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Archive for 5. Juli 2026

Hier an der Tide-Elbe auswärts Hamburg zeigt uns Sturmwind aus West-Nordwest, was im Juli so möglich ist. Bäume und Büsche werden ordentlich zerzaust, der Radelnde wählt seine Strecke mit Bedacht. Das heisst also: Gegen den Uhrzeigersinn gen Hetlingen und hinter dem Elbdeich mit heftigem Rückenantrieb heimwärts.

B 431, kurz vorm Abzweigen in den Sauerbeckweg – rumms, klatscht mir der Sturmwind eine Blattwanze aufs Hemd.

Flügel und -decken geordnet, neuer Flugversuch.

Der endet schnell – als „Luftplankton“ wird das Insekt fix verdriftet.

In der Holmer / Hetlinger Marsch – jüngste Fluten liefen mit Thw plus 1 m auf. Tiefliegende Marschwiesen halten eingestautes Wasser (falls kein tiefer liegender Abfluss vorhanden ist).

Baumschuleiche, kleiner Wurzelballen, schnell gewachsenes DiesJahresGrün – schnell ist trotz Schauern solch Baum am Ende.

Gen alten Elbdeich Hetlingen – ein Storch fängt etwas Langes auf gerade gemähter Wiesenfläche.

Das im Radeln geschossene Foto hat leider nicht die Qualität, dass ich erkennen könnte, ob das eine Schlange (Ringelnatter?) ist.

Das Mähen ist noch im Gange – während Beweidung. Die Rinder verhalten sich angesichts des Besuchers wie verrückt, springen drum herum, gucken …

Elbdeich Hetlingen – die Ebbe läuft, der Wind bläst gegenan. Überkippende Wellen sind die Folge.

Ansonsten im Wind tollende Rabenkrähen (hier: junge Kolkraben???) „kleben“ auf der Deichkrone – ich störe sie nicht. Unten müht sich ein Rennradler gegen den Sturm ab.

Gen Fährmannssand – da sitzen in der Ferne, …

… auch nun noch, nahebei – Graugänse, im Windschatten des Elbdeichs.

So, wie fotografiert, fahre ich vorbei – schon erstaunlich!

Einschub: Elbdeich Fährmannssand, bei seltener, windstiller Gelegenheit, das Süßwasserwatt noch weitgehend unbedeckt – auflaufend Wasser, bunte Rinderherde im Vorland.

Derselbe Standort, Abschlussfoto der Sturmwindtage – früh laufende Ebbe und Wind bieten Bewegung.

 

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