sicher nicht nur das Wetter – vorweihnachtliche Verpflichtungen oder / und sowas wie der Weihnachtsmarkt am Rathaus ziehen derzeit mehr Interessierte an.

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Hier also die Anfahrt zum Erlebnis des vorigen Beitrags – Diverses aus Natur- und Menschenwerk.

Diesmal bei Eis und Schnee, geht es mal wieder runter, von der Geest in die Marsch.

Das ist gut zu bewältigen, da der Geesthang gestreut ist. In der Marsch gilt es, festgefahrene Spuren beim Radeln zu meiden, mindestens hochkritisch zu befahren.

Tide-Sauerbeck – hoch eingestaut bei Flut präsentiert sich der vom Bach zum Marschgraben wechselnde Sauerbeck.

Wer möchte, kann auch „die Sauerbeck“ sagen. Wir befinden uns hier im Bereich einer Sprachgrenze.

Im Tide-Sauerbeck startet Packeisbildung.

Reet mit Raureif in der Morgensonne.

Zwei Gewässertypen, querab zum Sauerbeck – der Marschgraben vorn ist bei Packeisbildung gut fortgeschritten. Das Stillgewässer hinten präsentiert sich wie es heisst – mit ungestörter Eisdecke.

Eiskunst auf dem hoch eingestauten Marschgraben.

Zeichen nicht erst unserer Zeit, Kurve schneiden – mit steigender Fahrzeuggröße leiden allerdings die Wegeränder mehr denn je.

In diesem Hauptgraben verhindert die scharfe Tidebewegung bislang noch Eisbildung.

Seltener Anblick eines heutigen Marschgrabens – alter, mäandrierender Verlauf.

Raureif an Doldenblühern.

Raureif an Doldenblühern, etwas detaillierter.

Erlen-Silhouette.

Schwarzerle – charakteristisch präsentieren sich Samenstände und künftige Lämmerschwänzchen.

Klare Luft, Sonnabend später Vormittag – da kann man doch mal …

Dichter dran – voller Inbrunst wird hier gekokelt.

Stramm steht der SüdOst auf Hetlingen …, vielleicht zieht`s östlich vorbei ???

Am Bullenfluss, Blick zurück gegen den SüdOstWind – eisig.

Auch der Bullenfluss kann Eiskunst – Richtung Packeis.

Eklig präsentiert sich die gefrorene Schlicksoße, weiter provoziert durch die jüngste Baggerei-bedingte (Zer)Störung des Elbe-Systems im Tidebereich.

Elbdeich Hetlingen, Zuwegung zur Deichverteidigungsstraße.

Beliebtes Anfahr- und Wanderziel (eins von etlichen), Elbdeich Fährmannssand.

Allerdings ist der Schutzdeich kein Rodelhang – die Grasnarbe nimmt diese Nutzungsart übel.

Letzte Strecke der Runde, Saatlandsdamm – Erlen- und Weiden-Silhouette.

Und da ist sie, die Gänse-Partie, über die im vorigen Beitrag gesondert berichtet wurde. Hinten ist das Gebäude der Feuerwehr Wedel zu erkennen.

Heute, Sonntag, soll also die weisse Pracht enden – nix wie raus!

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Sonnig, im Freiland aufgrund ziehenden Südwestwinds ordentlich eisig in der Wedeler Elbmarsch („wind chill“ – Sonne noch zu schwach gegen – 2 Grad im Schatten) – ich habe die Hetlingen-hinterm-Elbdeich-Wedel-Runde fast hinter mir (demnächst mehr dazu), klettere bei Fährmannssand auf den Deich.

Deichvorland – wie ich anderswo an im Freien verbliebenen Schaf-, Pferde- und Rinderherden sah, stehen auch diese Vordeichrinder dicht beisammen. Eine Gruppe Nonnengänse fliegt an.

Fast über mir …

Über die teilreparierte Strecke Langer Damm radele ich weiter, werde von Fußgängern vor Glätte gewarnt. – Danke! – Da ich allerdings die ganze Zeit den rauen, unbefahrenen Mittelbereich der Straße nutze, habe ich – auch bis nach Hause – kein Problem. Vorsicht ist generell geboten, schwierig bis gefährlich wird es aber nur auf den intensiv Auto-befahrenen Stellen, jeglichen Fahrspuren.

Auf dem Saatlandsdamm, kurz vor Wedel, Blick südwärts – Graugänse stehen ruhig, offenbar befindet sich hinreichend Sichtschutz zwischen uns.

Eine kleine Gruppe gleich nebendran findet, der Sichtschutz reicht nicht, zieht ruhig ein wenig weg. Am Horizont befindet sich der Elbdeich, etwas Baum-verdeckt ist das Kontrollgebäude des Sperrwerks Wedeler Au / Binnenelbe zu erkennen.

Saatlandsdamm, Blick Nordost – Vögel, im Hintergrund der alte Wasserturm Möller, Wedel.

Grau- und Nonnengänse, Reiher befinden sich auf der Marschwiese. Ich kann mich immer wieder wundern, wie klein sich die Flugsilhouette-beeindruckenden Reiher in der Nähe von Gänsen stehend ausmachen.

Dieselbe Gruppe, von Ost nach West betrachtet – 2 Graureiher sind so sichtbar.

Nach Überflug einer größeren Gruppe Nonnengänse landen die meisten bei den Anwesenden.

2 weitere Nonnengänse – nicht so scharf, aber optisch interessant – Vollbremsung durch entsprechende Flügelhaltung.

Eine andere dreht nochmal ab. – Die beiden Reiher bleiben cool, fühlen sich in der Vogelgruppe (wie sonst auch inmitten Rinderherden zu beobachten) vollkommen sicher.

Nochmal rangezoomt – die Ruhe selbst.

Brookdamm, Geesthang voraus – die Flaggen über dem Theaterschiff Batavia zeugen vom beständigen, leichten Gegenwind, der für das Kältegefühl an nicht verpackten Stellen von Fußgängern, speziell Radlern, verantwortlich ist.

Schön war`s – aber auch schön, wieder im Haus zu sein (passend angezogen, Gas sparend).

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Nach eiskalten Nächten, vormittags …

Der (weiterhin fast leere) Pferdetümpel auf Wedels Geest ist zum Eisblock erstarrt.

Holmer Marsch, fast gleiche Position wie beim vorigen Beitrag.

Der Tide-Sauerbeck hat im kurzen Fluthochstand recht haltbares Eis gebildet.

Hier bricht es über die Ebbephase doch weitgehend ab.

RauReifReet.

Und nochmal.

Die Hetlinger Binnenelbe hatte Zeit genug, festeres Eis zu bilden – am Prallhang senkrechte Glattwände, in der Mitte durchgefroren, im Gleithang fast sowas wie Packeis.

Der eingestaute Binnenelbeseitenarm Giesensand stellt sich, Reet-begrenzt, als durchgängige Eisfläche dar.

Die hier zuvor präsentierten „gestiefelten“ Rinder scheinen im Stall untergebracht. Keine der wenigen im Freien verbliebenen Herden ringsum konnte ich als die vorher hiesige erkennen.

Elbblick Fährmannssand – bei dauerhaften Temperaturen unter Null Grad wird es für Zugvögel schwer, hier im Süßwasserwatt Nahrung zu erbeuten.

Erlenstudie, Saatlandsdamm.

Die illustre, alte Esche – noch überlebt sie auf sie bedrängendem Acker.

Dieselbe Esche, betrachtet aus etwa 90 Grad verändertem Blickwinkel.

Und nachmittags geht`s zum Friseur.

Vorher, nicht mehr lange bis Sonnenuntergang – Wedels Roland.

Beim Bezahlen zu lange geschnackt … – die Sonne ist weg, jedenfalls von hier aus geguckt.

Zum Kirchstieg weitergeradelt – da geht die Sonne gerade am Marschhorizont unter.

Gut verpackt werden wir die nächsten Tage meistern.

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Leichter Dauerfrost am Tag, Sonne, auf geht`s – Runde gegen den Uhrzeigersinn, hinter dem Elbdeich der Sonne entgegen.

Sauernbeeksweg – die Geestkante runter, in die Marsch.

Radler, Blick mit der Sonne – Eis an der Marschgrabenkante, so hoch stand die Flut, vernässte Wiese im Hintergrund, Geestkante

Fernblick – vernässte Marschwiese, Geesthang, Sonnenspazierer „Am Hang“.

Blick westwärts, Pappeln des Brunnenschutzgebiets – davor Reet und Schatten.

Marschgraben am Brunnenschutzgebiet, FlutEbbe-Eisspielerei.

Unter Trauerweide an Hetlinger Binnenelbe – Überflug Nonnengänse.

Hetlingen, Am Heuhafen – FlutEbbe-Eisspielerei an der Binnenelbe.

Hetlinger Elbdeich, Blick SüdOst – harter Schatten an der Deichnordseite, Wasserdampf des Kohle-KW Wedel zeigt NO-Wind.

Das wusste ich vorher, allerdings wusste der Wind nicht, dass er gar nicht pusten sollte …

Immerhin, im 5. von 7 Gängen kann ich den Rückweg hinter dem Deich bewältigen. Das vorgesehene „Helm [und Stirnband / Ohrenschutz] ab!“ (nicht zum Gebet, zum Sonne tanken) entfiel allerdings – wegen „wind chill“, lausig!

Aber erst noch ein Bisschen gucken – Hunde mit und ohne Leine.

„! Timmmiiieeehhh !“ hat sich von Frauchen verabschiedet, als sie noch unten am Nordfuß des Deichs stand. Da er nirgends zu sehen ist, dürfte er wohl stöbern, wildernd den winterlich ohnehin gestressten Tieren im Reet- und Binsenbewachsenen Deichvorland auf die Pelle gerückt sein. – DAS muss man nun wirklich nicht haben!

Blick SüdSüdOst – da hoppert so`n Hopper, seewärts.

Mal sehen, ob er gleich noch hoppert und ich ihn von Dichtem erkenne.

Elbdeich Fährmannssand – da ist er ja, hoppert Elbe-aufwärts. Ulenspiegel, 143 x 27 m, Tiefgang 9,8 m, radiert wohl die nach der jüngsten Elbvertiefung eingebrochenen Kanalwände, dicht an der Fahrwassernordkante – verklappt sie querab Neuwerk.

Über all dies Treiben werden sich die Länder-, zweifellos auch der (wieder misslungene) Bundesverkehrsminister auseinandersetzen. Das sieht alles sehr nach Geldverbrennen aus. Ob das Treiben – Baggern und irgendwo Verklappen unerwarteter (!! ?? !!) Bruch-Erosion beider Schifffahrtkanalkanten – noch irgendetwas mit dem ursprünglichen planfestgestellten Antrag zu tun hat, darf bezweifelt werden.

Für DEN kleinen Containerfrachter, kaum halbvoll, hätte Ulenspiegel (und die gesamte, zugehörige Armada) jedenfalls nicht baggern müssen.

Saatlandsdamm, Blick gen Wedeler Geestkante – auch hier wurde vertiefend gewirkt, zum Entwässern der Marschwiese.

Für eine herkömmliche Landwirtschaft ist das gut und richtig.

Angesichts des durch fortwährenden Tide-Elbevertiefens erreichten Ebbe-Niveau-Verlusts von an die 2 m und entsprechenden Absinkens des oberflächennahen Grundwasserspiegels (gepaart mit Trinkwasserentnahme) im Zeitalter des Klimawandels allerdings all dies Handeln gegen Wasserrückhalt noch zeitgemäß ist?

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Wie sowas geht?

Angesichts des von Ost auf Nordwest gedrehten Winds wählte ich die Hetlingen-Tour gegen den Uhrzeigersinn – ordentlich Rückenwind auf der Deichverteidigungsstraße auf dem Rückweg nach Wedel.

Hin ging es Richtung Idenburg, von der Geest Wedel-Holm kommend, den Sauerbecksweg runter, an geschütztemTrinkwassergewinnungsgebiet vorbei.

Die seitlich des landwirtschaftlichen Wegs erkennbare Überbreite von Fahrzeugen lässt auf weiten Strecken die Straßenränder erodieren. Der Steuerzahler (also so ziemlich wir alle) wird`s schon richten …

Die „Geschosse“, die einem da begegnen (warum subventionieren wir die?!), lassen heftige Zweifel aufkommen, dass die Brückenbegrenzung eingehalten wird. – Ok, sowas ist bekannt. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Fahrzeug quantitativ senkrecht mit Überfahrtplatte im Gewässer landet. Die (Zer)Störungen in Kurvenbereichen lassen erwarten, dass auch dort – warum nicht ebenfalls auf gerader Strecke? – früher oder später seitwärts umstürzend, der Marschgraben „gefüllt“ wird.

Die Idenburg mit ihrem – nun leeren – Storchennest liegt hinter mir. Vor mir Graugänse, am Horizont, im Auwaldrest am alten Heuhafen, das Klärwerk Hetlingen sowie ein von tiefen Wolken / Hochnebel geköpfter Hochspannungsmast der Elbquerung.

Kurz vor dem alten Elbdeich Hetlingen äst eine gut Tausender-Gruppe Nonnengänse, einige Graugänse nahebei.

Mit den großen Gänsen bin ich mir nicht ganz sicher – wie Blessgänse sehen sie nicht aus (?). Letztere habe ich dieses Jahr erstmals in Einzelexemplaren bis Gruppen zusammen mit Nonnengänsen gesehen. Bislang schien es so, als ob Graugänse die Massen Kurzschnabelgänse mieden (oder umgekehrt, oder beiderseits …).

NABU Vogelstation Wedeler Marsch – entgegen Novemberbeobachtungen sind jetzt große Nonnengansgruppen (auch wieder) hier.

Ich bin schon ein ganzes Stück weiter, fahre mit Rückenwind auf der Deichverteidigungsstraße Richtung Fährmanssand, Wedel.

Abgestiegen, auf den Elbdeich geklettert – herbstliche Küstenfarben querab der NABU Vogelstation, Vorland, Süßwasserwatt, Elbe, niedersächsisches Ufer, links ahnbar Elbinsel Hanskalbsand.

Blick von der wieder befahrbar gemachten Straße, Pappelstück Fährmannssand, auf Graureiher bei Rinderherde – hinten am Deich das Sturmflutsperrwerk Wedeler Au / Binnenelbe. – Ich bin zu Fuß.   ? ! ? !

Gleich beim Weiterfahren an der Vogelstation ist es passiert. Einen Dorn zog ich aus dem Vorderreifen, sauste noch mit sich leerendem Schlauch bis Fährmannssand. Seitdem bin zu Fuß!

Mein „Holz-Handy“ ruht zu Hause. Der übliche dichte Betrieb an Fußgängern, Rad- und Autofahrern zu Deichwanderungen und mehr hat – vermutlich wegen nicht umfassenden Küstenklatsches, dass die Baustelle abgeräumt, die Straße geöffnet ist? – noch wieder eingesetzt. – Zum Glück treffe ich eine Bekannte (mit Mobiltelefon!), so dass ich mein unverhofft späteres mittägliches Eintreffen berichten kann.

Im Folgenden erwandere ich mir die Erkenntnis, warum die Strecke „Langer Damm“ so heisst … – Gleichwohl wundere ich mich am Ende, wie schnell ich die Strecke zurückgelegt habe.

Fehlt, in der Marsch, der Steinweg. – Ich muss die Überschrift dieses Beitrags noch erarbeiten …

Da äsen vor dem Geesthang Wedel Tausende Nonnengänse …

Von Osten fliegen weitere zu …

Boaahhh, das sind ja nochmal Tausende!

Die Zuflieger werden zu Tieffliegern …

… landen bei den vielen, bilden die andernorts in Beiträgen oft beschriebene „dichte Packung“.

Während meiner erzwungenen Wanderung hörte ich regelhaft hinter mich. Es könnte ja ein geeignetes Fahrzeug für mich und mein plattes Rad gen Wedel wollen?

Da höre ich – – – Fahrgeräusche? – – – Wieso aber kommen die von schräg vorn, da ist doch Marsch … -wiese … ???

Uuuups, das scheinbare Fahrgeräusch entpuppt sich als immer lauter anschwellendes Rauschen, bis …

… die gesamte „dichte Packung“ in der Luft ist.

ALLE Nonnengänse ziehen über mich …

… hinweg, nach Osten.

Nach weiter entferntem Drehen …

… kehren sie zurück, einige bereits tief. Die Startwiese lockt sie wohl?

Die Masse aber prescht über mich hinweg, westwärts.

Und wie das oft so ist bei den panisch erscheinenden Nonnengänsen, drehen sie dann nochmals …

Und sie kommen wieder Richtung Ausgangspunkt.

Schon sind sie nah.

Alles klar zur Landung.

Die Fläche füllt sich.

Ich schiebe weiter, will ja den Geesthang hoch, nach Wedel.

Hoppla, war ich das? – Schon sind sie alle wieder in der Luft.

„Bergan“ höre ich hinter mir das aufgeregte Bellen. – Schnell, schneller als gedacht, bin ich zu Hause.

Das Fahrradhaus gibt mir die Gelegenheit, sofort vorbeizukommen. Wenige Stunden später radele ich wieder. – Möge das lange Zeit anhalten, so beeindruckend das Fußgängererlebnis auch war.

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Am 22. November hatte ich – als einer der letzten Durchfahrenden – von der Baustelle zwischen der Wedeler Geest und Aussichtspunkten Elbdeich, Fährmannssand, in der Marsch berichtet. Die Zufahrt war gesperrt. Es wurde eifrig gearbeitet, wie anders laufendes Radeln mit Blick von der Deichverteidigungsstraße danach zeigte.

Nun sind die Sperrschilder an der Zufahrt Geest-Marsch an der Helgolandstraße weg – Gelegenheit zu gucken, den neu hergestellten Weg zu befahren.

Runter geht`s, von der Geest in die Marsch, auf neuem Straßenbelag.

Hinreichend breit für sicheren Verkehr – das Schicksal der Bankette, wenig vertrauenerweckend allzu dicht am Marschgraben endend, wird sich weisen. – Möge da keiner reinkippen!

Selbstverständlich gilt weiter Tempo 30. Das wird mit dem neuen Belag allerdings wohl noch weniger beachtet als zuvor?

Unterschlagen habe ich auch vornweg, dass oben auf der Geestkante weiter die Beschränkung „Anlieger frei“, z.B. für Besucher Richtung Obst-Paradies oder Fährmannssand, NABU Vogelstation angezeigt ist.

Komfortable Vorbeifahrt.

Oha, Baustellenende an der Einmündung Saatlandsdamm. Es geht weiter auf der alten, zerbröselnden, mit Schlaglöchern versehenen Straßendecke.

Nach Abbiegen auf den Langen Damm dasselbe Bild – zwar jüngere Straßendecke, aber angesichts zunehmender Aufwerfungen quer über die gesamte Fahrbahn ebenfalls mit Reparaturbedarf.

Ob die Arbeiten demnächst im Zwischenstück fortgesetzt werden?

Nebendran bekannte Geräusche – neulich hatte ich nur kleine Gruppen gesehen. Hier sind sie also, die anderen, vermissten, Tausende Nonnengänse.

Und nochmal eine Gruppe, in die Hunderte.

Querung Binnenelbe, Pappelstrecke voraus.

Hier wurden Straßenbreite und -belag erneuert.

Auch hier wird sich erweisen, wie die Bankette auf die Fahr-Realität reagiert.

Brauchen die Alt-Pappeln „Manschetten“ aus Leitplanken?

? ? ? Na ja … – doch nicht bei Tempo 30 ! ! !

Erster Parkplatz Fährmannssand / Elbdeich in Sicht.

Da stehen zum Wochenende noch ein Bagger und ein Radlader. Vielleicht besteht für die Zwischenstrecke ja Hoffnung, ebenfalls … ?

Auf dem Elbdeich, Blick Niedersachsen, erhasche ich den vom Wetterbericht versprochenen Sonnenauftritt – jedenfalls eine Ahnung davon.

Diese 4 Pioniere aus einer der vorher gezeigten Gruppen begegnen mir auf der Rückfahrt.

Die Hunderter-Gruppe Nonnengänse vorn ist unruhig, sichert – hinten wuselt und „bellt“ es in der Luft.

War wieder eine dieser für die etwas neurotisch wirkenden Nonnengänse so typischen Fehlhandlungen. Die aufgeflogenen Tiere drehen bei, landen fast auf ihrem Startpunkt.

Bleibt abzuwarten, ob – als Weihnachtsgeschenk oder später – die Gesamtstrecke Geest-Marsch repariert wird.

Als Weihnachts- / Neujahrswunsch bleibt Fußgängern und Radfahrern, dass die Autofahrer die beschilderten Hinweise besser beachten als bisher (gar Rücksicht zeigen?).

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Der Pferdetümpel – Niederschlag kam kaum an, man gerade, dass die Schlammfläche etwas mehr mit Wasser bedeckt ist.

Elbdeich Hetlingen, Binsen- und Reetfarben.

Blick längs des Deichs Richtung Stade – die Stromleitungsmasten der Elbquerung sind kaum zu erkennen.

Diesig, binnendeichs – Baumhorizont Giesensand, Rinderherde.

Hoch ist die Binnenelbe eingestaut, Enten.

Die Rinder sind wieder „gestiefelt“. Kleinere bleiben jenseits der nun tiefgründig matschigen Binnenelbe-Querung.

Fährmannssand mit Vordeichrinderherde – keine Sturmfluten absehbar, die Weidesaison geht weiter.

Da taucht ein Containerfrachter im Nebel auf – Hapag Lloyd, Tsingtao Express, 335 x 43 m, Tiefgang 12,7 m.

Fährmannssand – die Straßenbaustelle Langer Damm / Steinweg sieht ziemlich weit gediehen aus. Die Strecke ist aber noch gesperrt.

Ich fahre also weiter, über das Sperrwerk Wedeler Au nach Wedel rein.

Sperrwerk Wedeler Au – Ostseite binnendeichs weicht eine gut 200er Gruppe Nonnengänse Richtung Binnenelbe aus.

Kurz vor Queren der Wedeler Au, Erreichen des Geesthangs, äst eine Gruppe von etwa 100 Nonnengänsen auf einer Schafweide.

So ging der November, der Dezember startet gleichartig.

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[Zweite Ergänzung, 27. November 2022: Nachdem die Diskussion politisch offensichtlich nur in einseitiger Machtausübung auf Wirtschaft ausgerichtet ist, fordern  Umweltfachleute Beteiligung, verständlicherweise.]

[Nachtrag 26. November 2022, Macht fordert ein Machtworthier, Link zum NDR.]

Der Berg ruft. – – – „Ich kommeeeee!“

Was in der Vergangenheit gern als Jux, bezogen auf den Elbhang Hamburgs, die steile Moränenkante mit teils aufliegenden Binnendünen, in Sachen Baggern in der Elbe gesagt wurde, scheint der Realität inzwischen nah.

NDR, 24.11.2022: „Elbvertiefung: Schlickprobleme offenbar größer als bekannt.“ – Der Artikel beschreibt eine von Bodenkennern und Bauleuten bekannte Situation. Es geht nicht, wie in der NDR-Überschrift getitelt, um „Schlick“, sondern wie im Inhalt richtig dargestellt um gewachsenen Boden. Die Kanten der neugebaggerten Elbestrecke, breiter und tiefer, brechen weg, „erhöhen“ die Fahrwassersohle. – So weit, so logisch! Wer wundert sich?

Wer Setzungsrisse in seinem Blankeneser Haus neu findet, darf auf „neue“ Ursachen schliessen.

Da sind andere „Gut“achter selbstverständlich anderer Meinung.

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Vor Jahren bereits im Gespräch, durch vielerlei Gegenwehr verzögert …

Mitte November 2022, es ist so weit! Mehr als nötig wurde die Reparatur / Wiederherstellung für einen der Hauptzugangswege für Einheimische, Anlieger und Touristen Richtung Elbe, den Steinweg und den Langen Damm.

Vorige Woche Montag sollten Sperrung und Arbeiten beginnen. Es hiess, die Sperrung betreffe Fußgänger und Radfahrer nicht – also auf, den direkten Zugang Geest-Marsch nach Fährmanssand nutzen.

Auf der Geest, Helgolandstraße – eindeutige Zeichen weisen, neben anderen Baustellen, auf das Geschehen hin.

In der Marsch – da ist schon etwas angearbeitet, Umfeld Gully und rechte Straßenseite, aufgebrochen, schön zerkleinert.

Und da ist der Verursacher, hat schon zwei Spurbreiten angearbeitet. Ich habe Glück, passe vorbei.

Ecke Saatlandsdamm – Trecker mit Mulde wartet. Der Fahrer wünscht mir viel Glück, ich werde schon (noch) durchkommen. 🙂

Der Lange Damm – beschildert als vollständig gesperrt. Da offizielle Infos anders lauten, radele ich weiter.

Langer Damm, Überfahrt Binnenelbe, Pappel-Partie Fährmannssand.

Zeit, dass hier etwas passiert.

Baumschutz – möge der helfen, die Altbäume noch länger zu erhalten.

Während auf der vorigen Strecke „nur“ eine sich zunehmend zerlegende, nicht sehr weise irgendwann mal, teils über altem Pflaster drunter, angelegte Straßenoberfläche störte, hat die Pappelstrecke eine ganz andere Qualität.

Der Baumschutz wechselt. Mal abwarten, ob das auch für die Art des Straßenbau gilt.

Vielfältig wechselnder Aufbruch der Straßendecke durch Wurzelwerk fordert alle Verkehrsteilnehmer punktuell und in der Gesamtstrecke heraus.

Rücksichtslose Fahrer von Pkw bis Lkw quälen hier Fahrzeuge, die ihnen offenbar nicht privat gehören, bei unangepasster Geschwindigkeit, gefährden regelhaft andere Verkehrsteilnehmer. „Tempo 30 ? Wo soll das Schild denn gestanden haben?!“ Der Seitenbereich erhält eine heftige Schlaglochausstattung, schnell wiederkehrend nach Teilreparaturen durch den Bauhof Wedel.

Sieh da, beim Parkplatz Fährmanssand „Willow Henge“ ist ein Bagger bereits aktiv, …

… hat etliche Meter Straßenbreite aufgenommen.

Wir sind auf das Ergebnis gespannt. Auch darauf, wie dann bei glatter Piste die Temposchilder wahrgenommen werden.

Blick auf die Pappelpartie von Westen – möge sie noch lange erhalten bleiben!

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