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Archive for the ‘Wetter – oder was’ Category

Gestern Nachmittag am Marktplatz – die Tage werden länger.

Beim vorigen Frisörbesuch im alten Jahr stand die Sonne „unsichtbar“.

Nach dem Besuch – holla, wer leuchtet?

Die Sonne ist immer noch da, jetzt unterhalb der Ampel.

Schnee und Kopfsteinpflaster, so ist das ok. – Die Wegesituation stellt sich saison- und Anlieger-Aktivitäts-bedingt äusserst unterschiedlich dar.

Da ich noch etwas zu erledigen habe, gehe ich nicht „in der zweiten Reihe“, ruhig, sondern die B 431 entlang.

Da gibt`s was zu erleben. Röhrend bewegen (hoffentlich) Führerscheinbesitzende XXL- und kleinere landwirtschaftliche Fahrzeuge vom Treff in Hamburg in heimische Gefilde zurück. In der hiesigen Innenstadt-Tempo-30-Zone der Bundesstraße („Lärmschutz“!) komme ich mir angesichts begleitenden Fanfaren-Gedröhns fehl am Platze vor.

Da werden Zufahrtstraßen blockiert, Nachfolgende überfahren auf Rot stehende Ampeln …

Bei allem Verständnis für Demonstrationen – sowas, auf dem Nachhauseweg in kleinen Gruppen, ist sicherlich nicht von der Genehmigung gedeckt, Nötigung der übrigen Verkehrsteilnehmenden.

Heute nun, wieder B 431, etwas nordwestlich – alles leer ? ! – – – Rein statistisch muss man nicht immer auf Schlangen von beiden Seiten Fahrenden stoßen. Ich befinde mich zwischen zwei Ampelphasen – heute keine Rot-Überfahrer.

Begegnungen mit Seitenstraßen sind üppig versalzen.

Hier das Gegenstück – nicht prioritäre Straßen bleiben unberührt, entwickeln sich – mit Fußwegen ohne Anlieger-Aktivität – zu sturzverleitenden Eisbahnen.

(Ein Nachbar geht bereits mit Armschlinge.)

Der Geesthang in die Marsch Richtung Fährmannssand – gestern drehte ich ab nach „runter“gucken – ist heute mit zusätzlichen Sperrhinweisen versehen.

Auf dem Rückweg erwische ich beissende Luft. Da kein auffälliger privater Schornstein in Sicht ist, verbrennt wohl das KoKW weiter Kohle. Zum Glück ist das – zeitlich etwas gestreckt – bald vorbei.

Blick in ein binnenstädtisch schmales Frei-Areal, hinten B 431 – hier wird demnächst ein weiterer B-Plan bebaut, auf der frei gehaltenen Strecke einer früher angedachten Südumgehung.

Als Zugezogener wundere ich mich, in welchem „Süden“ angesichts der beengten Situation Wedels jemals eine Südumgehung beplant bzw. angedacht werden konnte.

Auch wundere ich mich, dass die Ratsmehrheit noch nicht zu wissen scheint, dass neue B-Pläne sich angesichts Folgekosten – insbesondere bei defizitäten kommunalen Haushalten – nicht rechnen. Ja, wenn … man Geld hätte …

Angesichts gemachter Erfahrungen, anderswo und hier, bin ich gespannt, was mit diesem Randgrün geschehen wird. Wird es den südlichen Randbereich als Startgrün beleben?

Angesichts unserer Grünbetrachtung, wo solche Startstämme „Gestrüpp“ oder garnicht genannt werden, mangels Stammumfang nicht zählen …

Vielleicht ändert sich ja mal etwas – man stelle sich vor, jemand merkt, dass gerade Spontangrün zeigt, dass es just hier hinpasst.

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Sonntag Morgen, Blick Ost – wir fahren an die Landesgrenze, zum Elbwanderweg.

Angekommen – sonnig, eisig, schneidender Ostwind auf der Höhe.

Kurz vor Tidehochwasser blicken wir von der Höhe auf die Elbe, nun windgeschützt vor / von der Hangkante.

Ein einsames Binnenschiff fährt seewärts.

Wellen, vom Binnenschiff verursacht – selten heute. Fast bis zur Mitte des Tideflusses wirkt sich das Lee des Elbhangs bei scharfem Ostwind aus.

Nun unten auf dem Elbwanderweg – Sichtbeziehungswahn … (Unterfeuer Rissen, synonym: Leuchtturm Wittenbergen).

Blick zurück – Sichtbeziehungen scheinen wichtiger als Elbhangstabilität, Natur und Klima.

Aus dem geschichteten Moränenhang tritt quellig an mehreren Stellen Wasser aus.

Angesichts der Frosttemperaturen sucht sich das Wasser offenbar andere Wege als gewöhnlich. So schlängeln wir Wanderer uns über geeignete Pfade.

Fast Tidehochwasser – Blick auf den Anleger Wittenbergen.

Am Anleger kehren wir um. Kleine beschneite Eisschollen liegen in schmalem Spülsaum westwärts.

Schneeiges Lichtspiel mit freigespülten, umeinander gewundenen Buchenwurzeln.

Eine von 2 verstümmelten Alt-Weiden.

Blick hoch hinauf zur Hangkante – aufgrund des Weitsichtwahns ist der beeindruckende Elbhang hier flächig mit Brombeeren bewachsen (das macht die Natur nunmal so bei Lichtüberschuss – den Altonaer Gärtnern gefällt`s nicht). Oben zeigen Jungweidentriebe frühe Kätzchen.

Nebendran fordern Private gleiches Recht. Wenn staatliche Gärtner standorttypische Naturvegetation beseitigen können, können wir das auch … – Was für ein Anblick!

Na, lange brauchen wir diesen Blick von unten  nicht mehr erleiden. Der Blick auf den Elbhang wird demnächst – Hamburg macht 5 Mio € locker – von einem frei aufgeständertem technischen Elbwanderweg verdeckt.

Mit lebendiger Geologie kommt mensch in Deutschland offenbar nicht zurecht. So hatte der bewegte Moränenhang den ursprünglichen an der oberen Kante verlaufenden Wanderweg zerstört, vgl. das sonnige Wandererlebnis vom 21. Dezember 2020.

In Dänemark, z.B. an den Steilhängen des Vejlefjords, geht man mit so etwas, „Lille og Store Bjergfald“ – ein kleiner und ein großer Grundbruch oder Hangrutsch – anders um, geniesst Natur statt Menschenwerk.

Mir jedenfalls sind alt werdende standorttypische Bäume, wie hier sonnenbeschienener „Efeubaum“, Weide und Eiche lieber (wir nähern uns dem SH-Stück, wo alles-Absägen nicht die Priorität hat wie im Hamburgischen).

Letzter Blick, nun wieder von oben, auf die Elbe – das so nett rot Leuchtende ist vermutlich ein Neophyt aus der Gruppe der Japan- oder ähnlicher Knöteriche.

 

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5. Januar 2024, früher Nordblick: Schnee.

Auch im Westen, Süden, Osten, auf den Dächern ff. – alles weiss ringsum.

Das Vogelbad, mit kleiner Schneewehe …

… war noch nicht vereist.

Schnee im Fahrradkorb – kein Wetter zum Radeln.

Gehe ich halt eine Runde zu Fuß … – Unschöne Begegnung gleich um die Ecke, Fußweg an B 431.

Der Halbmond mit wohl 1 Pfund Salz kommt mir irgendwie bekannt vor (verlinkt mit Foto aus Beitrag vom 7. 12.2023). Scheint keiner zu merken, keinen zu interessieren, keiner zu melden – bekommt der Bauhof Wedel also eine Mail von mir.

Ich biege in nicht-prioritäre Seitenstraßen ab.

Da bin ich teils „Erster“.

Spielplätze ruhen, winterlich (und früh).

Durch den Nordzugang geht`s wieder ins Haus.

Den und unseren Hauseingang hatte ich vor dem kleinen Rundgang oberflächlich geräumt. Später wird der beauftragte Gärtner ringsum begehbare Wege insgesamt geräumt und gestreut haben.

Rot leuchtet der Apfel für die Vögel im Schnee.

Das Vogelbad ist tags drauf durchgefroren, mit etwas verstärkter Kleinstschneewehe bedeckt.

Jetzt scheint bei Frost erstmal Ruhe einzukehren, die hohen Wasserstände ringsum sinken. – Mögen die Überschwemmungsgebiete von weiteren Wasser-, gar Frostschäden verschont bleiben.

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Rückkehr nach der Bach-Exkursion – was für ein Wetter, der Nachmittags- und Abendsonneplatz wird beschienen.

Wenig später – die Sonne fast weg, Vögel vor dunkelnder Kulisse (klitzeklein, bei Bedarf gern auf`s Foto klicken).

Tja, das war`s – fast.

Leere – (scheinbar, drinnen ist`s voll) beim Verlassen der Pratergaststätte nach gut Essen und Trinken, angeregter Fachsimpelei.

Der Abfahrtmorgen …

… zieht wieder alle Register (zitter, zitter – unscharf).

Nach Sonnenaufgang, Blick Süd – eine durchrasende Wolkendecke lässt die Morgensonne kurzzeitig verschwinden.

Eine Nebelkrähe quert in Tempo-Flug.

Dramatisch …

… dann klar – der Morgensonneplatz, gut beleuchtet.

Nach Frühstück und Kofferpacken – wir müssen los, Abschied im Nachbarhaus, hin zur Tram, M10.

Kurzer Himmels- / Sonnenblick an der Tramhaltestelle – schon geht`s weiter.

Berlin Hbf, auf dem Abfahrgleis – ringsum noch weihnachtliche Stimmung.

Die Rückfahrt ist gelungen – Binnenalster in Vorbeifahrt. Die dreidimensional beeindruckende Wolkenfront interessiert uns nicht, zieht jenseits der Elbe über Niedersachsen Nordwest-Südost vorbei.

Mal sehen, wann Berlin 2024 wieder auf unserer Reiseliste steht – erstmal ist Besuch von dort angesagt.

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Am Packereigraben, Reinickendorf, Berlin, sahen wir uns an, wie das erste Test-Restaurieren  vor gut einem Jahr die Wechsel zwischen Niedrigwasser und Hochwässern bislang überstanden hat.

Angang bei bestem Exkursionswetter.

Die Sumpfpflanzen-bewachsene Mulde hat den steilen Prallhang zum Weg offensichtlich hinreichend geschützt.

Der Treibselsammler – richtig, leicht gegen die Strömung gerichtet – hat ebenfalls durch Uferzuwachs auf- und abwärts den Steilhang gesichert.

Dieser und die anderen werden weiter geprüft. So wird sichergestellt, dass die Einbindung in den Hang nicht umläufig wird. Bei Bedarf werden abgängige oder neu erforderliche Hölzer ergänzt.

Ein weiteres Beispiel mit gleich gutem Resultat.

Wegen der Spiegelung nicht zu erkennen ist die Strömungswirkung, die den umgebenden Kies beim Durchströmen des Sammlers Richtung Bachmitte von Blättern und Feinmaterial freiräumt – die beabsichtigte Funktion beim Entstehen des ufernahen „Landaufbaus“.

Eine Info-Tafel erläutert das Geschehen.

Wir besprechen den Umgang mit Vandalismus. Alle, wo auch immer, machen ihre eigenen Erfahrungen. Austausch hilft.

Licht und Schatten, Spiegelung.
Noch ein Treibselsammler – leider stehen die hervorragend dimensionierten Hölzchen & Stöckchen falschrum, in Strömungsrichtung.

Dieser Sammler wurde nach dem offiziellen Starttermin gesetzt, offenbar ohne die Grundlagen vorab zu vermitteln. – An dieser Stelle besteht kein unmittelbares Änderungserfordernis, da die Position im Rückstaubereich des nahen Regenrückhaltebeckens nicht mit starken Strömungen verbunden ist. – Es ergibt sich allerdings regelhafte Kontrollnotwendigkeit.

Wir werfen einen Blick auf das anschliessende „Herrnholzbecken“ – bei stärkeren Niederschlägen einstauende und wieder zu Feuchtgebiet leerlaufend Fläche.

Bewuchs und Dreidimensionalität des Bewuchses zeigen, dass neben Müllentfernung hier schonende Gewässerunterhaltung praktiziert wird. So kann sich, mitten in der Stadtumgebung, eine ökologische Perle entwickeln (Ähnliches befindet sich auch an den im vorigen Beitrag im Zusammenhang mit dem Stichwort Uferbeschaffenheit beschriebenen Stadtbächen in Entwicklung).

Wir gehen bachauf zurück – leichter Einstau, wie gesehen, eine von mehreren Inseln hintereinander – besser wohl textlich: Bach und Umlaufmöglichkeit bei höheren Abflüssen.

Hoch über uns zahlreiche Misteln – hoffentlich hält der Stamm Stürmen aus jeglicher Himmelsrichtung noch Jahre stand.

Noch eine „Insel“ (solch Winzbach kann sich im Niedrig- und Mittelwasserfall keine Abgabe leisten …), besser Hochwasserumlauf – hier wurde zum Uferschutz eine Testpflanzung Schwarzerlen begonnen.

Wie vorn zur Infotafel angedeutet, haben sich auch hier Vandalen ausgelebt – es wurde nachgepflanzt.

Es gilt also: Daumen drücken, möge Einsicht einkehren!

Letzter Blick in die Strecke bachauf: Rauigkeit durch Äste und Blattansammlungen, das Wasser fliesst gleichwohl ungehindert ab – Lehrstück für die Unterhaltung.

Schonende Gewässerunterhaltung lernt am Naturbeispiel. Den Abfluss Störendes notwendigerweise entfernen, heisst nicht, durch Strukturzerstören eine biologische Wüste herzustellen.

Letztes Foto 2023 von Berlins Bächen und Umfeld.

Überall besteht die Möglichkeit, Flächen als wertvoll oder zumindest potentiell wertvoll zu erkennen, sie ökologisch aufzuwerten.

So werden wir unser Wissen und unsere Ideen auch 2024 weiter vermitteln und vor Ort in die Praxis umsetzen.

Ich danke herzlich für diese Möglichkeit der Freiluftwanderung und für den erfrischenden Fachaustausch! Die Gegeneinladung für HH und Umfeld steht.

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Nach dem eindrucksvollen Erlebnis an der Pankemündung – neuer Organismenpass – sahen wir uns einige kleine Bäche an, die ich mit den beiden Überschriftsstichworten zusammenfassend darstelle. Die Ufergestalt von Parkbächen (oft genug in denkmalgeschützter Umgebung – doch hoffentlich nicht inkl. solcher Ufergestalt) habe ich im Beitrag vom 2. Januar bereits einführend zur Kenntnis genommen.

Alter Zeitzeuge, Bongossi – es gilt, diese lebensfeindliche Erfindung (kein zuHause, keine Gewässerquerung für kleine Organismen möglich, kein Entkommen für ins Gewässer gefallene Kleinorganismen möglich, ff.) zügig gegen vertretbare Alternativen auszutauschen (die Alternative „nur Rausnehmen“ wäre vielerorts sicherlich die beste).

Wo Bongossi entfernen und nichts weiter tun, freies Schütten von Naturstein in geeigneter Körnung wegen Tieflage und Steilheit der Böschung nicht sinnvoll sind, können raue Gabionen (hier: Steine geeigneter Körnung im Netz) eine Alternative sein. Uferschutz und Wasser-Landverbindung sind hinreichend realisiert.

Wo das Umfeld es zulässt, bietet sich Entnahme ungeeigneter Uferbefestigung an, zunächst ggf. in Teststrecken.

Hier zum Beispiel stehen Alt-Erlen, deren Wurzelwerk das Ufer durchgängig schützen würde – wären da nicht die Platten.

Erfahrungsgewinn böte ein Test im gekennzeichneten Bereich ausserhalb des Kurvenprallhangs (Strömungspfeil blau) – Platten entnehmen und eine neue Realität kennenlernen.

Wenn`s so gar nicht klappen würde (ich gehe von Gelingen aus!), wäre die Stein-im-Netz-Gabione immer noch einsetzbar.

Rasengitterstein, auch so ein Vergangenheits-Monster am Bach – in dieser speziellen Situation, kein natürlicher Uferhalt an beiden Ufern problemlos darstellbar, untergeordnetes Gewässer, ist angesichts der „unendlichen“, zu bearbeitenden Strecken das Stichwort „nicht prioritär“ passend.

Wir kommen zu Verbesserungen im Boden-Wasserhaushalt durch Rückhalt von Wasser. Wo das mit Material geschieht, wo „hart“ auf „weich“ stößt, findet Wasser mit der Zeit immer einen Weg – dran vorbei!

So geschehen hier. – Mein Vorschlag: Mal wieder ein Experiment! Dynamisches legen statt den Einstau neu im Hangboden zu befestigen (durch Verlängern, Anschütten, was auch immer).

So sähe das skizziert aus: Eine Geröll- / Kiesschüttung könnte das Ufer schützen, eine etwas eingeschnittene Rinne würde den gewünschten Abfluss ermöglichen.

Gleichzeitig könnte der raue Umlauf die Durchgängigkeit für Kleinorganismen gewährleisten.

Letzter Punkt dieses Beitrags: Entschlammen von Regenrückhaltebecken. Da gibt es – örtlich angepasst – eine Reihe von Varianten.

Hier wurde die Entscheidung (letztlich) für ein Angebot Entnahme durch Löffelbagger bei vorherigem Bau einer Arbeitstrasse (und nachheriger Entfernung derselben) gewählt.

Ich drücke die Daumen, dass das der günstigste (und nicht der billigste) Bieter war und das Vorhaben für alle Beteiligten „im Rahmen“ abgeschlossen wird.

Langjährig verhindert werden solche erforderlichen Entschlammungen vielerorts durch „bedrohliche Arten“.

Damit meine ich nicht bedrohte Arten, sondern solche, die aufgrund gesetzlicher Schutzbestimmungen (auf dem Papier zurecht als bedroht gekennzeichnet) durch starre Bürokratieanwendung, die örtliche Notwendigkeit und Vermehrungspotential der betreffenden Arten nicht hinreichend zur Kenntnis nehmen, erforderliches Handeln unterbinden. – „Bedrohlich“ ist also, genau genommen, nicht die biologische Art, sondern die bürokratische Weise.

Die Krebsschere, hier im Foto, wäre solch Beispiel. – Die Teichrose eignet sich gleichermaßen …, der Beispiele gibt es viele.

Hoffen wir, dass – im Neuen Jahr 2024 !! – öfter das Vernunftprinzip waltet! Hier wurde Wasservolumen und -fläche wieder hergestellt, die Krebsschere bleibt. Da ihr das Gewässer offenbar gefällt, wird sie in der Lage sein, innerhalb einer Reihe von Jahren wieder die Gesamtfläche zuzuwachsen, sterbend massenhaft Faulschlamm zu bilden, der dann wieder zu entfernen sein wird. (Falls nicht die alternative Entscheidung getroffen wird, einen Verlandungsprozess mitzuerleben.)

Bis dahin allerdings werden eine Vielzahl von Jahren mit angepasster Lebewelt im Stillgewässer und Umfeld zu beobachten sein. – Stockentenerpel leuchten in der Sonne.

 

Bleibt der Packereigraben – dessen kleinen Restaurierungsstart wollen wir, nachdem Trockenheit und etliche Hochwässer verstrichen sind, noch ansehen.

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Morgendlicher Südblick über die Dächer von Berlin – meine Verabredung scheint, falls das Wetter so bleibt, trocken zu verlaufen.

Der nördliche Blick gen Osten sieht ebenfalls vielversprechend aus, wenngleich die Sonne nicht sichtbar aufgehen wird.

Ich bin mit der Tram zur Bernauer Straße gefahren und gehe die Brunnenstraße gen Norden. Bauliche Besonderheit am Ziel: Das „Beamtentor“ und ein Hochhaus mit spitzigem Oval-Grundriss.

Schon sehenswert, das „Beamtentor“.

„Lernen macht Freude“ lese ich im ersten Ansatz, von anderem Blickwinkel kommt ein „n“ in Sicht. „Freunde“ – gleichermaßen begrüßenswert.

Ein wenig überschüssige Zeit nutzte ich, den benachbarten Humboldthain in seiner Höhen- und Hängesituation zu durchwandern.

Nahebei sind wir vor Jahren einmal in die Berliner Unterwelten eingestiegen.

Beide Welten, oben wie unten, sind einen Besuch wert.

Zeit, den Treffpunkt anzusteuern …

Teilaspekt des Beamtentors von der Rückseite.

Drinnen, Berlin in der Übersicht – bereitstehendes Desinfektionsmittel passt in die Jahreszeit, zur Erkältungswelle mit den HNO-Meldungen.

Blick nach oben, der Himmel gerastert – kann man hier, wie die alten Römer (waren die das?) durch Beobachten des Vogelflugs …

… – Arten, Anzahl, Richtung, Wechsel – die Zukunft vorhersagen? !

Ich jedenfalls beherrsche diese Kunst nicht. Da kommt auch schon mein Fachkollege, wir starten zur vor-Ort-Fachsimpelei.

Vögel, Tauben, massenhaft … – wir befinden uns an der Nordpanke, querab Müller- / Chausseestraße.

Hoch fliesst das Wasser der Panke Richtung Nordhafen ab. Die Turbulenz und in der Strecke Windungen erzeugenden Gabionen sind nur an fleckenhaftem Hellgrün, dem Wasserstern, zu erkennen.

In diesem Abflusszustand gibt es keinen Reiher, keine Füße-badenden Tauben hier zu sehen.

Wir gehen ein Stück bachauf zur Wehranlage, stören die Tauben …

Ja, das Wehr ist gelegt, die Südpanke ohne Zufluss – alles Wasser fliesst durch die Nordpanke ab.

Am Ziel, bachab, Blick bachauf – die Pankemündung Richtung Nordhafen, im Nordhafen-Vorbecken, ist nun mit einem neuen Bauwerk bestückt.

Ein Schlitzpass („vertical slot“) mit einer Vielzahl Becken mit Durchlässen ermöglicht Gewässerorganismen, auch schwachen Schwimmern und Krabblern unserer Tierwelt, die Passage.

Ein paar kleinere bauliche Ergänzungen stehen noch aus, dann wird sicherlich eine offizielle Einweihung erfolgen.

Neben der Passage schiesst Wasser frei zu Tal – Überschuss als Lockströmungsstärkung?

Auf einem Schlengel ruhen Blässhühner und Stockenten.

Wir wollen weiter, auch kleinere Berliner Gewässer haben etwas zu bieten.

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Durch die Bernauer Straße – Mauer-Erinnerungen – fahren wir Richtung Großer Tiergarten.

Bunter Blick am Rand.

Zwar sind wir angekommen, finden aber die Vorbereitungen der Jahreswechselsicherheit in Form eines durchgängigen Zauns vor, in weiterem Aufbau begriffen.

Gefunden, wir sind drin – Zugänge etlicher Wege sind offen.

Spielplätze ansehen und testen war der Wunsch der jüngsten Generation – noch recht früh am Morgen haben wir gute Gelegenheit dazu.

Wasserspiele sind winterbedingt gesichert, abgebaut, verschlossen – der Bagger hinten verwaist.

Stillgewässer bieten interessante Spiegelungen.

Eine Mandarinente.

Viel Wasser in der Luft, zugiger Wind, kühl im Schatten – gut, entsprechend angezogen zu sein!

Alle Angebote im Hinblick auf Balance und Bewegung werden, Spielplatz für Spielplatz, dankbar angenommen.

Lee an Stillgewässer mit Pegel – Wind hat Entenflott zu durchgehendem Teppich zusammengeschoben.

Blick in den Bereich Luv / Lee, Windkunst aus grüner Oberflächenbiologie.

Lichtspiel mit Clematis.

In den Waldpartien sind Amseln und Eichelhäher gleichermaßen mit dem reichen Futterangebot beschäftigt.

Typisch „Tiergarten“ – Einzelbuchen und -eichen bieten mit ihren Früchten reichlich winterliche Nahrung.

Was mit dem Kleiber fehlschlug, klappt mit dem Specht – da sitzt er (der ansonsten eifrig die Äste und Baumstämme umrundend aktiv ist).

Die Goldelse! – Wir haben die Bundesstraße 2 / 5 betreten – besser bekannt als „Straße des 17. Juni“.

Die ist bereits für die Vorbereitungen zur Silvesterfeier für Durchgangsverkehr gesperrt.

Lampen, achsial Richtung Goldelse.

Blick Richtung Brandenburger Tor – wir vermuten mal, dass die roten Teile Stromversorgungen für noch einzurichtende Verkaufsstände sind.

Wie es sich für einen großflächigen Park gehört, durchziehen ihn auch Fliessgewässer. Aber wie sehen die aus! ?

Schon aus Gründen der Repräsentanz überbreit – „schöner“ Spiegel! Rohre unter Wegen zeigen im kleinen Durchmesser die für Entwässerung notwendige Breite.

Im Foto verdeutlicht ruhig liegendes Laub unmittelbar vor dem Rohr, wie winzig für Niedrig- und Mittelwasserabflüsse ein lebendiger Bachquerschnitt hier eigentlich strukturiert werden könnte / müsste. Die Bongossiwand, beidseitig, Zielvorstellung von Ufersicherung aus dem vergangenen Jahrhundert, ist mit ihrem Verhindern des Wasser-Landwechsels kleinerer Organismen weiteres Zeichen früherer, lebensfeindlicher Bauwut.

Ich glaube nicht, dass der Hinweis auf Denkmalschutz in historischen Parkanlagen Anlass sein kann, ökologisches Wissen Richtung Verbesserungen, z. B. instream-Restaurieren, mit einem Denk- und Handlungsverbot zu belegen.

Zu Verbesserungen an Berliner Gewässern gibt es mehr zu berichten, demnächst.

Weiter geht`s, durch eine der vielen Alleen.

Und wieder ein Spielplatz mit Bewegungsangebot, hervorragend!

Nahebei haben Nebelkrähen eine Werkbank gefunden, auf der sie Früchte des Waldes für den Nahrungsgenuss zubereiten können.

Da ist – in Anspielung an frühere Zeiten – auch ein Wildschwein, gezäunt gehaltenes Jagdziel, symbolisch hingestellt.

Damit alles mit rechten Dingen zugeht, wird der Tierpark mit berittener Polizei überwacht. – „Moin.“

Wir sind am Ende unserer Wanderung, haben ein Fahrzeug abonniert.

Eine praktische Angelegenheit! In der Metropole (fast) überall schnell verfügbar, gefunden, zum Mittagstisch (Inder) gefahren und abgestellt.

Das war wieder – wie bei vielen anderen Angeboten – eine gute Wahl.

Wie angekündigt, folgt mehr Berlin, z.B. in Sachen Gewässerverbesserung.

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Prost Neujahr!

[Aus gegebenem Anlass unterbreche ich die Berichterstattung Berlin.]

Für uns müsste kein „Wie vermeidet man den Kater danach?!“-Tipp zum Jahreswechsel im Internet oder sonstwo stehen. Wasser und Frischluft helfen nach Alkoholgenuss – auch generell – bestens.

„Holmer Sandberge um 11 !“ war morgens nach spätem Aufwachen mit unserem Hamburger Ableger abgemacht.

Wir wundern uns über den leeren Parkplatz – um so besser!

Vorsicht vor dem Hund! – Spannende Spuren führen zu spontanen Seitenwechseln! – Wir wissen Bescheid, alle sind für sich selbst verantwortlich (Mal merken: helle Flexi-Leine).

Weitgehend freie Wege – das Wasser am Horizont begeistert, nach Jahren der Trockenheit …

Das ist ein Feuerlöschteich, dessen wichtige ökologische Funktion unter anderem von Brutinseln für Vögel, auch Schutz für anderes Getier geprägt ist.

In den Vorjahren hatte der Teich einen so minimalen Wasserstand, dass „Inseln“ ganzjährig nicht existierten. Alles wurde freiweg menschlich begangen – von freilaufenden Hunden einmal ganz zu schweigen.

Auf entkusselter Fläche, Sand der früheren hiesigen Dünenlandschaft – Aufmerksamkeit! Irgendwas ist immer. (Auf freier Fläche ist die blaue Laufleine die richtige Wahl.)

Entfernungen …

Die Holmer Sandberge liegen auf Moränen früherer Eiszeiten auf – windgetriebener Erosions-Sand, jahrhundertelang zu Dünen aufgetürmt, wandernd. Dies ist durch Kiefernbepflanzung gestoppt worden – vor nicht allzulanger Zeit in Teilen der Wahrnehmbarkeit und ökologischen Bedeutung wegen durch Teilöffnung aber wieder geschaffen worden. „Wandern“ geht in genutzer Umgebungslandschaft für den Sand hier allerdings nicht.

Entfernungen bei Spurenverfolgen intensiv arbeitend zurücklegen … – Riesenpranke rechts.

Am Rande: Neujahrsritt auf interessanten Reitwegen.

Moos, Heide, -verjüngung – auf entkusselter Fläche.

Distanz, Höhen- und Vegetationsvarianz.

Der Beagle, wartend.

Vor lauter Erzählen, Gucken, Gehen sind nicht nur Meter zurückgelegt, sondern auch Stunden vergangen.

Wir treten den Rückweg an.

Wieder auf dem Hauptweg – Stumpf einer gefällten Kiefer, die Zeit …

Am Feuerlöschteich – ein langer, dicker Ast im Wasser, rechts, weckte des Beagles Interesse. – Zu weit, heute nicht …! Schwimmtief entfernt wären Bauch und mehr nass geworden … (Achtung: helle Flexi-Leine).

Gleichwohl bleibt ein Uferrand immer ein faszinierendes Forschungsfeld (die helle Leine, waagerecht vom Hund rechts aus dem Foto, hier unsichtbar).

Weit nach Mittag kommen wir zu Hause an. Das Mittagessen (lecker Ente mit Rosenkohl), Kaffee und Eis mit Sahne und Eierlikör sowie das Abendessen rücken am 1. Tag des Jahres 2024 dicht zusammen.

[Es folgen im weiteren Blog-Geschehen die ausstehenden Berlin-Berichte.]

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So lassen wir uns Weihnachten gefallen! Am Morgen drauf steht Vollmond hoch im Westen (Nordseite).

Von Osten erwarte ich den Sonnenaufgang.

Genauer hinsehen … – da war doch immer … /// ? die Sonne … ??

Stehe ich – kann ja mal vorkommen – auf der falschen Seite?

Süd- / Fernsehturmblick – der Horizontstreif im Osten erscheint intensiver.

Eine Nebelkrähe landet, guckt gen Osten …

Irgendwie bin ich offensichtlich an anderer Jahreszeit orientiert – also mal hier ums Eck gucken.

Oha, da hätte ich fast den Sonnenaufgang verpasst (den über den Dächern, „da“ ist die Sonne ja schon etwas länger).

Über mir wird die Dachrinnenkante beschienen.

Jaaa … – vom BER wird bereits eifrig geflogen.

Währenddessen habe ich das Frühstück aufgedeckt, ist der Kaffee durch – wir frühstücken.

Die Sonne erobert die Straßenschlucht.

Gute Aussicht!

Der Tag lässt sich vielversprechend an.

Telefonischer Rundspruch mit den Berlinerinnen ergibt unser Ausflugsziel: Spielplatztest im Tiergarten.

Also runter – gegenüber zeigt die Baustellenabspannung heftige Zeichen des jüngeren Wetter-, insbesondere Sturmgeschehens.

Das Auto (Mietwagen ist heute praktischer, „das Berliner Auto“ ruht) steht in der nächsten Querstraße.

Also auf zum Tiergarten – nicht zu verwechseln mit Tierpark oder gar Zoo.

Mehr darüber demnächst – bis dahin (Foto nördlich HH aufgenommen, oberes Alster-Einzugsgebiet) …

… einen Guten Rutsch!

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