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Archive for 2. Juli 2026

Wie üblich gen Wildpark Eekholt: Stopp an der Ohlau, südlich Bad Bramstedt. Sehr gut sind Wasserstern und Aufrechter Merk auf dem dort wiedergeschaffenen Moränenbachgrund entwickelt.

Die Biomasse des Wassersterns zeigt allerdings deutlich den Lichtüberschuss. – Der gegen Biomasseüberschuss sowie Überhitzen des – sommerkühlen! – Bachs erforderliche Baumsaum fehlt weiterhin.

Schon bin ich im Wildpark Eekholt.

Wie üblich ist bereits mit morgendlicher Öffnung des Wildparks allerhand los. Vorn „verschwinden“ gerade zwei Gruppen, links hinter mir warten zwei weitere auf Einlass.

Mit Elektromobil sind wir an etlichen Besuchergruppen vorbei am östlichen Beginn des Osterauwanderwegs angekommen.

Die zum Ufer- und Altbaumschutz seit 2017 schrittweise entwickelten Lenkbuhnen aus Kies liegen hervorragend. Angesichts langzeitig sehr geringen Abflusses sind sie teils bis in den Bereich unter Mittelwasser von Besuchenden plattgetreten. Dort wird am oberen Rand neuer Kies zugegeben, die jeweilige Stelle mit Band für Besuchende gesperrt.

Nebendran auf dem Steg findet eine Singdrossel (Schnabel voll) unsere Aktivitäten offenbar interessant. – Oder stören wir sie am Erreichen weiterer Nahrungsfangorte?

Andere Stellen, wie hier am Schutz der Zuflussbrücke, haben sich so begrünt, dass unsere Aktivität kaum ahnbar ist. – So soll es sein.

Ähnlich wie am Start zeigen sich hier bachab Lenkbuhnen in steilen Prallhängen – auch für diese wird Ergänzung und Abspannen vorgesehen.

Blick bachauf – immerhin bleibt die beabsichtigte Lenkbuhnenhydraulik auch in dieser Situation gut erhalten.

Blick bachauf vom Prallhang Medizinalgarten – GRÜN! – Der Treibselsammler dort und die Lenkbuhnen, auf denen ich stehe, haben gute Arbeit geleistet!

Wie in früheren Berichten gezeigt, hat der Treibselsammler allein (etwa mittig links im Foto) eine frühere Breitest-Erosion so per Sandumlagern gestaltet, dass inzwischen ein breiter neuer Flachufersaum entstand, der im Jahreswechsel blühend mit Feuchtlandpflanzen besiedelt ist.

Abschiedsblick bachauf am Westende des Osterauwanderwegs.

Auch hier ist der Brückenschutz vom Grün unsichtbar, hat durch Strömungslenken ein die Brücke gefährdendes Erosionsloch durch internem Bodenaufbau bereinigt. Die oben sichtbare Lenkbuhne – in der Summe stimmen wir mit geschätzt 18 t Kies überein = ein 4-Achser Lkw – wird ebenfalls Ergänzungskies erhalten.

Wie üblich bestelle ich den von der Edmund Siemers-Stiftung bezahlten Lkw und Mitarbeitende des Wildparks Eekholt schütten ihn jeweils auf obere Stück der besprochenen Lenkbuhnen.

Das wird über den Sommer geschehen, so dass die Schulklassen des im September vorgesehenen WasserCamps [gern mal diesen Begriff über „Suche“ nachsehen] – wo nötig – den Kies als Unterwasserlenker profilieren.

Weiter geht meine Fahrt – Richtung Naturpark Aukrug. Dort bringt eine Schulklasse ersten Kies ein in den Tönsbek, Nebenbach der Bünzau im Stör-Einzugsgebiet. Ich bin gespannt, was mich erwartet – Bericht folgt.

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