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Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Ergänzend zum vorigen Beitrag über eine sonnig-herbstliche Runde auf der Geest und in der Marsch gebe ich hier ein paar Eindrücke im Bereich des Elbdeichs.

Elbdeich Hetlingen – die Sonne steht noch hoch am frühen Nachmittag, nur die Deichflanke liegt im Schatten.

Blick von der Deichkrone „binnen“ – bunte Rinderherde in der Marsch, angeschienener Wolkenberg (Achtung: schwarze Basis, teils grau-klackerige Seite).

„Buten“ – Deichschafe, Deichvorland mit Reet, Schilf und Binsen, Süßwasserwatt.

Weiter geht`s – Schattenspiel, es ist reichlich Gras für die Schafe vorhanden.

On top – guxtu!

Gen Fährmannssand, Blick Nord – Schafe in der Marsch, vor Geest und Wolkenberg.

Fährmannssand – Pappelreihe und Kopfweiden im Wind.

Der Kopfweidenschnitt hat begonnen.

Willow Henge steht schon kahl.

Blick vom Elbdeich Fährmannssand gen Niedersachsen – Sonne Wolken Spiegelung.

Pappeln, Willow Henge kahl, Schatten.

Heute sieht das Wetterradar sehr wolkenfleckig aus, die Temperatur nur langsam steigend, herbstlich-kühl.

Von der Nordsee her stürmt`s.

Mal sehen, ob ich mich aufs Rad traue.

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Am Zugang zum Yachthafengelände samt zugehöriger Gewerke – AhornRot, die Eschen zeigen leichte Verfärbung ins Gelbliche.

AhornGelb.

Der junge Ahorn kann gelber … – mal abwarten, welche Veränderungen folgen.

Schwer was los! Den Sachstand Richtung Segelsaisonende wollte ich sehen.

Gekonntes Platzieren auf Überwinterungsböcke – der große Telekran arbeitet professionell.

Dies Geschehen ist 2024 neu – der alte Kran funktioniert zwar, die Kranbrücke ist aber defekt, nicht nutzbar.

Vorbei geht`s bei halber Ebbephase an der Mündung Wedeler Au (das „viele Wasser“ ist Flutwasser der Elbe).

Vorn – hurra, freigeschnitten! Freie Sicht auf die Bundeswasserstrasse.

An den Bänken sind immerhin Sichtfenster frei. – Es naht Massengutfrachter GCL Luxembourg, 230 x 32 m, Tiefgang 8,6 m. Teils sichtbar vorn: Erneuerung der beiden Hafeneinfahrten wegen „Abgangs“.

Bin nicht ganz sicher, es könnte sich um den Kohlelieferanten des Kohlekraftwerks Wedel handeln. Leider ist das Hamburger KoKW weiter Luftverschmutzer für Wedel (bei östlichen Winden, in der kühlen Jahreszeit nicht selten), da sich in der Umstellung auf Künftiges Verzögerungen eingestellt haben.

Da ist der Frachter, unmittelbar voraus – neue Kohle holen.

Bei mittlerer Ebbe bewegt sich ein großer Drehstrudel vor der Yachthafenausfahrt, bis zur roten Tonne, …

… sich stetig ändernd.

Vor mir – Brombeer-Bunt …

… und Flechten-Gelb.

Gegen Mittag geben die Wolken die Sonne frei.

Glitzern – Wellen des Wasserschutzpolizeiboots rollen gen Ufer.

Dahinter baut sich eine Kreuzsse auf.

Die Wellen sind am Ufer ausgelaufen, das Kabbelwasser draussen bleibt. – Vielleicht handelt es sich mindestens zum Teil um Ebbe-Geschehen während des Wasserstandsinkens im grossen Yachthafen.

Dort wird weiter eifrig verladen, Hochdruck-gereinigt und winterfest gelagert – oder abgefahren.

Die Standflächen füllen sich. Auch Verkaufsangebote können hier gefunden werden.

Zurück – Blick von der Deichstraße auf die Schulauer Straße – beeindruckend artenreicher Baumbestand mit Esskastanie, Bergahorn, Kastanie, Esche, Eiche Hainbuche, Buche und mehr.

Nachmittags scheint es fast, als seien die Ausläufer von „Kirk“ bereits eingetroffen (sind erst für morgen angesagt). Extrem feuchte Luft mit ziehendem Wind gibt einen „sehr fremden“ Eindruck. Auf kühlen Flächen schlägt sich das Wasser nieder, ein seltenes Ereignis, das manchen fremd, bis völlig unverständlich ist.

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Zwar habe ich dieses Jahr Stint essen können – und es ist ja zur Zeit keine Stint-Saison.

Gleichwohl geht es dem kleinen Salmoniden-Schwarmfisch in seinen Lebensräumen, speziell auch der Elbe, schlecht.

So gönne ich mir gestern Spätnachmittag nach einer Exkursion an 3 Restaurierungsstellen (wird zu berichten sein) nicht nur Rotbier, …

… sondern auch lecker Sardellen – quasi als Stint-Gedächtnisessen.

Da es anschliessend noch hell ist, radele ich der späten Sonne entgegen.

Es geht gen Elbdeich, …

Bald bin ich da, auf der Deichverteidigungsstraße.

Noch vorbei an Spiegelungen auf einem Deich-nahen Angelteich, …

… dann ist freie Sicht, z.B. gen NordNordWest, wo imposante Wolkenberge angeleuchtet werden.

Die ultrahohe Schafdichte bis zum Sturmflutsperrwerk Wedeler Au (und deren Ausfälle auf der Deichverteidigungsstraße bis dahin) scheinen auf Pausen von Herdentransporten Richtung Schlachtung hinzuweisen.

Ich mag mich irren … (Aber, wie bereits beschrieben: Wer mit 300 Mutterschafen ins Frühjahr startet, hat im Herbst 300-600 Tiere mehr. Die entsprechende Zahl geht „in den Transport“. Kleines EinmalEins)

Da mir das Foto am Sperrwerk Wedeler Au völlig misslungen ist, möge diese Hundeführerin auf der Deichkrone die Elbe-nahe Stimmung repräsentieren.

Pappelreihe Fährmannssand im Abendschein.

Bunte Rinderherde vor dem Geesthang.

Blick gen Westen – nicht mehr lang bis zum Sonnenuntergang.

Vom Geesthang aus …

… und oben auf der Geest, von der Helgolandstraße.

Heute haben uns die Vorläufer des angekündigten ex-Hurrikans „Kirk“ erste Regentropfen beschert. – Das wird wohl noch mehr werden, inkl. zugehörigem Sturm am Donnerstag.

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Morgensonne in der Marsch bei Hetlingen – Spitzahorn startet Herbstfärbung, Eschen (später Gelb) ringsum noch nicht ganz.

Elbdeich Hetlingen – über der Elbe noch Dies, ein knapp 300 m langer Containerfrachter zieht gen Hamburger Hafen.

Tau auf Reet glitzert silbern im Morgenlicht.

Auf der Geest, Wedel – Kirschrot in der Helgolandstraße.

Bei Wind und Wetter, ggf. einstellige Temperaturen, fallen die Kirschblätter leider allzu schnell ab. Das intesive Rot im Straßenbild ist nur von kurzer Dauer.

Zu Hause – auch eine der hier stehenden China-Ahornvarianten verfärbt sich.

Gegen das Intensivrot der – sich nach und nach öffnenden – Pfaffenhutsamenstände kommt so schnell nichts anderes an.

Abendsonne, kurz vor Untergang – Licht kommt von NordOst in unser Nordfenster, Spiegelung aus der Nachbarschaft.

Andere Perspektive, Tages- und Jahresgang – lichte Wohnung, immer wieder begeisternd.

Tags darauf, Tour andersrum – wieder an der Elbe, Elbdeich Fährmannssand – im Dies erscheint ein Containerfrachter, seewärts.

Elbdeich Hetlingen – das Reet liegt, abge“tau“t, in der Morgensonne. Der Frachter stellt sich als ein Großer heraus, knapp 400 m.

Beim Nachmittagsradeln auf der Geest, im NordOsten Wedels – schnell das Kirschrot fotografiert!

Die Nacht zuvor hat bereits Lücken ins Blattwerk produziert, ein Blätterhaufen auf dem Fußweg …

Nun sollen demnächst Sturm und Herbstregenschauer folgen, wie der Wetterbericht ansagt.

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Wie die Zeit verfliegt …

Vom heissen Hochsommer in den bodenkühlen Herbst …

Den Übergang haben wir auf einer Tour Nürnberg (1   2/2 Tage), Wien (4   2/2 Tage) und Würzburg (1   2/2 Tage) verbracht, Wetterwechsel inklusive. Darüber wird zu berichten sein.

Heute mussten die Stadt-abgelaufenen Füße und Beine erstmal wieder rund gemacht werden – Radeln gegen den Uhrzeigersinn. Der scharfe, böige Nordwest gibt die Richtung vor. Einstellige Nachttemperatur hat entsprechend andere Kleidung als zuvor zur Folge – inkl. Schal.

Orange auf der Wedeler Geest. – Sowas hatten wir …

… in etwas anderer Ausprägung und Zusammensetzung bereits in Würzburg gesehen.

Auch während der Zugfahrten huschte das eine und andere (teil)abgeerntete Kürbisfeld vorbei – auf der Rückfahrt bereits mit zerkleinerten Ernteresten gegrubbert.

Die(se) Pappeln in der Marsch, auf der Geest z.B. Mehlbeeren – früh kahl.

Anderes Grün hält noch durch.

Jenseits des Elbdeichs zieht ein großer Autoliner seewärts. Es werden also noch Autos ver- und gekauft.

Blick Hetlingen Richtung Elbdeich (hinter den Baumgruppen) – da fehlt was in der Gesamt-Optik!

Gerade las ich, dass das hinter den Bäumen verborgene Klärwerk des AZV den Neubau seiner Mechanik nach 10 Jahren Bau abgeschlossen hat. – Die Kräne sind weg!

Munteres Rabenspiel über einer Baumgruppe zwischen Vogelstation Wedeler Marsch und Fährmannssand.

Auch dazu gibt es gelegentlich einen kleinen Beitrag.

Kurz vor Rückkehr nach Wedel, Steinweg, südlich des Geesthangs – der scharfe Nordwest hat das vorher die Gesamtgrabenfläche bedeckende Entenflott zusammengeschoben. Kleine Rippelwellen hindern (vorübergehend) das Wiederausbreiten.

Soviel für heute. Die Reiseberichte folgen.

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Elbdeich Fährmannssand – Deichpflege kommt hier von Frühjahr bis Herbst vierbeinig daher.

Bitte schonmal hinten das Rot fixieren – es geht auch berädert, ergänzend.

Das Räderwerk mit Gerät (oder umgekehrt) hat bereits eine Streifenspur neben der Deichverteidigungsstraße hinterlassen.

Da wirkt es aktuell.

Über die nicht zufriedenstellende Deichpflege durch hiesige „freie“, weitgehend ungesteuerte bis überhöhte Flächenbesetzung durch Schafherden hatte ich berichtet. „Wandernde“ Zäunung wie in Niedersachsen (Beispiel-Link), gleich gegenüber am anderen Ufer der Tide-Elbe üblich, führt zu einheitlichem Abgrasen, zur gewünschten Bodenbefestigung.

Die großflächige Schafhaltung hier mit täglich mehrfacher Herdenwanderung im Gänsemarsch ruft durch „wilde Wechsel“ Überlastung des Bodens, „Spurrillen“ hervor, die dem Deichschutz zuwiderlaufen.

Für gleichmäßigere Zustände sorgt kurz vor der Sturmflutsaison das die Beweidung ergänzende Flächenmähen.

Weiter westlich – Besonderheit Schachtelhalmstreifen entlang Deichgraben. Kommt auch noch dran.

Tags drauf: Schnell ist das Mähgut beim gegenwärtigen Wetter trocken.

Mal sehen, ob es heute bereits in Ballen liegt, evt. schon abgefahren ist.

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Nach kühler Nacht, sonnig ringsum – Elbdeich Fährmannssand, etwa Tideniedrigwasser, das Süßwasserwatt liegt frei.

Richtung Hetlingen, hinterm Deich – es herbstet sichtlich. Hartriegel färbt Blätter an ersten Ästen rot.

Elbdeich Hetlingen, Blick gen Hamburg – Gänse rasten auf dem Süßwasserwatt.

Da naht Großes vom Hamburger Hafen her.

Es wirken die Verdrängungskräfte, Vasco da Gama, 399 x 54 m, Tiefgang 12,9 m verdrängt im Schifffahrtskanal Wasser, saugt vom Watt, drückt aufs Watt, wiederholt. – Die Gänse flüchten. – Nun gut zu sehen, da sitzen noch eine Menge kleine Vögel, Limikolen (auch die setzen sich in Gang / Flug).

Das Schiff zieht weiter, das Watt hier nun „vogelfrei“.

Die Vögel sammeln sich Hamburg-näher erneut auf dem Watt, landen dicht gedrängt.

Wochenend` und Sonnenschein – anderer Schiffsaspekt, direkt vor mir: Treffen sich zwei Segler – …

… nochmal gutgegangen.

Der weisse ist ein Katamaran – leider verpasste ich bei Wendung, seinen interessanten Querschnitt zu fotografieren.

Weiter geht`s – Achtung! Vorsicht vor Tunnelblick!

Hoffentlich ohne den berichte ich demnächst von Reihern und Schwänen.

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Weiter stehe ich auf dem Haseldorfer Elbdeich, querab Binnenelbe mit Vogelturm. – Da naht wieder eine Radlergruppe …

„Meine Radler“ treffen ein – ich winke sie auf den Deich, sie winken mich runter.

Angesichts der erheblichen Zeitverzögerung (die Etappe Hamburg – Elmshorn war angesichts Vorhersagen gedreht worden, das Wetter hatte es sich dann aber doch genau anders überlegt! Hart gegen den Wind anradeln …) steht der Entschluss, jetzt „Strecke zu machen“. Die Gruppe ist an den Hamburger Landungsbrücken nachmittags verabredet, handelt noch eine kleine Fristverlängerung aus.

So erläutere ich meine Vogelturm- und Deich- / Schiffe / Schafe und mehr-Erlebnisse. Die stehen, s. beide vorlaufende Beiträge, für alle im Netz zur Verfügung.    🙂

Wir starten ostwärts, entlang der Haseldorfer Binnenelbe, gucken Hetlinger Schanze kurz übern Deich – damit die Binnenländler endlich die Elbe sehen! …

… und werfen auf dem Elbdeich Hetlingen einen Blick auf Süßwasserwatt und Deichvorland, gen Wedel.

Vorbei an Hamburger Yachthafen und Schulauer Hafen stoppen wir kurz am Willkommhöft, Wedel.

Der hier unterbrochene Elberadweg ist und bleibt ein Graus! Wer ungünstiges Kartenmaterial besitzt und nicht gut mit Internetangeboten hantiert, flucht zu recht. – – – Aber (auch) wir meistern die Herausforderung, fahren dann VORSICHTIG !!! den neu geschaffenen, asphaltierten Steilhangabstieg beim Kohlekraftwerk runter.

Wie das immer so ist, kommt von vorn ein Rase-Radler entgegen, meint auf seiner Fahrspur bei Unübersichtlichkeit Spaziergänger mit Kinderwagen umrasen zu können. – Aber da kommen wir !

… nochmal gutgegangen! – – – Meine Güte, leider gehört solch Schwachsinnsfahren, inkl. fehlender Lernfähigkeit der Verursacher heute zum Tagesgeschehen. – – – Kann man froh sein, dass es sich (hier!) nicht um Autos handelt.

Wir passieren den Leuchtturm Wittenbergen.

Die Erläuterung der speziellen Elbe-Situation, breites Fahrwasser bis an den Elbhang, Gefahr für Leib und Leben – nicht empfohlen, aber auch nicht verboten – Badender, sommerliche Sauerstoffsituation des Lebensraums (nahe NULL auf mehreren (10er) km Strecke !), erzeugt bei den Zuhörenden Stirnrunzeln.

Als sollte die Situation verdeutlicht werden, zieht ein Containerfrachter am Blankeneser Strand vorbei, seewärts.

Sonnenglitzern! – Blick über Blankeneses Sandstrand über Fahrwasser, Mühlenberger Loch auf die Estemündung – mit Resten der Werft-Pleite-Historie als Blickfang.

Werften in kleinen Nebengewässern – eine Geschichte für sich. Jüngst war – wie so oft zu Lasten der Allgemeinheit – über die „Rettung“ der Großwerft im oberen Kleinstbereich der Tide-Ems zu sehen, hören und zu lesen.

Da brauchen wir erstmal eine kurze Pause, gönnen sie uns auf dem Anleger Blankenese. – Stichworte zum Foto: Tidehub, Wind in den Weiden, Hangbebauung.

Blick seewärts – der Containerfrachter (ver)schwindet. – Dunkles (?!?) naht.

Kabbelwasser! – Die Pause haben wir uns verdient. Wir sitzen in der ersten Reihe!

Die „Piraten“ sollen man nicht meinen, dass ihre Oberflächenquirlerei bei 15-20 m Wassertiefe einen Einfluss zur Sauerstoffversorgung des Patienten Elbe hätte.

Historisches naht vor Hafenkränen.

Ein Kormoran, vor Airbus Industries, hat es eilig, an uns vorbeizukommen.

Im Detail – Flugzeug-Silhouetten.

Mit Motorkraft zieht HF 231 …

… seewärts, wird bald drehen und an den Ausgangspunkt ihres Törns zurückkehren.

Genug gesehen, pausiert, …

… wir gehen an Land.

Was für ein Luxus, frei fahren! – Die Gäste können sich kaum vorstellen, wie voll es hier an Wochenenden, speziell bei gutem Wetter ist.

Schon kommt der Anleger Teufelsbrück in Sicht (nicht lange her, dass wir hier querten).

Wir verabschieden uns – gute Wünsche für die weiteren Etappen auf dem Nordseeküsteradweg inklusive!

Mir steht als „Berg-Etappe“ nun das Bezwingen des Elbhangs bis Klein Flottbek bevor.

Das ist gelungen, S-Bahn ist unterquert, die Signale stehen auf „Go“.

Weiter radele ich zum Hamburger Familienableger. Dort in Sülldorf wartet schon der Berliner Ableger ff. – Kaffee und Kuchen und mehr. Ein schöner Abschluss meiner Eskapade – zwei gewittrige Schauer mit Unterstellen gehörten auf den Rest dazu. Entsprechende Zusatzausrüstung in der Satteltasche wurde nur kurz benötigt.

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Lange kann es nicht mehr dauern, bis die Radelnden ankommen. Ich gucke nun von der Deichkrone aus, was ringsum so vorgeht.

Erstmal hoch, eine Wolkenwand im rasenden Geschehen – so hatte ich den Wetterbericht eigentlich nicht verstanden.

Das bekannte Ensemble am niedersächsichen Ufer der Tide-Elbe, nun dichter dran – Kernkraftwerk im Abbau, Saug- und Klappbagger Vox Ariane, Leuchtfeuer, ehemaliges Leuchtfeuer Juelssand.

Die Gewässer Binnendeichs – Haseldorfer Binnenelbe vorn, dahinter Flachsee, entstanden durch Kleigewinnen beim Deichbau.

Da hinten, am Westende des kleinen Auwalds, sollte demnächst Bewegung erkennbar sein.

Andere Radelnde sind zwischenzeitig kaum vorbeigekommen. Das Sturmgebraus hält die Menschen von solch frei dem Wind ausgesetzten Strecken wohl fern?

Der kleine Auwald ist immerhin 530 m lang, allerdings bei geringer Tiefe. Baumarten und -alter entwickeln eine reiche Lebensraumstruktur.

Gegenüber auf niedersächsischer Elbseite – ein Hotelkomplex „Fährhaus Twielenfleth“ – mus sowas unmittelbar am Flussufer sein? Links, mit scheinbar gleicher Höhe, ist die Stader Geest am Horizont erkennbar.

Binnendeichs wird die Weidenallee ordentlich vom Wind gebeutelt – dem Wind, dem „meine“ Radelnden entgegenfahren (und ich bald mit).

Die Schwanengruppe auf der windoffenen Strecke der Haseldorfer Binnenelbe besteht aus Höckerschwänen.

Hier im Gelände sind gelegentlich auch grosse Schwärme Singschwäne zu beobachten. Solch Erlebnis findet allerdings im Winter statt.

Das Gänsegedränge im engen Windschatten auf dem Flachsee binnendeichs wird offenbar zu arg.

Erste Gruppen versuchen, nach anderen Plätzen Ausschau zu halten. Etliche davon, vor allem, wenn die Gruppe nur klein ist, schnattern aufgeregt, wenn sie überm Deich im Wind „stehen“ – und kehren wieder um.

Holla, da hinten bei den Überfluggänsen – Kisten am Horizont?!

Wandernde Kisten – da zieht ein grösserer Containerfrachter seewärts.

In Relation zum Bagger, 138 m gesetzt, wird es sich um einen mittleren Frachter der 330 m-Klasse handeln.

Leider konnte ich das Schiff bei spätabendlicher Rückkehr zu Hause nicht (mehr) identifizieren.

Nochmal Fernblick westwärts – das Wetter hat sich wieder prächtig entwickelt, keine Radler in Sicht.

Im Deichvorland tut sich was – Perlenkette. Da werden offenbar Schafe umgetrieben.

Das dauert seine Zeit. – Schafe im Knäuel.

Nachdem das Weidetor geöffnet ist, bildet sich wieder die Perlenkette aus.

Nach etlicher Zeit verschwinden die Schafe hinter rauem Gelände.

Erwischt – eine der vielen jagenden Rauchschwalben. – Der Bagger ist nach langem Saugen nun offenbar gefüllt, dreht.

Richtige Position gefunden – auf geht`s Richtung Verklappungsort. (Erste Baggerschiffe, wie dies, werden übrigens seit kurzer Zeit mit LNG betrieben – daher die ungewohnten Tanks auf dem Deck.)

Bewegung am Gänsehimmel – mal andersrum.

Schnell gerät der Bagger aus dem Blickfeld.

Blick längs des Deichs – oben ein Spaziergängerpaar, unten …

… ein Radlertrupp. Eine Spitzengruppe setzt sich ab.

Und kämpft sich gegen den Wind an mir vorbei.

Es dauerte dann nicht mehr lange, „meine“ Gruppe traf ein.

Zum weiteren Geschehen des Tages folgt mehr demnächst.

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Im sonnig-windigen Wetter bin ich also gut am verabredeten Treffpunkt, dem NABU Vogelturm an der Haseldorfer Binnenelbe angekommen.

Dann gehe ich doch mal hin, Fahrrad an der Pforte abgestellt.

Der Turm wartet gut 100 m von der Deichverteidigungsstraße.

Halbe Treppe hoch, Blick übern Deich – Niedersachsen, Stader Industrie an der Elbe.

Ein kleiner Auwald säumt die Haseldorfer Binnenelbe.

Ein beim Deichbau durch Kleientnahme entstandener Flachsee bietet Vögeln sicheren Aufenthalt.

Aktuell hat sich eine größere Anzahl Gänse nach dem Wind ausgerichtet, im Windschatten positioniert.

Auf der windabgewandeten Seite des Flachsees sind die Algenmassen zusammengetrieben – Erbsensuppe.

Oben angekommen – Vogelschiet.

Blick aufwärts – ein Schwalbennest.

Mal umsehen – rau steht ein baumloses Teilstück Haseldorfer Binnenelbe im Wind.

Kernkraftwerk Stade, seit längerem im Abbau begriffen, neues Leuchtfeuer rot-weiss, ehemaliges Leuchtfeuer Juelssand (die kleine, weisse „Kirche“ rechts).

Buntes schiebt sich auf der Elbe, hinter den Bäumen auftauchend, von rechts ins Bild.

Der Saug- und Klappbagger Vox Ariane, bekannt hier im Blog.

Ich klettere runter – Zeichen der Zeit am Turm. (Wie lange noch …?)

Leichte Änderung der Windrichtung, stärkeres Auffrischen – die Gänse drängeln sich.

Gesägtes Sturzholz am Fuß des Turms – vergehend.

Gegen den Wind – ein Schwan strebt den anderen im Windschatten zu.

Vor mir hatte diese (Heide-?)Libelle eine Weile eine Fliege beobachtet, dicht überm Boden „stehend“ – war dann wohl uninteressant. – Ihren Sitzplatz räumt die Libelle kurzzeitig, während ich zur Pforte gehe.

Telefonat bestätigt meine Vermutung, dass die Radelnden, gegen den Wind, aus der Zeitplanung geraten sind.

Ich warte weiter, auf dem Deich – da kann ich sie besser vor der Ankunft sehen.

Auf luftiger Höhe Erlebtes folgt demnächst.

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