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Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Ohne auf Webcams zu sehen, ist die Entscheidung für Radrunden im Herbst oft schwierig. Der Blick aus dem Fenster mag klare Sicht vermitteln – bleibe ich nun oben auf der Geest oder fahre ich in die Marsch, zur Elbe? (Recht einfach fällt die Entscheidung, wenn bereits Nebelhörner tuten.)

In der Morgensonne leuchtet einer der vielen asiatischen Ahorne.

Im Vergleich zu „unseren Nasen“ verblüffen die stachlig erscheinenden Samenstände.

Wenn man den angebotenen Artenreichtum auf Gärtnerseiten durchrollt, fällt auf, was in der Entwicklung bei uns rund ums Haus durch Umstellen von Gärtnerschnitt auch ans Tageslicht kam: Als Kleinbüsche angepriesene Pflanzen sind in Wahrheit oft genug Individuen, die gern ein Großbaum wären. Wenn der Gärtnerschnitt von „Hausmeisters Liebling 08/15“ (regelhaft, 2mal pro Jahr, gern „pflegend“ öfter mit der Heckenschere in Kugel- oder Quaderform?) auf Astschnitt verändert wird, entwickelt sich so manch Grün in Höhen, wie das im öffentlichen Raum eher zu sehen ist.

Hier steht nebendran noch ein vollständig grünes Exemplar.

Wedeler Marsch, unmittelbar vor dem Geesthang – trotz Sonnenschein ist es noch kalt, Gebell erschallt.

Da sitzt wieder so ein Tausender Nonnengänse. Wir bilden uns angesichts lockeren Schwarms fast ein, dass die Tiere von der Vogelgrippe gelernt hätten.

Aber das ist, wie geschrieben, wohl pure Einbildung.

In der Marsch ändert sich das Bild. Die Sonne kämpft mit Nebel.

Elbdeich Fährmannssand – fast erscheint das Foto schwarz-weiss.

Deichkronenschaf – dahinter das Nichts.

Blick Südost – keine Elbinsel Hanskalbsand in Sicht, auch keine Elbe, kein Deichvorland.

Elbdeich Hetlingen – von oben nach unten: Südwestseite ohne Tau, auf der Nordseite der Deichkrone und des Deichs zeigen Spinnen, wie sie Wasser im Netz fangen.

Wie gelegentlich im Fernsehen berichtet wird, hat sich der Mensch dieses Prinzip in wasserarmen Regionen zu eigen gemacht.

Nochmal, die beeindruckende Erscheinung genetzten Taus.

Im Deichvorland, auf dem Süßwasserwatt versucht sich die Sonne mit einem spotlight.

Zurück, nahe dem alten Hetlinger Elbdeich – eine blühende Distel.

Etwas östlich gibt sich die Marsch kühler, leicht diesig – auf den Wiesen weitere Nonnengänse.

Fast Windflüchter-Silhouette bei Idenburg – die Rinderherde am Fuß der Bäume ist kaum erahnbar.

Angesichts südlichen Winds wurde das Tidehochwasser höher als normal in den Bullenfluss gedrückt.

Das geht bis an den Fuß des Geesthangs – hier der ansonsten fliessende Sauerbek.

B 431, fast Zuhause – im Sonnenlicht der Geest strahlt ein Altbaum. Den muss ich über Rinde und Blätter wohl erstmal näher bestimmen (kein Ahorn, keine Linde).

Na denn, keine Angst gegen Ende Oktober vor Trübe, Niesel, Schauern! Das wird auch wieder anders. „November ist auch nicht mehr das, was er mal war.“

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Am alten Elbdeich Hetlingen – weiterhin begeistern Eicheln …

… Rabenvögel wie Dohlen und Elstern.

Beim Nahen des Radlers fliegen sie sofort ab.

Links vom Weg wurde kürzlich – wohl zum letzten Mal 2024 – gemäht.

Immerhin 12 Siloballen waren das Ergebnis.

Silber! – Morgendlicher Blick vom Elbdeich Hetlingen gen Osten, Tidehochwasser – langsam verschwindet der Morgennebel vollständig.

Mal was anderes nach all dem abendlichen Elbe-Gold früherer Beiträge.

Nochmal morgenliches Elbe-Silber, mit Enten – anderer Tag, andere Tidephase, Tideniedrigwasser in der Binnenelbe.

Andere Brückenseite, Blick mit der Sonne – kleine Abfluss- / Turbulenz-Studie.

Kurz vor der Geestkante – Marschgraben Steinweg vollständig vom Entenflott bedeckt, bei Windstille.

Scharfe östliche Winde der letzten Tage legen weite Teile der Wasserfläche (vorübergehend) frei.

Herbst-bunt leuchtet der Geesthang – Anstieg kurz vor zu Hause, nach der Marschrunde.

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Mein Start, Halbmond nach kalter Nacht – FeldahornGelb, weitere Herbstfarben.

Noch Windstille hier, selektives Fallen – FeldahornGelb.

Geest-Marsch, Steinweg Wedel – auf der Wiese schnackt es aufgeregt.

Nonnengänse in dichter Packung.

Das ist wohl ein neuer Tausender-Schwarm.

Vielleicht sind das aber auch „Alte“, so ruhig sie auf mich reagieren.

Andere Wegseite – Graugansgruppe auf Pferdeweide.

Elbdeich Fährmannssand, Blick Tide-Elbe – Schafe im Gänsemarsch, Gänse auf der Elbe bei Tidehochwasser.

Ich belasse es mal mit diesem Ranziehen und bitte um Glauben. Mit Wind und Tide werden kleine Gruppen Gänse bewegt – Grau-, Nonnen- und Brandgänse sind erkennbar.

Die schwimmen da jeweils in recht kleiner Zahl, bunt gemischt. Dies könnten Neue sein, die sich noch nicht (wieder) sortiert haben / aus größeren Schwärmen hier „falsch“ einsortiert haben.

Herbstfarben vor dem alten Hetlinger Heuhafen.

Querab alter Hetlinger Heuhafen, Blick Giesensand – Ausschnitt einer riesigen Nonnengansansammlung – vermutlich ein weiterer neuer Tausender.

Wildes Gezeter hinter mir in der Luft – während ich Radler weitgehend in Deckung vorbeigekommen bin, ist offenbar eine Hundeführerin zu sichtbar geworden, ist vermutlich stehengeblieben.

Es ergibt sich der übliche Verlauf – Aufregung, scheinbarer Wegflug, Kreisen, die meisten landen nahe beim oder auf dem Startbereich.

Vor altem Deich Hetlingen – wieder Graugänse. Sie suchen Ruhe, etliche fliegen zu, verstärken die Gruppe.

Andere Wegseite, Blick Giesensand – kaum erkennbar eine Nonnengansgruppe, die …

… von den Panikern (oder anderen Aufgescheuchten) verstärkt wird.

Dort, hinter dem Hof sind sie fast unsichtbar. – So „verschwand“ wohl auch die Gruppe, die ich kürzlich fliegend nicht fotografieren konnte und die anschliessend nirgends auf meiner Runde sichtbar wurde.

Und wieder, hinter mir Geschrei – ich bin ein ganzes Stück weiter, habe Idenburg hinter mir. Panikende Nonnengänse überfliegend die Pferdewiesen.

(Fast) „Gänse-frei“ – so schnell sie kamen, flogen sie weiter, landeten abseits.

Querab Brunnenschutzgebiet, eine Rinderfamilie, Herbst-speziell – was im Sommer der gesuchte Schatten, ist nun der Windschatten. Sonne obendrauf, so wie hier, ist willkommen.

Sauerbecksweg, der Geesthang ist erklommen – durch herbstlichen Hain geht`s …

… zur B 431 (neues Rot, Weiss) – die Zivilisation hat mich wieder!

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Spätnachmittags – ich will mal nachsehen, was sich so Elbe-seitig vor dem Yachthafen Hamburg tut (der liegt westlich von Wedels Bebauung und dem Schulauer Hafen, versammelt historisch durch HHHafenerweiterung eine Vielzahl Hamburger und anderer Yachtclubs).

Tidehochwasser, Elbe-seitig vom Sturmflutsperrwerk Wedeler Au – Blick Richtung Niedersachsen über die Elbe.

Detail – auf dem Weg zur Südmole des Yachthafens Hamburg.

Vornan, auf der Südmole – der GroßHopperSaug-und-Klappbagger Kaishuu leert offenbar den Schlickfang Wedel.

Das ist ein Vertiefungsbereich, um von See kommende Sedimente am „Hoch“laufen in den Hamburger Hafen zu hindern. Mal wieder wurde vor Jahren großflächig eine der letzten Hamburg-nahen Flachwasserzonen beseitigt. – Das ökologische System der Elbe hat normale Varianzen längst verlassen.

Die Lühe-Schulau-Fähre zieht, abendlich angeschienen, Richtung Wedel – ringsum eine Vielzahl Sturmmöwen, die vom Baggerschiff an die Oberfläche gewirbeltes Leben „abräumen“.

Angestrahlte Fahrwassertonne, weitere Möwen des Bagger-bedingten Zusammentreffens.

Baustelle an einer Yachthafenausfahrt – danach kommt die zweite dran.

Gaaanz langsam, ordentlich, zieht der Bagger, Bahn für Bahn, füllt den Schiffsbauch. Dann fährt das Schiff Richtung Elbmündung und …

… verklappt das Material (derzeit) zwischen Cuxhafen und der Insel Neuwerk. – Dann muss es schnell zurück, um vor dem Elbe-aufwärts driftenden Sinkstoffen wieder am Arbeitsort anzukommen … (alter Spruch eines Rotterdamer Baggermanns, der Gleichartiges leistet – allerdings auf viel kürzerer Fahrstrecke).

Ein Segler verlässt den Yachthafen.

Draussen, auf der Elbe – treffen sich zwei Segler, der eine segelnd, der andere per Motor fahrend.

Frischer, kühler Wind kommt auf. Ich radele zurück.

Abfahrt über Pappellaub.

Durch diese hohle Gasse …
Vorsicht! Perspektive!

Gänseeinflug Richtung Sperrwerk Wedeler Au.

Blick zurück, gen Niedersachsen – goldig!

Sonnenbeschienene Wolken über dem Yachthafen – der ist noch ganz schön voller Boote, dafür, dass „das Kranen“ = Boote ins Winterlager rausheben seit einiger Zeit läuft.

Der Telekran und das Bedienpersonal haben Ruh`. (Ich berichtete – nebendran steht der alte Kran, dessen Plattform nicht mehr genutzt werden kann.)

Genügend Aufsteller stehen bereit ringsum – im Abendlicht.

Kurz vor dem Geesthang, querab Theaterschiff Batavia – immer noch um Tidehochwasser, die klitzekleine Wedeler Au spiegelt, hoch eingestaut, die Abendsonne.

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Vorgestern beim Rundradeln hörte, dann sah ich von Idenburg Richtung Elbe blickend am Horizont einen der saisonal bekannten „Mückenschwärme“ (das Beispielfoto zeigt die Tiere in der damaligen Situation nahebei).

Die Nonnengänse sind inzwischen nicht mehr in knappen Hunderten, sondern in ersten Tausendern hier in der Marsch angekommen. Fotografieren konnte ich diesen Schwarm nicht aufgrund der örtlichen Situation und weil sie offenbar hinter einem Hof landeten, scheinbar verschwunden.

Kleinere versprengte Trupps, hier am alten Elbdeich Hetlingen, sehe ich aber dann doch. – Die Graugänse wirken verwundert. Noch sind Hunderte ringsum vorhanden. Das wird sich mit dem Eintreffen von Nonnengansmassen regional anders sortieren.

Wie üblich schützen aufmerksame Posten die Äsenden.

Vorn am Elbdeich – Spaziergänger, Vogelbeobachtende obendrauf – quert eine Schar Nonnengänse von der Elbe Richtung Marschwiesen.

Im Aussendeichbereich bei Fährmannssand sitzen weitere, auf dem freien Watt zahlreich Limikolen – auf der Elbe freuen sich Segler über die Gelegenheit, vor Saisonende noch eine Tour zu erleben.

Es ist nur eine Frage der Zeit, wann mehr Nonnengänse eintreffen.

Ob die Vogelgrippe oder anderes die Gesamtzahl (weit ?) unter vor Jahren regelhaft gesehenen Massen bis an die 15.000 ermöglichen, werden wir sehen.

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Zum Überbrücken der gerade anstehenden eher wolkigen Tage biete ich ein wenig Abendsonne an der Tide-Elbe, Wedel, SH.

Vorgestern Abend, 17:30 Uhr – ich habe mich nochmal aufs Rad geschwungen, will über den Elbdeich gucken. – Das sieht doch schon ganz vielversprechend aus – trotz dichter Wolkenschichten, Silhouette Hof Fährmannssand, Elbdeich.

Blick von der Binnenelbe, Nordende Pappelreihe, gen Elbdeich – eine kleine Gruppe Gänse quert.

Der Himmel nebendran. – Wäre ich ein Maler, holte ich die Staffelei raus (? aus meinem Fahrrad ?).

Willow Henge, Deichmann.

Auf dem Elbdeich Fährmannssand, Blick binnendeichs – Willow Henge, Pappelreihe, Deichschatten, Pkw: ich bin nicht so ganz allein.

Der Deichschatten verdeutlicht, wie hoch der Deich ist oder wie tief die Sonne steht – oder beides.

Blick Niedersachsen – Abendlicht, Drachen, DrachenHilfsMann, Hopperbagger am Horizont.

Blick SüdOst – die Rinderherde im Aussendeich und ein kleiner Auwald werden von der Abendsonne angestrahlt.

Mittleres Tidehochwasser – da fährt die Lühe-Schulau-Fähre (LSF) auf ihrer vorletzten Abendfahrt gen Anleger Lühe vorbei.

Zu Hause zeigt der Pegel, dass die Flut kurz vorher den statistischen MThw-Wert um ca. 0,5 m übertraf (nichts Besonderes).

Ganz anders stellte sich in den vergangenen Tagen die Situation Kipppunkt bei Ebbe dar. Der lag angesichts scharfen Ostwinds und nicht allzu hohen Elbeabflusses – verschärft aufgrund der jüngeren Wahnwitzbaggerung seewärts, wo gegen Expertenwarnung [mein Spruch „ein Huckel der Elbsohle“] eine letzte Bremse gegen so etwas wie das „Auslaufen des Elbwassers“ abgebaggert wurde – tiefer als 1 m unter Tideniedrigwasser. Mindestens je einmal konnte die Lühe-Schulau-Fähre nicht ab Wedel bzw. Lühe starten, es fehlte die „Handbreit Wasser unterm Kiel“. – So schafft sich Baggerwahn Schifffahrtsprobleme selbst (von Steuergeldverschwendung einmal ganz zu schweigen).

Kurz danach, Digicam Richtung Abendsonne – ganz schön verfremdet, ich liebe das.

Gleissendes Gold der Tide-Elbe – Detail des aus dem vorigen Artikel bereits bekannten Foto.

Die LSF hat am Anleger Lühe angelegt. Es dunkelt, ich mache mich auf den Heimweg.

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Der letzte Tag der Tagung ist angebrochen, auf zur S-Bahn.

BAB-Tunnelbaustelle – schon ganz schön was los, noch rush hour oder schon Wochenendverkehr?

Ausstieg U 4, HafenCity Universität – was für ein Wetter!

Blick quer über den Baakenhafen, HCU gleich nebendran – das sieht ja schon sehr vorwochenendlich leer aus!

Gefunden, leicht umgehängt angesichts offenbar Endzeitstimmung (nur bezogen auf den Schluss der Veranstaltung). Frei stehendes, vorher nutzbares Tragwerk ist bereits abgeräumt.

Schön, dass ich meine Gewässerschutzaktionen bezogen auf Anpassung an den Klimawandel („Vom Wissen zum Handeln“) hier platzieren durfte! – Herzlichen Dank dafür und für die ausgezeichnete Organisation rund um die Tagung!

Die Anzeigen sagen, es geht für die ganz Aktive noch weiter – ein später Freitag.

Wieder draussen, mein Paket unterm Arm – der „Küstenwind“ hat hier Gischt produziert, vielleicht hat aber auch ein lokaler Schmierfink einen Teil an der Optik (kein Rohr erkennbar, sodass wohl reine Wind-Wellen-Aktivität hier zu sehen ist).

Zurück über den Verkehr rings um die Elbtunneldeckelbaustelle. – Wohl dem der quer dazu und schienengebunden unterwegs ist.

Die Tagung ist vorbei – es lebe die Vorbereitung zum nächsten Termin! Aktion und Ergebnisse von 2024 stehen im Netz. Der Termin 2025 auch: 24. – 25. September 2025, die Ausschreibung läuft, Frist bis 30. November 2024.

Seit der diesjährigen Veranstaltung ist die Zeit nicht stehengeblieben, radelte ich nicht nur meine Runden im Wedeler Bereich der Tide-Elbe. Es bleibt viel zu tun, ich freue mich drauf.

Goldene Zeit – gestern Abend, gegen 18 Uhr, auf dem Elbdeich Fährmannssand.

Mögen goldene Zeiten trotz all der gegenwärtigen Unbill vorausliegen. Wenn alle auf ihrem Gebiet Verantwortung übernähmen, hätte wohl niemand Sorgen.

Ergänzend zum alleinstehenden Gegenlichtfoto folgt demnächst auch das Drumrum.

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Morgens in Wedel, S-Bahnstation, schön …

… nass. – Iiiieeehh, das pitscht!

HafenCity Universität, Blick Norderelbbrücken – düster, aber trocken, Achtung Blau oben links!

Spiele im Sturmwind über der Elbe – das sind wohl Bussard und Kolkrabe, oder wer? Drumrum kreist unermüdlich ein Turmfalke, alle 3 stetig auf und ab, einander neckend.

Nach empfehlenswertem Mittagessen in der Mensa (eins aus der Auswahl passt wohl stets) habe ich noch ein wenig Zeit. Ich wollte schon immer mal die aktuelle Entwicklung bis zu und an den Elbbrücken ansehen – das sollte passen.

Einfahrt U 4- Halt Elbbrücken.

Der Kurze Olaf !

U-Bahnstation (ja, im Freien – das „U“ ist eher ein Formalismus, Orga-Kram, und keine oben-unten-Bezeichnung) und KO draussen vor.

„Kurzer Olaf“ wird das Bauwerk in Anlehnung an den Vornamen eines bekannten, zunächst aus HH, nun in Berlin, genannt. – Es kommt dem nahe, was ich bei Aufkommen der Gebäudeplanung mit Kontakten und Kenntnissen im Bereich Bauwesen sowie der Untergrundverhältnisse blödelte: Der allgemeine Größenwahn des Menschen und der besondere Hanseatischer Pfeffersäcke führte vor Zeiten zu einem offenbar nicht aufzuhaltenden Hirngespinst. Hamburg brauche an den Elbbrücken ein wahrnehmbares Eingangszeichen – einen (besser vielleicht 2 ???) 200 m-Gebäudeturm, sowas mit Wolkenkratzercharakter.

Mein Tieflandspruch dazu: Gern, falls unvermeidbar. Aber bitte nicht senkrecht, sondern waagerecht … – Gesprächspartnern fiel dazu auf, dass das dann ja kein „Turm“ sei ! – – – Ach, ja ?!             🙂

Nicht unübliche Pleite sich (und Geldgeber) überschätzender Investoren führte zum Baustopp. – Möge es dabei bleiben! „Der Kurze Olaf“, das hat doch was!

Die Norderelbbrücken, Blick Süd – der Gleisumgang ist eine prima Aussichtsplattform!

Blick West, Nordufer der Norderelbe, HafenCity.

Die kommentiere ich jetzt nicht.

Blick über die Norderelbe – seeschifftiefes Wasser (Begrenzungsbojen vorn), Hafenkräne, Veranstaltungsschiff Stubnitz, Zeugnis deutsch-deutscher Entwicklung.

Und wieder die Aerodynamik der Hochgebäude nutzend … – Wenn das man nicht ein Seeadler ist, hier, direkt westlich der Norderelbbrücken.

Die Vergrößerung des Originalfotos scheint zu zeigen, dass der (ja, ein Seeadler) mich genau im Blick hat.

Blick Südost – Binnenschiff Elbe-aufwärts bei Flut, die rot-weissen Gehänge haben ihren Grund.

Die sind auf beiden Seiten der Brücken Höhenmaße, ob wer wohl nicht mehr durchkommt angesichts des – durch Sturm und sonstwas womöglich erhöhten -Tidewasserstands. – Wie bekannt, besoffen oder nüchtern, interessiert sowas allüberall, auch im Straßenverkehr nicht alle Fahrzeugführenden. Wir alle – ggf. über Versicherungen – zahlen in der Regel für die Übeltäter.

Zeit, zur Posterpräsentation zurückzufahren – Großmarkt Hamburg im Blick.

Bunt im Grau.

In der HCU, der Klimawandel, eine Zeittafel am Boden, Ausschnitt. – So früh also merkte die Wissenschaft, was abgeht … – Wir gehen drüber hinweg. Oder soll ich sagen „Wir trampeln darauf herum.“ ?

Immerhin – die Blase der hier anwesenden Wetter- und Klima-Fetis zeigt sich an den Postern sehr interessiert. Spannende Nachfragen, Diskussionen belohnen das Dabei(gewesen)sein.

Schnell ist die Zeit vergangen, die Teilnehmenden verschwinden in ihren Veranstaltungen.

Auf geht`s, Richtung Wedel.

Freundlicher Empfang – ich gelange trocken nach Hause.

Demnächst folgen ein paar Eindrücke vom Schlusstag.

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Vom 25. bis 27. September 2024 fanden der ExtremWetterKongress und die KlimaManagementTagung in der HafenCity Universität, Hamburg, statt. Wer im Wetter- und Klimageschehen Deutschlands einen Namen hat, war vertreten – stattliche 700 Teilnehmende meldeten sich an. Inzwischen finden sich hier Eindrücke des dicht gepackten Programms bis hin zu vollständigen Mitschnitten.

Als Gast durfte ich 2 Poster über Verbesserungen an Bächen und kleinen Flüssen einbringen. Immerhin sind die und ihre Lebensräume nicht nur Wetter-, sondern in ihrer Lebensfähigkeit insbesonder Klimawandel-abhängig. – So ging`s also los.

Mit wasserfest verpackten Postern werde ich per E-Mobil zur S-Bahn gebracht.

Es ist alles ringsum ordentlich nass von der Nacht – Sonne beim Start in Wedel.

Reger Verkehr – Werbung ist das halbe Leben.

Die Poster, wetterfest.

Schön, dass die S-Bahn oben fährt. Da gibt`s immer etwas zu sehen – wie hier an der Tunneldeckenbaustelle der BAB 7 nördlich des Elbtunnels.

Fix geht es nach Umsteigen am Jungfernstieg mit der U 4 in die HafenCity. Hier pfeift ein ordentlicher Westwind über den Ausstieg ins Licht.

Kaum dass die Banner zu halten sind – im Foyer der HCU ist allerhand los.

Zu regem Besucherverkehr tragen auch Schulklassen bei, die gerade ihre Bildungseinheit Wetter Wasser Waterkant absolvieren.

Das Veranstaltungsteam arbeitet engagiert, freundlich und informiert. Schnell finde ich den Standort meiner Poster.

Poster 1: Aktuelle, übermäßige Entwässerung der Landschaft kann an Bächen und kleinen Flüssen deutlich positiv beeinflusst werden und bei der Anpassung an den Klimawandel helfen.

Poster 2: Bachlebensgemeinschaften benötigen sommerkühle Lebensräume. Darauf gilt es, klares Entwicklungshandeln in die tägliche Praxis „überall“ anzuwenden.

Zu jedem Poster gibt es einen Erläuterungstext, der an der Rezeption mitgenommen werden kann. Der jeweilige Text ist im Link der beiden vorstehenden Abbildungsunterschriften verknüpft.

Dann kann ich erstmal wieder gehen – Blick über die Baakenhafen Brücke auf einen HafenCity Aussichtspunkt.

Ab in die Öffis, Haltestelle HafenCity Universität – mit eigenwilliger Ausstattung ? – Wem `s gefällt …

Tags drauf werde ich zur Posterpräsentation wieder erscheinen.

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Dass ich hier, rings um die „Stadt mit frischem Wind“ und wechselnden Situationen zurechtkomme, ist hinreichend bekannt. Gelegentlich stellt sich schonmal eine Rundtour als zu lang für die Phase zwischen Schauern heraus. Auch ich werde mal klitschnass – mindestens das äussere „Zeug“.

Nun treten kalte Nächte auf, stürmische Schauer peitschen – dann auch wieder nicht. Die Natur reagiert darauf.

Morgens früh, kalt – Gänseschwärme, schnackend, ziehen südwestwärts.

Im Sonnenschein, Hetlinger Marsch – kurze Zweisamkeit in der bunten Herde.

Rabenvögel, hier gestört, …

… setzen sich bald wieder. Als Gesundheitspolizei …

… passen sie aufmerksam auf, was in Zeiten der Blauzungenkrankheit geschieht – das rechte Schaf liegt auffällig platt.

Diesmal „war da nichts“. Vor ein paar Wochen allerdings zeigten Rupf- und Zupfreste mehrfach, dass da ein Kadaver zunächst von der interessierten Vogelwelt bearbeitet, dann entfernt wurde.

Rauf auf die Deichkrone Fährmannssand – eisige Zeichen am Himmel.

Blick über die Tide-Elbe – Leuchtfeuer, Segler, vorn ein paar Nonnengänse, auch Graugänse.

Die Nonnengänse sind hier noch nicht zahlreicher geworden, nächtlicher Überflug von Großschwärmen haben wir nicht ge-, im Zweifel überhört.

Graugansschwärme aber ziehen häufig hoch über uns hin, kleinere bis in die Hunderte.

Sonntag Morgen nach kalter Nacht, gesiebter Blick – bunt.

 

(Gesiebter Blick -) Feldahorn wird scheckig, Gelb nimmt zu.

Kälte, Sturmwind und Regen sorgen allerdings dafür, dass frische gelbe Pracht schon zu Boden geht.

Rasende Wetter am Nachmittag – vor allem eine vorn ziehende, längliche leicht blauviolette (??) Wolke erscheint uns bedrohlich.

Seitwärts entwickelt sich ein Regenbogen. Der zugehörige Schauer galt uns nicht.

Zu Hause – diese Formation und folgend stört uns nicht. Wir haben das Dach über dem Kopf.

Wie sich das gehört, schauert es ordentlich, noch mehrmals.

Das Wetter soll trockener werden. Der heutige Montag hat das bereits eingelöst.

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