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Archive for the ‘westlich HH’ Category

Manche meinen ja, (auch) was abfällt, wäre Abfall.

Andere sehen wertvolle Humus-bildende Nahrung für Bodenorganismen …

Bunt fällt jedenfalls zunehmend. An Wochentagen stellt man sich auf das Ertragen der Laubbläser-Trash-Konzerte ein.

Wir arbeiten weiter am Gärtner (in den variierenden Besetzungen), dass alles unter Büschen und Bäumen gut versorgt wird – Aussen-Wegelaub gern zusammenblasen und mitnehmen.

Da es tagsüber zunächst nicht soooo stürmt, finde ich teils ein-Arten-Laub mit jeweiliger Spezialfarbe am Boden – im Folgenden ein paar Beispiele.

Auf zur Elbdeichrunde, gegen den Uhrzeigersinn – vor der B 431 AhornRotGelb, Feldahorn- und HainbuchenGelb.

Radweg B 431 – EschenGelbGrün.

Knick querab B 431, vor Jahren kaputt“gepflegt“, nun baumlos (ich weiss von keiner handelnden Behörd, obwohl in Kenntnis) – FarnBraun.

Storchennest Idenburg, Farben Dach-abwärts – EfeuGrün, WeinRot, SchlingKnöterichWeissGrün, hinten links eine der alten Hof-Eichen.

Wochenendlicher Herbsthimmel über der NABU Vogelstation.

Offenbar haben die Vornächte ordentlich Nonnengänse hergebracht. Bislang konnte ich zwar von frühen ca. 150 Tieren berichten, danach nichts weiter. Inzwischen panikt ein „Mückenschwarm“, wohl gut 1.000 bis 1.500 Vögel. Die flogen weit am Horizont, setzten sich offenbar auf Weiden hinter einen Hof. – Ich werde in eigenem Beitrag ein paar nahe gesehene Tiere zeigen, über weiteres Geschehen zu gegebener Zeit berichten.

Kleiner Schlenker über Wedels Grünen B-Plan – Bunt in dritter, Grün vor allem in zweiter Dimension, Umfeld Regenrückhaltebecken.

Da liegt es, AhornRot und -Gelb.

Fast zu Hause – 2 Phasen vom EschenGrün zum -Hellgelb.

Zu Hause ist die neulich gezeigte rote Pracht der ChinaAhorne weitgehend gefallen, Büsche und Bäume lichten sich zunehmend.

Dafür fallen um so mehr die Pfaffenhutfrüchte (?) ins Auge. Von Blättern, vorheriger Verfärbung fast keine Spur mehr.

Das musste sein – am späteren Nachmittag fange ich noch LindenGelb ein – Allee Ennbargsweg.

Da fällt noch viel mehr ab. – Abfall?

Blick Richtung Geestkante – spätnachmittägliche Sonne.

Demnächst folgt also Neues von den Nonnengänsen.

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Zum Überbrücken der gerade anstehenden eher wolkigen Tage biete ich ein wenig Abendsonne an der Tide-Elbe, Wedel, SH.

Vorgestern Abend, 17:30 Uhr – ich habe mich nochmal aufs Rad geschwungen, will über den Elbdeich gucken. – Das sieht doch schon ganz vielversprechend aus – trotz dichter Wolkenschichten, Silhouette Hof Fährmannssand, Elbdeich.

Blick von der Binnenelbe, Nordende Pappelreihe, gen Elbdeich – eine kleine Gruppe Gänse quert.

Der Himmel nebendran. – Wäre ich ein Maler, holte ich die Staffelei raus (? aus meinem Fahrrad ?).

Willow Henge, Deichmann.

Auf dem Elbdeich Fährmannssand, Blick binnendeichs – Willow Henge, Pappelreihe, Deichschatten, Pkw: ich bin nicht so ganz allein.

Der Deichschatten verdeutlicht, wie hoch der Deich ist oder wie tief die Sonne steht – oder beides.

Blick Niedersachsen – Abendlicht, Drachen, DrachenHilfsMann, Hopperbagger am Horizont.

Blick SüdOst – die Rinderherde im Aussendeich und ein kleiner Auwald werden von der Abendsonne angestrahlt.

Mittleres Tidehochwasser – da fährt die Lühe-Schulau-Fähre (LSF) auf ihrer vorletzten Abendfahrt gen Anleger Lühe vorbei.

Zu Hause zeigt der Pegel, dass die Flut kurz vorher den statistischen MThw-Wert um ca. 0,5 m übertraf (nichts Besonderes).

Ganz anders stellte sich in den vergangenen Tagen die Situation Kipppunkt bei Ebbe dar. Der lag angesichts scharfen Ostwinds und nicht allzu hohen Elbeabflusses – verschärft aufgrund der jüngeren Wahnwitzbaggerung seewärts, wo gegen Expertenwarnung [mein Spruch „ein Huckel der Elbsohle“] eine letzte Bremse gegen so etwas wie das „Auslaufen des Elbwassers“ abgebaggert wurde – tiefer als 1 m unter Tideniedrigwasser. Mindestens je einmal konnte die Lühe-Schulau-Fähre nicht ab Wedel bzw. Lühe starten, es fehlte die „Handbreit Wasser unterm Kiel“. – So schafft sich Baggerwahn Schifffahrtsprobleme selbst (von Steuergeldverschwendung einmal ganz zu schweigen).

Kurz danach, Digicam Richtung Abendsonne – ganz schön verfremdet, ich liebe das.

Gleissendes Gold der Tide-Elbe – Detail des aus dem vorigen Artikel bereits bekannten Foto.

Die LSF hat am Anleger Lühe angelegt. Es dunkelt, ich mache mich auf den Heimweg.

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Dass ich hier, rings um die „Stadt mit frischem Wind“ und wechselnden Situationen zurechtkomme, ist hinreichend bekannt. Gelegentlich stellt sich schonmal eine Rundtour als zu lang für die Phase zwischen Schauern heraus. Auch ich werde mal klitschnass – mindestens das äussere „Zeug“.

Nun treten kalte Nächte auf, stürmische Schauer peitschen – dann auch wieder nicht. Die Natur reagiert darauf.

Morgens früh, kalt – Gänseschwärme, schnackend, ziehen südwestwärts.

Im Sonnenschein, Hetlinger Marsch – kurze Zweisamkeit in der bunten Herde.

Rabenvögel, hier gestört, …

… setzen sich bald wieder. Als Gesundheitspolizei …

… passen sie aufmerksam auf, was in Zeiten der Blauzungenkrankheit geschieht – das rechte Schaf liegt auffällig platt.

Diesmal „war da nichts“. Vor ein paar Wochen allerdings zeigten Rupf- und Zupfreste mehrfach, dass da ein Kadaver zunächst von der interessierten Vogelwelt bearbeitet, dann entfernt wurde.

Rauf auf die Deichkrone Fährmannssand – eisige Zeichen am Himmel.

Blick über die Tide-Elbe – Leuchtfeuer, Segler, vorn ein paar Nonnengänse, auch Graugänse.

Die Nonnengänse sind hier noch nicht zahlreicher geworden, nächtlicher Überflug von Großschwärmen haben wir nicht ge-, im Zweifel überhört.

Graugansschwärme aber ziehen häufig hoch über uns hin, kleinere bis in die Hunderte.

Sonntag Morgen nach kalter Nacht, gesiebter Blick – bunt.

 

(Gesiebter Blick -) Feldahorn wird scheckig, Gelb nimmt zu.

Kälte, Sturmwind und Regen sorgen allerdings dafür, dass frische gelbe Pracht schon zu Boden geht.

Rasende Wetter am Nachmittag – vor allem eine vorn ziehende, längliche leicht blauviolette (??) Wolke erscheint uns bedrohlich.

Seitwärts entwickelt sich ein Regenbogen. Der zugehörige Schauer galt uns nicht.

Zu Hause – diese Formation und folgend stört uns nicht. Wir haben das Dach über dem Kopf.

Wie sich das gehört, schauert es ordentlich, noch mehrmals.

Das Wetter soll trockener werden. Der heutige Montag hat das bereits eingelöst.

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In städtischem Gewässerumfeld mit seinem Besucherdruck, Stichwort unter anderem „Mensch und Hund“, ist gelegentliches Nachjustieren von Lebensraumverbesserungen erforderlich.

Fünf Jahre nach Erstbeschicken und -in-Form-Bringen galt dies jüngst auch für die städtische Mühlenau querab Rosengarten, abgestimmt mit allen Zuständigen.

Professionell platzierte der Kommunale Servicebetrieb Pinneberg (KSP) den neuen Kies als Depots an den gewünschten Positionen, altbekannte und neu erkannte – herzlichen Dank dafür!

Am 22. September (pardon, liebe Schaufler und Harker für den späten Bericht!) wurde Hand angelegt zur Feingestaltung.

Morgendliches Farblichtspiel „Bewegung“.

Das lohnt genaueres Hinsehen (vor Ort auch -hören) – Platsch!

Momentaufnahme „Fliegender Kies“ – mit Spiegelung (wo is` er / sie denn?!).

Fliegender Kies und Spiegelung – gegenüber der aus dem Kiesdepot zu bildenden Lenkbuhne wird sicherheitshalber ein Erosionsstopper platziert.

Eifriges Harken und Schaufeln setzt ein – seitlichen Erosionsschutz verbessern, Unterwasserlenker ausbilden.

Groß und Klein, männlich wie weiblich sind Aktive am Werk.

Dank Brücke und Schubkarre wird der kleine Erosionsstopper gegenüber auch landseitig ergänzt.

Noch ein Bisschen Zielwerfen, dann ist „gegenüber“ realitätstauglich.

Weiter aufwärts …

… ist auch …

… noch etwas zu tun.

Letztes Handanlegen, …

… dann geht`s weiter, zu neuen Taten (same procedure …).

Die Geflügelte am Brückengeländer interessiert unsere Aktivität nicht weiter, …

… morgendliche Passanten dafür um so mehr. Informationsmaterial liegt neben mündlicher Erläuterung unseres Tuns bereit.

Die nächsten Unterwasserlenkflächen werden geformt.

Fertig – leicht unter mittlerem Abfluss, nicht nur als Strömungslenker, sondern vor allem als neuer Lebensraum und – zu gegebener Zeit, bei dann höherem Abfluss – als Laichplatz gern genutzt.

Blick bachauf im krassen Herbstmorgenlicht – „Der Spiegel ist gebrochen“, die Lenker wirken.

Blick bachab – genaue Betrachtung der Baum- und Blattspiegelungen zeigt, wo die neuen Strukturen wirken, Strömung Ufer-schützend zur Mitte orientiert.

Alles ist eingesammelt, Abgang zum Parkplatz – mit Blick auf die erstbearbeitete Stelle.

Wir lassen hinreichend Material als Depot liegen. – „Mensch und Hund“ sowie unterschiedlich hohe / starke Abflüsse werden das ihre tun.

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Ergänzend zum vorigen Beitrag über eine sonnig-herbstliche Runde auf der Geest und in der Marsch gebe ich hier ein paar Eindrücke im Bereich des Elbdeichs.

Elbdeich Hetlingen – die Sonne steht noch hoch am frühen Nachmittag, nur die Deichflanke liegt im Schatten.

Blick von der Deichkrone „binnen“ – bunte Rinderherde in der Marsch, angeschienener Wolkenberg (Achtung: schwarze Basis, teils grau-klackerige Seite).

„Buten“ – Deichschafe, Deichvorland mit Reet, Schilf und Binsen, Süßwasserwatt.

Weiter geht`s – Schattenspiel, es ist reichlich Gras für die Schafe vorhanden.

On top – guxtu!

Gen Fährmannssand, Blick Nord – Schafe in der Marsch, vor Geest und Wolkenberg.

Fährmannssand – Pappelreihe und Kopfweiden im Wind.

Der Kopfweidenschnitt hat begonnen.

Willow Henge steht schon kahl.

Blick vom Elbdeich Fährmannssand gen Niedersachsen – Sonne Wolken Spiegelung.

Pappeln, Willow Henge kahl, Schatten.

Heute sieht das Wetterradar sehr wolkenfleckig aus, die Temperatur nur langsam steigend, herbstlich-kühl.

Von der Nordsee her stürmt`s.

Mal sehen, ob ich mich aufs Rad traue.

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Die Morgensonne lässt mich an eine Radtour durchs Wedeler Autal noch eine Schleife nach Nordwest anhängen.

Herbstkulisse am Mittelweg – ich will doch sehen …

… – Ja, die herbstlichen Veränderungen vergrössern den Pferdetümpel nach den jüngsten Regenfällen.

Fast zuhause – Lindenallee Lülanden, herbstlich-gelb.

Unsere Tiefgarageneinfahrt – kann sich sehen lassen.

Für den Nachmittag bietet sich die Elbdeichrunde über Hetlingen an – gegen den Uhrzeigersinn, der Windrichtung wegen.

Ausgang Wedel gen Holm – Wein-rote Girlanden und Birken-Gelb an der B 431.

Der Mais ist gehäckselt und eingelagert! Es bietet sich ein neuer Horizont.

Nördlich zieht ein Regenklops vorbei (einer von vielen, dies ist der größte). – Wie bekannt: So eine Radtour „an der Küste“ will anhand des Regenradars vorbereitet werden.

Schlagartig fällt aus so einem Ding sonstwasfür Regen raus – um teils nach kurzer Zeit genau so abrupt zu enden. Als wäre nichts gewesen.

Ich biege ab Richtung Marsch, begleitet von Hain-artiger Herbstkulisse.

Idenburg – Hainbuchen und Zier-Ahorn.

Spitzahorn-Gelb vor dem alten Elbdeich Hetlingen.

Eindrücke vom Elbdeich mit und ohne Schafe sowie der (Zu-)Stand der Kopfweiden finden sich in einem späteren Beitrag.

Zurück, fast zu Hause – reicher Fruchtbehang schon entblätterter Mehlbeeren neben „unseren“ Feldahornen (noch grün).

Vom Abendlicht angeschienen – der China-Ahorn (oder wie der heisst).

Die Innensicht, Blick gen Westen.

Bis später.

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Lebendigere Bäche und Flüsse werden spätestens seit den Gewinnen durch konsequente Abwasserreinigung seit Ende der 1970er in unserer dicht besiedelten und meist intensiv (bis exzessiv) genutzten Landschaft angestrebt.

Erfahrungen in den 1980ern und 1990ern führten europaweit zur Zieldefinition der EG-Wasserrahmenrichtlinie („guter ökologischer Zustand“ bzw. Erreichen eines „guten ökologischen Potenzials“, jeweils bis 2015 für ALLE Gewässer).

Inzwischen befinden wir uns in deren 2. Verlängerungszeitraum, Schluss Ende 2027. Weiter gilt, dass neben offiziellen Maßnahmen an Vorranggewässern an die Ziele angepasstes Handeln auch für Bäche und kleine Flüsse (ca. 80 % der Einzugsgebiete) erforderlich ist. Angesichts des Nutzungsdrucks ist „instream-Restaurieren“ hier die Methode der Wahl.

Nach Arbeiten in den Bundesländern Hamburg und Niedersachsen bietet die Edmund Siemers-Stiftung experimentelles Kennenlernen einfacher Lebensraumverbesserungen und – bei Gefallen – weitergehendes Fördern seit 2016 auch im südlichen Schleswig-Holstein an.

Seit 2021 kooperieren wir im Einzugsgebiet der Oberalster, SH, mit dem Gewässerpflegeverband Alster-Rönne, Gewässeranliegern im Agrarraum sowie den Landesforsten, hier: Forst Endern und den zuständigen Behörden, restaurieren mit Kiesgaben in übertief ins Gelände eingeschnittenen und überbreiten Bachprofilen  nicht mehr vorhandene Niedrig- und Mittelwasserstrukturen. Hochwässer fliessen ungehindert darüber ab.

Im Folgenden werden Zwischenergebnisse / -erlebnisse eines besonderen Beispiels für Wasserrückhalt, Anpassung an den Klimawandel, dargestellt.

Von einer Holzabfuhrtrasse aus wurde die Gewässersohle mit mehrfachen Kiesgaben so angehoben, dass früher aktive Mäander regelhaft wieder Wasser aufnehmen und „auf höherem Niveau“ abführen.

Der Abfluss findet regelhaft im statistischen Niederschlagsgeschehen „in historischen Strukturen“ statt.

Die Bredenbek wird also bei höheren Abflüssen wieder „im Bestand zur Aue aufgeweitet“.

Kiestransport ist dabei ausdrücklich erwünscht, da die bachab liegende Waldfläche nicht befahren werden soll (Entwicklung zum Naturwald).

Die Bredenbek sortiert ordentlich! – Im oberen Bildteil liegt ein bereits in „Vorzeiten“ verkürzter Sturzbaum.

Inzwischen zeigen sich im kuppierten Gelände zunehmend tiefere Strukturen, die für Wasserrückhalt, längeren Erhalt von Feuchte wieder aktiviert werden konnten.

Wie erwartet, stürzt der Flachwurzler Buche in den nun wieder nasseren Standorten. Eine Vielfalt Totholz entwickelt sich. Vorübergehend entstehen lichtreiche Flächen.

Auch der Eisvogel profitiert von den freistehenden Wurzeltellern, legt Brutröhren an.

So lange sich zeitweise wasserstauende Holzverhaue im Forst halten oder bewegen, wird hier nicht eingegriffen.

Solch Anblick will erstmal ertragen sein! – Ein völlig neues Gewässer- und Umfeldgefühl stellt sich ein.

Die Bereiche der hoch liegenden Alt-Mäander zeigen nicht nur aufgrund zeitweise provozierten Durchflusses, sondern auch wegen der Grundwasserstütze am Ausgang des Forsts zur Agrarlandschaft dauerhaftes Grün.

Wir erwarten, dass von im Buchenbestand vorhandenen Alt-Erlen sowie durch Anschwemmen von bachauf „der neue, nassere Lebensraum“ nun von der Schwarzerle erschlossen wird. Ihr – als einziger heimischer Baum – auch tief ins Wasser wachsendes Wurzelwerk stellt optimalen Erosionsschutz bei jeglichem Abfluss.

Die Sohlaufhöhung am Waldrand zur Agrarlandschaft mit neuer Struktur für Niedrig- und Mittelwasserabfluss, reich besiedelt von standorttypischen Wirbellosen.

Wir verfolgen das Geschehen weiter als interessantes Experiment.

Für den bachab folgenden Agrarraum bis zur Mündung in die Rönne (deren Mündung in die Alster folgt nahebei) sind weitere Maßnahmen zum Minimieren der Bodenerosion und Strukturverbesserung als Bachlebensraum vorgesehen – vgl. z.B. vorigen Beitrag.

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Die Hintergründe und unseren Weg zum „domestizierten HalbMäander“ habe ich im Beitrag vom 30. August beschrieben. Inzwischen sind mehrere Regenereignisse, darunter ein stoßartig abfliessender Starkregen durch die hiesigen Bäche abgeflossen. Da lohnt sich ein Besuch, ob Erosionsschutz und Gewässerstrukturverbesserung wirken, wie vorgesehen.

Kleine Realitätsstudie auf dem Weg zum Tatort, Thema Licht / Überlichten – die Beseitigung standorttypischen Baumbewuchses führt in Teilstrecken zum Profilzuwachsen durch Sumpfpflanzen.

Diese Abflusshindernisse führen zu („normal“ unnötiger) Unterhaltungsarbeit, die im Regelfall im völligen Freischnitt des Profils endet … – Schluss mit lustig.

Licht in Maßen – bereits Teilbeschatten durch Erlen, vorn Dost, hilft dem Bach, gerade in Zeiten des Klimawandels (Verhindern des Überheizens).

Nachschau statt meterweisen Mähens bis Baggerns entlastet in solchem Zustand auch die Gewässerunterhaltung.

Durch folgenden Erlenbewuchs blitzt gelegentlich der gegenüber liegende Acker durch.

Auch ich, im Angang „diesseits“, bewege mich auf einem Ackergrundstück. Das ist einer Intensivnutzung derzeit durch Teilnahme an einem Extensivierungsprogramm (Blüh-Brache) entzogen.

Dränrohr, Beginn des Halbmäanders – die Erlen-bestandene Strecke bachauf ist, wie berichtet, ebenfalls strukturverbessert.

Detail – die zu Beginn der Ausuferung in den Prallhang gelegten „Spiel-Depots“ für Hochwässer erfüllen ihren Zweck. Da kann noch allerhand drüberhingehen.

Der Erosionsschutz entlang der Kurve wirkt, …

… (Detail) die Verbesserung der Sohlstruktur, hier auch mit Störsteinen ergänzt, ebenfalls.

Das Ende des HalbMäanders haben wir im Übergang zur unbehandelten Strecke bachab mit einer Rausche-Kolk-Abfolge abgeschlossen – liegt super!

Im Weggehen, bachauf, sehe ich nochmal den oberen Übergang in die Kurve an.

Der nächste Besuch im Frühjahr 2025 wird zeigen, ob Nacharbeiten erforderlich werden.

Die Bredenbek in ihrem extrem Erosionssand produzierenden Zustand zu Lasten ihrer selbst und der abwärts fliessenden Oberalster bietet ansonsten noch herausfordernde, zu verbessernde Strecken genug. – Das Vorgehen? – – – Immer Schritt für Schritt, ein „Gesamt-Programm“ ist mit den Beteiligten formuliert.

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Am Zugang zum Yachthafengelände samt zugehöriger Gewerke – AhornRot, die Eschen zeigen leichte Verfärbung ins Gelbliche.

AhornGelb.

Der junge Ahorn kann gelber … – mal abwarten, welche Veränderungen folgen.

Schwer was los! Den Sachstand Richtung Segelsaisonende wollte ich sehen.

Gekonntes Platzieren auf Überwinterungsböcke – der große Telekran arbeitet professionell.

Dies Geschehen ist 2024 neu – der alte Kran funktioniert zwar, die Kranbrücke ist aber defekt, nicht nutzbar.

Vorbei geht`s bei halber Ebbephase an der Mündung Wedeler Au (das „viele Wasser“ ist Flutwasser der Elbe).

Vorn – hurra, freigeschnitten! Freie Sicht auf die Bundeswasserstrasse.

An den Bänken sind immerhin Sichtfenster frei. – Es naht Massengutfrachter GCL Luxembourg, 230 x 32 m, Tiefgang 8,6 m. Teils sichtbar vorn: Erneuerung der beiden Hafeneinfahrten wegen „Abgangs“.

Bin nicht ganz sicher, es könnte sich um den Kohlelieferanten des Kohlekraftwerks Wedel handeln. Leider ist das Hamburger KoKW weiter Luftverschmutzer für Wedel (bei östlichen Winden, in der kühlen Jahreszeit nicht selten), da sich in der Umstellung auf Künftiges Verzögerungen eingestellt haben.

Da ist der Frachter, unmittelbar voraus – neue Kohle holen.

Bei mittlerer Ebbe bewegt sich ein großer Drehstrudel vor der Yachthafenausfahrt, bis zur roten Tonne, …

… sich stetig ändernd.

Vor mir – Brombeer-Bunt …

… und Flechten-Gelb.

Gegen Mittag geben die Wolken die Sonne frei.

Glitzern – Wellen des Wasserschutzpolizeiboots rollen gen Ufer.

Dahinter baut sich eine Kreuzsse auf.

Die Wellen sind am Ufer ausgelaufen, das Kabbelwasser draussen bleibt. – Vielleicht handelt es sich mindestens zum Teil um Ebbe-Geschehen während des Wasserstandsinkens im grossen Yachthafen.

Dort wird weiter eifrig verladen, Hochdruck-gereinigt und winterfest gelagert – oder abgefahren.

Die Standflächen füllen sich. Auch Verkaufsangebote können hier gefunden werden.

Zurück – Blick von der Deichstraße auf die Schulauer Straße – beeindruckend artenreicher Baumbestand mit Esskastanie, Bergahorn, Kastanie, Esche, Eiche Hainbuche, Buche und mehr.

Nachmittags scheint es fast, als seien die Ausläufer von „Kirk“ bereits eingetroffen (sind erst für morgen angesagt). Extrem feuchte Luft mit ziehendem Wind gibt einen „sehr fremden“ Eindruck. Auf kühlen Flächen schlägt sich das Wasser nieder, ein seltenes Ereignis, das manchen fremd, bis völlig unverständlich ist.

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Zwar habe ich dieses Jahr Stint essen können – und es ist ja zur Zeit keine Stint-Saison.

Gleichwohl geht es dem kleinen Salmoniden-Schwarmfisch in seinen Lebensräumen, speziell auch der Elbe, schlecht.

So gönne ich mir gestern Spätnachmittag nach einer Exkursion an 3 Restaurierungsstellen (wird zu berichten sein) nicht nur Rotbier, …

… sondern auch lecker Sardellen – quasi als Stint-Gedächtnisessen.

Da es anschliessend noch hell ist, radele ich der späten Sonne entgegen.

Es geht gen Elbdeich, …

Bald bin ich da, auf der Deichverteidigungsstraße.

Noch vorbei an Spiegelungen auf einem Deich-nahen Angelteich, …

… dann ist freie Sicht, z.B. gen NordNordWest, wo imposante Wolkenberge angeleuchtet werden.

Die ultrahohe Schafdichte bis zum Sturmflutsperrwerk Wedeler Au (und deren Ausfälle auf der Deichverteidigungsstraße bis dahin) scheinen auf Pausen von Herdentransporten Richtung Schlachtung hinzuweisen.

Ich mag mich irren … (Aber, wie bereits beschrieben: Wer mit 300 Mutterschafen ins Frühjahr startet, hat im Herbst 300-600 Tiere mehr. Die entsprechende Zahl geht „in den Transport“. Kleines EinmalEins)

Da mir das Foto am Sperrwerk Wedeler Au völlig misslungen ist, möge diese Hundeführerin auf der Deichkrone die Elbe-nahe Stimmung repräsentieren.

Pappelreihe Fährmannssand im Abendschein.

Bunte Rinderherde vor dem Geesthang.

Blick gen Westen – nicht mehr lang bis zum Sonnenuntergang.

Vom Geesthang aus …

… und oben auf der Geest, von der Helgolandstraße.

Heute haben uns die Vorläufer des angekündigten ex-Hurrikans „Kirk“ erste Regentropfen beschert. – Das wird wohl noch mehr werden, inkl. zugehörigem Sturm am Donnerstag.

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