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Das Auto steht querab Baumkronenweg. Ich gehe westwärts den Uferrandweg Richtung Hopfenberge.

Bunte Pflanzensukzession direkt unterhalb Vollstauzone. Früh fiel dieser Bereich 2018 trocken – vor der großen Trockenheit, daher dicht bewachsen.

Das sieht tiefer, hier voraus am Steilhang des Hammerbergs, ganz anders aus.

Auch der Blick zurück nach einer Weile Weges zeigt für flache Uferbereiche den fehlenden Bewuchs – da war halt kein Wasser zum Wachsen, auch „von oben“ nicht.

Blick voraus, hinüber: Schloss Waldeck und die weisse Ederflotte.

Blick nach unten – oha! – zu viel Phosphor im Wasser (nach Abwasserreinigung heutzutage meist aus unangepasster Landwirtschaft) liess Blaualgen üppig wuchern!

Die Blaualgen sind in der Lage, sich den ggf. „fehlenden“ Stickstoff aus der Gasform zunutze zu machen. Die aufgeschwommene Farben-ähnliche Schicht kommt unter anderem dann zustande, wenn kühle Nächte wärmere Tage ablösen. Aus dichten Konzentrationen Blaualgen im durchlichteten Seevolumen wird eine eklige blaugrüne Schwimmschicht – nicht schön für Wassergetier und Badegäste.

Blick zurück kurz vor dem Ziel, den Hopfenbergen – ganz schönes Stück Weg abgewandert.

Blick vom Ende des Hammerbergs über die frei gefallenen Hopfenberge – Anglerboote liegen über dem Eder-Flussbett.

Blick nach rechts – die Sperrmauer, selten so frei zu sehen.

Ich begehe den ersten Hopfenberg – illustrer Blick über schräg gestellten Meeresgrund mit Steilufer auf Schloss Waldeck.

Wackerstein-Lagen, vergängliche Historie.

Zwei am Ufer rastende Kormorane vollführen einen Schnellstart.

Am „Ende“ der Hopfenberge, Blick über den Restsee auf das Waldecker Ufer mit kleiner Bucht.

Hier fällt „die Stukenkante“ steil auf Höhe des Flussbetts ab, alte Baumstubben.

Wie Urviecher sehen manche Baumstubben aus.

Ein vielbeiniger Tänzer (?!).

Diese Baumstubben zeigen uns noch heute, nach mehr als 100 Jahren „Unterwasserleben“ mit gelegentlichem Auftauchen, welch Erosionsschutz Bäume mit ihren Wurzeln darstellen. Auch beeindruckt die konservierende Wirkung des langen Unterwasserdaseins.

Ich habe die Hopfenberge auf Wasser-Niveau umrundet. Ins Blickfeld kommen wieder die Ausflugschiffe – und die windgesteuerte Blaualgenschwimmschicht.

Ich quere das Plateau des 2. Hopfenbergs, Rückweg.

Jetzt, wo der Sonnendruck nach 6 Monaten Trockenheit nachlässt, kann weisses und rotes Polygonum doch noch seinen Besiedlungswillen dokumentieren.

Fast am Uferrandweg – die ehemalige Durchfahrt zur Stollenmühle.

Da kann man gut durchgucken.

„A long, winding road“ liegt vor mir – ich habe es so gewollt.

Nationalpark Kellerwald – Urwald wird ahnbar.

Ich nähere mich meinem Ausgangspunkt – Farbenpracht von Wald und Ufervegetation.

Unten am Wasser ist eine kleine Halbinsel schwarz besetzt.

Auch die jetzige Ruhe auf Bootsanlegern wird geschätzt.

2 von 6 Kolkraben – die haben mich mit ihrem munteren Neck-Spiel inklusive tonreicher „Schnackerei“ eine Zeitlang gefesselt.

Ich fahre zurück – will über Herzhausen wieder ans Südufer, noch ein Bisschen im Fluss angeln. (Ja, auf der dargestellten Wanderung habe ich meiner zusammengesteckten alten Angelrute mal wieder den Edersee gezeigt, zur Begeisterung der unbehelligten Fische und auf den Hopfenbergen und am Kellerwald angetroffener Wanderer und Radler. „Angeln Sie gar nicht?!“  🙂  )

Bei Herzhausen stecken Reste der dichten Nebellage immer noch in Einzeltälern von Nebenbächen.

Demnächst gibt`s noch einen Beitrag zur herbstlichen, seit Langem frei gefallenen Eder.

Bevor ich losfahren kann, erwandere ich mir das Fahrzeug. Berg runter – Blick auf St. Kilian, Tylenturm und altes Rathaus (das mit dem Roland, vgl. frühere Korbach-Beiträge).

Die Kilianskirche über der Fachwerkstadt.

St. Nikolai – ich nähere mich meinem Ziel.

Prof. Bier-Straße, der Nachtwächter und seine Hunde – offenbar Glücksbringer, wie die „golden“ gerubbelten Stellen anzeigen.

Prof. Bier-Straße, Detail – hier erhalte ich meinen heutigen fahrbaren Untersatz (wer meinen Namen googelt, erhält unter anderem einen Link zum rot-weissen Fachwerkgebäude). Die Fahrt beginnt.

Herbstlicher Nebel am Morgen gab eine besondere Note – keine Beeinträchtigung beim Fahren.

Eine kompakte, aber dünne Nebelschicht liegt über der Eder, Herzhausen.

Die Eder bei Herzhausen ist 2018 schon früh frei gefallen, der Seegrund daher dicht bewachsen. Die Bergkette gegenüber wird heute von Nebel verdeckt.

Am Restsee angekommen nahe Berich, vgl. vorigen Beitrag. Auch hier findet sich eine gleichartige Nebelschicht wie in Herzhausen.

Ein paar Kormorane flüchten vom Ufer weg Richtung Seemitte.

Schloss Waldeck kommt in Sicht, über den Nebeln.

Nochmal, weil`s so schön ist.

An der letzten großen Ederschleife vor der Sperrmauer – Blick über die Hopfenberge.

Hopfenberge, das schräg Gestellte als Steilhang.

Übergang der Hopfenberge zum Ederfluss – „Stukenkante“, mit Baumstubben besetzter Steilhang Richtung Flusssohle.

Ich bin über Hemfurth Richtung Bringhausen gefahren. Am Baumkronenpfad (alter Bericht im Blog zu finden), mitten im Buchenmischwald, parke ich.

Die Wanderung von hier Richtung Hopfenberge und drumrum folgt im nächsten Beitrag.

Eine Vortragsreise gen Südhessen liess mich mein Ausgangslager in meiner Geburtsstadt, Fürstentum Waldeck, aufschlagen. Am Ankunftstag ging es kurz vor der Dämmerung noch an den Edersee. Das Jahr 2018 mit seinen fast fehlenden Niederschlägen ab April hat den See früh und weit absinken lassen – so weit, dass das „Absenkziel“ (vgl. diesen Link) dazu führte, dass die Wasserabgabe an Fulda / Weser / Mittellandkanal  im Übergang Oktober / November gestoppt wurde. Das „Auftauchen von Atlantis“ in solchem Maß lockte eine Vielzahl von Besuchern an die Edertalsperre – weit über die „normalen“ Touristenzahlen hinaus.

Schon beeindruckend, so ein „leerer See“ bzw. seine ehemalige Landschaft, hier zwischen Waldeck und der Sperrmauer.

Mehr über diese Ecke folgt in einem späteren Beitrag.

Das Dorf Berich (Fundamente und Friedhof) liegt frei – kein alljährliches Erlebnis.

Blick flussauf zur Stauwurzel – die Eder erreicht inzwischen als Fluss fast den Werbe-Bach.

An der Mündung der Werbe in die Eder ist knapp die alte Brücke aufgetaucht.

Dies (der kleine Fleck im hellen Wasserspiegel oben rechts, Detail-Foto im folgenden Link) ist ein seltenes Ereignis.

Wir blicken von der Bericher Hütte Richtung Schloss Waldeck.

Vor der Bericher Hütte befindet sich das Modell der Talsperre, dieses Jahr vom Schlamm / Boden befreit bis zur Basis.

So kann das Modell umfassend betrachtet werden.

Auch ein tief liegendes Gewölbe an der Bericher Hütte liegt frei.

Reste der Bericher Hütte, verfallend.

Die Bericher Hütte – kein Geheimnis.

Bei Einbruch der Dunkelheit beenden wir unseren Ausflug.  Herbstliches vom Edersee wird demnächst über eine Wanderung entlang der anderen Seeseite zu berichten sein.

Verabredet mit Schülerinnen und Schülern des Ludwig-Meyn-Gymnasiums treffe ich am Ohrtbrooksgraben ein. Sie sind gut vorbereitet von zwei Lehrerinnen, die durch die Wassercamps im Wildpark Eekholt (vgl. Berichte dazu hier im Blog) bereits praktische Erfahrungen mit Planung, Organisation und Durchführung solcher Bachaktionstage haben.

Die Gruppe bespricht die vorgesehenen Arbeiten – 14 t Kies liegen an 3 Stellen bereit, aufgeteilt durch Radladereinsatz.

Den Bereich unmittelbar bachab Kleine Twiete lassen wir unberührt. Die Stadt Tornesch beabsichtigt, die nicht mehr sichere Überfahrt neu zu bauen.

Alle greifen zu Harke und Schaufel.

Eifrig wird der Kies unter Anleitung geschaufelt und geharkt.

Pause an Pos 3, allerhand ist erreicht.

Pos 1 zur Pause, zufliessendes Wasser läuft konzentriert entlang des Prallhangs.

Blick zur Pause aus Pos 1 auf 2 und 3.

Die Gruppe stärkt sich auf der Kleinen Twiete.

Pause vorbei – Platsch ! ! !

Den Schülerinnen und Schülern entging nicht eine Menge Müll im Bach und angrenzenden Wäldchen. Was für eine Ferkelei – als ob dort jemand wohnte …

Der Umweltbeauftragte der Stadt Tornesch organisierte, dass der Müll sofort abgeholt wurde.

Herzlichen Dank dafür! Hätten wir den Müll gesammelt stehen lassen, wäre er – leider eine Allerweltserfahrung – schnellstens wieder auf Bach und Wäldchen verteilt worden. Gut gegangen!

Position 3 ist fertig. Bachab warten weitere Strecken …

Die Rauschen an Pos 1 und 2 sind ebenfalls fertig – schöne turbulente Strömungsbilder.

Im Bereich der Überfahrt wird noch die Besiedlung mit Wirbellosen untersucht. Richtung Frühjahr werden wir prüfen, ob der Kies bereits belebt ist.

Am Schluss guckt sogar die Sonne aus Wolken und Hochnebel – das Fliessbild wird aufgehellt.

Presse-Gespräch – tue Gutes und rede darüber.

Wenn alle Beteiligten mit dem Ergebnis zufrieden sind, setzen wir diese Arbeit bachab gern fort.

Im Beitrag vom 7. Oktober ist die Situation Ohrtbrooksgraben, Pinnau-Einzugsgebiet, sowie die Abstimmung zum Bekiesen dargestellt. Bevor die Schülerinnen und Schüler des Ludwig-Meyn-Gymnasium Uetersen Feinarbeiten starten, wurde der Kies vom Flächennutzer angeliefert. Die sollen als Vorarbeit an 3 Positionen in die Böschung geschüttet werden.

14 t Kies liegen bereit.

Gut, wenn erfahrene Partner mit geeignetem Gerät kooperieren.

Pos 1 vorher.

Pos 1 nach 2 Schüttungen, die verschwinden wie Nichts in der Böschung.

Pos 1, fertig.

An Pos 1 liegt ein gutes Depot – das wird teils zur anderen Seite geschaufelt, teils als Sohlgleite angelegt.

Der Kies an Pos 2.

Mit Schütten, hier auch mit Schieben bringt der Radlader den Kies in den Bach.

Start an Pos 2.

Pos 2, Schütten von der Böschungsoberkante.

Pos 2, Schieben.

Blick bachauf von Pos 3.

Blick bachab auf Pos 3. Einengung drückt die Strömung auf einen gerutschten Baumstubben – leichter Eingriff noch nötig.

Ein Schwarm ziehender Gänse lockert die Arbeit auf.

Blick bachauf von Pos 3. Die Seitenerosionsminderung werden die Schüler demnächst vornehmen.

Um den Druck auf den gekippten Baumstubben zu mindern, lege ich einen kleinen Strömungslenker an.

So kann das erstmal bleiben, wird beobachtet.

Zum Abschluss stehen noch kleine Nebenarbeiten an.

Das Rohr an der Überfahrt kleine Twiete ist mit Totholz verlegt.

Das Totholz ist nun zur Seite gezogen.

Der Abfluss an der Überfahrt ist wieder frei. Das Bruchstück Kunststoffrohr wird aus dem Bach entfernt und am Ufer gelagert.

Dazu kommen noch ein ca. 0,5 m² Schaumstoff und ca. 2 m² Teppichboden (??) – schon merkwürdig, was der Mensch so alles in die Natur schmeisst.

Zur Schülerarbeit wird auch das Freiharken der Lagerfläche vom Kies gehören.

Mehr zur Örtlichkeit folgt demnächst, wenn die Feinarbeiten erledigt sind.

Buntes Berlin, Oktober 2018.

Nach den 3 Berichten zum Zoo Berlin folgen hier noch ein paar generelle Eindrücke dieses Kurzbesuchs.

Im Umfeld der Kulturbrauerei fühlen wir uns seit vielen Jahren heimisch.

Getrunken wird natürlich auch – dieses Mal fast regelhaft Berliner Weisse mit Schuss, rot, und Krušovice (man gönnt sich ja sonst (fast) nichts).

Beim Essen durchforschten wir die kleineren Gerichte. Oben im Hintergrund: unter anderem gingen wir das vielfältige Flammkuchen-Sortiment durch.

Für den Fleisch-Esser: eingelegtes Hähnchen auf Flammkuchen, auch interessant und wohlschmeckend.

Besonders zufrieden sind wir, wenn wir „über den Dächern von Berlin“ untergebracht sind. Wetterschau des Tagesbeginns, ein Erlebnis schon vor dem Frühstück.

Taube auf Geländer, wahlweise mit Nebelkrähe(n) wechselnd.

Auch diesmal waren Starenschwärme unterwegs, allerdings noch nicht in solch auffälligen Formationsflügen, wie im Beitrag des 29. Oktober 2017 beschrieben.

Manchmal ahnt man morgens die vom Wetterbericht angekündigte Westfront – hofft, dass sie mit Glück nördlich vorbei zieht.

Nun sind wir in Berlin nicht nur familiär und tierisch unterwegs. Die Museen bieten ein reichhaltiges Angebot – dieses Mal waren wir im Deutschen Historischen Museum. Ausreichend Zeit zum Besuch z.B. der Ausstellung „Europa und das Meer“ soll man schon mitbringen.

Und dann wieder raus ins Getümmel.

Detail – schon komisch, diese diversen Türme auf dem Dom.

Auch historischer Stein kann metallisch verlängert sein.

Das Wetter kann / muss nicht immer sonnig sein – Dies zieht auf.

So sieht die Dach-Perspektive dann mit Bewölkung aus. – Schirm oder nicht Schirm, das ist die Frage.

Schnell sind die Berlin-Tage verflogen – auf der Rückfahrt, Tram gen Hauptbahnhof.

Die Erinnerung an die Berliner Mauer finden wir in ihren diversen Veranschaulichungen wichtig und gelungen.

ICE, mitten auf der Strecke – punktgenau unterqueren wir die angesagte schmale Regenfront.

Da war wohl ein Bundestagsabgeordneter oder wer oder was im Zug – wir stoppen unplangemäß kurz in Wittenberge, Elbe.

Schöne Erinnerungen an den Wittenberge-Urlaub im Juni (Störche und mehr) werden wach.

Deutlich vor Hamburg ist die Regenfront durch, hohe Wolken, blauer Himmel erwarten uns.

Und in solch Wetter blickt auch der Roland, Wedel, am Spätnachmittag.

 

Nach Nilpferd und -gänsen und einem bunten Überblick über die Tierwelt des Berliner Zoos schliesst dieser Beitrag die kleine Serie ab.

Der Eisbär trainiert mit einem Schwimmblock.

Wir lassen uns Zeit, der Bär scheint die Zuschauer zu geniessen – vielleicht freut er sich auch „nur“ über sein Spielzeug.

Eisbär, Schwimmklotz und Knochen – das wird uns eine Weile hier festhalten.

Zunächst nahmen wir an, der Schwimmklotz wäre irgendwo verankert, der Knochen mindestens einseitig an ihm befestigt. Es stellte sich ganz anders heraus.

Der King im Mittelpunkt.

Lockerungsübung – und los geht`s.

Wir lernen, Klotz und Knochen sind völlig frei.

Man muss doch mal klarmachen, wer hier Herrscher im Gehege ist.

Schwimmvorführung.

Nun erstmal tauchend den Knochen wieder herbeiholen.

Neues Platzieren des Knochens auf dem Schwimmklotz – das Spiel setzt sich längere Zeit fort.

Eine große Zuschauerzahl hat sich über die Zeit eingefunden. Gebannt folgen alle dem Geschehen.

Wie es sich gehört, gibt es zum Schluss eine Ehrenrunde.

So aktiv haben wir Eisbären anderswo noch nicht gesehen. Schön, dass der Berliner Zoo fortlaufend an Verbesserungen arbeitet.

Nachdem im vorigen Beitrag die Erlebnisse mit Nilpferd und -gänsen vorgestellt wurden, geht es jetzt quer durch das Gelände. Ein zweites ausführliches Erleben folgt nach.

Wir waren also im Zoo. Auslöser war primär das Stichwort „Panda“, aber der Berliner Zoo hat viel mehr zu bieten.

Interessant ging es bei den Elefanten los. Was machen die da?

Konzentriertes Beobachten zeigte, dass – am Beispiel dieses Tiers – der Boden des Geheges aufmerksam abgesucht wird. Es ist Herbst! Mit „Bläser“ sichtend werden Blätter leicht beseite geräumt, was noch liegt, wird näher untersucht.

Etwas gefunden, weiter untersucht.

Für gut befunden – und rein damit.

Und weiter geht das Suchspiel: die Elefanten haben Eichen im Umfeld, sammeln die Eicheln vom Boden und verzehren sie – offenbar schmecken sie gut.

Und da ist er schon – der Panda.

Schöner konnte er sich nicht für die Besucherzahl präsentieren. Nachdem er wohl aufgeheizt genug war, kletterte er runter auf den Boden und trollte sich. Ein zweiter lag wie ein großes Spielzeugtier regungslos anderswo.

Spiegelei – jede Menge Wasser in verschiedenen Eindrucksformen findet sich im Berliner Zoo.

Singschwan vor Fontäne.

Singschwäne und Entenvölker.

Farbstudie Okapi.

Das Okapi hat eine riesenlange Zunge, gerade wieder eingezogen.

Der Große Kudu schleicht durch`s Gehege, zwischen Licht und Schatten.

Der Große Kudu präsentiert sich.

Praktisch, solch lange Hörner wie bei der Säbelantilope Oryx.

Das ist mal was ganz Besonderes, Kondor-Balz. Aus Diskretionsgründen belasse ich es bei einem Foto.

An Kalifornischen Seelöwen kommt man nicht vorbei …

Die muss man von allen Seiten angucken.

Und natürlich müssen die beiden, die Gruppe umschwimmenden Show-Stars mit auf`s Foto.

Auch die Hyänenhunde geniessen die Herbstsonne, dabei zwischen Ruhe und Aufmerksamkeit wechselnd.

Ganz wichtig in heutiger Zeit (früher eher für Stadt-Kinder): Haustiere, hier eine Kuhfamilie, Vatern hält sich gerade im Unterstand auf.

Herbstfarben mit Eisbär-Skulptur.

Das Eisbär-Erlebnis folgt im nächsten Beitrag.

Es zog uns wieder nach Berlin.

Schnell zog Brandenburgs Herbstlandschaft an uns vorbei.

Im Umfeld der Kulturbrauerei sind wir bei unseren Besuchen gut untergebracht.

Der Blick über die Dächer von Berlin erfreut uns jeden Morgen – diesmal sonnig, Wetterwechsel erst nach Abreise.

Es sollte in den Zoo gehen. Davon erzählen zwei kleine Episoden – hier die Geschichte vom Nilpferd und den Nilgänsen.

Lange war nichts zu sehen, dann taucht einer der Riesen auf.

„Flusspferd“ sagt der Zoo Berlin dazu. Ich habe wegen des Gänsenamens „Nil-“ vor das -pferd gesetzt.

Nilgänse sind von unseren Gewässern als aggressive Einwanderer bekannt. Mal sehen …

Das Nilpferd startet einen Test, die Nilgänse sind aufmerksam.

Mit wüstem Schwapp schliesst das Nilpferd sein Maul, die Nilgänse rennen weg.

Da muss doch die ganze Erscheinungsautorität noch gezeigt werden.

Na also, die Nilgänse halten respektvoll Abstand.

Und nun noch eine kleine Abschlussschau für die Zoobesucher.

Zahnschau …

Mit beeindruckendem Wasserspiel verabschiedet sich das Nilpferd.

Wenn man in diesem Aussen- und Innengehege so gar nichts zu sehen meint, obwohl da mehrere Tiere leben: mal ins getrübte Wasser „unten“ gucken. Wir und zahlreiche andere Besucher waren überrascht, ein anderes Exemplar lag die ganze Zeit dicht vor uns. Erstaunlich, wie lange es dauerte, bis es doch mal die Nasenlöcher erscheinen liess, um zu atmen.

Elbe, Wedel – Absegeln.

Bunter Spitzahorn am Hamburger Yachthafen, Wedel.

Der Auwaldrest westlich des Yachthafens färbt sich erst langsam, startend mit gelben Weiden.

Die Saison geht zu Ende, der Yachthafen leert sich.

Die Parkplätze sind gut belegt, emsiges Treiben – alle 20 Minuten wird eine Yacht aus dem Wasser geholt und reiht sich in die wachsende Zahl aufgebockter Schiffe ein. Manche Motor- oder Segelyacht wird per Transporter verfrachtet und überwintert anderswo.

Auf der Elbe – fast könnte man den Eindruck gewinnen, der Saug- und Klappbagger über dem Schlickfang baggere nur für „Absegler“.

Im Gegenlicht.

Die Wasserfläche füllt sich.

Mit der Sonne im Rücken sieht`s bunter aus.

Auch Paddler geniessen den sommerlichen Herbst.

Der Elbfischer (einer der letzten verbliebenen) fährt an, die Reusen zu kontrollieren.

Im Detail. Neben Wollhandkrabben sind einige wenige Aale und gleich über Bord gehende Weissfische in der Reuse.

Der Fang wechselt. Mal sehen, was das nächste Jahr bringt, ob der – mit anderem Gerät gefangene – Stint wieder seinen riesigen Laichzüge Elbe-aufwärts startet. Oder ob die Situation des Tideflusses durch Ausbau und Unterhaltung endgültig lebensfeindlich geworden ist.

Zum Abend Eschen-Gelb auf dem Geestrand.

Was für ein Herbst 2018!